| 12 Changements de l'information professionelle Penthrox |
-Zusammensetzung
-Wirkstoff: methoxyfluranum.
-Hilfsstoff: butylhydroxytoluenum (E321).
-Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
-Klare, fast farblose, flüchtige Flüssigkeit bestehend aus Methoxyfluran zur Herstellung eines Dampfs zur Inhalation mithilfe des Penthrox-Inhalators.
-Eine Flasche enthält 3 ml Methoxyfluran 99,9%.
-Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
-Notfallbehandlung mittelstarker bis starker traumabedingter Schmerzen bei erwachsenen Patienten, die bei Bewusstsein sind.
-Dosierung/Anwendung
-Penthrox wird zur Inhalation mit dem Penthrox-Inhalator verabreicht.
-Eine für die Verabreichung geschulte medizinische Fachperson sollte den Penthrox-Inhalator vorbereiten, den Patienten über die korrekte Eigenanwendung anweisen und die Anwendung überwachen.
-Erwachsene
-Dosierung
-Es wird eine 3-ml-Flasche als Einzeldosis mit dem Penthrox-Inhalator verabreicht. Eine zweite 3-ml-Flasche kann verabreicht werden, um die Dauer der Schmerzlinderung zu verlängern, sollte jedoch nur im Bedarfsfall verwendet werden.
-Es sollte die niedrigste analgetisch wirksame Dosierung von Penthrox verwendet werden, vor allem für ältere Menschen (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»). Bis zu 6 ml können pro Tag verabreicht werden. Die wöchentliche Gesamtdosis sollte 15 ml nicht überschreiten. Die Verabreichung an aufeinander folgenden Tagen wird nicht empfohlen.
-Die Schmerzlinderung setzt bereits nach 1 bis 10 Inhalationszügen ein. Zur Erreichung einer angemessenen Schmerzlinderung sollten die Patienten angehalten werden, mit Unterbrechungen zu inhalieren. Patienten können ihr Schmerzniveau selbst beurteilen und die Menge an inhaliertem Penthrox, die sie für eine adäquate Schmerzkontrolle benötigen, selbst anpassen. Durch kontinuierliches Inhalieren einer 3-ml-Flasche kann für einen Zeitraum von bis zu 25 bis 30 Minuten Schmerzlinderung erreicht werden.
-Art der Anwendung
-Anweisungen zur Vorbereitung des Penthrox-Inhalators und zur korrekten Anwendung finden Sie in «Sonstige Hinweise».
-Spezielle Dosierungsanweisungen
-Ältere Patienten
-Bei älteren Patienten ist aufgrund einer möglichen Blutdrucksenkung oder Risikofaktoren für eine Nieren- oder Lebererkrankung Vorsicht geboten (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Pädiatrie
-Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
-Die Anwendung und Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht genügend geprüft worden. Penthrox soll daher bei dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
-Kontraindikationen
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Methoxyfluran, anderen halogenierten Inhalationsanästhetika oder dem Hilfsstoff Butylhydroxytoluol,
-·Verwendung als Anästhetikum,
-·maligne Hyperthermie oder bekannte genetische Prädisposition für maligne Hyperthermie,
-·bekannte familiäre Prädisposition für schwerwiegende unerwünschte Wirkungen nach Inhalation von Anästhetika,
-·schwere Leberinsuffizienz und Zeichen einer Leberschädigung anschliessend einer früheren Anwendung von Methoxyfluran oder halogenierten Anästhetika,
-·klinisch signifikante Niereninsuffizienz,
-·verändertes Bewusstsein unabhängig von der Ursache, einschliesslich Kopfverletzungen, Drogen oder Alkohol,
-·klinisch relevante Kreislaufinstabilität,
-·klinisch relevante Atemdepression.
-Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
-Nierenerkrankungen
-Methoxyfluran führt zu einer dosisabhängigen Beeinträchtigung der Nierenfunktion aufgrund der Wirkung der metabolisch freigesetzten, anorganischen Fluoridionen auf die distalen Tubuli. Bei Verabreichung entsprechend der analgetischen Indikation führt eine Einzeldosis von 3 ml Methoxyfluran zu einem Fluoridionen-Serumspiegel von unter 10 µmol/l. Bei der Anwendung in höheren Dosen (40–60 ml) zur Anästhesie kann es ab einem Fluoridionen-Serumspiegel von 40 µmol/l zu einer signifikanten Nephrotoxizität kommen. Die Nephrotoxizität ist ausserdem abhängig von der Rate des Metabolismus. Daher können Faktoren, die den Metabolismus beschleunigen, z.B. gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die Leberenzyme induzieren, das Risiko einer mit Methoxyfluran verbundenen Toxizität erhöhen. Ein erhöhtes Risiko besteht zudem bei Subgruppen von Patienten mit durch genetische Abweichungen bedingtem schnellerem Metabolismus (siehe «Interaktionen»).
-Um eine sichere Anwendung von Penthrox zur Schmerzbehandlung zu gewährleisten, müssen folgende Vorsichtsmassnahmen beachtet werden:
-·Anwendung der kleinsten wirksamen Dosis zum Erreichen der Schmerzkontrolle.
-·Besondere Vorsicht bei älteren Patienten oder Patienten mit bekannten Risikofaktoren für eine Nierenerkrankung.
-·Besondere Vorsicht bei Patienten mit diagnostizierten klinischen Erkrankungen, die zu einer Prädisposition für ein Nierenversagen führen können.
-Lebererkrankungen
-Methoxyfluran wird in der Leber metabolisiert. Die erhöhte Exposition bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion kann zu Toxizität führen. Vorsicht ist geboten bei Patienten mit zugrundeliegenden Lebererkrankungen oder mit Risiken für eine Leberfunktionsstörung (z.B. Enzyminduktoren, siehe auch «Interaktionen»).
-Bei vorheriger Exposition gegenüber halogenierten Anästhetika (einschliesslich Methoxyfluran) wurde von einem erhöhten Risiko einer Leberschädigung berichtet, insbesondere dann, wenn die Exposition weniger als 3 Monate zurücklag. Falls Penthrox mehr als einmal alle 3 Monate verwendet werden soll, sollte eine besonders sorgfältige klinische Beurteilung erfolgen.
-Unterdrückung der Herz-Kreislauf-Funktion/Anwendung bei älteren Patienten
-Mögliche Effekte auf Blutdruck und Herzfrequenz sind bekannte unerwünschte Wirkungen bei der Gabe von halogenierten Anästhetika (einschliesslich hochdosiertem, anästhetisch wirksamem Methoxyfluran).
-Wirkungen auf das zentrale Nervensystem (ZNS)
-Penthrox soll nicht gleichzeitig mit sedierenden oder atemdepressiv wirkenden Arzneimitteln verabreicht werden (siehe «Interaktionen»). Potenzielle sekundäre pharmakodynamische Wirkungen auf das ZNS wie Sedierung, Euphorie, Amnesie, eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit, veränderte sensomotorische Koordination und Stimmungsschwankungen sind bekannte Klasseneffekte von halogenierten Anästhetika. Die Selbstverabreichung von Methoxyfluran in analgetischen Dosen wird durch Wirkungen auf das ZNS wie Sedierung limitiert.
-Zusätzlich können die Effekte auf das ZNS ein Risikofaktor für möglichen Missbrauch sein.
-Häufige wiederholte Anwendung
-Aufgrund von Einschränkungen bei der Dosierung von Penthrox (siehe «Dosierung/Anwendung») und der Dauer der Schmerzlinderung ist Penthrox nicht geeignet für die Behandlung von Durchbruchschmerzen oder Exazerbationen von chronischen Schmerzen bzw. von eng aufeinander folgenden Episoden traumabedingter Schmerzen bei demselben Patienten.
-Berufsbedingte Exposition
-Medizinisches Fachpersonal, das regelmässig Kontakt zu Patienten hat, die Penthrox-Inhalatoren verwenden, sollte die relevanten Arbeitsschutz- und Sicherheitsrichtlinien für den Umgang mit inhalierten Wirkstoffen kennen. Um die berufsbedingte Exposition gegenüber Methoxyfluran zu verringern, sollte der Penthrox-Inhalator nur in gut belüfteten Räumen und immer mit der Aktivkohlekammer verwendet werden, von der ausgeatmetes Methoxyfluran adsorbiert wird. Durch den wiederholten Gebrauch des Penthrox-Inhalators ohne Aktivkohlekammer-Kammer entstehen zusätzliche Risiken.
-Interaktionen
-Pharmakodynamische Interaktionen
-Die gleichzeitige Anwendung von Substanzen, welche dämpfend auf das zentrale Nervensystem wirken, wie Opioide, Sedativa oder Hypnotika, Allgemeinanästhetika, Phenothiazine, Beruhigungsmittel, Muskelrelaxantien, sedierende Antihistaminika und Alkohol, kann zu einer zusätzlichen sedierenden Wirkung führen. Werden Opioide in Verbindung mit Penthrox verabreicht, muss der Patient engmaschig überwacht werden.
-Bei gleichzeitiger Anwendung von Methoxyfluran in höheren narkotischen Dosen (40–60 ml) und Arzneimitteln wie Barbituraten, die eine Abnahme des Herzzeitvolumens bewirken, wurde über eingeschränkte Nierendurchblutung und eine dadurch zu erwartende verstärkte Wirkung auf die Nieren berichtet.
-Bei der Anwendung von Methoxyfluran in höheren narkotischen Dosen (40–60 ml) wurde über eine Kardiodepression berichtet, welche durch andere kardiodepressive Wirkstoffe wie β-Blocker gesteigert werden kann.
-Vorsicht ist geboten bei der gleichzeitigen Anwendung von Penthrox mit Calciumantagonisten wegen des möglichen Risikos einer additiven blutdrucksenkenden Wirkung, die bei anderen inhalativen Arzneimitteln ähnlichen chemischen Typs beobachtet wurde, die bei höheren anästhetischen Dosen verwendet werden.
-Pharmakokinetische Interaktionen
-Über Arzneimittelinteraktionen mit Induktoren der Leberenzyme (z.B. Barbituraten), welche die Metabolisierung von Methoxyfluran beschleunigen und in einigen wenigen Fällen zu Nephrotoxizität geführt haben, wurde bei der Anwendung von Methoxyfluran in höheren narkotischen Dosen (40–60 ml) berichtet. Aufgrund der unzureichenden Datenlage konnte nicht ermittelt werden, ob die Anwendung einer analgetischen Dosis von Methoxyfluran nach Enzyminduktion zu Leberschäden führt.
-Die Metabolisierung von Methoxyfluran wird durch CYP450-Enzyme vermittelt, insbesondere durch CYP2E1 und bis zu einem gewissen Grad durch CYP2A6. Enzyminduktoren (Alkohol oder Isoniazid für CYP2E1, Phenobarbital oder Rifampicin für CYP2A6), welche die Metabolisierungsrate von Methoxyfluran steigern, können das Risiko einer Toxizität erhöhen, weshalb die gleichzeitige Anwendung mit Methoxyfluran zu vermeiden ist.
-Die gleichzeitige Anwendung von Methoxyfluran und anderen Medikamenten, die für ihre nephrotoxische Wirkung bekannt sind (z.B. Kontrastmittel und einige Antibiotika), sollte vermieden werden, da es zu einer additiven nephrotoxischen Wirkung kommen könnte. Zu den Antibiotika mit bekanntem nephrotoxischem Potenzial gehören Tetracyclin, Gentamicin, Colistin, Polymyxin B und Amphotericin B. Nach der Schmerzbehandlung mit Methoxyfluran sollte die Verwendung von Sevofluran als Narkosemittel vermieden werden, da Sevofluran den Fluoridserumspiegel steigert und die Nephrotoxizität von Methoxyfluran mit einem erhöhten Fluoridserumspiegel verbunden ist.
-Schwangerschaft/Stillzeit
-Schwangerschaft
-Tierstudien weisen hinsichtlich einer reproduktiven Toxizität auf keine direkten oder indirekten schädlichen Wirkungen hin (siehe «Präklinische Daten»).
-Bei Gabe von Methoxyfluran zur Schmerzlinderung in der Geburtshilfe wurde in einem Fall von einer neonatalen Atemdepression berichtet, die mit dem hohen Methoxyfluranspiegel des Neugeborenen in Zusammenhang gebracht wurde. Bei Dosierung gemäss Dosierungsempfehlung zeigte Methoxyfluran einen geringen Effekt auf den Fötus.
-Penthrox sollte nicht während der Schwangerschaft (insbesondere im ersten Schwangerschaftsdrittel) angewendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich.
-Stillzeit
-Es liegen keine ausreichenden Informationen zum Übergang von Methoxyfluran in die Muttermilch vor. Soll einer stillenden Mutter Methoxyfluran verabreicht werden, ist daher besondere Vorsicht geboten.
-Fertilität
-Es liegen keine klinischen Daten zur Wirkung von Methoxyfluran auf die Fertilität vor. Begrenzte Daten aus Tierstudien liefern keine Hinweise auf Wirkungen auf die Morphologie der Spermien (siehe «Präklinische Daten»).
-Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
-Methoxyfluran kann die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Nach Gabe von Methoxyfluran können Schwindel, Schläfrigkeit und Benommenheit auftreten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass sie bei Schwindel oder Benommenheit weder ein Fahrzeug lenken noch Maschinen bedienen dürfen.
-Eine 15-minütige Inhalation von Methoxyfluran führt zu einer akuten, aber kurze Zeit andauernden Beeinträchtigung der psychomotorischen und kognitiven Fähigkeiten, die innerhalb von 30 Minuten nach Beendigung der Inhalation reversibel ist.
-Unerwünschte Wirkungen
-Eine ernsthafte dosisbedingte Nephrotoxizität wurde mit Methoxyfluran assoziiert, wenn Methoxyfluran in hohen Dosen über längere Zeiträume zur Anästhesie verwendet wurde. Methoxyfluran wird daher nicht mehr für die Anästhesie verwendet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die empfohlene Höchstdosis für Penthrox soll daher nicht überschritten werden.
-Die Häufigkeiten werden wie folgt definiert: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100 bis <1/10), «gelegentlich» (≥1/1'000 bis <1/100), «selten» (≥1/10'000 bis <1/1'000), «sehr selten» (<1/10'000)
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
-Gelegentlich: Gesteigerter Appetit.
-Psychiatrische Erkrankungen
-Häufig: Euphorische Stimmung.
-Gelegentlich: Angst, Depression, unangemessener Affekt.
-Erkrankungen des Nervensystems
-Sehr häufig: Schwindel (29%).
-Häufig: Amnesie, Dysarthrie, Geschmacksstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit.
-Gelegentlich: Parästhesie, periphere sensorische Neuropathie.
-Augenerkrankungen
-Gelegentlich: Diplopie.
-Gefässerkrankungen
-Häufig: Hypotonie.
-Gelegentlich: Hautrötung, Hypertonie.
-Störungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
-Häufig: Husten.
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Häufig: Mundtrockenheit, Übelkeit.
-Gelegentlich: orale Beschwerden.
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Gelegentlich: Hyperhidrose.
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Häufig: Trunkenheitsgefühl, Somnolenz.
-Gelegentlich: Gefühlsstörung, Schüttelfrost, Schlaffheitsgefühl, morgendliche Abgeschlagenheit.
-Weitere einzelne Vorfälle im Zusammenhang mit der Anwendung von Methoxyfluran für die Analgesie (zusätzlich zu den oben aufgelisteten unerwünschten Wirkungen aus klinischen Studien) sowie Berichte aus der Literatur:
-Psychiatrische Erkrankungen
-Stimmungslabilität, Unruhe, Orientierungslosigkeit, dissoziative Störung, Rastlosigkeit.
-Erkrankungen des Nervensystems
-Veränderter Bewusstseinszustand.
-Augenerkrankungen
-Verschwommenes Sehen.
-Gefässerkrankungen
-Blutdruckschwankungen.
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
-Ersticken, Hypoxie.
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Erbrechen.
-Leber- und Gallenerkrankungen
-Leberversagen, Hepatitis, erhöhte Leberenzymwerte, Gelbsucht, Leberschaden.
-Erkrankungen der Nieren und Harnwege
-Erhöhte Harnsäurewerte, Harnstoffwerte und Kreatininwerte im Serum, Nierenversagen.
-Überdosierung
-Symptome
-Patienten sollten nach Gabe von Methoxyfluran auf Anzeichen wie Schwindel, Blässe und Muskelrelaxation beobachtet werden.
-Hohe Methoxyfluran-Dosierungen verursachen eine dosisabhängige Nephrotoxizität. Mehrere Stunden oder Tage nach wiederholter Verabreichung hoher analgetischer oder anästhetischer Dosen von Methoxyfluran kam es zu polyurischem oder oligurischem Nierenversagen.
-Behandlung
-Patienten sollten ihr Analgesie-Niveau kontrollieren und das Einatmen durch den Penthrox-Inhalator unterbrechen, wenn sie sich schläfrig fühlen. Im Falle eines übermässigen Urinausstosses nach Überdosierung sollten Flüssigkeits- und Elektrolytverluste überwacht und umgehend ersetzt werden.
-Eigenschaften/Wirkungen
-ATC-Code: N02BG09
-Pharmakodynamische Wirkungen
-Methoxyfluran gehört zur Gruppe der fluorierten Kohlenwasserstoffe. Methoxyfluran-Dampf sorgt für Schmerzlinderung, wenn er in niedrigen Dosierungen von Patienten, die bei Bewusstsein sind, inhaliert wird.
-Bei Verabreichung in analgetischen Dosen zur Schmerzlinderung kann Schwindel und Benommenheit auftreten und der Blutdruck kann geringfügig sinken, was von Bradykardie begleitet sein kann. Der Herzrhythmus ist meist regelmässig, der Herzmuskel wird durch Methoxyfluran nur minimal für Adrenalin sensibilisiert.
-Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Penthrox wurden in einer randomisierten, doppelblinden, multizentrischen, Placebo-kontrollierten Studie zur Behandlung von akuten Schmerzen bei Patienten über 12 Jahren mit leichten Traumata (physische Wunden oder Verletzungen wie Knochenbrüche, Schnittwunden, Verbrennungen, Verrenkungen, Quetschungen oder Verletzungen durch Fremdkörper) nachgewiesen, die sich in der Notaufnahme vorstellten. Primärer Endpunkt war die Schmerzreduktion auf einer 100 mm Visual Analog Scale (VAS) zwischen 5 und 20 Minuten im Vergleich mit Placebo. Die basalen Schmerzwerte betrugen im Mittel 64.8 mm, bzw. 64.0 mm.
-Die Verabreichung von Methoxyfluran (n=149) mit dem Penthrox-Inhalator führte zu einer höheren Reduktion der Schmerzintensitätswerte im Vergleich zur Placebo-Gruppe (n=149) (geschätzter Behandlungseffekt –15,1 mm; P <0,0001). Zwei Patienten (1,3%) in der Methoxyfluran-Gruppe im Vergleich zu 25 Patienten (16,8%) in der Placebo-Gruppe (P=0,0002) verlangten die Anwendung von Notfallmedikation innerhalb von 20 Minuten nach dem Beginn der Behandlung. Insgesamt 126 Patienten (84,6%) in der Methoxyfluran-Gruppe im Vergleich zu 76 Patienten (51%) in der Placebo-Gruppe berichteten nach 1 bis 10 Inhalationszügen über eine Schmerzlinderung. Veränderungen der Vitalfunktionen (Herzfrequenz, Puls, Atemfrequenz, Blutdruck, Bewusstseinsgrad und Temperatur) waren in beiden Gruppen vergleichbar. Unerwünschte Ereignisse in Bezug auf die Laborwerte der Biochemie und Hämatologie, die während der Behandlung in der Methoxyfluran-Gruppe auftraten, standen nicht in einem kausalen Zusammenhang mit der Studienmedikation.
-In einer weiteren randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie wurden Erwachsenen, die eine Analgesie aufgrund einer geplanten Knochenmarkbiopsie unter Lokalanästhesie benötigten, Methoxyfluran mit dem Penthrox-Inhalator bzw. Placebo (maximale Dosis je 3 ml) gegeben. Die Schmerzintensität wurde mit Hilfe einer 11-Punkte-Skala basierend auf der Bewertung durch die Patienten während der Inhalation, während der Durchführung der Biopsie und am Ende der Biopsie bestimmt. Die Patienten in der Methoxyfluran-Gruppe (n=49) hatten im Mittel (SD) mit 4.9±2.1 Punkte eine niedrigere maximale Schmerzintensität im Vergleich zur Placebo-Gruppe (n=48) mit 6.0±2.2 Punkte (p=0.011). Die Gesamtmenge an Fluorid (anorganisches und organisches Fluorid) war signifikant höher in der Methoxyfluran-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe (P <0,001), wobei die Fluorid-Höchstwerte nicht über 10 μmol/l lagen. Für alle anderen Vitalfunktionen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Blutdruck und Temperatur) sowie für die Laborwerte der Biochemie und Hämatologie ergaben sich keine statistisch signifikanten Unterschiede.
-Pharmakokinetik
- +Composition
- +Principe actif: methoxyfluranum.
- +Excipient: butylhydroxytoluenum (E321).
- +Forme galénique et quantité de principe actif par unité
- +Liquide volatile clair, quasiment incolore consistant en du méthoxyflurane pour inhalation par vapeur au moyen de l'inhalateur Penthrox.
- +Un flacon contient 3 ml de méthoxyflurane à 99,9%.
- +Indications/Possibilités d’emploi
- +Traitement d'urgence des douleurs modérées à sévères associées à un traumatisme chez des patients adultes conscients.
- +Posologie/Mode d’emploi
- +Penthrox est destiné à l'inhalation au moyen de l'inhalateur Penthrox.
- +Un professionnel de santé formé à l'administration du médicament doit préparer l'inhalateur Penthrox, informer le patient de son utilisation correcte en vue de l'auto-administration, et superviser l'administration.
- +Adultes
- +Posologie
- +Une dose unitaire contenue dans un flacon de 3 ml est administrée au moyen de l'inhalateur Penthrox. Un deuxième flacon de 3 ml peut être administré pour prolonger la durée de l'effet analgésique, mais uniquement en cas de besoin.
- +Il convient de limiter l'utilisation de Penthrox à la plus faible dose permettant d'obtenir un effet analgésique, en particulier chez les personnes âgées (voir «Instructions spéciales pour la posologie»). L'administration maximale journalière est de 6 ml. La dose totale hebdomadaire ne doit pas dépasser 15 ml. L'administration sur plusieurs jours consécutifs n'est pas recommandée.
- +L'effet est perceptible dès 1 à 10 inhalations. Il convient d'indiquer aux patients d'inhaler de façon intermittente pour atteindre une analgésie adéquate. Les patients peuvent auto-évaluer leur niveau de douleur et adapter eux-mêmes la quantité de Penthrox à inhaler pour un contrôle adéquat de la douleur. L'inhalation continue d'un flacon de 3 ml permet d'obtenir un effet analgésique pendant 25 à 30 minutes.
- +Mode d'administration
- +Reportez-vous à la rubrique «Remarques particulières» pour les instructions sur la préparation de l'inhalateur Penthrox et son utilisation correcte.
- +Instructions spéciales pour la posologie
- +Patients âgés
- +La prudence est de mise chez les patients âgés en raison d'une possible réduction de la pression artérielle ou de facteurs de risque de maladie rénale ou hépatique (voir «Mises en garde et précautions»).
- +Pédiatrie
- +Enfants et adolescents de moins de 18 ans
- +L'utilisation et l'innocuité de Penthrox chez l'enfant et l'adolescent n'ont pas été suffisamment étudiées. Penthrox ne doit donc pas être utilisé dans ce groupe d'âge.
- +Contre-indications
- +·Hypersensibilité au principe actif méthoxyflurane, à d'autres anesthésiques halogénés inhalés ou à l'excipient hydroxytoluène butylé.
- +·Utilisation en tant qu'agent anesthésique.
- +·Hyperthermie maligne ou prédisposition génétique connue à une hyperthermie maligne.
- +·Prédisposition familiale connue pour des effets indésirables graves après une inhalation d'anesthésiques halogénés.
- +·Insuffisance hépatique sévère et signes de lésion hépatique survenus après utilisation antérieure de méthoxyflurane ou d'anesthésiques halogénés.
- +·Insuffisance rénale cliniquement significative.
- +·Altération du niveau de conscience quelle qu'en soit la cause, y compris traumatisme crânien, consommation de drogues ou d'alcool.
- +·Instabilité cardiovasculaire cliniquement significative.
- +·Dépression respiratoire cliniquement significative.
- +Mises en garde et précautions
- +Maladies rénales
- +Le méthoxyflurane entraîne une altération dose-dépendante de la fonction rénale due à l'action des ions fluorures inorganiques libérés par dégradation métabolique sur les tubules distaux. Lorsqu'elle est administrée dans l'indication analgésique, une dose unitaire de 3 ml de méthoxyflurane conduit à un taux sérique d'ions fluorures inférieur à 10 μmol/l. Lorsqu'il est utilisé à des doses plus élevées (40-60 ml) pour l'anesthésie, une néphrotoxicité significative peut survenir à partir d'un taux sérique d'ions fluorures de 40 μmol/l. La néphrotoxicité dépend également du métabolisme. Par conséquent, les facteurs qui accélèrent le métabolisme, par ex. l'utilisation concomitante de médicaments inducteurs des enzymes hépatiques, peut augmenter le risque de toxicité associé au méthoxyflurane. Il existe également un risque accru dans les sous-groupes de patients présentant un métabolisme plus rapide en raison d'altérations génétiques (voir «Interactions»).
- +Pour assurer l'utilisation sûre de Penthrox pour le traitement de la douleur, les précautions ci-après doivent être prises.
- +·Administration de la plus petite dose efficace pour contrôler la douleur.
- +·Prudence particulière chez les personnes âgées ou les patients présentant des facteurs de risque connus d'affection rénale.
- +·Prudence particulière chez les patients atteints de maladies cliniques diagnostiquées qui prédisposeraient à une insuffisance rénale.
- +Maladies hépatiques
- +Le méthoxyflurane est métabolisé par le foie, par conséquent une exposition accrue chez les patients présentant une insuffisance hépatique peut provoquer une toxicité. La prudence est recommandée chez les patients présentant une maladie hépatique sous-jacente ou à risque de troubles de la fonction hépatique (inducteurs enzymatiques par exemple, voir également «Interactions»).
- +Une exposition antérieure à des anesthésiques halogénés (y compris le méthoxyflurane) a été signalée comme augmentant le risque de lésions hépatiques, en particulier si l'exposition remontait à moins de 3 mois. Une évaluation clinique méticuleuse est nécessaire si Penthrox doit être utilisé plus d'une fois tous les 3 mois.
- +Dépression du système cardiovasculaire/Utilisation chez les patients âgés
- +Les effets potentiels sur la pression artérielle et la fréquence cardiaque sont des effets indésirables connus des anesthésiques halogénés (y compris du méthoxyflurane utilisé à doses élevées en anesthésie).
- +Effets sur le système nerveux central (SNC)
- +Penthrox ne doit pas être utilisé en même temps que des médicaments ayant un effet sédatif ou entraînant une dépression respiratoire (voir «Interactions»). Les effets pharmacodynamiques secondaires potentiels sur le SNC tels que la sédation, l'euphorie, l'amnésie, la capacité de concentration limitée, l'altération de la coordination sensorimotrice et les changements d'humeur sont des effets de classe connus des anesthésiques halogénés. L'auto-administration de méthoxyflurane à des doses analgésiques est limitée par des effets sur le SNC tels que la sédation.
- +De plus, les effets sur le SNC peuvent être un facteur de risque d'abus.
- +Utilisation répétée fréquente
- +Penthrox n'est pas approprié au traitement des accès douloureux transitoires et des exacerbations de la douleur chronique ou de douleurs associées à des épisodes traumatiques répétés et rapprochés, en raison des restrictions relatives au dosage de Penthrox (voir «Posologie/Mode d'emploi») et de la durée du soulagement de la douleur.
- +Exposition professionnelle
- +Les professionnels de la santé qui ont des contacts réguliers avec les patients qui utilisent des inhalateurs Penthrox doivent connaître les directives pertinentes en matière de sécurité et de santé au travail pour la manipulation de médicaments inhalés. Pour réduire l'exposition professionnelle au méthoxyflurane, l'inhalateur Penthrox ne doit être utilisé que dans des locaux bien ventilés et toujours avec la chambre de charbon actif qui adsorbe le méthoxyflurane expiré. L'utilisation répétée de l'inhalateur Penthrox sans la chambre de charbon actif crée des risques supplémentaires.
- +Interactions
- +Interactions pharmacodynamiques
- +L'utilisation concomitante de dépresseurs du système nerveux central, tels que des opioïdes, des sédatifs ou hypnotiques, des anesthésiques généraux, des phénothiazines, des tranquillisants, des myorelaxants, des antihistaminiques sédatifs et l'alcool, peut entraîner des effets sédatifs supplémentaires. Lorsque des opioïdes sont administrés en association avec Penthrox, le patient doit être étroitement surveillé.
- +L'administration concomitante de méthoxyflurane à des doses plus élevées ayant un effet narcotique (40–60 ml) et de médicaments tels que les barbituriques, qui entraînent une diminution du débit cardiaque, a été associée à une réduction de la perfusion rénale et à une augmentation attendue de l'effet rénal.
- +L'administration de méthoxyflurane à des doses plus élevées ayant un effet narcotique (40–60 ml) a été rapportée comme induisant une cardiodépression, qui peut être augmentée par d'autres principes actifs cardiodépresseurs tels que les bêta-bloquants.
- +La prudence est recommandée lors de l'administration concomitante de Penthrox avec des antagonistes du calcium en raison du risque possible d'effet antihypertensif additif qui a été observé avec d'autres médicaments inhalés de type chimique similaire utilisés à des doses plus élevées ayant un effet anesthésique.
- +Interactions pharmacocinétiques
- +Des interactions médicamenteuses avec des inducteurs des enzymes hépatiques (par exemple les barbituriques), qui accélèrent le métabolisme du méthoxyflurane et, dans certains cas, ont entraîné une néphrotoxicité, ont été rapportées avec l'administration de méthoxyflurane à des doses élevées ayant un effet narcotique (40–60 ml). Les données sont insuffisantes pour déterminer si l'utilisation d'une dose analgésique de méthoxyflurane après induction enzymatique entraîne une atteinte hépatique.
- +Le métabolisme du méthoxyflurane est médié par les enzymes du CYP450, en particulier par le CYP2E1 et, dans une certaine mesure, par le CYP2A6. Les inducteurs enzymatiques (l'alcool ou l'isoniazide pour le CYP2E1, le phénobarbital ou la rifampicine pour le CYP2A6), qui augmentent le métabolisme du méthoxyflurane, peuvent augmenter le risque de toxicité. Par conséquent, leur utilisation concomitante avec le méthoxyflurane doit être évitée.
- +L'utilisation concomitante de méthoxyflurane et d'autres médicaments connus pour avoir un effet néphrotoxique (p.ex. agents de contraste ou certains antibiotiques) doit être évitée, car elle pourrait avoir un effet néphrotoxique additif. La tétracycline, la gentamicine, la colistine, la polymyxine B et l'amphotéricine B comptent parmi les antibiotiques au potentiel néphrotoxique connu. Après le traitement par le méthoxyflurane, l'utilisation du sévoflurane comme anesthésique doit être évitée car le sévoflurane augmente les taux sériques de fluorure, sachant que la néphrotoxicité du méthoxyflurane est associée à des taux sériques de fluorure élevés.
- +Grossesse/Allaitement
- +Grossesse
- +Les études chez l'animal n'indiquent aucun effet nocif direct ou indirect sur la reproduction (voir «Données précliniques»).
- +Dans le cas du méthoxyflurane utilisé pour le soulagement de la douleur obstétricale, une dépression respiratoire néonatale a été rapportée dans un cas et a été associée au taux élevé de méthoxyflurane chez le nouveau-né. Lorsque dosé conformément à la posologie recommandée, le méthoxyflurane a montré un effet mineur sur le fœtus.
- +Penthrox ne doit pas être utilisé pendant la grossesse (en particulier pendant le premier trimestre de la grossesse), sauf en cas de nécessité absolue.
- +Allaitement
- +Les informations sur le passage du méthoxyflurane dans le lait maternel sont insuffisantes. L'administration du méthoxyflurane doit être réalisée avec prudence chez la mère qui allaite.
- +Fertilité
- +Il n'y a pas de données cliniques sur l'effet du méthoxyflurane sur la fertilité. Des données limitées provenant d'études chez l'animal n'ont pas montré d'effet sur la morphologie des spermatozoïdes (voir «Données précliniques»).
- +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
- +Le méthoxyflurane peut affecter l'aptitude à la conduite ou l'utilisation de machines. Vertiges, somnolence et étourdissements peuvent survenir après l'administration de méthoxyflurane (voir «Effets indésirables»). Les patients doivent être avertis de ne pas conduire ou utiliser de machines en cas de vertiges ou d'étourdissements.
- +Une inhalation de méthoxyflurane pendant 15 minutes entraîne une altération aiguë mais à court terme des capacités psychomotrices et cognitives, qui est réversible dans les 30 minutes suivant l'arrêt de l'inhalation.
- +Effets indésirables
- +Une néphrotoxicité sévère dose-dépendante a été associée au méthoxyflurane lorsque celui-ci était utilisé à des doses élevées pendant des périodes prolongées d'anesthésie. Le méthoxyflurane n'est donc plus utilisé pour l'anesthésie (voir «Mises en garde et précautions»). La dose maximale recommandée pour Penthrox ne doit donc pas être dépassée.
- +Les fréquences sont définies comme suit: «très fréquent» (≥1/10), «fréquent» (≥1/100, <1/10), «occasionnel» (≥1/1'000, <1/100), «rare» (≥1/10'000, <1/1'000), «très rare» (<1/10'000).
- +Troubles du métabolisme et de la nutrition
- +Occasionnel: augmentation de l'appétit.
- +Affections psychiatriques
- +Fréquent: humeur euphorique.
- +Occasionnel: anxiété, dépression, affect inapproprié.
- +Affections du système nerveux
- +Très fréquent: vertiges (29%).
- +Fréquent: amnésie, dysarthrie, dysgueusie, céphalées, fatigue.
- +Occasionnel: paresthésie, neuropathie sensorielle périphérique.
- +Affections oculaires
- +Occasionnel: diplopie.
- +Affections vasculaires
- +Fréquent: hypotension.
- +Occasionnel: rougeur cutanée, hypertension.
- +Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales
- +Fréquent: toux.
- +Affections gastro-intestinales
- +Fréquent: sécheresse buccale, nausées.
- +Occasionnel: troubles buccaux.
- +Affections de la peau et du tissu sous-cutané
- +Occasionnel: sudation.
- +Troubles généraux et anomalies au site d'administration
- +Fréquent: sensation d'ébriété, somnolence.
- +Occasionnel: troubles sensoriels, frissons, sensation de manque d'énergie, abattement matinal.
- +Autres incidents isolés liés à l'utilisation du méthoxyflurane pour l'analgésie (en plus des effets indésirables énumérés ci-dessus) et rapportés dans la littérature:
- +Affections psychiatriques
- +Humeur changeante, agitation, désorientation, troubles dissociatifs, excitation.
- +Affections du système nerveux
- +Altération de l'état de conscience.
- +Affections oculaires
- +Vision floue.
- +Affections vasculaires
- +Variation de la pression artérielle.
- +Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales
- +Etouffement, hypoxie.
- +Affections gastro-intestinales
- +Vomissements.
- +Affections hépatobiliaires
- +Insuffisance hépatique, hépatite, augmentation des enzymes hépatiques, jaunisse, lésions hépatiques.
- +Affections du rein et des voies urinaires
- +Augmentation des valeurs sériques de l'acide urique, de l'urée et de la créatinine, insuffisance rénale.
- +Surdosage
- +Symptômes
- +Après l'administration de méthoxyflurane, on surveillera chez les patients l'apparition de signes tels que vertiges, pâleur et relâchement musculaire.
- +Des dosages élevés de méthoxyflurane entraînent une néphrotoxicité dose-dépendante. Des insuffisances rénales polyuriques ou oliguriques ont été observées plusieurs heures ou plusieurs jours après une administration répétée de doses analgésiques ou anesthésiques de méthoxyflurane.
- +Traitement
- +Les patients doivent contrôler leur niveau d'analgésie et interrompre l'inhalation au moyen de l'inhalateur Penthrox s'ils ressentent une somnolence. En cas de sécrétion excessive d'urine après un surdosage, il convient de surveiller les pertes de liquide et d'électrolytes et de les compenser immédiatement.
- +Propriétés/Effets
- +Code ATC: N02BG09
- +Effets pharmacodynamiques
- +Le méthoxyflurane appartient au groupe des hydrocarbures fluorés. La vapeur de méthoxyflurane soulage la douleur lorsqu'elle est inhalée à de faibles doses par le patient conscient.
- +Lorsque le méthoxyflurane est administré à des doses analgésiques pour soulager la douleur, des vertiges et des étourdissements peuvent survenir et la pression artérielle peut diminuer légèrement, ce qui peut s'accompagner d'une bradycardie. Le rythme cardiaque est habituellement régulier, le méthoxyflurane ne sensibilise le muscle cardiaque à l'adrénaline que de façon minime.
- +Efficacité clinique et sécurité
- +L'efficacité et l'innocuité de Penthrox ont été démontrées dans le cadre d'une étude multicentrique, randomisée, menée en double insu et contrôlée contre placebo portant sur le traitement d'urgence des douleurs aiguës chez des patients de plus de 12 ans avec traumatismes légers (plaies ou atteintes physiques telles que fractures, coupures, brûlures, luxations, plaies contondantes fermées ou lésions par corps étrangers) se présentant aux urgences. Le critère d'évaluation primaire était la réduction de la douleur, sur une échelle visuelle analogique (EVA) de 100 mm, entre 5 et 20 minutes contre placebo. Les valeurs de base pour l'évaluation de la douleur étaient en moyenne de respectivement 64,8 mm et 64,00 mm.
- +L'administration de méthoxyflurane (n=149) avec l'inhalateur Penthrox a entraîné une réduction plus élevée des valeurs d'intensité de la douleur par rapport au groupe sous placebo (n=149) (effet estimé du traitement –15,1 mm; p <0,0001). Deux patients (1,3%) du groupe sous méthoxyflurane, contre 25 patients (16,8%) du groupe sous placebo (p= 0,0002) ont demandé l'administration d'une médication d'urgence dans les 20 minutes qui ont suivi le début du traitement. Au total, 126 patients (84,6%) du groupe sous méthoxyflurane, contre 76 patients (51%) du groupe sous placebo ont fait état d'une analgésie après 1 à 10 inhalations. L'évolution des fonctions vitales (fréquence cardiaque, pouls, fréquence respiratoire, pression artérielle, niveau de conscience et température) était comparable dans les deux groupes. Des événements indésirables en rapport avec les résultats d'analyse biochimiques et hématologiques sont survenus pendant le traitement dans le groupe sous méthoxyflurane, mais ils étaient sans lien de causalité avec la médication à l'étude.
- +Dans une autre étude randomisée, menée en double insu et contrôlée contre placebo, des adultes qui avaient besoin d'une analgésie en raison d'une biopsie de moelle osseuse programmée sous anesthésie locale ont reçu du méthoxyflurane avec l'inhalateur Penthrox ou un placebo (dose maximale de 3 ml pour l'un comme pour l'autre). L'intensité de la douleur a été mesurée au moyen d'une échelle de 11 points, en se basant sur l'appréciation des patients pendant l'inhalation, pendant que la biopsie était pratiquée et à la fin de la biopsie. En moyenne (ET), les patients du groupe sous méthoxyflurane (n=49) présentaient une intensité maximale de la douleur plus faible (4,9±2,1 points), que le groupe sous placebo (n=48) (6,0±2,2 points [p = 0,011]). Le taux total de fluorure (fluorure inorganique et organique) était significativement plus élevé dans le groupe sous méthoxyflurane que dans le groupe sous placebo (p <0,001), sans que les valeurs maximales n'excèdent 10 μmol/l. Pour toutes les autres fonctions vitales (fréquence cardiaque, fréquence respiratoire, pression artérielle et température) ainsi que pour les résultats d'analyses biochimiques et hématologiques, aucune différence statistiquement significative n'a été observée.
- +Pharmacocinétique
-Bei Gebrauch des Penthrox-Inhalators ist die inhalierte Konzentration von Methoxyfluran ungefähr 0,1–0,2% bei offener Verdünnungsöffnung und 0,2–0,4% bei geschlossener Verdünnungsöffnung.
-Methoxyfluran dringt als Dampf in die Lungen ein und wird von dort aus schnell ins Blut transportiert, was ein schnelles Einsetzen der schmerzstillenden Wirkung ermöglicht.
- +Lors de l'utilisation de l'inhalateur Penthrox, la concentration inhalée de méthoxyflurane est d'environ 0,1–0,2% avec l'orifice du diffuseur ouvert, et de 0,2–0,4% avec l'orifice du diffuseur fermé.
- +Le méthoxyflurane pénètre sous forme de vapeur dans les poumons et, à partir de là, est rapidement transporté dans le sang, ce qui permet une apparition rapide de l'effet analgésique.
-Methoxyfluran besitzt einen hohen Öl-Gas-Koeffizienten, d.h. Methoxyfluran ist äusserst lipophil. Methoxyfluran hat eine starke Neigung, sich im Fettgewebe anzureichern, und wird aus diesem Reservoir über Tage langsam abgegeben.
-Metabolismus
-Methoxyfluran wird in der Leber über das Cytochrom-P450-Enzymsystem, vor allem über CYP2E1 und CYP2A6, durch Abspaltung von Chlor oder O-Demethylierung zu freiem Fluorid, Oxalsäure, Difluormethoxyessigsäure und Dichloressigsäure metabolisiert. In Konzentrationen, die höher sind als die, welche nach Inhalation von analgetischen Einzeldosen von Methoxyfluran erreicht werden, können sowohl freies Fluorid als auch Oxalsäure Nierenschäden verursachen. Methoxyfluran weist im Vergleich zu anderen halogenierten Methylethylethern einen höheren Metabolisierungsgrad auf und neigt stärker dazu, sich im Fettgewebe anzureichern. Methoxyfluran wird daher langsam aus dem im Fettgewebe gebildeten Reservoir freigesetzt und steht über mehrere Tage zur Biotransformation zur Verfügung.
- +Le méthoxyflurane présente un coefficient huile-gaz élevé, c.-à-d. qu'il est hautement lipophile. Le méthoxyflurane a une forte propension à s'accumuler dans les tissus adipeux. Il est ensuite lentement libéré dans l'organisme depuis le réservoir ainsi créé, sur une période de plusieurs jours.
- +Métabolisme
- +Le méthoxyflurane est métabolisé dans le foie par le système enzymatique du cytochrome P450, principalement par le CYP2E1 et le CYP2A6, par déchloration ou o-déméthylation en fluorure libre, en acide oxalique, en acide difluorométhoxyacétique et en acide dichloracétique. A des concentrations supérieures à celles atteintes après inhalation d'une dose analgésique unique de méthoxyflurane, le fluorure libre de même que l'acide oxalique peuvent provoquer des atteintes rénales. Le méthoxyflurane est plus susceptible de se métaboliser que d'autres éthers méthyléthyliques halogénés et possède une plus grande propension à s'accumuler dans les tissus adipeux. Ainsi, le méthoxyflurane est lentement libéré à partir du réservoir qui s'est formé dans les tissus adipeux et est disponible pendant plusieurs jours pour une biotransformation.
-Ungefähr 60% des aufgenommenen Methoxyflurans wird in Form von organischem Fluor, Fluorid und Oxalsäure über den Urin ausgeschieden. Der Rest wird unverändert (19-35%) oder als Kohlenstoffdioxid ausgeatmet.
-Die Aktivkohlekammer kann die Konzentration von ausgeatmetem Methoxyfluran nach Anwendung von 1-2 Flaschen Penthrox auf nahezu Null reduzieren, was die passive Exposition gegenüber dem Arzneimittel reduziert.
-Kinetik spezieller Patientengruppen
-Im Vergleich zu nicht-adipösen Patienten werden bei adipösen Patienten ebenso wie bei älteren Patienten höhere Fluoridspiegel im Blut zu einem früheren Zeitpunkt erreicht.
-Präklinische Daten
-Toxizität bei wiederholter Verabreichung
-Wiederholte intermittierende oder kontinuierliche Gabe von subanästhetischen Methoxyfluran-Dosen (200 ppm (0,02%)) während 7 h/Tag, 5 Tage/Woche und eine Gesamtdauer von 7 Wochen führten bei Ratten, Meerschweinchen oder Kaninchen nicht zu renalen Effekten. Begrenzte und meist reversible hepatische Veränderungen wurden bei mehreren Spezies auch bei tieferen Dosen beobachtet (Fettmetamorphose, erhöhte ALAT-/ASAT-Werte). Obwohl kein NOAEL für diese hepatischen Effekte bestimmt werden konnte, wurden diese Effekte bei genug hohen Expositionen beobachtet, so dass die Entwicklung schwerwiegender Veränderungen in der Leber unter der normalen einmaligen oder kurzfristigen intermittierenden klinischen Anwendung des Präparates wahrscheinlich nicht zu erwarten ist.
-Mutagenität
-Im Ames-Test und im in vivo Mikrokern-Test ergaben sich für Methoxyfluran keine Hinweise auf Genotoxizität.
-Karzinogenität
-Es wurden keine Langzeituntersuchungen zur kanzerogenen Wirkung von Methoxyfluran in Mäusen und/oder Ratten durchgeführt. Zwei Kurzzeitstudien an Mäusen zeigten keine kanzerogenen Eigenschaften von Methoxyfluran.
-Reproduktions- und Entwicklungstoxizität
-Methoxyfluran hat bei Mäusen keinen Einfluss auf die Spermienzellen. In Studien an Mäusen und Ratten passierte Methoxyfluran die Plazentaschranke, es wurden aber keine Anzeichen für embryotoxische oder teratogene Eigenschaften gefunden. Nach wiederholter Gabe über 9 Tage wurde jedoch eine verzögerte Fötalentwicklung beobachtet (verringertes Körpergewicht des Fötus und verringerte Ossifikation). Da Penthrox nicht zur täglichen Anwendung bestimmt ist, wird das Risiko einer verzögerten Fötalentwicklung als gering angesehen.
-Sonstige Hinweise
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Besondere Lagerungshinweise
-Nicht über 30 °C lagern. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
-Nach Vorbereitung des Penthrox-Inhalators unverzüglich anwenden. Zum einmaligen Gebrauch für einen einzelnen Patienten.
-Hinweise für die Handhabung
-1. Es ist sicherzustellen, dass die Aktivkohlekammer in die Verdünnungsöffnung oben am Penthrox-Inhalator eingesetzt ist. (image)
-2. Die Verschlusskappe der Flasche von Hand entfernen. (image)
- Alternativ kann die Verschlusskappe mit dem Unterteil des Penthrox-Inhalators durch eine halbe Umdrehung gelöst werden. Den Inhalator von der Flasche trennen und den Verschluss der Flasche von Hand entfernen. (image)
-3. Den Penthrox-Inhalator mit dem Mundstück nach unten im 45°-Winkel halten und den gesamten Inhalt einer Penthrox-Flasche in das Unterteil des Inhalators giessen, während dieser gedreht wird. (image)
-4. Die Handgelenkschlaufe um das Handgelenk des Patienten legen. Der Patient inhaliert über das Mundstück des Penthrox-Inhalators, bis die Schmerzlinderung eintritt. Die ersten Atemzüge erfolgen langsam, danach ist normal durch den Inhalator zu atmen. (image)
-5. Der Patient muss durch den Penthrox-Inhalator ausatmen. Der ausgeatmete Dampf wird durch die Aktivkohlekammer geleitet, wo das ausgeatmete Methoxyfluran adsorbiert wird, damit die umgebenden Personen Methoxyfluran nicht ausgesetzt werden. (image)
-6. Für eine stärkere Schmerzlinderung kann der Patient die Verdünnungsöffnung an der Aktivkohlekammer beim Inhalieren mit dem Finger verschliessen. (image)
-7. Zur Erreichung einer angemessenen Schmerzlinderung sollte der Patient angehalten werden, mit Unterbrechungen zu inhalieren. Bei kontinuierlicher Inhalation reduziert sich die Anwendungsdauer. Die niedrigste Dosis, die zur Schmerzlinderung benötigt wird, soll verabreicht werden. Ist nach dem Aufbrauchen des Methoxyflurans der ersten Flasche weitere Schmerzlinderung erforderlich, kann eine zweite 3-ml-Flasche mit demselben Inhalator beim Wiederholen des obigen Vorgehens ab Schritt 2 verwendet werden. Es besteht keine Notwendigkeit, die Aktivkohle-Kammer zu ersetzen. Alternativ kann ein zweiter vorbereiteter Inhalator von einer neuen Kombinationspackung genommen werden, in dem das obigen Vorgehen ab Schritt 1 durchgeführt wird. (image)
-8. Die Penthrox-Flasche nach dem Laden des Penthrox-Inhalators wieder mit der Verschlusskappe verschliessen. Den benutzten Penthrox-Inhalator und die verwendete Flasche in den beigefügten Plastikbeutel geben, diesen verschliessen und sachgerecht entsorgen. (image)
- +Environ 60% du méthoxyflurane absorbé est excrété dans l'urine sous forme de fluor organique, de fluorure et d'acide oxalique. Le reste est expiré sous une forme inchangée (19–35%) ou sous forme de dioxyde de carbone.
- +La chambre contenant le charbon actif peut pratiquement réduire à zéro la concentration de méthoxyflurane expiré après utilisation de 1–2 flacons de Penthrox, ce qui réduit l'exposition passive au médicament.
- +Cinétique pour certains groupes de patients
- +Des taux sanguins de fluorure plus élevés peuvent être atteints plus rapidement chez les personnes obèses que chez les personnes non obèses, ainsi que chez les personnes âgées.
- +Données précliniques
- +Toxicité à doses répétées
- +Une administration intermittente répétée ou continue de concentrations sub-anesthésiques de méthoxyflurane (200 ppm [0,02%]) pendant 7 h/jour, 5 jours/semaine, et sur une durée totale de 7 semaines, chez des rats, des cobayes ou des lapins n'a pas entraîné d'effets sur les reins. Des modifications hépatiques limitées et, pour la plupart, réversibles ont été observées chez plusieurs espèces (stéatose, augmentation des ALAT/ASAT), y compris à faibles doses. Aucune DSENO (dose sans effet nocif observé) n'a été déterminée pour ces effets hépatiques, mais ils ont été observés à des expositions suffisamment élevées pour établir que l'apparition de modifications hépatiques sévères est improbable dans des conditions d'utilisation clinique normales, ponctuelles ou intermittentes sur une courte période.
- +Mutagénicité
- +Le test d'Ames et le test du micronoyau in vitro n'ont révélé aucun signe de génotoxicité du méthoxyflurane.
- +Carcinogénicité
- +Aucune étude à long terme n'a été menée sur la cancérogénécité du méthoxyflurane chez les souris et/ou les rats. Deux études à court terme ont été menées sur des souris et n'ont mis en évidence aucune propriété cancérogène.
- +Toxicité sur la reproduction et le développement
- +Chez la souris, le méthoxyflurane n'a aucune influence sur les spermatozoïdes. Dans des études sur des souris et des rats, le méthoxyflurane a passé la barrière placentaire, mais aucun signe d'embryotoxicité ou de tératogénicité n'a été observé. Après une administration répétée sur une durée de 9 jours, un retard du développement fœtal a cependant été observé (poids du fœtus diminué et ossification diminuée). Comme le Penthrox n'est pas destiné à une utilisation quotidienne, le risque de retard de développement fœtal est considéré comme minime.
- +Remarques particulières
- +Conservation
- +Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.
- +Remarques concernant le stockage
- +Ne pas conserver au-dessus de 30 °C. Tenir hors de portée des enfants.
- +Utiliser immédiatement l'inhalateur Penthrox une fois préparé. A usage unique pour un seul patient.
- +Instructions d'utilisation
- +1. Vérifier que la chambre de charbon actif est insérée dans l'orifice du diffuseur sur le haut de l'inhalateur Penthrox. (image)
- +2. Dévisser le bouchon du flacon à la main. (image)
- + On peut également utiliser la base de l'inhalateur Penthrox pour desserrer le bouchon en effectuant un demi-tour. Séparer l'inhalateur du flacon et retirer le bouchon du flacon à la main. (image)
- +3. Incliner l'inhalateur Penthrox à 45° avec l'embout buccal vers le bas et verser la totalité du contenu d'un flacon de Penthrox dans la partie inférieure de l'inhalateur tout en le faisant tourner. (image)
- +4. Mettre la dragonne autour du poignet du patient. Le patient inhale à travers l'embout buccal de l'inhalateur Penthrox jusqu'à l'obtention d'un effet analgésique. Les premières inspirations doivent être légères, puis le patient peut respirer normalement à travers l'inhalateur. (image)
- +5. Le patient doit expirer dans l'inhalateur Penthrox. La vapeur expirée passe à travers la chambre contenant le charbon actif, où le méthoxyflurane expiré est adsorbé, afin que les personnes dans l'entourage du patient ne soient pas exposées au méthoxyflurane. (image)
- +6. Pour obtenir un effet analgésique plus important, le patient peut boucher avec son doigt l'orifice du diffuseur sur la chambre de charbon actif pendant l'inhalation. (image)
- +7. Il convient d'indiquer au patient d'inhaler de façon intermittente pour atteindre une analgésie adéquate. Une inhalation continue réduira la durée d'utilisation. Il convient d'administrer la dose minimale efficace pour obtenir l'analgésie. Si un effet analgésique plus important est nécessaire après épuisement du méthoxyflurane du premier flacon, un deuxième flacon de 3 ml peut être utilisé avec le même inhalateur en répétant la procédure décrite ci-dessus à partir de l'étape 2. Il n'est pas nécessaire de remplacer la chambre de charbon actif. Il est également possible d'utiliser un deuxième inhalateur préparé à partir d'un nouvel emballage combiné en suivant la procédure décrite à partir de l'étape 1. (image)
- +8. Refermer le flacon de Penthrox avec le bouchon après avoir chargé l'inhalateur. Mettre l'inhalateur Penthrox et le flacon usagés dans le sac en plastique joint à l'emballage, qui doit être fermé hermétiquement et jeté en respectant les précautions d'usage. (image)
-Zulassungsnummer
- +Numéro d’autorisation
-Packungen
-Kombinationspackung mit einer 3-ml-Flasche, einem Penthrox-Inhalator und einer Aktivkohlekammer (1er- oder 10er-Packungen) [B].
-3-ml-Flasche (10er-Packung) [B].
-Zulassungsinhaberin
-Mundipharma Medical Company, Hamilton/Bermuda, Zweigniederlassung Basel.
-Stand der Information
- +Présentation
- +Emballage combiné contenant un flacon de 3 ml, un inhalateur Penthrox et une chambre de charbon actif (emballage de 1 ou 10 unités) [B].
- +Flacon de 3 ml (emballage de 10 unités) [B].
- +Titulaire de l’autorisation
- +Mundipharma Medical Company, Hamilton/Bermuda, succursale de Bâle.
- +Mise à jour de l’information
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