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Home - Information for professionals for Budenofalk 4 mg - Änderungen - 28.01.2026
52 Änderungen an Fachinfo Budenofalk 4 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Zäpfchen.
  • +Weisse, torpedoförmige Zäpfchen mit glatter Oberfläche. 1 Zäpfchen enthält 4 mg Budesonid.
  • -Die empfohlene tägliche Dosis beträgt 4 mg Budesonid als ein 4mg-Zäpfchen.
  • +Die empfohlene tägliche Dosis beträgt 4 mg Budesonid als ein 4mg-Zäpfchen.
  • -Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt. Im Allgemeinen klingt ein akuter Schub, über dessen Dauer hinaus Budenofalk 4 mg Zäpfchen nicht angewendet werden sollen, nach 6 bis 8 Wochen ab.
  • +Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt. Im Allgemeinen klingt ein akuter Schub, über dessen Dauer hinaus Budenofalk 4 mg Zäpfchen nicht angewendet werden sollen, nach 6 bis 8 Wochen ab.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Budenofalk 4 mg Zäpfchen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde nicht untersucht und dieses darf deshalb nicht angewendet werden.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Budenofalk 4 mg Zäpfchen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde nicht untersucht und dieses darf deshalb nicht angewendet werden.
  • -Budenofalk 4 mg Zäpfchen sollten vorzugsweise vor dem Zubettgehen angewendet werden.
  • +Budenofalk 4 mg Zäpfchen sollten vorzugsweise vor dem Zubettgehen angewendet werden.
  • -Budenofalk 4 mg Zäpfchen dürfen nicht angewendet werden bei:
  • -·Überempfindlichkeit gegen Budesonid oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates
  • -·Leberzirrhose
  • +Budenofalk 4 mg Zäpfchen dürfen nicht angewendet werden bei:
  • +-Überempfindlichkeit gegen Budesonid oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates
  • +-Leberzirrhose
  • -Die Behandlung mit Budenofalk 4 mg Zäpfchen kann zu tieferen systemischen Steroidspiegeln führen als eine Behandlung mit konventionellen oralen Glukokortikoiden. Der Wechsel von einer anderen Steroid-Therapie auf Budenofalk 4 mg Zäpfchen kann durch die Änderung der systemischen Steroid-Spiegel zu einem Wiederauftreten von Symptomen führen.
  • +Die Behandlung mit Budenofalk 4 mg Zäpfchen kann zu tieferen systemischen Steroidspiegeln führen als eine Behandlung mit konventionellen oralen Glukokortikoiden. Der Wechsel von einer anderen Steroid-Therapie auf Budenofalk 4 mg Zäpfchen kann durch die Änderung der systemischen Steroid-Spiegel zu einem Wiederauftreten von Symptomen führen.
  • -Insbesondere, wenn das Arzneimittel über längere Zeit angewendet wird, ist zu beachten, dass systemische Steroidnebenwirkungen auftreten können (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Insbesondere, wenn das Arzneimittel über längere Zeit angewendet wird, ist zu beachten, dass systemische Steroidnebenwirkungen auftreten können (siehe Abschnitt "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Bei Kindern müssen die Eltern über diese Massnahmen informiert werden. Eine passive Immunisierung mit Varicella-Zoster-Immunglobulin (VZIG) ist bei exponierten, nicht immunen Patienten erforderlich, wenn diese systemische Glukokortikoide einnehmen oder innerhalb der letzten 3 Monate eingenommen haben; dies sollte innert 10 Tagen nach der Windpocken-Exposition erfolgen. Falls die Diagnose Windpocken bestätigt wird, muss sie unverzüglich durch Spezialisten behandelt werden. Glukokortikoide dürfen nicht abgesetzt werden und die Dosis muss evtl. erhöht werden.
  • +Bei Kindern müssen die Eltern über diese Massnahmen informiert werden. Eine passive Immunisierung mit Varicella-Zoster-Immunglobulin (VZIG) ist bei exponierten, nicht immunen Patienten erforderlich, wenn diese systemische Glukokortikoide einnehmen oder innerhalb der letzten 3 Monate eingenommen haben; dies sollte innert 10 Tagen nach der Windpocken-Exposition erfolgen. Falls die Diagnose Windpocken bestätigt wird, muss sie unverzüglich durch Spezialisten behandelt werden. Glukokortikoide dürfen nicht abgesetzt werden und die Dosis muss evtl. erhöht werden.
  • -Bei Patienten mit Lebererkrankungen ohne Leberzirrhose war Budesonid in einer täglichen oralen Dosis von 9 mg jedoch sicher und gut verträglich. Daher ist eine spezielle Dosierungsempfehlung für Patienten mit Lebererkrankungen ohne Leberzirrhose oder nur geringfügig beeinträchtigter Leberfunktion nicht erforderlich.
  • +Bei Patienten mit Lebererkrankungen ohne Leberzirrhose war Budesonid in einer täglichen oralen Dosis von 9 mg jedoch sicher und gut verträglich. Daher ist eine spezielle Dosierungsempfehlung für Patienten mit Lebererkrankungen ohne Leberzirrhose oder nur geringfügig beeinträchtigter Leberfunktion nicht erforderlich.
  • -Eine gleichzeitige Behandlung mit Ketoconazol oder anderen CYP3A4-Inhibitoren ist zu vermeiden (siehe Abschnitt «Interaktionen»).
  • +Eine gleichzeitige Behandlung mit Ketoconazol oder anderen CYP3A4-Inhibitoren ist zu vermeiden (siehe Abschnitt "Interaktionen" ).
  • -Ketoconazol 200 mg 1-mal täglich oral erhöhte die Plasmakonzentration von gleichzeitig verabreichtem Budesonid (3 mg Einzeldosis oral) ca. um das 6fache. Bei Verabreichung von Ketoconazol 12 Stunden nach der Budesonid Einnahme erhöhte sich die Plasmakonzentration auf ca. das 3fache. Da nicht genügend Daten zur Dosisempfehlung vorliegen, soll die gleichzeitige Einnahme vermieden werden.
  • +Ketoconazol 200 mg 1-mal täglich oral erhöhte die Plasmakonzentration von gleichzeitig verabreichtem Budesonid (3 mg Einzeldosis oral) ca. um das 6fache. Bei Verabreichung von Ketoconazol 12 Stunden nach der Budesonid Einnahme erhöhte sich die Plasmakonzentration auf ca. das 3fache. Da nicht genügend Daten zur Dosisempfehlung vorliegen, soll die gleichzeitige Einnahme vermieden werden.
  • -Es liegen keine Daten zum Ausgang der Schwangerschaft bei Anwendung von rektal verabreichtem Budesonid beim Menschen vor. Obwohl Daten über die inhalative Anwendung von Budesonid bei einer grossen Anzahl von schwangeren Frauen keine Hinweise auf eine nachteilige Wirkung ergaben, liegt die maximale Plasmakonzentration von Budesonid während einer Behandlung mit Budenofalk 4 mg Zäpfchen vermutlich höher als nach inhalativ angewendetem Budesonid. In Tierstudien verursachte Budesonid, wie auch andere Glukokortikoide, Anomalien der Entwicklung des Fötus (siehe «Präklinische Daten»). Die klinische Relevanz für den Menschen ist unklar.
  • -Eine Anwendung in der Schwangerschaft sollte vermieden werden, es sei denn, es liegen überzeugende Gründe für die Behandlung mit Budenofalk 4 mg Zäpfchen vor.
  • +Es liegen keine Daten zum Ausgang der Schwangerschaft bei Anwendung von rektal verabreichtem Budesonid beim Menschen vor. Obwohl Daten über die inhalative Anwendung von Budesonid bei einer grossen Anzahl von schwangeren Frauen keine Hinweise auf eine nachteilige Wirkung ergaben, liegt die maximale Plasmakonzentration von Budesonid während einer Behandlung mit Budenofalk 4 mg Zäpfchen vermutlich höher als nach inhalativ angewendetem Budesonid. In Tierstudien verursachte Budesonid, wie auch andere Glukokortikoide, Anomalien der Entwicklung des Fötus (siehe "Präklinische Daten" ). Die klinische Relevanz für den Menschen ist unklar.
  • +Eine Anwendung in der Schwangerschaft sollte vermieden werden, es sei denn, es liegen überzeugende Gründe für die Behandlung mit Budenofalk 4 mg Zäpfchen vor.
  • -Es sind keine Daten über die Wirkung von Budesonid auf die Fertilität beim Menschen verfügbar. In Tierstudien war die Fertilität nach der Gabe von Budesonid nicht beeinträchtigt (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Es sind keine Daten über die Wirkung von Budesonid auf die Fertilität beim Menschen verfügbar. In Tierstudien war die Fertilität nach der Gabe von Budesonid nicht beeinträchtigt (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -«sehr häufig» (≥1/10)
  • -«häufig» (≥1/100, <1/10),
  • -«gelegentlich» (≥1/1'000, <1/100)
  • -«selten» (≥1/10'000, <1/1'000)
  • -«sehr selten» (<1/10'000)
  • -«nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
  • -Die folgenden Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien mit Budenofalk 4 mg Zäpfchen beobachtet:
  • -MedDRA-Systemorganklasse Sehr häufig Häufig Gelegentlich
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen Nasopharyngitis
  • -Endokrine Erkrankungen Nebenniereninsuffizienz
  • -Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen
  • -Gefässerkrankungen Gesichtsrötung (Flush)
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (Verschlechterung der) Colitis ulcerosa Abdominalschmerz, Flatulenz, Pankreatitis, Dyspepsie
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Hautausschlag
  • -Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse Menstruationsstörung, unregelmässige Menstruation
  • -Untersuchungen Verminderung des Cortisols Bilirubin im Blut erhöht
  • +"sehr häufig" (≥1/10)
  • +"häufig" (≥1/100, <1/10),
  • +"gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100)
  • +"selten" (≥1/10'000, <1/1'000)
  • +"sehr selten" (<1/10'000)
  • +"nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
  • +Die folgenden Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien mit Budenofalk 4 mg Zäpfchen beobachtet:
  • +MedDRA-Systemorganklasse Sehr häufig Häufig Gelegentlich
  • +Infektionen und parasitäre Nasopharyngitis
  • + Erkrankungen
  • +Endokrine Erkrankungen Nebenniereninsuffizienz
  • +Erkrankungen des Kopfschmerzen
  • +Nervensystems
  • +Gefässerkrankungen Gesichtsrötung (Flush)
  • +Erkrankungen des (Verschlechterung Abdominalschmerz,
  • +Gastrointestinaltrakts der) Colitis ulcerosa Flatulenz, Pankreatitis,
  • + Dyspepsie
  • +Erkrankungen der Haut und Hautausschlag
  • +des Unterhautzellgewebes
  • +Erkrankungen der Menstruationsstörung,
  • +Geschlechtsorgane und der unregelmässige Menstruation
  • +Brustdrüse
  • +Untersuchungen Verminderung des Bilirubin im Blut erhöht
  • + Cortisols
  • +
  • -Generell ist das Risiko von systemischen Nebenwirkungen bei Budenofalk 4 mg Zäpfchen aufgrund der lokalen Wirkung niedriger als bei der Gabe von systemisch wirksamen Glukokortikoiden.
  • -Die folgenden bekannten Nebenwirkungen der therapeutischen Klasse (Kortikoide, Budesonid) können auch unter Budenofalk 4 mg Zäpfchen auftreten:
  • -MedDRA-Systemorganklasse Häufig Gelegentlich Selten Sehr selten Häufigkeit nicht bekannt
  • -Erkrankungen des Immunsystems Erhöhtes Risiko von Infektionen Überempfindlichkeitsreaktionen wie Angioödem sind bei anderen Applikationsformen von Budesonid aufgetreten.
  • -Endokrine Erkrankungen Cushing-Syndrom, Vollmondgesicht, Stammfettsucht, verminderte Glukosetoleranz, Diabetes mellitus, Natriumretention mit Ödembildung, vermehre Kaliumausscheidung, Inaktivität bzw. Atrophe der Nebennierenrinde, Störung der Sexualhormonsekretion
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hypokaliämie, Hyperglykämie
  • -Psychiatrische Erkrankungen Depression, Reizbarkeit, Euphorie Psychomotorische Hyperaktivität, Angst Aggressivität
  • -Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen
  • -Augenerkrankungen Glaukom, Katarakt, verschwommenes Sehen
  • -Gefässerkrankungen Hypertonie Erhöhtes Thromboserisiko, Vaskulitis
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Dyspepsie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre Pankreatitis Obstipation
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Allergisches Erythem, Striae rubrae, Petechien, Steroidakne, verzögerte Wundheilung, Kontaktdermatitis Ekchymosen
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Myalgie, Arthralgie, Muskelschwäche, Muskelzucken, Osteoporose Osteonekrose
  • -Allgemeine Erkrankungen Malaise, Müdigkeit
  • + 
  • +Generell ist das Risiko von systemischen Nebenwirkungen bei Budenofalk 4 mg Zäpfchen aufgrund der lokalen Wirkung niedriger als bei der Gabe von systemisch wirksamen Glukokortikoiden.
  • +Die folgenden bekannten Nebenwirkungen der therapeutischen Klasse (Kortikoide, Budesonid) können auch unter Budenofalk 4 mg Zäpfchen auftreten:
  • +MedDRA-Systemorgankl Häufig Gelegentlich Selten Sehr selten Häufigkeit nicht
  • +asse bekannt
  • +Erkrankungen des Erhöhtes Risiko von Überempfindlichkeits
  • +Immunsystems Infektionen reaktionen wie
  • + Angioödem sind bei
  • + anderen Applikations
  • + formen von Budesonid
  • + aufgetreten.
  • +Endokrine Erkrankung Cushing-Syndrom,
  • +en Vollmondgesicht,
  • + Stammfettsucht,
  • + verminderte Glukoset
  • + oleranz, Diabetes
  • + mellitus, Natriumret
  • + ention mit Ödembildu
  • + ng, vermehre Kaliuma
  • + usscheidung, Inaktiv
  • + ität bzw. Atrophe
  • + der Nebennierenrinde
  • + , Störung der
  • + Sexualhormonsekretio
  • + n
  • +Stoffwechsel- und Hypokaliämie,
  • +Ernährungsstörungen Hyperglykämie
  • +Psychiatrische Depression, Reizbark Psychomotorische Aggressivität
  • +Erkrankungen eit, Euphorie Hyperaktivität,
  • + Angst
  • +Erkrankungen des Kopfschmerzen
  • +Nervensystems
  • +Augenerkrankungen Glaukom, Katarakt,
  • + verschwommenes Sehen
  • +Gefässerkrankungen Hypertonie Erhöhtes Thromboseri
  • + siko, Vaskulitis
  • +Erkrankungen des Dyspepsie Magen- und Zwölffing Pankreatitis Obstipation
  • +Gastrointestinaltrak erdarmgeschwüre
  • +ts
  • +Erkrankungen der Allergisches Erythem Ekchymosen
  • +Haut und des Unterha , Striae rubrae,
  • +utzellgewebes Petechien, Steroidak
  • + ne, verzögerte
  • + Wundheilung, Kontakt
  • + dermatitis
  • +Skelettmuskulatur-, Myalgie, Arthralgie, Osteonekrose
  • +Bindegewebs- und Muskelschwäche,
  • +Knochenerkrankungen Muskelzucken,
  • + Osteoporose
  • +Allgemeine Erkrankun Malaise, Müdigkeit
  • +gen
  • + 
  • -Im Vergleich zu den Ausgangswerten waren die morgendlichen Cortisol-Spiegel am Ende der Behandlung in beiden Behandlungsgruppen der Studie BUS-4/UCA statistisch signifikant reduziert, wobei die Verminderung in der Gruppe mit 4 mg BUS ausgeprägter war als in der Gruppe mit 2 mg BUF. Trotz der Reduktion blieben die mittleren Cortisol-Spiegel in beiden Behandlungsgruppen im Normalbereich. Während der vierwöchigen Nachbeobachtungsphase normalisierten sich die Serum-Cortisol-Spiegel in beiden Behandlungsgruppen und erreichten nahezu das Ausgangsniveau. Der verbleibende Unterschied gegenüber den Ausgangswerten war nicht mehr länger statistisch signifikant.
  • +Im Vergleich zu den Ausgangswerten waren die morgendlichen Cortisol-Spiegel am Ende der Behandlung in beiden Behandlungsgruppen der Studie BUS-4/UCA statistisch signifikant reduziert, wobei die Verminderung in der Gruppe mit 4 mg BUS ausgeprägter war als in der Gruppe mit 2 mg BUF. Trotz der Reduktion blieben die mittleren Cortisol-Spiegel in beiden Behandlungsgruppen im Normalbereich. Während der vierwöchigen Nachbeobachtungsphase normalisierten sich die Serum-Cortisol-Spiegel in beiden Behandlungsgruppen und erreichten nahezu das Ausgangsniveau. Der verbleibende Unterschied gegenüber den Ausgangswerten war nicht mehr länger statistisch signifikant.
  • -In einer randomisierten, doppelblinden, klinischen Phase-III-Studie mit Double-Dummy-Design (BUS-4/UCA) erfolgte ein Vergleich der rektalen Behandlung mit Budenofalk 4 mg Zäpfchen (BUS-Gruppe) vs. Budenofalk 2 mg Rektalschaum (BUF-Gruppe) bei Patienten mit leicht bis mässig aktiver Proctitis ulcerosa. 577 erwachsene Patienten wurden per Randomisierung (1:1) einer achtwöchigen Behandlung mit entweder 4 mg Budesonid einmal täglich als Zäpfchen oder mit 2 mg Budesonid einmal täglich als Rektalschaum zugewiesen. Die koprimären Wirksamkeitsendpunkte bestanden in klinischer Remission (definiert als modifizierte UC-DAI-Subscores für Stuhlfrequenz = 0 oder 1 und für Rektalblutung = 0) und Heilung der Mukosa (definiert als modifizierter UC-DAI-Subscore für Aussehen der Mukosa = 0 oder 1).
  • -In der Full-Analysis-Set Analyse hatten 211 von 281 Patienten (75.1 %) unter BUS und 204 von 290 Patienten (70.3 %) unter BUF eine klinische Remission erzielt. Der Anteil von Patienten mit Heilung der Mukosa betrug in der BUS-Gruppe 76.2 % (214 von 281 Patienten), verglichen mit 75.9 % in der BUF-Gruppe (220 von 290 Patienten). Die Nichtunterlegenheit von BUS vs. BUF konnte in Bezug auf die klinische Remissionmit einem Unterschied von 4.7 % und einem 95 % Konfidenzintervall von [-2.79 %; 12.19 %] statistisch signifikant nachgewiesen werden (p<0.0712). Mit Bezug auf die Heilung der Mucosa konnte die Nichtunterlegenheit von BUS vs. BUF mit einem Unterschied von 0.3 % und einem Konfidenzintervall von [-6.89 %; 7.51 %] statistisch signifikant nachgewiesen werden (p<0.05088). Die Per-Protocol-Analysen unterstützten diese Ergebnisse.
  • +In einer randomisierten, doppelblinden, klinischen Phase-III-Studie mit Double-Dummy-Design (BUS-4/UCA) erfolgte ein Vergleich der rektalen Behandlung mit Budenofalk 4 mg Zäpfchen (BUS-Gruppe) vs. Budenofalk 2 mg Rektalschaum (BUF-Gruppe) bei Patienten mit leicht bis mässig aktiver Proctitis ulcerosa. 577 erwachsene Patienten wurden per Randomisierung (1:1) einer achtwöchigen Behandlung mit entweder 4 mg Budesonid einmal täglich als Zäpfchen oder mit 2 mg Budesonid einmal täglich als Rektalschaum zugewiesen. Die koprimären Wirksamkeitsendpunkte bestanden in klinischer Remission (definiert als modifizierte UC-DAI-Subscores für Stuhlfrequenz = 0 oder 1 und für Rektalblutung = 0) und Heilung der Mukosa (definiert als modifizierter UC-DAI-Subscore für Aussehen der Mukosa = 0 oder 1).
  • +In der Full-Analysis-Set Analyse hatten 211 von 281 Patienten (75.1 %) unter BUS und 204 von 290 Patienten (70.3 %) unter BUF eine klinische Remission erzielt. Der Anteil von Patienten mit Heilung der Mukosa betrug in der BUS-Gruppe 76.2 % (214 von 281 Patienten), verglichen mit 75.9 % in der BUF-Gruppe (220 von 290 Patienten). Die Nichtunterlegenheit von BUS vs. BUF konnte in Bezug auf die klinische Remissionmit einem Unterschied von 4.7 % und einem 95 % Konfidenzintervall von [-2.79 %; 12.19 %] statistisch signifikant nachgewiesen werden (p<0.0712). Mit Bezug auf die Heilung der Mucosa konnte die Nichtunterlegenheit von BUS vs. BUF mit einem Unterschied von 0.3 % und einem Konfidenzintervall von [-6.89 %; 7.51 %] statistisch signifikant nachgewiesen werden (p<0.05088). Die Per-Protocol-Analysen unterstützten diese Ergebnisse.
  • -Spezifische Gesichtspunkte zu Budenofalk 4 mg Zäpfchen
  • -Nach rektaler Anwendung von Budenofalk 4 mg Zäpfchen bei gesunden Freiwilligen zeigte Budesonid eine mediane Verzögerungszeit von 0 Stunden und eine Zeit bis zur Spitzenkonzentration im Plasma von 3.50 Stunden. Die mittlere Spitzenkonzentration im Plasma (Cmax) lag bei 2.39 ng/ml und die Fläche unter der Plasmakonzentration-Zeit-Kurve (AUC0-∞) betrug 17.0 h*ng/ml.
  • -Die relative Bioverfügbarkeit von Budesonid bei rektaler im Vergleich zu oraler Anwendung betrug 185.92 % (basierend auf AUC0-∞) bzw. 137.9 % (basierend auf Cmax). Die höhere Bioverfügbarkeit nach rektaler Verabreichung erklärt sich durch eine geringere präsystemische Elimination als bei oraler Verabreichung. Die relative Bioverfügbarkeit von einer Tagesdosis rektal angewendetem Budesonid (4 mg als 1 x Budenofalk 4 mg Zäpfchen) im Vergleich zu einer Tagesdosis oral angewendetem Budesonid ( 9 mg als 3 Budenofalk 3 mg Kapseln) betrug 82.63 % (basierend auf AUC0-∞) bzw. 61.29 % (basierend auf Cmax).
  • -Die wiederholte Anwendung von Budenofalk 4 mg Zäpfchen einmal täglich über 6 Tage bei gesunden Freiwilligen führte nicht zu einer Akkumulation; die Cmax,ss (steady state) betrug 2.65 ng/ml und die AUC im 24-Stunden-Dosierungsintervall (AUC0-τ) belief sich auf 15.4 h*ng/ml.
  • +Spezifische Gesichtspunkte zu Budenofalk 4 mg Zäpfchen
  • +Nach rektaler Anwendung von Budenofalk 4 mg Zäpfchen bei gesunden Freiwilligen zeigte Budesonid eine mediane Verzögerungszeit von 0 Stunden und eine Zeit bis zur Spitzenkonzentration im Plasma von 3.50 Stunden. Die mittlere Spitzenkonzentration im Plasma (Cmax) lag bei 2.39 ng/ml und die Fläche unter der Plasmakonzentration-Zeit-Kurve (AUC0-∞) betrug 17.0 h*ng/ml.
  • +Die relative Bioverfügbarkeit von Budesonid bei rektaler im Vergleich zu oraler Anwendung betrug 185.92 % (basierend auf AUC0-∞) bzw. 137.9 % (basierend auf Cmax). Die höhere Bioverfügbarkeit nach rektaler Verabreichung erklärt sich durch eine geringere präsystemische Elimination als bei oraler Verabreichung. Die relative Bioverfügbarkeit von einer Tagesdosis rektal angewendetem Budesonid (4 mg als 1 x Budenofalk 4 mg Zäpfchen) im Vergleich zu einer Tagesdosis oral angewendetem Budesonid ( 9 mg als 3 Budenofalk 3 mg Kapseln) betrug 82.63 % (basierend auf AUC0-∞) bzw. 61.29 % (basierend auf Cmax).
  • +Die wiederholte Anwendung von Budenofalk 4 mg Zäpfchen einmal täglich über 6 Tage bei gesunden Freiwilligen führte nicht zu einer Akkumulation; die Cmax,ss (steady state) betrug 2.65 ng/ml und die AUC im 24-Stunden-Dosierungsintervall (AUC0-τ) belief sich auf 15.4 h*ng/ml.
  • -Budesonid hat ein hohes Verteilungsvolumen (ca. 3 l/kg). Die Plasmaproteinbindung beträgt durchschnittlich 85 bis 90 %.
  • +Budesonid hat ein hohes Verteilungsvolumen (ca. 3 l/kg). Die Plasmaproteinbindung beträgt durchschnittlich 85 bis 90 %.
  • -Budesonid wird in der intestinalen Mukosa und in der Leber intensiv (ca. 90%) zu Metaboliten mit schwacher Glukokortikoidwirkung metabolisiert. Verglichen mit Budesonid beträgt die Glukokortikoidwirkung der Hauptmetaboliten, 6β-Hydroxybudesonid und 16α-Hydroxyprednisolon, die beide über CYP3A gebildet werden, , weniger als 1 %.
  • +Budesonid wird in der intestinalen Mukosa und in der Leber intensiv (ca. 90%) zu Metaboliten mit schwacher Glukokortikoidwirkung metabolisiert. Verglichen mit Budesonid beträgt die Glukokortikoidwirkung der Hauptmetaboliten, 6β-Hydroxybudesonid und 16α-Hydroxyprednisolon, die beide über CYP3A gebildet werden, , weniger als 1 %.
  • -Die mediane Eliminationshalbwertszeit nach rektaler Anwendung von Budenofalk 4 mg Zäpfchen beträgt bei gesunden Probanden 2.325.95 Stunden. Budesonid verfügt über eine hohe Clearance von etwa 80 l/h.
  • +Die mediane Eliminationshalbwertszeit nach rektaler Anwendung von Budenofalk 4 mg Zäpfchen beträgt bei gesunden Probanden 2.32 – 5.95 Stunden. Budesonid verfügt über eine hohe Clearance von etwa 80 l/h.
  • -In Abhängigkeit von Art und Schwere der Lebererkrankung kann die Metabolisierung von Budesonid über CYP3A bei diesen Patienten verringert sein. Ein wesentlicher Anteil von Budesonid wird in der Leber über CYP3A4 metabolisiert. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung ist die systemische Budesonid-Exposition erheblich erhöht. Es wurden keine Studien mit Budenofalk 4 mg Zäpfchen an Patienten mit Leberfunktionsstörung durchgeführt.
  • +In Abhängigkeit von Art und Schwere der Lebererkrankung kann die Metabolisierung von Budesonid über CYP3A bei diesen Patienten verringert sein. Ein wesentlicher Anteil von Budesonid wird in der Leber über CYP3A4 metabolisiert. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung ist die systemische Budesonid-Exposition erheblich erhöht. Es wurden keine Studien mit Budenofalk 4 mg Zäpfchen an Patienten mit Leberfunktionsstörung durchgeführt.
  • -Budesonid hatte keine Auswirkung auf die Fertilität von Ratten. Bei trächtigen Tieren führte Budesonid wie andere Glukokortikoide zu einem Absterben von Föten sowie zu Anomalien der fötalen Entwicklung (reduzierte Wurfgrösse, intrauterine Wachstumsverzögerung der Föten und Skelettanomalien). Es wurde berichtet, dass einige Glukokortikoide im Tierversuch Gaumenspalten verursachen. Die klinische Relevanz dieser Befunde für den Menschen ist bisher nicht geklärt (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • +Budesonid hatte keine Auswirkung auf die Fertilität von Ratten. Bei trächtigen Tieren führte Budesonid wie andere Glukokortikoide zu einem Absterben von Föten sowie zu Anomalien der fötalen Entwicklung (reduzierte Wurfgrösse, intrauterine Wachstumsverzögerung der Föten und Skelettanomalien). Es wurde berichtet, dass einige Glukokortikoide im Tierversuch Gaumenspalten verursachen. Die klinische Relevanz dieser Befunde für den Menschen ist bisher nicht geklärt (siehe "Schwangerschaft/Stillzeit" ).
  • -Ein ACTH-Stimulationstest zur Diagnose einer Hypophyseninsuffizienz kann falsche Ergebnisse anzeigen (siehe Abschnitt «Interaktionen»).
  • +Ein ACTH-Stimulationstest zur Diagnose einer Hypophyseninsuffizienz kann falsche Ergebnisse anzeigen (siehe Abschnitt "Interaktionen" ).
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "Exp." bezeichneten Datum verwendet werden.
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