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Home - Information for professionals for Tizanidin axapharm 2 mg - Änderungen - 02.02.2026
72 Änderungen an Fachinfo Tizanidin axapharm 2 mg
  • -Lactose-Monohydrat (106.79 mg pro Tablette), vorverkleisterte Maisstärke, Macrogol 4000,Stearinsäure,Saccharose (11.76 mg pro Tablette),Magnesiumstearat.
  • +Lactose-Monohydrat (106.79 mg pro Tablette), vorverkleisterte Maisstärke, Macrogol 4000, Stearinsäure, Saccharose (11.76 mg pro Tablette), Magnesiumstearat.
  • -Tizanidin axapharm 2 mg,Tabletten (teilbar):
  • -1 Tablette enthält 2mg Tizanidinals Tizanidinhydrochlorid.
  • +Tizanidin axapharm 2 mg, Tabletten (teilbar):
  • +1 Tablette enthält 2 mg Tizanidin als Tizanidinhydrochlorid.
  • -1 Tablette enthält 4 mg Tizanidinals Tizanidinhydrochlorid.
  • +1 Tablette enthält 4 mg Tizanidin als Tizanidinhydrochlorid.
  • -Tizanidin axapharmhat eine enge therapeutische Breite und eine hohe Variabilität hinsichtlich der Plasmakonzentration von Tizanidin in verschiedenen Patienten. Deshalb ist es wichtig, die Dosis je nach Patientenbedürfnis einzustellen.
  • -Eine niedrige Dosis von 2mg zu Behandlungsbeginn minimiert das Risiko unerwünschter Wirkungen. Je nach Bedarf ist die Dosis danach vorsichtig zu erhöhen. Tizanidin axapharmTabletten können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • +Tizanidin axapharm hat eine enge therapeutische Breite und eine hohe Variabilität hinsichtlich der Plasmakonzentration von Tizanidin in verschiedenen Patienten. Deshalb ist es wichtig, die Dosis je nach Patientenbedürfnis einzustellen.
  • +Eine niedrige Dosis von 2 mg zu Behandlungsbeginn minimiert das Risiko unerwünschter Wirkungen. Je nach Bedarf ist die Dosis danach vorsichtig zu erhöhen. Tizanidin axapharm Tabletten können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • -Die übliche Dosis ist 3× täglich 2-4mg in Tablettenform. In schweren Fällen kann eine zusätzliche Gabe von 2 oder 4mg vorzugsweise vor dem Schlafengehen verabreicht werden.
  • +Die übliche Dosis ist 3× täglich 2-4 mg in Tablettenform. In schweren Fällen kann eine zusätzliche Gabe von 2 oder 4 mg vorzugsweise vor dem Schlafengehen verabreicht werden.
  • -Die initiale Tagesdosis soll 6mg, auf drei Einzelgaben verteilt, nicht überschreiten. Diese Dosis kann schrittweise in halbwöchentlichen oder wöchentlichen Intervallen um jeweils 2-4mg erhöht werden. Die optimale therapeutische Wirkung wird in der Regel mit Tagesdosen zwischen 12 und 24mg, verteilt auf 3 oder 4 Einzelgaben, erreicht. 36mg/d sollten nicht überschritten werden.
  • +Die initiale Tagesdosis soll 6 mg, auf drei Einzelgaben verteilt, nicht überschreiten. Diese Dosis kann schrittweise in halbwöchentlichen oder wöchentlichen Intervallen um jeweils 2-4 mg erhöht werden. Die optimale therapeutische Wirkung wird in der Regel mit Tagesdosen zwischen 12 und 24 mg, verteilt auf 3 oder 4 Einzelgaben, erreicht. 36 mg/d sollten nicht überschritten werden.
  • -Für Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Kreatininclearance <25ml/min) ist zu Beginn der Behandlung eine Dosis von 2mg 1× täglich empfohlen. Dosissteigerungen sollen je nach Verträglichkeit und Wirksamkeit in kleinen Schritten erfolgen. Ist die Wirksamkeit der Behandlung zu steigern, sollte zunächst die Einmaldosis erhöht werden, bevor die Häufigkeit der täglichen Einnahme angehoben wird (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Für Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Kreatininclearance <25 ml/min) ist zu Beginn der Behandlung eine Dosis von 2 mg 1× täglich empfohlen. Dosissteigerungen sollen je nach Verträglichkeit und Wirksamkeit in kleinen Schritten erfolgen. Ist die Wirksamkeit der Behandlung zu steigern, sollte zunächst die Einmaldosis erhöht werden, bevor die Häufigkeit der täglichen Einnahme angehoben wird (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Behandlung von Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen ist kontraindiziert (s. "Kontraindikationen" ). Tizanidin axapharmwird extensiv in der Leber metabolisiert. Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen liegen nur begrenzte Daten zur Anwendung von Tizanidinvor (s. "Pharmakokinetik" ). Die Anwendung mit Tizanidinwurde in Zusammenhang mit reversiblen Auffälligkeiten beim Leberfunktionstest gebracht (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" ). Tizanidin axapharmsollte mit Vorsicht bei der Behandlungvon Patienten mit moderaten Leberfunktionsstörungen eingesetzt werden. Jede Behandlung sollte mit der geringstmöglichen Dosis beginnen: Eine mögliche Dosissteigerung sollte vorsichtig und je nach Verträglichkeit von Tizanidin axapharmfür den Patienten erfolgen.
  • +Die Behandlung von Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen ist kontraindiziert (s. "Kontraindikationen" ). Tizanidin axapharm wird extensiv in der Leber metabolisiert. Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen liegen nur begrenzte Daten zur Anwendung von Tizanidin vor (s. "Pharmakokinetik" ). Die Anwendung mit Tizanidin wurde in Zusammenhang mit reversiblen Auffälligkeiten beim Leberfunktionstest gebracht (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" ). Tizanidin axapharm sollte mit Vorsicht bei der Behandlung von Patienten mit moderaten Leberfunktionsstörungen eingesetzt werden. Jede Behandlung sollte mit der geringstmöglichen Dosis beginnen: Eine mögliche Dosissteigerung sollte vorsichtig und je nach Verträglichkeit von Tizanidin axapharm für den Patienten erfolgen.
  • -Bei Kindern und Jugendlichen liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Tizanidin vor. Die Anwendung von Tizanidin axapharmbei Kindern und Jugendlichen wird daher nicht empfohlen.
  • +Bei Kindern und Jugendlichen liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Tizanidin vor. Die Anwendung von Tizanidin axapharm bei Kindern und Jugendlichen wird daher nicht empfohlen.
  • -Erfahrungen bei älteren Patienten sind limitiert. Bei älteren Patienten sollte Tizanidin axapharmmit Vorsicht angewendet werden. Es wird empfohlen, die Behandlung mit der niedrigstwirksamen Dosis zu beginnen und sie je nach Verträglichkeit und Wirksamkeit in kleinen Schritten zu steigern.
  • +Erfahrungen bei älteren Patienten sind limitiert. Bei älteren Patienten sollte Tizanidin axapharm mit Vorsicht angewendet werden. Es wird empfohlen, die Behandlung mit der niedrigstwirksamen Dosis zu beginnen und sie je nach Verträglichkeit und Wirksamkeit in kleinen Schritten zu steigern.
  • -Soll die Behandlung abgesetzt werden, sollte die Dosis langsam und schrittweise gesenkt werden, insbesondere bei Patienten, die längere Zeit eine höhere Dosis erhalten haben. Auf diese Weise kann das Risiko eines Rebound-Bluthochdrucks und einer Tachykardie minimiert werden (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Soll die Behandlung abgesetzt werden, sollte die Dosis langsam und schrittweise gesenkt werden, insbesondere bei Patienten, die längere Zeit eine höhere Dosis erhalten haben. Auf diese Weise kann das Risiko eines Rebound-Bluthochdrucks und einer Tachykardie minimiert werden (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Eine gleichzeitige Verabreichung von Tizanidin axapharmmit starken CYP1A2-Inhibitoren wie Fluvoxamin oder Ciprofloxacin ist kontraindiziert (s. "Interaktionen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Eine gleichzeitige Verabreichung von Tizanidin axapharm mit starken CYP1A2-Inhibitoren wie Fluvoxamin oder Ciprofloxacin ist kontraindiziert (s. "Interaktionen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Eine gleichzeitige Gabe von moderaten CYP1A2-Hemmern mit Tizanidin axapharmwird nicht empfohlen (s. "Interaktionen" und "Kontraindikationen" ).
  • -Nach plötzlichem Absetzen von Tizanidinwurden Rebound-Phänomene beobachtet, insbesondere nach Langzeittherapie und/oder bei Verabreichung von hohen Tagesdosen und/oder gleichzeitigerTherapie mit Antihypertensiva. In diesem Zusammenhang kann es zu einer Hypertonie und Tachykardie kommen. In Extremfällen kann eine solche Rebound-Hypertonie zu cerebrovaskulären Ereignissen führen. Eine Behandlung mit Tizanidin axapharmsollte nicht abrupt, sondernausschleichend abgesetzt werden (s. "Interaktionen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance <25ml/min.) kann die systemische Exposition mit Tizanidin um das bis zu 6-fache erhöht sein. Daher wird empfohlen, die Behandlung mit 2mg einmal täglich zu beginnen (s. "Dosierung/Anwendung" ). Eine Erhöhung der Dosis sollte Wirksamkeit und Verträglichkeit angepasst in kleinen Schritten erfolgen. Wenn eine Erhöhung der Wirksamkeit gewünscht ist, wird empfohlen,zuerst eine höhere Dosis einmal täglich zu verabreichen, bevor die Verabreichungshäufigkeit erhöht wird.
  • -Da im Zusammenhang mit Tizanidinüber Leberfunktionsstörungen berichtet worden ist – allerdings selten bei Tagesdosen von bis zu 12mg – wird empfohlen, die Leberfunktion während den ersten vier Monaten der Behandlung monatlich zu überprüfen. Dies gilt bei Dosen von 12mg oder mehr und bei Patienten mit klinischen Symptomen, die eine Leberfunktionsstörung vermuten lassen wie unerklärbare Übelkeit, Anorexie oder Müdigkeit. Die Behandlung mit Tizanidin axapharmsollte abgebrochen werden, wenn die Serumspiegel von SGPT oder SGOT über einen längeren Zeitraum über dem Dreifachen des Normalbereichs liegen.
  • -Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich Anaphylaxie, Angioödem, Dyspnoe, Dermatitis, Ausschlag, Nesselsucht, Pruritus und Erythem wurden in Zusammenhang mit der Einnahme von Tizanidin berichtet. Es wird eine sorgfältige Überwachung des Patienten während den ersten ein bis zwei Tagen nach der ersten Tizanidin-Dosis empfohlen. Beim Auftreten von Anaphylaxie oder Angioödem mit anaphylaktischen Schock oder Dyspnoe sollte die Behandlung mit Tizanidin axapharmsofort abgesetzt und eine angemessene Behandlung begonnen werden.
  • -Unter der Behandlung mit Tizanidin axapharmkann es, unter anderem auch infolge von Arzneimittel-Interaktionen mit CYP1A2-Inhibitoren und/oder Antihypertensiva, zu einer Hypotonie kommen (s. "Interaktionen" und "Unerwünschte Wirkungen" ). Schwere Formen von Hypotonie wie Bewusstseinsverlust und Kreislaufkollaps wurden beobachtet.
  • -Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Gabe von Tizanidin axapharmmit Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern (einschliesslich, aber nicht beschränkt auf Cisaprid, Amitriptylin undAzithromycin) (s. "Interaktionen" ).
  • -Bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung und/oder Herzinsuffizienz ist Vorsicht geboten. Bei Einleitung einer Therapie mit Tizanidin axapharmsollte bei diesen Patienten in regelmässigen Abständen das EKG kontrolliert werden.
  • -Bei Patienten mit Myasthenia gravis sollte Tizanidin axapharmnur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden.
  • -Die Fertilität war vermindert bei männlichen Ratten nach Gabe einer Dosis von 30mg/kg/d und bei weiblichen Ratten bei einer Dosis von 10mg/kg/d (s. "Präklinische Daten" ).
  • -Da die Erfahrungen bei Kindern und Jugendlichen limitiert sind, wird eine Anwendung von Tizanidin axapharmbei dieser Patientengruppe nicht empfohlen.
  • -Bei älteren Patienten sollte Tizanidin axapharmmit Vorsicht angewendet werden.
  • +Eine gleichzeitige Gabe von moderaten CYP1A2-Hemmern mit Tizanidin axapharm wird nicht empfohlen (s. "Interaktionen" und "Kontraindikationen" ).
  • +Nach plötzlichem Absetzen von Tizanidin wurden Rebound-Phänomene beobachtet, insbesondere nach Langzeittherapie und/oder bei Verabreichung von hohen Tagesdosen und/oder gleichzeitiger Therapie mit Antihypertensiva. In diesem Zusammenhang kann es zu einer Hypertonie und Tachykardie kommen. In Extremfällen kann eine solche Rebound-Hypertonie zu cerebrovaskulären Ereignissen führen. Eine Behandlung mit Tizanidin axapharm sollte nicht abrupt, sondern ausschleichend abgesetzt werden (s. "Interaktionen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance <25 ml/min.) kann die systemische Exposition mit Tizanidin um das bis zu 6-fache erhöht sein. Daher wird empfohlen, die Behandlung mit 2 mg einmal täglich zu beginnen (s. "Dosierung/Anwendung" ). Eine Erhöhung der Dosis sollte Wirksamkeit und Verträglichkeit angepasst in kleinen Schritten erfolgen. Wenn eine Erhöhung der Wirksamkeit gewünscht ist, wird empfohlen, zuerst eine höhere Dosis einmal täglich zu verabreichen, bevor die Verabreichungshäufigkeit erhöht wird.
  • +Da im Zusammenhang mit Tizanidin über Leberfunktionsstörungen berichtet worden ist – allerdings selten bei Tagesdosen von bis zu 12 mg – wird empfohlen, die Leberfunktion während den ersten vier Monaten der Behandlung monatlich zu überprüfen. Dies gilt bei Dosen von 12 mg oder mehr und bei Patienten mit klinischen Symptomen, die eine Leberfunktionsstörung vermuten lassen wie unerklärbare Übelkeit, Anorexie oder Müdigkeit. Die Behandlung mit Tizanidin axapharm sollte abgebrochen werden, wenn die Serumspiegel von SGPT oder SGOT über einen längeren Zeitraum über dem Dreifachen des Normalbereichs liegen.
  • +Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich Anaphylaxie, Angioödem, Dyspnoe, Dermatitis, Ausschlag, Nesselsucht, Pruritus und Erythem wurden in Zusammenhang mit der Einnahme von Tizanidin berichtet. Es wird eine sorgfältige Überwachung des Patienten während den ersten ein bis zwei Tagen nach der ersten Tizanidin-Dosis empfohlen. Beim Auftreten von Anaphylaxie oder Angioödem mit anaphylaktischen Schock oder Dyspnoe sollte die Behandlung mit Tizanidin axapharm sofort abgesetzt und eine angemessene Behandlung begonnen werden.
  • +Unter der Behandlung mit Tizanidin axapharm kann es, unter anderem auch infolge von Arzneimittel-Interaktionen mit CYP1A2-Inhibitoren und/oder Antihypertensiva, zu einer Hypotonie kommen (s. "Interaktionen" und "Unerwünschte Wirkungen" ). Schwere Formen von Hypotonie wie Bewusstseinsverlust und Kreislaufkollaps wurden beobachtet.
  • +Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Gabe von Tizanidin axapharm mit Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern (einschliesslich, aber nicht beschränkt auf Cisaprid, Amitriptylin und Azithromycin) (s. "Interaktionen" ).
  • +Bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung und/oder Herzinsuffizienz ist Vorsicht geboten. Bei Einleitung einer Therapie mit Tizanidin axapharm sollte bei diesen Patienten in regelmässigen Abständen das EKG kontrolliert werden.
  • +Bei Patienten mit Myasthenia gravis sollte Tizanidin axapharm nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden.
  • +Die Fertilität war vermindert bei männlichen Ratten nach Gabe einer Dosis von 30 mg/kg/d und bei weiblichen Ratten bei einer Dosis von 10 mg/kg/d (s. "Präklinische Daten" ).
  • +Da die Erfahrungen bei Kindern und Jugendlichen limitiert sind, wird eine Anwendung von Tizanidin axapharm bei dieser Patientengruppe nicht empfohlen.
  • +Bei älteren Patienten sollte Tizanidin axapharm mit Vorsicht angewendet werden.
  • -Tizanidin axapharmTabletten enthalten Laktose und Saccharose. Patienten mit der seltenen hereditärenFructose/Galaktose-Intoleranz, völligemLaktase-Mangel,einerGlukose-Galaktose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
  • +Tizanidin axapharm Tabletten enthalten Laktose und Saccharose. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose/Galaktose-Intoleranz, völligem Laktase-Mangel, einer Glukose-Galaktose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
  • -Eine gleichzeitige Verabreichung von Arzneimitteln, die CYP1A2-Aktivität inhibieren, kann den Tizanidin-Plasmaspiegel erhöhen (s. "Pharmakokinetik" ).
  • -Eine gleichzeitige Verabreichung von Arzneimitteln, die CYP1A2-Aktivität erhöhen, kann den Tizanidin-Plasmaspiegel senken (s. "Pharmakokinetik" ). Dies kann die therapeutische Wirkung von Tizanidin axapharmvermindern.
  • -Eine gleichzeitige Verabreichung mit starken CYP1A2-Hemmern wie Fluvoxamin oder Ciprofloxacin ist kontraindiziert (s. "Kontraindikationen" ). Eine gleichzeitige Verabreichung von Tizanidin mit Fluvoxamin erhöhte die AUC von Tizanidinum das 33fache und eine gleichzeitige Verabreichung von Tizanidinmit Ciprofloxacin erhöhte die AUC von Tizanidin um das 10fache. Daraus kann es zu klinisch signifikantem und anhaltendem Blutdruckabfall kommen, begleitet von Schläfrigkeit, Benommenheit und verminderter psychomotorischer Fähigkeit (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Eine gleichzeitige Gabe von anderen CYP1A2-Hemmern wie einige Antiarrhythmika (Amiodaron, Mexiletin, Propafenon), Cimetidin, einige Fluoroquinolone (Enoxacin, Perfloxacin, Norfloxacin), Rofecoxib, oralen Kontrazeptiva und Ticlopidin wird nicht empfohlen.
  • -Ein erhöhter Tizanidin-Plasmaspiegel kann zu Symptomen einer Überdosierung einschliesslich QT(c)-Verlängerung führen (s. "Überdosierung" ).
  • -Eine gleichzeitige Einnahme von Tizanidin und Antihypertensiva, einschliesslich Diuretika, kann gelegentlich zu Hypotonie und Bradykardie führen. Bei einigen Patienten wurde nach abruptem Absetzen von Tizanidineine Rebound-Hypertonie und Rebound-Tachykardie beobachtet, wenn gleichzeitig Antihypertensiva verabreicht worden waren. In Extremfällen kann eine Rebound-Hypertonie zu cerebrovaskulären Ereignissen führen (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Gabe von Tizanidin axapharmmit Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern.
  • -Eine gleichzeitige Verabreichung von Tizanidin axapharmmit Rifampicin senkt die Tizanidinkonzentration um 50%. Dies kann die therapeutische Wirkung von Tizanidin axapharmvermindern, was bei einigen Patienten klinisch bedeutsam sein kann. Eine lang andauernde gleichzeitige Verabreichung sollte in diesem Falle vermieden werden. Sollte trotzdem hier eine lang andauernde gleichzeitige Verabreichung vorgesehen sein, ist eine sorgfältige Dosisanpassung (Dosissteigerung) erforderlich.
  • -Eine Anwendung von Tizanidinbei männlichen Rauchern (>10 Zigaretten pro Tag) führte zu einer um 30% verringerten systemischen Exposition durch Tizanidin. Eine Langzeitbehandlung bei starken Rauchern erfordert eine höhere Dosis als die Durchschnittsdosis.
  • -Bei gleichzeitiger Anwendung von Tizanidin axapharmund anderen zentralwirksamen Arzneimitteln (z.B. Sedativa, Psychopharmaka, gewisse Antihistaminika, Narkosemittel und Analgetika)kann es zu einer gegenseitigen Wirkungsverstärkung kommen. Dies gilt insbesondere auch für gleichzeitigen Alkoholgenuss, der die Wirkung von Tizanidin axapharmin nicht vorhersehbarer Weise verändern bzw. verstärken kann. Die zentralnervös dämpfende Wirkung von Alkohol kann durch Tizanidin axapharmverstärkt werden.
  • -Tizanidin axapharmsollte nicht gleichzeitig mit alpha-2 adrenergen Agonisten (z.B. Clonidin) eingenommen werden aufgrund des möglichen additiven blutdrucksenkenden Effekts.
  • +Eine gleichzeitige Verabreichung von Arzneimitteln, die CYP1A2-Aktivität inhibieren, kann den Tizanidin-Plasmaspiegel erhöhen (s. "Pharmakokinetik" ).
  • +Eine gleichzeitige Verabreichung von Arzneimitteln, die CYP1A2-Aktivität erhöhen, kann den Tizanidin-Plasmaspiegel senken (s. "Pharmakokinetik" ). Dies kann die therapeutische Wirkung von Tizanidin axapharm vermindern.
  • +Eine gleichzeitige Verabreichung mit starken CYP1A2-Hemmern wie Fluvoxamin oder Ciprofloxacin ist kontraindiziert (s. "Kontraindikationen" ). Eine gleichzeitige Verabreichung von Tizanidin mit Fluvoxamin erhöhte die AUC von Tizanidin um das 33fache und eine gleichzeitige Verabreichung von Tizanidin mit Ciprofloxacin erhöhte die AUC von Tizanidin um das 10fache. Daraus kann es zu klinisch signifikantem und anhaltendem Blutdruckabfall kommen, begleitet von Schläfrigkeit, Benommenheit und verminderter psychomotorischer Fähigkeit (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Eine gleichzeitige Gabe von anderen CYP1A2-Hemmern wie einige Antiarrhythmika (Amiodaron, Mexiletin, Propafenon), Cimetidin, einige Fluoroquinolone (Enoxacin, Perfloxacin, Norfloxacin), Rofecoxib, oralen Kontrazeptiva und Ticlopidin wird nicht empfohlen.
  • +Ein erhöhter Tizanidin-Plasmaspiegel kann zu Symptomen einer Überdosierung einschliesslich QT(c)-Verlängerung führen (s. "Überdosierung" ).
  • +Eine gleichzeitige Einnahme von Tizanidin und Antihypertensiva, einschliesslich Diuretika, kann gelegentlich zu Hypotonie und Bradykardie führen. Bei einigen Patienten wurde nach abruptem Absetzen von Tizanidin eine Rebound-Hypertonie und Rebound-Tachykardie beobachtet, wenn gleichzeitig Antihypertensiva verabreicht worden waren. In Extremfällen kann eine Rebound-Hypertonie zu cerebrovaskulären Ereignissen führen (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Gabe von Tizanidin axapharm mit Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern.
  • +Eine gleichzeitige Verabreichung von Tizanidin axapharm mit Rifampicin senkt die Tizanidinkonzentration um 50%. Dies kann die therapeutische Wirkung von Tizanidin axapharm vermindern, was bei einigen Patienten klinisch bedeutsam sein kann. Eine lang andauernde gleichzeitige Verabreichung sollte in diesem Falle vermieden werden. Sollte trotzdem hier eine lang andauernde gleichzeitige Verabreichung vorgesehen sein, ist eine sorgfältige Dosisanpassung (Dosissteigerung) erforderlich.
  • +Eine Anwendung von Tizanidin bei männlichen Rauchern (>10 Zigaretten pro Tag) führte zu einer um 30% verringerten systemischen Exposition durch Tizanidin. Eine Langzeitbehandlung bei starken Rauchern erfordert eine höhere Dosis als die Durchschnittsdosis.
  • +Bei gleichzeitiger Anwendung von Tizanidin axapharm und anderen zentralwirksamen Arzneimitteln (z.B. Sedativa, Psychopharmaka, gewisse Antihistaminika, Narkosemittel und Analgetika) kann es zu einer gegenseitigen Wirkungsverstärkung kommen. Dies gilt insbesondere auch für gleichzeitigen Alkoholgenuss, der die Wirkung von Tizanidin axapharm in nicht vorhersehbarer Weise verändern bzw. verstärken kann. Die zentralnervös dämpfende Wirkung von Alkohol kann durch Tizanidin axapharm verstärkt werden.
  • +Tizanidin axapharm sollte nicht gleichzeitig mit alpha-2 adrenergen Agonisten (z.B. Clonidin) eingenommen werden aufgrund des möglichen additiven blutdrucksenkenden Effekts.
  • -Frauen im gebärfähigenAlter
  • -Sexuell aktive Frauen im gebärfähigen Alter sollten vor Beginn der Behandlung mit Tizanidin axapharmeinen Schwangerschaftstest durchführen.
  • -Frauen im gebärfähigen Alter müssen darüber informiert werden, dass Tizanidinim Tierversuch eine schädliche Wirkung auf den Fötus gezeigt hat. Während der gesamten Behandlung mit Tizanidin axapharmund bis 1 Tag nach Ende der Behandlung mit Tizanidin axapharm-Tabletten wird sexuell aktiven Frauen im gebärfähigen Alter die Verwendung einer wirkungsvollen Verhütungsmethode empfohlen (mit Methoden, die zu Schwangerschaftsraten von weniger als 1% führen).
  • +Frauen im gebärfähigen Alter
  • +Sexuell aktive Frauen im gebärfähigen Alter sollten vor Beginn der Behandlung mit Tizanidin axapharm einen Schwangerschaftstest durchführen.
  • +Frauen im gebärfähigen Alter müssen darüber informiert werden, dass Tizanidin im Tierversuch eine schädliche Wirkung auf den Fötus gezeigt hat. Während der gesamten Behandlung mit Tizanidin axapharm und bis 1 Tag nach Ende der Behandlung mit Tizanidin axapharm-Tabletten wird sexuell aktiven Frauen im gebärfähigen Alter die Verwendung einer wirkungsvollen Verhütungsmethode empfohlen (mit Methoden, die zu Schwangerschaftsraten von weniger als 1% führen).
  • -Es liegen nur begrenzte Erfahrungen einer Anwendung bei Schwangeren vor. Tizanidinwirkt bei Ratten und Kaninchen nicht teratogen, führt jedoch bei Ratten zu einem gestörten Geburtsverlauf, erhöhter prä- und postnataler Mortalität und Entwicklungsverzögerungen beim Nachwuchs (s. "Präklinische Daten" ). Tizanidin axapharmsoll deshalb während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig (siehe auch "Frauen im gebärfähigen Alter" ).
  • +Es liegen nur begrenzte Erfahrungen einer Anwendung bei Schwangeren vor. Tizanidin wirkt bei Ratten und Kaninchen nicht teratogen, führt jedoch bei Ratten zu einem gestörten Geburtsverlauf, erhöhter prä- und postnataler Mortalität und Entwicklungsverzögerungen beim Nachwuchs (s. "Präklinische Daten" ). Tizanidin axapharm soll deshalb während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig (siehe auch "Frauen im gebärfähigen Alter" ).
  • -Bei Tieren werden kleinere Mengen in die Muttermilch ausgeschieden. Risiken für das gestillte Kind können nicht ausgeschlossen werden. Deshalb sollte Tizanidinwährend der Stillzeit nicht eingenommen werden.
  • +Bei Tieren werden kleinere Mengen in die Muttermilch ausgeschieden. Risiken für das gestillte Kind können nicht ausgeschlossen werden. Deshalb sollte Tizanidin während der Stillzeit nicht eingenommen werden.
  • -Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind nach Systemorganklasse und dann entsprechend ihrer Häufigkeit– die am häufigsten auftretenden zuerst– gemäss der folgenden Konvention aufgeführt:
  • +Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind nach Systemorganklasse und dann entsprechend ihrer Häufigkeit – die am häufigsten auftretenden zuerst – gemäss der folgenden Konvention aufgeführt:
  • -Häufig:Schlaflosigkeit, Schlafstörungen.
  • +Häufig: Schlaflosigkeit, Schlafstörungen.
  • -Sehr häufig:Gastrointestinale Beschwerden,Mundtrockenheit.
  • -Häufig:Nausea.
  • +Sehr häufig: Gastrointestinale Beschwerden, Mundtrockenheit.
  • +Häufig: Nausea.
  • -Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich Anaphylaxie, Angioödem, Dyspnoeund Urtikaria.
  • +Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich Anaphylaxie, Angioödem, Dyspnoe und Urtikaria.
  • -Allgemeine Erkrankungenund Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Berichte von Überdosierungen unter Tizanidinsind nur sehr wenige verfügbar. Bei allen Patienten, bei denen lediglich eine Überdosierung mit Tizanidinvorlag, war die Erholung ohne besondere Vorkommnisse, darunter auch ein Patient, der 400mg Tizanidineingenommen hatte.
  • +Berichte von Überdosierungen unter Tizanidin sind nur sehr wenige verfügbar. Bei allen Patienten, bei denen lediglich eine Überdosierung mit Tizanidin vorlag, war die Erholung ohne besondere Vorkommnisse, darunter auch ein Patient, der 400 mg Tizanidin eingenommen hatte.
  • -Es wird empfohlen, die Substanz durch wiederholte Gabe von hohen Dosen von Aktivkohle aus dem Magen-Darm-Trakt zu entfernen. Es wird angenommen, dass durch forcierte Diurese die Elimination von Tizanidinbeschleunigt wird. Die weitere Behandlung erfolgt symptomatisch.
  • +Es wird empfohlen, die Substanz durch wiederholte Gabe von hohen Dosen von Aktivkohle aus dem Magen-Darm-Trakt zu entfernen. Es wird angenommen, dass durch forcierte Diurese die Elimination von Tizanidin beschleunigt wird. Die weitere Behandlung erfolgt symptomatisch.
  • -Tizanidinist ein zentral wirksames Myotonolytikum/Antispastikum mit Hauptangriffspunkt imRückenmark.
  • +Tizanidin ist ein zentral wirksames Myotonolytikum/Antispastikum mit Hauptangriffspunkt im Rückenmark.
  • -Tizanidinist wirksam sowohl gegen akute schmerzhafte Muskelspasmen als auch gegen chronische Spastizität spinaler und zerebraler Genese. Es reduziert den Widerstand gegen passive Bewegungen, lindert Spasmen und Klonus und verbessert die willkürliche Muskelkraft.
  • -Die antispastische Aktivität (gemessen mit Ashworth-Skala und dem Pendeltest) und die unerwünschten Wirkungen (Herzschlagrate und Blutdruck) von Tizanidin korrespondieren mit derPlasmakonzentration von Tizanidin.
  • +Tizanidin ist wirksam sowohl gegen akute schmerzhafte Muskelspasmen als auch gegen chronische Spastizität spinaler und zerebraler Genese. Es reduziert den Widerstand gegen passive Bewegungen, lindert Spasmen und Klonus und verbessert die willkürliche Muskelkraft.
  • +Die antispastische Aktivität (gemessen mit Ashworth-Skala und dem Pendeltest) und die unerwünschten Wirkungen (Herzschlagrate und Blutdruck) von Tizanidin korrespondieren mit der Plasmakonzentration von Tizanidin.
  • -Tizanidin wird rasch absorbiert. Die maximale Plasma-Konzentration wird nach ca. 1h erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit der Tablette liegt bei durchschnittlich 34% (CV 38%). Nach intravenöser Gabe ergibt sich ein mittleres Verteilungsvolumen im steadystate (Vss) von 160 l. Die Plasmaproteinbindung beträgt 30%. Die relativ niedrige intraindividuelle Variabilität der pharmakokinetischen Parameter (Cmax und AUC) erlaubt eine zuverlässige individuelle Voraussage der Plasmaspiegel von Tizanidin nach oraler Gabe.
  • +Tizanidin wird rasch absorbiert. Die maximale Plasma-Konzentration wird nach ca. 1 h erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit der Tablette liegt bei durchschnittlich 34% (CV 38%). Nach intravenöser Gabe ergibt sich ein mittleres Verteilungsvolumen im steady state (Vss) von 160 l. Die Plasmaproteinbindung beträgt 30%. Die relativ niedrige intraindividuelle Variabilität der pharmakokinetischen Parameter (Cmax und AUC) erlaubt eine zuverlässige individuelle Voraussage der Plasmaspiegel von Tizanidin nach oraler Gabe.
  • -Es wurde gezeigt, dass die Substanz rasch und extensiv (ca. 95%) durch die Leber metabolisiert wird. Tizanidin wirdin vitrohauptsächlich durch CYP1A2 metabolisiert. Die Metaboliten scheinen inaktiv zu sein. Sie werden hauptsächlich über die Niere ausgeschieden (70%). Die Ausscheidung der Gesamtradioaktivität (d.h. unveränderte Substanz plus Metaboliten) ist biphasisch, mit einer raschen (t½ = 2.5h) und einer langsamen (t½= 22h) Eliminationsphase. Die unveränderte Substanz wird nur in geringen Mengen (ca. 2.7%) renal ausgeschieden. Die durchschnittliche Eliminationshalbwertzeit der unveränderten Substanz liegt bei 2-4h für Tizanidin -Tabletten.
  • +Es wurde gezeigt, dass die Substanz rasch und extensiv (ca. 95%) durch die Leber metabolisiert wird. Tizanidin wird in vitro hauptsächlich durch CYP1A2 metabolisiert. Die Metaboliten scheinen inaktiv zu sein. Sie werden hauptsächlich über die Niere ausgeschieden (70%). Die Ausscheidung der Gesamtradioaktivität (d.h. unveränderte Substanz plus Metaboliten) ist biphasisch, mit einer raschen (t½ = 2.5 h) und einer langsamen (t½ = 22 h) Eliminationsphase. Die unveränderte Substanz wird nur in geringen Mengen (ca. 2.7%) renal ausgeschieden. Die durchschnittliche Eliminationshalbwertzeit der unveränderten Substanz liegt bei 2-4 h für Tizanidin -Tabletten.
  • -Tizanidin hat eine lineare Pharmakokinetik über einen Dosisbereich von 1 bis 20mg.
  • +Tizanidin hat eine lineare Pharmakokinetik über einen Dosisbereich von 1 bis 20 mg.
  • -In dieser Patientenpopulationsind keine Studien durchgeführt worden. Tizanidin wird extensiv durch CYP1A2 in der Leber metabolisiert. Patienten mit Leberfunktionsstörungen können höhere Plasmakonzentrationen aufweisen. Tizanidin axapharmist kontraindiziert bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen (s. "Kontraindikationen" ).
  • +In dieser Patientenpopulation sind keine Studien durchgeführt worden. Tizanidin wird extensiv durch CYP1A2 in der Leber metabolisiert. Patienten mit Leberfunktionsstörungen können höhere Plasmakonzentrationen aufweisen. Tizanidin axapharm ist kontraindiziert bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen (s. "Kontraindikationen" ).
  • -Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Kreatininclearance <25ml/min) weisen einen doppelt so hohen Plasmaspiegel im Vergleich zu Patienten ohne Nierenfunktionsstörungen auf. Gleichzeitig verlängert sich die Eliminationsphase auf ca. 14h und der pharmakokinetische Parameter AUC hat ca. das 6-fache des Durchschnittswertes (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Kreatininclearance <25 ml/min) weisen einen doppelt so hohen Plasmaspiegel im Vergleich zu Patienten ohne Nierenfunktionsstörungen auf. Gleichzeitig verlängert sich die Eliminationsphase auf ca. 14 h und der pharmakokinetische Parameter AUC hat ca. das 6-fache des Durchschnittswertes (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -In verschiedenenin-vitroundin-vivoUntersuchungen konnte keine Evidenz auf ein mutagenes Potential festgestellt werden.
  • +In verschiedenen in-vitro und in-vivo Untersuchungen konnte keine Evidenz auf ein mutagenes Potential festgestellt werden.
  • -Nach Gabe von Dosen biszu 30mg/kg an trächtigen Ratten und Kaninchen traten keine embryotoxischen oder teratogenen Effekte auf.
  • -In Untersuchungen erhielten weibliche Ratten vor der Paarung bis zur Laktation oder während der späten Phase der Trächtigkeit bis zur Entwöhnung täglich Dosen von 3, 10 und 30 mg/kg. Die Gabe von 10 und 30mg/kg/d verursachte eine Verlängerung der Gestationszeit und einen gestörten Geburtsverlauf, was zu einer erhöhten pränatalen und postnatalen Mortalität und Entwicklungsverzögerung beim Nachwuchs führte. Bei diesen Dosen zeigten die weiblichen Ratten deutliche Anzeichen von Muskelrelaxation und Sedierung.
  • -Keine Einschränkung der Fertilität wurde bei männlichen Ratten nach Gabe einer Dosis von 10mg/kg/d und weiblichen Ratten bei einer Dosis von 3mg/kg/d beobachtet. Die Fertilität war vermindert bei männlichen Ratten nach Gabe einer Dosis von 30mg/kg/d und bei weiblichen Ratten bei einer Dosis von 10mg/kg/d. Unter diesen Dosen wurden Effekte auf das mütterliche Verhalten und klinisch relevante Auswirkungen wie starke Sedierung, Gewichtsverlust und Ataxie beobachtet.
  • +Nach Gabe von Dosen bis zu 30 mg/kg an trächtigen Ratten und Kaninchen traten keine embryotoxischen oder teratogenen Effekte auf.
  • +In Untersuchungen erhielten weibliche Ratten vor der Paarung bis zur Laktation oder während der späten Phase der Trächtigkeit bis zur Entwöhnung täglich Dosen von 3, 10 und 30 mg/kg. Die Gabe von 10 und 30 mg/kg/d verursachte eine Verlängerung der Gestationszeit und einen gestörten Geburtsverlauf, was zu einer erhöhten pränatalen und postnatalen Mortalität und Entwicklungsverzögerung beim Nachwuchs führte. Bei diesen Dosen zeigten die weiblichen Ratten deutliche Anzeichen von Muskelrelaxation und Sedierung.
  • +Keine Einschränkung der Fertilität wurde bei männlichen Ratten nach Gabe einer Dosis von 10 mg/kg/d und weiblichen Ratten bei einer Dosis von 3 mg/kg/d beobachtet. Die Fertilität war vermindert bei männlichen Ratten nach Gabe einer Dosis von 30 mg/kg/d und bei weiblichen Ratten bei einer Dosis von 10 mg/kg/d. Unter diesen Dosen wurden Effekte auf das mütterliche Verhalten und klinisch relevante Auswirkungen wie starke Sedierung, Gewichtsverlust und Ataxie beobachtet.
  • -69260(Swissmedic).
  • +69260 (Swissmedic).
  • -Tabletten zu 2mg: 30 und 100. [B]
  • -Tabletten zu 4mg: 10, 30 und 100. [B]
  • +Tabletten zu 2 mg: 30 und 100. [B]
  • +Tabletten zu 4 mg: 10, 30 und 100. [B]
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