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Home - Information for professionals for Vesoxx 1 mg/ml - Änderungen - 28.01.2026
42 Änderungen an Fachinfo Vesoxx 1 mg/ml
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Lösung zur intravesikalen Anwendung.
  • +Klare, farblose Lösung mit einem pH-Wert von 3,6 bis 4,5.
  • +1 ml Lösung enthält 1 mg Oxybutyninhydrochlorid.
  • +Eine skalierte, gebrauchsfertige Fertigspritze mit 10 ml Lösung enthält 10 mg Oxybutyninhydrochlorid.
  • -Vesoxx wird angewendet zur Unterdrückung einer neurogenen Detrusorüberaktivität (Neurogenic Detrusor Overactivity: NDO) bei Kindern ab 6 Jahren und bei Erwachsenen, die ihre Blase mittels sauberer intermittierender Katheterisierung (CIC) entleeren, wenn sie durch eine Behandlung mit oralen Anticholinergika aufgrund mangelnder Wirksamkeit und/oder unerträglicher Nebenwirkungen nicht adäquat eingestellt werden können.
  • +Vesoxx wird angewendet zur Unterdrückung einer neurogenen Detrusorüberaktivität (Neurogenic Detrusor Overactivity: NDO) bei Kindern ab 6 Jahren und bei Erwachsenen, die ihre Blase mittels sauberer intermittierender Katheterisierung (CIC) entleeren, wenn sie durch eine Behandlung mit oralen Anticholinergika aufgrund mangelnder Wirksamkeit und/oder unerträglicher Nebenwirkungen nicht adäquat eingestellt werden können.
  • -Die einzelnen Dosen werden verabreicht, um urodynamische Parameter in erforderlichem Umfang zu steuern (maximaler Detrusordruck < 40 cm H2O) und eine vollständige Hemmung der neurogenen Detrusorüberaktivität zu erreichen.
  • +Die einzelnen Dosen werden verabreicht, um urodynamische Parameter in erforderlichem Umfang zu steuern (maximaler Detrusordruck < 40 cm H2O) und eine vollständige Hemmung der neurogenen Detrusorüberaktivität zu erreichen.
  • -Die Dosisempfehlungen werden anhand der Körpergewicht-Perzentile der verschiedenen Altersgruppen berechnet (Tabelle 1).
  • -Tabelle 1: Dosisempfehlungen für alle Altersgruppen
  • -Altersgruppe Alter [Jahre] Empfohlene tägliche Anfangsdosis [mg] Empfohlene Tagesdosis insgesamt [mg]
  • -Kinder 6 - 12 Individuell, siehe unten 2 - 30
  • -Jugendliche 12 - 18 10 10 - 40
  • -Erwachsene 19 - 65 10 10 - 40
  • -Ältere Patienten ab 65 10 10 - 30
  • +Die Dosisempfehlungen werden anhand der Körpergewicht-Perzentile der verschiedenen Altersgruppen berechnet (Tabelle 1).
  • +Tabelle 1: Dosisempfehlungen für alle Altersgruppen
  • +Altersgruppe Alter[Jahre] Empfohlene tägliche Empfohlene Tagesdosis
  • + Anfangsdosis[mg] insgesamt[mg]
  • +Kinder 6 - 12 Individuell, siehe unten 2 - 30
  • +Jugendliche 12 - 18 10 10 - 40
  • +Erwachsene 19 - 65 10 10 - 40
  • +Ältere Patienten ab 65 10 10 - 30
  • -Falls höhere Dosen als die Startdosis als notwendig erachtet werden, sollte die Dosis schrittweise erhöht werden, bis die neurogene Detrusorüberaktivität ausreichend unter Kontrolle und gleichzeitig eine engmaschige Überwachung von Wirksamkeit und Sicherheit möglich ist. Die erforderlichen täglichen Erhaltungsdosen können auf mehrere Applikationen verteilt werden (Tabelle 2 und 3). Ausgehend von einer Anzahl von sechs sauberen intermittierenden Katheterisierungen (Clean Intermittent Catheterisation; CIC) pro Tag wird das folgende Dosisschema empfohlen:
  • -Tabelle 2: Empfohlenes Dosisschema (Kinder von 6 - 12 Jahren)
  • -Tagesdosis [mg] Verabreichte Dosis pro Applikation [mg]
  • -CIC 1 CIC 2 CIC 3 CIC 4 CIC 5 CIC 6
  • -2 2 - - - - -
  • -5 5 - - - - -
  • -10 5 - 5 - - -
  • -15 5 - 5 - 5 -
  • -20 10 - 10 - - -
  • -30 10 - 10 - 10 -
  • + 
  • +Falls höhere Dosen als die Startdosis als notwendig erachtet werden, sollte die Dosis schrittweise erhöht werden, bis die neurogene Detrusorüberaktivität ausreichend unter Kontrolle und gleichzeitig eine engmaschige Überwachung von Wirksamkeit und Sicherheit möglich ist. Die erforderlichen täglichen Erhaltungsdosen können auf mehrere Applikationen verteilt werden (Tabelle 2 und 3). Ausgehend von einer Anzahl von sechs sauberen intermittierenden Katheterisierungen (Clean Intermittent Catheterisation; CIC) pro Tag wird das folgende Dosisschema empfohlen:
  • +Tabelle 2: Empfohlenes Dosisschema (Kinder von 6 - 12 Jahren)
  • +Tagesdosis [mg] Verabreichte Dosis pro Applikation [mg]
  • +CIC 1 CIC 2 CIC 3 CIC 4 CIC 5 CIC 6
  • +2 2 - - - - -
  • +5 5 - - - - -
  • +10 5 - 5 - - -
  • +15 5 - 5 - 5 -
  • +20 10 - 10 - - -
  • +30 10 - 10 - 10 -
  • -Tabelle 3: Empfohlenes Dosisschema für Anfangsdosen von 10 mg (Jugendliche ab 12 Jahren, Erwachsene und ältere Patienten)
  • -Tagesdosis [mg] Verabreichte Dosis pro Applikation [mg]
  • -CIC 1 CIC 2 CIC 3 CIC 4 CIC 5 CIC 6
  • -10 5 - 5 - - -
  • -20 10 - 10 - - -
  • -30 10 - 10 - 10 -
  • -40 10 10 10 - 10 -
  • -
  • + 
  • +Tabelle 3: Empfohlenes Dosisschema für Anfangsdosen von 10 mg (Jugendliche ab 12 Jahren, Erwachsene und ältere Patienten)
  • +Tagesdosis [mg] Verabreichte Dosis pro Applikation [mg]
  • +CIC 1 CIC 2 CIC 3 CIC 4 CIC 5 CIC 6
  • +10 5 - 5 - - -
  • +20 10 - 10 - - -
  • +30 10 - 10 - 10 -
  • +40 10 10 10 - 10 -
  • + 
  • +
  • -Wie auch mit anderen anticholinergen Wirkstoffen ist bei gebrechlichen und älteren Patienten Vorsicht geboten, insbesondere falls Dosen über 30 mg pro Tag als notwendig erachtet werden.
  • +Wie auch mit anderen anticholinergen Wirkstoffen ist bei gebrechlichen und älteren Patienten Vorsicht geboten, insbesondere falls Dosen über 30 mg pro Tag als notwendig erachtet werden.
  • -Falls weniger als 10 ml (der Inhalt einer Spritze) benötigt werden, bleibt die nicht verwendete Lösung in der Spritze, die später zur Entsorgung in eine Apotheke gebracht wird.
  • +Falls weniger als 10 ml (der Inhalt einer Spritze) benötigt werden, bleibt die nicht verwendete Lösung in der Spritze, die später zur Entsorgung in eine Apotheke gebracht wird.
  • -·Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfstoffe
  • -·Schwere gastrointestinale Erkrankungen (z.B. schwere Colitis ulcerosa und toxisches Megakolon)
  • -·Myasthenia gravis
  • -·Engwinkelglaukom und Patienten mit einem Risiko für diese Erkrankungen
  • -·Begleitende Sauerstofftherapie
  • +-Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfstoffe
  • +-Schwere gastrointestinale Erkrankungen (z.B. schwere Colitis ulcerosa und toxisches Megakolon)
  • +-Myasthenia gravis
  • +-Engwinkelglaukom und Patienten mit einem Risiko für diese Erkrankungen
  • +-Begleitende Sauerstofftherapie
  • -In Verbindung mit der Anwendung von Oxybutynin ist es zu anticholinergen Ereignissen mit psychiatrischen Beschwerden und Auswirkungen auf das Zentralnervensystem (ZNS) gekommen, beispielsweise zu Schlafstörungen (z.B. Schlaflosigkeit) und kognitiven Störungen, insbesondere bei älteren Patienten. Bei der Verabreichung von Oxybutynin zusammen mit anderen anticholinergen Arzneimitteln ist Vorsicht geboten (siehe auch Abschnitt «Interaktionen»). Falls es bei einem Patienten zu derartigen Ereignissen kommt, sollte ein Absetzen des Arzneimittels in Betracht gezogen werden.
  • +In Verbindung mit der Anwendung von Oxybutynin ist es zu anticholinergen Ereignissen mit psychiatrischen Beschwerden und Auswirkungen auf das Zentralnervensystem (ZNS) gekommen, beispielsweise zu Schlafstörungen (z.B. Schlaflosigkeit) und kognitiven Störungen, insbesondere bei älteren Patienten. Bei der Verabreichung von Oxybutynin zusammen mit anderen anticholinergen Arzneimitteln ist Vorsicht geboten (siehe auch Abschnitt "Interaktionen" ). Falls es bei einem Patienten zu derartigen Ereignissen kommt, sollte ein Absetzen des Arzneimittels in Betracht gezogen werden.
  • -Oxybutynin wird vom Cytochrom P450-Isoenzym CYP 3A4 metabolisiert. Durch die intravesikale Anwendung von Oxybutynin wird dieser First-Pass-Metabolismus grösstenteils umgangen. Allerdings können Wechselwirkungen mit Arzneimitteln, die das Cytochrom P450-Isoenzym CYP 3A4 hemmen, nicht ausgeschlossen werden. Dies muss bedacht werden, wenn Azolantimykotika (z.B. Ketoconazol) oder Makrolid-Antibiotika (z.B. Erythromycin) zusammen mit Oxybutynin angewendet werden.
  • +Oxybutynin wird vom Cytochrom P450-Isoenzym CYP 3A4 metabolisiert. Durch die intravesikale Anwendung von Oxybutynin wird dieser First-Pass-Metabolismus grösstenteils umgangen. Allerdings können Wechselwirkungen mit Arzneimitteln, die das Cytochrom P450-Isoenzym CYP 3A4 hemmen, nicht ausgeschlossen werden. Dies muss bedacht werden, wenn Azolantimykotika (z.B. Ketoconazol) oder Makrolid-Antibiotika (z.B. Erythromycin) zusammen mit Oxybutynin angewendet werden.
  • -Bisher liegen keine Erfahrungen mit der intravesikalen Anwendung von Oxybutynin bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine geringe Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Abschnitt «Präklinische Daten»). Vesoxx sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dass eine Behandlung aufgrund des klinischen Zustandes der Frau erforderlich ist.
  • +Bisher liegen keine Erfahrungen mit der intravesikalen Anwendung von Oxybutynin bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine geringe Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Abschnitt "Präklinische Daten" ). Vesoxx sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dass eine Behandlung aufgrund des klinischen Zustandes der Frau erforderlich ist.
  • -In Tabelle 4 sind Nebenwirkungen aus klinischen Studien zur intravesikalen Anwendung von Oxybutyninhydrochlorid aufgeführt. Die Nebenwirkungen werden nach Systemorganklasse und Häufigkeit gemäss der folgenden Konvention klassifiziert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, < 1/10), gelegentlich (≥1/1'000, < 1/100), selten (≥1/10'000, < 1/1'000), sehr selten (< 1/10'000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • -Tabelle 4: Nebenwirkungen aus klinischen Studien zur intravesikalen Anwendung von Oxybutyninhydrochlorid.
  • -Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen Harnwegsinfektion, asymptomatische Bakteriurie Nicht bekannt
  • -Endokrine Erkrankungen Hyperprolaktinämie, Prolaktin erhöht (einmalig) Nicht bekannt
  • -Psychiatrische Erkrankungen Teilnahmslosigkeit, Halluzinationen, kognitive Störungen, Hyperaktivität, Schlaflosigkeit, Agoraphobie, Orientierungsstörung Nicht bekannt
  • -Erkrankungen des Nervensystems Aufmerksamkeitsstörungen, Schwindelgefühl, Kopfschmerz, Somnolenz, Erschöpfung, Dysgeusie, getrübter Bewusstseinszustand, Bewusstlosigkeit, anticholinerges Syndrom, Krampfanfall Nicht bekannt
  • -Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Vertigo Nicht bekannt
  • -Augenerkrankungen Trockenes Auge, anomale Sinnesempfindung des Auges, Akkommodationsstörung Nicht bekannt
  • -Herzerkrankungen Supraventrikuläre Tachykardie Nicht bekannt
  • -Gefässerkrankungen Hypotonie, Gesichtsrötung Nicht bekannt
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Obstipation, Mundtrockenheit, abdominale Beschwerden, Schmerzen im Unterbauch, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Dyspepsie, Diarrhö Nicht bekannt
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Hypohidrose, Ausschlag, nächtliches Schwitzen Nicht bekannt
  • -Erkrankungen der Nieren und Harnwege Harndrang, Proteinurie, Hämaturie, Störungen bei der Entleerung der Harnblase Nicht bekannt
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Schmerzen an der Instillationsstelle, Durst, Brustkorbbeschwerden, Kältegefühl Nicht bekannt
  • +In Tabelle 4 sind Nebenwirkungen aus klinischen Studien zur intravesikalen Anwendung von Oxybutyninhydrochlorid aufgeführt. Die Nebenwirkungen werden nach Systemorganklasse und Häufigkeit gemäss der folgenden Konvention klassifiziert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, < 1/10), gelegentlich (≥1/1'000, < 1/100), selten (≥1/10'000, < 1/1'000), sehr selten (< 1/10'000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • +Tabelle 4: Nebenwirkungen aus klinischen Studien zur intravesikalen Anwendung von Oxybutyninhydrochlorid.
  • +Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
  • +Infektionen und Harnwegsinfektion, asymptomatische Bakteriurie Nicht bekannt
  • +parasitäre Erkrankungen
  • +Endokrine Erkrankungen Hyperprolaktinämie, Prolaktin erhöht (einmalig) Nicht bekannt
  • +Psychiatrische Teilnahmslosigkeit, Halluzinationen, kognitive Nicht bekannt
  • +Erkrankungen Störungen, Hyperaktivität, Schlaflosigkeit,
  • + Agoraphobie, Orientierungsstörung
  • +Erkrankungen des Aufmerksamkeitsstörungen, Schwindelgefühl, Nicht bekannt
  • +Nervensystems Kopfschmerz, Somnolenz, Erschöpfung, Dysgeusie,
  • + getrübter Bewusstseinszustand, Bewusstlosigkeit,
  • + anticholinerges Syndrom, Krampfanfall
  • +Erkrankungen des Ohrs Vertigo Nicht bekannt
  • +und des Labyrinths
  • +Augenerkrankungen Trockenes Auge, anomale Sinnesempfindung des Auges, Nicht bekannt
  • + Akkommodationsstörung
  • +Herzerkrankungen Supraventrikuläre Tachykardie Nicht bekannt
  • +Gefässerkrankungen Hypotonie, Gesichtsrötung Nicht bekannt
  • +Erkrankungen des Obstipation, Mundtrockenheit, abdominale Nicht bekannt
  • +Gastrointestinaltrakts Beschwerden, Schmerzen im Unterbauch, Schmerzen im
  • + Oberbauch, Übelkeit, Dyspepsie, Diarrhö
  • +Erkrankungen der Haut Hypohidrose, Ausschlag, nächtliches Schwitzen Nicht bekannt
  • +und des Unterhautzellge
  • +webes
  • +Erkrankungen der Harndrang, Proteinurie, Hämaturie, Störungen bei der Nicht bekannt
  • +Nieren und Harnwege Entleerung der Harnblase
  • +Allgemeine Erkrankungen Schmerzen an der Instillationsstelle, Durst, Nicht bekannt
  • + und Beschwerden am Brustkorbbeschwerden, Kältegefühl
  • +Verabreichungsort
  • -Bei einem Patienten kam es im Rahmen einer Sauerstofftherapie zuhause zu einer verringerten Sauerstoffsättigung (siehe Abschnitt «Kontraindikationen»).
  • + 
  • +Bei einem Patienten kam es im Rahmen einer Sauerstofftherapie zuhause zu einer verringerten Sauerstoffsättigung (siehe Abschnitt "Kontraindikationen" ).
  • -In nahezu allen Studien war die intravesikale Behandlung mit Oxybutyninhydrochlorid bei Patienten (Erwachsene und Kinder) mit neurogener Detrusorüberaktivität wirksam und erwies sich als gut verträglich. Die NDO war hauptsächlich die Folge einer Rückenmarksverletzung oder einer Meningomyelozele obwohl auch Patienten mit Tetraplegie, Paraplegie, Multipler Sklerose und Parkinson-Krankheit in die Studien eingeschlossen wurden. In einer prospektiven klinischen Studie mit 15 Kindern erhöhte sich die mittlere zystometrische Blasenkapazität von 114,2 ml bei Baseline auf 127,4 ml (p > 0,05) bzw. 161,1 ml (p = 0,0091) nach 1,5 Stunden bzw. 4 Monaten einer intravesikalen Behandlung (Buyse et al., 1995). Die mittlere Compliance der Harnblase war signifikant erhöht, und zwar von 2,5 ml/cm H2O bei Baseline auf 11,495 ml/cm H2O (p = 0,0114) nach 4monatiger Therapie. In einer weiteren prospektiven Studie mit 13 Kindern zeigten 12 nach einer intravesikalen Behandlung eine deutlich verbesserte Kontinenz (Åmark et al., 1998). In einer retrospektiven Langzeituntersuchung mit 13 Kindern verringerte sich der mittlere Blasendruck bei voller Blase von 52,5 ± 24 auf 24,5 ± 14,4 cm H2O (Humblet et al., 2014).
  • +In nahezu allen Studien war die intravesikale Behandlung mit Oxybutyninhydrochlorid bei Patienten (Erwachsene und Kinder) mit neurogener Detrusorüberaktivität wirksam und erwies sich als gut verträglich. Die NDO war hauptsächlich die Folge einer Rückenmarksverletzung oder einer Meningomyelozele obwohl auch Patienten mit Tetraplegie, Paraplegie, Multipler Sklerose und Parkinson-Krankheit in die Studien eingeschlossen wurden. In einer prospektiven klinischen Studie mit 15 Kindern erhöhte sich die mittlere zystometrische Blasenkapazität von 114,2 ml bei Baseline auf 127,4 ml (p > 0,05) bzw. 161,1 ml (p = 0,0091) nach 1,5 Stunden bzw. 4 Monaten einer intravesikalen Behandlung (Buyse et al., 1995). Die mittlere Compliance der Harnblase war signifikant erhöht, und zwar von 2,5 ml/cm H2O bei Baseline auf 11,495 ml/cm H2O (p = 0,0114) nach 4monatiger Therapie. In einer weiteren prospektiven Studie mit 13 Kindern zeigten 12 nach einer intravesikalen Behandlung eine deutlich verbesserte Kontinenz (Åmark et al., 1998). In einer retrospektiven Langzeituntersuchung mit 13 Kindern verringerte sich der mittlere Blasendruck bei voller Blase von 52,5 ± 24 auf 24,5 ± 14,4 cm H2O (Humblet et al., 2014).
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  • -Die Pharmakokinetik von intravesikal verabreichtem Oxybutyninhydrochlorid wurde bei gesunden Freiwilligen untersucht. Die systemische Exposition (AUC) mit razemischem Oxybutynin war nach Instillation signifikant grösser (294 %) als bei oraler Verabreichung. Im Gegensatz dazu war die systemische Exposition mit dem Metaboliten N-Desethyl-Oxybutynin nach Instillation signifikant niedriger (21 % der Exposition nach oraler Verabreichung). Dementsprechend war das Verhältnis von Metabolit zu Muttersubstanz im Fall einer intravesikalen Applikation 14mal kleiner.
  • +Die Pharmakokinetik von intravesikal verabreichtem Oxybutyninhydrochlorid wurde bei gesunden Freiwilligen untersucht. Die systemische Exposition (AUC) mit razemischem Oxybutynin war nach Instillation signifikant grösser (294 %) als bei oraler Verabreichung. Im Gegensatz dazu war die systemische Exposition mit dem Metaboliten N-Desethyl-Oxybutynin nach Instillation signifikant niedriger (21 % der Exposition nach oraler Verabreichung). Dementsprechend war das Verhältnis von Metabolit zu Muttersubstanz im Fall einer intravesikalen Applikation 14mal kleiner.
  • -Unter Berücksichtigung der beobachteten Oxybutynin-Bioverfügbarkeit von etwa 6 % nach oraler Verabreichung könnte für die Muttersubstanz nach intravesikaler Instillation eine absolute Bioverfügbarkeit von etwa 20 % angenommen werden.
  • +Unter Berücksichtigung der beobachteten Oxybutynin-Bioverfügbarkeit von etwa 6 % nach oraler Verabreichung könnte für die Muttersubstanz nach intravesikaler Instillation eine absolute Bioverfügbarkeit von etwa 20 % angenommen werden.
  • -Oxybutynin wird nach systemischer Resorption weit im Körpergewebe verteilt. Das Verteilungsvolumen nach intravenöser Gabe von 5 mg Oxybutyninhydrochlorid wurde auf 193 l geschätzt.
  • +Oxybutynin wird nach systemischer Resorption weit im Körpergewebe verteilt. Das Verteilungsvolumen nach intravenöser Gabe von 5 mg Oxybutyninhydrochlorid wurde auf 193 l geschätzt.
  • -Oxybutynin wird nach oraler und intravesikaler Verabreichung schnell aus dem Körper ausgeschieden. Aus den pharmakokinetischen Studien wurde geschlossen, dass intravesikales Oxybutynin eine längere Elimination aufweist als nach oraler Verabreichung; die entsprechenden Halbwertszeiten lagen bei 2,56 bzw. 1,48 h. Sowohl Oxybutynin als auch sein Hauptmetabolit N-Desethyl-Oxybutynin waren 24 h nach intravesikaler Verabreichung immer noch im Serum nachweisbar.
  • +Oxybutynin wird nach oraler und intravesikaler Verabreichung schnell aus dem Körper ausgeschieden. Aus den pharmakokinetischen Studien wurde geschlossen, dass intravesikales Oxybutynin eine längere Elimination aufweist als nach oraler Verabreichung; die entsprechenden Halbwertszeiten lagen bei 2,56 bzw. 1,48 h. Sowohl Oxybutynin als auch sein Hauptmetabolit N-Desethyl-Oxybutynin waren 24 h nach intravesikaler Verabreichung immer noch im Serum nachweisbar.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -10 ml Lösung in einer Fertigspritze (Cycloolefin-Copolymer) mit Gewinde für Luer-Lock-Adapter (Adapter nicht enthalten): Packungen zu 100 Fertigspritzen (B).
  • -10 ml Lösung in einer Fertigspritze (Polypropylen) mit Spritze zum direkten Anschluss: Packungen zu 100 Fertigspritzen. (B)
  • +10 ml Lösung in einer Fertigspritze (Cycloolefin-Copolymer) mit Gewinde für Luer-Lock-Adapter (Adapter nicht enthalten): Packungen zu 100 Fertigspritzen (B).
  • +10 ml Lösung in einer Fertigspritze (Polypropylen) mit Spritze zum direkten Anschluss: Packungen zu 100 Fertigspritzen. (B)
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