| 24 Changements de l'information professionelle Oxervate |
-Zusammensetzung
-Wirkstoff
-1 ml Lösung enthält 20 Mikrogramm Cenegermin*.
-*Eine rekombinante Form des menschlichen Nervenwachstumsfaktors (NGF), der in Escherichia coli produziert wird.
-Hilfsstoffe:
-Trehalose-Dihydrat
- +Composition
- +Principe actif
- +1 ml de solution contient 20 microgrammes de cénégermine*.
- +*Une forme recombinante du facteur de croissance nerveuse humain (FCN) produit par Escherichia coli.
- +Excipients :
- +Tréhalose dihydraté
-Dinatriumhydrogenphosphat
-Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat
- +Phosphate disodique anhydre
- +Phosphate monosodique dihydraté
-L-Methionin
-Wasser für Injektionszwecke
-Salzsäure
-Natriumhydroxid
-Stickstoff
-Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
-Augentropfen, Lösung (Augentropfen).
-Klare, farblose Lösung. pH-Wert 7,0-7,4 und Osmolarität 280-320 mOsm/kg.
-Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
-Behandlung von mittelschwerer (persistierende epitheliale Defekte) oder schwerer (Hornhautgeschwüre) neurotropher Keratitis bei Erwachsenen.
-Die Behandlung muss von einem Ophthalmologen eingeleitet und überwacht werden.
-Dosierung/Anwendung
-Erwachsene
-Die empfohlene Dosis besteht aus einem Tropfen Oxervate in den Bindehautsack des betroffenen Auges bzw. der betroffenen Augen, 6 Mal pro Tag im Abstand von 2 Stunden, beginnend morgens und innerhalb von 12 Stunden. Die Behandlung sollte acht Wochen fortgesetzt werden.
-Patienten mit einer Augeninfektion sollten behandelt werden, bevor die Therapie mit Oxervate begonnen wird (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Wenn eine Dosis vergessen wurde, sollte die Behandlung wie gewohnt, mit der nächsten geplanten Anwendung fortgesetzt werden. Die vergessene Dosis kann später, innerhalb der zwölfstündigen Haltbarkeitsdauer der täglichen Durchstechflasche angewendet werden. Die Patienten sollten angewiesen werden, bei einer Anwendung nicht mehr als einen Tropfen in das/die betroffene/n Auge(n) zu geben.
-Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimittel sicherzustellen, wird empfohlen Handelsnahme und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.
-Spezielle Patientengruppen
-Ältere Patienten
-Bei Patienten im Alter von 65 Jahren oder älter ist keine Dosisanpassung erforderlich.
-Eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion
-Das Arzneimittel wurde bei Patienten mit Leberoder Nierenfunktionsstörungen nicht untersucht. Jedoch wird bei diesen Patienten keine Dosisanpassung als erforderlich angesehen.
-Kinder und Jugendliche
-Die Sicherheit und Wirksamkeit des Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen im Alter unter 18 Jahren ist nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.
-Art der Anwendung
-Nur zur Anwendung am Auge.
-Vorsichtsmaßnahmen vor der Anwendung des Arzneimittels
-Die Patienten müssen angewiesen werden, vor der Anwendung ihre Hände zu waschen.
-Oxervate darf nur mit dem zugehörigen Anwendungssystem (Adapter und Pipetten), wie in Abschnitt «sonstige Hinweise» beschrieben, angewendet werden.
-Für jede Anwendung ist eine neue Pipette zu verwenden.
-Wird mehr als ein topisches ophthalmisches Arzneimittel angewendet, müssen die einzelnen Anwendungen mindestens 15 Minuten auseinanderliegen. Wenn Augensalbe, Gel oder andere zähflüssige Augentropfen angewendet werden, müssen sie 15 Minuten nach der Behandlung mit Oxervate angewendet werden (siehe auch «Interaktionen»).
-Zur gleichzeitigen Anwendung mit Kontaktlinsen siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»
-Für Hinweise zur Zubereitung und zur Handhabung dieses Arzneimittels siehe «sonstige Hinweise»
-Kontraindikationen
-Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe
-Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
-Risiko für Hornhauterweichung oder drohende Perforation
-Es ist wichtig, dass das Risiko für Hornhauterweichung oder eine drohende Perforation und die Notwendigkeit für eine Notfalloperation oder einen anderen Eingriff vor Beginn der Therapie mit Oxervate beurteilt wird, da Cenegermin nicht bei Patienten angewendet werden soll, die eine sofortige Operation benötigen.
-Augenreaktionen
-Oxervate kann bei den Patienten milde bis mittelschwere Augenbeschwerden, wie Augenschmerzen verursachen. Der Patient sollte angewiesen werden, bei Bedenken oder schweren Augenreaktionen seinen Arzt zu kontaktieren.
-Anwendung von Corticosteroiden oder Augentropfen, die Konservierungsstoffe enthalten
-Die Anwendung von ophthalmologischen topischen Mitteln, die bekanntermaßen die Heilung des Epithels hemmen, einschließlich Corticosteroiden oder Augentropfen mit Konservierungsmitteln wie Benzalkoniumchlorid, Polyquaternium-1, Benzododeciniumbromid, Cetrimid und andere quartäre Ammoniumderivate, sollte während der Behandlung von neurotropher Keratitis, vermieden werden, da sie die Heilung der Hornhaut beeinträchtigen könnten (siehe «Interaktionen»).
-Augeninfektionen
-Augeninfektionen müssen vor der Anwendung von Oxervate behandelt werden. Wenn eine Augeninfektion auftritt, muss die Behandlung mit Oxervate bis zum Abklingen der Infektion (siehe «Dosierung/Anwendung») unterbrochen werden.
-Augenkrebs
-Cenegermin kann theoretisch Augenkrebs beeinflussen, da es ein Wachstumsfaktor ist. Oxervate sollte bei Patienten mit Augenkrebs mit Vorsicht angewendet werden. Es wird empfohlen, diese Patienten während und nach der Behandlung mit diesem Arzneimittel weiterhin auf Tumorprogression zu überwachen.
-Kontaktlinsen
-Die Patienten sollten angewiesen werden, vor der Anwendung von Oxervate ihre Kontaktlinsen zu entfernen und nach der Instillation der Dosis 15 Minuten zu warten, bevor Sie sie wieder einsetzen, da eine eingesetzte Kontaktlinse (therapeutische oder korrigierende) theoretisch die Verteilung von Cenegermin in den Bereich der Hornhautläsion beeinträchtigen könnte
-Interaktionen
-Andere topische ophthalmologische Arzneimittel können angewendet werden, wenn zur Behandlung mit Oxervate ein Abstand von 15 Minuten eingehalten wird. Ausgenommen sind Substanzen, von denen bekannt ist, dass sie die Heilung des Epithels hemmen (z. B. Kortikosteroide oder Augentropfen, die Konservierungsmittel, wie Benzalkoniumchlorid, Polyquaternium-1, Benzododeciniumbromid, Cetrimid und andere quartäre Ammoniumderivate enthalten) (siehe Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Wenn Augensalbe, Gel oder andere viskose Augentropfen angewendet werden, sollte Oxervate zuerst angewendet werden (siehe Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Es wurden keine Wechselwirkungsstudien mit anderen Arzneimitteln durchgeführt.
-Da die systemische Resorption von Cenegermin nach der Anwendung dieses Arzneimittels gering oder nicht nachweisbar ist, sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln zu erwarten.
-Schwangerschaft, Stillzeit
-Schwangerschaft
-Es liegen keine ausreichenden Daten für die Anwendung von Cenegermin bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien mit Cenegermin ergaben bei subkutaner Gabe keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (siehe «präklinische Daten»).
-Eine systemische Exposition gegenüber Cenegermin ist zu vernachlässigen oder tritt nicht auf.
-Aus Vorsichtsgründen sollte eine Anwendung von Oxervate während der Schwangerschaft vermieden werden.
-Stillzeit
-Es ist nicht bekannt, ob Cenegermin in die Muttermilch übergeht. Ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden.
-Es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung verzichtet werden soll / die Behandlung mit Oxervate zu unterbrechen ist. Dabei soll sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden.
-Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
-Die Behandlung kann einen geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben, da es vorübergehend verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen verursachen kann, welche nach der Instillation ein paar Minuten anhalten können. Falls es nach dem Eintropfen zu verschwommenem Sehen kommt, muss der Patient warten, bis er wieder klar sehen kann, bevor er am Straßenverkehr teilnimmt oder Maschinen bedient.
-Unerwünschte Wirkungen
-Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
-Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen bei Patienten mit neurotropher Keratitis, die in klinischen Studien mit Oxervate behandelt wurden, sind Augenschmerzen (11,1 %), Augenentzündungen (8,3 %), einschließlich Entzündungen der Vorderkammer und Hyphaema; erhöhter Tränenfluss (5,6%), mit Symptomen, wie Ausfluss aus dem Auge; Augenlidschmerzen (5,6 %) und Fremdkörpergefühl im Auge (5,6 %).
-Wenn man die gesamte mit dem Arzneimittel behandelte Population (d. h. die in klinischen Studien eingeschlossene Population, auch mit anderen Indikationen als neurotrophe Keratitis) betrachtet, waren Augenschmerzen die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen, gefolgt von Augenreizungen und abnormen Empfindungen im Auge.
-Tabellarische Liste der Nebenwirkungen
-Die unten aufgeführten Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien bei Patienten beobachtet, die an neurotropher Keratitis litten und mit Oxervate 20 µg/ml behandelt wurden.
-Nachfolgend werden die Nebenwirkungen gemäß MedDRA-Systemorganklasse (SOC und bevorzugtem Begriff) aufgeführt.
-Sie sind geordnet nach Systemorganklasse und folgendermaßen klassifiziert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1.000, <1/100), selten (≥1/10.000, <1/1.000), sehr selten (<1/10.000)
-Infektionen und parasitäre Erkranungen
-Gelegentlich: Hornhautabszess
-Erkrankungen des Nervensystems
-Häufig: Kopfschmerz
-Augenerkrankungen
-Sehr häufig: Augenschmerzen
-Häufig: Augenentzündung, Augenlidschmerz, Fremdkörpergefühl im Auge, Tränensekretion verstärkt, Blepharitis, Bindehauthyperämie, Photophobie, Augenreizung
-Gelegentlich: Hornhaut-Neovaskularisation
-Überdosierung
-Eine topische Überdosierung ist unwahrscheinlich und dürfte keine toxische Wirkung haben. Topisch überdosiertes Cenegermin kann mit lauwarmem Wasser aus den Augen gespült werden.
-Eigenschaften/Wirkungen
-ATC-Code: S01XA24
-Pharmakotherapeutische Gruppe: noch nicht zugewiesen
-Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik
-Oxervate enthält Cenegermin, eine rekombinante Form des menschlichen Nerven-wachstumsfaktors.
-Der Nervenwachstumsfaktor ist ein endogenes Protein, das an der Differenzierung und Erhaltung von Neuronen beteiligt ist und durch seine spezifische hohe Affinität (d. h. TrkA) und seine niedrige Affinität (d. h. p75NTR) gegenüber den Rezeptoren des Nervenwachstums-faktors wirkt.
-Nervenwachstumsfaktor-Rezeptoren werden im vorderen Augenabschnitt (Hornhaut, Bindehaut, Iris, Ziliarkörper und Linse), durch die Tränendrüse und durch das intraokulare Gewebe im hinteren Augenabschnitt exprimiert. Die Behandlung mit Cenegermin, das als Augentropfen angewendet wird, soll die Wiederherstellung der Hornhautintegrität ermöglichen.
-Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Oxervate wurde in zwei multizentrischen, randomisierten, doppelmaskierten, Vehikel-kontrollierten klinischen Studien (NGF0212 und NGF0214) bei Patienten mit mittelschwerer (persistierendem Epitheldefekt) oder schwerer (Hornhautgeschwür) neurotropher Keratitis untersucht, bei denen nicht-chirurgische Behandlungen nicht erfolgreich waren. In beiden Studien erhielten die Patienten Oxervate oder den Wirkstoffträger (Vehikel) 6 Mal täglich in das betroffene Auge oder die betroffenen Augen für 8 Wochen und durchliefen eine Nachbeobachtungsperiode.
-An der Studie NGF0214 nahmen 48 Patienten teil (mittleres Alter 65 ± 14 Jahre, Bereich 33-94 Jahre), die mit Oxervate 20 μg/ml oder dem Wirkstoffträger (24 Patienten pro Arm) behandelt wurden. An der Studie NGF0212 nahmen insgesamt 174 Patienten teil (mittleres Alter 61 ± 16 Jahre, Bereich 18-95 Jahre), die Oxervate und den Wirkstoffträger ohne den Inhaltsstoff L-Methionin erhielten; 156 Patienten wurden unabhängig für die Wirksamkeit beurteilt, wobei zwei verschiedene Dosierungen des Arzneimittels mit 20 und 10 μg/ml Cenegermin mit dem Wirkstoffträger (52 Patienten pro Arm) verglichen wurden.
-Die folgende Tabelle fasst die Ergebnisse zusammen für die komplette Heilung der Hornhaut bei persistierendem Epitheldefekt oder Hornhautgeschwür (der primäre Endpunkt, definiert als der größte Durchmesser des mit Fluorescein eingefärbten Bereichs <0,5 mm) nach 4 und 8 Wochen Behandlung bei den Patienten, die in den beiden Studien Oxervate 20 µg/ml oder den Wirkstoffträger erhielten.
- Studie NGF0214 Studie NGF0212
-Ergebnisse nach 4- und 8-wöchiger Behandlung Woche 4 Woche 8 Woche 4 Woche 8
-Komplette Heilungsrate der Hornhaut Oxervate 56,5 % 69,6 % 58,0 % 74,0 %
-Wirkstoffträger 37,5 % 29,2 % 19,6 % 43,1 %
- (p-Wert) (0,191) (0,006) (0,001) (0,002)
- +L-méthionine
- +Eau pour préparations injectables
- +Acide chlorhydrique
- +Hydroxyde de sodium
- +Azote
- +Forme galénique et quantité de principe actif par unité
- +Collyre en solution (collyre).
- +Solution limpide, incolore. pH 7,0-7,4 et osmolarité 280-320 mOsm/kg.
- +Indications/possibilités d’emploi
- +Traitement de la kératite neurotrophique modérée (lésions épithéliales persistantes) ou sévère (ulcères cornéens) chez l’adulte.
- +Le traitement doit être instauré et surveillé par un ophtalmologue.
- +Posologie/mode d’emploi
- +Adultes
- +La dose recommandée est d’une goutte d’Oxervate dans le cul-de-sac conjonctival de l’œil ou des yeux atteints, six fois par jour, toutes les deux heures en débutant le matin, pendant une période de 12 heures. Le traitement doit être poursuivi pendant huit semaines.
- +Il convient de traiter les patients atteints d’une infection oculaire avant d’instaurer le traitement par Oxervate (voir «Mises en garde et précautions»).
- +En cas d’oubli d’une dose, le traitement doit être poursuivi de manière habituelle avec l’administration suivante telle qu’elle a été planifiée. La dose oubliée peut être administrée ultérieurement, dans un délai de douze heures correspondant à la durée de conservation du flacon quotidien. Les patients doivent être informés de ne pas instiller plus d’une goutte dans l’œil ou les yeux atteints au cours de la même administration.
- +Afin d’assurer la traçabilité des médicaments biotechnologiques, il convient de documenter pour chaque traitement le nom commercial et le numéro de lot .
- +Groupes de patients particuliers
- +Patients âgés
- +Aucun ajustement de la posologie n’est nécessaire chez les patients âgés de 65 ans et plus.
- +Insuffisance hépatique et rénale
- +Le médicament n’a pas été évalué chez les patients atteints d’insuffisance hépatique ou rénale. Toutefois, aucun ajustement de la dose n’est jugé nécessaire chez ces patients.
- +Enfants et adolescents
- +La sécurité et l’efficacité de ce médicament pour les enfants et les adolescents de moins de 18 ans ne sont pas établies . Aucune donnée n’est disponible.
- +Mode d‘administration
- +A usage ophtalmique uniquement.
- +Précautions d’emploi du médicament
- +Les patients doivent être informés de la nécessité de se laver les mains avant l’administration.
- +Oxervate ne doit être utilisé qu’avec le système d’administration prévu à cet effet (adaptateurs et pipettes) tel que décrit dans la rubrique «Remarques particulières».
- +Une nouvelle pipette doit être utilisée pour chaque administration.
- +Si plusieurs médicaments ophtalmiques topiques sont utilisés, les différents collyres doivent être administrés en respectant des intervalles d’au moins 15 minutes. Si des pommades, des gels ophtalmiques ou autres collyres visqueux sont utilisés, ceux-ci doivent être administrés 15 minutes après le traitement par Oxervate (voir «Interactions»).
- +En cas d’utilisation du produit chez les patients porteurs de lentilles de contact, voir «Mises en gardes et précautions».
- +Pour les indications relatives à la préparation et à la manipulation de ce médicament, voir «Remarques particulières».
- +Contre-indications
- +Hypersensibilité au principe actif ou à l’un des excipients.
- +Mises en garde et précautions
- +Risques de kératomalacie ou de perforation imminente de la cornée
- +Il est important d’évaluer le risque de kératomalacie ou de perforation imminente de la cornée et la nécessité d’une intervention chirurgicale en urgence ou d’une autre intervention avant d’instaurer le traitement par Oxervate, car la cénégermine ne doit pas être utilisée chez les patients qui nécessitent une intervention chirurgicale immédiate.
- +Réactions oculaires
- +Oxervate peut provoquer chez les patients des troubles oculaires légers à modérés tels que des douleurs oculaires. Le patient doit être informé qu’il doit contacter son médecin en cas de doutes ou de réactions oculaires sévères.
- +Utilisation de corticostéroïdes ou de collyres contenant des conservateurs
- +L’utilisation de médicaments ophtalmiques topiques, connus pour inhiber la cicatrisation de l’épithélium, y compris les corticostéroïdes et les collyres contenant des conservateurs comme le chlorure de benzalkonium, le polyquaternium-1, le bromure de benzododécinium, le cétrimide et d’autres dérivés des ammoniums quaternaires, doit être évitée lors du traitement de la kératite neurotrophique, car ceux-ci peuvent compromettre la cicatrisation de la cornée (voir «Interactions»).
- +Infections oculaires
- +Il convient de traiter les infections oculaires avant d’utiliser Oxervate. En cas d’infection oculaire, le traitement par Oxervate doit être interrompu jusqu’à la disparition de celle-ci (voir «Posologie/Mode d’emploi»).
- +Cancer oculaire
- +La cénégermine peut théoriquement avoir une influence sur les cancers oculaires puisqu’il s’agit d’un facteur de croissance. La prudence est donc de mise lors de l’utilisation d’Oxervate chez les patients présentant un cancer oculaire. Il est recommandé de surveiller l’apparition de toute progression tumorale chez les patients pendant et après un traitement par ce médicament.
- +Lentilles de contact
- +Les patients doivent être avisés de retirer leurs lentilles de contact avant d’utiliser Oxervate et d’attendre 15 minutes après l’instillation de la dose avant de les remettre, car les lentilles de contact (quelles soient à visée thérapeutique ou corrective) peuvent théoriquement compromettre la répartition de cénégermine au niveau de la lésion cornéenne.
- +Interactions
- +Lors du traitement par Oxervate, d’autres médicaments ophtalmiques topiques peuvent être utilisés à condition de respecter un délai de 15 minutes entre les applications, à l’exception des substances connues pour inhiber la cicatrisation épithéliale (p.ex. les corticostéroïdes ou les collyres contenant des conservateurs comme le chlorure de benzalkonium, le polyquaternium-1, le bromure de benzododécinium, le cétrimide et d’autres dérivés des ammoniums quaternaires) (voir «Posologie/Mode d’emploi» et «Mises en garde et précautions»). Oxervate doit être administré en premier lorsque d’autres pommades, gels ophtalmiques ou autres collyres visqueux doivent être utilisés (voir «Posologie/Mode d’emploi» et « Mises en garde et précautions»).
- +Aucune étude d’interactions avec d’autres médicaments n’a été réalisée. Aucune interaction avec d’autres médicaments n’est attendue, car l’absorption systémique de la cénégermine est faible voire non décelable après l’utilisation de ce médicament.
- +Grossesse, allaitement
- +Grossesse
- +Il n’existe pas de données suffisantes concernant l’emploi de la cénégermine chez la femme enceinte. Les expérimentations animales réalisées avec la cénégermine n’ont révélé aucune toxicité directe ou indirecte sur la reproduction lors de son administration par voie sous-cutanée (voir «Données précliniques»).
- +L’exposition systémique à la cénégermine est négligeable voire inexistante.
- +Par mesure de précaution, l’utilisation d’Oxervate doit être évitée pendant la grossesse.
- +Allaitement
- +On ignore si la cénégermine passe dans le lait maternel. Un risque pour l’enfant allaité ne peut être exclu.
- +Il convient de décider si l’allaitement doit être interrompu ou s’il faut renoncer / interrompre le traitement par Oxervate, en tenant compte du bénéfice de l’allaitement pour l’enfant ainsi que du bénéfice du traitement pour la mère.
- +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
- +Le traitement peut avoir une légère influence sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines, car il peut provoquer passagèrement une vision trouble ou d’autres troubles visuels susceptibles de persister pendant quelques minutes après l’instillation. En cas de vision trouble après l’instillation du produit, le patient doit attendre que sa vision redevienne claire avant de conduire ou d’utiliser des machines.
- +Effets indésirables
- +Résumé du profil de sécurité
- +Les effets indésirables les plus fréquemment rapportés chez les patients atteints de kératite neutrophique et traités par Oxervate dans le cadre d’études cliniques, sont les douleurs oculaires (11,1%), les inflammations oculaires (8,3%), y compris les inflammations de la chambre antérieure et les hyphémas; l’augmentation de la sécrétion lacrymale (5,6%) associée à des symptômes tels qu’un écoulement oculaire, des douleurs palpébrales (5,6%) et une sensation de corps étranger dans l'œil (5,6%).
- +En tenant compte de la population globale traitée par ce médicament (c’est à dire la population incluse dans les études cliniques réalisées également dans des indications autres que la kératite neurotrophique), les douleurs oculaires étaient les effets secondaires les plus fréquents, suivis des irritations oculaires et d’une sensation anormale dans l’œil.
- +Tableau récapitulatif des effets indésirables
- +Les effets indésirables mentionnés ci-dessous ont été observés au cours des études cliniques chez les patients atteints de kératite neurotrophique traités par 20 µg/ml d’Oxervate.
- +Les effets indésirables sont énumérés ci-dessous selon les classes de systèmes d’organes MedDRA (SOC et termes préférentiels).
- +Ils sont présentés par classe de systèmes d’organes et par catégorie de fréquence selon la convention suivante: très fréquents (≥1/10), fréquents (≥1/100, <1/10), occasionnels (≥1/1000, <1/100), rares (≥1/10 000, <1/1000), très rares (<1/10 000).
- +Infections et infestations
- +Occasionnels: abcès cornéens
- +Affections du système nerveux
- +Fréquents: céphalées
- +Affections oculaires
- +Très fréquents: douleurs oculaires
- +Fréquents: inflammation oculaire, douleur palpébrale, sensation de corps étranger dans l’œil, augmentation de la sécrétion lacrymale, blépharite, hyperémie conjonctivale, photophobie, irritation de l’œil
- +Occasionnels: néovascularisation cornéenne
- +Surdosage
- +Un surdosage topique est peu probable et ne devrait avoir aucun effet toxique. Un surdosage de cénégermine par voie topique peut être traité par un rinçage des yeux à l’eau tiède.
- +Propriétés/Effets
- +Code ATC : S01XA24
- +Classe pharmacothérapeutique: non attribuée à ce jour
- +Mécanisme d’action/Pharmacodynamique
- +Oxervate contient de la cénégermine, une forme recombinante du facteur de croissance nerveuse humain.
- +Le facteur de croissance nerveuse est une protéine endogène qui participe à la différenciation et au maintien des neurones et qui agit par l’intermédiaire de récepteurs spécifiques de haute affinité (tel que TrkA) et de récepteurs de faible affinité (tel que p75NTR).
- +Les récepteurs du facteur de croissance nerveuse sont exprimés au niveau du segment antérieur de l’œil (cornée, conjonctive, iris, corps ciliaire et cristallin), par la glande lacrymale et les tissus intraoculaires du segment postérieur. Le traitement par la cénégermine, administrée sous forme de collyre, vise à permettre la restauration de l’intégrité de la cornée.
- +Efficacité et sécurité cliniques
- +L’efficacité et la sécurité d’Oxervate ont été évaluées dans deux études cliniques multicentriques, randomisées, en double aveugle, contrôlées versus le véhicule (NGF0212 et NGF0214) chez les patients atteints de kératite neurotrophique modérée (lésion épithéliale persistante) ou sévère (ulcère cornéen) en échec de traitements non chirurgicaux. Dans les deux études, les patients ont reçu soit Oxervate soit le véhicule 6 fois par jours dans l’œil ou les yeux atteints pendant une période de 8 semaines et ont bénéficié d’un suivi ultérieur.
- +L’étude NGF0214 a inclus 48 patients (âge moyen de 65 ± 14 ans, fourchette 33-94 ans) qui ont été traités soit par Oxervate à la dose de 20 μg/ml soit par le véhicule (24 patients par bras). L’étude NGF0212 a inclus un total de 174 patients (âge moyen 61 ± 16 ans, fourchette 18-95 ans), qui ont reçu un traitement par Oxervate et le véhicule sans le composant L-méthionine. L’efficacité de deux doses différentes de cénégermine 20 et 10 μg/ml par rapport au véhicule (52 patients par bras) a été comparée de manière indépendante chez 156 patients.
- +Le tableau suivant donne un aperçu des résultats en termes de cicatrisation cornéenne complète d’une lésion épithéliale persistante ou d’un ulcère cornéen (le critère d’évaluation principal étant le plus grand diamètre de la coloration cornéenne par la fluorescéine <0,5 mm) après 4 et 8 semaines de traitement chez les patients qui ont reçu 20 µg/ml d’Oxervate ou le véhicule dans les deux études.
- + Etude NGF0214 Etude NGF0212
- +Résultats après 4 et 8 semaines de traitement Semaine 4 Semaine 8 Semaine 4 Semaine 8
- +Taux de cicatrisation cornéenne complète Oxervate 56,5 % 69,6 % 58,0 % 74,0 %
- +Véhicule 37,5 % 29,2 % 19,6 % 43,1 %
- + (Valeur de p) (0,191) (0,006) (0,001) (0,002)
-Der Prozentsatz der Patienten, bei denen es zu einer kompletten Aufhellung der Hornhaut kommt (Grad 0 auf der modifizierten Oxford-Skala), der kleinste quadratische Mittelwert bezüglich der Änderung gegenüber den Ausgangswerten bei der besten korrigierten Sehschärfe in die Ferne (Early Treatment Diabetic Retinopathy Studie mit Buchstabentafeln) und die Verbesserung der Hornhautempfindlichkeit in Millimetern mittels Cochet-Bonnet-Ästhesiometrie gemessen (Unterschied im Vergleich zum Ausgangswert >0), wurden ebenfalls nach 8 Wochen Behandlung in beiden Studien gemessen und ist in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst.
-Ergebnisse nach 8-wöchiger Behandlung Studie NGF0214 Studie NGF0212
- Komplette Aufhellung der Hornhaut Oxervate 22,7 % 21,4 %
-Wirkstoffträger 4,2 % 10,0 %
-(p-Wert) (0,062) (0,157)
- Bester korrigierter Fernvisus Oxervate 6,11 11,9
-Wirkstoffträger 3,53 6,9
-(p-Wert) (0,143) (0,213)
- Hornhautempfindlichkeit in der Läsion Oxervate 72,2 % 76,3 %
-Wirkstoffträger 60,0 % 68,4 %
-(p-Wert) (0,458) (0,442)
- +Le pourcentage de patients ayant présenté une cicatrisation cornéenne complète (grade 0 de l’échelle modifiée d’Oxford), la moyenne des moindres carrés de la variation du score de meilleure acuité visuelle de loin corrigée (en nombre de lettres sur l’échelle Early Treatment Diabetic Retinopathy Study) par rapport aux valeurs initiales et l’amélioration de la sensibilité cornéenne mesurée en millimètres par un esthésiomètre de Cochet-Bonnet (différence par rapport à la valeur initiale >0) ont également été mesurés après 8 semaines de traitement dans les deux études et sont résumés dans le tableau ci-dessous.
- +Résultats après 8 semaines de traitement Etude NGF0214 Etude NGF0212
- + Cicatrisation cornéenne complète Oxervate 22,7 % 21,4 %
- +Véhicule 4,2 % 10,0 %
- +(Valeur de p) (0,062) (0,157)
- + Meilleure acuité visuelle de loin corrigée Oxervate 6,11 11,9
- +Véhicule 3,53 6,9
- +(Valeur de p) (0,143) (0,213)
- + Sensibilité cornéenne au niveau de la lésion Oxervate 72,2 % 76,3 %
- +Véhicule 60,0 % 68,4 %
- +(Valeur de p) (0,458) (0,442)
-Pharmakokinetik
- +Les patients considérés comme ayant eu une cicatrisation complète après 8 semaines de traitement par Oxervate, n’ont pas eu tendance à présenter de récidives au cours de la période de suivi de 12 mois de l’étude NGF0212. Sur les 31 patients qui ont présenté une cicatrisation complète après le traitement initial par 20 μg/ml d‘Oxervate et pour lesquels des données étaient disponibles, plus de 80% présentaient toujours une cicatrisation complète à la fin de la période de suivi de 12 mois.
- +Pharmacocinétique
-Cenegermin wird nach der Anwendung am Auge hauptsächlich über den Tränenstrom und durch den Tränennasengang aus dem Auge entfernt; ein kleinerer Anteil wird in der Bindehaut, dem peri- orbitalen Gewebe und in geringem Maße durch die Hornhaut resorbiert.
-Die pharmakokinetischen Untersuchungen bei den Patienten, die an den Studien teilnahmen, zeigten keine Akkumulation von Cenegermin. Im Allgemeinen ist die systemische Resorption von Oxervate zu vernachlässigen.
- +Après instillation oculaire, la cénégermine est principalement éliminée de l’œil avec les secrétions lacrymales par le canal lacrymo-nasal; une faible proportion est absorbée par la conjonctive, le tissu périorbitaire et dans une moindre mesure par la cornée.
- +Les études pharmacocinétiques entreprises chez les patients inclus dans les études, n’ont pas mis en évidence d’accumulation de la cénégermine. De manière générale, l’absorption systémique d’Oxervate est négligeable.
-Nach der Anwendung der Augentropfen verteilt sich Cenegermin besonders im vorderen Teil des Auges, obwohl eine Studie mit radioaktiv markiertem Cenegermin bei Ratten gezeigt hat, dass es in Dosen, die deutlich höher sind als die, die bei Menschen mit Augentropfen zur Behandlung der neurotrophen Keratitis angewendet werden, auch die Retina und andere hintere Teile des Auges erreicht. Bei Anwendung der Dosis ins Auge wird Cenegermin nicht im ganzen Körper verteilt, da es keine systemische Resorption oberhalb der natürlichen Baseline-Werte gibt.
-Metabolismus
-Am Auge angewendetes Cenegermin wird hauptsächlich durch Tränensekretion eliminiert und der Rest wird hauptsächlich durch lokale Gewebeproteasen biotransformiert.
- +Après administration du collyre, la cénégermine est surtout distribuée dans le segment antérieur de l’œil. Toutefois, une étude a montré que la cénégermine radiomarquée, administrée à des rats à des posologies nettement supérieures à celles prescrites chez l’homme sous forme de collyre dans le traitement de la kératite eutrophique, atteignait la rétine ainsi que d’autres parties du segment postérieur de l’œil. Lors de l’administration de la dose dans l’œil, la cénégermine n’est pas distribuée dans l’ensemble de l’organisme, car il n’y a pas d’absorption systémique au-delà des concentrations initiales naturelles.
- +Métabolisme
- +La cénégermine administrée par voie oculaire est principalement éliminée par sécrétion lacrymale et la quantité résiduelle est essentiellement métabolisée par les protéases tissulaires locales.
-Cenegermin, das als Augentropfen angewendet wird, wird hauptsächlich durch Tränensekretion eliminiert.
-Präklinische Daten
-Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie (zentrales Nervensystem), Toxizität bei einfacher und wiederholter Gabe und Reproduktionstoxizität, embryonalen/fetalen Entwicklung sowie zur prä- und postnatalen Entwicklung lassen die präklinischen Daten bei Anwendung am Auge (Augentropfen), intravenöser und/oder subkutaner Verabreichung keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
-Sonstige Hinweise
-Inkompatibilitäten
-Nicht zutreffend.
-Haltbarkeit
-Ungeöffnete Durchstechflasche: 2 Jahre
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Geöffnete Durchstechflasche
-Nach dem Öffnen muss das Arzneimittel unter 25 °C gelagert und innerhalb von 12 Stunden bei 25 °C verwendet werden.
-Aus mikrobiologischer Sicht schließt die Methode der Öffnung (d. h. durch Verbinden des Durchstechflaschenadapters mit der Durchstechflasche) das Risiko einer mikrobiellen Verunreinigung aus.
-Besondere Lagerungshinweise
-«Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren»
-Oxervate Durchstechflaschen
-Apotheke
-Der Wochen-Karton mit den Durchstechflaschen muss in einem Gefrierschrank (-20 °C ± 5 °C) aufbewahrt werden.
-Patient
-Der Patient erhält einen Wochen-Karton mit 7 Durchstechflaschen Oxervate in einer Isolierverpackung. Sobald der Patient zu Hause ist (und spätestens 5 Stunden, nachdem der Patient das Arzneimittel in der Apotheke erhalten hat), muss der Wochen-Karton bei 2-8 °C in einen Kühlschrank gestellt werden. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass das gefrorene Arzneimittel aus der Apotheke bis zu 30 Minuten zum Auftauen benötigen kann.
-Zur Anwendung über den Tag wird jeden Tag eine Mehrdosen-Durchstechflasche Oxervate aus dem Kühlschrank entnommen. Eine geöffnete Durchstechflasche kann im Kühlschrank oder unter 25 °C aufbewahrt werden, muss aber innerhalb von 12 Stunden verwendet werden.
-Nach dieser Zeitspanne muss der Inhalt der Durchstechflasche entsorgt werden, unabhängig davon, wie viel Restlösung in der Durchstechflasche noch vorhanden ist.
-Hinweise für die Handhabung
-Der Patient erhält einen Wochen-Karton mit 7 Durchstechflaschen Oxervate.
-Dieses Arzneimittel darf nur mit dem dafür vorgesehenen Durchstechflaschenadapter und den Einwegprodukten (Pipetten) verwendet werden, die zusätzlich zum Wochen-Karton mit Oxervate bereitgestellt werden.
-Es wird ein Anwendungssystem, enthaltend 7 Durchstechflaschenadapter (d. h. 1 pro Tag), 42 Pipetten (d. h. 6 pro Tag) und 42 Desinfektionstücher (d. h. 6 pro Tag) zusammen mit einer Karte, auf der die Dosis notiert wird, zusätzlich zum Wochenkarton mit 7 Durchstechflaschen Oxervate bereitgestellt, was für die Anwendung des Arzneimittels für eine Woche ausreicht. Zusätzlich werden Adapter (1), Pipetten (3) und Desinfektionstücher (3) als Ersatz bereitgestellt.
-Der Patient erhält einen Wochen-Karton mit 7 Mehrdosen-Durchstechflaschen Oxervate, die bis zu dem Tag, an dem sie verwendet werden, im Kühlschrank aufbewahrt werden müssen.
-Zusätzlich erhält der Patient Durchstechflaschenadapter, Pipetten und Desinfektionstücher.
-Jeden Morgen (immer zur gleichen Zeit) sollte eine Mehrdosen-Durchstechflasche Oxervate für die zwölfstündige Behandlungsphase aus dem Kühlschrank genommen werden.
-So wird die Mehrdosen-Durchstechflasche, die das Arzneimittel enthält, vorbereitet:
-1)Waschen Sie sich die Hände, stellen Sie Durchstechflasche auf eine stabile Unterlage und entfernen Sie die Kunststoff-Schutzkappe.
-2)Ziehen Sie die Rückseite der Blisterpackung des Adapters ab.
-3)Verbinden Sie den Durchstechflaschenadapter, ohne ihn aus seiner Blisterpackung zu entnehmen, mit der Durchstechflasche, indem Sie ihn fest auf die Durchstechflasche drücken, bis er auf den Hals der Durchstechflasche einrastet und die Spitze des Adapters durch den Gummistopfen der Durchstechflasche dringt. Sobald der Adapter richtig angeschlossen ist, darf er nicht mehr von der Durchstechflasche entfernt werden.
-4)Entfernen und entsorgen Sie die Blisterpackung des Durchstechflaschenadapters. Die Oberfläche des Adapters darf nicht berührt werden.
- +La cénégermine administrée sous forme de collyre est principalement éliminée par secrétion lacrymale.
- +Données précliniques
- +Les données précliniques issues des études conventionnelles de pharmacologie de sécurité (système nerveux central), de toxicité après administration unique ou répétée, de toxicité sur la reproduction, le développement embryonnaire/fœtal ainsi que le développement pré et postnatal, n’ont pas mis en évidence de risque particulier chez l’homme lors de l’administration par voie ophtalmique (collyre), intraveineuse et/ou sous-cutanée.
- +Remarques particulières
- +Incompatibilités
- +Non pertinent.
- +Stabilité
- +Flacon non ouvert: 2 ans
- +Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur l’emballage.
- +Flacon ouvert
- +Après ouverture du flacon, le médicament doit être conservé à une température inférieure à 25 °C et doit être utilisé dans les 12 heures à 25 °C.
- +Sur le plan microbiologique, la méthode d’ouverture (c’est-à -dire la connexion de l’adaptateur sur le flacon) exclut le risque de contamination microbienne.
- +Remarques concernant le stockage
- +«Tenir hors de la portée des enfants»
- +Flacons d‘Oxervate
- +A la pharmacie
- +La boîte en carton hebdomadaire contenant les flacons doit être conservée au congélateur (-20 °C ± 5 °C).
- +Chez le patient
- +Le patient reçoit une boîte en carton hebdomadaire contenant 7 flacons d’Oxervate dans un conditionnement isolant. Dès que le patient regagne son domicile (dans les 5 heures qui suivent l’obtention du médicament à la pharmacie), la boîte en carton hebdomadaire doit être placée au réfrigérateur entre 2 et 8 °C. Le patient doit être informé que la décongélation du médicament obtenu à la pharmacie peut nécessiter 30 minutes.
- +Chaque jour, un flacon multidose d’Oxervate doit être retiré du réfrigérateur pour être utilisé dans la journée. Tout flacon ouvert peut être conservé au réfrigérateur ou à une température inférieure à 25 °C, mais doit être utilisé dans les 12 heures. Une fois ce délai écoulé, le contenu du flacon doit être jeté, quelle que soit la quantité de solution restant dans le flacon.
- +Remarques concernant la manipulation
- +Le patient reçoit une boîte en carton hebdomadaire contenant 7 flacons d’Oxervate.
- +Ce médicament ne doit être utilisé qu‘avec les adaptateurs de flacon prévus à cet effet et les produits à usage unique (pipettes) qui sont également fournis en plus du carton hebdomadaire d’Oxervate.
- +Un système d’administration contenant 7 adaptateurs (soit 1 par jour), 42 pipettes (soit 6 par jour) et 42 lingettes désinfectantes (soit 6 par jour), ainsi qu’une fiche permettant de noter la dose sont fournis en plus de la boîte en carton hebdomadaire contenant 7 flacons d’Oxervate, ce qui suffit pour administrer le médicament pendant une semaine. Sont également fournis en réserve un adaptateur (1), des pipettes (3) et des lingettes désinfectantes (3).
- +Le patient reçoit une boîte en carton hebdomadaire contenant 7 flacons multidoses d’Oxervate qui devront être conservés au réfrigérateur jusqu’au jour de leur utilisation.
- +Il recevra également un adaptateur de flacon, des pipettes et des lingettes désinfectantes.
- +Chaque matin (toujours à la même heure), un flacon multidose d’Oxervate devra être retiré du réfrigérateur afin de débuter la phase de traitement de douze heures.
- +La préparation du flacon multidose qui contient le médicament se fera conformément aux instructions suivantes:
- +1) Se laver les mains, poser le flacon sur une surface stable et retirer l’opercule de protection en plastique.
- +2) Décoller le film au verso de l’emballage thermoformé de l’adaptateur.
- +3) Sans retirer l’adaptateur de son emballage thermoformé, le fixer au flacon en le poussant fermement sur le flacon jusqu’à ce qu’il s’enclenche sur le col du flacon et que l’extrémité de l’adaptateur s’enfonce dans le bouchon en caoutchouc du flacon. Une fois que l’adaptateur a été correctement fixé, il ne doit plus être retiré du flacon.
- +4) Retirer, puis jeter l’emballage thermoformé de l’adaptateur. Ne pas toucher la surface de l’adaptateur.
-So entnehmen und wenden Sie eine Dosis Oxervate an:
-5)Nehmen Sie ein Desinfektionstuch und reinigen Sie damit vorsichtig die Oberfläche des Ventils auf dem Luer-Lock-Anschlussstück des Durchstechflaschenadapters. Warten Sie nach der Reinigung ca. 1 Minute, damit das Ventil trocknen kann.
-6)Nehmen Sie eine Pipette und entnehmen Sie sie aus der Schutzverpackung.
-7)Schrauben Sie die Pipette (im Uhrzeigersinn) auf das Luer-Lock-Anschlussstück des Adapters.
-8)Achten Sie darauf, dass der Kolben der Pipette ganz nach unten geschoben wurde.
-9)Drehen Sie die Durchstechflasche auf den Kopf (mit der angeschlossenen Pipette) und ziehen Sie den Kolben vorsichtig bis zum Anschlag zurück, um die Lösung in die Pipette aufzuziehen (achten Sie darauf, dass der Kolben den Anschlag erreicht hat).
-10)Überprüfen Sie die Pipette, um sicherzustellen, dass sie die Lösung enthält. Luftblasen können Verstopfungen verursachen und verhindern, dass sich die Pipette ordnungsgemäß füllt (vor allem bei der ersten Entnahme). Wenn die Pipette leer ist, halten Sie die Durchstechflasche mit der angeschlossenen Pipette weiterhin mit dem Flaschenkopf nach unten, drücken Sie den Kolben ganz hinein und ziehen Sie ihn dann wieder zurück.
-11)Sobald die Pipette ordnungsgemäß gefüllt ist, schrauben Sie die Pipette aus dem Luer-Lock- Anschluss des Durchstechflaschenadapters.
- +Pour prélever et administrer une dose d’Oxervate, il convient de suivre les étapes suivantes:
- +5) Prendre une lingette désinfectante et nettoyer délicatement la surface de la valve du connecteur Luer-Lock de l’adaptateur. Après le nettoyage, laisser sécher la valve pendant environ une minute.
- +6) Prendre une pipette, la retirer de son emballage protecteur.
- +7) Fixer la pipette en la vissant (dans le sens des aiguilles d’une montre) sur le connecteur Luer Lock de l’adaptateur.
- +8) S’assurer que le piston de la pipette a été entièrement poussé vers le bas.
- +9) Retourner le flacon à l’envers (la pipette y étant fixée) et tirer délicatement le piston de la pipette jusqu’à la butée afin d‘aspirer la solution dans la pipette (s’assurer que le piston a atteint la butée).
- +10) Examiner la pipette pour s’assurer qu’elle contienne bien la solution. Des bulles d‘air peuvent être à l’origine d’une obstruction et empêcher le remplissage correct de la pipette (surtout au cours du premier prélèvement). Si la pipette est vide, maintenir le flacon à l’envers avec la pipette fixée, pousser le piston à fond et le tirer à nouveau.
- +11) Lorsque la pipette est correctement remplie, la dévisser du connecteur Luer-Lock de l’adaptateur.
-12)Halten Sie die Pipette zwischen Ihrem Mittelfinger und Daumen nach unten, neigen Sie den Kopf zurück und positionieren Sie die Pipette über dem betroffenen Auge. Ziehen Sie das untere Augenlid nach unten. Drücken Sie den Kolben sanft nach unten, bis sich ein Tropfen in den Bindehautsack löst.
-13)Entsorgen Sie die Pipette und das Desinfektionstuch unmittelbar nachdem Sie sie verwendet haben.
-14)Wenn einen Fehler gemacht und der Tropfen nicht ins Auge getropft wurde, wiederholen Sie die Schritte oben mit einer neuen Pipette und einem neuen Desinfektionstuch.
-15)Stellen Sie die Durchstechflasche für den Rest des Tages nach jeder Anwendung mit angeschlossenem Fläschchenadapter zurück in den Kühlschrank (oder lagern Sie es bei unter 25 °C).
-(image)
-Die Anweisungen zur Anwendung oben (Schritte 5 bis 15) sollten alle 2 Stunden (sechs Mal pro Tag) jeweils mit einem neuen Desinfektionstuch und einer neuen Pipette wiederholt werden.
-Die gebrauchte Durchstechflasche muss am Ende jeden Tages entsorgt werden (auch wenn sie noch Flüssigkeit enthält), aber auf jeden Fall spätestens 12 Stunden nachdem der Adapter darauf angebracht wurde.
-Der Patient sollte aufgefordert werden, einen Wecker zu stellen, um die exakte Dosierung alle 2 Stunden zu gewährleisten.
-Der Patient sollte aufgefordert werden, das mit dem Verabreichungssystem mitgelieferte Wochen- Dosisprotokoll zu verwenden, um die ordnungsgemäße Anwendung der täglichen sechs Dosierungen zu überwachen. Auf dieser Karte sollte der Patient das Datum der ersten wöchentlichen Anwendung, den Zeitpunkt an dem die Durchstechflasche geöffnet wurde (d. h. an dem der Durchstechflaschenadapter an die Durchstechflasche angeschlossen wurde) und danach die Uhrzeit jeder Anwendung am Auge über die Woche dokumentieren.
-Für die Dauer der Behandlung wird jede Woche ein neuer Vorrat Oxervate bereitgestellt.
-Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
-Zulassungsnummer
- +12) Tenir la pipette entre le majeur et le pouce et la diriger vers le bas, incliner la tête en arrière et positionner la pipette au-dessus de l’œil atteint. Tirer la paupière inférieure vers le bas. Pousser doucement le piston jusqu’à ce qu’une goutte tombe dans le cul-de-sac conjonctival.
- +13) Jeter la pipette et la lingette désinfectante immédiatement après les avoir utilisées.
- +14) En cas d’erreur, si la goutte tombe en dehors de l’œil, répéter les étapes décrites ci-dessus en utilisation une nouvelle pipette et une nouvelle lingette.
- +15) Après chaque administration, remettre le flacon au réfrigérateur pour le reste de la journée, l’adaptateur restant fixé (ou le conserver à une température inférieure à 25 °C).
- +(image)
- +Les instructions d’emploi décrites ci-dessus (étape 5 à 15) doivent être répétées toutes les 2 heures (six fois par jour) en utilisant à chaque fois une nouvelle lingette désinfectante et une nouvelle pipette.
- +Le flacon usagé doit être jeté à la fin de la journée (même s’il contient encore du liquide), mais au plus tard 12 heures après avoir fixé l’adaptateur au flacon.
- +Il faut conseiller au patient d’utiliser une alarme afin de garantir l’administration exacte de la dose toutes les 2 heures.
- +Il faut conseiller au patient d’utiliser la fiche hebdomadaire de saisie de la dose fournie avec le système d’administration du médicament, afin de contrôler l’administration conforme des six doses journalières. Sur cette fiche, il devra indiquer la date de la première utilisation hebdomadaire, l’heure d’ouverture du flacon (c.-à -d. le moment où l’adaptateur a été fixé au flacon) ainsi que l‘heure de chaque instillation oculaire au cours de la semaine.
- +Chaque semaine, un nouveau stock d’Oxervate sera remis au patient pendant toute la durée du traitement.
- +Tout médicament non utilisé ou déchet doit être éliminé conformément à la réglementation nationale en vigueur.
- +Numéro d’autorisation
-Packungen
-1 ml Oxervate-Lösung in sterilen, konservierungsmittelfreien Mehrdosen-Durchstechflaschen aus Typ-I-Glas, die mit einem Gummistopfen und einer Aluminiumkappe mit Flip-off-Schutzkappe aus Polypropylen verschlossen sind, in einer Verpackung aus Karton.
-Packungsgröße: 7 Mehrdosen-Durchstechflaschen pro Karton (B)
-Zusätzliches Anwendungssystem mit 7 Durchstechflaschen, 42 Pipetten, 42 Desinfektionstücher und 1 Wochen-Dosisprotokoll, zuzüglich Adapter (1), Pipetten (3) und Tücher (3) als Ersatz.
-Zulassungsinhaberin
- +Présentation
- +1 ml de solution d‘Oxervate en flacon multidose stérile, en verre de type 1, sans conservateur, fermé par un bouchon de caoutchouc et une capsule en aluminium dotée d’un opercule amovible en polypropylène, présenté dans un emballage en carton.
- +Taille du conditionnement: 7 flacons multidose par carton (B)
- +Système d’administration supplémentaire comprenant 7 adaptateurs , 42 pipettes, 42 lingettes désinfectante et une fiche hebdomadaire de saisie de la dose, ainsi qu’un adaptateur (1), des pipettes (3) et des lingettes désinfectantes (3) supplémentaires en réserve.
- +Titulaire de l’autorisation
-Hersteller
-Dompé farmaceutici S.p.A. Dompé farmaceutici S.p.A. Via Campo di Pile 67100 L’Aquila Italien
-Stand der Information
-April 2018
- +Mise à jour de l’information
- +Avril 2018
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