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Accueil - Information professionnelle sur Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml - Changements - 11.11.2020
18 Changements de l'information professionelle Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml
  • -Zusammensetzung
  • -Wirkstoffe
  • +Composition
  • +Principes actifs
  • -Hilfsstoffe
  • -Glucosum, Natri hydroxidum, Aqua ad iniectabilia.
  • -1 ml Injektionslösung enthält 0,0086 mg Natrium.
  • +Excipients
  • +Glucosum, Natri hydroxidum , Aqua ad iniectabilia.
  • +1 ml de solution injectable contient 0.0086 mg de sodium.
  • -Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
  • -Spinalanästhesie bei Erwachsenen für chirurgische Eingriffe von kurzer Dauer.
  • -Dosierung/Anwendung
  • -Nur zur Anwendung im Krankenhaus.
  • -Eine Spinalanästhesie darf nur von (oder unter der Aufsicht von) medizinischem Fachpersonal mit der erforderlichen Kompetenz und Erfahrung durchgeführt werden.
  • -Ausrüstung, Arzneimittel und qualifiziertes Personal für die Versorgung von Notfällen (z. B. für die Freihaltung der Atemwege und Verabreichung von Sauerstoff) müssen unmittelbar verfügbar sein, da nach der Anwendung von Lokalanästhetika in seltenen Fällen schwerwiegende Reaktionen, bisweilen mit Todesfolge, aufgetreten sind, selbst wenn in der Anamnese des Patienten keine individuelle Überempfindlichkeit vorlag.
  • -Übliche Dosierung
  • -Die Dosis ist individuell nach den Gegebenheiten des konkreten Patientenfalls zu bemessen. Bei der Bemessung der Dosis sind die körperliche Verfassung des Patienten und etwaige gleichzeitig angewandte Arzneimittel zu berücksichtigen. Grundsätzlich ist die niedrigstmögliche Dosis anzuwenden.
  • -Die Wirkungsdauer ist dosisabhängig.
  • -Die nachstehenden Dosisempfehlungen gelten für Erwachsene von durchschnittlicher Grösse und Gewicht (ca. 70 kg) und für eine wirksame Blockade nach einmaliger Gabe. Bezüglich der Stärke und Dauer der Wirkung sind von Patient zu Patient erhebliche Unterschiede zu beobachten. Die Erfahrung des Anästhesisten und die Kenntnis des Allgemeinzustands des Patient sind essenziell für die Dosisfindung.
  • -Die Dosisempfehlung lautet wie folgt:
  • -Dosierung bei Erwachsenen
  • -Indikation Konzentration mg/ml Volumen (ml) Gesamtdosis (mg) Mittlere Wirkungsdauer (Minuten)
  • -Sensorische Blockade bis auf Höhe von Th10 erforderlich 20 2-3 40-60 Etwa 100-130
  • +Indications/Possibilités d’emploi
  • +Anesthésie intrathécale chez l’adulte pour une intervention chirurgicale de courte durée.
  • +Posologie/Mode d’emploi
  • +Réservé à l’usage hospitalier.
  • +L’anesthésie intrathécale doit être pratiquée exclusivement par un personnel médical (ou sous sa supervision) spécialisé disposant des connaissances et de l’expérience nécessaires.
  • +Le matériel, les médicaments et le personnel qualifié pour prendre en charge une situation d’urgence, par exemple pour assurer le maintien de la perméabilité des voies respiratoires et administrer de l’oxygène, doivent être disponibles immédiatement car, dans de rares cas, des réactions graves, parfois avec issue fatale, ont été décrites après utilisation d’anesthésiques locaux, même en l’absence d’antécédents d’hypersensibilité individuelle chez le patient.
  • +Posologie usuelle
  • +La posologie doit être déterminée individuellement en fonction des caractéristiques spécifiques du patient. Lors de la détermination de la dose, il convient de tenir compte de l’état physique du patient et de l’administration concomitante d’autres médicaments. Il convient d’utiliser la dose la plus faible possible.
  • +La durée d’action est dose-dépendante.
  • +Les doses ci-dessous sont recommandées chez des patients adultes d’une taille et d’un poids moyens (environ 70 kg) pour obtenir un bloc efficace en administration unique. En ce qui concerne l’intensité et la durée d’action, d’importantes variations individuelles sont observées. L’expérience de l’anesthésiste ainsi que la connaissance de l’état général du patient sont des éléments essentiels pour la détermination de la dose.
  • +Les recommandations posologiques sont les suivantes :
  • +Posologie chez l’adulte
  • +Indication Concentration mg/ml Volume (ml) Dose totale (mg) Durée d’action moyenne (minutes)
  • +Niveau du bloc sensitif requis T10 20 2-3 40-60 Approximativement 100-130
  • -Im Allgemeinen beträgt die empfohlene Höchstdosis Chloroprocainhydrochlorid 80 mg (= 4 ml Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml).
  • -Art der Anwendung
  • -Da Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml Glucose enthält, darf es ausschliesslich intrathekal verabreicht werden. Die epidurale Gabe von Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml wird nicht empfohlen.
  • -Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml wird mit einer Filternadel in die Intervertebralräume L2/L3, L3/L4 und L4/L5 intrathekal injiziert.
  • -Die Lösung wird langsam injiziert; davor wird eine geringe Menge Liquor cerebrospinalis aspiriert, um die korrekte Lage der Nadel zu überprüfen. Dabei sind die Vitalfunktionen des Patienten sehr aufmerksam zu überwachen und kontinuierlicher verbaler Kontakt aufrechtzuerhalten.
  • -Bei Anzeichen von akuter systemischer Toxizität oder totalem Spinalblock muss die Injektion des Lokalanästhetikums sofort beendet werden. Wenn der Patient aufrecht sitzt, diffundiert die injizierte Lösung hauptsächlich nach kaudal (in Richtung des Kreuzbeins). Wenn der Patient liegt, diffundiert das Anästhetikum der Schwerkraft folgend, je nach Lagerung des Patienten (Trendelenburg oder Anti-Trendelenburg).
  • -Dosisanpassung aufgrund unerwünschter Wirkungen/Interaktionen
  • -Die gleichzeitige Anwendung dieses Arzneimittels und anderer Arzneimittel wird nicht empfohlen.
  • -Spezielle Dosierungsanweisungen
  • -Bei Patienten mit beeinträchtigtem Allgemeinzustand ist es ratsam, die Dosis zu reduzieren.
  • -Darüber hinaus ist bei Vorliegen einer Begleiterkrankung (z. B. Gefässverschluss, Arteriosklerose, diabetische Polyneuropathie) die Dosis zu reduzieren.
  • -Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
  • -Bei Patienten mit beeinträchtigter Leber- oder Nierenfunktion wird empfohlen, eine herabgesetzte Dosis anzuwenden.
  • -Kinder und Jugendliche
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml bei Kindern und Jugendlichen wurde bisher nicht untersucht. Es liegen keine Daten vor.
  • -Die Anwendung von Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen.
  • -Die Anwendung von Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml bei Kindern unter sechs Monaten ist kontraindiziert.
  • -Kontraindikationen
  • -Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml darf nicht bei Patienten angewendet werden, bei denen eine der folgenden Kontraindikationen vorliegt:
  • -·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Prilocain, anderen Lokalanästhetika vom Amidtyp oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung;
  • -·schwere Störungen der kardialen Erregungsleitung;
  • -·schwere Anämie;
  • -·dekompensierte Herzinsuffizienz;
  • -·kardiogener und hypovolämischer Schock;
  • -·angeborene oder idiopathische Methämoglobinämie;
  • -·gleichzeitige Anwendung von Antikoagulanzien;
  • -·allgemeine und besondere Kontraindikationen für die Technik der Spinalanästhesie.
  • -Die Anwendung von Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml bei Kindern unter sechs Monaten ist kontraindiziert, da bei ihnen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Methämoglobinämie besteht.
  • -Die intravasale Injektion von Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml ist kontraindiziert. Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml darf nicht in entzündete Areale injiziert werden.
  • -Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
  • -Da Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml Glucose enthält, darf es ausschliesslich intrathekal verabreicht werden. Die epidurale Gabe von Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml wird nicht empfohlen.
  • -Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml kann die methämoglobinbildende Wirkung von Arzneimitteln, die als Methämoglobinbildner bekannt sind, verstärken (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • -Eine Spinalanästhesie darf nur von (oder unter der Aufsicht von) medizinischem Fachpersonal mit der erforderlichen Kompetenz und Erfahrung durchgeführt werden. Der zuständige Arzt hat die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um eine intravasale Injektion zu vermeiden.
  • -Ausserdem ist es unerlässlich, dass der Arzt Nebenwirkungen, systemische Toxizität und andere Komplikationen zu erkennen und zu behandeln weiss. Bei Anzeichen von akuter systemischer Toxizität oder totalem Spinalblock muss die Injektion des Lokalanästhetikums sofort beendet werden (siehe Rubrik «Überdosierung»).
  • -Manche Patienten bedürfen besonderer Massnahmen, um das Risiko für schwere Nebenwirkungen zu senken, selbst wenn eine lokoregionale Anästhesie die optimale Wahl für den chirurgischen Eingriff darstellt:
  • -·Patienten mit komplettem oder partiellem Schenkelblock, da Lokalanästhetika die myokardiale Erregungsleitung unterdrücken können.
  • -·Patienten mit schwerer dekompensierter Herzinsuffizienz. Das Risiko für Methämoglobinämie ist zusätzlich zu berücksichtigen (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -·Patienten mit schwerer Leber- oder Nierenerkrankung.
  • -·Patienten höheren Alters oder mit beeinträchtigtem Allgemeinzustand.
  • -·Patienten, die mit Klasse-III-Antiarrhythmika (z. B. Amiodaron) behandelt werden. Diese Patienten bedürfen einer sorgfältigen Beobachtung und EKG-Überwachung, da die Auswirkungen auf das Herz sich addieren können (siehe Rubrik «Wechselwirkungen»).
  • -·Bei Patienten mit akuter Porphyrie darf Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml nur bei absoluter Indikation angewendet werden, da Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml die Porphyrie möglicherweise verstärken kann. Bei allen Patienten mit Porphyrie sind angemessene Vorsichtsmassnahmen zu ergreifen.
  • -Es ist zwingend erforderlich, einen zuverlässigen venösen Zugang sicherzustellen.
  • -Wie bei allen Lokalanästhetika kann der Blutdruck abfallen und die Herzfrequenz sich verlangsamen.
  • -Bei Hochrisikopatienten wird empfohlen, vor dem Eingriff den Allgemeinzustand zu verbessern.
  • -Eine seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung einer Spinalanästhesie ist ein hoher oder totaler Spinalblock, der zur Kreislauf- oder Atemdepression führen kann. Die Kreislaufdepression wird durch anhaltende Blockade des sympathischen Nervensystems induziert und kann zu schwerer Hypotonie und Bradykardie bis hin zum Herzstillstand führen. Die Atemdepression wird durch die Blockade der Atemmuskulatur und des Zwerchfells hervorgerufen.
  • -Insbesondere bei älteren Patienten und bei Schwangeren im letzten Trimenon besteht ein erhöhtes Risiko eines hohen oder totalen Spinalblocks; daher wird hier eine Dosisreduktion des Anästhetikums empfohlen.
  • -Insbesondere bei älteren Patienten stellt ein plötzlicher Blutdruckabfall eine potenzielle Komplikation der Spinalanästhesie dar.
  • -In seltenen Fällen können nach einer Spinalanästhesie neurologische Schäden in Form von Parästhesien, Sensibilitätsverlust, motorischer Schwäche oder Lähmung auftreten. Gelegentlich persistieren diese Symptome.
  • -Es liegen keine Hinweise darauf vor, dass neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Hemiplegie, Paraplegie oder neuromuskuläre Erkrankungen durch eine Spinalanästhesie negativ beeinflusst werden könnten. Dennoch ist eine solche Anästhesie hier mit Vorsicht anzuwenden. Es wird empfohlen, vor der Anwendung eine sorgfältige Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses vorzunehmen.
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis (4 ml Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml); d. h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • -Interaktionen
  • -Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml kann die methämoglobinbildende Wirkung von Arzneimitteln verstärken, die als Methämoglobinbildner bekannt sind (z. B. Sulfonamide, Antimalariamittel, Natrium-Nitroprussid und Nitroglycerin).
  • -Bei gleichzeitiger Anwendung von Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml mit anderen Lokalanästhetika oder Arzneimitteln mit ähnlicher chemischer Struktur wie Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml (z. B. bestimmte Antiarrhythmika wie Apridin, Lidocain, Mexiletin und Tocainid) ist eine Addition von unerwünschten Wirkungen möglich.
  • -Es wurden keine Studien zu Wechselwirkungen zwischen Prilocain und Klasse-III-Antiarrhythmika (z. B. Amiodaron) durchgeführt, hier ist jedoch ebenfalls Vorsicht geboten (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Die Kombination mehrerer Lokalanästhetika führt zu additiven Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und das zentrale Nervensystem.
  • -Schwangerschaft, Stillzeit
  • -Schwangerschaft
  • -Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung bei Schwangeren. Prilocain passiert die Plazentaschranke.
  • -Es liegen Berichte über Fälle von behandlungsbedürftiger Methämoglobinämie bei Neugeborenen nach einer Parazervikalblockade oder Pudendusanästhesie mit Prilocain zur Geburtshilfe vor.
  • -Bei Anwendung anderer Lokalanästhetika vom Amidtyp zur Parazervikalblockade sind Fälle von fetaler Bradykardie mit letalem Ausgang aufgetreten.
  • -Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (ausführliche Angaben siehe Rubrik «Präklinische Daten»).
  • -Während der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nicht verabreicht werden, es sei denn dies ist eindeutig erforderlich.
  • -Die Anwendung von Prilocain zur Parazervikalblockade oder Pudendusanästhesie ist zu vermeiden.
  • -Stillzeit
  • -Es ist nicht bekannt, ob Prilocain in die Muttermilch übergeht. Wenn die Anwendung in der Stillzeit erforderlich ist, kann das Stillen ca. 24 Stunden nach der Anwendung wiederaufgenommen werden.
  • -Fertilität
  • -Es liegen keine Daten zur Auswirkung von Prilocain auf die Fertilität beim Menschen vor. Bei männlichen und weiblichen Ratten hat Prilocain keinen Einfluss auf die Fertilität gezeigt (siehe Rubrik «Präklinische Daten»).
  • -Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
  • -Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml kann einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, haben. Das Arzneimittel kann Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit, Diplopie, Sehstörungen, Bewusstseinsverlust, Zittern und Krämpfe hervorrufen.
  • -Unerwünschte Wirkungen
  • -Die möglichen Nebenwirkungen der Anwendung von Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml ähneln im Allgemeinen den Nebenwirkungen anderer Lokalanästhetika vom Amidtyp bei Anwendung zur Spinalanästhesie. Die durch das Arzneimittel hervorgerufenen Nebenwirkungen sind schwer von den physiologischen Wirkungen der Nervenblockade (z. B. Blutdrucksenkung, Bradykardie, vorübergehende Harnretention) sowie von direkten (z. B. Spinalhämatom) oder indirekten (z. B. Meningitis) Auswirkungen der Injektion oder Folgen des Liquorverlusts (z. B. postspinale Kopfschmerzen) zu unterscheiden.
  • -Bei den Häufigkeitsangaben zu den nachstehend aufgeführten Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10‘000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000).
  • -Innerhalb jeder Häufigkeitskategorie sind die unerwünschten Wirkungen in abnehmender Reihenfolge ihrer Schwere aufgeführt.
  • -Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • -Selten: Methämoglobinämie, Zyanose
  • -Erkrankungen des Immunsystems
  • -Selten: Anaphylaktischer Schock, anaphylaktische Reaktion, allergische Reaktion, Juckreiz
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • -Häufig: Parästhesie, Schwindel
  • -Gelegentlich: Anzeichen und Symptome einer ZNS-Toxizität (Konvulsionen, Parästhesie im Mundbereich, Bewusstseinsverlust, Zittern, Taubheitsgefühl der Zunge, Sprechstörungen, Hörstörungen, Tinnitus, Sehstörungen)
  • -Selten: Arachnoiditis, Neuropathie, Schädigung der peripheren Nerven
  • -Augenerkrankungen
  • -Selten: Diplopie
  • -Herzerkrankungen
  • -Gelegentlich: Bradykardie
  • -Selten: Herzstillstand, Arrhythmie
  • -Gefässerkrankungen
  • -Sehr häufig: Hypotonie
  • -Gelegentlich: Hypertonie
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • -Selten: Atemdepression
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Sehr häufig: Übelkeit
  • -Häufig: Erbrechen
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • -Gelegentlich: Rückenschmerzen, vorübergehende Muskelschwäche
  • -Die Anzeichen einer Intoxikation durch Lokalanästhetika sind bei allen verwendeten Präparaten gleich, sowohl in ihrem Erscheinungsbild als auch in ihrer Behandlung.
  • -Trotz der klinisch nachgewiesenen hohen Verträglichkeit von Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml sind bei Plasmakonzentrationen oberhalb eines kritischen Schwellenwerts toxische Wirkungen nicht auszuschliessen. Diese Nebenwirkungen betreffen hauptsächlich das zentrale Nervensystem und das Herz-Kreislauf-System.
  • -Die effektivsten prophylaktischen Massnahmen sind die gewissenhafte Einhaltung der Dosisempfehlungen für Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml sowie unbedingt die Kontrolle der Wirkung durch den Arzt (visueller und verbaler Kontakt zum Patienten), ausserdem eine sorgfältige Aspiration vor der Injektion.
  • -Leichte Nebenwirkungen (Schwindelgefühl, Benommenheit) sind mögliche Folgen einer mässigen Überdosierung und klingen in der Regel nach Dosisreduktion bzw. Abbruch der Anwendung von Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml rasch ab.
  • -Eine erhebliche Überdosierung und/oder versehentliche Injektion des Lokalanästhetikums in ein Blutgefäss kann schwere Nebenwirkungen hervorrufen. Diese äussern sich in Form zentralnervöser Symptome (Agitiertheit, Sprechstörungen, Desorientierung, Schwindel, Muskelkontraktionen, Krampfanfälle, Erbrechen, Bewusstseinsverlust, Atemstillstand und Mydriasis) und kardiovaskulärer Symptome (Erhöhung von Blutdruck und Herzfrequenz, Arrhythmie, Blutdruckabfall, Asystolie) infolge einer Reizung und/oder Depression von Hirnrinde und -mark (siehe Rubrik «Überdosierung»).
  • -Darüber hinaus können infolge einer Hemmung bzw. Blockade des kardialen Erregungsleitungssystems eine Verlangsamung der Herzfrequenz und eine Myokarddepression auftreten.
  • -Als weitere mögliche Ursachen für Nebenwirkungen müssen auch eventuelle Störungen des Abbaus (Leber) oder der Ausscheidung (Niere) von Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml in Betracht gezogen werden.
  • -Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • -Überdosierung
  • -Es ist unwahrscheinlich, dass Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml in der empfohlenen Dosierung zu Plasmakonzentrationen führt, die eine systemische Toxizität induzieren könnten.
  • -Anzeichen und Symptome
  • -Akute systemische Toxizität
  • -Systemische Nebenwirkungen, die bei Plasmakonzentrationen oberhalb von 5-10 Mikrogramm Prilocain/ml auftreten können, sind iatrogenen, pharmakodynamischen oder pharmakokinetischen Ursprungs und betreffen das zentrale Nervensystem und das kardiovaskuläre System.
  • -Iatrogene Nebenwirkungen können auftreten:
  • -·nach Injektion einer zu grossen Menge der Lösung;
  • -·nach versehentlicher intrasaler Injektion;
  • -·bei fehlerhafter Positionierung des Patienten;
  • -·nach einer hohen Spinalanästhesie (starker Blutdruckabfall).
  • -Bei versehentlicher intravasaler Verabreichung tritt die toxische Wirkung innerhalb von 1-3 Minuten ein. Bei einer Überdosierung hingegen wird die maximale Plasmakonzentration je nach Injektionsstelle erst nach 20-30 Minuten erreicht; mit entsprechender Verzögerung treten auch etwaige Anzeichen toxischer Wirkungen auf.
  • -Die Anzeichen einer Überdosierung lassen sich in zwei Symptomkomplexe einteilen, die sich in Qualität und Intensität unterscheiden:
  • -a)Symptome, die das zentrale Nervensystem betreffen
  • -Erste Symptome sind in der Regel Parästhesie im Mundbereich, Taubheitsgefühl der Zunge, Benommenheit, Hörstörungen und Tinnitus. Sehstörungen und Muskelkontraktionen sind schwerere Symptome und gehen generalisierten Krampfanfällen voraus. Diese Anzeichen dürfen nicht fälschlicherweise als psychiatrische Manifestationen (Neurosen) gedeutet werden. Nachfolgend können Bewusstlosigkeit und tonisch-klonische Krampfanfällen auftreten, die im Allgemeinen einige Sekunden bis einige Minuten dauern. Auf die Konvulsionen folgen unmittelbar Hypoxie und eine erhöhte Kohlendioxidkonzentration im Blut (Hyperkapnie), bedingt durch die erhöhte Muskelaktivität in Verbindung mit Atemstörungen. In schweren Fällen kann ein Atemstillstand auftreten. Eine Azidose verstärkt die toxischen Wirkungen von Lokalanästhetika.
  • -Eine Abnahme oder Besserung der ZNS-Symptome ist auf die Umverteilung des Lokalanästhetikums ausserhalb des zentralen Nervensystems zurückführen, in deren Folge das Arzneimittel abgebaut und eliminiert wird. Das Abklingen der Symptome kann sehr schnell gehen, ausser wenn sehr grosse Mengen des Arzneimittels angewendet wurden.
  • -b)Kardiovaskuläre Symptome
  • -In schweren Fällen kann es zu kardiovaskulärer Toxizität kommen. Bei einer hohen systemischen Konzentration von Lokalanästhetika können Hypotonie, Bradykardie, Arrhythmie und auch Herzstillstand auftreten.
  • -Die ersten Anzeichen einer ZNS-Toxizität gehen in der Regel denen einer kardiovaskulären Toxizität voraus. Dies gilt allerdings nicht, wenn der Patient sich unter Allgemeinanästhesie befindet oder mit Arzneimitteln wie Benzodiazepinen oder Barbituraten tief sediert ist.
  • -Methämoglobinämie
  • -Eine Methämoglobinämie kann nach Anwendung von Prilocain auftreten. Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml ist kontraindiziert für Techniken der Regionalanästhesie, bei denen eine kontinuierliche Anwendung erforderlich ist. Die für eine Spinalanästhesie verwendeten Dosen können nicht zu Plasmakonzentrationen führen, die eine Methämoglobinämie induzieren können – diese tritt auf, wenn eine Dosis von 600 mg Prilocainhydrochlorid oder mehr angewendet wird.
  • -Ein Metabolit von Prilocain, das o-Toluidin, kann eine Methämoglobinbildung induzieren. In der Regel ist die Methämoglobinbildung klinisch vernachlässigbar, ausser bei Vorliegen einer sehr schweren Anämie und einer schweren dekompensierten Herzinsuffizienz.
  • -Patienten mit schwerer Anämie können eine Hypoxie entwickeln. Es ist wichtig, andere schwerwiegende Ursachen einer Zyanose wie akute Hypoxie und/oder Herzinsuffizienz auszuschliessen.
  • -Behandlung
  • -Vorgehen bei akuter systemischer Toxizität
  • -Es sind sofort die folgenden Massnahmen einzuleiten:
  • -·Gabe von Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml beenden.
  • -·Ausreichende Sauerstoffversorgung sicherstellen: Atemwege freihalten, O2-Gabe, bei Bedarf Beatmung (Intubation).
  • -Im Fall einer Kreislaufdepression muss der Kreislauf stabilisiert werden. Falls Krampfanfälle auftreten und nicht nach 15-20 Sekunden von selbst wieder abklingen, wird die intravenöse Gabe eines Antikonvulsivums empfohlen.
  • -Zentral wirkende Analeptika sind bei einer Intoxikation durch Lokalanästhetika kontraindiziert.
  • -Im Falle schwerer Komplikationen ist es ratsam, für die Behandlung des Patienten einen auf Notfallmedizin und Reanimation spezialisierten Arzt hinzuzuziehen (z. B. einen Anästhesisten).
  • -Vorgehen bei Methämoglobinämie
  • -Eine diagnostizierte Methämoglobinämie klingt 15 Minuten nach intravenöser Injektion von 2-4 mg/kg Körpergewicht Toluidinblau ab.
  • -Weitere Informationen:
  • -Auch geringe Konzentrationen von Methämoglobin können pulsoxymetrische Messungen beeinflussen.
  • -Eigenschaften/Wirkungen
  • -ATC-Code
  • +En règle générale, la dose maximale recommandée est de 80 mg de chlorhydrate de prilocaïne (= 4 ml de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml).
  • +Mode d’administration
  • +Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml contenant du glucose, il ne doit être utilisé que par voie intrathécale. Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml n’est pas recommandé pour une utilisation par voie épidurale.
  • +Injecter Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml par voie intrathécale dans les espaces intervertébraux L2/L3, L3/L4 et L4/L5 à l’aide d’une aiguille à filtre
  • +Administrer le produit lentement après avoir aspiré une quantité minimale de liquide céphalo-rachidien pour s’assurer du positionnement correct de l’aiguille, et contrôler très attentivement les fonctions vitales du patient en maintenant un contact verbal continu avec celui-ci.
  • +En cas de signes de toxicité systémique aiguë ou de bloc spinal complet, l’injection d’anesthésique local doit être arrêtée immédiatement. Si le patient est en position assise, la solution injectée diffuse principalement dans la direction caudale (dans la direction du sacrum). Si le patient est en position couchée, l’anesthésique diffuse par gravité en fonction de la position du patient (Trendelenburg et anti-Trendelenburg).
  • +Ajustement de la posologie du fait d’effets indésirables / d’interactions
  • +L'utilisation concomitante de ce médicament avec autres médicaments n'est pas recommandée.
  • +Instructions posologiques particulières
  • +Il est conseillé de diminuer la dose chez les patients dont l’état général est altéré.
  • +Par ailleurs, la posologie doit être diminuée en présence de maladies concomitantes (par exemple occlusion vasculaire, artériosclérose, polyneuropathie diabétique).
  • +Patients présentant des troubles de la fonction hépatique ou rénale
  • +Si le patient présente une fonction hépatique ou rénale altérée, il est recommandé d’administrer une dose plus faible.
  • +Enfants et adolescents
  • +L’efficacité et la sécurité de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml dans la population pédiatrique n’ont pas été évaluées. Aucune donnée n’est disponible.
  • +L’utilisation de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml n’est pas recommandée chez les enfants et adolescents.
  • +L’utilisation de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml chez les enfants de moins de six mois est contre-indiquée
  • +Contre-indications
  • +Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml ne doit pas être utilisé chez les patients présentant:
  • +·Hypersensibilité au principe actif, prilocaïne, à d'autres anesthésiques locaux de type amide ou à un des excipients selon la composition;
  • +·de troubles de conduction cardiaque sévères;
  • +·Une anémie sévère;
  • +·Une insuffisance cardiaque décompensée;
  • +·Un choc cardiogénique et hypovolémique;
  • +·Une méthémoglobinémie congénitale ou idiopathique;
  • +·Un traitement concomitant par anticoagulants;
  • +·Des contre-indications générales et spécifiques à la technique d’anesthésie rachidienne.
  • +L’utilisation de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml chez les enfants de moins de six mois est contre-indiquée du fait de l’augmentation du risque de développer une méthémoglobinémie.
  • +L’injection intravasculaire de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml est contre-indiquée. Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml ne doit pas être injecté dans des zones infectées.
  • +Mises en garde et précautions
  • +Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml contenant du glucose, il ne doit être utilisé que par voie intrathécale. Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml n’est pas recommandé pour une utilisation par voie épidurale.
  • +Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml peut potentialiser la formation de méthémoglobine par des médicaments connus pour augmenter la méthémoglobine (voir « Interactions »).
  • +L’anesthésie intrathécale doit être pratiquée exclusivement par un personnel médical spécialisé (ou sous sa supervision) disposant des connaissances et de l’expérience nécessaires. Il incombe au médecin responsable de prendre les mesures nécessaires pour éviter une injection intravasculaire.
  • +En outre, il est essentiel que le médecin soit à même d’identifier et de traiter les effets indésirables, la toxicité systémique et les autres complications. En cas de signes de toxicité systémique aiguë ou de bloc spinal complet, l’injection de l’anesthésique local doit être arrêtée immédiatement (voir « Surdosage »).
  • +Certains patients nécessitent une attention particulière afin de réduire le risque d’effets indésirables graves, même lorsqu’une anesthésie locorégionale correspond au choix optimal pour l’intervention chirurgicale :
  • +·Patients présentant un bloc de branche total ou partiel car les anesthésiques locaux sont susceptibles de supprimer la conduction myocardique.
  • +·Patients présentant une décompensation cardiaque sévère. Le risque de méthémoglobinémie doit aussi être pris en considération (voir « Effets indésirables »).
  • +·Patients présentant une pathologie hépatique ou rénale sévère.
  • +·Patients âgés et patients dont l’état général est altéré.
  • +·Patients traités par des anti-arythmiques de classe III (par exemple amiodarone). Ces patients doivent faire l’objet d’une surveillance attentive et d’un monitorage électrocardiographique car les effets cardiaques peuvent s’ajouter (voir « Interactions »).
  • +·Chez les patients présentant une porphyrie aiguë, Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml ne doit être administré qu’en cas d’indication absolue à son utilisation car Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml est potentiellement à même d’aggraver la porphyrie. Il convient de prendre des précautions appropriées chez tous les patients présentant une porphyrie.
  • +Il est obligatoire de s’assurer de la présence d’une voie d’abord veineuse fonctionnelle.
  • +Comme avec tous les anesthésiques locaux, une chute de la tension artérielle peut survenir et la fréquence cardiaque peut ralentir.
  • +Chez les patients à haut risque, la recommandation consiste à améliorer l’état général avant l’intervention.
  • +Un effet indésirable rare mais grave de l’anesthésie intrathécale est un bloc spinal haut ou total avec pour conséquence une dépression cardio-vasculaire et respiratoire. La dépression cardio-vasculaire est induite par un blocage prolongé du système nerveux sympathique susceptible d’induire une hypotension sévère et une bradycardie pouvant aller jusqu’à un arrêt cardiaque. La dépression respiratoire est induite par le blocage des muscles respiratoires et du diaphragme.
  • +Plus particulièrement chez les patients âgés et les patientes dans la dernière période de la grossesse, il existe un risque accru de bloc spinal haut ou total : il est par conséquent recommandé de réduire la dose d’anesthésique.
  • +En particulier chez les patients âgés, une chute inattendue de la tension artérielle est une complication potentielle de l’anesthésie intrathécale.
  • +Dans de rares cas, des dommages neurologiques peuvent survenir après une anesthésie intrathécale. Ils se manifestent par des paresthésies, une perte de sensibilité, une faiblesse motrice et une paralysie. Occasionnellement, ces symptômes peuvent être persistants.
  • +Il n’y a aucune raison de suspecter que des troubles neurologiques tels qu’une sclérose en plaques, une hémiplégie, une paraplégie ou des troubles neuromusculaires puissent être aggravés par une anesthésie intrathécale. Néanmoins, ce type d’anesthésie doit être utilisé avec prudence. Une évaluation attentive du rapport bénéfice-risque est recommandée avant le traitement.
  • +Ce médicament contient moins de 1 mmol (23 mg) de sodium par dose (4 ml de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml), c.-à-d. qu’il est essentiellement « sans sodium ».
  • +Interactions
  • +Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml peut potentialiser la formation de méthémoglobine par des médicaments augmentant la méthémoglobine (par exemple sulfonamides, antipaludiques, nitroprussiate de sodium et nitroglycérine).
  • +Dans le cas d’une utilisation concomitante de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml avec d’autres anesthésiques locaux ou de médicaments ayant une structure chimique similaire à celle de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml (par exemple certains anti-arythmiques tels qu’aprindine, lidocaïne, mexiletine et tocainide), des effets indésirables peuvent s’additionner.
  • +Il n’y a pas eu d’études sur les interactions entre la prilocaïne et les anti-arythmiques de classe III (par exemple amiodarone), mais la prudence est également nécessaire dans ce cas (voir également « Mises en garde et précautions »).
  • +L’association de plusieurs anesthésiques locaux conduit à une accumulation des effets qui affectent le système cardio-vasculaire et le système nerveux central.
  • +Grossesse, Allaitement
  • +Grossesse
  • +Il n’existe pas de données suffisantes concernant l’emploi chez la femme enceinte. La prilocaïne peut passer la barrière placentaire.
  • +Des cas de méthémoglobinémie néonatale nécessitant un traitement ont été rapportés après utilisation de la prilocaïne dans le cadre d’une utilisation obstétrique afin d’effectuer un bloc paracervical ou une anesthésie pudendale.
  • +Des cas de bradycardies fœtales entrainant un décès sont survenus avec d’autres anesthésiques locaux de type amide suite à un bloc paracervical.
  • +Les expérimentations animales ont révélé une toxicité de reproduction (données plus précises sous la rubrique « Données précliniques »).
  • +Le médicament ne doit pas être administré pendant la grossesse, sauf en cas de nécessité absolue.
  • +L’utilisation de la prilocaïne dans le cadre d’un bloc paracervical ou d’une anesthésie pudendale doit être évitée.
  • +Allaitement
  • +On ignore si la prilocaïne est éliminée dans le lait maternel. Si son utilisation est requise durant la lactation, l'allaitement peut être repris environ 24h après le traitement.
  • +Fertilité
  • +Aucune donnée chez l’Homme n’est disponible concernant l’effet de la prilocaïne sur la fertilité. La prilocaïne n’a pas d’effet sur la fertilité des rats mâles et femelles (voir «Données précliniques » ).
  • +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
  • +Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml peut avoir une influence sur l’aptitude à la conduite ou l’utlilisation de machines. Le médicament peut provoquer vertiges, maux de tête et nausées, diplopie, troubles visuels, perte de conscience, tremblements, convulsions.
  • +Effets indésirables
  • +Les effets indésirables potentiels associés à l’utilisation de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml sont généralement similaires à ceux des autres anesthésiques locaux du groupe des amides lors d’une anesthésie intrathécale. Les effets indésirables induits par le médicament sont difficiles à distinguer des effets physiologiques du bloc lui-même (par exemple baisse de la pression artérielle, bradycardie, rétention urinaire temporaire), des effets directs (par exemple hématome spinal) ou des effets indirects (par exemple méningite) de l’injection ou des effets dus à la perte de liquide céphalo-rachidien (par exemple céphalées après anesthésie intrathécale).
  • +La fréquence des effets indésirables cités ci-après est définie selon la convention suivante : « très fréquents » (≥1/10), « fréquents » (≥1/100 à <1/10), « occasionnels » (≥1/1000 à <1/100), « rares » (≥1/10 000 à <1/1000), « très rares » (<1/10 000).
  • +Pour chaque groupe de fréquence, les effets indésirables sont présentés en ordre décroissant de gravité.
  • +Affections hématologiques et du système lymphatique
  • +Rare : Méthémoglobinémie, Cyanose
  • +Affections du système immunitaire
  • +Rare: Choc anaphylactique, Réactions anaphylactiques, Réactions allergiques, Démangeaisons
  • +Affections du système nerveux
  • +Fréquent: Paresthésie, Vertiges
  • +Occasionnel: Signes et symptômes de toxicité au niveau du système nerveux central (convulsions, paresthésie circumorale, perte de conscience, tremblements, sensation d’engourdissement de la langue, troubles d’élocution, troubles auditifs, acouphènes, troubles visuels).
  • +Rare: Arachnoïdite, Neuropathie, Lésions des nerfs périphériques
  • +Affections oculaires
  • +Rare : Diplopie
  • +Affections cardiaques
  • +Occasionnel: Bradycardie
  • +Rare: Arrêt cardiaque, Arythmie
  • +Affections vasculaires
  • +Très fréquent : Hypotension
  • +Occasionnel : Hypertension
  • +Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales
  • +Rare : Dépression respiratoire
  • +Affections gastro-intestinales
  • +Très fréquent : Nausées
  • +Fréquent : Vomissements
  • +Affections musculo-squelettiques et du tissu conjonctif
  • +Occasionnel : Douleurs dorsales, faiblesse musculaire temporaire
  • +Les signes d’intoxication à un anesthésique local sont similaires quelle que soit la préparation administrée, aussi bien dans la façon dont ils se manifestent que de leur traitement.
  • +Malgré la haute tolérance cliniquement démontrée de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml, des effets indésirables toxiques ne peuvent être exclus en présence de concentrations plasmatiques supérieures à un seuil critique. Ces effets indésirables se manifestent principalement par des symptômes affectant les systèmes nerveux central et cardiovasculaire.
  • +Les mesures prophylactiques les plus efficaces sont le respect scrupuleux de la posologie recommandée pour Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml, mais aussi le contrôle indispensable par le médecin de son action (contact visuel et verbal avec le patient), ainsi qu’une aspiration minutieuse avant injection.
  • +De légers effets indésirables (sensation de vertiges ou d’hébétude) peuvent être attribués à un surdosage modéré et disparaissent généralement de manière rapide après réduction de la dose ou arrêt de l'administration de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml.
  • +Des effets indésirables graves sont attribuables à un surdosage important et / ou une injection accidentelle de l'anesthésique local dans un vaisseau sanguin. Ils se manifestent par des symptômes affectant les systèmes nerveux central (agitation, troubles de l’élocution, désorientation, vertiges, contractions musculaires, crampes, vomissements, perte de conscience, arrêt respiratoire et mydriase) et cardio-vasculaire (augmentation de la pression artérielle et de la fréquence cardiaque, arythmie, chute de la pression artérielle, asystolie) suite à une irritation et / ou une dépression du cortex et de la moelle cérébrale (voir « surdosage »).
  • +En outre, suite à l'inhibition ou à un bloc du système de conduction cardiaque, la fréquence cardiaque peut ralentir et une dépression du myocarde peut survenir.
  • +Tous les troubles liés au métabolisme (foie) ou à l'excrétion (rein) de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml doivent également être considérés comme d’autres causes possibles d'effets indésirables.
  • +L’annonce d’effets secondaires présumés après l’autorisation est d’une grande importance. Elle permet un suivi continu du rapport bénéfice-risque du médicament. Les professionnels de santé sont tenus de déclarer toute suspicion d’effet secondaire nouveau ou grave via le portail d’annonce en ligne ElViS (Electronic Vigilance System). Vous trouverez des informations à ce sujet sur www.swissmedic.ch.
  • +Surdosage
  • +Il est peu probable que Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml, aux doses recommandées, conduise à des taux plasmatiques capables de provoquer une toxicité systémique.
  • +Signes et symptômes
  • +Toxicité systémique aiguë
  • +Les effets indésirables systémiques, qui peuvent survenir en présence d’un niveau plasmatique de prilocaïne/ml supérieur à 5-10 microgrammes, sont d’origines iatrogénique, pharmacodynamique ou pharmacocinétique et affectent les systèmes nerveux central et cardio-vasculaire.
  • +Des effets indésirables iatrogènes peuvent survenir:
  • +·suite à l’injection d’une quantité excessive de solution;
  • +·suite à une injection accidentelle intravasculaire;
  • +·en raison d’un positionnement incorrect du patient;
  • +·suite à une anesthésie intrathécale haute (chute marquée de la tension artérielle).
  • +En cas d’injection intraveineuse accidentelle, l’effet toxique apparaît dans les 1 à 3 minutes qui suivent. A l’opposé, en cas de surdosage, les concentrations plasmatiques maximales sont atteintes en 20 à 30 minutes, en fonction du site d’injection, et l’apparition des signes de toxicité est retardée.
  • +Les signes de surdosage peuvent être classés en deux groupes de symptômes distincts qui diffèrent en termes d’identité et d’intensité:
  • +a)Symptômes affectant le système nerveux central
  • +En général, les premiers symptômes sont des paresthésies de la région buccale, une sensation d’engourdissement de la langue, une sensation d’hébétude, des troubles auditifs et des acouphènes. Les troubles visuels et les contractions musculaires sont plus graves et précèdent des convulsions généralisées. Ces signes ne doivent pas être confondus à tort avec des manifestations psychiatriques (névroses). Une perte de conscience et une crise tonico-clonique peuvent survenir ensuite; elles durent généralement de quelques secondes à quelques minutes. Les convulsions sont immédiatement suivies d’une hypoxie et d’une élévation de la concentration en dioxyde de carbone dans le sang (hypercapnie), dues à une augmentation de l’activité musculaire associée à des troubles respiratoires. Dans les cas graves, un arrêt respiratoire peut se produire. L’acidose potentialise les effets toxiques des anesthésiques locaux.
  • +La diminution ou l’amélioration des symptômes affectant le système nerveux central peut être attribuée à la redistribution de l’anesthésique local en dehors du système nerveux central, avec pour conséquence sa métabolisation et son excrétion. La régression des symptômes peut être rapide, sauf si les quantités utilisées sont très importantes.
  • +b)Symptômes cardio-vasculaires
  • +Dans les cas graves, une toxicité cardio-vasculaire est susceptible de survenir. Une hypotension, une bradycardie, des arythmies et même un arrêt cardiaque peuvent survenir en présence d’une concentration systémique élevée d’anesthésiques locaux.
  • +Les premiers signes de toxicité affectant le système nerveux central précèdent généralement ceux du système cardio-vasculaire. Cette affirmation ne vaut pas si le patient est sous anesthésie générale ou sous forte sédation par des médicaments tels que des benzodiazépines ou des barbituriques.
  • +Méthémoglobinémie
  • +Une méthémoglobinémie peut survenir suite à l'administration de prilocaïne. Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml est contre-indiqué dans les techniques d'anesthésie locorégionale nécessitant une administration continue. Les doses utilisées pour l’anesthésie rachidienne ne peuvent pas induire des taux sanguins capables d'entrainer l’apparition d’une méthémoglobinémie, qui se produit si la quantité de chlorhydrate de prilocaïne administrée est égale ou supérieure à 600 mg.
  • +Un métabolite de la prilocaïne, l’o-toluidine, peut entrainer la formation de méthémoglobine. En général, la formation de méthémoglobine est cliniquement négligeable, excepté en cas d'anémie très sévère et d’une décompensation cardiaque sévère.
  • +Les patients atteints d'anémie sévère peuvent développer une hypoxie. Il est important d'exclure d'autres causes graves de cyanose, par exemple une hypoxie aiguë et/ou une insuffisance cardiaque.
  • +Traitement
  • +Prise en charge de la toxicité systémique aiguë
  • +Il convient de prendre immédiatement les mesures suivantes:
  • +·Arrêter l’administration de Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml.
  • +·Assurer une oxygénation adaptée : maintenir la perméabilité des voies respiratoires, administrer de l’O2, instaurer une ventilation artificielle (intubation) si nécessaire.
  • +En cas de dépression cardio-vasculaire, la circulation doit être stabilisée. Si des convulsions surviennent et ne disparaissent pas spontanément après 15 à 20 secondes, l’administration d’un anticonvulsivant par voie intraveineuse est recommandée.
  • +Les analeptiques à action centrale sont contre-indiqués en cas d’intoxication par des anesthésiques locaux.
  • +En cas de complications graves, lors du traitement du patient, il est conseillé de recourir à l’assistance d’un médecin spécialisé en médecine d’urgence et réanimation (par exemple un anesthésiste).
  • +Prise en charge de la méthémoglobinémie
  • +Une méthémoglobinémie avérée régresse 15 minutes après une injection I.V. de 2-4 mg/kg de masse corporelle de bleu de toluidine.
  • +Informations complémentaires:
  • +Même de faibles concentrations de méthémoglobine peuvent altérer les mesures de pulsoxymétrie.
  • +Propriétés/Effets
  • +Code ATC
  • -Wirkungsmechanismus
  • -Prilocain ist ein Lokalanästhetikum vom Amidtyp. Prilocain hemmt die Funktion erregbarer Strukturen (z. B. Nervenfasern aller Art [sensorische, motorische, autonome Nervenfasern]).
  • -Pharmakodynamik
  • -Prilocain hemmt lokal begrenzt und reversibel die Erregbarkeit der Schmerzrezeptoren sowie die Reizleitung der sensorischen Nervenfasern und setzt so das Schmerzempfinden und nachfolgend das Kälte-, Wärme-, Berührungs- und Druckempfinden herab.
  • -Klinische Wirksamkeit
  • -In einer randomisierten, Beobachter-verblindeten Studie der Phase III wurde die Nichtunterlegenheit von Prilocain in zwei hyperbaren Formulierungen (20 mg/ml hyperbar 60 mg und 20 mg/ml hyperbar 40 mg) im Vergleich zu Prilocain in einer isobaren Formulierung (20 mg/ml isobar 60 mg) im Hinblick auf die Erzielung einer sensorischen Blockade auf Höhe von Th10 (primärer Endpunkt) untersucht. Eine Differenz von maximal 4 Minuten bei der Zeit bis zum Eintreten der Anästhesie zwischen Prüf- und Referenzpräparat wurde als Marge für die Nichtunterlegenheit festgelegt.
  • -Neunzig (90) erwachsene Patienten, die sich einem ambulanten chirurgischen Eingriff von weniger als 60 Minuten Dauer unterzogen, wurden per Randomisierung einer präoperativen intrathekalen Dosis eines Anästhetikums zugeteilt (entweder 40 mg oder 60 mg Prilocain hyperbar oder 60 mg Prilocain isobar).
  • -Zwischen den Prüfbehandlungen (60 mg Prilocain hyperbar 20 mg/ml und 40 mg Prilocain hyperbar 20 mg/ml) und der Referenzbehandlung (60 mg Prilocain isobar 20 mg/ml) war kein signifikanter Unterschied im Hinblick auf die Dauer bis zum Eintreten der sensorischen Blockade auf Höhe von Th10 (Tsb) zu verzeichnen.
  • -Die Tsb betrug in der mit 60 mg Prilocain hyperbar behandelten Gruppe 5 Minuten (5-20 Minuten), in der mit 40 mg Prilocain hyperbar behandelten Gruppe 10 Minuten (5-20 Minuten) und in der mit 60 mg Prilocain isobar behandelten Gruppe 15 Minuten (5-25 Minuten).
  • -Die Prüfbehandlungen unterschieden sich von der Referenzbehandlung im Hinblick auf die Dauer bis zum Eintreten der motorischen Blockade (Tmb), bis zum Erreichen des Maximums der sensorischen Blockade (TsbMAX), bis zum Erreichen eines Bromage-Scores von 0 (Tmb0), bis zur Aufhebung der sensorischen Blockade (Tea) und bis zur ersten Miktion (Tuv).
  • -Die mediane Tmb betrug in der mit 60 mg Prilocain hyperbar behandelten Gruppe 7,5 Minuten (5-15 Minuten), in der mit 40 mg Prilocain hyperbar behandelten Gruppe 5 Minuten (4-20 Minuten) und in der mit 60 mg Prilocain isobar behandelten Gruppe 10 Minuten (5-25 Minuten).
  • -Die mediane TsbMAX betrug in den mit 60 bzw. 40 mg Prilocain hyperbar behandelten Gruppen 15 Minuten (5-70 bzw. 5-30 Minuten) und in der mit 60 mg Prilocain isobar behandelten Gruppe 20 Minuten (5-85 Minuten).
  • -Die mediane Tmb0 betrug in der mit 60 mg Prilocain hyperbar behandelten Gruppe 121 Minuten (50-200 Minuten), in der mit 40 mg Prilocain hyperbar behandelten Gruppe 90 Minuten (25-190 Minuten) und in der mit 60 mg Prilocain isobar behandelten Gruppe 155 Minuten (50-260 Minuten).
  • -Die mediane Tea betrug in der mit 60 mg Prilocain hyperbar behandelten Gruppe 135 Minuten (62-210 Minuten), in der mit 40 mg Prilocain hyperbar behandelten Gruppe 105 Minuten (25-190 Minuten) und in der mit 60 mg Prilocain isobar behandelten Gruppe 159,5 Minuten (70-280 Minuten).
  • -Die mediane Tuv betrug in der mit 60 mg Prilocain hyperbar behandelten Gruppe 206 Minuten (140-450 Minuten), in der mit 40 mg Prilocain hyperbar behandelten Gruppe 183,5 Minuten (53-325 Minuten) und in der mit 60 mg Prilocain isobar behandelten Gruppe 259 Minuten (130-520 Minuten).
  • -Pharmakokinetik
  • +Mécanisme d’action
  • +La prilocaïne est un anesthésique local de type amide. La prilocaïne inhibe les structures excitables (par exemple tous les types de fibres nerveuses [fibres nerveuses sensorielle, motrice, autonome]).
  • +Pharmacodynamique
  • +La prilocaïne bloque l’excitabilité des récepteurs sensoriels à la douleur et la conduction des fibres nerveuses sensorielles, à un niveau local et de manière réversible, en réduisant la perception de la douleur, et donc par conséquent, celle du froid, de la chaleur, du toucher et de la pression.
  • +Efficacité clinique
  • +Lors d’une étude de phase III, randomisée, en observateur aveugle la non-infériorité de deux formulations hyperbare de prilocaïne (20 mg/ml hyperbare 60 mg et 20 mg/ml hyperbare 40 mg) a été évalué par rapport à une formulation isobare de prilocaïne ( 20 mg/ml isobare 60 mg) en termes de survenue du bloc sensitif au niveau T10 (critère principal). Une différence maximale de 4 minutes en termes de délai de survenue de l’anesthésie entre le produit testé et la référence a été fixée comme marge de non-infériorité.
  • +Quatre-vingt-dix (90) patients adultes subissant une chirurgie ambulatoire d’une durée de moins de 60 minutes ont été randomisés pour recevoir avant l’intervention, une dose intrathécale d’anesthésique (40 mg ou 60 mg de prilocaïne hyperbare ou 60 mg de prilocaïne isobare).
  • +Aucune différence significative n'a été détectée entre les traitements test (20 mg/ml prilocaïne hyperbare 60 mg et 20 mg/ml prilocaïne hyperbare 40 mg) et le traitement référence (20 mg/ml prilocaïne isobare 60 mg) en termes de survenue du bloc sensitif au niveau T10 (Tsb).
  • +Le Tsb était de 5 minutes (de 5 à 20 minutes) dans le groupe traité avec 60 mg de prilocaïne hyperbare, de 10 minutes (de 5 à 20 minutes) dans le groupe traité avec 40 mg de prilocaïne hyperbare et de 15 minutes (de 5 à 25 minutes) dans le groupe traité avec 60 mg de prilocaïne isobare.
  • +Les traitements test différaient de traitement référence, en termes de temps de début de bloc moteur (Tmb), début du niveau maximum du bloc sensitif (TsbMAX), Bromage score = 0 (Tmb0), résolution du bloc sensitif (Tea) et de la miction urinaire (Tuv).
  • +Le Tmb médian était de 7,5 minutes (de 5 à 15 minutes) dans le groupe traité avec 60 mg de prilocaïne hyperbare, de 5 minutes (de 4 à 20 minutes) dans le groupe traité avec 40 mg de prilocaïne hyperbare et de 10 minutes (de 5 à 25 minutes) dans le groupe traité avec 60 mg de prilocaïne isobare.
  • +Le TsbMAX médian était de 15 minutes (de 5 à 70 et de 5 à 30 minutes) dans le groupe traité avec 60 mg et 40 mg de prilocaïne hyperbare, alors qu'il était de 20 minutes (de 5 à 85 minutes) dans le groupe traité avec 60 mg de prilocaïne isobare.
  • +La Tmb0 médiane était de 121 minutes (de 50 à 200 minutes) dans le groupe traité avec 60 mg de prilocaïne hyperbare, 90 minutes (de 25 à 190 minutes) dans le groupe traité avec 40 mg de prilocaïne hyperbare et 155 minutes (de 50 à 260 minutes) dans le groupe traité avec 60 mg de prilocaïne isobare.
  • +La Tea médiane était de 135 minutes (de 62 à 210 minutes) dans le groupe traité avec 60 mg de prilocaïne hyperbare, 105 minutes (de 25 à 190 minutes) min dans le groupe traité avec 40 mg de prilocaïne hyperbare et 159,5 minutes (de 70 à 280 minutes) dans le groupe traité avec 60 mg de prilocaïne isobare.
  • +La Tuv médiane était de 206 minutes (de 140 à 450 minutes) dans le groupe traité avec 60 mg de prilocaïne hyperbare, 183,5 minutes (de 53 à 325 minutes) dans le groupe traité avec 40 mg de prilocaïne hyperbare et 259 minutes (de 130 à 520 minutes) dans le groupe traité avec 60 mg de prilocaïne isobare.
  • +Pharmacocinétique
  • -Die Plasmakonzentration ist bei intrathekaler Anwendung vernachlässigbar.
  • +La concentration plasmatique est généralement négligeable après administration intrathécale.
  • -Prilocain wird zu etwa 55 % an Plasmaproteine gebunden.
  • -Die Bioverfügbarkeit von Prilocain an der Injektionsstelle beträgt 100 %.
  • -Metabolismus
  • -Die Hauptmetaboliten von Prilocain sind o-Toluidin und N-n-Propylalanin, die beide in der Leber und in den Nieren durch Amidasen gebildet werden. o-Toluidin wird in vivo umfassend hydrolytisch metabolisiert; der Grossteil der Dosis wird innerhalb von 24 Stunden mit dem Urin ausgeschieden. Ähnlich wie andere aromatische Amine ist es strukturell darauf ausgelegt, zunächst eine metabolische Aktivierung durch N-Hydroxylierung zu durchlaufen, die dann zur kovalenten Bindung an Gewebe-Makromoleküle führt. o-Toluidin ist ein starkes Oxidationsmittel für das Eisen(III) im Hämoglobin.
  • -Elimination
  • -Die Eliminationshalbwertzeit von Prilocain beträgt 1,6 Stunden.
  • -Kinetik spezieller Patientengruppen
  • -Es wurde bisher nicht untersucht, in welchem Masse Funktionsstörungen und Erkrankungen wie eine Leberzirrhose oder eine kongenitale Herz- oder Niereninsuffizienz die Bioverfügbarkeit von Prilocain beeinflussen.
  • -Wenn bei einem Patienten die Herz-, Leber- oder Nierenfunktion beeinträchtigt ist, wird empfohlen, eine herabgesetzte Dosis anzuwenden (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung».
  • -Präklinische Daten
  • -Die beim Menschen lokal angewendete therapeutische Dosis ist nahe der Dosis, die bei Tieren nach intravenöser Anwendung toxisch ist. Bei Tieren sind Anzeichen akuter toxischer Wirkungen verminderte Aktivität, Krampfanfälle, Dyspnoe, Zyanose und Tod durch Herzinsuffizienz.
  • -Die subkutane Injektion von 3 ml/kg Körpergewicht Prilocainhydrochlorid führte bei Ratten zu reversiblen lokalen Nekrosen. In gleicher Dosierung wurden bei Affen keine Schädigungen beobachtet. In einem Rattenmodell führte die Anwendung von hoch konzentriertem Prilocain (20 %) zur Degeneration von Axonen, die in der Regel an der Hinterwurzel unmittelbar an der Eintrittsstelle ins Rückenmark begann und sich in der Folge auf die posteriore weisse Substanz ausdehnte.
  • -Die intrathekale Infusion von Prilocain (2,5 %) führte bei Ratten zur Verlängerung der Zeit bis zur Schwanzbewegung im Tail-Flick-Test sowie zu mittelschweren bis schweren neuronalen Schädigungen.
  • -Mutagenität
  • -In Mutagenitätsstudien zeigte Prilocain keine mutagene Wirkung. Hinweise auf ein mutagenes Potenzial beruhen auf Erkenntnissen zum Metaboliten o-Toluidin, der in verschiedenen in-vitro-Tests Genschäden und Zellproliferation verursachte (Chromosomenmutationen, Aneuoploidie, DNA-Reparatur, Zelltransformation).
  • -Karzinogenität
  • -In Studien zur Karzinogenität bei Ratten und Mäusen mit hohen Dosierungen des Metaboliten o-Toluidin waren vermehrt Tumoren der Milz und der Blase zu beobachten.
  • -Diese Ergebnisse scheinen für den Menschen bei einer kurzzeitigen therapeutischen Anwendung von Prilocain nicht von Bedeutung zu sein; aus Sicherheitsgründen wird jedoch empfohlen, eine Anwendung hoher Dosen über längere Zeiträume zu vermeiden.
  • -Reproduktionstoxizität
  • -Bei männlichen und weiblichen Ratten hat Prilocain keinen Einfluss auf die Fertilität. Jedoch war die postnatale Überlebensrate der Nachkommen behandelter weiblicher Tiere reduziert. In einer Embryotoxizitätsstudie bei Ratten waren fetale Todesfälle zu beobachten, ebenso traten bei den Feten dosisabhängige Hydronephrosen auf.
  • -Sonstige Hinweise
  • -Inkompatibilitäten
  • -Da keine Verträglichkeitsstudien durchgeführt wurden, darf das Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
  • -Haltbarkeit
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Ampullen ausschliesslich zum einmaligen Gebrauch. Die Zubereitung enthält kein Konservierungsmittel. Aus mikrobiologischen Gründen ist die Zubereitung unmittelbar nach Anbruch zu verwenden. Jede Restmenge der Injektionslösung ist zu verwerfen.
  • -Besondere Lagerungshinweise
  • -Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Nicht über 25 °C lagern.
  • -Den Behälter im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
  • -Hinweise für die Handhabung
  • -Das Arzneimittel darf nicht verabreicht werden, wenn die Lösung bei der Sichtprüfung nicht klar und partikelfrei ist. Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml wird mit einer Filternadel verabreicht.
  • -Zulassungsnummer
  • +La prilocaïne se lie aux protéines plasmatiques à hauteur de 55% environ.
  • +La biodisponibilité de la prilocaïne au site d’injection est de 100%.
  • +Métabolisme
  • +Les métabolites principaux de la prilocaïne sont l’o-Toluidine et la N-npropylalanine, tous les deux produits dans le foie et les reins par des amidases. L’o-Toluidine subit un important métabolisme hydrolytique in vivo, la majeure partie de la dose étant excrétée dans les urines dans les 24 heures. Comme les autres amines aromatiques, il est structuré pour subir une activation métabolique initiale via une N-hydroxylation, conduisant à une liaison covalente aux macromolécules tissulaires. L’o-Toluidine est un oxydant puissant du fer ferrique de l’hémoglobine.
  • +Élimination
  • +La demi-vie d’élimination de la prilocaïne est de 1.6 heure.
  • +Cinétique pour certains groupes de patients
  • +Il n'est pas établi dans quelle mesure les affections telles qu'une cirrhose du foie ou une insuffisance cardiaque congénitale ou rénale influencent la biodisponibilité de la prilocaïne.
  • +Si le patient présente une fonction hépatique, cardiaque ou rénale altérée, il est recommandé d’administrer une dose plus faible (voir « Posologie / Mode d’emploi »).
  • +Données précliniques
  • +La dose thérapeutique utilisée localement chez l'homme est proche de la dose toxique pour les animaux après administration par voie intraveineuse. Chez l'animal, les signes de toxicité aiguë sont les suivants : activité réduite, convulsions, dyspnée, cyanose et décès suite à une insuffisance cardiaque.
  • +L'injection sous-cutanée de 3 ml/kg de masse corporelle de chlorhydrate de prilocaïne a induit une nécrose locale réversible chez le rat. À la même posologie, aucun effet néfaste n’a été observé chez le singe.Dans un modèle de rat, l'administration intrathécale de prilocaïne hautement concentrée (20%) a provoquée une dégénérescence axonale, qui généralement commençait à la racine postérieure juste à l'entrée de la moelle épinière et s’étendait à la substance blanche postérieure par dégénérescence axonale.
  • +La perfusion intrathécale de prilocaïne (2,5%) a entraîné des élévations dans la latence de rétraction de la queue ("Tail Flick") et des lésions nerveuses modérées à sévères chez le rat.
  • +Mutagénicité
  • +Durant les tests de mutagenèse, la prilocaïne n'a pas démontré d’effet mutagène. Les indices d’un potentiel mutagène sont basés sur les connaissances relatives au métabolite o-toluidine, qui a entrainé des dommages génétiques et une prolifération cellulaire (mutations chromosomiques, aneuploïdie, paration de l'ADN, conversion cellulaire) dans différents tests in vitro.
  • +Carcinogénicité
  • +Lors des études de carcinogénicité réalisées chez le rat et la souris avec des doses élevées du métabolite o-toluidine, a été observée une augmentation de la fréquence des tumeurs de la rate et la vessie.
  • +Les résultats ne semblent pas significatifs pour l’Homme dans le cas d’une utilisation thérapeutique à court terme de la prilocaïne, néanmoins, pour des raisons de sécurité, il est recommandé d’éviter l’administration de doses élevées durant de longues périodes.
  • +Toxicité sur la reproduction
  • +La prilocaïne n'a aucun effet sur la fertilité des rats mâles et femelles. Cependant, la survie postnatale de la descendance des femelles traitées a été réduite. Dans une étude d'embryotoxicité chez le rat, il a été observé des effets létaux sur les fœtus, et une hydronéphrose dose-dépendante s'est produite chez les fœtus.
  • +Remarques particulières
  • +Incompatibilités
  • +Aucune étude de tolérance n’ayant été effectuée, ce médicament ne doit pas être mélangé à d’autres médicaments.
  • +Stabilité
  • +Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur l’emballage. Ampoule à usage unique exclusivement. La préparation ne contient pas de conservateur. Pour des raisons microbiologiques, la préparation doit être utilisée immédiatement après ouverture. Un éventuel reste de solution injectable doit être éliminé.
  • +Remarques particulières concernant le stockage
  • +Tenir hors de portée des enfants
  • +Ne pas conserver au-dessus de 25°C.
  • +Conserver le récipient dans son carton pour le protéger de la lumière.
  • +Remarques concernant la manipulation
  • +Ce médicament ne doit pas être administré si l’on constate que la solution n’est pas limpide et exempte de particules. Prilocain Sintetica Hyperbar 20 mg/ml doit être administré à l’aide d’une aiguille à filtre.
  • +Numéro d’autorisation
  • -Packungen
  • -Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml, Injektionslösung, Ampullen 10 x 5 ml Ⓑ
  • -Zulassungsinhaberin
  • +Présentation
  • +Prilocain Hyperbar Sintetica 20 mg/ml, solution injectable, ampoules 10 x 5 ml Ⓑ
  • +Titulaire de l’autorisation
  • -Stand der Information
  • -Juli 2020
  • +Mise à jour de l’information
  • +Juillet 2020
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