| 138 Änderungen an Fachinfo Aripiprazol NOBEL 1 mg/ml |
-Saccharum (400 mg), Fructosum (200 mg), Dinatrii edetas, Glycerolum (E422), Acidum malicum (E296), Propylenglycolum (E1520) (50 mg), Natrii hydroxidum (E524), Aqua purificata, Methylis parahydroxybenzoas (E218) (1,8 mg), Propylis parahydroxybenzoas (E216) (0,2 mg), Orange flavour cum ethanolum (3 mg).
- +Saccharum(400mg),Fructosum(200mg),Dinatriiedetas,Glycerolum(E422),Acidummalicum (E296),Propylenglycolum(E1520) (50mg),Natriihydroxidum(E524),Aquapurificata,Methylisparahydroxybenzoas(E218) (1,8 mg),Propylisparahydroxybenzoas(E216) (0,2mg),Orange flavour cumethanolum (3 mg).
-1 Einzeldosis à 10 ml bzw. 15 ml Sirup enthält 6 g bzw. 9 g verwertbare Kohlenhydrate (= 0,6 g/ml).
- +1 Einzeldosis à 10 ml bzw. 15 ml Sirup enthält 6gbzw.9 g verwertbare Kohlenhydrate (= 0,6 g/ml).
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Sirup: 1ml enthält 1mgAripiprazol
-Aripiprazol NOBEL ist für die Behandlung der Schizophrenie indiziert bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahren.
-Aripiprazol NOBEL ist indiziert zur Behandlung mässig starker bis starker manischer Episoden bei Bipolar-I-Störungen und für die Prävention neuer manischer Episoden bei Erwachsenen, welche vorgängig auf die Behandlung der manischen Episoden mit Aripiprazol ansprachen.
-Aripiprazol NOBEL ist indiziert zur Monotherapie in der Akutbehandlung starker manischer oder gemischter Episoden bei Bipolar-I-Störungen bei Jugendlichen ab 13 Jahren.
- +Aripiprazol NOBEList für die Behandlung der Schizophrenie indiziert bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13Jahren.
- +Aripiprazol NOBEList indiziert zur Behandlung mässig starker bis starker manischer Episoden bei Bipolar-I-Störungen und für die Prävention neuer manischer Episoden beiErwachsenen, welche vorgängig auf die Behandlung der manischen Episoden mitAripiprazolansprachen.
- +Aripiprazol NOBEList indiziert zur Monotherapie in der Akutbehandlung starker manischer oder gemischter Episoden bei Bipolar-I-Störungenbei Jugendlichen ab 13 Jahren.
-Schizophrenie: Die empfohlene Anfangsdosis von Aripiprazol NOBEL beträgt 1 x täglich 10 mg oder 15 mg. Eine Dosiserhöhung sollte nicht vor Erreichen des Steady-State (nach 2 Wochen) vorgenommen werden. Die empfohlene Erhaltungsdosis beträgt 1 x täglich 15 mg. In klinischen Studien war Aripiprazol wirksam in einem Dosisbereich zwischen 10 mg/Tag und 30 mg/Tag. Eine gesteigerte Wirksamkeit bei Dosierungen über einer Tagesdosis von 15 mg wurde nicht nachgewiesen, obwohl einzelne Patienten von einer höheren Dosis profitieren können. Die maximale Tagesdosis sollte 30 mg nicht überschreiten.
-Manische Episoden bei Bipolar-I-Störungen: Die empfohlene Anfangsdosis von Aripiprazol NOBEL ist 15 mg einmal täglich mit oder ohne Kombination von stimmungsstabilisierenden Substanzen (siehe Abschnitt «Klinische Wirksamkeit»). Im Allgemeinen sollte initial die begleitende Anwendung eines Tranquilizers (z.B. Benzodiazepin) erfolgen. Abhängig vom Zustand des Patienten sollte die Erstbehandlung unter stationären klinischen Bedingungen erfolgen. Die maximale Tagesdosis sollte 30 mg nicht überschreiten.
-Zur Rezidivprophylaxe der manischen Episoden bei Patienten, welche bereits Aripiprazol erhalten haben, soll die Therapie mit der gleichen Dosis weitergeführt werden.
-Jugendliche (13 bis 17 Jahre)
-Schizophrenie: Die empfohlene Dosis von Aripiprazol NOBEL ist 1 x täglich 10 mg unabhängig von den Mahlzeiten. Die Behandlung sollte für zwei Tage mit 2 mg/Tag eingeleitet, danach für zwei Tage auf 5 mg/Tag und dann auf die empfohlene Dosis von 10 mg/Tag erhöht werden. Falls erforderlich sollten zusätzliche Dosiserhöhungen in 5 mg Schritten erfolgen ohne jedoch die maximale tägliche Dosis von 30 mg zu überschreiten.
-In klinischen Studien war Aripiprazol wirksam in einem Dosisbereich zwischen 10 mg/Tag und 30 mg/Tag. Eine gesteigerte Wirksamkeit bei Dosierungen über einer Tagesdosis von 10 mg wurde nicht nachgewiesen, obwohl einzelne Patienten von einer höheren Dosis profitieren können.
-Manische Episoden bei Bipolar-I-Störungen: Die empfohlene Zieldosis von Aripiprazol NOBEL ist 1 x täglich 10 mg unabhängig von den Mahlzeiten. Die Behandlung sollte für zwei Tage mit 2 mg/Tag eingeleitet, danach für zwei Tage auf 5 mg/Tag und dann auf die empfohlene Dosis von 10 mg/Tag erhöht werden.
-Eine gesteigerte Wirksamkeit wurde für Dosen > 10 mg/Tag nicht nachgewiesen. Eine Dosierung > 10 mg/Tag wird nicht empfohlen. Wenn Dosen > 10 mg/Tag eingesetzt werden, sollten Dosiserhöhungen in 5 mg-Schritten erfolgen und eine maximale Dosierung von 30 mg/Tag nicht überschritten werden.
-Die Behandlung soll so lange erfolgen, wie dies für die Kontrolle der akuten Symptome erforderlich ist. Die vorgesehene maximale Behandlungsdauer beträgt 4 Wochen. Die Wirksamkeit einer Behandlung über diesen Zeitraum hinaus ist nicht konsistent nachgewiesen (siehe «Eigenschaften/Wirkungen - Klinische Wirksamkeit»).
-Aripiprazol NOBEL sollte in dieser Indikation nur von Ärzten mit Erfahrungen in der Therapie bipolarer Störungen bei Jugendlichen verordnet werden. Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 13 Jahren ist nicht indiziert.
-Die Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung von Aripiprazol zur Rezidivprophylaxe manischer Episoden bei Kindern und Jugendlichen mit Bipolar-I-Störungen wurde nicht nachgewiesen.
-Dosisanpassung aufgrund von Interaktionen
-Bei Co-Medikation von Aripiprazol NOBEL mit einem starken CYP3A4- oder CYP2D6-Inhibitor sollte die Aripiprazol-Dosis reduziert werden (siehe «Interaktionen»). Nach Absetzen des CYP3A4- bzw. CYP2D6-Inhibitors sollte die Aripiprazol NOBEL-Dosierung erhöht werden. Etwa 8 % der Kaukasier sind 'schlechte' (= ''poor'') Metabolisierer von CYP2D6-Substraten (siehe «Pharmakokinetik»).
-Bei der Co-Medikation von Aripiprazol NOBEL mit einem starken CYP3A4-Induktor sollte die Aripiprazol-Dosis gesteigert werden (siehe «Interaktionen»). Zusätzliche Dosis-Erhöhungen von Aripiprazol NOBEL sollten auf einer klinischen Beurteilung beruhen. Nach Absetzen des CYP3A4-Induktors sollte die Aripiprazol NOBEL-Dosierung reduziert werden (siehe «Interaktionen»).
-Die Packung von Aripiprazol NOBEL Sirup enthält zur Dosierung einen kalibrierten Messbecher (Graduierung zwischen 2 ml, 5 ml und 30 ml) und eine Messpipette (Graduierung zwischen 1 ml und 5 ml).
-Aripiprazol NOBEL Sirup kann als Alternative zu Aripiprazol NOBEL Tabletten verwendet werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in Studien mit gesunden Probanden bei gleicher Dosierung unter dem Sirup höhere maximale Plasmakonzentrationen und schlechtere gastrointestinale Verträglichkeit beobachtet worden sind als unter Tabletten. Deshalb empfiehlt es sich, mit der niedrigsten empfohlenen Anfangsdosis zu beginnen und diese gegebenenfalls zu steigern. Bei Patienten, die von Aripiprazol NOBEL Tabletten auf Aripiprazol NOBEL Sirup umgestellt werden, sollte die Dosis gegebenenfalls reduziert werden. Patienten, die zuvor 30 mg Tabletten erhalten haben, sollten 25 ml Sirup erhalten.
- +Schizophrenie:DieempfohleneAnfangsdosis vonAripiprazol NOBELbeträgt 1x täglich 10mg oder 15mg. Eine Dosiserhöhung sollte nicht vor Erreichen desSteady-State (nach 2Wochen) vorgenommen werden. Die empfohlene Erhaltungsdosis beträgt 1x täglich 15mg.In klinischen Studien warAripiprazolwirksam in einem Dosisbereich zwischen 10mg/Tagund 30mg/Tag. Eine gesteigerte Wirksamkeit bei Dosierungen über einer Tagesdosis von 15mg wurde nicht nachgewiesen, obwohl einzelne Patienten von einer höheren Dosis profitieren können. Die maximale Tagesdosis sollte 30mg nicht überschreiten.
- +Manische Episoden bei Bipolar-I-Störungen:Die empfohlene Anfangsdosis vonAripiprazol NOBEList 15mg einmal täglich mit oder ohne Kombination von stimmungsstabilisierenden Substanzen(sieheAbschnitt "Klinische Wirksamkeit" ).Im Allgemeinen sollte initial die begleitende Anwendung eines Tranquilizers (z.B. Benzodiazepin) erfolgen.Abhängig vom Zustand des Patienten sollte die Erstbehandlung unter stationären klinischen Bedingungen erfolgen. Die maximale Tagesdosis sollte 30mg nicht überschreiten.
- +ZurRezidivprophylaxeder manischen Episoden bei Patienten, welche bereitsAripiprazolerhalten haben, soll die Therapie mit der gleichen Dosis weitergeführt werden.
- +Jugendliche (13bis17Jahre)
- +Schizophrenie:Die empfohlene Dosis vonAripiprazol NOBEList 1x täglich 10mg unabhängig von den Mahlzeiten. Die Behandlung sollte für zwei Tage mit 2mg/Tageingeleitet, danach für zwei Tage auf 5mg/Tag und dann auf die empfohlene Dosis von 10mg/Tag erhöht werden. Falls erforderlich sollten zusätzliche Dosiserhöhungen in 5mg Schritten erfolgen ohne jedoch die maximale tägliche Dosis von 30mg zu überschreiten.
- +In klinischen StudienwarAripiprazolwirksam in einem Dosisbereich zwischen 10mg/Tagund 30mg/Tag. Eine gesteigerte Wirksamkeit bei Dosierungen über einer Tagesdosis von 10mg wurde nicht nachgewiesen, obwohl einzelne Patienten von einer höheren Dosis profitieren können.
- +Manische Episoden bei Bipolar-I-Störungen:Die empfohlene Zieldosis vonAripiprazol NOBEList 1x täglich 10mg unabhängigvon den Mahlzeiten. Die Behandlung sollte für zwei Tage mit 2mg/Tageingeleitet, danach für zwei Tage auf 5mg/Tag und dann auf die empfohlene Dosis von 10mg/Tag erhöht werden.
- +Eine gesteigerte Wirksamkeit wurde für Dosen >10mg/Tag nicht nachgewiesen. Eine Dosierung >10mg/Tag wird nicht empfohlen. Wenn Dosen >10mg/Tag eingesetzt werden, sollten Dosiserhöhungen in 5mg-Schritten erfolgen und eine maximale Dosierung von 30mg/Tag nicht überschritten werden.
- +Die Behandlung soll so lange erfolgen, wie dies für die Kontrolle der akuten Symptome erforderlich ist. Die vorgesehene maximale Behandlungsdauer beträgt 4Wochen. Die Wirksamkeit einer Behandlung über diesen Zeitraum hinaus ist nicht konsistent nachgewiesen (siehe "Eigenschaften/Wirkungen - Klinische Wirksamkeit" ).
- +Aripiprazol NOBELsollte in dieser Indikation nur von Ärzten mit Erfahrungen in der Therapie bipolarer Störungen bei Jugendlichen verordnet werden. Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 13Jahren ist nicht indiziert.
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung vonAripiprazolzurRezidivprophylaxemanischer Episoden bei Kindern und Jugendlichen mit Bipolar-I-Störungen wurde nicht nachgewiesen.
- +Dosisanpassung aufgrundvonInteraktionen
- +Bei Co-Medikation vonAripiprazol NOBELmit einem starken CYP3A4- oder CYP2D6-Inhibitor sollte dieAripiprazol-Dosis reduziert werden (siehe "Interaktionen" ). Nach Absetzen des CYP3A4- bzw. CYP2D6-Inhibitors sollte dieAripiprazol NOBEL-Dosierung erhöht werden. Etwa 8% der Kaukasier sind 'schlechte' (= ''poor'')Metabolisierervon CYP2D6-Substraten (siehe "Pharmakokinetik" ).
- +Bei der Co-Medikation vonAripiprazol NOBELmit einem starken CYP3A4-Induktor sollte dieAripiprazol-Dosis gesteigert werden (siehe "Interaktionen" ). Zusätzliche Dosis-Erhöhungen vonAripiprazol NOBELsollten auf einer klinischen Beurteilung beruhen. Nach Absetzen des CYP3A4-Induktors sollte dieAripiprazol NOBEL-Dosierung reduziert werden (siehe "Interaktionen" ).
- +Die Packung vonAripiprazol NOBELSirup enthält zur Dosierung einen kalibrierten Messbecher (Graduierung zwischen 2 ml, 5ml und 30ml) und eine Messpipette (Graduierung zwischen 1ml und 5ml).
- +Aripiprazol NOBELSirup kann als Alternative zuAripiprazol NOBELTabletten verwendet werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in Studien mit gesunden Probanden bei gleicher Dosierung unter dem Sirup höhere maximale Plasmakonzentrationen und schlechtere gastrointestinale Verträglichkeit beobachtet worden sind als unter Tabletten. Deshalb empfiehlt es sich, mit der niedrigsten empfohlenen Anfangsdosis zu beginnen und diese gegebenenfalls zu steigern. Bei Patienten, die vonAripiprazol NOBELTabletten aufAripiprazol NOBELSirup umgestellt werden, sollte die Dosis gegebenenfalls reduziert werden. Patienten, die zuvor 30mg Tabletten erhalten haben, sollten 25ml Sirup erhalten.
-Bei Patienten mit leichter bis mässiger Leberinsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich. Die vorhandenen Daten reichen nicht aus, um bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz Dosierungsempfehlungen festzulegen. Bei diesen Patienten sollte die Dosierung vorsichtig eingestellt werden. Die Maximaldosis von 30 mg sollte jedoch bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz mit Vorsicht angewendet werden (siehe «Pharmakokinetik»).
- +Bei Patienten mit leichter bis mässiger Leberinsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich. Die vorhandenenDaten reichen nicht aus, um bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz Dosierungsempfehlungen festzulegen. Bei diesen Patienten sollte die Dosierung vorsichtig eingestellt werden. Die Maximaldosis von 30mg sollte jedoch bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz mit Vorsicht angewendet werden (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe «Pharmakokinetik»).
- +Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Placebo-kontrollierte Studien mit Aripiprazol wurden mit einer zu geringen Anzahl von Patienten ≥ 65 Jahre durchgeführt, um zu bestimmen, ob diese Altersgruppe im Vergleich zu jüngeren Patienten unterschiedlich auf Aripiprazol anspricht (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Die Wirksamkeit von Aripiprazol in der Behandlung von Schizophrenie und Bipolar-I-Störung bei Patienten ≥ 65 Jahre wurde nicht nachgewiesen. Mit Rücksicht auf die grössere Empfindlichkeit dieser Patientengruppe sollte eine niedrigere Initialdosis in Betracht gezogen werden, wenn klinische Faktoren dies rechtfertigen (siehe «Pharmakokinetik»).
- +Placebo-kontrollierte Studien mitAripiprazolwurden mit einer zu geringen Anzahl von Patienten ≥65Jahre durchgeführt, um zu bestimmen, ob diese Altersgruppe im Vergleich zu jüngeren Patienten unterschiedlich aufAripiprazolanspricht (sieheauch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Die Wirksamkeit vonAripiprazolin der Behandlung von Schizophrenie und Bipolar-I-Störung bei Patienten ≥65Jahre wurde nicht nachgewiesen.Mit Rücksicht auf die grössere Empfindlichkeit dieser Patientengruppe sollte eine niedrigere Initialdosis in Betracht gezogen werden, wenn klinische Faktoren dies rechtfertigen (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Die Anwendung von Aripiprazol NOBEL bei Kindern unter 13 Jahren wird nicht empfohlen.
- +Die Anwendung vonAripiprazol NOBELbei Kindern unter 13Jahren wird nicht empfohlen.
-Keine geschlechtsspezifische Dosisanpassung erforderlich (siehe «Pharmakokinetik»).
- +Keine geschlechtsspezifische Dosisanpassung erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Aripiprazol NOBEL kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
- +Aripiprazol NOBELkann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung (siehe «Zusammensetzung»).
- +Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung (siehe "Zusammensetzung" ).
-Während der Behandlung mit einem Antipsychotikum kann es mehrere Tage bis zu einige Wochen dauern, bis sich der klinische Zustand des Patienten bessert. Die Patienten sollten in dieser Zeit durchgängig engmaschig überwacht werden. Abhängig vom Zustand des Patienten sollte die Erstbehandlung unter stationären klinischen Bedingungen erfolgen.
- +Während der Behandlung mit einemAntipsychotikumkann es mehrere Tage bis zu einige Wochen dauern, bis sich der klinische Zustand des Patienten bessert. Die Patienten sollten in dieser Zeit durchgängig engmaschig überwacht werden.Abhängig vom Zustand des Patienten sollte die Erstbehandlung unter stationären klinischen Bedingungen erfolgen.
-Bei Patienten mit einer psychotischen Erkrankung oder einer affektiven Störung besteht die potentielle Gefahr suizidalen Verhaltens und wurde in einigen Fällen nach Beginn oder nach Wechsel einer antipsychotischen Therapie berichtet, auch bei Behandlung mit Aripiprazol (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Bei Hochrisiko-Patienten sollte die medikamentöse Therapie von einer engmaschigen Überwachung begleitet werden. Um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte wenn möglich nur die kleinste Menge von Aripiprazol NOBEL verschrieben werden. In einer epidemiologischen Studie zeigte sich das Suizidalitätsrisiko bei Patienten mit Schizophrenie und bipolaren Störungen unter Aripiprazol nicht verschieden von anderen Neuroleptika.
- +Bei Patienten mit einer psychotischen Erkrankung oder einer affektiven Störung besteht die potentielle Gefahr suizidalen Verhaltens und wurde in einigen Fällen nach Beginn oder nach Wechsel einer antipsychotischen Therapie berichtet, auch bei Behandlung mitAripiprazol(siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Bei Hochrisiko-Patienten sollte die medikamentöse Therapie von einer engmaschigen Überwachung begleitet werden. Um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte wenn möglich nur die kleinste Menge von Aripiprazol NOBEL verschrieben werden.In einer epidemiologischen Studie zeigte sich dasSuizidalitätsrisikobei Patienten mit Schizophrenie und bipolaren Störungen unterAripiprazolnicht verschieden von anderen Neuroleptika.
-Weil das Risiko von Spätdyskinesien während einer Langzeitbehandlung mit Antipsychotika zunimmt, sollte bei entsprechenden Anzeichen und Symptomen eventuell die Dosis reduziert oder die Behandlung abgebrochen werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Nach Therapieabbruch können sich diese Symptome vorübergehend verschlechtern, erstmals oder wieder auftreten.
- +Weil das Risiko vonSpätdyskinesienwährend einer Langzeitbehandlung mitAntipsychotikazunimmt, sollte bei entsprechenden Anzeichen und Symptomen eventuelldie Dosis reduziert oder die Behandlung abgebrochen werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Nach Therapieabbruch können sich diese Symptome vorübergehend verschlechtern, erstmals oder wieder auftreten.
-Wie andere Antipsychotika sollte auch Aripiprazol bei Krampfanfällen in der Anamnese oder bei Zuständen, die mit Krampfanfällen im Zusammenhang stehen, mit Vorsicht angewendet werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
-Malignes neuroleptisches Syndrom (MNS)
-Im Zusammenhang mit der Einnahme von Antipsychotika, inklusive Aripiprazol, wurde über MNS, einen potentiell lebensbedrohlichen Symptomkomplex, berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Klinische Manifestationen eines MNS sind: Fieber, Muskelrigidität, veränderte/wechselnde Bewusstseinslage, Anzeichen autonomer Instabilität (unregelmässiger Puls oder Blutdruck, Tachykardie, Schwitzen, Herzrhythmusstörungen), Erhöhung der Kreatinphosphokinase, Myoglobinurie (Rhabdomyolyse) und akutes Nierenversagen. Bei Anzeichen und Symptomen, die auf ein MNS hindeuten oder bei hohem Fieber unklarer Genese ohne weitere klinische Manifestation von MNS müssen alle Antipsychotika, inklusive Aripiprazol, abgesetzt werden.
-Kardiovasukläre Erkrankungen
-Aufgrund des α1-adrenergen Rezeptorantagonismus besteht unter Aripiprazol das Risiko einer orthostatischen Hypotonie. Aripiprazol sollte mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit bekannter kardiovaskulärer Erkrankung (Krankheitsgeschichte mit Myokardinfarkt oder ischämischer Herzerkrankung, Herzinsuffizienz oder Überleitungsstörungen), mit zerebrovaskulärer Erkrankung oder bei Bedingungen mit Prädisposition für Hypotonie (Dehydration, Hypovolämie oder Behandlung mit Antihypertensiva) und bei Hypertonie (einschliesslich akzelerierte und maligne Form). Fälle von venöser Thromboembolie (VTE) sind mit Antipsychotika berichtet worden. Da mit Antipsychotika behandelte Patienten oft bereits bestehende Risikofaktoren für VTE aufweisen, sollten vor und während der Behandlung mit Aripiprazol alle möglichen Risikofaktoren für VTE identifiziert werden und Vorsichtmassnahmen getroffen werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Wie andereAntipsychotikasollte auchAripiprazolbei Krampfanfällen in der Anamnese oder bei Zuständen, die mit Krampfanfällen im Zusammenhang stehen, mit Vorsicht angewendet werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +MalignesneuroleptischesSyndrom (MNS)
- +Im Zusammenhang mit der Einnahme vonAntipsychotika, inklusiveAripiprazol, wurde über MNS, einen potentiell lebensbedrohlichen Symptomkomplex, berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).Klinische Manifestationen eines MNS sind: Fieber, Muskelrigidität, veränderte/wechselnde Bewusstseinslage, Anzeichen autonomer Instabilität (unregelmässiger Puls oder Blutdruck, Tachykardie, Schwitzen, Herzrhythmusstörungen), Erhöhung derKreatinphosphokinase,Myoglobinurie(Rhabdomyolyse) und akutes Nierenversagen. Bei Anzeichen und Symptomen, die auf ein MNS hindeuten oder bei hohem Fieber unklarer Genese ohne weitere klinische Manifestation von MNS müssen alleAntipsychotika, inklusiveAripiprazol, abgesetzt werden.
- +KardiovasukläreErkrankungen
- +Aufgrund des α1-adrenergen Rezeptorantagonismus besteht unterAripiprazoldas Risiko einerorthostatischenHypotonie.Aripiprazolsollte mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit bekannter kardiovaskulärer Erkrankung (Krankheitsgeschichte mit Myokardinfarktoder ischämischer Herzerkrankung, Herzinsuffizienz oder Überleitungsstörungen), mitzerebrovaskulärerErkrankung oder bei Bedingungen mit Prädisposition für Hypotonie (Dehydration,Hypovolämieoder Behandlung mitAntihypertensiva) und bei Hypertonie (einschliesslichakzelerierteund maligne Form).Fälle von venöserThromboembolie(VTE)sind mitAntipsychotikaberichtet worden.Da mitAntipsychotikabehandelte Patienten oft bereits bestehende Risikofaktoren für VTE aufweisen, sollten vor und während der Behandlung mitAripiprazolalle möglichen Risikofaktoren für VTE identifiziert werdenund Vorsichtmassnahmen getroffen werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-In klinischen Studien mit Aripiprazol war die Inzidenz einer QT-Verlängerung vergleichbar zu Placebo. Wie bei anderen Antipsychotika sollte Aripiprazol bei Patienten, bei denen in der Familienanamnese eine QT-Verlängerung auftrat, mit Vorsicht angewendet werden.
- +In klinischen Studien mitAripiprazolwar die Inzidenz einer QT-Verlängerung vergleichbar zu Placebo. Wie bei anderenAntipsychotikasollteAripiprazolbei Patienten, bei denen in der Familienanamnese eine QT-Verlängerung auftrat, mit Vorsicht angewendet werden.
-In placebo-kontrollierten Kurzzeitstudien wurde über Somnolenz bei 11 % der mit Aripiprazol behandelten Patienten gegenüber 6 % der mit Placebo behandelten Patienten berichtet. Bei 0,2 % (5/2’096) der mit Aripiprazol behandelten Patienten erfolgte ein Therapieabbruch aufgrund der Somnolenz. Trotz der gegenüber Placebo relativ gering erhöhten Häufigkeit von Somnolenz kann Aripiprazol, wie andere Antipsychotika auch, eventuell das Urteilsvermögen, das Denken oder die motorischen Fähigkeiten beeinträchtigen. (Siehe auch Abschnitt «Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen».)
- +Inplacebo-kontrollierten Kurzzeitstudien wurde über Somnolenz bei 11% der mitAripiprazolbehandelten Patienten gegenüber 6% der mit Placebo behandelten Patienten berichtet. Bei 0,2% (5/2’096) der mitAripiprazolbehandelten Patienten erfolgte ein Therapieabbruch aufgrund der Somnolenz. Trotz der gegenüber Placebo relativ gering erhöhten Häufigkeit vonSomnolenz kannAripiprazol, wie andereAntipsychotikaauch, eventuelldas Urteilsvermögen, das Denken oder die motorischen Fähigkeiten beeinträchtigen. (Siehe auch Abschnitt "Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen" .)
-Bei älteren Patienten mit Demenz assoziierter Psychose, welche mit atypischen Antipsychotika behandelt werden (inklusive Aripiprazol) ist das Mortalitätsrisiko im Vergleich zu Placebo erhöht. In drei 10-wöchigen, placebo-kontrollierten Studien mit Aripiprazol bei älteren Patienten mit einer Psychose, welche mit Alzheimer-Demenz assoziiert war (n = 938; Durchschnittsalter: 82,4 Jahre, Bereich: 56 bis 99 Jahre), starben während der doppelblinden Phase der Studie oder innerhalb 30 Tagen nach Abschluss 3,5 % der Patienten unter Aripiprazol im Vergleich zu 1,7 % der Patienten unter Placebo. Obwohl die Todesursachen unterschiedlich waren, schienen sie meistens entweder kardiovaskulärer (z.B. Herzversagen, plötzlicher Herztod) oder infektiöser (z.B. Pneumonie) Art zu sein.
-Zerebrovaskuläre unerwünschte Reaktionen
-Zerebrovaskuläre unerwünschte Reaktionen (z.B. Schlaganfall, transitorische ischämische Attacken) inklusive Todesfälle traten bei 1,3 % der mit Aripiprazol behandelten Patienten gegenüber 0,6 % der Patienten unter Placebo auf (Durchschnittsalter: 84 Jahre, Bereich 78 bis 88 Jahre). Dieser Unterschied war statistisch nicht signifikant. Die unerwünschten Wirkungen über welche mit einer Häufigkeit von ≥ 5 % und einem im Vergleich zu Placebo mindestens doppelt so häufigem Auftreten unter Aripiprazol berichtet wurde, waren: Lethargie, Somnolenz und Harninkontinenz. Aripiprazol ist nicht für die Behandlung von mit Demenz einhergehenden Psychosen und/oder Verhaltensstörungen zugelassen und wird daher nicht zur Anwendung bei dieser speziellen Patientengruppe empfohlen.
- +Bei älteren Patienten mit Demenz assoziierter Psychose, welche mit atypischenAntipsychotikabehandelt werden (inklusiveAripiprazol) ist das Mortalitätsrisiko im Vergleich zu Placebo erhöht.In drei 10-wöchigen,placebo-kontrollierten Studien mitAripiprazolbei älteren Patienten mit einer Psychose, welche mit Alzheimer-Demenz assoziiert war (n=938; Durchschnittsalter: 82,4Jahre, Bereich: 56bis99Jahre), starben während der doppelblinden Phase der Studie oder innerhalb 30 Tagen nach Abschluss 3,5% der Patienten unterAripiprazolim Vergleich zu 1,7% der Patienten unter Placebo.Obwohl die Todesursachen unterschiedlich waren, schienen sie meistens entweder kardiovaskulärer (z.B. Herzversagen, plötzlicher Herztod) oder infektiöser (z.B. Pneumonie) Art zu sein.
- +Zerebrovaskuläreunerwünschte Reaktionen
- +Zerebrovaskuläreunerwünschte Reaktionen (z.B. Schlaganfall, transitorische ischämische Attacken) inklusive Todesfälle traten bei 1,3% der mitAripiprazolbehandelten Patienten gegenüber 0,6% der Patienten unter Placebo auf (Durchschnittsalter: 84Jahre, Bereich 78bis88Jahre). Dieser Unterschied war statistisch nicht signifikant. Die unerwünschten Wirkungen über welche mit einer Häufigkeit von ≥5% und einem im Vergleich zu Placebo mindestens doppelt so häufigem Auftreten unterAripiprazolberichtet wurde, waren: Lethargie, Somnolenz und Harninkontinenz.Aripiprazolist nicht für die Behandlung von mit Demenz einhergehenden Psychosen und/oder Verhaltensstörungen zugelassen und wird daher nicht zur Anwendung bei dieser speziellen Patientengruppe empfohlen.
-Hyperglykämie, in einigen Fällen extrem und assoziiert mit Ketoazidose oder hyperosmolarem Koma oder Tod, wurde bei Patienten berichtet, die mit atypischen antipsychotischen Wirkstoffen, inklusive Aripiprazol, behandelt wurden. Epidemiologische Studien deuten auf ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Wirkungen bezüglich Hyperglykämie unter Therapie mit atypischen antipsychotischen Wirkstoffen hin. In klinischen Studien mit Aripiprazol gab es keine signifikanten Unterschiede im Vergleich zu Placebo bei den Inzidenzraten unerwünschter Ereignisse in Bezug auf Hyperglykämie (einschliesslich Diabetes) oder bei anormalen Glucose-Laborwerten. Patienten, die mit antipsychotischen Wirkstoffen einschliesslich Aripiprazol behandelt werden, sollten auf Anzeichen und Symptome einer Hyperglykämie (wie z.B. Polydipsie, Polyurie, Polyphagie und Schwäche) beobachtet werden und Patienten mit Diabetes mellitus oder mit Risikofaktoren für Diabetes mellitus sollten regelmässig in Bezug auf eine Verschlechterung der Glucosewerte überwacht werden.
- +Hyperglykämie, in einigen Fällen extrem und assoziiert mitKetoazidoseoderhyperosmolaremKoma oder Tod, wurde bei Patienten berichtet, die mit atypischen antipsychotischen Wirkstoffen, inklusiveAripiprazol, behandelt wurden. Epidemiologische Studien deuten auf ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Wirkungen bezüglich Hyperglykämie unter Therapie mit atypischen antipsychotischen Wirkstoffen hin.In klinischen Studien mitAripiprazolgab es keine signifikanten Unterschiede im Vergleich zu Placebo bei den Inzidenzraten unerwünschter Ereignisse in Bezug auf Hyperglykämie (einschliesslich Diabetes) oder bei anormalen Glucose-Laborwerten.Patienten, die mit antipsychotischen Wirkstoffen einschliesslichAripiprazolbehandelt werden, sollten auf Anzeichen und Symptome einer Hyperglykämie (wie z.B. Polydipsie, Polyurie, Polyphagie und Schwäche) beobachtet werden und Patienten mit Diabetes mellitus oder mit Risikofaktoren für Diabetes mellitus sollten regelmässig in Bezug auf eine Verschlechterung derGlucosewerteüberwacht werden.
-Motilitätsstörungen der Speiseröhre und Aspiration sind mit der Einnahme von antipsychotischen Arzneimitteln, einschliesslich Aripiprazol, assoziiert worden. Aripiprazol und andere antipsychotische Arzneimittel sollten mit Vorsicht bei Patienten mit einem Risiko für Aspirationspneumonie angewendet werden.
- +Motilitätsstörungen der Speiseröhre und Aspiration sind mit der Einnahme von antipsychotischen Arzneimitteln, einschliesslichAripiprazol, assoziiert worden.Aripiprazolund andere antipsychotische Arzneimittel sollten mit Vorsicht bei Patienten mit einem Risiko für Aspirationspneumonie angewendet werden.
-Eine Gewichtszunahme wird im Allgemeinen bei schizophrenen Patienten und bei Patienten mit bipolarer Manie aufgrund von Komorbiditäten, der Anwendung von Antipsychotika, bei denen Gewichtszunahme als Nebenwirkung bekannt ist bzw. einer ungesunden Lebensführung beobachtet und könnte zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Über eine Gewichtszunahme wurde nach Markteinführung (Häufigkeit nicht bekannt, siehe «Unerwünschte Wirkungen nach Markteinführung») bei Patienten berichtet, denen Aripiprazol verschrieben wurde. In den beobachteten Fällen weisen die Patienten gewöhnlich signifikante Risikofaktoren wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankung oder Hypophysenadenom in der Anamnese auf. In klinischen Studien hat Aripiprazol nicht zu einer klinisch relevanten Gewichtszunahme geführt (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Eine Gewichtszunahme wird im Allgemeinen bei schizophrenen Patienten und bei Patienten mit bipolarer Manie aufgrund von Komorbiditäten, der Anwendung vonAntipsychotika, bei denen Gewichtszunahme als Nebenwirkung bekannt ist bzw. einer ungesunden Lebensführung beobachtet und könnte zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Über eine Gewichtszunahme wurde nach Markteinführung (Häufigkeit nicht bekannt,siehe "Unerwünschte Wirkungennach Markteinführung" ) bei Patienten berichtet, denenAripiprazolverschrieben wurde. In den beobachteten Fällen weisen die Patienten gewöhnlich signifikante Risikofaktoren wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankung oderHypophysenadenomin der Anamnese auf. In klinischen Studien hatAripiprazolnicht zu einer klinisch relevanten Gewichtszunahme geführt (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Unter der Einnahme von Aripiprazol können sich bei Patienten Süchte, insbesondere Spielsucht, und die Unfähigkeit, diese zu kontrollieren, verstärken. Andere Süchte, die berichtet wurden, umfassen: verstärkten Sexualtrieb, zwanghafte Kaufsucht, Heisshunger oder Esssucht und andere impulsive oder zwanghafte Verhalten. Es ist wichtig für den verordnenden Arzt/Ärztin, Patienten unter der Therapie mit Aripiprazol oder deren Betreuer speziell nach einem neuen Auftreten oder einer Verstärkung von Spielsucht, des Sexualtriebes, von Kaufsucht oder von Heisshunger oder Esssucht zu befragen. Es ist darauf hinzuweisen, dass Symptome von Impulskontrollstörungen auch mit der Grunderkrankung in Zusammenhang stehen können; jedoch wurden einige Fälle berichtet, bei denen die Süchte abnahmen oder aufhörten, nachdem die Dosis reduziert oder das Medikament abgesetzt wurde. Impulskontrollstörungen können dem Patienten oder anderen Personen Schaden zufügen, wenn sie nicht erkannt werden. Ziehen Sie eine Dosisreduktion oder ein Absetzen des Medikamentes in Betracht, falls ein Patient oben genannte Süchte unter der Medikation mit Aripiprazol entwickeln sollte (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Unter der Einnahme vonAripiprazolkönnen sich bei Patienten Süchte, insbesondere Spielsucht, und die Unfähigkeit, diese zu kontrollieren, verstärken. Andere Süchte, die berichtet wurden, umfassen: verstärkten Sexualtrieb, zwanghafte Kaufsucht, Heisshunger oder Esssucht und andere impulsive oder zwanghafte Verhalten. Es ist wichtig für den verordnenden Arzt/Ärztin, Patienten unter der Therapie mitAripiprazoloder deren Betreuer speziell nach einem neuen Auftreten oder einer Verstärkung von Spielsucht, des Sexualtriebes, von Kaufsucht oder von Heisshunger oder Esssucht zu befragen. Es ist darauf hinzuweisen, dass Symptome von Impulskontrollstörungen auch mit der Grunderkrankung in Zusammenhang stehen können; jedoch wurden einige Fälle berichtet, bei denen die Süchte abnahmen oder aufhörten, nachdem die Dosis reduziert oder das Medikament abgesetzt wurde.Impulskontrollstörungen können dem Patienten oder anderen Personen Schaden zufügen, wenn sie nicht erkannt werden. Ziehen Sie eine Dosisreduktion oder ein Absetzen des Medikamentes in Betracht, falls ein Patient oben genannte Süchte unter der Medikation mitAripiprazolentwickeln sollte (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Dieses Arzneimittel enthält 2 g (10 ml) bzw. 3 g (15 ml) Fructose und 4 g (10 ml) bzw. 6 g (15 ml) Sucrose pro Dosis. Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.
- +Dieses Arzneimittel enthält 2 g (10 ml) bzw. 3 g (15 ml) Fructose und 4 g (10 ml) bzw. 6 g (15 ml) Sucrose pro Dosis.Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Dieses Arzneimittel enthält 3 mg Alkohol (Ethanol) pro ml. Die Menge in 1 ml dieses Arzneimittels entspricht weniger als 1 ml Bier oder 1 ml Wein.
- +Dieses Arzneimittel enthält 3 mg Alkohol (Ethanol) pro ml. Die Menge in 1 ml dieses Arzneimittels entspricht weniger als 1 ml Bier oder1 ml Wein.
-Aripiprazol kann Somnolenz, lageabhängige Hypotonie sowie motorische und sensorische Instabilität verursachen, was zu Stürzen führen kann. Bei der Behandlung von Patienten mit erhöhtem Risiko ist Vorsicht geboten und eine niedrigere Anfangsdosis sollte in Betracht gezogen werden (z. B. bei älteren oder geschwächten Patienten, siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Aripiprazolkann Somnolenz, lageabhängige Hypotoniesowiemotorische und sensorische Instabilität verursachen, was zu Stürzen führen kann. Bei der Behandlung von Patienten mit erhöhtem Risiko istVorsicht geboten und eine niedrigere Anfangsdosis sollte in Betracht gezogen werden (z. B. bei älteren oder geschwächten Patienten, siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Da Aripiprazol primär auf das ZNS wirkt, ist Vorsicht geboten, wenn es in Kombination mit anderen zentral wirksamen Medikamenten mit sich überlagernden Nebenwirkungen wie Sedierung und mit Alkohol eingenommen wird (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»). Aufgrund seines α1-adrenergen Rezeptorantagonismus kann Aripiprazol möglicherweise die Wirkung bestimmter antihypertensiver Substanzen verstärken.
-Möglicher Einfluss von anderen Arzneimitteln auf Aripiprazol
-Der H2-Antagonist Famotidin, ein potenter Magensäureblocker, hatte keinen klinisch relevanten Effekt auf die Pharmakokinetik von Aripiprazol. Aripiprazol wird über verschiedene Wege unter Beteiligung der Enzyme CYP2D6 und CYP3A4, aber nicht der CYP1A-Enzyme, metabolisiert. Daher ist für Raucher keine Dosisanpassung erforderlich.
-Chinidin und andere CYP2D6 Inhibitoren
-In einer klinischen Studie mit gesunden Probanden steigerte ein hochwirksamer CYP2D6-Inhibitor (Chinidin) die AUC von Aripiprazol um 107 %, während die Cmax unverändert blieb. Die AUC und Cmax von Dehydro-Aripiprazol, dem aktiven Metaboliten, verringerte sich um 32 % und um 47 %. Die Aripiprazol-Dosis sollte auf etwa die Hälfte der verschriebenen Dosis verringert werden, wenn Aripiprazol zusammen mit Chinidin gegeben wird. Es ist zu erwarten, dass andere hochwirksame Inhibitoren von CYP2D6, wie Fluoxetin und Paroxetin, ähnliche Effekte haben und deshalb sollten ähnliche Dosisreduktionen vorgenommen werden.
-Ketoconazol und andere CYP3A4 Inhibitoren
-In einer klinischen Studie mit gesunden Probanden steigerte ein hochwirksamer Inhibitor von CYP3A4 (Ketoconazol) die AUC und Cmax von Aripiprazol um 63 % bzw. 37 %. Die AUC und Cmax von Dehydro-Aripiprazol stiegen um 77 % bzw. 43 %. Bei CYP2D6 'schlechten' (= ''poor'') Metabolisierern kann die gemeinsame Anwendung mit hochwirksamen Inhibitoren von CYP3A4 in höheren Plasmakonzentrationen von Aripiprazol resultieren im Vergleich zu CYP2D6 extensiven Metabolisierern. Wenn man die gemeinsame Gabe von Ketoconazol oder anderen hochwirksamen CYP3A4-Inhibitoren mit Aripiprazol in Betracht zieht, sollte der potenzielle Nutzen die potenziellen Risiken für den Patienten überwiegen. Wenn Ketoconazol zusammen mit Aripiprazol gegeben wird, sollte die Aripiprazol-Dosis auf ungefähr die Hälfte der verschriebenen Dosis reduziert werden. Andere hochwirksame Inhibitoren von CYP3A4, wie Itraconazol und HIV-Proteaseinhibitoren, dürften ähnliche Wirkungen haben und deshalb sollten ähnliche Dosisreduktionen vorgenommen werden. Nach Absetzen des CYP2D6- oder CYP3A4-Inhibitors sollte die Dosierung von Aripiprazol auf die Dosishöhe vor Beginn der Begleittherapie angehoben werden.
-Carbamazepin und andere CYP3A4 Induktoren
-Nach gemeinsamer Anwendung mit Carbamazepin, einem hochwirksamen Induktor von CYP3A4, waren die geometrischen Mittel der Cmax und AUC von Aripiprazol um 68 % bzw. 73 % niedriger im Vergleich zur Monotherapie mit Aripiprazol (30 mg). Ebenso waren für Dehydro-Aripiprazol die geometrischen Mittel der Cmax und AUC nach der gemeinsamen Anwendung mit Carbamazepin um 69 % bzw. 71 % niedriger als nach Monotherapie mit Aripiprazol. Die Aripiprazol-Dosis sollte bei gemeinsamer Gabe von Aripiprazol mit Carbamazepin verdoppelt werden. Es ist zu erwarten, dass andere hochwirksame Induktoren von CYP3A4 (wie Rifampicin, Rifabutin, Phenytoin, Phenobarbital, Primidon, Efavirenz, Nevirapin und Johanniskraut) ähnliche Wirkungen haben und deshalb sollten ähnliche Dosiserhöhungen vorgenommen werden. Nach Absetzen der hochwirksamen CYP3A4-Induktoren sollte die Dosierung von Aripiprazol auf die empfohlene Dosis reduziert werden.
-Valproat und Lithium
-Wenn entweder Valproat oder Lithium gleichzeitig mit Aripiprazol eingenommen wurde, gab es keine klinisch signifikante Veränderung der Aripiprazol-Konzentrationen.
- +DaAripiprazolprimär auf das ZNS wirkt, ist Vorsicht geboten, wenn es in Kombination mit anderen zentral wirksamen Medikamenten mit sich überlagernden Nebenwirkungen wie Sedierung und mit Alkohol eingenommen wird (sieheauch "Unerwünschte Wirkungen" ).Aufgrund seines α1-adrenergen Rezeptorantagonismus kannAripiprazolmöglicherweise die Wirkung bestimmterantihypertensiverSubstanzen verstärken.
- +Möglicher Einfluss von anderenArzneimittelnaufAripiprazol
- +Der H2-AntagonistFamotidin, ein potenter Magensäureblocker, hatte keinen klinisch relevanten Effekt auf die Pharmakokinetik vonAripiprazol.Aripiprazolwird über verschiedene Wege unter Beteiligung der Enzyme CYP2D6 und CYP3A4, aber nicht der CYP1A-Enzyme,metabolisiert. Daher ist für Raucher keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Chinidinund andere CYP2D6 Inhibitoren
- +In einer klinischen Studie mit gesunden Probanden steigerte ein hochwirksamer CYP2D6-Inhibitor (Chinidin) die AUC vonAripiprazolum 107%, während dieCmaxunverändert blieb. Die AUC undCmaxvonDehydro-Aripiprazol, dem aktiven Metaboliten, verringerte sich um 32% und um 47%. DieAripiprazol-Dosis sollte auf etwa die Hälfte der verschriebenen Dosis verringert werden, wennAripiprazolzusammen mitChinidingegeben wird. Es ist zu erwarten, dass andere hochwirksame Inhibitoren von CYP2D6, wieFluoxetinundParoxetin, ähnliche Effekte haben und deshalb sollten ähnliche Dosisreduktionen vorgenommen werden.
- +Ketoconazolund andere CYP3A4 Inhibitoren
- +In einer klinischen Studie mit gesunden Probanden steigerte ein hochwirksamer Inhibitor von CYP3A4 (Ketoconazol) die AUC undCmaxvonAripiprazolum 63% bzw. 37%. Die AUC undCmaxvonDehydro-Aripiprazolstiegen um 77% bzw. 43%. Bei CYP2D6 'schlechten' (= ''poor'')Metabolisierernkann die gemeinsame Anwendung mit hochwirksamen Inhibitoren von CYP3A4 in höheren Plasmakonzentrationen vonAripiprazolresultieren im Vergleich zu CYP2D6 extensivenMetabolisierern. Wenn man die gemeinsame Gabe vonKetoconazoloder anderen hochwirksamen CYP3A4-Inhibitoren mitAripiprazolin Betracht zieht, sollte der potenzielle Nutzen die potenziellen Risiken für den Patienten überwiegen. WennKetoconazolzusammen mitAripiprazolgegeben wird, sollte dieAripiprazol-Dosis auf ungefähr die Hälfte der verschriebenen Dosis reduziert werden. Andere hochwirksame Inhibitoren von CYP3A4, wieItraconazolund HIV-Proteaseinhibitoren, dürften ähnliche Wirkungen haben und deshalb sollten ähnliche Dosisreduktionen vorgenommen werden.NachAbsetzen des CYP2D6- oder CYP3A4-Inhibitors sollte die Dosierung vonAripiprazolauf die Dosishöhe vor Beginn der Begleittherapie angehoben werden.
- +Carbamazepinund andere CYP3A4 Induktoren
- +Nach gemeinsamer Anwendung mitCarbamazepin, einem hochwirksamen Induktor von CYP3A4, waren die geometrischen Mittel derCmaxundAUC vonAripiprazolum 68% bzw. 73% niedriger im Vergleich zur Monotherapie mitAripiprazol(30mg). Ebenso waren fürDehydro-Aripiprazoldie geometrischen Mittel derCmaxund AUC nach der gemeinsamen Anwendung mitCarbamazepinum 69% bzw. 71% niedriger als nach Monotherapie mitAripiprazol.DieAripiprazol-Dosis sollte bei gemeinsamer Gabe vonAripiprazolmitCarbamazepinverdoppelt werden. Es ist zu erwarten, dass andere hochwirksame Induktoren von CYP3A4 (wieRifampicin,Rifabutin,Phenytoin,Phenobarbital,Primidon,Efavirenz,Nevirapinund Johanniskraut) ähnliche Wirkungen haben und deshalb sollten ähnliche Dosiserhöhungen vorgenommen werden. Nach Absetzen der hochwirksamen CYP3A4-Induktoren sollte die Dosierung vonAripiprazolauf die empfohlene Dosis reduziert werden.
- +Valproatund Lithium
- +Wenn entwederValproatoder Lithium gleichzeitig mitAripiprazoleingenommen wurde, gab es keine klinisch signifikante Veränderung derAripiprazol-Konzentrationen.
-Bei Patienten, die Aripiprazol eingenommen haben, wurden Fälle eines Serotonin-Syndroms berichtet. Mögliche Anzeichen und Symptome dieses Syndroms können insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung von anderen serotonergen Arzneimitteln wie Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/Selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI/SNRI) oder Arzneimitteln, bei denen bekannt ist, dass sie die Aripiprazolkonzentrationen erhöhen, auftreten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
-Möglicher Einfluss von Aripiprazol auf andere Arzneimittel
-In klinischen Studien hatte eine tägliche Dosierung von 10 mg bis 30 mg Aripiprazol keinen signifikanten Effekt auf den Metabolismus der Substrate von CYP2D6 (Dextromethorphan), CYP2C9 (Warfarin), CYP2C19 (Omeprazol, Warfarin) und CYP3A4 (Dextromethorphan). Ausserdem zeigten Aripiprazol und Dehydro-Aripiprazol in-vitro kein Potential für eine Veränderung des über CYP1A2 induzierten Stoffwechsels. Daher ist nicht zu erwarten, dass Aripiprazol klinisch bedeutsame Interaktionen über diese Enzyme verursacht. Wenn Aripiprazol gleichzeitig mit Valproat, Lithium oder Lamotrigin eingenommen wurde, gab es keine klinisch signifikanten Veränderungen der Valproat-, Lithiumoder Lamotrigin-Konzentrationen.
- +Bei Patienten, dieAripiprazoleingenommen haben, wurden Fälle eines Serotonin-Syndroms berichtet. Mögliche Anzeichen und Symptome dieses Syndroms können insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung von anderenserotonergenArzneimitteln wieSelektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/Selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer(SSRI/SNRI)oder Arzneimitteln, bei denen bekannt ist, dass sie dieAripiprazolkonzentrationenerhöhen, auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Möglicher Einfluss vonAripiprazolauf andereArzneimittel
- +In klinischen Studien hatte eine tägliche Dosierung von 10mg bis30mgAripiprazolkeinen signifikanten Effekt auf den Metabolismus der Substrate von CYP2D6 (Dextromethorphan), CYP2C9 (Warfarin), CYP2C19 (Omeprazol,Warfarin) und CYP3A4 (Dextromethorphan). Ausserdem zeigtenAripiprazolundDehydro-Aripiprazolin-vitrokein Potential für eine Veränderung des über CYP1A2 induzierten Stoffwechsels. Daher ist nicht zu erwarten, dassAripiprazolklinisch bedeutsame Interaktionen über diese Enzyme verursacht. WennAripiprazolgleichzeitig mitValproat,LithiumoderLamotrigineingenommen wurde, gab es keine klinisch signifikanten Veränderungen derValproat-,LithiumoderLamotrigin-Konzentrationen.
-In tierexperimentellen Studien beeinträchtigte Aripiprazol die Fertilität nicht. Entwicklungs-Toxizität, einschliesslich möglicher teratogener Effekte, wurde beobachtet: bei Ratten nach Dosen, die subtherapeutische bis therapeutische Expositionen ergaben (basierend auf der AUC) und bei Kaninchen nach Dosen mit Expositionen, die 3 x bis 11 x der mittleren Steady-State-AUC bei der maximal empfohlenen klinischen Dosis entsprachen. Die eine maternale Toxizität hervorrufende Dosierung war ähnlich derjenigen, die Entwicklungs-Toxizität verursachte. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Patientinnen sollte geraten werden, ihren Arzt zu benachrichtigen, wenn sie schwanger werden oder eine Schwangerschaft während der Behandlung mit Aripiprazol planen. Aufgrund der unzureichenden Datenlage zur Sicherheit beim Menschen und aufgrund der in den Reproduktionsstudien beim Tier entstandenen Bedenken darf Aripiprazol in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der mögliche Nutzen rechtfertigt eindeutig das potentielle Risiko für den Fetus.
- +In tierexperimentellen Studien beeinträchtigteAripiprazoldie Fertilität nicht. Entwicklungs-Toxizität, einschliesslich möglicher teratogener Effekte, wurde beobachtet: bei Ratten nach Dosen, die subtherapeutische bis therapeutische Expositionen ergaben (basierend auf der AUC) und bei Kaninchen nach Dosen mit Expositionen, die3xbis11x der mittlerenSteady-State-AUC bei der maximal empfohlenen klinischen Dosis entsprachen. Die einematernaleToxizität hervorrufende Dosierung war ähnlich derjenigen, die Entwicklungs-Toxizität verursachte.Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Patientinnen sollte geraten werden, ihren Arzt zu benachrichtigen, wenn sie schwanger werden oder eine Schwangerschaft während der Behandlung mitAripiprazolplanen. Aufgrund der unzureichenden Datenlage zur Sicherheit beim Menschen und aufgrund der in den Reproduktionsstudien beim Tier entstandenen Bedenken darfAripiprazolin der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der mögliche Nutzen rechtfertigt eindeutig das potentielle Risiko für den Fetus.
-Bei Neugeborenen, die während des dritten Trimenons der Schwangerschaft Antipsychotika (einschliesslich Aripiprazol) exponiert sind, besteht nach der Geburt die Gefahr von extrapyramidal-motorischen Symptomen und/oder Entzugssymptomen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Diese Symptome beim Neugeborenen können Agitation, ungewöhnlich erhöhten oder verminderten Muskeltonus, Tremor, Schläfrigkeit, Atemnot und Störungen bei der Nahrungsaufnahme/Probleme beim Füttern einschliessen. Diese Komplikationen waren unterschiedlich in ihrem Schweregrad. Während in einigen Fällen die Symptome selbstlimitierend waren, benötigten in anderen Fällen die Neugeborenen eine Überwachung auf der Intensivstation oder eine verlängerte Hospitalisation. Über solche Ereignisse wurde bei einer Aripiprazol-Exposition sehr selten berichtet.
- +Bei Neugeborenen, die während des drittenTrimenonsder SchwangerschaftAntipsychotika(einschliesslichAripiprazol) exponiert sind, besteht nach der Geburt die Gefahr von extrapyramidal-motorischen Symptomen und/oder Entzugssymptomen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Diese Symptome beim Neugeborenen können Agitation, ungewöhnlich erhöhten oder verminderten Muskeltonus, Tremor, Schläfrigkeit, Atemnot und Störungen bei der Nahrungsaufnahme/Probleme beim Füttern einschliessen. Diese Komplikationen waren unterschiedlich in ihrem Schweregrad. Während in einigen Fällen die Symptome selbstlimitierend waren, benötigten in anderen Fällen die Neugeborenen eine Überwachung auf der Intensivstation oder eine verlängerteHospitalisation. Über solche Ereignisse wurde bei einerAripiprazol-Exposition sehr selten berichtet.
-Aripiprazol/Metabolite werden in die Muttermilch ausgeschieden.
-Derzeit fehlen humane Daten aus kontrollierten Untersuchungen zur Langzeitsicherheit einschliesslich aus z.B. seriellen Messungen in der Muttermilch oder Bestimmungen der Plasmaspiegel beim Säugling.
-Während der Therapie mit Aripiprazol soll nicht gestillt werden.
- +Aripiprazol/Metabolitewerden in die Muttermilch ausgeschieden.
- +Derzeit fehlen humane Daten aus kontrollierten Untersuchungen zur Langzeitsicherheit einschliesslich aus z.B. seriellen Messungenin der Muttermilch oder Bestimmungen der Plasmaspiegel beim Säugling.
- +Während der Therapie mitAripiprazolsoll nicht gestillt werden.
-Wie bei der Therapie mit anderen Antipsychotika sollten auch Patienten unter Aripiprazol davor gewarnt werden, Fahrzeuge zu lenken oder gefährliche Maschinen zu bedienen, bis sie sicher sind, dass das Medikament keinen negativen Einfluss hat. Es konnte nicht nachgewiesen werden, dass Aripiprazol die kognitive Funktion beeinträchtigt.
- +Wie bei der Therapie mit anderenAntipsychotikasollten auch Patienten unterAripiprazoldavor gewarnt werden, Fahrzeuge zu lenken oder gefährliche Maschinen zu bedienen, bis sie sicher sind, dass das Medikament keinen negativen Einfluss hat. Es konnte nicht nachgewiesen werden, dassAripiprazoldie kognitive Funktion beeinträchtigt.
-Die am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen bei Patienten, die mit oralem Aripripazol in placebo-kontrollierten Studien behandelt wurden, sind Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Übelkeit.
-Aufstellung der unerwünschten Wirkungen
- +Die am häufigsten berichtetenunerwünschten Wirkungenbei Patienten, die mit oralemAripripazolin placebo-kontrollierten Studienbehandelt wurden,sindSchlaflosigkeit, Kopfschmerzenund Übelkeit.
- +Aufstellung derunerwünschten Wirkungen
-Sie sind nach Systemorganklassen (MedDRA) und absteigender Häufigkeit geordnet: «Sehr häufig» (≥ 1/10), «häufig» (≥ 1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥ 1/1'000, < 1/100), «selten» (≥ 1/10'000, < 1/1'000), «sehr selten» (< 1/10'000).
- +Sie sind nach Systemorganklassen (MedDRA) und absteigender Häufigkeit geordnet: "Sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1'000), "sehr selten" (<1/10'000).
- Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Nicht bekannt1
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Leukopenie, Neutropenie, Thrombozytopenie
-Erkrankungen des Immunsystems Allergische Reaktionen (z.B. Anaphylaktische Reaktionen, Angioödem einschliesslich Zungenödem und Gesichtsödem, Pruritus, Urtikaria, Hautausschlag)
-Endokrine Erkrankungen Hyperprolaktinämie, Prolaktin im Blut erniedrigt Diabetisches hyperosmolares Koma, Diabetische Ketoazidose
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Diabetes mellitus, Hyperglykämie, Hyponaträmie, Anorexie
-Psychiatrische Erkrankungen Schlaflosigkeit (11%) Angst, Unruhe Hypersexualität Depression, Suizidversuch, Suizidgedanken, begangene Suizide (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Impulskontrollstörungen (z.B. pathologisches Spielen, zwanghafte Kaufsucht, Heisshunger oder Esssucht), Aggression, Agitiertheit, Nervosität
-Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerz (15%) Akathisie, extrapyramidale Symptome (z.B. Dystonie, Parkinsonismus, Dyskinesie) Tremor, Schwindel, Sedierung, Schläfrigkeit Tardive, Dyskinesie*, Krampfanfall* Malignes neuroleptisches Syndrom (MNS)* Sprechstörung, Grand-mal-Anfall, Serotonin-Syndrom, Aufmerksamkeitsstörung, Lethargie, Syndrom der ruhelosen Beine
-Augenerkrankungen Verschwommenes Sehen Doppeltsehen, Photophobie Blickkrampf
-Herzerkrankungen Tachykardie* plötzlicher Tod unbekannter Ursache, Torsades-de-Pointes, ventrikuläre Arrhythmien, Herzstillstand, Bradykardie
-Gefässerkrankungen Orthostasesyndrom* venöse thromboembolische Ereignisse (einschliesslich Lungenembolie und tiefer Venenthrombose), siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» Synkope, Hypertonie
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Schluckauf Aspirationspneumonie, Laryngospasmus, Oropharyngealspasmus
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Übelkeit (11%) Obstipation, Dyspepsie, Hypersalivation, Erbrechen Pankreatitis, Dysphagie, Diarrhoe, erhöhter Speichelfluss, Bauchbeschwerden, Magenbeschwerden, trockener Mund
-Leber- und Gallenerkrankungen Leberversagen Hepatitis, Ikterus
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Lichtempfindlichkeitsreaktion, Alopezie, Hyperhidrosis, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Rhabdomyolyse, Myalgie, Steifheit
-Erkrankungen der Nieren und Harnwege Harninkontinenz, Harnretention
-Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»)
-Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse Priapismus
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Ermüdung Brustschmerzen, Störung der Temperaturregulation (z.B. Hypothermie, Pyrexie), periphere Oedeme, Schmerzen
-Untersuchungen Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme, Erhöhung der Alanin Aminotransferase (ALT), Erhöhung der Aspartat Aminotransferase (AST), Erhöhung der γ-Glutamyltransferase (γ-GT), QT verlängert, Erhöhung der Kreatin-Phosphokinase, erhöhter Blutzucker, Blutzuckerschwankung, erhöhtes glycosyliertes Hämoglobin
- +
- + Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Nicht bekannt1
- +Erkrankungen des Leukopenie,Neutropen
- +Blutes und des ie,Thrombozytopenie
- +Lymphsystems
- +Erkrankungen des Allergische Reaktion
- +Immunsystems en (z.B. Anaphylakti
- + sche Reaktionen,
- + Angioödem einschlies
- + slich Zungenödem
- + und Gesichtsödem,
- + Pruritus, Urtikaria,
- + Hautausschlag)
- +Endokrine Erkrankung Hyperprolaktin-ämie, Diabetisches hyperos
- +en Prolaktin im Blut molares Koma,Diabeti
- + erniedrigt sche Ketoazidose
- +Stoffwechsel- und Diabetes mellitus,Hy
- +Ernährungs-störungen perglykämie,Hyponatr
- + ämie,Anorexie
- +Psychiatrische Schlaflosigkeit(11%) Angst,Unruhe Hypersexualität Depression,Suizidver
- +Erkrankungen such,Suizidgedanken,
- + begangene Suizide
- + (siehe "Warnhinweise
- + und Vorsichtsmassna
- + hmen" ),Impulskontro
- + llstörungen (z.B.
- + pathologisches
- + Spielen, zwanghafte
- + Kaufsucht, Heisshung
- + er oder Esssucht),Ag
- + gression,Agitierthei
- + t,Nervosität
- +Erkrankungen des Kopfschmerz(15%) Akathisie, extrapyra Tardive, Dyskinesie* Malignes neuroleptis Sprechstörung,Grand-
- +Nervensystems midale Symptome(z.B. , Krampfanfall* ches Syndrom (MNS)* mal-Anfall,Serotonin
- + Dystonie, Parkinson -Syndrom, Aufmerksam
- + ismus, Dyskinesie)Tr keitsstörung,Letharg
- + emor,Schwindel, ie,Syndrom der
- + Sedierung,Schläfrigk ruhelosen Beine
- + eit
- +Augenerkran-kungen Verschwomme-nes Doppeltsehen,Photoph Blickkrampf
- + Sehen obie
- +Herzerkrankungen Tachykardie* plötzlicher Tod
- + unbekannter Ursache,
- + Torsades-de-Pointes,
- + ventrikuläre Arrhyth
- + mien,Herzstillstand,
- + Bradykardie
- +Gefäss-erkrankungen Orthostase-syndrom* venöse thromboemboli
- + sche Ereignisse
- + (einschliesslich
- + Lungenembolie und
- + tiefer Venenthrombos
- + e), siehe "Warnhinwe
- + ise und Vorsichtsmas
- + snahmen" Synkope,Hyp
- + ertonie
- +Erkrankungen der Schluckauf Aspirationspneumonie
- +Atemwege, des ,Laryngospasmus,Orop
- +Brustraums und haryngealspasmus
- +Mediastinums
- +Erkrankungen des Übelkeit(11%) Obstipation,Dyspepsi Pankreatitis,Dysphag
- +Gastrointestinal-tra e,Hypersalivation,Er ie,Diarrhoe,erhöhter
- +kts brechen Speichelfluss,
- + Bauchbeschwerden,
- + Magenbeschwerden,tro
- + ckener Mund
- +Leber- und Gallen-er LeberversagenHepatit
- +krankungen is,Ikterus
- +Erkrankungen der Lichtempfindlichkeit
- +Haut und des Unterha sreaktion,Alopezie,H
- +ut-gewebes yperhidrosis,Arzneim
- + ittelreaktion mit
- + Eosinophilie und
- + systemischen Symptom
- + en (DRESS)
- +Skelettmuskulatur-, Rhabdomyolyse,Myalgi
- +Bindegewebs- und e,Steifheit
- +Knochenerkran-kungen
- +Erkrankungen der Harninkontinenz,Harn
- +Nieren und Harnwege retention
- +Schwangerschaft, Arzneimittelentzugss
- +Wochenbett und yndrom des Neugebore
- +perinatale Erkrankun nen(siehe "Schwanger
- +gen schaft/Stillzeit" )
- +Erkrankungen der Priapismus
- +Geschlechtsorgane
- +und der Brustdrüse
- +Allgemeine Erkrankun Ermüdung Brustschmerzen,Störu
- +gen und Beschwerden ng der Temperaturreg
- +am Verabreichungsort ulation (z.B.
- + Hypothermie, Pyrexie
- + ), periphere Oedeme,
- + Schmerzen
- +Untersuchungen Gewichtszunahme,Gewi
- + chtsabnahme,Erhöhung
- + der Alanin Aminotra
- + nsferase (ALT),Erhöh
- + ung der Aspartat
- + Aminotransferase
- + (AST), Erhöhung der
- + γ-Glutamyl-transfera
- + se (γ-GT),QT verläng
- + ert,Erhöhung der
- + Kreatin-Phosphokinas
- + e,erhöhter Blutzucke
- + r, Blutzuckerschwank
- + ung, erhöhtes
- + glycosyliertes
- + Hämoglobin
-1 Unerwünschte Wirkungen in der Spalte «Nicht bekannt» resultieren aus der Anwendung nach Markteinführung. Es handelt sich dabei um Spontanmeldungen aus der Postmarketing-Überwachung.
-Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
- +1Unerwünschte Wirkungen inder Spalte "Nicht bekannt" resultieren aus der Anwendung nach Markteinführung.Es handelt sich dabei um Spontanmeldungen aus der Postmarketing-Überwachung.
- +
- +Beschreibungausgewählter Nebenwirkungen
-Schizophrenie: In einer kontrollierten Langzeitstudie über 52 Wochen trat bei Patienten, die mit Aripiprazol behandelt wurden, eine insgesamt geringere Inzidenz (27,1 %) von EPS einschliesslich Parkinsonismus, Akathisie, Dystonie und Dyskinesie auf, verglichen mit Patienten, die mit Haloperidol behandelt wurden (59,2 %). In einer placebo-kontrollierten Langzeitstudie über 26 Wochen betrug die Inzidenz von EPS 20,3 % bei Patienten unter Aripiprazol-Behandlung und 13,1 % bei Patienten unter Placebo. In einer anderen kontrollierten Langzeitstudie über 26 Wochen betrug die Inzidenz von EPS 16,8 % bei Patienten, die mit Aripiprazol behandelt wurden, und 15,7 % bei Patienten unter Olanzapin-Therapie.
-Manische Episoden bei Bipolar-I-Störungen: In einer kontrollierten 12-wöchigen Studie betrug die Inzidenz von EPS 23,5 % bei den mit Aripiprazol behandelten Patienten und 53,3 % bei den mit Haloperidol behandelten Patienten. In einer anderen Studie über 12 Wochen betrug die Inzidenz von EPS 26,6 % bei den mit Aripiprazol behandelten Patienten und 17,6 % bei den mit Lithium behandelten Patienten. In der 26-wöchigen Phase der Erhaltungstherapie in einer placebo-kontrollierten Studie war die Inzidenz von EPS 18,2 % bei den mit Aripiprazol behandelten Patienten gegenüber 15,7 % bei den Patienten in der Placebo-Gruppe.
- +Schizophrenie:In einer kontrollierten Langzeitstudie über 52Wochen trat bei Patienten, die mitAripiprazolbehandelt wurden, eine insgesamt geringereInzidenz (27,1%) von EPS einschliesslich Parkinsonismus,Akathisie, DystonieundDyskinesieauf, verglichen mit Patienten, die mitHaloperidolbehandelt wurden (59,2%). In einerplacebo-kontrollierten Langzeitstudie über 26Wochen betrug die Inzidenz von EPS 20,3% bei Patienten unterAripiprazol-Behandlung und 13,1% bei Patienten unter Placebo. In einer anderen kontrollierten Langzeitstudie über 26Wochen betrug die Inzidenz von EPS16,8% bei Patienten, die mitAripiprazolbehandelt wurden, und 15,7% bei Patienten unterOlanzapin-Therapie.
- +Manische Episoden bei Bipolar-I-Störungen:In einer kontrollierten 12-wöchigen Studie betrug die Inzidenz von EPS 23,5% bei den mitAripiprazolbehandelten Patienten und 53,3% bei den mitHaloperidolbehandelten Patienten. In einer anderen Studie über 12Wochen betrug die Inzidenz von EPS 26,6% bei den mitAripiprazolbehandelten Patienten und 17,6% bei den mit Lithium behandelten Patienten. In der 26-wöchigen Phase der Erhaltungstherapie in einerplacebo-kontrollierten Studie war die Inzidenz von EPS 18,2% bei den mitAripiprazolbehandelten Patienten gegenüber 15,7% bei den Patienten in der Placebo-Gruppe.
-Symptome einer Dystonie, verlängerte, abnormale Muskelkontraktionen, können bei empfindlichen Personen während der ersten Behandlungstage auftreten. Dystoniesymptome umfassen: Krampf der Genickmuskulatur, der manchmal zu einem Schlundkrampf fortschreitet, Schluckbeschwerden, Atembeschwerden und/oder Zungenprotrusion. Obwohl diese Symptome bei niedriger Dosierung auftreten können, treten sie häufiger und stärker bei hochpotenten und bei höheren Dosen von Antipsychotika der ersten Generation auf. Ein erhöhtes Risiko für eine akute Dystonie wird bei Männern und jüngeren Altersgruppen beobachtet.
- +Symptome einer Dystonie, verlängerte, abnormale Muskelkontraktionen, können bei empfindlichen Personen während der ersten Behandlungstage auftreten.Dystoniesymptomeumfassen: Krampf der Genickmuskulatur, der manchmal zu einemSchlundkrampffortschreitet, Schluckbeschwerden, Atembeschwerden und/oderZungenprotrusion. Obwohl diese Symptome bei niedriger Dosierung auftreten können, treten sie häufiger und stärker bei hochpotenten und bei höheren Dosen vonAntipsychotikader ersten Generation auf. Ein erhöhtes Risiko für eine akute Dystonie wird bei Männern und jüngeren Altersgruppen beobachtet.
-In den klinischen Studien zu den zugelassenen Indikationen und als Post-Marketing Erfahrung wurde für Aripiprazol sowohl ein Anstieg als auch eine Senkung des Serumprolaktins im Vergleich zur Baseline beobachtet. Prolaktinspiegel wurden in allen Studien für alle Dosierungen von Aripiprazol ausgewertet (n = 28’242). Die Inzidenz von Hyperprolaktinämie oder erhöhtem Serumprolaktin bei den mit Aripiprazol behandelten Patienten (0,3 %) war ähnlich derjenigen für Placebo (0,2 %). Die Inzidenz von Hypoprolaktinämie oder erniedrigtem Serumprolaktin bei den mit Aripiprazol behandelten Patienten war 0,4 % verglichen mit 0,02 % unter Placebo.
- +In den klinischen Studien zu den zugelassenen Indikationen und als Post-Marketing Erfahrung wurde fürAripiprazolsowohl ein Anstieg als auch eine Senkung desSerumprolaktinsim Vergleich zur Baseline beobachtet.Prolaktinspiegelwurden in allen Studien für alle Dosierungen vonAripiprazolausgewertet (n=28’242). Die Inzidenz vonHyperprolaktinämieoder erhöhtemSerumprolaktinbei den mitAripiprazolbehandelten Patienten (0,3 %) war ähnlich derjenigen für Placebo (0,2 %). Die Inzidenz vonHypoprolaktinämieoder erniedrigtemSerumprolaktinbei den mitAripiprazolbehandelten Patienten war 0,4 % verglichen mit 0,02 % unter Placebo.
-CPK-Erhöhungen, welche meist vorübergehend und asymptomatisch waren, wurden bei 3,5 % der mit Aripiprazol behandelten Patienten gegenüber 2,0 % der Patienten unter Placebo beobachtet. Die Patientengruppen unter Aripiprazol und Placebo zeigten in Bezug auf potentiell klinisch signifikante Veränderungen der routinemässig kontrollierten Laborparameter keine medizinisch bedeutsamen Unterschiede.
- +CPK-Erhöhungen, welche meist vorübergehend und asymptomatisch waren, wurden bei 3,5% der mitAripiprazolbehandelten Patienten gegenüber 2,0% der Patienten unter Placebo beobachtet.Die Patientengruppen unterAripiprazolund Placebo zeigten in Bezug auf potentiell klinisch signifikante Veränderungen der routinemässig kontrollierten Laborparameter keine medizinisch bedeutsamen Unterschiede.
-Schizophrenie bei Jugendlichen ab 13 Jahren
-In einer placebo-kontrollierten, klinischen Kurzzeitstudie mit 302 Jugendlichen (Alter: 13 bis 17 Jahre) mit Schizophrenie waren Häufigkeit und Art von unerwünschten Wirkungen vergleichbar mit denjenigen bei Erwachsenen mit Ausnahme der folgenden unerwünschten Wirkungen, welche bei mit Aripiprazol behandelten Jugendlichen häufiger auftraten als bei mit Aripiprazol behandelten Erwachsenen (und häufiger als bei Placebo): Über Schläfrigkeit/Sedation und extrapyramidale Symptome wurde sehr häufig berichtet (≥ 10 %). Über Trockenheitsgefühl im Mund und erhöhter Appetit wurde häufig berichtet (≥ 1 %, < 10 %).
-Akute manische Episoden bei Bipolar-I-Störungen bei Jugendlichen ab 13 Jahren
-Häufigkeit und Art von unerwünschten Wirkungen bei Jugendlichen mit manischer oder gemischter Episode einer Bipolar-I-Störung, welche mit 10 mg Aripiprazol/Tag behandelt wurden, waren im Allgemeinen ähnlich im Vergleich zu jenen bei Erwachsenen, mit Ausnahme der folgenden unerwünschten Wirkungen, welche bei Jugendlichen häufiger auftraten: Somnolenz (17,8 %), Ermüdung (11,7 %) und Akathisie (12,1 %) wurden sehr häufig (≥ 1/10) und Dyskinesie häufig (≥ 1/100, < 1/10) berichtet.
-Die entsprechend häufigsten unerwünschten Wirkungen unter 30 mg Aripiprazol/Tag im Vergleich zu Erwachsenen waren:
-Sehr häufig (≥ 1/10): extrapyramidale Störung (28,8 %), Somnolenz (20,3 %) Akathisie (16,9 %)
-Häufig (≥ 1/100): Dystonie, Magenbeschwerden, erhöhte Herzfrequenz und Aufmerksamkeitsstörung.
- +Schizophrenie bei Jugendlichen ab 13Jahren
- +In einerplacebo-kontrollierten, klinischen Kurzzeitstudie mit 302 Jugendlichen (Alter: 13bis17Jahre) mit Schizophrenie waren Häufigkeit und Art von unerwünschten Wirkungen vergleichbar mit denjenigen bei Erwachsenen mit Ausnahme der folgenden unerwünschten Wirkungen, welche bei mitAripiprazolbehandelten Jugendlichen häufiger auftraten als bei mitAripiprazolbehandelten Erwachsenen (und häufiger als bei Placebo): Über Schläfrigkeit/Sedationund extrapyramidale Symptome wurde sehr häufig berichtet (≥10%). Über Trockenheitsgefühl im Mund und erhöhter Appetit wurde häufig berichtet (≥1%, <10%).
- +Akute manische Episoden bei Bipolar-I-Störungen bei Jugendlichen ab 13Jahren
- +Häufigkeit und Art von unerwünschten Wirkungen bei Jugendlichen mit manischer oder gemischter Episode einer Bipolar-I-Störung, welche mit 10mgAripiprazol/Tag behandelt wurden, waren im Allgemeinen ähnlich im Vergleich zu jenen bei Erwachsenen, mit Ausnahme der folgenden unerwünschten Wirkungen, welche bei Jugendlichen häufiger auftraten: Somnolenz (17,8%), Ermüdung (11,7%) undAkathisie(12,1%) wurden sehr häufig (≥1/10) undDyskinesiehäufig (≥1/100, <1/10) berichtet.
- +Die entsprechend häufigsten unerwünschten Wirkungen unter 30mgAripiprazol/Tag im Vergleich zu Erwachsenen waren:
- +Sehr häufig (≥1/10): extrapyramidale Störung (28,8%), Somnolenz (20,3%)Akathisie(16,9%)
- +Häufig (≥1/100): Dystonie, Magenbeschwerden, erhöhte Herzfrequenz und Aufmerksamkeitsstörung.
-In klinischen Studien und seit der Markteinführung wurden unbeabsichtigte oder beabsichtigte Überdosierungen von bis zu ca. 1'260 mg Aripiprazol allein bei erwachsenen Patienten beobachtet und waren nicht letal. Potentiell medizinisch relevante Anzeichen und Symptome beinhalteten Lethargie, Blutdruckerhöhung, Somnolenz, Tachykardie, Übelkeit und Erbrechen. Zusätzlich gab es Berichte von unbeabsichtigten Überdosierungen bei Kindern. In keinem Fall führten diese Überdosierungen mit bis zu 195 mg Aripiprazol allein bei Kindern zum Tode. Die potenziell medizinisch relevanten Anzeichen und Symptome, die berichtet wurden, beinhalteten Somnolenz vorübergehende Bewusstlosigkeit und extrapyramidale Symptome. Bei denjenigen Patienten, die hospitalisiert wurden, gab es keine Berichte, die auf klinisch signifikante Auswirkungen bzgl. Vitalzeichen, Laboruntersuchungen oder EKG hinwiesen.
- +In klinischen Studien und seit der Markteinführung wurden unbeabsichtigte oder beabsichtigte Überdosierungen von bis zu ca. 1'260mgAripiprazolallein bei erwachsenen Patienten beobachtet und waren nicht letal. Potentiell medizinisch relevante Anzeichen und Symptomebeinhalteten Lethargie, Blutdruckerhöhung, Somnolenz, Tachykardie, Übelkeit und Erbrechen. Zusätzlich gab es Berichte von unbeabsichtigten Überdosierungen bei Kindern. In keinem Fall führten diese Überdosierungen mit bis zu 195mgAripiprazolallein bei Kindern zum Tode. Die potenziell medizinisch relevanten Anzeichen und Symptome, die berichtet wurden, beinhalteten Somnolenz vorübergehende Bewusstlosigkeit und extrapyramidale Symptome. Bei denjenigen Patienten, die hospitalisiert wurden, gab es keine Berichte,die auf klinisch signifikante Auswirkungen bzgl. Vitalzeichen, Laboruntersuchungen oder EKG hinwiesen.
-Aktivkohle (50 g), eine Stunde nach Aripiprazol gegeben, verringerte die Cmax von Aripiprazol um ca. 41 % und die AUC um ca. 51 %. Dies deutet darauf hin, dass Aktivkohle ein wirksames Mittel in der Behandlung einer Überdosierung sein kann.
- +Aktivkohle (50g), eine Stunde nachAripiprazolgegeben, verringerte dieCmaxvonAripiprazolum ca. 41% und die AUCum ca. 51%. Dies deutet darauf hin, dass Aktivkohle ein wirksames Mittel in der Behandlung einer Überdosierung sein kann.
-Keine Erfahrungswerte bei Überdosierung. Da Aripiprazol nicht unverändert durch die Nieren ausgeschieden wird und eine hohe Plasmaproteinbindung aufweist, ist es unwahrscheinlich, dass eine Hämodialyse erfolgversprechend ist.
- +Keine Erfahrungswerte bei Überdosierung. DaAripiprazolnicht unverändert durch die Nieren ausgeschieden wird und eine hohe Plasmaproteinbindung aufweist, ist es unwahrscheinlich, dass eineHämodialyseerfolgversprechend ist.
-Die Wirkung von Aripiprazol NOBEL bei Schizophrenie und bei Bipolar-I-Störungen beruht in erster Linie auf Aripiprazol. Der genaue Wirkungsmechanismus ist, wie bei anderen bei der Schizophrenie und Bipolar-I-Störungen wirksamen Medikamenten, nicht vollständig sicher geklärt. Die Wirkung wird derzeit hauptsächlich auf die Kombination einer partiell agonistischen Aktivität an den Dopamin D2- und Serotonin-5HT1a-Rezeptoren und einer antagonistischen Aktivität an den Serotonin-5HT2a-Rezeptoren zurückgeführt. In-vitro hatte Aripiprazol eine hohe Affinität zum Dopamin D2- und D3-Rezeptor und zum Serotonin 5HT1a- und 5HT2a-Rezeptor sowie eine moderate Affinität zum Dopamin D4-, Serotonin 5HT2c- und 5HT7-, α1-adrenergen und H1-Histamin-Rezeptor. Ausserdem zeigte Aripiprazol eine moderate Affinität zur Serotonin-Wiederaufnahme-Stelle und keine nennenswerte Affinität zu Muscarin-Rezeptoren. Die Interaktion mit anderen Rezeptoren als den Dopamin- und Serotonin-Subtypen könnte einige der anderen klinischen Effekte von Aripiprazol erklären.
- +Die Wirkung vonAripiprazol NOBELbei Schizophrenie und bei Bipolar-I-Störungen beruht in erster Linie aufAripiprazol. Der genaue Wirkungsmechanismus ist, wie bei anderen bei der Schizophrenie und Bipolar-I-Störungen wirksamen Medikamenten, nicht vollständigsicher geklärt. Die Wirkung wird derzeit hauptsächlich auf die Kombination einer partiellagonistischenAktivität an den Dopamin D2- und Serotonin-5HT1a-Rezeptoren und einer antagonistischen Aktivität an den Serotonin-5HT2a-Rezeptoren zurückgeführt.In-vitrohatteAripiprazoleine hohe Affinität zum Dopamin D2- und D3-Rezeptor und zum Serotonin 5HT1a- und 5HT2a-Rezeptor sowie eine moderate Affinität zum Dopamin D4-, Serotonin 5HT2c- und 5HT7-, α1-adrenergen und H1-Histamin-Rezeptor. Ausserdem zeigteAripiprazoleine moderate Affinität zur Serotonin-Wiederaufnahme-Stelle und keine nennenswerte Affinität zu Muscarin-Rezeptoren. Die Interaktion mit anderen Rezeptoren als den Dopamin- und Serotonin-Subtypen könnte einige der anderen klinischen Effekte vonAripiprazolerklären.
-Im Tiermodell zeigte Aripiprazol antagonistische Eigenschaften bei dopaminerger Hyperaktivität und agonistische Eigenschaften bei dopaminerger Hypoaktivität.
-Beim Menschen: Bei Verabreichung von Aripiprazol in Dosierungen von 0,5 mg bis 30 mg 1 x täglich während 2 Wochen an gesunde Probanden zeigte die Positronen-Emissions-Tomographie eine dosisabhängige Reduktion der Bindung von 11C-Racloprid, einem spezifischen D2-Rezeptor-Liganden, am Nucleus caudatus und am Putamen.
- +Im TiermodellzeigteAripiprazolantagonistische Eigenschaften beidopaminergerHyperaktivität undagonistischeEigenschaften beidopaminergerHypoaktivität.
- +Beim Menschen:Bei Verabreichung vonAripiprazolin Dosierungen von 0,5mgbis 30mg 1x täglich während 2Wochen an gesunde Probanden zeigte die Positronen-Emissions-Tomographie eine dosisabhängige Reduktion der Bindung von11C-Racloprid, einem spezifischen D2-Rezeptor-Liganden, am Nucleuscaudatusund amPutamen.
-Schizophrenie: In 3 placebo-kontrollierten Studien über 4 bis 6 Wochen an 1’228 schizophrenen Patienten mit positiven oder negativen Symptomen zeigte Aripiprazol eine statistisch signifikant stärker ausgeprägte Besserung der negativen sowie der positiven Symptome als Placebo. Aripiprazol NOBEL ist wirksam in der Aufrechterhaltung des Therapieerfolgs bei Weiterbehandlung von Patienten, die initial auf die Behandlung angesprochen haben.
-In einer mit Haloperidol kontrollierten Studie über 52 Wochen wurde unter Aripiprazol eine signifikant stärker ausgeprägte Besserung der negativen und eine vergleichbare Besserung der positiven Symptome beobachtet.
-In einer placebo-kontrollierten Studie über 26 Wochen an stabilisierten Patienten mit chronischer Schizophrenie zeigte die Aripiprazol-Gruppe eine signifikant bessere Fortdauer des Therapieerfolges.
-In einer multinationalen mit Haloperidol kontrollierten 52-wöchigen Doppelblindstudie zur akuten Schizophrenie an 1’278 Patienten mit unterschiedlichen Schweregraden depressiver Symptome (Ausgangswert durchschnittlich 12,6 auf der Montgomery-Asberg-Depressionsskala) wurde bei Patienten unter Aripiprazol eine signifikant stärker ausgeprägte Besserung der depressiven Symptome beobachtet.
-In einer multi-nationalen mit Olanzapin kontrollierten Doppelblindstudie zur Schizophrenie (314 Patienten) während 26 Wochen trat bei signifikant weniger Personen unter Aripiprazol eine Gewichtszunahme von ≥ 7 % im Vergleich zum Ausgangswert auf als bei Patienten unter Olanzapin.
-Manische Episoden bei Bipolar-I-Störungen: In drei 3-wöchigen, placebo-kontrollierten Studien, welche Patienten mit einer manischen oder gemischten Episode bei einer Bipolar-I-Störung einschlossen, zeigte Aripiprazol eine gegenüber Placebo überlegene Wirksamkeit bei der Reduktion von manischen Symptomen über drei Wochen. Diese Studien schlossen Patienten mit oder ohne psychotische Symptome bzw. mit oder ohne «Rapid Cycling»-Verlauf ein.
-In einer placebo-kontrollierten Monotherapie-Studie über 3 Wochen mit fixer Dosierung mit Patienten mit einer manischen oder gemischten Episode der Bipolar-I-Störung zeigte Aripiprazol gegenüber Placebo keine überlegene Wirksamkeit.
-In zwei 12-wöchigen Studien mit Placebo- und Aktivkontrolle zeigte Aripiprazol bei Patienten mit einer manischen oder gemischten Episode bei einer Bipolar-I-Störung, mit oder ohne psychotische Symptome, eine überlegene Wirksamkeit gegenüber Placebo nach drei Wochen und eine Erhaltung der Wirkung vergleichbar mit Lithium oder Haloperidol nach 12 Wochen. Aripiprazol zeigte nach 12 Wochen auch eine mit Lithium und Haloperidol vergleichbare Rate an symptomatischer Remission.
-In einer 6-wöchigen, placebo-kontrollierten Studie, welche Patienten mit einer Bipolar-I-Störung einschloss (mit oder ohne psychotische Symptome) und welche während zwei Wochen ungenügend auf eine Lithium- oder Valproat-Monotherapie (bei einem therapeutischen Serum-Spiegel) ansprachen, ergab die zusätzliche Aripiprazol-Therapie eine stärkere Reduktion der Manie-Symptome als eine Lithium- oder Valproat-Monotherapie.
-In einer 26-wöchigen, placebo-kontrollierten Studie und einer nachfolgenden 74-wöchigen Verlängerungsphase bei manischen Patienten, bei welchen eine Remission unter Aripiprazol während einer Stabilisierungsphase vor der Randomisierung erzielt wurde, war Aripiprazol gegenüber Placebo überlegen hinsichtlich der Verhinderung eines Rezidivs einer manischen Episode der bipolaren Störung, nicht aber einer depressiven Episode. 161 Patienten (Aripiprazol n = 78, Placebo n = 83) wurden randomisiert und 67 Patienten (Aripiprazol n = 39, Placebo n = 28) beendeten die 26-wöchige Phase.
- +Schizophrenie:In 3placebo-kontrollierten Studien über 4bis6Wochen an 1’228 schizophrenen Patienten mit positiven oder negativen Symptomen zeigteAripiprazoleine statistisch signifikant stärker ausgeprägte Besserung der negativen sowie der positiven Symptome als Placebo.Aripiprazol NOBEList wirksam in der Aufrechterhaltung des Therapieerfolgs bei Weiterbehandlung von Patienten, die initial auf die Behandlung angesprochen haben.
- +In einer mitHaloperidolkontrollierten Studie über 52Wochen wurde unterAripiprazoleine signifikant stärker ausgeprägte Besserung der negativen und eine vergleichbare Besserung der positiven Symptome beobachtet.
- +In einerplacebo-kontrollierten Studie über 26Wochen an stabilisierten Patienten mit chronischer Schizophrenie zeigte dieAripiprazol-Gruppe eine signifikant bessere Fortdauer des Therapieerfolges.
- +In einer multinationalen mitHaloperidolkontrollierten 52-wöchigen Doppelblindstudie zur akuten Schizophrenie an 1’278Patienten mit unterschiedlichenSchweregraden depressiver Symptome (Ausgangswert durchschnittlich12,6 auf der Montgomery-Asberg-Depressionsskala) wurde bei Patienten unterAripiprazoleine signifikant stärker ausgeprägte Besserung der depressiven Symptome beobachtet.
- +In einermulti-nationalenmitOlanzapinkontrollierten Doppelblindstudie zur Schizophrenie (314Patienten) während 26Wochen trat bei signifikant weniger Personen unterAripiprazoleine Gewichtszunahme von ≥7% im Vergleich zum Ausgangswert auf als bei Patienten unterOlanzapin.
- +Manische Episoden bei Bipolar-I-Störungen:In drei 3-wöchigen,placebo-kontrollierten Studien, welche Patienten mit einer manischen oder gemischten Episode bei einer Bipolar-I-Störung einschlossen, zeigteAripiprazoleine gegenüber Placebo überlegeneWirksamkeit bei der Reduktion von manischen Symptomen über drei Wochen. Diese Studien schlossen Patienten mit oder ohne psychotische Symptome bzw. mit oder ohne "RapidCycling" -Verlauf ein.
- +In einerplacebo-kontrollierten Monotherapie-Studie über 3Wochenmit fixer Dosierung mit Patienten mit einer manischen oder gemischten Episode der Bipolar-I-Störung zeigteAripiprazolgegenüber Placebo keine überlegene Wirksamkeit.
- +In zwei 12-wöchigen Studien mit Placebo- und Aktivkontrolle zeigteAripiprazolbei Patienten mit einer manischen oder gemischten Episode bei einer Bipolar-I-Störung, mit oder ohne psychotische Symptome, eine überlegene Wirksamkeit gegenüber Placebo nach drei Wochen und eine Erhaltung der Wirkung vergleichbar mit Lithium oderHaloperidolnach 12Wochen.Aripiprazolzeigte nach 12Wochen auch eine mit Lithium undHaloperidolvergleichbare Rate an symptomatischer Remission.
- +In einer 6-wöchigen,placebo-kontrollierten Studie, welche Patienten mit einer Bipolar-I-Störung einschloss (mit oder ohne psychotische Symptome) und welche während zwei Wochen ungenügend auf eine Lithium- oderValproat-Monotherapie (bei einem therapeutischen Serum-Spiegel) ansprachen, ergab die zusätzlicheAripiprazol-Therapie eine stärkere Reduktion der Manie-Symptome als eine Lithium- oderValproat-Monotherapie.
- +In einer 26-wöchigen,placebo-kontrollierten Studie und einer nachfolgenden 74-wöchigen Verlängerungsphase bei manischen Patienten, bei welchen eine Remission unterAripiprazolwährend einer Stabilisierungsphase vor der Randomisierung erzielt wurde, warAripiprazolgegenüber Placebo überlegen hinsichtlich der Verhinderung eines Rezidivs einer manischen Episode der bipolaren Störung, nicht aber einer depressiven Episode. 161Patienten (Aripiprazoln=78, Placebo n=83) wurden randomisiert und 67Patienten (Aripiprazoln=39, Placebo n=28) beendeten die 26-wöchige Phase.
-Schizophrenie: In einer 6-wöchigen placebo-kontrollierten Studie mit 302 jugendlichen schizophrenen Patienten mit positiven oder negativen Symptomen zeigte Aripiprazol eine statistisch signifikant stärker ausgeprägte Besserung der psychotischen Symptome als Placebo.
-Manische Episoden bei Bipolar-I-Störung: In einer 4-wöchigen, placebo-kontrollierten Studie mit n = 296 Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre), welche die DSM-IV Kriterien für eine Bipolar-I-Störung mit akuter manischer oder gemischter Episode (mit oder ohne psychotische Symptome) erfüllten und welche einen Y-MRS Ausgangswert von ≥ 20 Punkten hatten, war Aripiprazol überlegen gegenüber Placebo bzgl. Reduktion des Y-MRS Wertes über 4 Wochen (Primärer Wirksamkeitsendpunkt):
- n Woche 4 Mittlere Änderung des Y-MRS-Wertes (LOCF##) n Woche 4 Mittlere Änderung des Y-MRS-Wertes (OC#)
-10 mg Aripiprazol 65 -13,9* 53 -14,9*
-30 mg Aripiprazol 59 -16,8** 45 -17,9*
-Placebo 58 -10,1 41 -11,1
- +Schizophrenie:In einer 6-wöchigenplacebo-kontrollierten Studie mit 302 jugendlichen schizophrenen Patienten mit positiven oder negativen Symptomen zeigteAripiprazoleine statistisch signifikant stärker ausgeprägte Besserung der psychotischen Symptome als Placebo.
- +Manische Episoden bei Bipolar-I-Störung:In einer 4-wöchigen,placebo-kontrollierten Studie mit n=296 Kindern und Jugendlichen (10bis17Jahre), welche die DSM-IV Kriterien für eine Bipolar-I-Störung mit akuter manischer oder gemischter Episode (mit oder ohne psychotische Symptome) erfüllten und welche einen Y-MRS Ausgangswert von ≥20 Punkten hatten, warAripiprazolüberlegen gegenüber Placebo bzgl. Reduktion des Y-MRS Wertes über 4Wochen (Primärer Wirksamkeitsendpunkt):
- +
- + n Woche 4Mittlere n Woche 4Mittlere
- + Änderung des Y-MRS-W Änderung des Y-MRS-W
- + ertes(LOCF##) ertes(OC#)
- +10 mg Aripiprazol 65 -13,9* 53 -14,9*
- +30 mg Aripiprazol 59 -16,8** 45 -17,9*
- +Placebo 58 -10,1 41 -11,1
-* p< 0,05 und ** p< 0,001 verglichen mit Placebo
- +* p<0,05 und ** p<0,001 verglichen mit Placebo
-In einer 26-wöchigen, doppelblinden, placebo-kontrollierten Erhaltungsphase dieser Studie wurde der Erhalt der Wirkung untersucht.
- +
- +In einer 26-wöchigen, doppelblinden,placebo-kontrollierten Erhaltungsphase dieser Studie wurde der Erhalt der Wirkung untersucht.
-Nach 12 Behandlungswochen stellte sich die Wirksamkeit beispielsweise wie folgt dar:
- n Woche 12 Mittlere Änderung des Y-MRS-Wertes (LOCF##) n Woche 12 Mittlere Änderung des Y-MRS-Wertes (OC#)
-10 mg Aripiprazol 65 -15,6* 34 -21,4
-30 mg Aripiprazol 59 -16,8** 25 -20,5
-Placebo 58 -9,7 13 -21,5
- +Nach 12Behandlungswochen stellte sich die Wirksamkeit beispielsweise wie folgt dar:
- +
- + n Woche 12Mittlere n Woche 12Mittlere
- + Änderung des Y-MRS-W Änderung des Y-MRS-W
- + ertes(LOCF##) ertes(OC#)
- +10 mg Aripiprazol 65 -15,6* 34 -21,4
- +30 mg Aripiprazol 59 -16,8** 25 -20,5
- +Placebo 58 -9,7 13 -21,5
-* p< 0,05 und ** p< 0,001 verglichen mit Placebo
- +* p<0,05 und ** p<0,001 verglichen mit Placebo
-Die häufigsten unerwünschten Wirkungen, welche in den gepoolten 10 mg und 30 mg Behandlungsgruppen und häufiger als bei Placebo innerhalb der ersten 4 Behandlungswochen auftraten waren Somnolenz, Ermüdung, extrapyramidale Störungen und Akathisie (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
-Die folgenden unerwünschten Wirkungen zeigten eine Dosis-Wirkungs-Beziehung: Extrapyramidale Störung (Häufigkeit: bei 10 mg: 9,1 %, bei 30 mg: 28,8 % und bei Placebo: 1,7 %) und Akathisie (Häufigkeit: bei 10 mg: 12,1 %, bei 30 mg: 20,3 % und bei Placebo: 1,7 %).
-Die mittlere Änderung des Körpergewichtes bei den jugendlichen Studienteilnehmern unter Aripiprazol war nach 4 Wochen, 12 Wochen bzw. 30 Wochen 0,7 kg, 2,4 kg bzw. 5,8 kg und unter Placebo 0,7 kg, 0,2 kg bzw. 2,3 kg.
- +
- +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen, welche in dengepoolten10mg und 30mg Behandlungsgruppen und häufiger als bei Placebo innerhalb der ersten 4Behandlungswochen auftraten waren Somnolenz, Ermüdung, extrapyramidale Störungen undAkathisie(siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Die folgenden unerwünschten Wirkungen zeigten eine Dosis-Wirkungs-Beziehung: Extrapyramidale Störung (Häufigkeit: bei 10mg: 9,1%, bei 30mg: 28,8% und bei Placebo: 1,7%) undAkathisie(Häufigkeit: bei 10mg: 12,1%, bei 30mg: 20,3% und bei Placebo: 1,7%).
- +Die mittlere Änderung des Körpergewichtes bei den jugendlichen Studienteilnehmern unterAripiprazolwar nach 4Wochen, 12Wochenbzw. 30Wochen 0,7kg, 2,4kg bzw. 5,8kg und unter Placebo 0,7kg, 0,2kg bzw. 2,3kg.
-Aripiprazol wird bei oraler Verabreichung als Sirup gut absorbiert.
-Bei der Tablettenformulierung werden die maximalen Plasmaspiegel von Aripiprazol innerhalb von 3 bis 5 Stunden nach Verabreichung erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit der Tablettenformulierung nach oraler Verabreichung beträgt 87 %. Die Bioverfügbarkeit von Aripiprazol wird durch die gleichzeitige Einnahme mit einer Mahlzeit nicht beeinflusst.
- +Aripiprazolwird bei oraler Verabreichung als Sirup gut absorbiert.
- +Bei der Tablettenformulierung werden diemaximalen Plasmaspiegel vonAripiprazol innerhalb von 3bis5Stunden nach Verabreichung erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit der Tablettenformulierung nach oralerVerabreichungbeträgt 87%. Die Bioverfügbarkeit vonAripiprazolwird durch die gleichzeitige Einnahme mit einer Mahlzeit nicht beeinflusst.
-Unter gleicher Dosierung wurden beim Sirup, im Vergleich zu den Tabletten, leicht erhöhte, maximale Plasmakonzentrationen (Cmax), jedoch eine äquivalente systemische Exposition (AUC) ermittelt. In vergleichenden Bioverfügbarkeitsstudien mit gesunden Probanden wurde die Pharmakokinetik von 30 mg Aripiprazol als Sirup mit derjenigen von 30 mg Aripiprazol als Tablette verglichen. Das Verhältnis Sirup zu Tablette der geometrisch gemittelten Cmax-Werte betrug 122 % (n = 30). Die Pharmakokinetik der Einzeldosis von Aripiprazol war linear und Dosis proportional.
-Aripiprazol wird im gesamten Körper mit einem apparenten Verteilungsvolumen von 4,9 l/kg verteilt. In therapeutischen Konzentrationen wird Aripiprazol zu über 99 % an Plasmaproteine, hauptsächlich Albumin, gebunden. Steady-State-Konzentrationen von Aripiprazol werden innerhalb von 2 Wochen erreicht. Die Akkumulation von Aripiprazol ist bei wiederholter Anwendung voraussagbar. Im Steady-State ist die Pharmakokinetik von Aripiprazol dosis-proportional. Die Verfügbarkeit von Aripiprazol und OPC-14857 variiert im Laufe des Tages nicht. Die Aktivität dieses im menschlichen Plasma vorkommenden Hauptmetaboliten wurde sowohl in-vitro als auch in Tierversuchen nachgewiesen.
- +Unter gleicher Dosierung wurden beim Sirup, im Vergleich zu den Tabletten, leicht erhöhte, maximale Plasmakonzentrationen (Cmax), jedoch eine äquivalente systemische Exposition (AUC) ermittelt. In vergleichendenBioverfügbarkeitsstudien mit gesunden Probanden wurde die Pharmakokinetik von 30mgAripiprazolals Sirup mit derjenigen von 30mgAripiprazolals Tablette verglichen. Das Verhältnis Sirup zu Tablette der geometrisch gemitteltenCmax-Werte betrug 122% (n=30). Die Pharmakokinetik der Einzeldosis vonAripiprazolwar linear und Dosis proportional.
- +Aripiprazolwird im gesamten Körper mit einemapparentenVerteilungsvolumen von 4,9l/kg verteilt. In therapeutischen Konzentrationen wirdAripiprazolzu über 99% an Plasmaproteine, hauptsächlich Albumin, gebunden.Steady-State-Konzentrationen vonAripiprazolwerden innerhalb von 2Wochen erreicht. Die Akkumulation vonAripiprazolist bei wiederholter Anwendung voraussagbar. ImSteady-State ist die Pharmakokinetik vonAripiprazoldosis-proportional.Die Verfügbarkeit vonAripiprazolund OPC-14857 variiert im Laufe des Tages nicht.Die Aktivität dieses im menschlichen Plasma vorkommenden Hauptmetaboliten wurde sowohlin-vitroals auch in Tierversuchen nachgewiesen.
-Aripiprazol wird primär in der Leber, hauptsächlich über 3 Biotransformationswege, metabolisiert: Dehydrogenierung, Hydroxylierung und N-Dealkylierung. In-vitro-Studien zeigten, dass die Dehydrogenierung und Hydroxylierung von Aripiprazol durch die Enzyme CYP3A4 und CYP2D6 erfolgt, während die N-Dealkylierung durch CYP3A4 katalysiert wird. Aripiprazol macht den Hauptanteil des Medikamentes im systemischen Kreislauf aus. Im Steady-State betrug der Anteil von Dehydro-Aripiprazol ca. 40 % der AUC von Aripiprazol im Plasma.
- +Aripiprazolwird primär in der Leber, hauptsächlich über 3 Biotransformationswege,metabolisiert:Dehydrogenierung,Hydroxylierungund N-Dealkylierung.In-vitro-Studien zeigten, dass dieDehydrogenierungundHydroxylierungvonAripiprazoldurch die Enzyme CYP3A4 und CYP2D6 erfolgt, während die N-Dealkylierungdurch CYP3A4 katalysiert wird.Aripiprazolmacht den Hauptanteil des Medikamentes im systemischen Kreislauf aus. ImSteady-State betrugder Anteil vonDehydro-Aripiprazolca.40% der AUC vonAripiprazolim Plasma.
-Ungefähr 8 % der Kaukasier fehlt die Fähigkeit CYP2D6 Substrate zu metabolisieren. Diese werden als «poor metabolisers» (PM) klassifiziert, wobei der Rest «extensive metabolisers» (EM) sind. PMs haben eine ca. 80 % erhöhte Aripiprazol-Exposition und eine ca. 30 % verminderte Exposition des aktiven Metaboliten verglichen zu den EMs. Dies führt zu einer ca. 60 % höheren Exposition des gesamten aktiven Teils einer verabreichten Aripiprazol-Dosis verglichen mit EMs. Die mittlere Eliminations-Halbwertszeit von Aripiprazol beträgt ca. 75 Stunden für EMs und 146 Stunden für PMs. Die CYP2D6-Substrat-Metabolisierung wird von Aripiprazol weder gehemmt noch induziert. Nach oraler Gabe einer Einzeldosis von 14C-Aripiprazol wurden ca. 27 % der verabreichten Radioaktivität im Urin bzw. 60 % in den Faeces nachgewiesen. Weniger als 1 % Aripiprazol wurde unverändert im Urin und ca. 18 % wurden unverändert in den Faeces ausgeschieden. Die Gesamtkörper-Clearance von Aripiprazol beträgt 0,7 ml/Min/kg und erfolgt primär über die Leber.
- +Ungefähr 8% der Kaukasier fehlt die Fähigkeit CYP2D6 Substrate zumetabolisieren. Diese werden als "poormetabolisers" (PM) klassifiziert, wobei der Rest "extensivemetabolisers" (EM) sind. PMs haben eine ca. 80% erhöhteAripiprazol-Exposition und eine ca. 30% verminderte Exposition des aktiven Metaboliten verglichen zu den EMs. Dies führt zu einer ca. 60% höheren Exposition des gesamten aktiven Teils einer verabreichtenAripiprazol-Dosis verglichen mit EMs.Die mittlere Eliminations-Halbwertszeit vonAripiprazolbeträgt ca. 75Stunden für EMs und 146Stunden für PMs. Die CYP2D6-Substrat-Metabolisierung wird vonAripiprazolweder gehemmt noch induziert.Nach oraler Gabe einer Einzeldosis von14C-Aripiprazol wurden ca. 27% der verabreichten Radioaktivität im Urin bzw. 60% in den Faeces nachgewiesen. Weniger als 1%Aripiprazolwurde unverändert im Urin und ca. 18% wurden unverändert in den Faeces ausgeschieden.Die Gesamtkörper-ClearancevonAripiprazolbeträgt 0,7ml/Min/kg und erfolgt primär über die Leber.
-Eine Studie mit Verabreichung einer Einzeldosis (15 mg Aripiprazol) an Probanden mit Leberzirrhose unterschiedlichen Schweregrades (Child-Pugh-Klassen A, B und C) zeigte keinen signifikanten Effekt der Leberinsuffizienz auf die Pharmakokinetik von Aripiprazol und OPC-14857.
- +Eine Studie mit Verabreichung einer Einzeldosis (15mgAripiprazol) an Probanden mit Leberzirrhose unterschiedlichen Schweregrades(Child-Pugh-Klassen A, B und C) zeigte keinen signifikanten Effekt der Leberinsuffizienz auf die Pharmakokinetik vonAripiprazolund OPC-14857.
-Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Aripiprazol und OPC-14857 waren bei Patienten mit schwerer Nierenerkrankung (Kreatininclearance < 30 ml/min) und bei gesunden jungen Probanden betreffend Exposition (AUC) vergleichbar.
- +DiepharmakokinetischenEigenschaften vonAripiprazolund OPC-14857 waren bei Patienten mit schwerer Nierenerkrankung (Kreatininclearance<30ml/min) und bei gesunden jungen Probanden betreffend Exposition (AUC) vergleichbar.
-Die Pharmakokinetik von Aripiprazol bei gesunden älteren und jüngeren erwachsenen Probanden war nicht unterschiedlich. Ebenso zeigten sich bei einer pharmakokinetischen Untersuchung schizophrener Patienten keine altersabhängigen Effekte.
- +Die Pharmakokinetik vonAripiprazolbei gesunden älteren und jüngeren erwachsenen Probanden war nicht unterschiedlich. Ebenso zeigten sich bei einerpharmakokinetischenUntersuchung schizophrener Patienten keine altersabhängigen Effekte.
-Die Pharmakokinetik von Aripiprazol und Dehydro-Aripiprazol war bei pädiatrischen Patienten im Alter von 13 bis 17 Jahren nach Korrektur der Unterschiede des Körpergewichts ähnlich wie bei Erwachsenen.
- +Die Pharmakokinetik vonAripiprazolundDehydro-Aripiprazolwar bei pädiatrischen Patientenim Alter von13bis17Jahren nach Korrektur der Unterschiede des Körpergewichts ähnlich wie bei Erwachsenen.
-Eine populations-spezifische Analyse ergab keine Hinweise auf klinisch signifikante Unterschiede hinsichtlich der ethnischen Zugehörigkeit oder der Auswirkung des Rauchens auf die Pharmakokinetik von Aripiprazol.
- +Eine populations-spezifische Analyse ergab keine Hinweise auf klinisch signifikante Unterschiede hinsichtlich der ethnischen Zugehörigkeit oder der Auswirkung des Rauchens auf die Pharmakokinetik vonAripiprazol.
-Die Pharmakokinetik von Aripiprazol war sowohl bei gesunden Probanden wie auch bei schizophrenen Patienten zwischen Männern und Frauen nicht unterschiedlich.
- +Die Pharmakokinetik vonAripiprazolwar sowohl bei gesunden Probanden wie auch bei schizophrenen Patienten zwischen Männern und Frauen nicht unterschiedlich.
-Untersuchungen an Kalium-Kanälen haben Hinweise auf ein QT-verlängerndes Potential gezeigt; die IC50 lag bei 117,9 ng/ml. Die in-vitro-Versuche wurden mit serumfreien Kulturen durchgeführt. Es ist zu berücksichtigen, dass Aripiprazol eine hohe Plasmaproteinbindung besitzt und deshalb beim Menschen eine geringe freie Konzentration von Aripiprazol vorliegen wird. Präklinische Daten zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Verabreichung, Genotoxizität, Karzinogenität oder Reproduktionstoxizität zeigten kein spezielles Risiko für den Menschen. Toxikologisch signifikante Effekte wurden lediglich in einer Dosierung bzw. Exposition beobachtet, welche die maximale Dosis bzw. Exposition beim Menschen deutlich überschritten, was für die klinische Anwendung nur begrenzte oder keine Bedeutung hat. In einer Dosierung von 20 mg/kg/Tag bis 60 mg/kg/Tag (entspricht dem 6,5bis 19,5-Fachen der empfohlenen maximalen Humandosis, berechnet auf mg/m2 Körperoberfläche) wurde nach 104 Wochen bei Ratten eine dosisabhängige Nebennierenrinden-Toxizität (Lipofuscin-Pigment-Akkumulation und/oder parenchymatöser Zellverlust) beobachtet.
-Als Folge der Ausschüttung von Sulfat-Konjugaten der Hydroxy-Metaboliten von Aripiprazol in der Galle von Affen trat nach wiederholter oraler Verabreichung von 25 mg/kg/Tag bis 125 mg/kg/Tag (entspricht dem 16bis 81-Fachen der empfohlenen maximalen Humandosis, berechnet auf mg/m2 Körperoberfläche) Cholelithiasis auf.
-Da beim Menschen im Vergleich zum Affen der präsystemische Metabolismus von Aripiprazol wesentlich geringer ist, betrugen die Konzentrationen dieser Sulfatkonjugate in der menschlichen Galle bei einer Tagesdosis von 30 mg nicht mehr als 6 % derjenigen beim Affen und liegen hinsichtlich der in-vitro-Löslichkeit weit unter deren Grenzwerten (6 %).
-In Karzinogenitätsstudien verursachte Aripiprazol keine Tumoren bei männlichen Mäusen oder Ratten. Bei weiblichen Mäusen war die Inzidenz des Hypophysenadenoms und des Adenokarzinoms sowie des Adenoakanthoms der Brustdrüse erhöht nach oraler Verabreichung von 3 mg/kg/Tag bis 30 mg/kg/Tag (entspricht dem 0,1bis 0,9-Fachen der empfohlenen maximalen Humandosis berechnet auf die AUC und 0,5bis 5-Fachen berechnet auf mg/m2 Körperoberfläche). Bei weiblichen Ratten war die Inzidenz des Brustdrüsen-Fibroadenoms erhöht nach oraler Verabreichung von 10 mg/kg/Tag (entspricht dem 0,1-Fachen der empfohlenen maximalen Humandosis berechnet auf die AUC bzw. 3-Fachen der empfohlenen maximalen Humandosis berechnet auf mg/m2 Körperoberfläche). Ebenfalls war die Inzidenz des adrenokortikalen Karzinoms und des kombinierten adrenokortikalen Adenoms/Karzinoms erhöht bei einer oralen täglichen Verabreichung von 60 mg/kg (entspricht dem 10-Fachen der empfohlenen maximalen Humandosis berechnet auf die AUC und 19,5-Fachen der empfohlenen maximalen Dosis berechnet auf mg/m2 Körperoberfläche).
- +Untersuchungen an Kalium-Kanälen haben Hinweise auf ein QT-verlängerndes Potential gezeigt; die IC50lag bei 117,9ng/ml. Diein-vitro-Versuche wurden mit serumfreien Kulturen durchgeführt. Es ist zu berücksichtigen, dassAripiprazoleine hohe Plasmaproteinbindung besitzt und deshalb beim Menschen eine geringe freie Konzentration vonAripiprazolvorliegen wird.Präklinische Daten zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholterVerabreichung,Genotoxizität,Karzinogenitätoder Reproduktionstoxizität zeigten kein spezielles Risiko für den Menschen. Toxikologisch signifikanteEffekte wurden lediglich in einer Dosierung bzw. Exposition beobachtet, welche die maximale Dosis bzw. Exposition beim Menschen deutlich überschritten, was für die klinische Anwendung nur begrenzte oder keine Bedeutung hat.In einer Dosierung von 20mg/kg/Tagbis60mg/kg/Tag (entspricht dem6,5bis19,5-FachenderempfohlenenmaximalenHumandosis, berechnet auf mg/m2Körperoberfläche) wurde nach 104Wochen bei Ratten eine dosisabhängige Nebennierenrinden-Toxizität (Lipofuscin-Pigment-Akkumulation und/oderparenchymatöserZellverlust) beobachtet.
- +Als Folge der Ausschüttung von Sulfat-Konjugaten derHydroxy-Metaboliten vonAripiprazolin der Galle von Affen trat nach wiederholter oraler Verabreichung von 25mg/kg/Tagbis125mg/kg/Tag (entspricht dem16bis81-FachenderempfohlenenmaximalenHumandosis, berechnet auf mg/m2Körperoberfläche)Cholelithiasisauf.
- +Da beim Menschen im Vergleich zum Affen der präsystemische Metabolismus vonAripiprazolwesentlich geringer ist, betrugen die Konzentrationen dieserSulfatkonjugatein der menschlichen Galle bei einer Tagesdosis von 30mg nicht mehr als 6% derjenigen beim Affen und liegen hinsichtlich derin-vitro-Löslichkeit weit unter deren Grenzwerten (6%).
- +InKarzinogenitätsstudienverursachteAripiprazolkeine Tumoren bei männlichen Mäusen oder Ratten. Bei weiblichen Mäusen war die Inzidenz desHypophysenadenomsund desAdenokarzinomssowie desAdenoakanthomsder Brustdrüse erhöht nach oraler Verabreichung von 3mg/kg/Tagbis 30mg/kg/Tag (entspricht dem0,1bis0,9-FachenderempfohlenenmaximalenHumandosis berechnet auf die AUC und 0,5bis5-Fachenberechnet auf mg/m2Körperoberfläche). Bei weiblichen Ratten war die Inzidenz des Brustdrüsen-Fibroadenomserhöht nach oraler Verabreichung von 10mg/kg/Tag (entspricht dem0,1-FachenderempfohlenenmaximalenHumandosis berechnet auf die AUC bzw. 3-FachenderempfohlenenmaximalenHumandosis berechnet auf mg/m2Körperoberfläche). Ebenfalls war die Inzidenz desadrenokortikalenKarzinoms und des kombiniertenadrenokortikalenAdenoms/Karzinomserhöht bei einer oralen täglichen Verabreichung von 60mg/kg (entspricht dem10-FachenderempfohlenenmaximalenHumandosis berechnet auf die AUC und 19,5-FachenderempfohlenenmaximalenDosis berechnet auf mg/m2Körperoberfläche).
-Bei einer Mehrfach-Dosis-Studie mit juvenilen Ratten war das Toxizitätsprofil vergleichbar zu demjenigen welches bei erwachsenen Tieren beobachtet wurde. Aufgefallen ist jedoch, dass die Exposition der juvenilen Tiere im Vergleich zu adulten Tieren erhöht war, dass ZNS-Effekte innerhalb der Recoveryphase nicht vollständig reversibel waren und dass es bei den juvenilen Ratten zu einer verzögerten sexuellen Reifung kam.
-Das Mutagenitäts-Potential von Aripiprazol wurde in verschiedenen Tests evaluiert («in-vitro bacterial reverse-mutation assay», «in-vitro bacterial DNA repair assay», «in-vitro forward gene mutation assay» in Lymphomzellen von Mäusen, «in-vitro chromosomal aberration assay» in Lungenzellen von chinesischen Hamstern (CHL), «in-vivo micronucleus assay» in Mäusen, «unscheduled DNA synthesis assay» in Ratten).
-Aripiprazol und ein Metabolit (2,3-DCPP) waren im «in-vitro chromosomal aberration assay» in CHL Zellen positiv. Der Metabolit 2,3-DCPP erhöhte die zahlenmässigen Aberrationen im «in-vitro assay» in CHL Zellen ohne metabolische Aktivierung.
-Der «in-vivo micronucleus assay» in Mäusen ergab ein positives Testergebnis; Diese Resultate kamen aufgrund eines Mechanismus zustande, der für den Menschen nicht relevant ist.
- +Bei einer Mehrfach-Dosis-Studie mit juvenilen Ratten war das Toxizitätsprofil vergleichbar zu demjenigen welches bei erwachsenen Tieren beobachtet wurde. Aufgefallen ist jedoch, dass dieExposition der juvenilen Tiere im Vergleich zu adulten Tieren erhöht war, dass ZNS-Effekte innerhalb derRecoveryphasenicht vollständig reversibel waren und dass es bei den juvenilen Ratten zu einer verzögerten sexuellen Reifung kam.
- +DasMutagenitäts-Potential vonAripiprazolwurde in verschiedenen Tests evaluiert ( "in-vitrobacterialreverse-mutationassay" , "in-vitrobacterialDNArepairassay" , "in-vitroforwardgenemutationassay" inLymphomzellenvon Mäusen, "in-vitrochromosomalaberrationassay" in Lungenzellen von chinesischen Hamstern (CHL), "in-vivomicronucleusassay" in Mäusen, "unscheduledDNAsynthesisassay" in Ratten).
- +Aripiprazolund ein Metabolit (2,3-DCPP) waren im "in-vitrochromosomalaberrationassay" in CHL Zellen positiv. Der Metabolit 2,3-DCPP erhöhte die zahlenmässigen Aberrationen im "in-vitroassay" in CHL Zellen ohne metabolische Aktivierung.
- +Der "in-vivomicronucleusassay" in Mäusen ergab ein positives Testergebnis; Diese Resultate kamen aufgrund eines Mechanismus zustande, der für den Menschen nicht relevant ist.
-Aripiprazol NOBEL Sirup sollte vor der Einnahme weder mit anderen Flüssigkeiten verdünnt noch mit Essen vermischt werden.
- +Aripiprazol NOBELSirup sollte vor der Einnahme weder mit anderen Flüssigkeiten verdünnt noch mit Essen vermischt werden.
-Die Aufbrauchfrist nach dem ersten Öffnen beträgt 6 Monate.
- +Die Aufbrauchfrist nach dem ersten Öffnen beträgt 6Monate.
-Nicht über 25 °C lagern, nicht im Kühlschrank lagern und nicht einfrieren. In der Originalverpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Nicht über 25 °Clagern, nicht im Kühlschrank lagern und nicht einfrieren.In der Originalverpackung undausserReichweite von Kindernaufbewahren.
-Aripiprazol NOBEL Sirup 1 mg/ml: Packungen zu 150 ml pro Flasche [B]
- +Aripiprazol NOBEL Sirup1mg/ml: Packungen zu 150ml pro Flasche [B]
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