| 16 Changements de l'information professionelle Heparin Sintetica 20`000 UI/48 ml |
-Zusammensetzung
-Wirkstoffe
-Heparin-Natrium (aus der Darmschleimhaut vom Schwein)
-Hilfsstoffe
- +Composition
- +Principes actifs
- +Héparine sodique (extraite de la muqueuse intestinale du porc).
- +Excipients
-1 ml Infusionslösung enthält 3,8 mg Natrium.
- +1 ml de solution pour perfusion contient 3.8 mg de sodium.
-Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
-Behandlung thromboembolischer Erkrankungen jeglicher Ätiologie und Lokalisation sowie im Anschluss an eine thrombolytische Therapie; bei Herzinfarkt; zur Gerinnungshemmung bei extrakorporalem Kreislauf und Hämodialyse.
-Dosierung/Anwendung
-Übliche Dosierung
-Die Dosierung von Heparin Sintetica ist den Gegebenheiten des Einzelfalls anzupassen (Art und Verlauf der Erkrankung, Körpergewicht und Alter des Patienten, unerwünschte Wirkungen etc.).
-Es ist unbedingt auf eine ausreichende Dosierung zu achten, da unter einer zu geringen Dosis der thrombotische Prozess weiter fortschreiten kann und die Gefahr einer tödlichen Embolie weiterhin besteht.
-Die Festlegung der Dosis erfolgt entweder nach Massgabe des Gerinnungsstatus (Thrombinzeit, partielle Thromboplastinzeit, aktivierte partielle Thromboplastinzeit), nach welchem sich im Fall von Einzelinjektionen i. v. auch der nächste Verabreichungszeitpunkt richtet, oder sie erfolgt rein schematisch. Die klinische Erfahrung hat gezeigt, dass die Dosierung von Heparin je nach Indikation stark variiert. Bei Anwendung niedriger Heparindosen zur Thromboembolieprophylaxe sind in der Regel keine Kontrollen des Gerinnungsstatus erforderlich.
-Spezielle Dosierungsanweisungen
-Bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion oder mit einer Gerinnungsstörung ist die Behandlung mit Heparin Sintetica nach Massgabe des Gerinnungsstatus zu steuern.
-1.Behandlung einer thromboembolischen Erkrankung
-Eine engmaschige Überwachung der Behandlung durch Kontrollen des Gerinnungsstatus ist in allen Fällen zwingend erforderlich. Diese Behandlungskontrollen sowie die Anpassung der Dosis beruhen in der Regel auf der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT), die um das 1,5- bis 2-Fache über der Norm liegen sollte. Die Kontrolle der aPPT wird zu folgenden Zeitpunkten empfohlen: 1–2 Stunden, 6 Stunden, 12 Stunden und 24 Stunden nach Beginn der Heparingabe mittels intravenöser Dauerinfusion.
-Dosierung bei Erwachsenen
-Infusion (Methode der ersten Wahl): Injektion einer Initialdosis von 5'000–10'000 I. E., anschliessend Infusion von 10'000–30'000 I. E. pro Tag mittels Spritzenpumpe.
-Die Heparin-Infusionslösung wird gebrauchsfertig ausgeliefert.
-Die hier genannten Dosisangaben sind als Richtschnur zu verstehen. Am ersten Tag einer Behandlung wegen Lungenembolie in Verbindung mit Schockzustand ist eine erhöhte Tagesdosis anzuwenden, nach Massgabe der Ergebnisse von Laboruntersuchungen (z. B. Infusion von 40'000–60'000 I. E.).
-Die Behandlungskontrolle (4–6 Stunden nach einer i. v. Injektion) durch Laboruntersuchungen (Thrombinzeit, partielle Thromboplastinzeit, aktivierte partielle Thromboplastinzeit) ermöglicht die Anpassung der Dosierung an den individuellen Bedarf. Die Gesamtdauer der Behandlung richtet sich nach dem klinischen Ansprechen. In der Regel wird die Heparinbehandlung fortgeführt, bis die Stabilisierung bzw. Regression des thrombembolischen Prozesses erreicht ist, danach wird die Antikoagulationstherapie für einige Wochen bis Monate oral fortgesetzt (z. B. mit Phenprocoumon), zusätzlich zu Heparin in den ersten Tagen.
-2.Extrakorporaler Kreislauf
-Die Heparinisierung erfolgt beim Patienten mit 150–300 I. E. Heparin Sintetica pro kg Körpergewicht, je nach den genauen Gerinnungswerten, und bei Blutkonserven mit 1'500–2'000 I. E. Heparin Sintetica pro 500 ml.
-3.Künstliche Niere
-Die Heparin-Dosierung richtet sich nach den Gerinnungswerten, da die Blutgerinnung bei diesen Patienten oft gestört ist.Kontraindikationen
-Kontraindikationen
-Heparin Sintetica ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe laut Angaben zur Zusammensetzung; bei anamnestisch bekannter durch Heparin ausgelöster allergischer Thrombozytopenie (Heparin-induzierter Thrombozytopenie); bei Erkrankungen, die mit einer erhöhten Blutungsneigung einhergehen (z. B. hämorrhagische Diathese, Mangel an Gerinnungsfaktoren [Ausnahme: Verbrauchskoagulopathie in der hyperkoagulatorischen Phase], schwere Leber-, Nieren- oder Pankreaserkrankungen, schwere Thrombozytopenie); bei Erkrankungen, bei denen ein Verdacht auf Schädigung des Gefässsystems besteht (z. B. Ulzera und Tumoren des Gastrointestinaltrakts, arterielle Hypertonie [>105 mmHg diastolisch], Hirnblutung, Traumata oder chirurgische Eingriffe am ZNS, Augenoperationen, Retinopathien, Glaskörperblutungen, Hirnarterienaneurysma, subakute bakterielle Endokarditis); bei bevorstehendem Abort, Spinalanästhesie, Periduralanästhesie oder Lumbalpunktion.
-Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
-Verdacht auf malignen Tumor mit Blutungsneigung, Nieren- oder Harnröhrensteine, chronischer Alkoholismus. Jegliche i. m. Injektionen sind während der Behandlung mit Heparin zu vermeiden, da ein erhöhtes Risiko für Hämatome besteht.
-Bei Säuglingen, Kindern und Patienten mit Nieren- und/oder Leberfunktionsstörungen sind eine engmaschige Überwachung und Kontrollen des Gerinnungsstatus erforderlich; dies gilt auch für die Anwendung als Thromboembolie-Prophylaxe (Niedrigdosis-Behandlung).
-Bei Patienten, die unter Heparin eine klinisch bedeutsame Thrombozytopenie mit etwaiger zusätzlicher paradoxer Neigung zur arteriellen Thrombosierung entwickeln (oder bei denen dies bereits eingetreten ist), darf konventionelles ebenso wie niedermolekulares Heparin nur angewendet werden, wenn ein negatives Ergebnis eines in-vitro-Thrombozytenaggregationstests vorliegt.
-Wenn dieser Test positiv ausfällt, ist Heparin Sintetica kontraindiziert.
-Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT) kommt unter unfraktioniertem Heparin häufiger als unter niedermolekularem Heparin. Antikoagulanzien, die für betroffene Patienten eine therapeutische Alternative darstellen, sind Danaparoid (ein Heparinoid) und Lepirudin (ein direkter Thrombin-Inhibitor).
-Bei Patienten mit anamnestischem Verdacht auf Heparin-induzierte Thrombozytopenie ist eine therapeutische Alternative zu unfraktioniertem Heparin zu erwägen, selbst wenn der Thrombozytenaggregationstest negativ ist.
-Die Thrombozytenzahl ist zu folgenden Zeitpunkten zu bestimmen:
-·vor der Heparingabe,
-·an Tag 1 nach Beginn der Heparingabe und
-·anschliessend regelmässig alle 3-4 Tage während der ersten 3 Wochen. Eine besonders aufmerksame medizinische Überwachung ist in folgenden Fällen erforderlich:
-·während der Schwangerschaft, insbesondere bei längerfristiger Anwendung (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»),
-·bei Patienten höheren Alters, insbesondere weiblichen,
-·bei gleichzeitiger Anwendung von oralen Antikoagulanzien oder Fibrinolytika, Thrombozytenaggregationshemmern und/oder Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten,
-·bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die die Serum-Kaliumkonzentration erhöhen – bei Patienten mit entsprechendem Risiko (z. B. mit Diabetes, eingeschränkter Nierenfunktion, Anwendung von Serumkalium-erhöhenden Arzneimitteln) ist die Serum-Kaliumkonzentration zu kontrollieren.
-Dieses Arzneimittel enthält 183,3 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 9,2 % der von der WHO für Erwachsene empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
-Interaktionen
-Wirkstoffe, die die Thrombozytenaggregation oder die Blutgerinnung beeinflussen, können zu erhöhter Blutungsneigung führen (z. B. Acetylsalicylsäure, Ticlopidin, Clopidogrel, Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten, Dipyridamol, Cumarinderivate, Fibrinolytika, Dextrane, hoch dosiertes Penicillin).
-Eine Verstärkung der Wirkung von Heparin Sintetica ist bei gleichzeitiger Anwendung von nicht-steroidalen Antirheumatika möglich.
-Bei gleichzeitiger Anwendung von basischen Arzneimitteln (z. B. trizyklischen Psychopharmaka, Antihistaminika oder Chinin) kann Heparin mit diesen Salze bilden, was zu einer gegenseitigen Wirkungsabschwächung der verabreichten Arzneimittel führt.
-Intravenös verabreichtes Nitroglycerin kann die Wirkung von Heparin abschwächen. Umgekehrt ist nach Absetzung von Nitroglycerin ein plötzlicher Anstieg der Thromboplastinzeit möglich. Bei gleichzeitiger intravenöser Anwendung von Nitroglycerin sind engmaschige Kontrollen der Thromboplastinzeit sowie eine Anpassung der Heparindosis zwingend erforderlich.
-Heparin erhöht durch Beeinflussung der Proteinbindung den ungebundenen Anteil von Lidocain, Propranolol und Diazepam. Die klinische Bedeutung dieses Befunds ist unklar. Heparin kann die Wirkung von Digitoxin verstärken, indem es dieses bei der Proteinbindung verdrängt.
-Die gleichzeitige Anwendung von Heparin und Dihydroergotamin kann zur Potenzierung der Wirkung von Heparin führen. Die gleichzeitige Anwendung von Heparin und Kortikosteroiden erhöht das Risiko für gastrointestinale Hämorrhagien.
-Schwangerschaft, Stillzeit
-Schwangerschaft
-Es liegen keine klinischen Daten zu den Auswirkungen von Heparin Sintetica bei Schwangeren und keine präklinischen tierexperimentellen Studien vor. Da Heparin nicht die Plazentaschranke passiert, ist keine direkte teratogene Wirkung auf den menschlichen Fetus zu erwarten. In klinischen Studien zu Heparin wurden keine Fehlbildungen beschrieben, hingegen bestand bei Anwendung von Antikoagulanzien in der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko für Früh- und Totgeburten. Bei absoluter Indikation während der Schwangerschaft ist Heparin dennoch das Antikoagulans der Wahl (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Bei Anwendung in der Schwangerschaft ist besondere Vorsicht angezeigt.
-Stillzeit
-Da Heparin nicht in die Muttermilch abgegeben wird, ist es auch wenig wahrscheinlich, dass Heparin Sintetica in die Muttermilch übergeht. Entsprechend liegen keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für die Anwendung während der Stillzeit vor.
-Fertilität
-Es liegen keine klinischen oder präklinischen Daten zu den Auswirkungen von Heparin Sintetica auf die Fertilität vor.
-Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
-Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt.
-Unerwünschte Wirkungen
-Während der Behandlung mit Heparin treten gelegentlich Blutungen auf, z. B. in Form von Hämaturie oder von subkutanen Hämatomen an Druck- oder Einstichstellen. Je nach Ausmass können die Läsionen in einigen Fällen persistieren. Vor jeder Verabreichung von Heparin Sintetica ist der Patient deshalb sorgfältig sowohl auf etwaige Blutungen im Operationsgebiet, im Nierenlager und an den Einstichstellen vorheriger Injektionen als auch auf Hämatome an Druckstellen (Gesäss, Rücken) zu untersuchen.
-Um Blutungen vorzubeugen, sind i. m. Injektionen während der Antikoagulationstherapie zu vermeiden; keine Vorbehalte bestehen hingegen bezüglich der Gabe anderer Arzneimittel s. c. oder gar i. v. Geringfügige Blutungen, insbesondere kleine Hämatome, sind kein Anlass zur Unterbrechung der Heparingabe. Gegebenenfalls kann eine Dosisreduktion in Betracht gezogen werden. Bei schweren Blutungen wird empfohlen, die Heparingabe auszusetzen und zu warten, bis die Wirkung nachlässt. Bei Blutungen gefährlichen Ausmasses ist die Heparingabe auszusetzen und das noch in Zirkulation befindliche Heparin durch Injektion von Protaminhydrochlorid zu neutralisieren (siehe «Überdosierung»).
-Die Häufigkeitsangaben zu den nachstehend aufgeführten unerwünschten Wirkungen erfolgen gemäss folgender Konvention: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1'000, <1/100); selten (≥1/10'000, <1/1'000); sehr selten (<1/10'000).
-Die häufigsten unerwünschten Wirkungen betreffen das System der Blutgerinnung. Je nach Dosierung des Heparins muss häufig das Auftreten von Blutungen berücksichtigt werden.
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
-Häufig: Blutungen am Verabreichungsort, in der Haut und Unterhaut (an Druckstellen) sowie den Schleimhäuten; gastrointestinale Blutungen, urogenitale Blutungen wie Hämaturie oder Blutungen im Nierenlager.
-Häufig: Thrombozytopenie (Näheres siehe unten).
-Erkrankungen des Immunsystems
-Selten: allergische Reaktion (Urtikaria, Erythem, Übelkeit/Erbrechen, Pruritus, Dyspnoe, Bronchospasmus und Blutdruckabfall).
-Sehr selten: anaphylaktischer Schock, Stevens-Johnson-Syndrom, epidermale Nekrolyse.
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
-Sehr selten: Hyperkaliämie und metabolische Azidose, insbesondere bei Patienten mit Niereninsuffizienz und/oder Diabetes.
-Leber- und Gallenerkrankungen
-Häufig: erhöhte Serum-Transaminasen (AST, ALT) (im Allgemeinen reversibel und ohne klinische Bedeutung).
-Sehr selten: erhöhte γ-GT, LDH und Lipase (im Allgemeinen reversibel und ohne klinische Bedeutung).
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Gelegentlich: lokale Gewebsreaktionen (Verhärtung, Rötung).
-Selten: Nekrose der Haut.
-Sehr selten: Alopezie (reversibel).
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
-Häufig: Osteoporose bei langfristiger und hochdosierter Anwendung.
-Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
-Sehr selten: Priapismus.
-Anmerkungen zum Auftreten einer Thrombozytopenie
-Hier werden zwei klinische Formen unterschieden: Die transitorische geringgradige Thrombozytopenie (Typ I) tritt vor allem zu Beginn der Heparinbehandlung auf; die Thrombozytenzahlen liegen dabei zwischen 100'000 und 150'000/µl. Komplikationen treten hierbei in der Regel nicht auf. Die Behandlung kann somit fortgesetzt werden.
-Bis zu 3 % der Patienten entwickeln eine schwere, Antikörper-vermittelte Thrombozytopenie (Typ II) mit Thrombozytenzahlen unter 100'000/µl oder mit raschem Abfall auf einen Wert unter 50 % des Ausgangswertes. Bei zuvor nicht sensibilisierten Patienten setzt die Abnahme der Thrombozytenzahl meist 6–14 Tage nach Behandlungsbeginn ein; bei bereits sensibilisierten Patienten kann dies bereits innerhalb weniger Stunden der Fall sein. Mögliche Komplikationen sind Thrombose/Thrombembolie, arteriell und venös; Verbrauchskoagulopathie und potenziell Hautnekrose an der Injektionsstelle, Petechien, Purpura und Meläna. Die gerinnungshemmende Wirkung von Heparin kann dadurch abgeschwächt werden (Heparintoleranz).
-In einem solchen Fall ist Heparin Sintetica sofort abzusetzen. Ausserdem ist der Patient zu informieren, dass ihm künftig keine heparinhaltigen Mittel mehr verabreicht werden.
-Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
-Überdosierung
-Eine Überdosierung von Heparin führt zu verstärkter Hypokoagulabilität und zu erhöhter Blutungsgefahr. Die angemessene Gegenmassnahme ist die Dosisreduktion bzw. Absetzung von Heparin; siehe oben. In schweren Fällen lässt sich die Wirkung des Heparins mit Protaminhydrochlorid rasch neutralisieren (Dosierung und Anwendung siehe entsprechende Fachinformation oder Packungsbeilage).
-Eigenschaften/Wirkungen
-ATC-Code
- +Indications/Possibilités d’emploi
- +Traitement de la maladie thrombo-embolique de toute étiologie et de toute localisation ainsi qu'à la suite d'un traitement thrombolytique ; lors d'infarctus du myocarde; inhibition de la coagulation en cas de recours à la circulation extracorporelle et à l'hémodialyse.
- +Posologie/Mode d’emploi
- +Posologie usuelle
- +La posologie de Heparin Sintetica doit être adaptée aux particularités de chaque cas (nature et évolution de la maladie, poids corporel et âge du patient, effets indésirables, etc.).
- +Il faudra veiller attentivement à ce que la posologie soit suffisante, car des doses trop faibles permettent au processus thrombotique de continuer sa progression, et le risque d'une embolie mortelle persiste.
- +Fixer la posologie soit en fonction des résultats des tests de coagulation (temps de thrombine, temps de thromboplastine partielle, temps de thromboplastine partielle activée) qui, en cas d'injections i.v. répétées, permettent également de déterminer quand doit être administrée la dose suivante, soit de façon purement schématique. L'expérience clinique a montré que la posologie de l'héparine varie largement selon les indications. Lors de l'administration de faibles doses d'héparine pour la prophylaxie de la maladie thrombo-embolique, les contrôles de la coagulation ne sont généralement pas nécessaires.
- +Instructions spéciales pour le dosage
- +Chez les patients présentant une limitation de la fonction hépatique ou rénale, ou encore un trouble de la coagulation, le traitement par Heparin Sintetica doit être conduit en fonction des résultats des tests de coagulation
- +1.Traitement de la maladie thromboembolique
- +Une surveillance étroite du traitement en déterminant le taux de coagulation est absolument nécessaire pour tous les cas. Le contrôle du traitement et l'adaptation posologique se basent généralement sur le temps de thromboplastine partielle activée (TTPA), qui devrait être entre 1,5 et 2,5 fois supérieur à la norme. La réalisation des contrôles du TPPA est recommandée 1–2 heures, 6 heures, 12 heures et 24 heures après le début d'un traitement par héparine en administration intraveineuse continue.
- +Posologie chez l’adulte-
- +Perfusion (méthode de première intention): Injection d’une dose initiale de 5’000 à 10’000 U.I. suivie d’une perfusion de 10’000 à 30’000 U.I. par jour à l’aide d’une pompe-seringue.
- +La solution pour perfusion d’héparine est fournie prête à l'emploi.
- +Ces directives posologiques ont une valeur indicative. Les doses quotidiennes doivent être augmentées le premier jour de traitement d'une embolie pulmonaire accompagnée d'un état de choc, en fonction des résultats des tests de laboratoire (par ex. perfusion de 40'000–60'000 U.I.).
- +Le contrôle du traitement (quatre à six heures après une injection i.v.) par des tests de laboratoire (temps de thrombine, temps de thromboplastine partielle, temps de thromboplastine partielle activée) permet d'ajuster la posologie selon les besoins individuels. La durée totale du traitement est fonction de la réponse clinique. En règle générale, le traitement par l'héparine est maintenu jusqu'à la stabilisation ou la régression du processus thromboembolique; le traitement anticoagulant est ensuite poursuivi par voie orale (par ex. phenprocoumone) pendant plusieurs semaines à plusieurs mois, en complément de l'héparine pendant les premiers jours.
- +2.Circulation extracorporelle
- +L'héparinisation est réalisée par l'administration au patient de 150–300 U.I. de Heparin Sintetica par kg de poids corporel en fonction de déterminations exactes de la coagulation. L'héparinisation des conserves de sang se fait par 1'500–2'000 U.I. de Heparin Sintetica pour 500 ml.
- +3.Rein artificiel
- +La posologie de l'héparine se fait en fonction des tests de coagulation, car la coagulation sanguine est souvent perturbée chez ces patients.
- +Contre-indications
- +Heparin Sintetica est contre-indiqué lors d'hypersensibilité au principe actif ou à l'un des excipients conformément à la composition, lors de thrombopénie induite par une allergie à l'héparine actuelle ou citée dans les antécédents (thrombopénie induite par l'héparine), lors d'affections allant de pair avec une disposition accrue aux hémorragies (par ex. diathèse hémorragique, déficit en facteurs de coagulation [exception: coagulopathie de consommation dans sa phase d'hypercoagulabilité], maladies hépatiques, rénales ou pancréatiques sévères, thrombopénie sévère), lors d'affections accompagnées d'une suspicion de lésions du système vasculaire (par ex. ulcères et tumeurs du système gastrique et/ou intestinal, hypertension artérielle [>105 mm Hg diastolique], hémorragie cérébrale, traumatismes ou interventions chirurgicales au niveau du SNC, opération des yeux, rétinopathies, hémorragies au niveau du corps vitré, anévrisme au niveau d'une artère cérébrale, endocardite bactérienne subaiguë), lors d'avortement imminent, anesthésie spinale, anesthésie épidurale, ponction lombaire.
- +Mises en garde et précautions
- +Suspicion de tumeur maligne à tendance hémorragique, calcul rénal et calcul de l'urètre, alcoolisme chronique. Eviter les injections i.m. pendant un traitement par héparine à cause du risque d'hématomes.
- +Une surveillance soigneuse et un contrôle des paramètres de coagulation sont nécessaires chez le nourrisson, l'enfant et le patient avec troubles des fonctions rénale et/ou hépatique; ceci est également valable dans la prophylaxie thromboembolique (traitement à faibles doses).
- +Chez les patients développant sous héparine des thrombopénies cliniquement pertinentes avec éventuellement une tendance paradoxale additionnelle à développer des thromboses artérielles (ou qui les ont développées), les héparines conventionnelles et de bas poids moléculaire ne doivent être administrées qu'après l'obtention d'un résultat négatif au test d'agrégation plaquettaire in vitro.
- +Heparin Sintetica est contre-indiqué lors d'un résultat positif.
- +Une thrombopénie induite par l'héparine (HIT) s'observe plus souvent sous héparine non fractionnée que sous héparine de bas poids moléculaire. Les anticoagulants représentant une alternative thérapeutique aux patients touchés sont le danaparoïde (un héparinoïde) et la lépirudine (un inhibiteur direct de la thrombine).
- +Chez les patients dont les antécédents laissent suspecter une thrombopénie induite par l'héparine, une alternative thérapeutique à l'héparine non fractionnée doit être prise en considération même lors d'un résultat négatif au test d'agrégation plaquettaire.
- +La numération plaquettaire sera réalisée :
- +·avant l'administration d'héparine,
- +·au jour 1 après le début de l'administration d'héparine et
- +·ensuite régulièrement tous les 3 à 4 jours durant les premières 3 semaines. Une surveillance médicale particulièrement attentive est nécessaire:
- +·pendant la grossesse, notamment en cas d'utilisation prolongée (voir « Grossesse, Allaitement »);
- +·chez le patient âgé, notamment chez la femme;
- +·lors d'un traitement simultané par des fibrinolytiques ou des anticoagulants oraux, par des inhibiteurs de l'agrégation plaquettaire et/ou par des antagonistes du récepteur de la glycoprotéine IIb/IIIa;
- +·lors de l'utilisation simultanée de médicaments qui augmentent le taux sérique de potassium. Contrôler la kaliémie chez les patients à risque correspondant (par ex. les patients diabétiques, ayant une limitation de la fonction rénale, sous médicaments qui augmentent le taux de potassium).
- +Ce médicament contient 183.3 mg de sodium par flacon ce qui équivaut à 9.2 % de l’apport alimentaire quotidien maximal recommandé par l’OMS de 2 g de sodium par adulte.
- +Interactions
- +Les substances qui influencent l'agrégation plaquettaire ou la coagulation sanguine sont susceptibles d'entraîner une tendance accrue aux hémorragies (par ex. acide acétylsalicylique, ticlopidine, clopidogrel, antagonistes du récepteur de la glycoprotéine IIb/IIIa, dipyridamol, dérivés coumariniques, fibrinolytiques, dextran, traitement par pénicilline hautement dosée).
- +Une accentuation de l'effet de Heparin Sintetica est possible lors de l'administration simultanée d'anti-inflammatoires non stéroïdiens.
- +Lors de l'administration simultanée de médicaments basiques comme par ex. les psychotropes tricycliques, les antihistaminiques et la quinine, la formation d'un sel avec l'héparine peut provoquer une perte mutuelle de l'effet des produits administrés.
- +Une perfusion intraveineuse de nitroglycérine peut provoquer une baisse de l'effet de l'héparine. A l'inverse, après l'arrêt de la nitroglycérine, une élévation soudaine du TPT est possible. Lors d'une perfusion simultanée de nitroglycérine, des contrôles rapprochés du TPT et une adaptation posologique de l'héparine sont indispensables.
- +L'héparine augmente la fraction libre de la lidocaïne, du propranolol et du diazépam par une modification des liaisons aux protéines. La signification clinique de cette observation est incertaine. L'héparine peut induire une accentuation de l'effet de la digitoxine en la déplaçant de ses liaisons aux protéines.
- +L'administration simultanée d'héparine et de dihydroergotamine peut induire une potentialisation de l'effet de l'héparine. L'association de l'héparine et de corticoïdes augmente le risque d'hémorragies gastro-intestinales.
- +Grossesse, Allaitement
- +Grossesse
- +Il n’existe aucune données cliniques sur les effets d’Heparin Sintetica chez la femme enceinte ou d’expériences précliniques chez l’animal. L’héparine ne traversant pas la barrière placentaire, aucun effet tératogène direct sur le foetus humain n'est attendu. Lors d'études cliniques avec de l’héparine, aucune malformation n'a été décrite, mais un risque accru d'accouchement prématuré et de mortinatalité était présent sous traitement par anticoagulants pendant la grossesse. En cas d'indication absolue pendant la grossesse, l'héparine reste toutefois l'anticoagulant de choix (voir «Mises en garde et précautions»). La prudence est de mise en cas d’emploi pendant la grossesse.
- +Allaitement
- +L’héparine n’étant pas excrétée dans le lait maternel, il est peu probable qu’Heparin Sintetica passe pas dans le lait maternel. En conséquence, aucun indice n'existe pouvant suggérer un risque accru pendant l'allaitement.
- +Fertilité
- +Il n’existe aucune données cliniques ou précliniques sur les effets d’Heparin Sintetica sur la fertilité.
- +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
- +Aucune étude correspondante n’a été effectuée.
- +Effets indésirables
- +On observe occasionnellement des hémorragies au cours du traitement par l'héparine, par ex. sous forme d'hématurie ou d'hématomes sous-cutanés aux points de pression ou d'injection. Selon leur ampleur, des lésions peuvent subsister dans certains cas. Avant chaque injection de Heparin Sintetica, il faudra donc rechercher soigneusement d'une part l'apparition éventuelle de saignements dans la région de l'opération, au niveau des loges rénales ainsi qu'à l'endroit où des injections ont été pratiquées, d'autre part la présence d'hématomes aux points de pression (siège, dos).
- +Pour éviter les hémorragies, il faudra éviter les injections i.m. pendant le traitement anticoagulant; en revanche, il n'y a pas d'objections à administrer d'autres médicaments en injections s.c. et encore moins i.v. Des saignements insignifiants, en particulier de petits hématomes, n'obligent nullement l'interruption du traitement par l'héparine. Selon le cas, on peut envisager une réduction de la dose. En présence d'hémorragies graves, il est recommandé d'interrompre l'administration d'héparine et d'attendre que l'effet du médicament diminue. Lors de saignements dangereux, le traitement par l'héparine sera interrompu et l'héparine encore en circulation dans l'organisme sera neutralisée par l'injection de chlorhydrate de protamine (voir «Surdosage»).
- +La fréquence des effets indésirables cités ci-après est définie selon la convention suivante : très fréquent (≥ 1/10), fréquent (≥ 1/100 à < 1/10), occasionnels peu fréquent (≥ 1/1 000 à < 1/100), rares (≥ 1/10 000 à < 1/1 000), très rares (< 1/10 000)
- +Les effets indésirables les plus fréquents concernent le système de la coagulation. En fonction de la dose d'héparine, l'apparition de saignement doit souvent être prise en compte.
- +Affections hématologiques et du système lymphatique
- +Fréquent: saignements au site d'administration, dans la peau et la subcutis (à l'endroit de la pression) ainsi que dans les muqueuses, hémorragies gastro- intestinales, hémorragies urogénitales comme hématurie ou saignement au niveau des loges rénales.
- +Fréquent: thrombopénie (détails voir plus loin).
- +Affections du système immunitaire
- +Rare: réactions allergiques (urticaire, érythème, nausée/vomissement, prurit, dyspnée, bronchospasme et chute de pression artérielle).
- +Très rare: choc anaphylactique, syndrome de Stevens-Johnson, nécrolyse épidermique.
- +Troubles du métabolisme et de la nutrition
- +Très rare: hyperkaliémie et acidose métabolique, notamment chez le patient insuffisant rénal et/ou diabétique.
- +Affections hépatobiliaires
- +Fréquent: élévation du taux des transaminases sériques (ASAT, ALAT) (généralement réversible et sans pertinence clinique).
- +Très rare: augmentation de la γ-GT ainsi que de la LDH et la lipase (généralement réversible et sans pertinence clinique).
- +Affections de la peau et du tissu sous-cutané
- +Occasionnel: réactions tissulaires locales (induration, rougeurs).
- +Rare: nécrose de la peau.
- +Très rare: alopécie (réversible).
- +Affections musculo-squelettiques et du tissu conjonctif
- +Fréquent: ostéoporose lors d'un traitement à long terme et à dosage élevé.
- +Affections des organes de reproduction et du sein
- +Très rare: priapisme.
- +Remarques concernant l'apparition d'une thrombopénie
- +On distingue deux formes cliniques: une légère thrombopénie passagère (type I) s'observe plus souvent au début d'un traitement par l'héparine avec un nombre de thrombocytes entre 100'000 et 150'000/µl. Les complications n'apparaissent généralement pas dans ces cas. En conséquence, le traitement peut être poursuivi.
- +Chez jusqu'à 3% des patients, une thrombopénie sévère médiée par les anticorps (type II) s'observe avec un nombre de thrombocytes inférieur à 100'000/µl ou avec une chute rapide à un taux inférieur à 50% du taux initial. Chez les patients non sensibilisés, la chute plaquettaire commence généralement 6 à 14 jours après le début du traitement, chez les patients sensibilisés, elle peut dans certaines conditions débuter en quelques heures. Les complications suivantes peuvent apparaître: thrombose/thrombo-embolie artérielle et veineuse, coagulopathie de consommation et éventuellement nécrose cutanée au site d'injection, pétéchies, purpura et méléna. L'effet anticoagulant de l'héparine peut s'en trouver réduit (tolérance à l'héparine).
- +Interrompre immédiatement Heparin Sintetica dans un tel cas. De plus, le patient doit être informé qu'à l'avenir, aucun médicament à base d'héparine ne sera lui être administré.
- +L’annonce d’effets secondaires présumés après l’autorisation est d’une grande importance. Elle permet un suivi continu du rapport bénéfice-risque du médicament. Les professionnels de santé sont tenus de déclarer toute suspicion d’effet secondaire nouveau ou grave via le portail d’annonce en ligne ElViS (Electronic Vigilance System). Vous trouverez des informations à ce sujet sur www.swissmedic.ch.
- +Surdosage
- +Un surdosage d'héparine entraîne une hypocoagulabilité accrue et augmente le risque d'hémorragie. Comme mentionné plus haut, la réduction de la dose et l'interruption de l'administration d'héparine constituent les mesures appropriées. Dans les cas graves, on peut recourir au chlorhydrate de protamine pour neutraliser rapidement l'effet de l'héparine (dosage et application voir l'information professionnelle ou la notice d'emballage correspondant).
- +Propriétés/Effets
- +Code ATC
-Wirkungsmechanismus
-Heparin ist ein Mukopolysaccharid-Polyschwefelsäure-Ester. Aufgrund seiner zahlreichen Sulfat- und Carboxylgruppen reagiert Heparin im wässrigen Milieu sauer.
-Heparin wirkt gerinnungshemmend. Heparin wirkt als Katalysator stark beschleunigend auf die Neutralisierung von Thrombin und Gerinnungsfaktor X (Xa) durch Antithrombin (Heparin-Kofaktor). Antithrombin (AT) neutralisiert diese Gerinnungsfaktoren normalerweise durch langsame und irreversible stöchiometrische Komplexbildung.
-Pharmakodynamik
-Heparin hemmt in Anwesenheit von Antithrombin die Koagulation. Der Heparin-Antithrombin-Komplex bewirkt (in vivo und in vitro) die Inaktivierung der aktivierten Gerinnungsfaktoren IX, X, XI und XII und verhindert dadurch die Thrombinbildung. In hohen Konzentrationen inhibiert Heparin zusätzlich die Thrombozytenaggregation.
-In niedriger Dosierung steigert Heparin die Aktivität von Antithrombin III, im Besonderen gegen die Faktoren Xa und IIa. Hieraus resultiert die Anwendung von niedermolekularem Heparin zur Niedrigdosis-Heparinisierung.
-Des Weiteren übt Heparin eine entzündungshemmende Wirkung aus. Es greift in den Lipidstoffwechsel ein und führt die Freisetzung von Lipoproteinlipase herbei.
-Aufgrund seiner ausgeprägten Polarität und seiner hohen Molekülmasse vermag Heparin nur sehr schwer Membranen (insbesondere die gastrointestinale Mucosa) zu passieren. Um seine gerinnungshemmende Wirkung zu entfalten, muss Heparin daher parenteral appliziert werden.
-Die Blutungszeit wird durch Heparin in der Regel nicht beeinflusst. Verschiedene Zeitwerte (aktivierte Gerinnungszeit, aktivierte partielle Thromboplastinzeit, Prothrombinzeit, Gesamt-Gerinnungszeit) werden durch Heparin in voller therapeutischer Dosierung verlängert; bei geringen Dosen Heparin tritt in der Regel kein messbarer Effekt ein.
-Klinische Wirksamkeit
-Es liegen keine Daten vor.
-Pharmakokinetik
- +Mécanisme d’action
- +L’héparine est un polymère mucopolysaccharidique glycosaminoglycans hautement sulfaté. Ses nombreux groupes sulfates et carboxyl lui confèrent son acidité en milieu aqueux.
- +L'héparine a des effets anticoagulants. L'héparine agit comme un catalyseur pour accélérer considérablement la vitesse à laquelle l'antithrombine (cofacteur de l'héparine) neutralise la thrombine et le facteur de coagulation activé X (Xa). L'antithrombine (AT) neutralise généralement ces facteurs de coagulation en se complexant lentement et irréversiblement avec eux de manière stoechiométrique.
- +Pharmacodynamique
- +L’héparine inhibe la coagulation en présence d’antithrombine. Le complexe héparine-antithrombine (in vivo et in vitro) inactive les facteurs de coagulation activés IX, X, XI et XII, inhibant ainsi la formation de thrombine. A concentration élevée, l’héparine inhibe en outre l’agrégation plaquettaire.
- +De faibles doses d’héparine accélèrent l’activité de l’antithrombine III, notamment son activité anti-Xa et anti-IIa. D’où l’utilisation d’héparine de faible poids moléculaire dans l’héparinisation à faible dose.
- +L’héparine exerce en outre un effet anti-inflammatoire. Elle intervient dans le métabolisme des lipides en relâchant de la lipoprotéine-lipase.
- +En raison de sa polarité prononcée et de sa masse moléculaire élevée, l’héparine traverse très difficilement les membranes, notamment la muqueuse du tractus gastro-intestinal. Pour exercer son effet anticoagulant, elle doit donc être administrée par voie parentérale.
- +Le temps de saignement n'est généralement pas affecté par l'héparine. Différents temps (temps de coagulation activé, le temps de thromboplastine partielle activée, le temps de prothrombine, le temps de coagulation du sang total) sont prolongés par des doses complètes thérapeutiques de l'héparine; dans la plupart des cas, elle n'est pas affectée de façon mesurable par de faibles doses d'héparine.
- +Efficacité clinique
- +Aucune donnée disponible.
- +Pharmacocinétique
-Heparin kann intravenös als Injektion oder Infusion verabreicht werden. Bei Verabreichung durch Injektion oder Infusion beträgt die Bioverfügbarkeit 100 %.
-Wegen seiner hohen relativen Molekülmasse und seiner negativen Oberflächenladung wird Heparin vom Darm nicht resorbiert, eine inhalative Aufnahme ist jedoch möglich.
-Nach intravenöser Gabe setzt die Wirkung von Heparin sofort ein.
-Die interindividuelle Halbwertszeit beträgt 90–120 Minuten. Sie ist abhängig von der verabreichten Dosis, von der Leber- und Nierenfunktion sowie vom Krankheitsbild.
- +L'héparine peut être administrée par voie intraveineuse sous forme d'injection ou de perfusion. La biodisponibilité est de 100% en cas d'administration par injection ou perfusion.
- +En raison de sa masse moléculaire relativement élevée et de sa charge superficielle négative, l'héparine n'est pas absorbée au niveau intestinal. Une absorption par inhalation est cependant possible.
- +Après injection intraveineuse, l'effet de l'héparine se produit immédiatement.
- +La demi-vie interindividuelle de l'héparine est de 90 à 120 minutes. Elle dépend de la dose administrée, des fonctions hépatique et rénale ainsi que de l'aspect de la maladie.
-Heparin wird in hohem Masse durch Plasmaproteine gebunden. Für die Therapie beträgt die wirksame Konzentration 0,6 ± 0,3 I. E./ml Plasma; für die Prophylaxe sind es 0,05–0,2 I. E./ml Plasma. Das Verteilungsvolumen bei Erwachsenen liegt bei ca. 0,07 l/kg.
-Metabolismus
-Nach parenteraler Gabe wird Heparin durch Aufnahme in das retikuloendotheliale System aus dem Blut eliminiert und in der Leber abgebaut (Heparinasen).
-Elimination
-Das depolymerisierte, inaktivierte Heparin wird hauptsächlich mit dem Urin ausgeschieden. Die Heparinausscheidung erfolgt sowohl durch glomeruläre Filtration als auch durch tubuläre Sekretion. Die interindividuelle Eliminations-Halbwertszeit weist eine grosse Spannbreite von 30–120 Minuten auf.
-Kinetik spezieller Patientengruppen
-Bei stark eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion kann es zur Akkumulation von Heparin kommen.
-Präklinische Daten
-Es wurden keine konventionellen präklinischen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe, Gentoxizität, Kanzerogenität oder Reproduktionstoxizität zu Heparin Sintetica durchgeführt.
-Sonstige Hinweise
-Inkompatibilitäten
-Da keine Verträglichkeitsstudien durchgeführt wurden, darf das Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Aus mikrobiologischen Gründen ist die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Anbruch zu verwenden.
-Besondere Lagerungshinweise
-In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C) und vor Licht geschützt aufbewahren.
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Hinweise für die Handhabung
-Nach dem Öffnen sofort verwenden. Jegliche Restmenge der Lösung ist zu verwerfen.
-Zulassungsnummer
- +L'héparine est largement liée aux protéines plasmatiques. La concentration efficace thérapeutique se situe à 0,6 ± 0,3 U.I./ml de plasma, la concentration efficace prophylactique à 0,05–0,2 U.I./ml de plasma. Le volume de distribution chez l'adulte s'élève à environ 0,07 l/kg.
- +Métabolisme
- +Après administration parentérale, l'héparine est éliminée du sang par l'absorption dans le système réticuloendothélial et elle est scindée dans le foie (héparinases).
- +Élimination
- +L'héparine inactive et dépolymérisée est éliminée principalement par l'urine. L'héparine est éliminée aussi bien par filtration glomérulaire que par sécrétion tubulaire. La demi-vie d'élimination interindividuelle varie et se situe entre 30 et 120 minutes.
- +Cinétique pour certains groupes de patients
- +Une limitation prononcée de la fonction hépatique ou rénale peut entraîner une accumulation de l'héparine.
- +Données précliniques
- +Aucune étude préclinique conventionnelle de pharmacologie de sécurité, de toxicité en cas d’administration répétée, de génotoxicité, de carcinogénicité et de toxicologie de la reproduction n’a été conduite avec Heparin Sintetica.
- +Remarques particulières
- +Incompatibilités
- +Aucune étude de tolérance n’ayant été effectuée, ce médicament ne doit pas être mélangé à d’autres médicaments.
- +Stabilité
- +Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient. Pour des raisons microbiologiques, la préparation prête à l’emploi doit être utilisée immédiatement après ouverture.
- +Remarques particulières concernant le stockage
- +Conserver dans l’emballage d’origine, protégé de la lumière et à température ambiante (15-25°C).
- +Tenir hors de portée des enfants.
- +Remarques concernant la manipulation
- +Après l’ouverture utiliser immédiatement. Un éventuel reste de la solution doit être éliminé
- +Numéro d’autorisation
-Packungen
-Durchstechflaschen zu 48 ml (B)
-Zulassungsinhaberin
- +Présentation
- +Flacons à 48 ml (B)
- +Titulaire de l’autorisation
-Stand der Information
-Juli 2021
- +Mise à jour de l’information
- +Juillet 2021
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