| 6 Changements de l'information professionelle Jetrea |
-Zusammensetzung
-Wirkstoff: Ocriplasmin
-Hilfsstoffe: Natriumchlorid, Mannitol (Ph.Eur.), Citronensäure, Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung), Salzsäure (zur pH-Einstellung), Wasser für Injektionszwecke
-Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
-Injektionslösung.
-Sterile, klare und farblose Lösung.
-Jede Durchstehflasche enthält 0,375 mg Ocriplasmin* in 0,3 ml Lösung (1,25 mg/ml).
-Die Lösung ist gebrauchsfertig und dient zur Einmalanwendung von 0,1 ml mit 0,125 mg Ocriplasmin.
-*Ocriplasmin ist eine verkürzte Form des humanen Plasmins, das aus gentechnisch veränderten Pichia pastoris Hefen biotechnologisch hergestellt wird.
-Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
-JETREA® wird zur Behandlung der vitreomakulären Traktion (VMT) bei Erwachsenen angewendet, auch im Zusammenhang mit einem Makulaloch kleiner oder gleich 400 Mikrometer Durchmesser (siehe „Eigenschaften/Wirkungen“).
-Dosierung/Anwendung
-JETREA® darf nur von einem qualifizierten Ophthalmologen verabreicht werden, der mit intravitrealen Injektionen vertraut ist. Die Diagnose einer vitreomakulären Traktion (VMT) sollte das vollständige klinische Krankheitsbild einbeziehen einschliesslich Anamnese, klinischer Untersuchung und der Untersuchung mit derzeit anerkannten diagnostischen Verfahren wie der optischen Kohärenztomographie (OCT).
-Erwachsene, einschliesslich älterer Patienten
-JETREA® 0,375 mg/0,3 ml Injektionslösung ist eine gebrauchsfertig verdünnte Lösung. Eine weitere Verdünnung ist nicht erforderlich. Die empfohlene Dosis beträgt 0,125 mg in 0,1 ml Lösung, die nur einmal als Einzeldosis intravitreal in das betroffene Auge injiziert wird. Jede Durchstechflasche sollte nur einmal und nur zur Behandlung eines einzigen Auges verwendet werden. Eine Behandlung mit JETREA® am anderen Auge zum gleichen Zeitpunkt oder innerhalb von 7 Tagen nach der anfänglichen Injektion wird nicht empfohlen, um den Verlauf nach der Injektion inklusive der Möglichkeit einer Sehverschlechterung am behandelten Auge beobachten zu können. Eine wiederholte Anwendung im selben Auge wird nicht empfohlen (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
-Kinder und Jugendliche
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von JETREA bei Kindern und Jugendlichen mit vitreomakulärer Traktion (VMT) sind nicht untersucht worden.
-Patienten mit eingeschränkter Nieren- und Leberfunktion
-Es wurden keine formalen Studien mit JETREA bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung oder Leberfunktionsstörungen durchgeführt. Eine Dosisanpassung oder spezielle Vorsichtsmaßnahmen sind für Patienten mit Nierenfunktionsstörung oder Leberfunktionsstörungen nicht vorgesehen (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
-Ethnische Herkunft
-Die Erfahrungen mit anderen Gruppen als Kaukasiern sind begrenzt.
-Art der Anwendung
-Durchstechflasche zum einmaligen Gebrauch. Nur zur intravitrealen Anwendung.
-Nach Ermessen des behandelnden Ophthalmologen können präoperativ Antibiotika-haltige Tropfen gegeben werden.
-Vorsichtsmassnahmen vor der Handhabung bzw. vor der Anwendung des Arzneimittels
-Die intravitreale Injektion muss unter kontrollierten aseptischen Bedingungen durchgeführt werden. Dies beinhaltet die Verwendung chirurgischer Händedesinfektion, steriler Handschuhe, eines sterilen Abdecktuchs, eines sterilen Augenlidspekulums (oder Ähnlichem) sowie die Verfügbarkeit einer sterilen Parazentese (falls erforderlich). Entsprechend der allgemeinen ärztlichen Praxis sollten Augenlid, Augenoberfläche und der periokulare Bereich desinfiziert und vor der Injektion eine angemessene Anästhesie sowie ein topisches Mikrobiozid mit breitem Wirkspektrum angewendet werden.
-Nur 0,1 ml der Gesamtmenge (0,3 ml), die in der Durchstechflasche enthalten sind, dürfen angewendet werden. Das überschüssige Volumen ist vor der Injektion zu entfernen, da nur eine einmalige Dosis von 0,1 ml mit 0,125 mg Ocriplasmin zu injizieren ist.
-Siehe „Sonstige Hinweise“ zu Hinweisen für die Anwendung des Arzneimittels.
-Die Injektionskanüle sollte 3,5-4,0 mm posterior zum Limbus und in Richtung Glaskörpermitte eingeführt werden. Dabei sollte der horizontale Meridian ausgespart werden. Das Injektionsvolumen von 0,1 ml wird dann in die Mitte des Glaskörpers eingebracht.
-Kontraindikationen
--Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe.
-Bestehende okulare oder periokulare Infektionen oder wenn ein Verdacht darauf besteht.
-Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
-Überwachung nach der Injektion
-JETREA® darf nur durch intravitreale Injektion verabreicht werden. Bei intravitrealen Injektionen können intraokulare Entzündungen/Infektionen, intraokulare Blutungen und einer Zunahme des intraokularen Drucks (IOD) auftreten. Es sollten immer einwandfreie aseptische Injektionstechniken angewandt werden. Im Anschluss an die intravitreale Injektion sind Patienten auf Nebenwirkungen hin zu überwachen, wie z. B intraokuläre Entzündungen/Infektionen oder eine Zunahme des IOD. Vorübergehende Zunahmen des IOD, zum Teil ohne Perfusion des Sehnervs und mit vorübergehender Erblindung, wurden innerhalb von 60 Minuten nach der Injektion von JETREA® beobachtet. Die Überwachung einer IOD-Erhöhung kann darin bestehen, unmittelbar nach der Injektion die Perfusion des Sehnervenkopfes zu kontrollieren sowie 30 Minuten nach der Injektion eine Tomometrie durchzuführen. 2 bis 7 Tage nach der Injektion kann mittels Biomikroskopie auf eine intraokuläre Entzündung/Infektion hin untersucht werden. Die Patienten sollten angewiesen werden, mögliche Symptome einer intraokulären Entzündung/Infektion oder alle sonstigen visuellen oder okulären Symptome unverzüglich zu melden. Falls eines der oben erwähnten Ereignisse eintritt, sollte der Patient gemäss medizinischer Standardpraxis versorgt werden.
-Weitere Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
-Da die Sicherheit und Wirksamkeit einer gleichzeitigen Anwendung von JETREA® an beiden Augen bisher nicht untersucht wurde, wird die gleichzeitige Anwendung an beiden Augen nicht empfohlen.
-Ocriplasmin (JETREA) ist ein rekombinantes Protein. Wie bei anderen therapeutisch eingesetzten Proteinen besteht ein immunogenes Potential. Die Immunogenität von Ocriplasmin wurde nicht systematisch untersucht. Immunologische Nebenwirkungen bei wiederholter Anwendung können deshalb nicht ausgeschlossen werden.
-Eine wiederholte Anwendung von JETREA® am selben Auge wurde nicht ausreichend untersucht und wird daher nicht empfohlen.
-Es liegen keine klinischen Daten zur gleichzeitigen Anwendung von Ocriplasmin und VEGF-Hemmern vor.
-JETREA® wurde nicht untersucht bei Patienten mit grossen Makulalöchern (Durchmesser > 400 Mikrometer), bei starker Myopie (sphärische Korrektur > 8 Dioptrien oder axiale Länge > 28 mm), Aphakie, zurückliegender rhegmatogener Netzhautablösung, instabilen Zonulafasern, kürzlich durchgeführter Augenoperation bzw. intraokularer Injektion (u. a. Laserbehandlung), proliferativer diabetischer Retinopathie, ischämischen Retinopathien, retinalem Venenverschluss, exsudativer altersbedingter Makuladegeneration (AMD) und Glaskörperblutung. Bei diesen Patienten wird die Behandlung nicht empfohlen.
-Das Auftreten einer Linsenluxation oder einer Phakodonesis kann nicht ausgeschlossen werden.
-Es gibt nur begrenzte Erfahrungen bei Patienten mit nichtproliferativer diabetischer Retinopathie, zurückliegender Uveitis (einschliesslich akuter schwerer Entzündung) oder signifikantem Augentrauma. Diese Patienten sollten daher mit Vorsicht behandelt werden.
-Bei Patienten mit einer epiretinalen Membran (ERM) oder einem VMA-Durchmesser > 1500 Mikrometern ist die Wirkung von Ocriplasmin (insbesondere hinsichtlich der Auflösung vitreomakulärer Adhäsion und der Glaskörperablösung) herabgesetzt (siehe „Eigenschaften/Wirkungen“).
-Aufgrund eines potentiellen Anstiegs der Traktionskräfte besteht ein Risiko des Auftretens neuer oder der Vergrösserung existierender Makulalöcher. Patienten sollten angemessen überwacht werden (siehe „Unerwünschte Wirkungen“).
-Während der ersten Woche nach der Injektion besteht ein Risiko eines signifikanten, meist aber vorübergehenden Verlustes der Sehschärfe. Die meisten dieser Fälle waren Folge der Progession der Erkrankung mit anhaltender oder zunehmender Traktion, die teilweise chirurgisch (Vitrektomie) angegangen werden musste. Die Patienten sollten entsprechend überwacht werden (siehe „Unerwünschte Wirkungen“).
-Nach Verabreichung von JETREA können die Ergebnisse ophthalmologischer Untersuchungen Anomalien aufweisen. Dies kann folgende Untersuchungen betreffen: Optische Kohärenztomografie (OCT, optical coherence tomography), Ophthalmoskopie (Foveareflex), Roth 28-hue-Farbtest und das Ganzfeld Elektroretinogramm (ERG). Dies sollte bei der Durchführung dieser Untersuchungen zur Diagnose oder Überwachung anderer Erkrankungen beachtet werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
-Interaktionen
-Es wurden keine formalen Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.
-Ocriplasmin ist ein proteolytisches Enzym mit Serinprotease-Aktivität, das auch nach der intravitrealen Injektion noch einige Tage im Auge präsent sein kann (siehe „Pharmakokinetik“). Die Verabreichung anderer Arzneimittel in dasselbe Auge mit geringem zeitlichem Abstand kann die Aktivität beider Arzneimittel beeinflussen und wird daher nicht empfohlen.
-Es sind keine systemischen Wechselwirkungen zu erwarten.
-Schwangerschaft, Stillzeit
-Schwangerschaft
-Es liegen keine Daten zur Anwendung von JETREA® bei Schwangeren vor. Es wurden keine Studien zur Reproduktionstoxizität durchgeführt. Es ist zu erwarten, dass die systemische Exposition von JETREA® nach intravitrealer Injektion sehr gering ist. JETREA® sollte während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn die Anwendung zwingend erforderlich ist.
-Stillzeit
-Es ist nicht bekannt, ob JETREA® in die Muttermilch übergeht. JETREA® sollte während der Stillzeit nur angewendet werden, wenn die Anwendung zwingend erforderlich ist.
-Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
-Die intravitreale Injektion von JETREA® kann zu zeitweiligen Sehstörungen führen (siehe „Unerwünschte Wirkungen“). In diesen Fällen sollten Patienten erst wieder am Verkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen, wenn die Sehstörungen abgeklungen sind.
-Unerwünschte Wirkungen
-Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
-In interventionellen klinischen Studien wurden über 1400 Patienten mit mit der empfohlenen Dosierung von 0,125 mg JETREA behandelt.
-Alle Nebenwirkungen waren okulärer Natur. In 3 klinischen Studien mit einem Nachbeobachtungszeitraum von 6 Monaten (TG-MV-006 und TG-MV-007) und bis zu 24 Monaten (TG-MV-014) waren die häufigsten berichteten Nebenwirkungen „mouches volantes“ (17.4%), Augenschmerzen (11.99%), Photopsie (10.7%), Cromatopsie (11%), anomales Retinogramm (11%) und anomaler Farbtest (30%) sowie durch das Injektionsverfahren ausgelöste Bindehautblutungen (16.0%). Die meisten Nebenwirkungen traten innerhalb der ersten Woche nach der Injektion auf. Die Mehrzahl dieser Nebenwirkungen war nicht schwerwiegend, von leichter bis moderater Intensität und klang innerhalb von 2 bis 3 Wochen wieder ab. Informationen zur Rückbildung spezifischer Ereignisse wie Chromatopsie und ERG-Veränderungen können dem entsprechenden Absatz in der „Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen“ entnommen werden.
-Die Inzidenz schwerer Nebenwirkungen, die in allen klinischen Studien auftraten, betrug 2,2% bei den mit JETREA® behandelten Patienten gegenüber 2,4% bei den Kontrollpatienten.
-Nachfolgend sind die Nebenwirkungen zusammengefasst, über die in den klinischen Studien und/oder nach der Markteinführung berichtet wurde. Nebenwirkungen mit einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit eines kausalen Zusammenhangs mit dem Injektionsverfahren oder JETREA®.
-Diese sind nach MedDRA-Systemorganklassen und nach Häufigkeit aufgelistet und werden wie folgt definiert: <<sehr häufig>> (≥ 1/10); <<häufig>> (≥ 1/100, < 1/10); <<gelegentlich>> (≥ 1/1.000, < 1/100); <<selten>> (≥ 1/10.000, < 1/1.000); <<sehr selten>> (< 1/10.000) oder <<unbekannt>> (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmender Bedeutung aufgeführt.
-Augenerkrankungen:
-Sehr häufig: „Mouches volantes“, Augenschmerzen, Bindehautblutung, Chromatopsie*, anomales Retinogramm*, anomaler Farbtest (Anwendung des Roth 28-hue-Farbtests; siehe auch Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Häufig: Verminderte Sehschärfe *, Verschlechterung des Sehens einschliesslich dunkler sehen als normal (dim vision), Beeinträchtigung des Gesichtsfeldes einschliesslich Skotom, verschwommenes Sehen, Netzhautblutung, Glaskörperblutung, Makulaloch*, Makuladegeneration, Netzhautdegeneration, Makulaödem einschliesslich des zystoiden Makulaödems Ödem der Retina einschliesslich subretinaler Flüssigkeit, Pigmentepithelerkrankung der Retina, Metamorphopsie, Bindehautödem, Augenlidödem, Vitritis, Zellen in der vorderen Augenkammer, Iritis, Photopsie, Bindehauthyperämie, okulare Hyperämie, Glaskörperablösung, Augenreizung, trockenes Auge, Fremdkörpergefühl im Auge, Augenjucken, Augenbeschwerden, Photophobie, verstärkter Tränenfluss, erhöhter Augeninnendruck, anomaler Makulareflex, anomale optische Kohärenztomographie (OCT)*.
-Gelegentlich: Vorübergehende Blindheit, Subluxation der Linse*, Netzhautabriss* (Auftreten vor Vitrektomie), Netzhautablösung* (Auftreten vor Vitrektomie), Nachtblindheit, gestörter Pupillenreflex, Diplopie, Hyphäma, Miosis, Anisokorie, Hornhautabschürfung, Entzündung der vorderen Augenkammer, Augenentzündung, Bindehautreizung.
-* siehe Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
-Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
-Verschlechterung der Sehschärfe
-In den Placebo-kontrollierten pivotalen Phase-III-Studien hatten 7,7% der mit JETREA® und 1,6% der mit Placebo behandelten Patienten innerhalb der ersten Woche nach Injektion eine akute, Verschlechterung um ≥ 2 Zeilen (≥ 10 ETDRS Buchstaben) der Sehschärfe mit bestmöglicher Korrektur (BCVA). Hierfür gibt es keine andere Erklärung. Die Verschlechterung der Sehschärfe hatte sich bis zum Abschluss der Studien bei den meisten der mit JETREA behandelten Patienten (80,6 %) zurückgebildet, aber bei einigen Patienten kam es trotz Vitrektomie nicht zu einer Rückbildung. Die durchschnittliche Dauer bis zur Rückbildung betrug 22 Tage. In der Studie TG-MV-014 hatten 2,8 % der mit JETREA behandelten Patienten und 1,4 % der Patienten in der Sham-Kontrollgruppe in der ersten Woche nach der Injektion eine akute Verschlechterung um ≥ 2 Zeilen im BCVA-Test. Von den 4 JETREA-Patienten mit akuter Verschlechterung der Sehschärfe erlangten 3 die Sehschärfe nach Vitrektomie wieder. Siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» bezüglich der Überwachungsempfehlungen.
-Chromatopsie (einschliesslich Dyschromatopsie und anormaler Farbsehtest)
-Bei Patienten, denen JETREA® injiziert wurde, trat als häufige Nebenwirkung eine Veränderungen des Farbsehens (einschliesslich gelbliches Sehen) und anomaler Roth 28-hue-Farbtest) auf. Die Mehrzahl dieser Ereignisse war nicht schwerwiegend, von milder Intensität und bildete sich spontan zurück. Im Mittel betrug die Zeit bis zur Rückbildung 3 Monate.
-Anomales Retinogramm
-Elektroretinographische (ERG) Veränderungen (verringerte Amplitude der a- und b-Wellen) wurden als sehr häufige Nebenwirkung bei Patienten, denen JETREA® injiziert wurde, berichtet. In den meisten Fällen traten auch Sehstörungen und eine Chromatopsie auf. In der Studie TG-MV-014 wurde bei einer Untergruppe von 40 Patienten, die JETREA erhielten, systematisch ein ERG durchgeführt. Die Veränderungen im ERG, die sich bei 16 von den 40 Patienten entwickelt hatten, bildeten sich bei den meisten dieser Patienten zurück (bei 13 von 16). Im Mittel betrug die Zeit bis zur Rückbildung 6 Monate. Die ERG-Veränderungen erlaubten keine Vorhersage hinsichtlich einer negativen Entwicklung der Sehschärfe.
-Netzhautabriss (Einrisse und Ablösungen)
-In den pivotalen Placebo-kontrollierten Phase-III-Studien (TG-MV-006 and TG-MV-007)
-traten bei 1,9% der Patienten, denen JETREA® injiziert wurde, Netzhautabrisse (Einrisse und Ablösungen) auf, verglichen mit 4,3% unter Placebo. Die meisten dieser Ereignisse traten in beiden Gruppen während oder nach der Vitrektomie auf. Die Inzidenz von Netzhautablösungen, die vor der Vitrektomie auftraten, betrug in der JETREA®-Gruppe 0,4% gegenüber 0% in der Placebo-Gruppe. Die Inzidenz von Netzhauteinrissen (ohne Ablösung), die vor der Vitrektomie auftraten, betrug in der JETREA®-Gruppe 0,2% und in der Placebo-Gruppe 0,5%.
-In der Studie TG-MV-014 wurde bei 1,4 % der Patienten, denen JETREA injiziert wurde, und bei 6,8 % der Patienten in der Sham-Kontrollgruppe ein Netzhautabriss berichtet. Die Inzidenz einer Netzhautablösung betrug in beiden Studienarmen 1,4 %. In der Sham-Kontrollgruppe traten vor der Vitrektomie keine Ereignisse auf. In der JETREA-Gruppe entwickelte 1 Patient (0,7 %) zwischen Tag 0 und Tag 7 nach der Injektion einen Netzhautariss und eine Netzhautablösung.
-Makulaloch
-In den pivotalen Placebo-kontrollierten Phase-III-Studien (TG-MV-006 und TG-MV-007) trat bei 6,7% aller Patienten, denen JETREA injiziert wurde, ein Makulaloch (einschließlich Progression und Neubeginn) auf, verglichen mit 9,6 % im 6. Monat unter Placebo.
-In der Studie TG-MV-014 trat bei 15,8 % der mit JETREA behandelten Patienten ein Makulaloch (einschließlich Progression und Neubeginn) auf, verglichen mit 13,5 % im 24. Monat in der Sham-Kontrollgruppe.
-Bei den mit JETREA behandelten Patienten wurden im Vergleich zur Sham-Kontrollgruppe oder Placebo höhere frühe Progressionsraten eines durchgreifenden Makulalochs (bis Tag 7 nach der Injektion) am RPE (Retinapigmentepithel) beobachtet. Nach dem 6. Monat waren die Progressionsraten jedoch in der Sham-Kontrollgruppe und bei Placebo höher als bei den mit JETREA behandelten Patienten. Jegliche Persistenz oder Progression eines Makulalochs sollte entsprechend der üblichen Praxis behandelt werden.
-Subluxation der Linse/Phakodonesis
-In den klinischen Studien mit Erwachsenen trat ein Fall einer Subluxation/Phakodonesis auf, der möglicherweise mit der JETREA-Behandlung in Verbindung steht. In einer pädiatrischen Studie mit JETREA als Zusatz zu einer Vitrektomie trat ein Fall einer Subluxation bei einem Frühgeborenen auf, das einmalig eine intravitreale Injektion von 0,175 mg JETREA erhalten hatte. Bei 3 Tierarten wurde unter Ocriplasmin-Konzentrationen, die höher als die vorgesehenen klinischen Konzentrationen waren, eine Subluxation der Linse beobachtet (siehe „Präklinische Daten“).
-Auf Grund der proteolytischen Aktivität von Ocriplasmin sowie der präklinischen und klinischen Ergebnisse kann die Möglichkeit einer Subluxation der Linse oder einer Phakodonesis nicht ausgeschlossen werden. Sollte ein derartiges Ereignis auftreten, ist eine Behandlung nach allgemeinem medizinischen Standard durchzuführen.
-Anomale optische Kohärenztomographie
-In der StudieTG-MV-014 lag bei Baseline im zentralen Bereich sehr häufig ein unvollständiges Innensegment/Außensegment-Band (Inner Segment/Outer Segment band, IS/OS), auch als ellipsoide Zone bezeichnet, vor (bei 65,8 % in der JETREA-Gruppe und bei 62,2 % in der Sham-Kontrollgruppe). Nach der Behandlung zeigte jedoch ein höherer Anteil an Patienten in der JETREA-Gruppe, die zu Beginn ein intaktes IS/OS-Band hatten, zu einem späteren Zeitpunkt eine Veränderung hin zu einem unvollständigen IS/OS-Band im zentralen Bereich im Vergleich zur Sham-Kontrollgruppe (7,7 % bzw. 2,8 % am Tag 28). Außerhalb des zentralen Bereichs wurden anomale Erscheinungen des IS/OS-Bandes, die JETREA zugeschrieben wurden, bei bis zu 10 % der Patienten beschrieben. Bei 45 von 46 Patienten hatten sich diese in Monat 6 normalisiert, ein Prozentsatz, der den Baseline-Ergebnissen entsprach.
-Von einer Unterbrechung der ellipsoiden Zone innerhalb und außerhalb des zentralen Bereichs wurde in nicht-interventionellen Studien und nach der Markteinführung berichtet. In den meisten Fällen bildete sich dieser bis zum 6. Monat zurück. Im Zusammenhang mit diesen Ereignissen wurde über subretinale Flüssigkeit sowie über Anzeichen und Symptome einer beeinträchtigten Fotorezeptorfunktion einschließlich verschlechterter Sehschärfe (in einigen Fällen schwerwiegend) berichtet.
-Siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“ für Empfehlungen zur Überwachung.
-In allen oben beschriebenen Situationen wird eine routinemässige Überwachung empfohlen.
-Überdosierung
-Es liegen nur begrenzte klinische Daten zu Auswirkungen einer Überdosierung von JETREA® vor. Ein Fall einer versehentlichen Überdosierung mit 0,250 mg Ocriplasmin (zweifache Menge der empfohlenen Dosis) wurde berichtet. Die Sehschärfe mit bestmöglicher Korrektur (Best Corrected Visual Acuity, BCVA) nahm bei diesem Patienten im Vergleich zum Ausgangswert um 21 Buchstaben ab. Am Ende der Studie war der Wert auf 9 Buchstaben im Vergleich zum Ausgangswert zurückgegangen. Der Patient entwickelte auch eine leichte Hyperämie der Bindehaut, Augenentzündung und Miosis, die sich nach Anwendung Corticosteroid-haltiger Augentropfen zurückbildeten.
-Im Falle einer Überdosierung wird eine engmaschige Überwachung empfohlen. Sollte eine Nebenwirkung auftreten, ist eine Behandlung nach allgemeiner ärztlicher Praxis durchzuführen.
-Eigenschaften/Wirkungen
-ATC-Code: S01XA22
-Wirkmechanismus
-Ocriplasmin wirkt proteolytisch auf Proteinbestandteile des Glaskörpers und der vitreoretinalen Grenzschicht (vitreoretinal interface, VRI) (z. B. Laminin, Fibronektin und Kollagen). Hiermit wird die Auflösung der Proteinmatrix, die für die abnorme vitreomakuläre Adhäsion (VMA) verantwortlich ist, angestrebt. Die enge Bindung der Proteinbestandteile innerhalb des Makulabereichs des VRI trägt zur vitreomakulären Traktion (VMT) bei und führt zu Beeinträchtigungen des Sehvermögens bzw. zu Makulalöchern.
-Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
-Die klinische Wirksamkeit und Sicherheit von JETREA zur Behandlung der vitreomakulären Traktion (VMT) wurden in 3 doppelblinden Studien geprüft.
-Studien TG-MV-006 und TG-MV-007
-Die Wirksamkeit von JETREA® wurde in zwei pivotalen 6-monatigen multizentrischen, randomisierten, doppelblinden, Placebo kontrollierten Studien bei Patienten mit VMT untersucht. Es wurden insgesamt 652 Patienten (464 JETREA® und 188 Placebo) in diesen 2 Studien randomisiert. Die Randomisierung erfolgte 2:1 (JETREA: Placebo) in der Studie TG-MV-006 und 3:1 in der Studie TG-MV-007. Dabei wurden die Patienten mit einer einmaligen JETREA- oder Placebo-Injektion behandelt.
-In beiden pivotalen Studien war der Anteil an Patienten, bei denen an Tag 28 eine VMA-Auflösung erzielt wurde (primärer Endpunkt) in der JETREA-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe signifikant höher (p ≤0,003). In beiden Studien war diese Differenz auch nach 6 Monaten noch statistisch signifikant (p ≤0,024). Die Unterschiede in den nachfolgend beschriebenen Ergebnissen der sekundären Endpunkte waren statistisch signifikant, jedoch nur bei Auswertung der gepoolten Daten der beiden Studien. In keinem dieser Sekundärpunkte wurde die statistische Signifikanz in beiden Studien gleichzeitig erreicht.
-In den gepoolten Daten der beiden Studien erreichten 26,5% in der JETREA-Gruppe im Vergleich zu 10,1% in der Placebo-Gruppe an Tag 28 eine VMA-Auflösung (p <0,001). Die Differenz wurde von Tag 7 bis zum 6. Monat aufrechterhalten.
-Patienten, die zu Studienbeginn keine epiretinale Gliose (ERM) aufwiesen, hatten am Tag 28 eher eine VMA-Auflösung, als solche mit ERM. Die gepoolten Daten ergeben eine höhere VMA-Auflösungsrate an Tag 28 bei mit JETREA behandelten Patienten als in den Placebo-Gruppen, und zwar für beide Untergruppen – ohne ERM (37,4% vs. 14,3%, p<0,001) und mit ERM (8,7% vs. 1,5%, p=0,046).
-Patienten, deren VMA-Durchmesser zu Studienbeginn ≤1500 Mikrometer war erreichten eher eine VMA-Auflösung an Tag 28, als solche mit einem Durchmesser >1500 Mikrometer. Die gepoolten Daten ergeben bei Patienten, die mit JETREA behandelt wurden, eine höhere VMA-Auflösungsrate als bei den Placebogruppen. Dies gilt sowohl für die Untergruppe mit VMA ≤ 1500 Mikrometer zu Studienbeginn (34,7% vs. 14,6%, p<0,001) als auch für diejenige mit VMA >1500 Mikrometer (5,9% vs. 0%, p=0,113).
-Zu Studienbeginn hatten gemäss der gepoolten Daten 106/464 Patienten der JETREA-Gruppen (22,8%) bzw. 47/188 der Placebogruppen (25%) ein durchgreifendes Makulaloch (Full Thickness Macular Hole, FTMH). Der Anteil der Patienten dieser Gruppe, die an Tag 28 ohne Vitrektomie einen FTMH-Verschluss erreichten, war in der JETREA-Gruppe höher als in der Placebo-Gruppe (40,6% vs. 10,6%; p <0,001). Diese Differenz blieb bis zum Studienende nach 6 Monaten statistisch signifikant.
-Der Anteil der mit JETREA behandelten Patienten, die an Tag 28 eine vollständige PVD erreichten, war verglichen mit Placebo signifikant höher (integrierte Daten: 13,4% vs. 3,7%; p <0,001).
-Während der Studien lag es im Ermessen des Prüfers, eine Vitrektomie durchzuführen. Bei Patienten, die mit JETREA behandelt wurden, waren bis Studienende (6 Monate) weniger Vitrektomien durchgeführt worden als bei mit Placebo behandelten Patienten (gepoolte Daten: 17,7% vs. 26,6%; p = 0,016).
-Ein grösserer Anteil der mit JETREA behandelten Patienten verbesserte im Vergleich zu mit Placebo behandelten Patienten nach 6 Monaten ihre BCVA (unabhängig von der Durchführung einer Vitrektomie) um ≥2 oder ≥3 Zeilen (28,0% bzw. 12,3% vs. 17,1% bzw. 6,4%) (p = 0,003 bzw. p = 0,024). Auch der Anteil an Patienten, die ohne Vitrektomie nach 6 Monaten eine Verbesserung der BCVA um ≥2 oder ≥3 Zeilen erreichten, spricht für JETREA (23,7% vs.11,2%, p <0,001 für Verbesserung um ≥2 Zeilen bzw. 9,7% vs. 3,7%, p = 0,008 für ≥3 Zeilen).
-Studie TG-MV-014
-Die Wirksamkeit von JETREA wurde weiterhin in einer randomisierten, doppelblinden, Sham-kontrollierten, 24-monatigen Studie bei Patienten mit VMT bestätigt, die nach der erstmaligen Zulassung von Jetrea abgeschlossen wurde. Insgesamt 220 Patienten (146 unter JETREA, 74 Sham-Injektion) wurden in diese Studie randomisiert.
-Der Anteil an Patienten, bei denen sich am Tag 28 die vitreomakuläen Adhäsion (VMA) gelöst hatte (primärer Endpunkt), betrug 41,7 % in der JETREA-Gruppe im Vergleich zu 6,2 % in der Sham-Kontrollgruppe (p ˂ 0,001). Dieser Effekt blieb im Verlauf der Zeit erhalten, und die Ablösungsrate der VMA war bei jedem Studienbesuch nach Injektion in der JETREA-Gruppe gleichbleibend größer im Vergleich zur Sham-Kontrollgruppe.
-Zu Beginn dieser Studie war bei 50/145 (34,5 %) und 26/73 (35,6 %) Patienten in der JETREA-Gruppe bzw. in der Sham-Kontrollgruppe ein FTMH (Full Thickness Macular Hole) vorhanden. Dabei kam es bei 30 % der mit JETREA behandelten und bei 15,4 % der Patienten in der Sham-Kontrollgruppe bis Monat 24 zu einem nicht-operativen Verschluss des FTMH. Bei allen Patienten war dies bereits in Monat 3 der Fall.
-Der Anteil der Patienten, die sich einer Vitrektomie unterzogen, war bei allen Studienbesuchen in der JETREA-Gruppe kleiner als in der Sham-Kontrollgruppe. Im Monat 24 betrug das Verhältnis 48/145 (33,3 %) bzw. 32/73 (43 %). Der häufigste Grund für eine Vitrektomie war ein FTMH (bei 24,8 % der Patienten unter JETREA und bei 23,3 % der Patienten aus der Sham-Kontrollgruppe). Der Anteil der Patienten, die sich wegen einer VMA/VMT einer Vitrektomie unterzogen, betrug 8,3 % in der JETREA-Gruppe im Vergleich zu 19,2 % in der Sham-Kontrollgruppe.
-Der Anteil an Patienten, der sich ungeachtet einer Vitrektomie im Monat 6 um ≥ 2 oder ≥ 3 Zeilen im BCVA-Test verbessert hatte, war in der JETREA-Gruppe etwas höher (36,2 %, 18,6 %) als in der Sham-Kontrollgruppe (28,6 %, 13,1 %). Im Monat 24 war der Anteil an Patienten mit einer Verbesserung um ≥ 2 Zeilen im BCVA-Test im Vergleich zum Beginn der Studie in der JETREA-Gruppe größer als in der Sham-Kontrollgruppe (50,5 % gegenüber 39,1 %). Der Anteil an Patienten mit einer Verbesserung um ≥ 3 Zeilen im Vergleich zum Beginn der Studie war nur in der JETREA-Subgruppe, die bei Beginn der Studie kein FTMH aufwies, größer (23,4 % gegenüber 12,8 %). Die Verbesserung im Monat 6 ohne Vitrektomie um ≥ 2 oder ≥ 3 Zeilen im BCVA-Test zeigt ein für JETREA im Vergleich zu den Kontrollen günstigeres Ergebnis (26,8 % bzw. 14,0 % gegenüber 15,62 % bzw. 6,2 %), ebenso im Monat 24 (31,9 % bzw. 16,8 % gegenüber 11,7 % bzw. 4,1 %).
-Pharmakokinetik
-Die Ocriplasminspiegel im Glaskörper sinken nach der intravitrealen Verabreichung rasch ab. In einer klinischen Studie mit Patienten, die für eine Vitrektomie vorgesehen waren und 0,125 mg JETREA® erhielten (dies entspricht einer theoretischen Ausgangskonzentration von 29 µg/ml Glaskörper), betrug die Ocriplasmin-Aktivität 2-4 Stunden nach der Injektion 9% der theoretischen Ausgangskonzentration. Nach 7 Tagen lag sie unterhalb der Nachweisgrenze.
-Wegen der geringen verabreichten Menge (0,125 mg) werden nach der intravitrealen Injektion keine nachweisbaren Ocriplasminspiegel im systemischen Kreislauf erwartet.
-Bei intravenöser Verabreichung unterliegt Ocriplasmin dem Abbau durch den endogenen Proteinkatabolismus. Es erfolgt eine rasche Inaktivierung durch Interaktion mit dem Protease-Inhibitor α2-Antiplasmin oder α2-Makroglobulin. Der inaktivierte Ocriplasmin/α2-Antiplasmin-Komplex wird mit einer Halbwertszeit (t1/2) von einigen Stunden aus dem Kreislauf eliminiert.
-Nieren- und Leberfunktionsstörungen
-Da die erwartete systemische Exposition nach intravitrealer Verabreichung sehr gering ist, wurden keine Studien zur Pharmakokinetik von Ocriplasmin bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen durchgeführt.
-Präklinische Daten
-Die intravitreale Toxizität von Ocriplasmin wurde an Kaninchen, Affen und Minischweinen untersucht. Während Ocriplasmin bei Kaninchen und Affen zu einer Entzündungsreaktion sowie zu vorübergehenden ERG-Veränderungen führte, traten bei Minischweinen weder Entzündungen noch ERG-Veränderungen auf. Mit der Zeit ging die Inzidenz von Glaskörper-Zellinfiltraten bei Kaninchen und Affen tendenziell zurück. Bei Affen kam es nach der Gabe von 125 µg/Auge (68 µg/ml Glaskörper) innerhalb von 55 Tagen zu einer vollständigen Erholung des ERG. Bei allen 3 Tierarten wurde eine Subluxation der Linse bei Ocriplasminkonzentrationen im Glaskörper von 41 µg/ml oder darüber beobachtet, einer Konzentration, die über der vorgesehenen klinischen Konzentration von 29 µg/ml liegt. Dieser Effekt scheint abhängig von der relativen Grösse der Augen der jeweiligen Tierart zu sein, trat bei kleineren Augen häufiger auf und wurde in allen Tieren beobachtet, denen Ocriplasmin öfter als einmal gegeben worden war. Bei Kaninchen und Affen traten pathologische Veränderungen aufgrund intraokulärer Blutungen auf. Es ist noch nicht geklärt, ob diese Blutung mit dem Injektionsvorgang selbst zusammenhängt oder mit der Ocriplasmingabe. Es wurde keine systemische Toxizität nach der intravitrealen Anwendung von Ocriplasmin beobachtet.
-Die systemische Toxizität von Ocriplasmin wurde bei Ratten und Hunden untersucht. Eine intravenöse Gabe von 10 mg/kg wurde generell von Ratten und Hunden gut vertragen, sowohl als Einzeldosis als auch bei wiederholter Gabe.
-Es liegen keine Daten zur Karzinogenität, Mutagenität, Reproduktions- oder Entwicklungstoxizität vor.
-Sonstige Hinweise
-Inkompatibilitäten
-Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichnetem Datum verwendet werden.
-Nach dem Auftauen:
-Die ungeöffnete Durchstechflasche kann bis zu einer Woche im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) gelagert werden, wenn sie vor Licht geschützt im Originalkarton bleibt.
-Bevor die Durchstechflasche in den Kühlschrank gestellt wird, sollte das neue Verfalldatum berechnet und auf der Packung notiert werden.
-Nach der Entnahme aus dem Gefrierschrank oder Kühlschrank kann das Arzneimittel bis zu 8 Stunden bei Temperaturen unter 25 °C aufbewahrt werden. Am Ende dieser Zeitspanne muss das Arzneimittel verwendet werden oder es ist zu verwerfen.
-Die Durchstechflasche nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren.
-Nach dem Öffnen:
-Aus mikrobiologischer Sicht muss dieses Arzneimittel sofort nach dem Öffnen verwendet werden. Nach der Einzelanwendung müssen die Durchstechflasche und jegliche Restmengen der Lösung entsorgt werden.
-Besondere Lagerungshinweise
-Im Gefrierschrank lagern (-20 °C ± 5 °C). Falls das Produkt bei der Lagerung höheren Temperaturen ausgesetzt wurde, sollte die Durchstechflasche verworfen werden.
-Hinweise für die Handhabung
-Die Durchstechflaschen sind nur für den einmaligen Gebrauch bestimmt.
-JETREA® 0,375 mg/0,3 ml Injektionslösung ist eine gebrauchsfertig verdünnte Lösung. Eine weitere Verdünnung ist nicht erforderlich. Nur 0,1 ml der Gesamtmenge (0,3 ml), die in der Durchstechflasche enthalten sind, dürfen angewendet werden. Das überschüssige Volumen ist vor der Injektion zu entfernen, da nur eine einmalige Dosis von 0,1 ml mit 0,125 mg Ocriplasmin zu injizieren ist.
-Anwendungshinweise
-1.Nehmen Sie die Durchstechflasche aus dem Gefrierschrank und lassen Sie sie bei Raumtemperatur auftauen (Dauer ungefähr 2 Minuten).
-2.Entfernen Sie nach dem vollständigen Auftauen die blaue Flip-off-Schutzkappe aus Polypropylen von der Durchstechflasche.
-(image)
-JETREA® 0,375 mg/0,3 ml Injektionslösung
-3.Desinfizieren Sie die Oberseite der Durchstechflasche mit einem Alkoholtupfer.
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-JETREA® 0,375 mg/0,3 ml Injektionslösung
-4.Untersuchen Sie die Durchstechflasche auf Partikelfreiheit. Die Lösung sollte nur verwendet werden, wenn sie klar und farblos ist und keine sichtbaren Teilchen aufweist.Entnehmen Sie mit einer geeigneten sterilen Kanüle mittels aseptischer Technik die gesamte verdünnte Lösung (halten Sie dabei die Durchstechflasche leicht geneigt, um die Entnahme zu erleichtern). Entsorgen Sie die Kanüle nach Entnahme des Inhalts der Durchstechflasche. Verwenden Sie diese Kanüle nicht zur intravitrealen Injektion.
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-JETREA® 0,375 mg/0,3 ml Injektionslösung
-5.Ersetzen Sie die Kanüle durch eine geeignete sterile Kanüle, entfernen Sie durch langsames Drücken des Stempels vorsichtig das überschüssige Volumen aus der Spritze und stellen die Dosis auf die 0,1 ml-Markierung der Spritze ein (entsprechend 0,125 mg Ocriplasmin).
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-JETREA® 0,375 mg/0,3 ml Injektionslösung
-6.Injizieren Sie 0,1 ml der Lösung sofort mittig in den Glaskörper.
-7.Entsorgen Sie nach der Einmalanwendung die Durchstechflasche zusammen mit der nicht verbrauchten Lösung.
-Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.
-Zulassungsnummer
- +Composition
- +Principe actif: ocriplasmine
- +Excipients: chlorure de sodium, mannitol (Ph.Eur.), acide citrique, hydroxyde de sodium (pour ajustement du pH), acide chlorhydrique (pour ajustement du pH), eau pour préparations injectables.
- +Forme galénique et quantité de principe actif par unité
- +Solution d'injection.
- +Solution stérile, claire et incolore.
- +Chaque flacon contient 0.375 mg d'ocriplasmine* dans une solution de 0.3 ml (1.25 mg/ml).
- +La solution est prête à l'emploi et sert pour un usage unique de 0.1 ml avec 0.125 mg d'ocriplasmine.
- +*L'ocriplasmine est une forme raccourcie de plasmine humaine produite par génie génétique à partir de levures Pichia pastoris génétiquement modifiées.
- +Indications / Possibilités d'emploi
- +JETREA® est indiqué chez les adultes pour le traitement de la traction vitréo-maculaire (TVM), notamment lorsqu'elle est associée à un trou maculaire d'un diamètre inférieur ou égal à 400 microns (voir sous «Propriétés / Effets»).
- +Posologie / Mode d'emploi
- +JETREA® doit être administré par un ophtalmologiste qualifié, expérimenté dans les injections intravitréennes. Le diagnostic de traction vitréo-maculaire (TVM) doit comprendre un tableau clinique complet dont une anamnèse, un examen clinique et des explorations utilisant des outils de diagnostic actuels, tels que la tomographie par cohérence optique (TCO).
- +Posologie chez l'adulte y compris les patients âgés
- +JETREA® Solution injectable 0.375 mg/0.3 ml est une solution diluée prête à l'emploi. Une dilution supplémentaire n'est pas nécessaire. La dose recommandée est de 0.125 mg dans 0.1 ml de solution diluée, administrée par injection intravitréenne dans l'oeil atteint une seule fois en dose unique. Chaque flacon ne doit être utilisé qu'une seule fois et pour le traitement d'un seul oeil. Le traitement avec JETREA® dans l'autre oeil n'est pas recommandé immédiatement ou dans les 7 jours suivant l'injection initiale afin de contrôler le traitement après l'injection y compris le potentiel de baisse de vision de l'oeil injecté. L'administration répétée dans le même oeil n'est pas recommandée (voir «Mises en garde et précautions»).
- +Enfants et adolescents
- +La sécurité et l'efficacité de JETREA chez l'enfant et l'adolescent avec traction vitréo-maculaire (TVM) n'ont pas encore été étudiées.
- +Posologie lors d'insuffisance hépatique ou rénale
- +Aucune étude formelle n'a été menée avec JETREA chez des patients insuffisants hépatiques ou rénales. Aucun ajustement de la posologie, ni aucune restriction particulière ne sont prévus pour les patients souffrant d’insuffisance hépatique ou rénale (voir sous «Pharmacocinétique»).
- +Origine ethnique
- +L'expérience est limitée dans les groupes autres que le groupe des caucasiens.
- +Mode d'emploi
- +Flacon à usage unique réservé à la voie intravitréenne.
- +Un traitement préopératoire par collyre antibiotique pourra être administré à la discrétion de l'ophtalmologiste.
- +Précautions à prendre avant la manipulation ou l'administration du médicament
- +La procédure d'injection intravitréenne doit être menée dans des conditions aseptiques contrôlées, qui comprennent l'usage d'une désinfection chirurgicale des mains, de gants stériles, d'un drap stérile, d'un spéculum oculaire stérile (ou équivalent) et de la mise à disposition de paracentèse stérile (si nécessaire). La peau péri-oculaire, la paupière et la surface oculaire doivent être désinfectées, une anesthésie adéquate doit être pratiquée et un antiseptique topique à large spectre administré juste avant l'injection.
- +Seul 0.1 ml de la quantité totale (0.3 ml) contenue dans le flacon peut être utilisé. L'excès de volume doit être éliminé avant l'injection, car seule une dose unique de 0.1 ml avec 0.125 mg d'ocriplasmine doit être injectée.
- +Pour les instructions concernant l’utilisation du médicament, voir la rubrique «Remarques particulières».
- +L'aiguille d'injection doit être insérée 3.5-4.0 mm en arrière du limbe en se dirigeant vers le centre de la cavité vitréenne. Le méridien horizontal doit être évité durant la procédure. Le volume d'injection de 0.1 ml est alors administré au sein du corps vitré.
- +Contre-indications
- +-Hypersensibilité au principe actif ou à l’un des excipients.
- +Infections oculaires ou périoculaires actives ou suspectées.
- +Mises en garde et précautions
- +Suivi après injection
- +JETREA® est administré par injection intravitréenne uniquement. Lors d'injections intravitréennes, une inflammation/infection intraoculaire, une hémorragie intraoculaire et une augmentation de la pression intraoculaire (PIO) peuvent se produire. Des techniques d'injection aseptiques adéquates doivent toujours être utilisées. Suite à l'injection intravitréenne, les patients doivent être surveillés pour tout effet indésirable, tel que l'inflammation/infection intraoculaire et l'augmentation de la PIO. Des augmentations transitoires de la PIO, notamment une cécité transitoire et la non-perfusion du nerf optique, ont été observées dans les 60 minutes suivant l'injection de JETREA®. Le suivi des augmentations de la PIO peut inclure une vérification de la perfusion de la tête du nerf optique immédiatement après l'injection, ainsi qu’une tonométrie dans les 30 minutes suivant l'injection. L'inflammation/infection intraoculaire peut être évaluée à l'aide d'une biomicroscopie pratiquée entre deux et sept jours après l'injection. Les patients doivent être informés que tout symptôme évocateur d'une inflammation/infection ou tout autre symptôme visuel ou oculaire doit être signalé sans délai. Si l'un des événements ci-dessus se produit, le patient doit être traité conformément aux pratiques médicales standard en vigueur.
- +Autres mises en garde et précautions
- +La sécurité et l'efficacité de JETREA administré simultanément dans les deux yeux n'ont pas été étudiées.
- +L'ocriplasmine (JETREA) est une protéine recombinée. Comme avec d'autres protéines utilisées de manière thérapeutique, un potentiel immunogène existe. L'immunogénicité d'ocriplasmine n'a pas été étudiée de façon systématique. En cas d'injections répétées, d'éventuels effets immunogènes ne peuvent donc pas être exclus.
- +L'administration répétée de JETREA dans le même oeil n'a pas été étudiée de manière adéquate et elle n'est donc pas recommandée.
- +Il n'existe aucune donnée clinique sur l'utilisation concomitante d'ocriplasmine et d'inhibiteurs du VEGF.
- +JETREA n'a pas été étudié chez les patients présentant des trous maculaires de grand diamètre (>400 microns), une myopie élevée (correction sphérique >8 dioptries ou longueur axiale >28 mm), une aphakie, un antécédent de décollement rhegmatogène de la rétine, une instabilité zonulaire du cristallin, une chirurgie oculaire ou une injection intraoculaire récentes (notamment un traitement par laser), une rétinopathie diabétique proliférante, des rétinopathies ischémiques, des occlusions veineuses rétiniennes, une dégénérescence maculaire exsudative liée à l'âge (DMLA) et une hémorragie vitréenne. Chez ces patients, le traitement n'est pas recommandé.
- +La survenue d'une luxation du cristallin ou de phacodonésis ne peut pas être exclue.
- +L'expérience chez les patients présentant une rétinopathie diabétique non proliférante ou des antécédents d'uvéite (y compris une inflammation active sévère) ou de traumatisme oculaire important est limitée. Il convient d'être prudent lors d'un traitement chez ces patients.
- +L'effet de l'ocriplasmine (en particulier dans la résolution de l'adhérence vitréo-maculaire et du décollement du corps vitré) est réduit chez les sujets présentant une membrane épirétinienne (MER) ou un diamètre de l'AVM >1500 microns (voir sous «Propriétés/Effets»).
- +En raison d'une éventuelle augmentation des forces de traction, il existe un risque de survenue de trous maculaires nouveaux ou élargis. Les patients doivent être surveillés de manière appropriée (voir sous «Effets indésirables»).
- +Il existe un risque important de perte d'acuité visuelle durant la première semaine suivant l'injection, toutefois, celui-ci est dans la plupart des cas transitoire. La plupart de ces cas s'expliquent par la progression de la pathologie (traction persistante ou croissante) et certains d'entre eux ont dû recourir à la chirurgie (vitrectomie). Les patients doivent être surveillés de manière appropriée (voir sous «Effets indésirables»).
- +Après l'administration de JETREA, les résultats d'examens ophtalmologiques peuvent présenter des anomalies. Ceci peut concerner les examens suivants: la tomographie par cohérence optique (TCO), l'ophtalmoscopie (reflet fovéolaire), le test de vision des couleurs 28 Hue de Roth et l'électrorétinogramme en champ total (ERG). Ceci doit être pris en compte lors de la réalisation de ces examens pour le diagnostic ou la surveillance d'autres pathologies (voir sous «Effets indésirables»).
- +Interactions
- +Aucune étude formelle d'interaction n'a été réalisée.
- +Il n'existe aucune donnée clinique sur l'utilisation concomitante d'ocriplasmine et d'inhibiteurs du VEGF (vascular endothelial growth factor).
- +L'ocriplasmine est une enzyme protéolytique avec une activité de sérine protéase qui peut persister dans l'oeil pendant plusieurs jours après l'injection intravitréenne (voir sous «Pharmacocinétique»). L'administration à court intervalle en association avec d'autres médicaments dans le même œil peut affecter l'activité des deux médicaments et n'est donc pas recommandée.
- +Aucune interaction systémique n'est attendue.
- +Grossesse, allaitement
- +Grossesse
- +Il n'existe pas de données sur l'utilisation de JETREA chez la femme enceinte. Aucune étude toxicologique sur la reproduction n'a été réalisée. Il est attendu que l'exposition systémique à JETREA soit très faible après une injection intravitréenne. JETREA ne doit être utilisé pendant la grossesse que si cela est absolument indispensable.
- +Allaitement
- +On ignore si JETREA est excrété dans le lait maternel. JETREA doit être utilisé pendant la grossesse uniquement si cela est absolument indispensable.
- +Effet sur l'aptitude à la conduite et l'utilisation de machines
- +L'injection intravitréenne de JETREA peut entrainer des troubles visuels temporaires (voir sous «Effets indésirables »). Dans ces cas, les patients ne doivent ni conduire, ni utiliser des machines tant qu'ils n'ont pas récupéré une fonction visuelle suffisante.
- +Effets indésirables
- +Résumé du profil de sécurité
- +Lors d'études cliniques interventionnelles, plus de 1400 patients ont été traités avec la dose recommandée de 0.125 mg de JETREA.
- +Tous les effets indésirables étaient oculaires. Dans 3 études cliniques comportant une période de suivi allant de 6 mois (TG-MV-006 et TG-MV-007) à 24 mois (TG-MV-014), les effets indésirables les plus fréquemment signalés étaient les corps flottants vitréens (17.4%), la douleur oculaire (11.9%), la photopsie (10.7%), la chromatopsie (11%), un rétinogramme anormal (11%) et un test de vision des couleurs anormal (30%), ainsi que l'hémorragie conjonctivale (16.0%) résultant de la procédure d'injection. La plupart des effets indésirables se sont produits la première semaine après l'injection. La majorité de ces effets n’étaient pas graves, d'intensité légère à modérée et se sont résolus dans les deux à trois semaines. Les informations concernant la résolution d'événements spécifiques tels que la chromatopsie et les modifications de l'ERG sont fournis dans le paragraphe correspondant dans la rubrique «Description de certains effets indésirables».
- +L'incidence des effets indésirables graves survenus dans les études cliniques était de 2.2% pour les patients traités avec JETREA et 2.4% pour les patients témoins.
- +Il est possible de voir apparaître des symptômes visuels bilatéraux ou controlatéraux.
- +Le tableau suivant récapitule les effets indésirables qui ont été rapportés durant les études cliniques et/ou après la mise sur le marché. Les effets indésirables avec une probabilité suffisante de lien de causalité avec la procédure d'injection ou JETREA sont listés ci-dessous selon la terminologie MedDRA par classe de systèmes d'organes et par fréquence, selon les règles suivantes: «très fréquents» (≥1/10), «fréquents» (<1/10, ≥1/100), «occasionnels» (<1/100, ≥1/1.000), «rares» (<1/1000, ≥1/10000), «très rares» (<1/10000) ou «non connu» (ne peut être estimée sur la base des données disponibles). Parmi chaque groupe de fréquence, les effets indésirables sont classés par ordre d'importance décroissante.
- +Affections oculaires:
- +Très fréquents: Corps flottants vitréens, douleur oculaire, hémorragie conjonctivale, chromatopsie*, rétinogramme anormal, test de vision des couleurs anormal (utilisation du test de vision des couleurs 28 Hue de Roth; voir également sous «Mises en garde et précautions»).
- +Fréquents: Acuité visuelle réduite*, altération de la vision dont une vision plus obscure que la normale (vision obscurcie), atteinte du champ visuel dont scotome, vision trouble, hémorragie rétinienne, hémorragie vitréenne, trou maculaire*, dégénérescence maculaire, dégénérescence rétinienne, œdème maculaire dont œdème maculaire cystoïde, œdème rétinien dont liquide sous-rétinien, épithéliopathie pigmentaire rétinienne, métamorphopsie, œdème conjonctival, œdème de la paupière, inflammation du vitré, cellules dans la chambre antérieure, inflammation de l'iris, photopsie, hyperhémie conjonctivale, hyperhémie oculaire, décollement vitréen, irritation de l'œil, œil sec, sensation de corps étranger dans l'œil, prurit oculaire, gêne oculaire, photophobie, augmentation de la sécrétion lacrymale, pression intraoculaire plus élevée, reflet maculaire anormal, tomographie par cohérence optique anormale (TCO)*.
- +Occasionnels: Cécité transitoire, subluxation du cristallin*, déchirure rétinienne* (apparition avant une vitrectomie), décollement de la rétine* (apparition avant une vitrectomie), cécité nocturne, réflexe pupillaire altéré, diplopie, hyphéma, myosis, anisocorie, abrasion de la cornée, inflammation de la chambre antérieure, inflammation oculaire, irritation conjonctivale.
- +*voir sous «Description de certains effets indésirables»
- +Description de certains effets indésirables
- +Baisse de l'acuité visuelle
- +Dans les études pivot contrôlées de phase III contre placebo, chez 7.7% des patients sous JETREA et 1.6% des patients recevant un placebo, une baisse aigüe de la meilleure acuité visuelle corrigée (MAVC) ≥2 lignes (≥10 lettres ETDRS) a été observée au cours de la première semaine suivant l'injection. Il n’existe pas d’autre explication à ce changement. La baisse de l'acuité visuelle s'était résolue à la fin des études pour la plupart des personnes traitées par JETREA (80.6%), mais certains patients n'avaient pas récupéré malgré une vitrectomie. Le délai moyen de résolution était de 22 jours. Dans l'étude TG-MV-014, une baisse aiguë de l'acuité visuelle de ≥2 lignes lors de l'évaluation de la MAVC est survenue chez 2.8% des patients traités par JETREA et 1.4% des patients du groupe de contrôle avec injection simulée au cours de la première semaine suivant l'injection. Sur les 4 patients sous JETREA présentant une baisse aiguë de l'acuité visuelle, 3 ont récupéré après la vitrectomie. Voir sous «Mises en garde et précautions» pour les recommandations de surveillance.
- +Chromatopsie (dont dyschromatopsie et test de vision des couleurs anormal)
- +Des altérations de la vision des couleurs (dont une vision jaunâtre et un test de vision des couleurs 28 Hue de Roth anormal) ont été signalées comme un effet indésirable fréquent chez des patients ayant reçu une injection de JETREA. La majorité des événements étaient non graves, d'intensité légère et se sont généralement résolus spontanément. Le délai médian de résolution était de trois mois.
- +Rétinogramme anormal
- +Des modifications des enregistrements électrorétinographiques (ERG) (diminution de l'amplitude des ondes a et b) ont été signalées comme effet indésirable très fréquent chez des patients ayant reçu une injection de JETREA. Dans la plupart des cas, des troubles visuels et une chromatopsie sont également survenus. Dans l'étude TG-MV-014, un sousgroupe de 40 patients ayant reçu JETREA ont systématiquement fait l'objet d'examens ERG. Les modifications de l'ERG qui s'étaient développées chez 16 des 40 patients se sont résolues chez la plupart d'entre eux (chez 13 patients sur 16). Le délai médian de résolution était de six mois. Les modifications de l'ERG n'étaient pas prédictives de résultats négatifs en termes d'acuité visuelle.
- +Déchirures et décollement de la rétine
- +Dans les études pivot contrôlées de phase III contre placebo (TG-MV-006 et TG-MV-007), des déchirures et décollements de la rétine ont été signalés chez 1.9% des patients ayant reçu une injection de JETREA contre 4.3% des patients ayant reçu une injection de placebo. Dans les deux groupes, la plupart de ces événements se sont produits avant ou après la vitréctomie. L'incidence des décollements rétiniens s'étant produits avant la vitrectomie était de 0.4% dans le groupe de JETREA contre 0% dans le groupe placebo, tandis que l'incidence des déchirures rétiniennes (sans décollement) qui se sont produites avant la vitrectomie était de 0.2% dans le groupe de JETREA et de 0.5% dans le groupe placebo.
- +Dans l'étude TG-MV-014, une déchirure rétinienne a été signalée chez 1.4% des patients ayant reçu une injection de JETREA et chez 6.8% des patients ayant reçu une injection simulée. L'incidence d'un décollement rétinien était de 1.4% dans les deux bras de l'étude. Dans le groupe d'injection simulée, aucun événement ne s'est produit avant la vitrectomie. Dans le groupe JETREA, 1 patient (0.7%) a présenté une déchirure rétinienne et un décollement de la rétine entre le jour 0 et le jour 7 suivant l'injection.
- +Trou maculaire
- +Dans les études pivot de phase III contrôlées contre placebo (TG-MV-006 et TG-MV-007), un trou maculaire (incluant progression et apparition) est apparu chez 6.7% des patients ayant reçu une injection de JETREA contre 9.6% des patients sous placebo au mois 6.
- +Dans l'étude TG-MV-014, un trou maculaire (incluant progression et apparition) est apparu chez 15.8% des patients ayant reçu une injection de JETREA contre 13.5% des patients ayant reçu une injection simulée au mois 24.
- +Des taux plus élevés de progression précoce de trou maculaire de pleine épaisseur (jusqu'au jour 7 après l'injection) au niveau de l'EPR (épithélium pigmentaire de la rétine) ont été observés chez les patients traités par JETREA comparé aux patients ayant reçu une injection simulée ou un placebo. Cependant, les taux de progression après le mois 6 étaient plus élevés chez les patients ayant reçu une injection simulée ou un placebo que chez les patients traités par JETREA. Toute persistance ou progression de trou maculaire doit être traitée conformément aux pratiques habituelles.
- +Subluxation du cristallin/phacodonésis
- +Un cas de subluxation du cristallin/phacodonésis s'est produit dans des études cliniques chez des adultes et semble être probablement lié au traitement par JETREA. Dans une étude clinique pédiatrique évaluant JETREA comme adjuvant à la vitrectomie, un cas de subluxation est survenu chez un nourrisson prématuré qui avait reçu une injection intravitréenne unique de JETREA à 0.175 mg.
- +Une subluxation du cristallin a été observée chez trois espèces animales à des concentrations d'ocriplasmine supérieures à la concentration clinique prévue dans l'AMM (voir sous «Données précliniques»).
- +Selon l'activité protéolytique de l'ocriplasmine ainsi que les résultats précliniques et cliniques, la possibilité de subluxation du cristallin ou de phacodonésis ne peut être exclue. Si cet événement se produit, il doit être traité conformément aux pratiques médicales standard.
- +Tomographie par cohérence optique anormale
- +Dans l'étude TG-MV-014, une couche Segment Interne/Segment Externe (Inner Segment/Outer Segment band, IS/OS), également appelée « zone ellipsoïde », incomplète dans la zone centrale était très fréquente au début de l'étude (chez 65.8% dans le groupe JETREA et 62.2% dans le groupe avec injection simulée). Toutefois, après le traitement, une proportion plus élevée de patients du groupe JETREA est passée d'une couche IS/OS intacte au début de l'étude à une couche IS/OS incomplète dans la zone centrale par la suite, comparée au groupe avec injection simulée (7.7% et 2.8%, respectivement, au jour 28). Au-delà de la zone centrale, des aspects anormaux de la couche IS/OS attribués à JETREA ont été décrits chez près de 10 % des patients. Chez 45 patients sur 46, ceux-ci s'étaient normalisés au mois 6, ce pourcentage correspondant aux résultats des valeurs de départ.
- +Des ruptures de la zone ellipsoïde à l'intérieur et à l'extérieur de la zone centrale ont été rapportées dans des études non interventionnelles et après la mise sur le marché. Dans la majorité des cas, le problème s'est résolu en 6 mois. Du liquide sous-rétinien ainsi que des signes et symptômes d'altération de la fonction photoréceptrice, dont une baisse de l'acuité visuelle (sévère dans certains cas), ont été signalés en association avec ces événements.
- +Voir sous «Mises en garde et précautions» pour les recommandations relatives au suivi. Une surveillance de routine est recommandée dans toutes les situations citées ci-dessus.
- +Surdosage
- +Les données cliniques sur les effets du surdosage de JETREA sont limitées. Un cas de surdosage accidentel de 0.250 mg d'ocriplasmine (deux fois la dose recommandée) a été signalé. Le patient a présenté une baisse de la MAVC de 21 lettres ETDRS par rapport à la référence, qui est revenue à 9 lettres de la référence à la fin de l'étude. Le patient a également développé une légère hyperhémie conjonctivale, une inflammation oculaire et un myosis, qui se sont résolus après un traitement à base de corticostéroïdes en collyre.
- +En cas de surdosage, il est recommandé de mettre en place une surveillance étroite. Si un effet indésirable se produit, il doit être traité conformément aux pratiques médicales standards.
- +Propriétés/Effets
- +Code ATC: S01XA22
- +Mécanisme d'action
- +L'ocriplasmine a une activité protéolytique contre les composants protéiques du corps vitré et de l'interface vitréo-rétinienne (IVR) (par ex., laminine, fibronectine et collagène), et vise à dissoudre la matrice protéique responsable de l'adhérence vitréo-maculaire anormale (AVM). L'étroite liaison des composants protéiques au sein de la zone maculaire de l'IVR contribue à la traction vitréo-maculaire (TVM), entraînant l'altération visuelle ou les trous maculaires.
- +Efficacité et sécurité clinique
- +L'efficacité et la sécurité clinique de JETREA pour le traitement de la traction vitréo-maculaire (TVM) ont été évaluées dans le cadre de 3 études menées en double aveugle.
- +Études TG-MV-006 et TG-MV-007
- +L'efficacité de JETREA a été démontrée dans deux études pivot multicentriques, randomisées, en double aveugle, contrôlées contre placebo, d'une durée de six mois chez des patients présentant une TVM. Au total, 652 patients (JETREA 464, placebo 188) ont été randomisés dans ces deux études. La randomisation a eu lieu dans un rapport 2:1 (JETREA: placebo) dans l'étude TG-MV-006 et 3:1 dans l'étude TG-MV-007. Les patients ont été traités par une injection unique de JETREA ou de placebo.
- +Dans les deux études pivot, la proportion de patients ayant obtenu une résolution de l'AVM au jour 28 (le critère principal) a été significativement (p ≤0.003) plus élevée dans le groupe de JETREA comparativement au groupe du placebo. La différence a continué d'être statistiquement significative jusqu'au mois 6 dans chaque étude (p ≤0.024). Les différences des résultats des critères secondaires décrits ci-dessous étaient statistiquement significatives, mais uniquement pour l'évaluation des données groupées des deux études. Dans les deux études, aucun critère secondaire n'a atteint la significativité statistique en même temps.
- +D'après les données groupées des deux études, 26.5% des patients dans le groupe de JETREA comparativement à 10.1% des patients dans le groupe du placebo ont obtenu une résolution de l'AVM au jour 28 (p <0.001). La différence statistique s'est maintenue du jour 7 au mois 6.
- +Les patients ne présentant pas de MER au départ étaient plus susceptibles d'obtenir une résolution de l'AVM au jour 28 par rapport à ceux présentant une MER au départ. D'après les données groupées, le niveau de résolution de l'AVM au jour 28 était plus élevé chez les patients traités avec JETREA comparé au placebo dans les deux sous-groupes sans MER (37.4% contre 14.3%, p>0.001) et avec MER (8.7% contre 1.5%, p=0.046).
- +Les patients présentant un diamètre ≤1500 microns au départ étaient plus susceptibles d'obtenir une résolution de l'AVM au jour 28 par rapport à ceux présentant un diamètre >1500 microns. D'après les données groupées, le niveau de résolution de l'AVM au jour 28 était plus élevé chez les patients traités avec JETREA comparé au placebo dans les deux sous-groupes avec une AVM ≤1500 microns au départ (34.7% contre 14.6%, p<0.001) et avec une AVM >1500 microns au départ (5.9% contre 0%, p=0.113).
- +D'après les données groupées, 106/464 et 47/188 patients dans les groupes de JETREA (22.8%) et du placebo (25%), respectivement, présentaient un trou maculaire de pleine épaisseur en référence. Parmi eux, la proportion de patients ayant obtenu la fermeture du trou maculaire de pleine épaisseur sans vitrectomie au jour 28 était plus élevée dans le groupe de JETREA que dans le groupe du placebo (40.6% contre 10.6%, respectivement; p <0.001). Cette différence est restée significative jusqu'à la fin de l'étude (mois 6).
- +Un pourcentage significativement plus élevé de patients traités avec JETREA a présenté un décollement postérieur du vitré total (DPV) au jour 28 comparativement aux patients traités par placebo (données intégrées: 13.4% contre 3.7%, respectivement; p <0.001).
- +Au cours des études, la vitrectomie pouvait être effectuée à la discrétion de l'Investigateur. Les patients traités par JETREA étaient moins susceptibles d'avoir eu une vitrectomie à la fin de l'étude (mois 6) comparativement aux patients traités par placebo (données groupées: 17.7% contre 26.6%, respectivement; p = 0.016).
- +Une proportion plus élevée de patients traités par JETREA a gagné ≥2 ou ≥3 lignes lors de l'évaluation de la MAVC (indépendamment de la vitrectomie) au mois 6 (28.0% et 12.3%, respectivement) comparativement aux patients traités par placebo (17.1% et 6.4%) (p = 0.003 et p = 0.024, respectivement). Aussi la proportion de patients gagnant ≥2 ou ≥3 lignes lors de l'évaluation de la MAVC sans vitrectomie favorisait JETREA au mois 6 (23.7% contre 11.2%, p<0.001 pour un gain ≥2 lignes et 9.7% contre 3.7%, p=0.008 pour un gain ≥3 lignes).
- +Étude TG-MV-014
- +L'efficacité de JETREA a été en outre confirmée dans une étude randomisée, en double aveugle, contrôlée contre injection simulée, d'une durée de 24 mois chez des patients présentant une TVM, finalisée après l'approbation initiale de l'autorisation de mise sur le marché. Au total, 220 patients (146 sous JETREA, 74 avec injection simulée) ont été randomisés dans cette étude.
- +La proportion de patients chez qui l'adhérence vitréo-maculaire (AVM) s'est résolue au jour 28 (critère d'évaluation principal) était de 41.7% dans le groupe JETREA contre 6.2% dans le groupe avec injection simulée (p < 0.001). Cet effet s'est maintenu dans le temps et le taux de résolution de l'AVM était systématiquement plus élevé à chaque visite de l'étude après l'injection dans le groupe JETREA que dans le groupe avec injection simulée.
- +Au début de cette étude, un TMPE (trou maculaire de pleine épaisseur) était présent chez 50/145 (34.5%) et 26/73 (35.6%) des patients dans les groupes JETREA et injection simulée, respectivement. Parmi eux, 30 % des patients traités par JETREA et 15.4% des patients du groupe avec injection simulée ont présenté une fermeture non chirurgicale du TMPE au mois 24. Ceci a déjà été le cas pour tous les patients au mois 3.
- +La proportion des patients ayant eu recours à une vitrectomie était plus faible dans le groupe JETREA que dans le groupe avec injection simulée lors de toutes les visites de l'étude. Au mois 24, le rapport était de 48/145 (33.3%) et 32/73 (43 %), respectivement. La cause la plus fréquente de recours à une vitrectomie était un TMPE (chez 24.8% des patients sous JETREA et chez 23.3% des patients du groupe avec injection simulée). La proportion de patients ayant eu recours à une vitrectomie pour une AVM/TVM était de 8.3% dans le groupe JETREA contre 19.2% dans le groupe avec injection simulée.
- +La proportion de patients ayant présenté une amélioration de ≥2 ou ≥3 lignes lors de l'évaluation de la MAVC au mois 6, indépendamment d'une vitrectomie, était légèrement supérieure dans le groupe JETREA (36.2%, 18.6%) que dans le groupe avec injection simulée (28.6%, 13.1%). Au mois 24, la proportion de patients avec une amélioration de ≥2 lignes par rapport au début de l'étude lors de l'évaluation de la MAVC était plus importante dans le groupe JETREA que dans le groupe avec injection simulée (50.5% contre 39.1%). La proportion de patients avec une amélioration de ≥3 lignes par rapport au début de l'étude était uniquement supérieure dans le sous-groupe JETREA (23.4% contre 12.8%) ne présentant pas de TMPE au début de l'étude. L'amélioration de ≥2 ou ≥3 lignes au mois 6 lors de l'évaluation de la MAVC sans vitrectomie montre un résultat plus favorable pour JETREA comparé aux contrôles (26.8% et 14.0% respectivement contre 15.62% et 6.2% respectivement), il en est de même au mois 24 (31.9% et 16.8% respectivement contre 11.7% et 4.1% respectivement).
- +Pharmacocinétique
- +Les taux d'ocriplasmine dans le vitré diminuent rapidement après l'administration intravitréenne. Dans une étude clinique chez des patients devant subir une vitrectomie et recevant 0.125 mg de JETREA (correspondant à une concentration initiale théorique de 29 μg/ml dans le vitré), l'activité moyenne de l'ocriplasmine était de 9% de la concentration initiale théorique 2 à 4 heures après l'injection et en dessous du taux le plus faible de quantification au bout de 7 jours.
- +En raison de la petite dose administrée (0.125 mg), il n'est pas attendu que les taux d'ocriplasmine soient détectables dans la circulation systémique après une injection intravitréenne.
- +Lorsqu'elle est administrée par voie intraveineuse, l'ocriplasmine entre dans la voie du catabolisme des protéines endogènes dans laquelle elle est rapidement inactivée par ses interactions avec des inhibiteurs de la protéase α2-antiplasmine ou α2-macroglobuline. Le complexe inactif d'ocriplasmine/ α2-antiplasmine est éliminé de la circulation avec une demi-vie (t1/2) de plusieurs heures.
- +Insuffisance rénale ou hépatique
- +Aucune étude n'a été menée pour examiner la pharmacocinétique de l'ocriplasmine chez des patients insuffisants rénaux ou hépatiques étant donné qu'il est attendu que l'exposition systémique est très faible après une administration intravitréenne.
- +Données précliniques
- +La toxicité intravitréenne de l'ocriplasmine a été évaluée chez le lapin, le singe et le mini porc. L'ocriplasmine a induit une réponse inflammatoire et des changements transitoires de l'ERG chez le lapin et le singe, alors qu'aucune inflammation ou aucun changement de l'ERG n'ont été observés chez le mini porc. Chez le lapin et le singe, l'incidence d'infiltrations de cellules vitréennes a eu tendance à se résorber dans le temps. Chez le singe, après l'administration de 125 μg/oeil (68 μg/ml dans le vitré), l'enregistrement de l'ERG est redevenu normal au jour 55. Une subluxation du cristallin a été observée chez les trois espèces à des concentrations d'ocriplasmine supérieures ou égales à 41 μg/ml dans le vitré, soit à une concentration supérieure à celle cliniquement attendue de 29 μg/ml. Cet effet semble être lié à la taille relative de l'œil de l'animal. Il est apparu plus souvent chez les yeux de petite taille et a été observé chez tous les animaux ayant reçu plus d'une fois de l'ocriplasmine. Des changements pathologiques liés à l'hémorragie intraoculaire ont été observés chez le lapin et le singe. On ignore encore si cette hémorragie est liée à la procédure d'injection elle-même ou à l'administration d'ocriplasmine. Aucune toxicité systémique n'a été observée après l'administration intravitréenne d'ocriplasmine.
- +La toxicité systémique d'ocriplasmine a été évaluée chez le rat et le chien. L'administration intraveineuse de 10 mg/kg a été généralement bien tolérée chez le rat et chez le chien après administration d'une dose unique ou d'une dose répétée.
- +Aucune donnée de cancérogenèse, de mutagenèse ou de toxicité sur la reproduction ou le développement, n'est disponible.
- +Remarques particulières
- +Incompatibilités
- +En l’absence d’études de compatibilité, ce médicament ne doit pas être mélangé avec d’autres médicaments.
- +Stabilité
- +Ce médicament doit être utilisé seulement jusqu'à la date étiquetée avec «EXP» sur l'emballage.
- +Après décongélation:
- +Le flacon non ouvert peut être conservé jusqu'à une semaine au réfrigérateur (2 °C à 8 °C) s’il reste dans son emballage d'origine à l'abri de la lumière.
- +Avant de placer le flacon dans le réfrigérateur, la nouvelle date de péremption doit être calculée et notée sur l'emballage.
- +Hors du congélateur ou du réfrigérateur, le médicament peut être conservé jusqu'à 8 heures à une température inférieure à 25 °C. Au terme de ce délai, le médicament doit être utilisé ou jeté.
- +Ne pas recongeler le flacon après la décongélation.
- +Après ouverture:
- +Pour des raisons de microbiologie, ce médicament doit être utilisé immédiatement après ouverture. Le flacon et tout résidu inutilisé de la solution diluée doivent être jetés après une utilisation unique.
- +Remarques concernant le stockage
- +A conserver au congélateur (-20 °C ± 5 °C). Si le produit est exposé à des températures plus élevées durant l'entreposage, le flacon doit être jeté.
- +Remarques concernant la manipulation
- +Les flacons sont réservés à un usage unique.
- +JETREA® Solution injectable 0.375 mg/0.3 ml est une solution diluée prête à l'emploi. Une dilution supplémentaire n'est pas nécessaire. Seul 0.1 ml de la quantité totale (0.3 ml) contenue dans le flacon peut être utilisé. L'excès de volume doit être éliminé avant l'injection, car seule une dose unique de 0.1 ml avec 0.125 mg d'ocriplasmine doit être injectée.
- +Mode d’emploi
- +1.Retirez le flacon du congélateur et laissez décongeler à température ambiante (cela prend environ deux minutes).
- +2.Une fois entièrement décongelé, retirez le capuchon de protection amovible en polypropylène du flacon. (image)
- + JETREA® 0.375 mg/0.3 ml Solution injectable
- +
- +3.Désinfectez le haut du flacon à l'aide d'une lingette imbibée d'alcool. (image)
- + JETREA® 0.375 mg/0.3 ml Solution injectable
- +4.Inspectez visuellement le flacon pour déceler toute particule de matière. Seule une solution claire, incolore, et sans particule visible doit être utilisée.
- +5.À l'aide d'une technique aseptique, prélevez la solution diluée en utilisant une aiguille stérile appropriée (inclinez légèrement le flacon pour faciliter le retrait) et jetez l'aiguille après avoir prélevé le contenu du flacon. N'utilisez pas cette aiguille pour l'injection intravitréenne. (image)
- + JETREA® 0.375 mg/0.3 ml Solution injectable
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- +6.Remplacez l'aiguille par une aiguille stérile appropriée, retirez soigneusement l'air de la seringue et ajustez la dose jusqu'à la marque 0.1 ml sur la seringue (correspondant à 0.125 mg d'ocriplasmine). (image)
- + JETREA® 0.375 mg/0.3 ml Solution injectable
- +
- +7.Injectez 0.1 ml de solution diluée immédiatement dans le milieu du corps vitré.
- +8.Jetez le flacon et toute portion inutilisée de la solution diluée après une utilisation unique.
- +
- +Tout produit non utilisé ou déchet doit être éliminé conformément à la réglementation locale en vigueur.
- +Numéro d'autorisation
-Packungen
-0,3 ml Lösung in einer Durchstechflasche verschlossen mit einem Stopfen und einer blauen Flip-off-Schutzkappe. Eine Packung enthält 1 Durchstechflasche. (B)
-Zulassungsinhaberin
- +Présentation
- +0.3 ml de solution dans un flacon fermé par un capuchon de protection amovible en polypropylène bleu. Un emballage contient 1 flacon. (B)
- +Titulaire de l'autorisation
-Stand der Information
-Januar 2018
- +Mise à jour de l'information
- +Janvier 2018
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