| 16 Änderungen an Fachinfo Lynkuet 60 mg |
-Zusammensetzung
-Wirkstoffe
-Elinzanetantum.
-Hilfsstoffe
-All-rac-alpha-tocopherolum, Macrogolglyceridorum caprylocaprates, Glyceroli monocaprylocapras, Glyceroli mono-oleas, Polysorbatum 80 (E433).
-Kapselhülle: Gelatina, Sorbitolum 75 mg (E420) et Glycerolum (E422), Ferri oxidum rubrum, Ferri oxidum flavum,Titanii dioxidum (E 171).
-Drucktinte: Ammoniae solutio concentrata, Alcohol isopropylicus, Macrogolum 400, Polyvinylis acetas phthalas, Propylenglycolum (E 1520), Aqua purificata, Ethanolum, Ethylis acetas, Titanii dioxidum (E 171).
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- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Weichkapsel zu 60 mg Elinzanetant.
- +Aussehen
- +Opak rote, längliche Weichkapsel, mit weissem Aufdruck «EZN60».
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-Patientinnen mit Nierenfunktionsstörungen
- +Patientinnen mit Nierenfunktionsstörungen
-·Schwere Leberinsuffizienz
-·Gleichzeitige Anwendung starker CYP3A4-Inhibitoren (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»)
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe (siehe «Zusammensetzung»)
- +-Schwere Leberinsuffizienz
- +-Gleichzeitige Anwendung starker CYP3A4-Inhibitoren (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»)
- +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe (siehe «Zusammensetzung»)
-Wirkstoff (Dosierungsschema) Auswirkungen auf die Arzneimittelkonzentration. GMR (90%-Kl) Elinzanetant Empfehlung
-Itraconazol 200 mg (starker CYP3A4 und P-gp Inhibitor) Elinzanetant 120 mg Cmax: 3.31 (2.74- 4.00) AUC: 6.32 (5.36; 7.44) Elinzanetant darf nicht zusammen mit starken CYP3A4-Inhibitoren (z.B. Itraconazol, Clarithromycin, Ritonavir oder Cobicistat) angewendet werden (siehe «Kontraindikationen»). Bei Patientinnen, die moderate CYP3A4-Inhibitoren einnehmen (z.B. Erythromycin, Ciprofloxacin, Fluconazol, Verapamil), wird aufgrund der Vorhersagen physiologisch basierter pharmakokinetischer (PBPK) Modelle eine Tagesdosis von 60mg Elinzanetant empfohlen. Bei gleichzeitiger Anwendung von schwachen CYP3A4-Inhibitoren ist keine Dosisanpassung erforderlich.
-Carbamazepin 600 mg (starker CYP3A4 und P-gp Induktor) Elinzanetant 120 mg Cmax: 0.56 (0.50; 0.62) AUC: 0.36 (0.31; 0.41) Starke oder moderate CYP3A4-Induktoren können zu einer Reduktion der Wirksamkeit führen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Esomeprazol 40 mg Elinzanetant 120 mg Cmax: 1.01 (0.87;1.18) Es ist keine Dosisanpassung erforderlich, wenn Protonenpumpenhemmer zusammen mit Elinzanetant eingenommen werden.
- +Wirkstoff (Dosierung Auswirkungen auf Empfehlung
- +sschema) die Arzneimittelkonz
- + entration.GMR
- + (90%-Kl) Elinzanetan
- + t
- +Itraconazol 200 Cmax: 3.31 (2.74- Elinzanetant darf nicht zusammen mit starken
- +mg(starker CYP3A4 4.00)AUC: 6.32 CYP3A4-Inhibitoren (z.B. Itraconazol, Clarithromycin,
- +und P-gp Inhibitor) (5.36; 7.44) Ritonavir oder Cobicistat) angewendet werden (siehe
- +Elinzanetant 120 mg «Kontraindikationen»).Bei Patientinnen, die moderate
- + CYP3A4-Inhibitoren einnehmen (z.B. Erythromycin,
- + Ciprofloxacin, Fluconazol, Verapamil), wird aufgrund
- + der Vorhersagen physiologisch basierter
- + pharmakokinetischer (PBPK) Modelle eine Tagesdosis von
- + 60mg Elinzanetant empfohlen.Bei gleichzeitiger
- + Anwendung von schwachen CYP3A4-Inhibitoren ist keine
- + Dosisanpassung erforderlich.
- +Carbamazepin 600 Cmax: 0.56 (0.50; Starke oder moderate CYP3A4-Induktoren können zu einer
- +mg(starker CYP3A4 0.62)AUC: 0.36 Reduktion der Wirksamkeit führen (siehe «Warnhinweise
- +und P-gp Induktor) (0.31; 0.41) und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Elinzanetant 120 mg
- +Esomeprazol 40 mg Cmax: 1.01 (0.87;1.1 Es ist keine Dosisanpassung erforderlich, wenn
- +Elinzanetant 120 mg 8) Protonenpumpenhemmer zusammen mit Elinzanetant
- + eingenommen werden.
- +
- +
-Wirkstoff (Dosierungsschema) Auswirkungen auf die Arzneimittelkonzentration. GMR (90%-Kl) Elinzanetant Empfehlung
-Elinzanetant, mehrfache Tagesdosen von 120 mg Midazolam 1 mg (empfindliches CYP3A4-Substrat) Cmax: 1.49 (1.36; 1.64) AUC: 1.80 (1.61; 2.00) Bei gleichzeitiger Verabreichung von Elinzanetant mit CYP3A4-Substraten mit engem therapeutischen Fenster (z.B. Cyclosporin, Fentanyl oder Tacrolimus) ist Vorsicht geboten. Die Angaben in der Fachinformation dieser CYP3A4-Substrate sind ebenfalls zu beachten.
-Elinzanetant 120 mg Rosuvastatin 5 mg Cmax: 1.28 (1.11; 1.48) AUC: 1.23 (1.07; 1.40) Elinzanetant kann zusammen mit BCRP-Substraten angewendet werden.
-Elinzanetant, mehrfache Tagesdosen von 120 mg Tamoxifen, mehrfache Tagesdosen von 20 mg Tamoxifen: 1.06 (1.00; 1.13), 4-hydroxytamoxifen: 1.12 (1.06; 1.18), N-desmethyltamoxifen: 0.98 (0.93; 1.03), Endoxifen: 1.00 (0.94; 1.07) Elinzanetant kann zusammen mit Tamoxifen angewendet werden.
-Elinzanetant 120 mg Dabigatran 75 mg Cmax: 1.15 (0.75; 1.76) AUC: 1.19 (0.79; 1.81) Elinzanetant kann zusammen mit P-gp-Substraten angewendet werden.
- +Wirkstoff (Dosierung Auswirkungen auf die Empfehlung
- +sschema) Arzneimittelkonzentration.
- + GMR (90%-Kl) Elinzanetant
- +Elinzanetant, Cmax: 1.49 (1.36; Bei gleichzeitiger Verabreichung von Elinzanetant
- +mehrfache Tagesdosen 1.64)AUC: 1.80 (1.61; mit CYP3A4-Substraten mit engem therapeutischen
- + von 120 mg Midazola 2.00) Fenster (z.B. Cyclosporin, Fentanyl oder
- +m 1 mg(empfindliches Tacrolimus) ist Vorsicht geboten.Die Angaben in
- + CYP3A4-Substrat) der Fachinformation dieser CYP3A4-Substrate sind
- + ebenfalls zu beachten.
- +Elinzanetant 120 mg Cmax: 1.28 (1.11; Elinzanetant kann zusammen mit BCRP-Substraten
- +Rosuvastatin 5 mg 1.48)AUC: 1.23 (1.07; angewendet werden.
- + 1.40)
- +Elinzanetant, Tamoxifen:1.06 (1.00; Elinzanetant kann zusammen mit Tamoxifen
- +mehrfache Tagesdosen 1.13),4-hydroxytamoxifen:1 angewendet werden.
- + von 120 mg Tamoxif .12 (1.06; 1.18),N-desmeth
- +en, mehrfache yltamoxifen:0.98 (0.93;
- +Tagesdosen von 20 mg 1.03),Endoxifen:1.00
- + (0.94; 1.07)
- +Elinzanetant 120 mg Cmax: 1.15 (0.75; Elinzanetant kann zusammen mit P-gp-Substraten
- +Dabigatran 75 mg 1.76)AUC: 1.19 (0.79; angewendet werden.
- + 1.81)
- +
- +
-Systemorganklasse (MedDRA) Häufig
-Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen Schläfrigkeit Schwindel
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Oberbauchschmerzen Diarrhoe
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Ausschlag (einschliesslich makulopapulösem, papulösem und pruritischem Exanthem)
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Muskelkrämpfe / Muskelverspannung
-Allgemeine Erkrankungen Müdigkeit / Asthenie
- +Systemorganklasse(MedDRA) Häufig
- +Erkrankungen des Nervensystems KopfschmerzenSchläfrigkeitSchwindel
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts OberbauchschmerzenDiarrhoe
- +Erkrankungen der Haut und des Ausschlag (einschliesslich makulopapulösem, papulösem
- +Unterhautzellgewebes und pruritischem Exanthem)
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Muskelkrämpfe / Muskelverspannung
- +Knochenerkrankungen
- +Allgemeine Erkrankungen Müdigkeit / Asthenie
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- +
-Bereits während der ersten Behandlungswoche kam es zu einer klinisch relevanten Abnahme von Häufigkeit und Schweregrad der moderaten bis schweren VMS. Die Wirksamkeit blieb über die gesamte 26-wöchige Behandlungsdauer aufrechterhalten.
- +Bereits während der ersten Behandlungswoche kam es zu einer klinisch relevanten Abnahme von Häufigkeit und Schweregrad der moderaten bis schweren VMS. Die Wirksamkeit blieb über die gesamte 26-wöchige Behandlungsdauer aufrechterhalten.
-Die steady-state Expositionsvariablen von Elinzanetant bei Frauen mit VMS, die täglich 120 mg Elinzanetant einnehmen, sind wie folgt: Die AUC(0-24)ss beträgt 8572,0 h∙µg/L mit einem geometrischen Variationskoeffizienten (CV) von 46,7 %. Die maximale Plasmakonzentration im steady state (Cmax,ss) beträgt 1422,7 µg/L mit einem geometrischen CV von 34,8 %.
-Elinzanetant ist praktisch unlöslich in Wasser und leicht löslich unter sauren Bedingungen.
-Absorption
-Cmax und AUC von Elinzanetant stiegen über den Dosisbereich von 40 bis 160 mg einmal täglich überproportional.
-Die Steady-State-Plasmakonzentrationen von Elinzanetant wurden 5 bis 7 Tage nach täglicher Einnahme erreicht, wobei eine mässige Akkumulation (< 2-fach) beobachtet wurde.
-Das mediane Zeitintervall bis zum Erreichen der Cmax von Elinzanetant betrug 1,0 (1 bis 4) Stunden. Die absolute Bioverfügbarkeit von Elinzanetant beträgt 52 %.
-Nach der Nahrungsaufnahme wurde eine Verlängerung der Tmax auf 2,5 – 3,5 Stunden nach der Dosis sowie eine Reduktion der Cmax um ca. 70 % und der AUC um 30 – 40 % beobachtet. Die minimale Plasmakonzentration Ctrough blieb unabhängig von der Nahrungsaufnahme unverändert.
-Distribution
-Nach intravenöser Verabreichung betrug das mittlere Verteilungsvolumen im Steady State (Vss) von Elinzanetant 137 l, was auf eine ausgedehnte extravaskuläre Verteilung hinweist. Die Plasmaproteinbindung von Elinzanetant ist hoch (99,7 %) und wird durch zirkadiane Schwankungen beeinflusst. Das Blut-Plasma-Verhältnis liegt zwischen 0,6 und 0,7.
-Die Exposition von Elinzanetant im menschlichen Gehirn wurde in klinischen Untersuchungen mittels Positronenemissionstomographie (PET) nachgewiesen.
-Metabolismus
-Elinzanetant wird hauptsächlich von CYP3A4 in drei aktive Metabolite verstoffwechselt. Diese Metabolite haben eine ähnlich starke Wirkung auf die humanen NK-1 und NK-3 Rezeptoren wie Elinzanetant.
-Im steady state entsprach der geometrische Mittelwert der AUCss im Plasma für die drei Hauptmetaboliten jeweils 53 %, 29 % und 27 % der AUCss der Muttersubstanz (basierend auf dem PopPK-Modell).
-Elimination
-Die Clearance von Elinzanetant nach einer intravenösen Einzeldosis betrug 8,77 l/h.
-Nach oraler Verabreichung von Elinzanetant wurden ca. 90 % der Dosis über den Stuhl (hauptsächlich als Metabolite) und weniger als 1 % über den Urin ausgeschieden. Die Halbwertszeit von Elinzanetant betrug bei Frauen mit vasomotorischen Symptomen ca. 45 Stunden.
-Kinetik spezieller Patientengruppen
-Patientinnen mit Leberfunktionsstörungen
-Bei Patientinnen mit chronischer Leberfunktionsstörung der Child-Pugh-Klasse A (leicht) wurde nach Gabe mehrfacher Dosen von 120 mg Elinzanetant eine 1,2-Fache Erhöhung von Cmax und eine 1,5-Fache Erhöhung der AUC(0-24) beobachtetim Vergleich zu Probandinnen mit normaler Leberfunktion. Bei Patientinnen mit chronischer Leberfunktionsstörung der Child-Pugh-Klasse B (moderat) stiegen die durchschnittliche Cmax und AUC(0-24) von Elinzanetant auf das 2,3-Fache.
-Bei Patientinnen mit chronischer Leberfunktionsstörung der Child-Pugh-Klasse C (schwer) wurde Elinzanetant nicht untersucht.
-Patientinnen mit Nierenfunktionsstörungen
-Bei Patientinnen mit moderater Nierenfunktionsstörung (eGFR 30 bis 59 ml/min/1,73 m2) wurde nach Gabe einer Einzeldosis von 120 mg Elinzanetant eine 2,3-Fache Erhöhung von Cmax,ungebunden und eine 2,2-Fache Erhöhung von AUCungebunden beobachtet. Bei Patientinnen mit schwerer Nierenfunktionsstörung (eGFR weniger als 30 ml/min/1,73 m2) wurde eine 1,9-Fache Erhöhung von Cmax,ungebunden und AUCungebundenbeobachtet.
-Bei Patientinnen mit leichter oder moderater Nierenfunktionsstörung zeigten populationspharmakokinetische Analysen der klinischen Studiendaten eine ähnliche Exposition (AUC) und maximale Plasmakonzentration (Cmax) gegenüber Elinzanetant wie bei Patientinnen mit normaler Nierenfunktion.
-Bei Patientinnen mit terminaler Niereninsuffizienz (eGFR < 15 ml/min/1,73 m2) wurde Elinzanetant nicht untersucht.
-Alter, BMI, Abstammung (weisse, schwarze oder afroamerikanische Abstammung) und Ethnie hatten keinen klinisch relevanten Einfluss auf die Pharmakokinetik von Elinzanetant.
-Präklinische Daten
-Systemische Toxizität
-Toxizitätsstudien mit wiederholter Gabe wurden an Ratten und Cynomolgus-Affen durchgeführt. Bei weiblichen Ratten zeigte die tägliche Verabreichung von Elinzanetant über 4 Wochen in Dosen von 100 mg/kg (40-Faches der AUC(0-24) bei humantherapeutischer Dosis) eine Schleimbildung des Vaginalepithels, Uterusatrophie und persistierende Corpora lutea.
-In einer 13-wöchigen Studie an Ratten mit zweimal täglicher Verabreichung führte die Behandlung mit Elinzanetant in Dosen von ≥50 mg/kg/Tag bei männlichen und ≥20 mg/kg/Tag bei weiblichen Tieren (4- bzw. 7-fach der AUC(0–24 h) im Vergleich zur humantherapeutischen Dosis) zu Tremor und Muskelkontraktionen (erstmals an Tag 24 beobachtet) sowie zu Krämpfen (ab Tag 34) bei 10 von 106 Tieren.
-In derselben Studie zeigte die tägliche Verabreichung von Elinzanetant in Dosen ab 100 mg/kg/Tag (16-Faches der AUC(0-24) bei humantherapeutischer Dosis) eine Skelettmuskeldegeneration und -nekrose. Krämpfe wurden auch in einer 2-jährigen Rattenstudie mit Dosen ab 60 mg/kg/Tag (20-Faches der AUC(0-24) bei humantherapeutischer Dosis) beobachtet.
-Bei Cynomolgus-Affen zeigte die tägliche Verabreichung von Elinzanetant über 39 Wochen mit zweimal täglicher Gabe von Dosen ab 60 mg/kg/Tag eine reduzierte ovarielle Zyklusaktivität.
-Darüber hinaus wurde bei weiblichen Tieren unter einer Dosis von 80 mg/kg/Tag, bei männlichen Tieren sowohl unter 30 mg/kg/Tag als auch unter 80 mg/kg/Tag Diarrhoe beobachtet. Die Exposition (AUC(0-24h)) unter diesen Dosen war vergleichbar jener unter der empfohlenen Dosis beim Menschen.
-Reproduktionstoxizität
-In den embryofetalen Entwicklungsstudien mit Elinzanetant gab es keine Hinweise auf eine embryofetale Letalität oder Teratogenität bei hohen Dosen bis zu 100 mg/kg/Tag bei Ratten und bis zu 140 mg/kg/Tag bei Kaninchen (23-Faches bzw. 1-Faches der AUC(0-24) bei humantherapeutischer Dosis).
-In der Fertilitäts- und frühen Embryonalentwicklungsstudie bei weiblichen Ratten kam es bei der Dosis von 100 mg/kg/Tag (16-Faches der AUC(0-24) bei humantherapeutischer Dosis) zu einem erhöhten Anteil von Präimplantations- und Postimplantationsverlusten von Embryonen, die zu verringerter Wurfgrösse und geringeren fetalen Körpergewichten führten. Diese Wirkungen wurden nach Dosen von 25 mg/kg/Tag (4-Faches der AUC(0-24) bei humantherapeutischer Dosis) nicht beobachtet.
-In den prä- und postnatalen Entwicklungsstudien an Ratten zeigten sich bei Dosen von 100 mg/kg/Tag (23-Faches der AUC(0-24) bei humantherapeutischer Dosis) bei den F0-Weibchen Postimplantationsverluste, verlängerte Gestationsdauer, verzögerte Geburt und Dystokie sowie bei den Jungtieren ein geringeres Gewicht. Im Bereich der humantherapeutischen Exposition wurde ein vermehrter totaler Wurfverlust und eine entsprechende Abnahme der Lebensfähigkeit von Jungtieren am postnatalen Tag 5 beobachtet.
-Nach Verabreichung von radioaktiv markiertem Elinzanetant an laktierende Ratten wurden ca. 6 % der Elinzanetant-Dosis in der Milch ausgeschieden.
-Genotoxizität
-Elinzanetant zeigte kein genotoxisches Potenzial in einer Serie von In-vitro- und In-vivo-Genotoxizitätstests einschliesslich eines bakteriellen Mutationstests (Ames-Test), eines Maus-Lymphom-Tests und eines In-vivo-Knochenmark-Mikrokerntests an Ratten. Ausserdem waren die humanen Hauptmetaboliten von Elinzanetant im Ames-Test und Mikrokerntest negativ für In-vitro-Genotoxizität.
-Kanzerogenität
-In einer 2-jährigen Karzinogenitätsstudie mit Elinzanetant an Ratten wurde eine Zunahme von Uterusneoplasien und Lymphomen berichtet. Die Befunde wurden bei einer Dosis ab 60 mg/kg/Tag entsprechend mindestens dem 29-Fachen der Gesamt-AUC(0-24) bei humantherapeutischer Dosis beobachtet und werden daher nicht als klinisch relevant betrachtet. Diese Wirkungen wurden bei einer Dosis entsprechend dem 7-Fachen der Gesamt-AUC(0-24) bei humantherapeutischer Dosis nicht beobachtet. Die erhöhte Inzidenz von Uterusneoplasien bei älteren Ratten, die der reproduktiven Seneszenz mit ausgeprägter Abnahme des Körpergewichts unterliegen, ähnelt den Wirkungen, die in Ernährungsrestriktionsstudien an Ratten beobachtet werden, sowie der chronischen arzneimittelinduzierten Hypoprolaktinämie, einem rattenspezifischen Wirkungsmechanismus, der für Menschen nicht relevant ist.
-In der 26-wöchigen Karzinogenitätsstudie mit Elinzanetant an transgenen Mäusen wurden bis zur höchsten Dosis von 85 oder 70 mg/kg/Tag bei männlichen bzw. weiblichen Tieren (3- bzw. 2-Faches der AUC(0-24) bei humantherapeutischer Dosis) keine arzneimittelbedingten Neoplasien beobachtet.
-Sicherheitspharmakologie
-Basierend auf den konventionellen Studien zu sekundärer Pharmakodynamik, Sicherheitspharmakologie und Missbrauchspotenzial lassen die nichtklinischen Daten insgesamt keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
-In einer Kernbatterie von Studien zur Sicherheitspharmakologie verursachte Elinzanetant keine akuten respiratorischen oder verhaltensneurologischen Wirkungen bei Ratten in Dosen bis zu 100 mg/kg; bei dieser Dosis war die Cmax ungebunden mindestens 10-fach höher als die humane Cmax von 1423 ng/mL (= 7.1 nM frei) bei 120 mg/Tag. In einer kardiovaskulären Studie an Affen zeigte sich ein leichter, reversibler Anstieg der Herzfrequenz (um bis zu 15 %) und eine geringfügige Abnahme der Körpertemperatur (um bis zu 0,63 °C) bei Einzeldosen von 20 und 60 mg/kg; in der niedrigen Dosis von 6 mg/kg wurden keine Veränderungen festgestellt. Die maximalen Wirkstoffkonzentrationen im Plasma bei 6 mg/kg waren vergleichbar mit den Konzentrationen nach der therapeutischen Dosis von 120 mg/Tag bei Patientinnen und lagen bei 60 mg/kg bis zu 20-fach höher.
-Elinzanetant hat kein proarrhythmisches Potenzial in vitro bei Konzentrationen von bis zu 1,91 Mikromolar (entsprechend dem 300-Fachen der therapeutischen Dosis des Menschen basierend auf Cmax, ungebunden) und in vivo (Affe) bei 60 mg/kg (entsprechend dem 15-Fachen der therapeutischen Dosis beim Menschen basierend auf Cmax, ungebunden).
-Sonstige Hinweise
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Besondere Lagerungshinweise
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Nicht über 25°C lagern.
-Nicht einfrieren.
-In der Originalverpackung aufbewahren.
-Zulassungsnummer
-69917 (Swissmedic).
-Packungen
-Packungen zu 24, 60 oder 180 (3 x 60) Weichkapseln. (B)
-Zulassungsinhaberin
-Bayer (Schweiz) AG, Zürich.
-Stand der Information
-Juni 2025
- +Die steady-state Expositionsvariablen von Elinzanetant bei Frauen mit VMS, die täglich 120 mg Elinzanetant einnehmen, sind wie folgt: Die AUC(0-24)ss beträgt 8572,0 h
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