| 70 Änderungen an Fachinfo Ceftriaxon Lagap 500 mg i.v. |
-1 Gramm Ceftriaxon enthält etwa 83mg (3,6mVal) Natrium.
- +1 Gramm Ceftriaxon enthält etwa 83 mg (3,6 mVal) Natrium.
-500mg i.v., Pulverzur Herstellung einer InjektionslösungTrockenpräparat: Ceftriaxon 500 mg als C. natricum in vitro Corresp. Natrium 41,5 mg1000 mg i.v./i.m., Pulver zur Herstellung einer InjektionslösungTrockenpräparat: Ceftriaxon 1g als C. natricum für vitro korresp. Natrium 83 mg.
- +500 mg i.v., Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung Trockenpräparat: Ceftriaxon 500 mg als C. natricum in vitro Corresp. Natrium 41,5 mg1000 mg i.v./i.m., Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung Trockenpräparat: Ceftriaxon 1g als C. natricum für vitro korresp. Natrium 83 mg.
-Üblicherweise 1–2g Ceftriaxon Lagap einmal pro Tag(alle 24 Stunden). Bei schweren Infektionen oder solchen, die durch mässig empfindliche Keime verursacht werden, lässt sich die tägliche Einzeldosis bis auf 4g erhöhen.
- +Üblicherweise 1–2 g Ceftriaxon Lagap einmal pro Tag (alle 24 Stunden). Bei schweren Infektionen oder solchen, die durch mässig empfindliche Keime verursacht werden, lässt sich die tägliche Einzeldosis bis auf 4 g erhöhen.
-Eine tägliche Dosis von 20–50mg pro kg Körpergewicht; sie darf 50mg pro kg nicht übersteigen.
- +Eine tägliche Dosis von 20–50 mg pro kg Körpergewicht; sie darf 50 mg pro kg nicht übersteigen.
-Eine tägliche Dosis von 20–80mg pro kg.
-Für Kinder mit einem Körpergewicht von 50kg oder mehr muss die übliche Erwachsenendosierung verwendet werden.
-Intravenöse Dosen von 50mg oder mehr pro kg Körpergewicht bei Säuglingen und Kindern bis zu 12 Jahren sollten als langsame Infusion über einen Zeitraum von mindestens 30 Minuten verabreicht werden. Bei Neugeborenen sollten intravenöse Dosen über einen Zeitraum von 60 Minuten verabreicht werden, um das mögliche Risiko einer Bilirubinenzephalopathie zu reduzieren.
- +Eine tägliche Dosis von 20–80 mg pro kg.
- +Für Kinder mit einem Körpergewicht von 50 kg oder mehr muss die übliche Erwachsenendosierung verwendet werden.
- +Intravenöse Dosen von 50 mg oder mehr pro kg Körpergewicht bei Säuglingen und Kindern bis zu 12 Jahren sollten als langsame Infusion über einen Zeitraum von mindestens 30 Minuten verabreicht werden. Bei Neugeborenen sollten intravenöse Dosen über einen Zeitraum von 60 Minuten verabreicht werden, um das mögliche Risiko einer Bilirubinenzephalopathie zu reduzieren.
-Zwischen Ceftriaxon Lagapund Aminoglykosiden wurde experimentell hinsichtlich vieler gramnegativer Bakterien ein Synergismus nachgewiesen. Obwohl eine erhöhte Wirksamkeit solcher Kombinationen nicht immer voraussagbar ist, sollte bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen durch Mikroorganismen wiePseudomonas aeruginosaeine Kombination in Betracht gezogen werden. Aufgrund der chemischen Inkompatibilität zwischen Ceftriaxon Lagap und Aminoglykosiden müssen die beiden Medikamente getrennt in der empfohlenen Dosierung verabreicht werden.
- +Zwischen Ceftriaxon Lagapund Aminoglykosiden wurde experimentell hinsichtlich vieler gramnegativer Bakterien ein Synergismus nachgewiesen. Obwohl eine erhöhte Wirksamkeit solcher Kombinationen nicht immer voraussagbar ist, sollte bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen durch Mikroorganismen wie Pseudomonas aeruginosa eine Kombination in Betracht gezogen werden. Aufgrund der chemischen Inkompatibilität zwischen Ceftriaxon Lagap und Aminoglykosiden müssen die beiden Medikamente getrennt in der empfohlenen Dosierung verabreicht werden.
-Im Falle von bakterieller Meningitis bei Kleinkindern und Kindern beginnt die Behandlung mit Dosen von 100mg/kg (nicht über 4g) einmal pro Tag. Sobald der Erreger identifiziert und seine Empfindlichkeit erwiesen ist, kann die Dosierung entsprechend reduziert werden. Die besten Ergebnisse wurden jeweils mit der folgenden Therapiedauer erzielt:
- +Im Falle von bakterieller Meningitis bei Kleinkindern und Kindern beginnt die Behandlung mit Dosen von 100 mg/kg (nicht über 4 g) einmal pro Tag. Sobald der Erreger identifiziert und seine Empfindlichkeit erwiesen ist, kann die Dosierung entsprechend reduziert werden. Die besten Ergebnisse wurden jeweils mit der folgenden Therapiedauer erzielt:
-Die Dosierung bei Lyme Borreliose beträgt bei Kindern und Erwachsenen 50mg/kg bis zu maximal 2g, einmal täglich verabreicht während 14 Tagen.
- +Die Dosierung bei Lyme Borreliose beträgt bei Kindern und Erwachsenen 50 mg/kg bis zu maximal 2 g, einmal täglich verabreicht während 14 Tagen.
-Zur Behandlung der Gonorrhoe (Penicillinaseproduzierende und nicht Penicillinaseproduzierende Stämme) wird die einmalige i.m. Verabreichung von 0,25g Ceftriaxon Lagap empfohlen.
- +Zur Behandlung der Gonorrhoe (Penicillinaseproduzierende und nicht Penicillinaseproduzierende Stämme) wird die einmalige i.m. Verabreichung von 0,25 g Ceftriaxon Lagap empfohlen.
-Um postoperative Infektionen bei einem kontaminierten oder potenziell kontaminierten Eingriff zu vermeiden, wird empfohlen, eine Einzeldosis von - je nach Infektionsrisiko - 1-2g Ceftriaxon Lagap 30-90 Minuten vor der Operation zu verabreichen. Bei kolorektalen Eingriffen hat sich die gleichzeitige Gabe von Ceftriaxon Lagap und einem 5-Nitroimidazol, zum Beispiel Ornidazol, bewährt.
- +Um postoperative Infektionen bei einem kontaminierten oder potenziell kontaminierten Eingriff zu vermeiden, wird empfohlen, eine Einzeldosis von - je nach Infektionsrisiko - 1-2 g Ceftriaxon Lagap 30-90 Minuten vor der Operation zu verabreichen. Bei kolorektalen Eingriffen hat sich die gleichzeitige Gabe von Ceftriaxon Lagap und einem 5-Nitroimidazol, zum Beispiel Ornidazol, bewährt.
-Es ist keine Dosisanpassung erforderlich, sofern die Leberfunktion nicht vermindert ist. Jedoch darf in Fällen von präterminaler Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <10 ml/min) die Tagesdosis Ceftriaxon Lagap 2g nicht überschreiten.
-Ceftriaxon wird durch Peritoneal- oder Hämodialyse nicht ausgeschieden. Bei dialysepflichtigen Patienten ist daher anschliessend an die Dialyse keine zusätzliche Verabreichung erforderlich. Die Tagesdosis von 2g sollte bei Dialysepatienten nicht überschritten werden.
- +Es ist keine Dosisanpassung erforderlich, sofern die Leberfunktion nicht vermindert ist. Jedoch darf in Fällen von präterminaler Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) die Tagesdosis Ceftriaxon Lagap 2 g nicht überschreiten.
- +Ceftriaxon wird durch Peritoneal- oder Hämodialyse nicht ausgeschieden. Bei dialysepflichtigen Patienten ist daher anschliessend an die Dialyse keine zusätzliche Verabreichung erforderlich. Die Tagesdosis von 2 g sollte bei Dialysepatienten nicht überschritten werden.
-Bei Ultraschalluntersuchungen der Gallenblase von Patienten unter Behandlung mit Ceftriaxon, vor allem bei Dosen von 1g pro Tag und mehr, wurden Calcium-Ceftriaxon-Ausfällungen festgestellt. Die Wahrscheinlichkeit solcher Ausfällungen scheint bei pädiatrischen Patienten am höchsten zu sein. Die Ausfällungen verschwinden nach Absetzen der Ceftriaxon-Therapie wieder und sind selten symptomatisch. In symptomatischen Fällen wird eine konservative, nicht-chirurgische Behandlung empfohlen. Der Arzt sollte zudem,ausgehend von einer individuellen Nutzen-Risiko-Bewertung, ein Absetzen der Ceftriaxon-Behandlung in Erwägung ziehen.
- +Bei Ultraschalluntersuchungen der Gallenblase von Patienten unter Behandlung mit Ceftriaxon, vor allem bei Dosen von 1 g pro Tag und mehr, wurden Calcium-Ceftriaxon-Ausfällungen festgestellt. Die Wahrscheinlichkeit solcher Ausfällungen scheint bei pädiatrischen Patienten am höchsten zu sein. Die Ausfällungen verschwinden nach Absetzen der Ceftriaxon-Therapie wieder und sind selten symptomatisch. In symptomatischen Fällen wird eine konservative, nicht-chirurgische Behandlung empfohlen. Der Arzt sollte zudem, ausgehend von einer individuellen Nutzen-Risiko-Bewertung, ein Absetzen der Ceftriaxon-Behandlung in Erwägung ziehen.
-In einerIn-vitro-Studie von Ceftriaxon in Kombination mit Chloramphenicol konnten antagonistische Effekte beobachtet werden.
- +In einer In-vitro-Studie von Ceftriaxon in Kombination mit Chloramphenicol konnten antagonistische Effekte beobachtet werden.
-Die Daten zur Bestimmung der Häufigkeit unerwünschter Arzneimittelreaktionen auf Ceftriaxon stammen aus klinischen Studien. Zur Klassifizierung der Häufigkeit werden die folgenden Kategorien benutzt: Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100,<1/10); gelegentlich (≥1/1000,<1/100); selten (≥1/10'000,<1/1000); sehr selten (<1/10'000) und nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Die häufigsten gemeldeten unerwünschten Reaktionen auf Ceftriaxon sind Eosinophilie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Diarrhöe,dünner Stuhl,Ausschlag und erhöhte Leberenzymwerte.
- +Die Daten zur Bestimmung der Häufigkeit unerwünschter Arzneimittelreaktionen auf Ceftriaxon stammen aus klinischen Studien. Zur Klassifizierung der Häufigkeit werden die folgenden Kategorien benutzt: Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1000, <1/100); selten (≥1/10'000, <1/1000); sehr selten (<1/10'000) und nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Die häufigsten gemeldeten unerwünschten Reaktionen auf Ceftriaxon sind Eosinophilie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Diarrhöe,dünner Stuhl, Ausschlag und erhöhte Leberenzymwerte.
-Gelegentlich:Mykose des Genitaltrakts.
-Selten:Pseudomembranöse Kolitis.
-Nicht bekannt:Superinfektionen mit nicht empfindlichen Organismen.
- +Gelegentlich: Mykose des Genitaltrakts.
- +Selten: Pseudomembranöse Kolitis.
- +Nicht bekannt: Superinfektionen mit nicht empfindlichen Organismen.
-Häufig:Eosinophilie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Verlängerung der Thromboplastinzeit.
-Gelegentlich:Granulozytopenie, Anämie, Koagulopathie, Erhöhung des Serumkreatinins.
-Nicht bekannt:Einzelfälle von Agranulozytose (<500/mm³) sind beobachtet worden, die meisten davon nach Totaldosen von 20 g oder mehr.
- +Häufig: Eosinophilie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Verlängerung der Thromboplastinzeit.
- +Gelegentlich: Granulozytopenie, Anämie, Koagulopathie, Erhöhung des Serumkreatinins.
- +Nicht bekannt: Einzelfälle von Agranulozytose (< 500/mm³) sind beobachtet worden, die meisten davon nach Totaldosen von 20 g oder mehr.
-Selten:Bronchospasmus.
- +Selten: Bronchospasmus.
-Häufig:Diarrhöe, dünner Stuhl.
-Gelegentlich:Nausea, Erbrechen.
-Sehr selten:Pseudomembranöse Enterokolitis.
-Nicht bekannt:Pankreatitis*, Stomatitis, Glossitis.
- +Häufig: Diarrhöe, dünner Stuhl.
- +Gelegentlich: Nausea, Erbrechen.
- +Sehr selten: Pseudomembranöse Enterokolitis.
- +Nicht bekannt: Pankreatitis*, Stomatitis, Glossitis.
-Sehr häufigSymptomatische Präzipitation des Calciumsalzes von Ceftriaxon in der Gallenblase von Kindern, reversible Cholelithiasis bei Kindern. Diese Störung tritt bei Erwachsenen selten auf (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Häufig:Erhöhung der Leberenzyme im Serum (ALT, AST, alkalische Phosphatase).
- +Sehr häufig Symptomatische Präzipitation des Calciumsalzes von Ceftriaxon in der Gallenblase von Kindern, reversible Cholelithiasis bei Kindern. Diese Störung tritt bei Erwachsenen selten auf (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Häufig: Erhöhung der Leberenzyme im Serum (ALT, AST, alkalische Phosphatase).
-Häufig:Ausschlag, Ödem.
- +Häufig: Ausschlag, Ödem.
-Selten:Oligurie, Hämaturie, Glykosurie.
- +Selten: Oligurie, Hämaturie, Glykosurie.
-Gelegentlich:Phlebitis, Reaktionen an der Injektionsstelle (z.B. Schmerzen, Erythema, Wärmegefühl, Rötung, Phlebitis, Extravasation, Schwellung, Ausschlag, Pruritus, Entzündung, Verhärtung, Hämatom, Infektion, Abszess an der Injektionsstelle), Fieber.
-Selten:Ödem, Schüttelfrost, anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen.
- +Gelegentlich: Phlebitis, Reaktionen an der Injektionsstelle (z.B. Schmerzen, Erythema, Wärmegefühl, Rötung, Phlebitis, Extravasation, Schwellung, Ausschlag, Pruritus, Entzündung, Verhärtung, Hämatom, Infektion, Abszess an der Injektionsstelle), Fieber.
- +Selten: Ödem, Schüttelfrost, anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen.
-Nicht bekannt:Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Nicht bekannt: Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Zur Untersuchung der Interaktion zwischen Ceftriaxon und Calcium wurden zwei In-vitro-Studien, eine mit Plasma von Erwachsenen und die andere mit Plasma aus dem Nabelschnurblut von Neugeborenen, durchgeführt. Dabei wurden Konzentrationen von Ceftriaxon bis zu 1mM (im Konzentrationsüberschuss erreicht in vivo durch eine Infusion von 2 Gramm Ceftriaxon über 30 Minuten) in Kombination mit Konzentrationen von Calcium bis zu 12mM (48mg/dl) verwendet. Die Rückgewinnung von Ceftriaxon aus dem Plasma war bei Calcium-Konzentrationen von 6mM (24mg/dl) oder höher im Plasma von Erwachsenen bzw. 4 mM (16mg/dl) oder höher im Plasma von Neugeborenen reduziert. Dies kann eine Ausfällung von Calcium-Ceftriaxon-Präzipitaten widerspiegeln.
- +Zur Untersuchung der Interaktion zwischen Ceftriaxon und Calcium wurden zwei In-vitro-Studien, eine mit Plasma von Erwachsenen und die andere mit Plasma aus dem Nabelschnurblut von Neugeborenen, durchgeführt. Dabei wurden Konzentrationen von Ceftriaxon bis zu 1 mM (im Konzentrationsüberschuss erreicht in vivo durch eine Infusion von 2 Gramm Ceftriaxon über 30 Minuten) in Kombination mit Konzentrationen von Calcium bis zu 12 mM (48 mg/dl) verwendet. Die Rückgewinnung von Ceftriaxon aus dem Plasma war bei Calcium-Konzentrationen von 6 mM (24 mg/dl) oder höher im Plasma von Erwachsenen bzw. 4 mM (16 mg/dl) oder höher im Plasma von Neugeborenen reduziert. Dies kann eine Ausfällung von Calcium-Ceftriaxon-Präzipitaten widerspiegeln.
-* MHK50= minimale Hemmkonzentration für 50 % der getesteten Stämme.
-** MHK90= minimale Hemmkonzentration für 90% der getesteten Stämme.
- +* MHK50 = minimale Hemmkonzentration für 50 % der getesteten Stämme.
- +** MHK90= minimale Hemmkonzentration für 90 % der getesteten Stämme.
-Mit wenigen Ausnahmen sind klinische Isolate vonPseudomonas aeruginosaresistent gegen Ceftriaxon.
- +Mit wenigen Ausnahmen sind klinische Isolate von Pseudomonas aeruginosa resistent gegen Ceftriaxon.
-Ceftriaxon Lagap wird als intramuskuläre Injektion oder als intravenöse Injektion bzw. Infusion verabreicht. Nach einer i.m. Injektion von 1g Ceftriaxon erreichte man eine maximale Plasmakonzentration von 81mg/l nach 2-3 Stunden. Nach einer einmaligen i.v. Infusion von 1g erhielt man nach 30 Minuten eine Konzentration von 168,1±28,2 mg/l. Nach einer einmaligen i.v. Infusion von 2g erhielt man nach 30 Minuten eine Konzentration von 256,9±16,8 mg/l.
-Die Flächen unter den Plasmakonzentration-Zeit-Kurven nach i.v. und i.m. Verabreichung sind identisch. Dies bedeutet, dass die Bioverfügbarkeit von i.m. verabreichtem Ceftriaxon 100% beträgt.
-Nach intravenöser Bolusgabe von 500mg und 1g Ceftriaxon betragen die mittleren Höchstkonzentrationen von Ceftriaxon im Plasma ca. 120 bzw. 200mg/l. Nach intravenöser Infusion von 500mg, 1g und 2g Ceftriaxon liegt die Ceftriaxon-Konzentration im Plasma bei ca. 80, 150 bzw. 250 mg/l. Nach intramuskulärer Injektion ist die mittlere Höchstkonzentration von Ceftriaxon im Plasma etwa halb so hoch wie nach intravenöser Gabe einer entsprechenden Dosis.
- +Ceftriaxon Lagap wird als intramuskuläre Injektion oder als intravenöse Injektion bzw. Infusion verabreicht. Nach einer i.m. Injektion von 1 g Ceftriaxon erreichte man eine maximale Plasmakonzentration von 81 mg/l nach 2-3 Stunden. Nach einer einmaligen i.v. Infusion von 1 g erhielt man nach 30 Minuten eine Konzentration von 168,1 ± 28,2 mg/l. Nach einer einmaligen i.v. Infusion von 2 g erhielt man nach 30 Minuten eine Konzentration von 256,9 ± 16,8 mg/l.
- +Die Flächen unter den Plasmakonzentration-Zeit-Kurven nach i.v. und i.m. Verabreichung sind identisch. Dies bedeutet, dass die Bioverfügbarkeit von i.m. verabreichtem Ceftriaxon 100 % beträgt.
- +Nach intravenöser Bolusgabe von 500 mg und 1 g Ceftriaxon betragen die mittleren Höchstkonzentrationen von Ceftriaxon im Plasma ca. 120 bzw. 200 mg/l. Nach intravenöser Infusion von 500 mg, 1 g und 2 g Ceftriaxon liegt die Ceftriaxon-Konzentration im Plasma bei ca. 80, 150 bzw. 250 mg/l. Nach intramuskulärer Injektion ist die mittlere Höchstkonzentration von Ceftriaxon im Plasma etwa halb so hoch wie nach intravenöser Gabe einer entsprechenden Dosis.
-Das Verteilungsvolumen liegt zwischen 7 und 12l.
- +Das Verteilungsvolumen liegt zwischen 7 und 12 l.
-Nach einer Dosis von 1-2g zeigt Ceftriaxon eine gute Penetration in Gewebe und Körperflüssigkeiten; Konzentrationen über der minimalen Hemmkonzentration für die meisten pathogenen Keime konnten länger als 24Stunden in über 60 Geweben bzw. Körperflüssigkeiten gemessen werden, inkl. Lunge, Herz, Gallentrakt, Leber, Mittelohr, Nasenschleimhaut, Knochen sowie Cerebrospinal-, Pleural-, Synovial- und Prostataflüssigkeit.
-Ceftriaxon bindet sich reversibel an Albumin. Die Plasmaproteinbindung beträgt bei Plasmakonzentrationen unter 100mg/l etwa 95%. Die Bindung unterliegt einer Sättigungskinetik und der gebundene Anteil verringert sich mit steigender Konzentration (auf bis zu 85% bei einer Plasmakonzentration von 300mg/l.
- +Nach einer Dosis von 1-2 g zeigt Ceftriaxon eine gute Penetration in Gewebe und Körperflüssigkeiten; Konzentrationen über der minimalen Hemmkonzentration für die meisten pathogenen Keime konnten länger als 24 Stunden in über 60 Geweben bzw. Körperflüssigkeiten gemessen werden, inkl. Lunge, Herz, Gallentrakt, Leber, Mittelohr, Nasenschleimhaut, Knochen sowie Cerebrospinal-, Pleural-, Synovial- und Prostataflüssigkeit.
- +Ceftriaxon bindet sich reversibel an Albumin. Die Plasmaproteinbindung beträgt bei Plasmakonzentrationen unter 100 mg/l etwa 95 %. Die Bindung unterliegt einer Sättigungskinetik und der gebundene Anteil verringert sich mit steigender Konzentration (auf bis zu 85 % bei einer Plasmakonzentration von 300 mg/l.
-Ceftriaxon passiert die Gehirn- und Rückenmarkshäute (Meningen). Die Durchdringung ist am höchsten, wenn die Meningen entzündet sind. Die mittleren Höchstkonzentrationen von Ceftriaxon im Liquor von Patienten mit bakterieller Meningitis betragen bis zu 25% des Plasmaspiegels, verglichen mit 2% des Plasmaspiegels bei Patienten ohne Entzündung der Meningen. Die Höchstkonzentrationen von Ceftriaxon im Liquor sind etwa 4 bis 6 Stunden nach der intravenösen Injektion erreicht.
-Ceftriaxon durchdringt die Plazentaschranke. Ceftriaxon wird in niedrigen Konzentrationen in der Muttermilch ausgeschieden (3-4% der mütterlichen Plasmakonzentration nach 4-6 Stunden).
- +Ceftriaxon passiert die Gehirn- und Rückenmarkshäute (Meningen). Die Durchdringung ist am höchsten, wenn die Meningen entzündet sind. Die mittleren Höchstkonzentrationen von Ceftriaxon im Liquor von Patienten mit bakterieller Meningitis betragen bis zu 25 % des Plasmaspiegels, verglichen mit 2 % des Plasmaspiegels bei Patienten ohne Entzündung der Meningen. Die Höchstkonzentrationen von Ceftriaxon im Liquor sind etwa 4 bis 6 Stunden nach der intravenösen Injektion erreicht.
- +Ceftriaxon durchdringt die Plazentaschranke. Ceftriaxon wird in niedrigen Konzentrationen in der Muttermilch ausgeschieden (3-4 % der mütterlichen Plasmakonzentration nach 4-6 Stunden).
-Die Plasmaclearance beträgt 10-22ml/min.
-Die renale Clearance beträgt 5-12ml/min.
-Ceftriaxon wird zu 50-60% unverändert über die Nieren und zu 40-50% unverändert mit der Galle ausgeschieden.
- +Die Plasmaclearance beträgt 10-22 ml/min.
- +Die renale Clearance beträgt 5-12 ml/min.
- +Ceftriaxon wird zu 50-60 % unverändert über die Nieren und zu 40-50 % unverändert mit der Galle ausgeschieden.
-Zur i.m. Injektion wird Ceftriaxon Lagap 1g in 3,5ml einprozentiger Lidocainlösung aufgelöst und mitten in eine relativ grosse Muskelmasse injiziert. Es empfiehlt sich, an einer Stelle nicht mehr als 1g zu injizieren.
- +Zur i.m. Injektion wird Ceftriaxon Lagap 1 g in 3,5 ml einprozentiger Lidocainlösung aufgelöst und mitten in eine relativ grosse Muskelmasse injiziert. Es empfiehlt sich, an einer Stelle nicht mehr als 1 g zu injizieren.
-Zur i.v. Injektion wird Ceftriaxon Lagap 500mg in 5ml und Ceftriaxon Lagap 1g in 10ml Wasser für Injektionszwecke gelöst und während einer Applikationsdauer von zwei bis vier Minuten intravenös injiziert.
- +Zur i.v. Injektion wird Ceftriaxon Lagap 500 mg in 5 ml und Ceftriaxon Lagap 1 g in 10 ml Wasser für Injektionszwecke gelöst und während einer Applikationsdauer von zwei bis vier Minuten intravenös injiziert.
-Die Infusion sollte mindestens 30 Minuten dauern. Zur i.v. Infusion werden 2g Ceftriaxon Lagap in 40ml einer der folgenden calciumfreien Infusionslösungen aufgelöst:
-Natriumchlorid 0,9%, Natriumchlorid 0,45% + Glukose 2,5%, Glukose 5%, Glukose 10%, Dextran 6% in Glukose 5%, Wasser für Injektionszwecke.
- +Die Infusion sollte mindestens 30 Minuten dauern. Zur i.v. Infusion werden 2 g Ceftriaxon Lagap in 40 ml einer der folgenden calciumfreien Infusionslösungen aufgelöst:
- +Natriumchlorid 0,9 %, Natriumchlorid 0,45 % + Glukose 2,5 %, Glukose 5 %, Glukose 10 %, Dextran 6 % in Glukose 5 %, Wasser für Injektionszwecke.
-Zur Rekonstitution von Ceftriaxon Lagap-Flaschen oder zur weiteren Verdünnung einer rekonstituierten Flasche zur intravenösen Verabreichung dürfen keine calciumhaltigen Lösungsmittel wie Ringer- oder Hartmann-Lösung verwendet werden, weil sich Präzipitate bilden können. Calcium-Ceftriaxon-Präzipitate können sich auch bilden, wenn Ceftriaxon Lagap mit calciumhaltigen Lösungen im selben Infusionsschlauch vermischt wird. Ceftriaxon Lagap darf nicht gleichzeitig mit calciumhaltigen Infusionslösungen, einschliesslich calciumhaltiger Dauerinfusionen wie z.B. im Rahmen der parenteralen Ernährung über ein Y-Verbindungsstück verabreicht werden. Jedoch können mit Ausnahme von Neugeborenen bei anderen Patienten Ceftriaxon Lagap und calciumhaltige Lösungen nacheinander verabreicht werden, wenn die Infusionsschläuche zwischen den Infusionen gründlich mit einer verträglichen Lösung gespült werden (siehe "Interaktionen" mit anderen Medikamenten und andere Formen der Interaktion).
- +Zur Rekonstitution von Ceftriaxon Lagap- Flaschen oder zur weiteren Verdünnung einer rekonstituierten Flasche zur intravenösen Verabreichung dürfen keine calciumhaltigen Lösungsmittel wie Ringer- oder Hartmann-Lösung verwendet werden, weil sich Präzipitate bilden können. Calcium-Ceftriaxon-Präzipitate können sich auch bilden, wenn Ceftriaxon Lagap mit calciumhaltigen Lösungen im selben Infusionsschlauch vermischt wird. Ceftriaxon Lagap darf nicht gleichzeitig mit calciumhaltigen Infusionslösungen, einschliesslich calciumhaltiger Dauerinfusionen wie z.B. im Rahmen der parenteralen Ernährung über ein Y-Verbindungsstück verabreicht werden. Jedoch können mit Ausnahme von Neugeborenen bei anderen Patienten Ceftriaxon Lagap und calciumhaltige Lösungen nacheinander verabreicht werden, wenn die Infusionsschläuche zwischen den Infusionen gründlich mit einer verträglichen Lösung gespült werden (siehe "Interaktionen" mit anderen Medikamenten und andere Formen der Interaktion).
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