| 16 Changements de l'information professionelle Catiolanze |
-Zusammensetzung
-Wirkstoffe
-Latanoprostum.
-Hilfsstoffe
-Mittelkettige Triglyceride, Cetalkoniumchlorid, Polysorbate 80, Glycerol (E422), Wasser für Injektionszwecke.
- +Composition
- +Principes actifs
- +Latanoprostum
- +Excipients
- +Triglycérides à chaîne moyenne, chlorure de cétalkonium, Polysorbate 80, glycérol (E422), eau pour préparations injectables.
-Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
-Catiolanze wird angewendet bei erwachsenen Patienten zur Senkung des Augeninnendrucks bei Weitwinkel-Glaukom oder erhöhtem Augeninnendruck (okuläre Hypertension), insbesondere bei begleitender Erkrankung der Augenoberfläche (OSD) oder bestehendem Risiko, eine solche zu entwickeln.
-Dosierung/Anwendung
-Übliche Dosierung
-Einen Tropfen täglich in das erkrankte Auge. Eine optimale Wirkung wird erreicht, wenn Catiolanze am Abend verabreicht wird.
-Catiolanze sollte nur einmal täglich verabreicht werden, da eine häufigere Verabreichung die augendrucksenkende Wirkung vermindert.
-Kombinationstherapie
-Pivotale Studien haben gezeigt, dass Latanoprost als Monotherapie wirksam ist, und dass Latanoprost in Kombination mit β-adrenergen Antagonisten (Timolol) wirksam ist. Zusätzlich deuten Kurzzeitstudien darauf hin, dass Latanoprost in Kombination mit adrenergen Agonisten (Dipivephrin), oralen Carboanhydrasehemmern (Acetazolamid) und mindestens zum Teil mit cholinergen Agonisten (Pilocarpin) additiv wirkt.
-Bei einer kombinierten Therapie sollten die Augentropfen jeweils mit einem Abstand von mindestens 5 Minuten verabreicht werden
-Kinder und Jugendliche
-Catiolanze ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren zugelassen. Es liegen keine Daten zur pädiatrischen Anwendung von Catiolanze vor. Es liegen begrenzte Daten zur pädiatrischen Anwendung von Latanoprost vor.
-Verspätete Dosisgabe
-Falls eine Dosis vergessen wurde, kann die Behandlung mit der nächsten Dosis normal weitergeführt werden.
-Art der Anwendung
-Zur Anwendung am Auge.
-Nur zur einmaligen Anwendung.
-Ein Einzeldosisbehältnis enthält genügend Emulsion, um beide Augen zu behandeln.
-Um eine eventuelle systemische Resorption zu minimieren, wird, wie bei anderen Augentropfen auch, empfohlen, den Tränensack unter dem inneren Augenwinkel für eine Minute zu komprimieren (punktueller Verschluss). Dies sollte unmittelbar nach jeder Instillation erfolgen.
-Kontaktlinsen sollten vor der Instillation der Augentropfen herausgenommen und erst 15 Minuten danach wieder eingesetzt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Die Patienten sind anzuweisen:
-eine Berührung zwischen der Tropferspitze und dem Auge oder Augenlid zu vermeiden
-die Augentropfenemulsion sofort nach dem ersten Öffnen des Einzeldosisbehältnisses anzuwenden und das Einzeldosisbehältnis nach Gebrauch zu entsorgen.
-Kontraindikationen
-Überempfindlichkeit gegenüber Latanoprost oder einem der Hilfsstoffe (siehe «Zusammensetzung»).
-Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
-Veränderungen der Irispigmentierung
-Catiolanze kann nach und nach den braunen Pigmentanteil der Iris erhöhen. Die Patienten sollten vor Behandlungsbeginn über mögliche dauerhafte Veränderungen ihrer Augenfarbe informiert werden.
-Die Farbveränderungen sind auf einen erhöhten Melaningehalt in den stromalen Melanozyten der Iris zurückzuführen und nicht auf eine Erhöhung der Melanozytenzahl. Typischerweise verbreitet sich die braune Pigmentierung konzentrisch von der Pupille in Richtung Peripherie und die ganze Iris oder Teile davon werden brauner. Die Veränderung der Irisfarbe ist in den meisten Fällen gering und oft klinisch nicht feststellbar. Die Zunahme der Irispigmentierung in einem oder in beiden Augen wurde vorwiegend bei Patienten mit gemischt farbigen Irides, die bei Studienbeginn Braun enthielten d. h. blau-braun, grau-braun, gelb-braun oder grün-braun, beobachtet. Mehr als zwei Drittel dieser Patienten hatten eine Zunahme der Irispigmentierung. Die Inzidenz bei Patienten mit gemischtfarbiger Iris lag zwischen 7 und 85 %, wobei die höchste Inzidenz bei gelb-brauner Iris beobachtet wurde. Bei Patienten mit homogen blauen Augen wurde keine Veränderung, bei Patienten mit homogen grauen, grünen oder braunen Augen wurde eine verstärkte Irispigmentierung nur selten beobachtet.
-Naevi oder Epheliden der Iris wurden durch die Behandlung nicht verändert. In klinischen Studien wurde keine Pigmentansammlung im Trabekelmaschenwerk oder an anderer Stelle in der Vorderkammer beobachtet.
-In einer klinischen Studie zur Untersuchung der Irispigmentierung über fünf Jahre gab es keinen Hinweis auf negative Folgen einer verstärkten Pigmentierung, auch dann nicht, wenn die Verabreichung von Latanoprost fortgeführt wurde. Diese Resultate stehen im Einklang mit der klinischen Post-Marketing Erfahrung seit 1996. Zudem war die Senkung des Augeninnendrucks bei den Patienten vergleichbar, unabhängig von einer verstärkten Irispigmentierung. Die Behandlung mit Latanoprost kann deshalb auch bei Patienten fortgeführt werden, bei denen eine verstärkte Irispigmentierung auftritt. Diese Patienten sollten regelmässig untersucht werden und die Behandlung soll je nach klinischer Situation abgebrochen werden.
-Eine Zunahme der Irispigmentierung beginnt normalerweise innerhalb des ersten Behandlungsjahres, selten auch während dem zweiten oder dritten Jahr, wurde aber nach dem vierten Behandlungsjahr nicht beobachtet. Die Progressionsrate der Irispigmentierung nimmt mit der Zeit ab und ist nach fünf Jahren stabil. Die Effekte einer verstärkten Irispigmentierung über fünf Jahre hinaus wurden nicht untersucht. In einer offenen Verträglichkeitsstudie zu Latanoprost über 5 Jahre entwickelten 33 % der Patienten eine Irispigmentierung (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). In klinischen Studien wurde keine weitere Zunahme der braunen Irispigmentierung nach Absetzen der Therapie beobachtet, aber die resultierende Farbveränderung kann permanent sein. Bisher war sie in klinischen Studien weder von anderen Symptomen noch von pathologischen Veränderungen begleitet.
-Bei unilateraler Behandlung besteht die Möglichkeit einer Heterochromie.
-Veränderungen von Augenlid und Wimpern
-Im Zusammenhang mit einer Latanoprost-Behandlung wurde über eine Verdunkelung der Haut des Augenlids berichtet, welche reversibel sein kann.
-Latanoprost kann schrittweise die Wimpern und Vellushaare des behandelten Auges verändern; die Veränderungen beinhalten eine Zunahme der Länge, der Dicke, der Pigmentierung und der Anzahl der Wimpern oder Haare sowie ein fehlgerichtetes Wachstum der Wimpern. Die Veränderungen der Wimpern sind reversibel nach Absetzen der Therapie.
-Glaukom
-Es liegen nur limitierte Erfahrungen mit Latanoprost vor beim entzündlich bedingten Glaukom, beim neovaskulären, beim Engwinkel- oder beim angeborenen Glaukom. Nur begrenzte Erfahrung gibt es bei pseudophaken Patienten mit Weitwinkel-Glaukom und pigmentiertem Glaukom.
-Latanoprost hat keine oder nur geringe Wirkung auf die Pupille. Erfahrungen über den Einsatz von Latanoprost beim akuten Winkelblockglaukom fehlen jedoch bis jetzt. Bis mehr Erfahrungen vorliegen, sollte Catiolanze in diesen Situationen nur mit Vorsicht angewendet werden.
-Kataraktoperationen
-Es liegen nur beschränkte Studiendaten über die Anwendung von Latanoprost in der perioperativen Periode von Kataraktoperationen vor. Catiolanze sollte bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden.
-Makulaödem
-Makulaödeme, einschliesslich zystoider Makulaödeme, wurden während der Latanoprost-Behandlung beobachtet. Diese Beobachtungen wurden hauptsächlich bei aphaken Patienten, bei pseudophaken Patienten mit einer zerrissenen hinteren Linsenkapsel oder bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren für zystoider Makulaödeme (z. B. diabetische Retinopathie oder Netzhautvenenthrombosen) (speziell die Fluoreszenzangiopraphie früh postoperativ nach Kataraktoperationen) gemacht. Catiolanze sollte bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden.
-Herpes-Keratitis
-Bei Patienten mit einer Vorgeschichte von Herpes-Keratitis sollte Catiolanze mit Vorsicht angewendet werden. Bei einer aktiven Herpes Simplex Keratitis und in Patienten mit einer Vorgeschichte mit chronisch wiederkehrenden Herpes Simplex Keratitiden besonders in Verbindung mit Prostaglandin-Analogen sollte die Anwendung von Catiolanze vermieden werden.
-Iritis/ Uveitis
-Bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren für das Auftreten einer Iritis/ Uveitis ist Catiolanze mit Vorsicht anzuwenden.
-Patienten mit Asthma
-Erfahrungen bei Patienten mit Asthma liegen begrenzt vor, jedoch wurde nach Markteinführung von Latanoprost in einigen Fällen über Verstärkung von bestehendem Asthma und/ oder Atemnot berichtet. Daher müssen Asthma-Patienten mit Vorsicht behandelt werden, bis weitere Erfahrungen vorliegen, siehe «Unerwünschte Wirkungen».
-Periorbitale Entfärbung der Haut
-Eine periorbitale Entfärbung der Haut wurde, vorwiegend bei Patienten japanischer Herkunft, beobachtet. Die bislang vorliegenden Erkenntnisse zeigen, dass die periorbitale Entfärbung der Haut nicht dauerhaft ist und in einigen Fällen auch unter Fortführung der Behandlung mit Latanoprost reversibel war.
-Sonstige
-Die gleichzeitige Anwendung von Latanoprost mit Prostaglandinen, Prostaglandin-Analoga oder Prostaglandin-Derivaten wird nicht empfohlen (siehe «Interaktionen»).
-Hinweis für Kontaktlinsenträger
-Die Kontaktlinsen sollten vor der Instillation der Augentropfen herausgenommen und erst 15 Minuten danach wieder eingesetzt werden.
-Interaktionen
-Es gibt Berichte über eine paradoxe Erhöhung des Augeninnendrucks nach gleichzeitiger Verabreichung von zwei Prostaglandin-Analoga. Deshalb wird die Anwendung von zwei oder mehreren Prostaglandinen, Prostaglandin-Analoga oder Prostaglandin-Derivaten nicht empfohlen.
-Klinische Studien haben gezeigt, dass β-adrenerge Antagonisten (Timolol), adrenerge Agonisten (Dipivephrin), Carboanhydrasehemmer (Acetazolamid) und mindestens zum Teil cholinerge Agonisten (Pilocarpin) die Augeninnendruck senkende Wirkung von Latanoprost verstärken. Interaktionen mit anderen Arzneimitteln wurden nicht untersucht.
-Die Interaktionsstudien wurden lediglich bei Erwachsenen durchgeführt.
-Schwangerschaft, Stillzeit
-Schwangerschaft
-Es sind keine adäquaten und gut kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen verfügbar. Catiolanze weist möglicherweise gefährliche pharmakologische Wirkungen auf den Verlauf der Schwangerschaft, auf das Ungeborene oder das Neugeborene auf. Deshalb sollte Catiolanze während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
-Stillzeit
-Latanoprost und dessen Metabolite können in die Muttermilch übergehen. Deswegen sollte Catiolanze bei stillenden Frauen nicht angewendet werden oder stillende Frauen sollten abstillen.
-Fertilitt
-In Tierstudien zeigte sich, dass Latanoprost keine Auswirkungen auf die Fertilitt der männlichen oder weiblichen Tiere hat (siehe «Präklinische Daten»).
-Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
-Catiolanze hat einen geringen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen.
-Die Instillation von Augentropfen kann zu vorübergehendem Verschwommensehen führen. Bis diese Beeinträchtigung abgeklungen ist, sollten die Patienten nicht fahren oder Maschinen bedienen.
-Unerwünschte Wirkungen
-Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
-Die meisten Nebenwirkungen wurden im Bereich des Auges beobachtet. In einer offenen Verträglichkeitsstudie zu Latanoprost über 5 Jahre entwickelten 33 % der Patienten eine Irispigmentierung (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Weitere Nebenwirkungen am Auge sind im Allgemeinen von vorübergehender Dauer und treten bei der Anwendung der Dosis auf.
-Liste der unerwünschten Wirkungen
-Die Nebenwirkungen von konservierter Latanoprost Augentropfen, Lösung aus klinischen Studien und den nach dem Inverkehrbringen erfassten Daten sowie die in klinischen Studien mit Catiolanze, Augentropfen-Emulsion beobachteten Nebenwirkungen (mit ¥ gekennzeichnet) sind nachstehend aufgeführt.
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet:
-„sehr häufig“ (≥1/10), „häufig“ (≥1/100, <1/10), „gelegentlich“ (≥1/1‘000, <1/100), „selten“ (≥1/10‘000, <1/1‘000), „sehr selten“ (<1/10‘000), „nicht bekannt“ (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen
-Selten: Herpes-Keratitis*§.
-Erkrankungen des Nervensystems
-Gelegentlich: Kopfweh*, Schwindel*.
-Augenerkrankungen
-Sehr häufig: Hyperpigmentierung der Iris (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
-Häufig: Leichte bis mittelschwere konjunktivale Hyperämie ¥; Augenirritationen (Brennen, Kratzen, Jucken, Stechen und Fremdkörpergefühl und Missempfinden) ¥, Keratitis punctata, meist ohne Symptome, Konjunktivitis*, Augenschmerzen, Photophobie.
-Gelegentlich: Keratitis*, verschwommenes Sehen¥, Makulaödem, einschliesslich zystoidem Makulaödem* (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Uveitis*, Lidödem¥, Veränderungen der Wimpern und der Vellushaare am Augenlid (Zunahme der Länge, Dicke, Pigmentierung und Anzahl der Wimpern) ¥, Trockenes Auge, Blepharitis¥.
-Selten: Korneaödem*, Hornhauterosion, Iritis*, periorbitales Ödem, Trichiasis*, Distichiasis, Iriszyste*§; lokalisierte Hautreaktion auf den Augenlidern, Verdunkelung der Haut der Augenlider, Pseudopemphigoid der Bindehaut*§.
-Sehr selten: periorbitale und Augenlid Veränderungen, die in einer Vertiefung der Augenlid-Falte resultieren.
-Herzerkrankungen
-Gelegentlich: Angina pectoris, Palpitationen*.
-Sehr selten: Instabile Angina pectoris.
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
-Gelegentlich: Dyspnoe*, Asthma*.
-Selten: Verstärkung von Asthma.
-Erkrankung en des Gastrointestinaltrakts
-Gelegentlich: Übelkeit*, Erbrechen*.
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
-Gelegentlich: Rash.
-Selten: Pruritus.
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
-Gelegentlich: Arthralgie*, Myalgie*.
-Allgemeine Erkrankungen
-Gelegentlich: Brustschmerzen*.
-¥ UAW Häufigkeit anhand von Studien speziell zu Catiolanze, Augentropfen-Emulsion geschätzt
-*UAW nach dem Inverkehrbringen
-§Berechnung der UAW-Frequenz gemäss „Dreierregel“
-Beschreibung spezifischer unerwünschter Wirkungen und Zusatzinformationen
-Sicherheitsdaten zu Catiolanze stehen von 330 Patienten mit okulärer Hypertension oder Weitwinkel-Glaukom mit oder ohne Zeichen und Symptome einer Erkrankung der Augenoberfläche, die an zwei Phase-II-Studien und einer Phase-III-Studie teilgenommen hatten und mit Catiolanze behandelt worden waren, zur Verfügung. Das Sicherheitsprofil von Catiolanze in Woche 12 hnelte demjenigen von Latanoprost Augentropfen, Lösung, wenngleich weniger Patienten vermutete okuläre Arzneimittelnebenwirkungen meldeten (5,8% vs 10,9%).
-Langzeit-Sicherheitsdaten stehen von 137 Patienten, die Catiolanze im Rahmen einer Phase-III-Studie über bis zu 481 Tage erhielten. Das Langzeit-Sicherheitsprofil von Catiolanze unterschied sich nicht von demjenigen, das während der ersten 3 Monate der Behandlung beobachtet worden war. Die häufigsten während der Langzeitanwendung von Catiolanze berichteten UE waren okuläre und konjunktivale Hyperämie (4,4 %), Missempfindungen im Auge (2,2 %) und Wimpernwachstum (2,2 %).
-Pädiatrische Population
-Es liegen keine Daten vor zur Anwendung von Catiolanze bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.
-Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
-Überdosierung
-Eine Überdosierung ist nach okulärer Verabreichung unwahrscheinlich. Sollte eine Überdosierung auftreten, ist diese symptomatisch zu behandeln.
-Anzeichen und Symptome
-Ausser okulären Reizungen und Bindehauthypermie sind keine weiteren unerwünschten Wirkungen bei einer Überdosierung von Latanoprost bekannt.
-Behandlung
-Falls Latanoprost unbeabsichtigterweise getrunken würde, könnte folgende Information von Nutzen sein: Mehr als 90% wird während der ersten Leberpassage metabolisiert (Siehe «Pharmakokinetik»).
-Ein Einzeldosisbehältnis Catiolanze 50 µg/mL Augentropfen enthält 0,3 mL Emulsion mit 15 µg Latanoprost. Eine intravenöse Infusion von 3 μg/kg bei gesunden Freiwilligen verursachte keine Symptome. Eine Dosis von 5,5-10 μg/kg verursachte jedoch Nausea, abdominale Schmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Hitzegefühl und Schwitzen. Bei Affen wurde Latanoprost intravenös in Dosen bis zu 500 μg/kg infundiert, ohne dass Wirkungen auf das kardiovaskuläre System auftraten. Die intravenöse Verabreichung von Latanoprost wurde bei Affen mit einer vorübergehenden Bronchienverengung in Verbindung gebracht (siehe «Präklinische Daten»). Hingegen verursachte Latanoprost bei Patienten mit moderatem Bronchialasthma keine Bronchokonstriktion, wenn es mit 7-facher empfohlener Dosis topisch an den Augen verwendet wurde.
-Eigenschaften/Wirkungen
-ATC-Code
- +Indications/Possibilités d’emploi
- +Catiolanze est indiqué dans la réduction de la pression intraoculaire élevée chez les patients adultes atteints de glaucome à angle ouvert ou de pression intraoculaire élevée (hypertension oculaire) en particulier en cas d'affection concomitante de la surface oculaire (OSD) ou le risque de développer une telle affection.
- +Posologie/Mode d’emploi
- +Posologie usuelle
- +Une goutte par jour dans l'œil atteint. On obtient un effet optimal lorsque Catiolanze est administré le soir. L'instillation de Catiolanze doit se limiter à une fois par jour, car une fréquence d'administration supérieure diminue l'effet hypotenseur sur la pression intraoculaire.
- +Traitement associé
- +Des études pivots ont montré que latanoprost est efficace en monothérapie, et que le latanoprost est efficace en association avec des antagonistes des récepteurs bêta-adrénergiques (timolol). En outre, des études de courte durée indiquent que le latanoprost a une action additive lorsqu'il est associé à des agonistes adrénergiques (dipivéfrine) et à des inhibiteurs de l'anhydrase carbonique oraux (acétazolamide) et une action au moins partiellement additive lorsqu'il est associé à des agonistes cholinergiques (pilocarpine).
- +En cas d'association à un autre collyre, les instillations des deux collyres devront être espacées d'au moins 5 minutes.
- +Enfants et adolescents
- +L'utilisation du Catiolanze n'est pas autorisée chez les enfants et les adolescents de moins de 18 ans. Il n'existe pas de données sur l'utilisation pédiatrique du Catiolanze. Il existe des données limitées sur l'utilisation pédiatrique du latanoprost.
- +Prise retardée
- +En cas d'oubli d'une instillation du médicament, le traitement pourra être poursuivi normalement par l'instillation suivante.
- +Mode d’administration
- +Voie ophtalmique.
- +Réservé à un usage unique.
- +Un récipient unidose contient suffisamment d’émulsion pour traiter les deux yeux.
- +Pour réduire une possible absorption systémique, il est recommandé, comme pour d'autres collyres, de comprimer le sac lacrymal (occlusion ponctuelle) en dessous du canthus interne pendant une minute. Ceci doit être effectué immédiatement après chaque instillation.
- +Les lentilles de contact doivent être retirées avant l'instillation du collyre et remises au plus tôt 15 minutes après (voir « Mises en garde et précautions »).
- +Il doit être recommandé aux patients d’ :
- +éviter tout contact entre l’extrémité du récipient unidose et l’œil ou la paupière.
- +utiliser le collyre en émulsion immédiatement après l’ouverture du récipient unidose et de jeter celui-ci après usage.
- +Contre-indications
- +Hypersensibilité au latanoprost ou à l'un des excipients (voir « Composition »).
- +Mises en garde et précautions
- +Modifications de la pigmentation de l'iris
- +Catiolanze peut accentuer progressivement la proportion des pigments bruns dans l'iris. Avant l’instauration du traitement, les patients doivent être informés du risque de modification permanente de la couleur de l’œil.
- +La modification de la couleur de l'iris est due à une augmentation de la teneur en mélanine des mélanocytes du stroma de l'iris et non à une augmentation du nombre de mélanocytes. Généralement, la pigmentation brune entourant la pupille s'étend de façon concentrique vers la périphérie dans les yeux concernés, et l'iris peut devenir, totalement ou partiellement, brun plus foncé. La modification de la couleur de l'iris est généralement faible et n'est souvent pas décelable cliniquement. L'augmentation de la pigmentation de l'iris dans un œil ou dans les deux yeux a principalement été observée chez des patients ayant l’iris de plusieurs couleurs, dont le brun, au début de l'étude, c’est-à-dire bleu-marron, gris-marron, jaune-marron ou vert-marron. On a constaté une augmentation de la pigmentation de l'iris chez plus de deux tiers de ces patients. Chez les patients ayant l’iris de plusieurs couleurs, l’incidence a été de 7 à 85%, l’incidence la plus élevée ayant été observée chez les patients ayant l’iris de couleur jaune-marron.
- +Chez les patients ayant des yeux bleus de couleur uniforme, aucun changement de couleur n’a été observé et chez les patients ayant des yeux de couleur uniforme gris, verts ou marron, ces changements de couleur ont été rarement observés.
- +Les naevi et éphélides présents sur l'iris n'ont pas été modifiés par le traitement. Aucune accumulation de pigments dans le trabéculum ou à un autre endroit de la chambre antérieure n'a été observée lors des essais cliniques.
- +Une étude clinique a investigué la pigmentation de l'iris pendant cinq ans sans mettre en évidence de conséquences négatives découlant d'une augmentation de cette pigmentation, même lorsque l'administration de latanoprost s'est poursuivie. Ces résultats correspondent à l'expérience accumulée dans le cadre de l'observation post-marketing depuis 1996. En outre, la réduction de la pression intraoculaire était similaire chez tous les patients, en présence ou non d'une augmentation de la pigmentation de l'iris. Le traitement par latanoprost peut donc également se poursuivre chez les patients présentant une augmentation de la pigmentation de l'iris. Ces patients doivent être régulièrement étudiés et la décision d'interrompre ou non le traitement doit reposer sur la situation clinique du patient.
- +L'augmentation de la pigmentation de l'iris survient en général au cours de la première année de traitement, dans de rares cas également durant la deuxième et la troisième année, mais elle n'a jamais été observée après la quatrième année de traitement. Le taux de progression de la pigmentation de l'iris diminue avec le temps et s'avère stable après cinq ans. Les effets d'une pigmentation de l'iris accentuée n'ont pas été étudiés au-delà de cinq ans.
- +Dans un essai clinique en ouvert étudiant sur cinq ans la tolérance du latanoprost, 33% des patients ont développé une augmentation de la pigmentation irienne (voir « Effets indésirables » Dans les études cliniques, aucune poursuite de l'augmentation de la pigmentation brune de l'iris après l'arrêt du traitement n'a été observée, mais les modifications de couleur qui en découlent peuvent être définitives. Cet effet n’a été associé à aucun symptôme ni modification pathologique dans les essais cliniques jusqu’à ce jour.
- +Le traitement d'un seul œil peut avoir pour conséquence une hétérochromie.
- +Modifications palpébrales et des cils
- +Un assombrissement de l'épiderme palpébral de certains patients traités par latanoprost a été rapporté ; cet effet peut être réversible.
- +Le latanoprost peut entraîner une modification progressive des cils et du duvet sur la paupière de l'œil traité ; parmi ces changements, on trouve des cils plus long s et plus épais, une pigmentation des cils, un nombre accru de cils ou de duvet sur la paupière et une croissance mal orientée des cils. Les modifications des cils sont réversibles à l'arrêt du traitement.
- +Glaucome
- +L'expérience est limitée concernant l'emploi de latanoprost dans les glaucomes d'origine inflammatoire, les glaucomes néovasculaires, les glaucomes à angle fermé ou congénitaux. Seule une expérience limitée existe chez les patients pseudophaques présentant un glaucome à angle ouvert et un glaucome pigmentaire.
- +Latanoprost a un effet faible ou inexistant sur la pupille, mais aucune expérience n'est actuellement disponible dans le cas du glaucome aigu à angle fermé. En conséquence, Catiolanze doit être utilisé avec prudence dans ces situations jusqu'à ce que l'expérience soit suffisante.
- +Opérations de la cataracte
- +Seules des données limitées sont disponibles sur l'emploi de latanoprost en phase périopératoire d'opérations de la cataracte. Catiolanze doit être utilisé avec prudence chez ces patients.
- +Œdème maculaire
- +L'apparition d'œdèmes maculaires, y compris cystoïdes, a été observée sous traitement par latanoprost. Il s'agissait principalement de patients aphaques, de patients pseudophaques présentant une rupture capsulaire de la chambre postérieure ou chez des patients ayant des facteurs de risque connus d'œdème maculaire cystoïde (tels que les rétinopathies diabétiques et les occlusions veineuses rétiniennes), (connus révélés notamment par une angiographie en fluorescence réalisée au sortir d’une opération de la cataracte). Catiolanze doit être utilisé avec prudence chez ces patients.
- +Kératite herpétique
- +Catiolanze doit être utilisé avec prudence chez les patients ayant des antécédents de kératite herpétique. Éviter d'utiliser Catiolanze en cas de kératite active à Herpes simplex et chez les patients ayant des antécédents de kératites chroniques récidivantes à Herpes simplex, notamment en rapport avec des analogues des prostaglandines.
- +Iritis/uvéites
- +Catiolanze doit être utilisé avec précaution chez les patients présentant des facteurs de risques connus d’iritis/uvéites,
- +Patients asthmatiques
- +L’expérience de latanoprost chez les patients asthmatiques est limitée, toutefois des cas d’aggravation d’asthme et/ou de dyspnée ont été rapportés après commercialisation. Catiolanze doit être utilisé avec précaution chez les patients asthmatiques jusqu’à ce que l’expérience soit suffisante voir « Effets indésirables ».
- +Modification de la coloration de la peau périorbitaire
- +Une modification de la coloration de la peau périorbitaire a été observée, la majorité des cas reportés concernant des patients japonais. A ce jour, l’expérience montre que la modification de la coloration de la peau périorbitaire n’est pas définitive voire même, réversible dans certains cas, alors que le traitement par latanoprost est poursuivi.
- +Autre
- +L’utilisation concomitante de latanoprost avec prostaglandines, analogues de prostaglandine, ou dérivés de prostaglandine n’est pas recommandée (voir « Interactions »).
- +Recommandations pour les porteurs de lentilles de contact
- +Les lentilles de contact doivent être retirées avant l'instillation du collyre et il convient d'attendre au moins 15 minutes avant de les remettre.
- +Interactions
- +Des rapports font cas d'une élévation paradoxale de la pression intraoculaire après l'administration concomitante de deux analogues de la prostaglandine. En conséquence, l'utilisation de deux prostaglandines ou plus, de deux analogues de la prostaglandine ou plus ou de deux dérivés de la prostaglandine ou plus est déconseillée.
- +Des études cliniques ont montré que l'effet hypotenseur du latanoprost sur la pression intraoculaire était renforcé par les antagonistes des récepteurs bêta-adrénergiques (timolol), les agonistes adrénergiques (dipivéfrine), les inhibiteurs de l'anhydrase carbonique (acétazolamide), et au moins partiellement renforcé par les agonistes cholinergiques (pilocarpine). Aucune interaction avec d'autres médicaments n'a été étudiée.
- +Des études d'interaction n'ont été réalisées que chez les adultes.
- +Grossesse, Allaitement
- +Grossesse
- +On ne dispose d'aucune étude appropriée et correctement contrôlée chez la femme enceinte. Catiolanze possède des effets pharmacologiques potentiellement dangereux sur le déroulement de la grossesse, le fœtus ou le nouveau-né. Par conséquent, Catiolanze ne doit pas être utilisé au cours de la grossesse.
- +Allaitement
- +Le latanoprost ainsi que ses métabolites peuvent passer dans le lait maternel. Par conséquent, Catiolanze ne doit pas être utilisé chez la femme qui allaite ou bien l’allaitement doit être interrompu.
- +Fertilit
- +Aucun effet du latanoprost sur la fertilit mâle ou femelle n’a été observé lors des études chez l’animal (voir « Données précliniques »).
- +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
- +Catiolanze a une légère influence sur l’aptitude à la conduite ou l’utilisation de machines.
- +L'instillation d'un collyre dans l'œil peut provoquer une vision floue passagère. Il est recommandé aux patients de ne pas conduire et de ne pas utiliser de machines jusqu'à la disparition de cette gêne.
- +Effets indésirables
- +Résumé du profil de sécurité
- +La majorité des effets indésirables se rapporte au système oculaire. Dans un essai clinique en ouvert étudiant sur 5 ans la tolérance du latanoprost, 33% des patients ont développé une augmentation de la pigmentation irienne (voir « Mises en garde et précautions »). D’autres effets indésirables oculaires sont généralement passagers et surviennent à l’administration de la dose.
- +Liste des effets indésirables
- +Les effets indésirables du collyre en solution de latanoprost avec conservateur, observés dans les études cliniques et les données recueillies après commercialisation ainsi que les effets secondaires observés dans les études cliniques portant sur Catiolanze, collyre en émulsion (caractérisés par ¥) sont mentionnés ci-dessous.
- +Les effets indésirables sont rangés par classe de système d’organes de la classification MedDRA et par fréquence selon la convention suivante :
- +« très fréquents » (≥1/10), « fréquents » (≥1/100 à <1/10), « occasionnels » (≥1/1000 à <1/100), « rares » (≥1/10 000 à <1/1000), « très rares » (<1/10 000), « fréquence inconnue » (ne peut être estimée sur la base des données disponibles)
- +Infections et infestations
- +Rares : kératite herpétique*§.
- +Affections du système nerveux
- +Occasionnels : céphalées*, vertiges*.
- +Affections oculaires
- +Très fréquents : hyperpigmentation de l'iris (voir « Mises en garde et précautions »).
- +Fréquents : hyperémie conjonctivale légère à modérée ; irritations oculaires (sensation de brûlure, démangeaisons, prurit, piqûre et sensation de corps étranger, sensation anormale) ¥, kératite ponctuée le plus souvent asymptomatiques, conjonctivite*, douleurs oculaires, photophobie.
- +Occasionnels :, kératite*, vision floue ¥, œdème maculaire, y compris œdème maculaire cystoïde* (voir « Mises en garde et précautions »), uvéite*, œdème palpébral¥, modifications des cils et du duvet sur la paupière (augmentation de la longueur, de l'épaisseur, de la pigmentation et du nombre de cils) ¥, sécheresse oculaire, blépharite¥.
- +Rares : œdème cornéen*, érosion de la cornée, iritis*, œdème périorbitaire, trichiasis* distichiasis, kyste de l'iris *§, réactions cutanées localisées sur les paupières, assombrissement de la peau des paupières, pseudo-pemphigoïde de la conjonctive *§.
- +Très rares : modifications périorbitaires et palpébrales, se traduisant par un creusement du sillon palpébral.
- +Affections cardiaques
- +Occasionnels : angor, palpitations*.
- +Très rares : angor instable.
- +Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales
- +Occasionnels : dyspnée*, asthme*.
- +Rares : aggravation d'un asthme.
- +Affections gastro-intestinales
- +Occasionnels : nausées*, vomissements*.
- +Affections de la peau et du tissu sous-cutané
- +Occasionnels : rash.
- +Rares : prurit.
- +Affections musculo-squelettiques et du tissu conjonctif
- +Occasionnels : arthralgie*, myalgie*.
- +Troubles généraux
- +Occasionnels : douleurs thoraciques*.
- +¥ Fréquence des effets indésirables estimée à partir d’études spécifiques à Catiolanze, collyre, en émulsion
- +* Effets indésirables identifiés lors de la surveillance post-commercialisation
- +§ Fréquence de l’effet indésirable estimée en utilisant “La règle de 3”
- +Description d’effets indésirables spécifiques et informations complémentaires
- +On dispose de données de sécurité relatives à Catiolanze provenant de 330 patients atteints d’hypertension oculaire ou de glaucome à angle ouvert présentant ou non des signes et symptômes d’une affection de la surface oculaire qui avaient participé à deux études de phase II et à une étude de phase III et qui avaient été traités par Catiolanze. Le profil de sécurité de Catiolanze à la semaine 12 tait semblable à celui du collyre de latanoprost, en solution, bien que moins de patients aient rapporté des effets secondaires médicamenteux oculaires présumés (5,8% vs 10,9%).
- +Les données de tolérance à long terme ont été obtenues à partir d’une étude de Phase III au cours de laquelle 137 patients ont reçu Catiolanze pendant au moins 481 jours. Le profil de tolérance du Catiolanze à long terme ne différait pas de celui observé pendant les 3 premiers mois du traitement.
- +Les effets indésirables oculaires les plus fréquents rapportés pendant l’utilisation du Catiolanze à long terme comprenaient : hyperhémie oculaire et conjonctivale (4,4%), sensation anormale dans l’œil (2,2%), et croissance des cils (2,2%).
- +Population pédiatrique
- +On ne dispose d’aucune donnée relative à l’utilisation de Catiolanze chez les enfants et les adolescents de moins de 18 ans.
- +L’annonce d’effets secondaires présumés après l’autorisation est d’une grande importance. Elle permet un suivi continu du rapport bénéfice-risque du médicament. Les professionnels de santé sont tenus de déclarer toute suspicion d’effet secondaire nouveau ou grave via le portail d’annonce en ligne ElViS (Electronic Vigilance System). Vous trouverez des informations à ce sujet sur www.swissmedic.ch.
- +Surdosage
- +La probabilité d’un surdosage après une administration oculaire est faible. En cas de surdosage, le traitement doit être symptomatique.
- +Signes et symptômes
- +Une irritation oculaire et une hypermie conjonctivale sont les seuls effets indésirables connus d'un surdosage de latanoprost.
- +Traitement
- +Les informations suivantes peuvent être utiles en cas d'ingestion accidentelle de latanoprost. Plus de 90% du principe actif est métabolisé lors du premier passage hépatique voir « Pharmacocinétique ».
- +Un récipient unidose Catiolanze 50 µg/mL collyre contient 0,3 mL émulsion avec 15 µg de latanoprost. L'injection intraveineuse de latanoprost chez des volontaires sains à raison de 3 μg/kg n'a entraîné l'apparition d'aucun symptôme, tandis qu'une dose comprise entre 5,5 et 10 μg/kg a provoqué des nausées, des douleurs abdominales, des vertiges, une fatigue, des bouffées congestives et une sécrétion de sueur. Chez le singe, le latanoprost a été injecté par voie intraveineuse à des doses allant jusqu'à 500 μg/kg, sans qu'apparaissent des effets sur le système cardio-vasculaire. L'administration intraveineuse de latanoprost chez le singe a été associée à une bronchoconstriction transitoire (voir « Données précliniques »), En revanche, aucune bronchoconstriction n'a été observée chez les patients présentant un asthme modéré après l'instillation de la latanoprost dans l'œil à une dose égale à 7 fois la dose thérapeutique recommandée.
- +Propriétés/Effets
- +Code ATC
-Wirkungsmechanismus
-Der Wirkstoff Latanoprost, ein Prostaglandin-F2α-Analogon, ist ein selektiver prostanoider FP-Rezeptor-Agonist, der den Augeninnendruck durch Steigerung des Kammerwasserabflusses senkt. Studien bei Tieren und Menschen zeigten, dass der Hauptwirkmechanismus ein erhöhter uveoskleraler Abfluss ist. Beim Menschen wurde eine gewisse Steigerung des Kammerwasserabflusses auch durch einen verminderten trabekulären Abflusswiderstand beschrieben.
-Pharmakodynamik
-Die Senkung des Augeninnendruckes beginnt beim Menschen etwa 3 bis 4 Stunden nach der Verabreichung und erreicht die maximale Wirkung nach 8 bis 12 Stunden. Die Verminderung des Augeninnendruckes hält während mindestens 24 Stunden an.
-Klinische Studien haben gezeigt, dass Latanoprost die Kammerwasserproduktion nicht wesentlich beeinflusst.
-Während der topischen Behandlung kann eine milde bis mässige Hyperämie der Bindehaut und/oder der Episklera auftreten.
-In Studien mit Affen hatte Latanoprost in klinischen Dosierungen keinen oder nur einen vernachlässigbaren Effekt auf die intraokulare Blutzirkulation.
-Latanoprost hat keinen Einfluss auf die Blut-Kammerwasser-Schranke. Mittels Fluoreszein-Angiographie konnte gezeigt werden, dass eine chronische Behandlung mit Latanoprost an Affenaugen, bei denen eine extrakapsuläre Linsenextraktion vorgenommen worden war, keinen Einfluss auf die Blutgefässe der Retina hatte.
-Während einer Kurzzeitbehandlung hat Latanoprost beim Menschen keinen Fluoreszeinaustritt in das hintere Segment von pseudophaken Augen verursacht.
-In klinischen Dosierungen wurden keine signifikanten Wirkungen von Latanoprost auf das kardiovaskuläre oder respiratorische System gefunden.
-Catiolanze ist in einer kationischen Nanoemulsion formuliert, die mit den verschiedenen Schichten des Tränenfilms interagiert, vorwiegend mit der Lipidschicht des Tränenfilms (Tear Film Lipid Layer, TFLL). Die kationische Emulsion wirkt auf die negativ geladene Muzinschicht ein, die das Hornhaut- und Bindehautepithel überzieht, um deren Verteilung und Verweildauer auf der Augenoberfläche zu verbessern. Die kationische Nanoemulsion fördert ausserdem die Wundheilung und wirkt entzündungshemmend. Alle diese Eigenschaften könnten für die Behandlung von Patienten mit Weitwinkelglaukom oder erhöhtem Augeninnendruck von Nutzen sein, insbesondere für Patienten mit einer begleitenden Erkrankung der Augenoberfläche (Ocular Surface Disease, OSD) oder bestehendem Risiko, eine solche zu entwickeln.
-Klinische Wirksamkeit
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Catiolanze wurden in zwei Phase-II-Studien und einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie beurteilt.
-NVG09E115 war eine 3-monatige prospektive, einarmige, unverblindete, multizentrische Studie der Phase II zur Beurteilung der Auswirkungen einer Umstellung auf Catiolanze bei Patienten, die ursprünglich wegen okulärer Hypertension (OHT) oder Weitwinkelglaukom (Open Angle Glaucoma, OAG) in Verbindung mit einer leichten bis mittelschweren OSD mit Benzalkoniumchlorid (BAK)-konservierte Latanoprost-Augentropfen, Lösung behandelt worden waren. In der Studie wurden 20 Patienten 3 Monate lang behandelt. Die mittlere Veränderung des Augeninnendrucks gegenüber dem Ausgangswert betrug - 0,6 mmHg nach einem Behandlungsmonat und - 0,8 mmHg nach drei Behandlungsmonaten, wobei eine Besserung der Zeichen und Symptome der OSD zu beobachten war.
-Die Studie NVG10E118 war eine 3-monatige multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, wirkstoffkontrollierte Studie der Phase II zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit von Catiolanze im Vergleich zu Travoprost 40 Mikrogramm/mL Augentropfen konserviert mit einem ionengepufferten System mit Borat, Zink und Sorbitol, an der 105 Patienten mit OAG oder OHT und OSD teilnahmen. Der mittlere Augeninnendruck war in der Catiolanze-Gruppe nach einem Monat bzw. nach drei Monaten zu jedem Zeitpunkt nach der Behandlung (8:00 Uhr, 10:00 Uhr und 16:00 Uhr) numerisch niedriger als in der Vergleichs-Gruppe, ausser zum Zeitpunkt 16:00 Uhr in Monat 1. Nach drei Monaten zeigte die Catiolanze-Gruppe eine Verbesserung des CFS-Scores um 30 % gegenüber 5 % in der Komparator-Gruppe auf der ORA-Skala (nominaler p-Wert < 0,05).
-Die Studie 0130A01SA war eine einfach verblindete, randomisierte, kontrollierte Nichtunterlegenheitsstudie der Phase III mit 386 Erwachsenen mit OAG oder OHT zum Vergleich von Catiolanze, Augentropfen, Emulsion mit BAK-konservierten Latanoprost-Augentropfen, Lösung. Der primäre Endpunkt war die Veränderung des Spitzen- und Talwertes für den Augeninnendruck (Intraocular Pressure, IOP) gegenüber den Ausgangswerten im Vergleich zwischen den Behandlungsgruppen über eine 12-wöchige Behandlungsphase mit einer vorab festgelegten Nichtunterlegenheitsgrenze von 1,5 mmHg. Sekundäre Ziele waren Vergleiche zwischen den Auswirkungen auf die Besserung der Zeichen und Symptome der OSD. Die demografischen Daten und Krankheitsmerkmale zu Beginn der Studie waren zwischen den Gruppen vergleichbar, wobei das Durchschnittsalter insgesamt (SD) bei 63,1 Jahren (11,16) lag. Die Mehrheit (61,5 %) der Teilnehmer waren Frauen und 96,4 % waren Weisse. 75,8 % (n = 291) der Patienten hatten ein primäres OAG und 21,1 % (n = 81) eine OHT; die übrigen hatten ein pseudoexfoliatives Glaukom (2,1 %) und pigmentiertes Glaukom (1,0 %).
-Wirksamkeit
-Der primäre Endpunkt wurde erreicht, indem die Nichtunterlegenheit von Catiolanze gegenüber der konservierten Latanoprost 0,005 % Augentropfen-Lösung in Woche 12 nachgewiesen wurde: Die Obergrenze des einseitigen 97,5%-KI für den Unterschied des Augeninnendrucks lag zu beiden Zeitpunkten (9:00 Uhr und 16:00 Uhr) bei ≤ 1,5 mmHg (siehe Tabelle). Der Behandlungsunterschied (LS Mean, Kleinst-Quadrat-Mittel) zwischen der mit Catiolanze und der mit der konservierten Latanoprost Augentropfen-Lösung behandelten Gruppe zu den Spitzen- und Tal-Zeitpunkten betrug -0,6 (95%-KI -1,2, -0,1) bzw. -0,5 (95%-KI -1,0, 0,1) zugunsten von Catiolanze. Zudem erwies sich Catiolanze gegenüber der konservierten Latanoprost Augentropfen-Lösung (nominaler p-Wert = 0,0226) zum Zeitpunkt des IOP-Spitzenwertes als überlegen und im Hinblick auf den IOP-Talwert als zahlenmässig besser als die konservierte Latanoprost Augentropfen-Lösung (nominaler p-Wert = 0,0803).
-Die beiden wichtigsten sekundären Wirksamkeitsendpunkte waren die Veränderung des CFS-Scores in Woche 12 gegenüber dem Ausgangswert bei Teilnehmern mit einem CFS-Ausgangswert ≥ 1 und die Veränderung des durchschnittlichen OSD-Symptom-Scores in Woche 12 gegenüber dem Ausgangswert bei Teilnehmern mit einem durchschnittlichen Symptom-Score > 0 zu Beginn der Studie.
-Catiolanze zeigte Überlegenheit gegenüber der Kontrolle in Bezug auf die Besserung des CFS-Scores in Woche 12 (p-Wert = 0,0006), und der durchschnittliche OSD-Symptom-Score war für Catiolanze zahlenmässig besser als für die konservierte Latanoprost Augentropfen-Lösung (p-Wert = 0,0900) (siehe Tabelle).
-In Woche 12 bezeichneten 52,4 % (n = 100) der Patienten, die in der Catiolanze-Gruppe ein Global Rating Treatment Summary (Zusammenfassung der allgemeinen Behandlungsbewertung) abgaben, und 36,3 % (n = 69) in der Kontrollgruppe die Behandlung als „sehr zufriedenstellend“ (nominaler p-Wert = 0,0001).
-Tabelle wirksamkeitsbezogene Ergebnisse: MMRM zu den beobachteten Fällen (Studienauge, Full Analysis Set)
-Endpunkt (Beurteilung Woche 12) Outcome-Parameter Catiolanze (N = 192) Konservierte Latanoprost Augentropfen-Lösung (N = 192)
-Primärer Endpunkt Beurteilung 9:00 Uhr
-Veränderung des IOP gegenüber dem Ausgangswert N 188 189
- LS Mean (SE) -8,8 (0,25) -8,2 (0,26)
-
- 95% KI des Unterschieds -1,2, -0,1
- Nominaler p-Wert 0,0226
- Beurteilung 16:00 Uhr
- +Mécanisme d’action
- +Le principe actif, le latanoprost, un analogue de la prostaglandine F2α, est un agoniste sélectif des récepteurs FP aux prostanoïdes qui abaisse la pression intraoculaire en augmentant l'écoulement de l'humeur aqueuse. Des études conduites chez l'animal et chez l'être humain indiquent que le latanoprost agit principalement en accroissant l'écoulement par la voie uvéosclérale. Chez l'être humain, une certaine augmentation de l'écoulement de l'humeur aqueuse par diminution de la résistance trabéculaire a également été décrite.
- +Pharmacodynamique
- +La diminution de la pression intraoculaire débute chez l'être humain environ 3 à 4 heures après l'administration et atteint son effet maximal après 8 à 12 heures. La réduction de la pression intraoculaire persiste durant au moins 24 heures.
- +Des études cliniques ont montré que le latanoprost n'a pas d'effet significatif sur la production de l'humeur aqueuse.
- +Une hyperémie conjonctivale et/ou épisclérale faible à modérée peut survenir lors d'un traitement local.
- +Des études effectuées chez le singe montrent que l'effet du latanoprost sur la circulation sanguine intraoculaire est nul ou négligeable s'il est employé aux doses cliniques.
- +Le latanoprost n'a aucune influence sur la barrière hémato-aqueuse. Après un traitement chronique par du latanoprost chez le singe ayant subi auparavant une extraction du cristallin extracapsulaire, aucune lésion des vaisseaux sanguins rétiniens n'a été mise en évidence par l'angiographie à la fluorescéine.
- +Chez l'être humain, un traitement de courte durée par le latanoprost n'a pas induit de fuite de la fluorescéine dans le segment postérieur de l'œil pseudophaque.
- +Administré aux doses cliniques, le latanoprost n'a été associé à aucun effet significatif sur l'appareil cardio-vasculaire ou respiratoire.
- +Catiolanze est une nanoémulsion cationique interagissant avec les différentes couches du film lacrymal, principalement avec la couche lipidique du film lacrymal (Tear Film Lipid Layer, TFLL). L’émulsion cationique agit sur la couche de mucine chargée négativement qui recouvre l’épithélium de la cornée et de la conjonctive afin d’améliorer sa distribution et son temps de séjour sur la surface oculaire. La nanoémulsion cationique stimule également la cicatrisation et exerce un effet antiinflammatoire. Toutes ces propriétés pourraient être bénéfiques au traitement de patients atteints de glaucome à angle ouvert ou de pression intraoculaire accrue, en particulier pour les patients atteints d’une comorbidité de la surface oculaire (Ocular Surface Disease, OSD) ou présentant un risque de développer une telle comorbidité.
- +Efficacité clinique
- +L’efficacité et la sécurité de Catiolanze ont été évaluées dans deux études de phase II et dans une étude de phase III pertinente pour l’autorisation.
- +NVG09E115 était une étude de phase II multicentrique, ouverte, à un bras, prospective, d’une durée de 3 mois, visant à évaluer les effets d’un passage à Catiolanze chez des patients qui avaient été initialement traités par un collyre de latanoprost, en solution, contenant du chlorure de benzalkonium (BAK) comme conservateur, pour hypertension oculaire (HTO) ou glaucome à angle ouvert (Open Angle Glaucoma, OAG) lié(e) à une OSD légère à modérée. Dans cette étude, 20 patients ont été traités pendant 3 mois. La modification moyenne de la pression intraoculaire par rapport à la valeur initiale était de - 0,6 mm Hg au bout d’un mois de traitement et de - 0,8 mm Hg au bout de trois mois de traitement, une amélioration des signes et symptômes de l’OSD étant observée.
- +L’étude NVG10E118 était une étude de phase II contrôlée contre principe actif, avec observateur en aveugle, randomisée, multicentrique visant à évaluer la sécurité et l’efficacité de Catiolanze par comparaison avec Travoprost 40 microgrammes/ml, collyre avec conservateur, à laquelle 105 patients avec OAG, HTO et OSD ont participé. La pression intraoculaire moyenne était numériquement plus basse dans le groupe Catiolanze au bout d’un mois et au bout de trois mois à tout moment après le traitement (8h00, 10h00 et 16h00) que dans le groupe comparatif, à l’exception du moment 16h00 au cours du mois 1. Au bout de trois mois, le groupe Catiolanze a présenté une amélioration du score CFS de 30% par rapport à 5% dans le groupe comparatif sur l’échelle ORA (valeur p nominale < 0,05).
- +L’étude 0130A01SA était une étude de phase III de non-infériorité contrôlée, en simple aveugle, randomisée, portant sur 386 adultes avec OAG ou HTO visant à comparer Catiolanze, collyre, en émulsion, avec un collyre de latanoprost, en solution, avec BAK comme conservateur. Le critère d’évaluation principal était la modification du pic et du creux de la pression intraoculaire (Intraocular Pressure, IOP) par rapport aux valeurs initiales pour comparaison entre les groupes de traitement sur une phase de traitement de 12 semaines avec une limite de non-infériorité de 1,5 mm Hg fixée préalablement. Les comparaisons entre les effets sur l’amélioration des signes et symptômes de l’OSD constituaient les objectifs secondaires. Les données démographiques et les caractéristiques de la maladie au début de l’étude étaient comparables au sein des groupes, l’âge moyen se situant dans l’ensemble (SD) à 61,1 ans (11,16). La majorité (61,5%) des participants étaient des femmes et 96,4 % des blancs. 75,8% (n = 291) des patients avaient un OAG primaire et 21,1% (n = 81) une HTO; les autres avaient un glaucome pseudo-exfoliatif (2,1%) et un glaucome pigmentaire (1,0%).
- +Efficacité
- +Le critère d’évaluation principal a été satisfait car la non-infériorité de Catiolanze versus le latanoprost à 0,005% collyre en solution, avec conservateur, a été démontrée à la Semaine 12. La limite supérieure de l’IC à 97,5% unilatéral pour la différence de la pression intraoculaire se situait à ≤ 1,5 mm Hg aux deux moments (9h00 et 16h00) (voir Tableau).
- +La moyenne des moindres carrés de la différence de traitement entre les groupes Catiolanze et le latanoprost en solution avec conservateur, aux points temporels maximum et minimum était de -0,6 (IC à 95% -1,2, -0,1) et de -0,5 (IC à 95% -1,0, 0,1), respectivement. En outre, Catiolanze s’est avéré supérieur au collyre de latanoprost, en solution, avec conservateur (valeur p nominale = 0,0226) au moment de la valeur maximale de l’IOP et numériquement meilleur que le collyre de latanoprost, en solution, avec conservateur en ce qui concerne le creux de l’IOP (valeur p nominale = 0,0803.
- +Les deux critères d’évaluation secondaires principaux de l’efficacité étaient la modification du score CFS à la semaine 12 par rapport à la valeur initiale chez les participants présentant une valeur initiale CFS de ≥ 1 ainsi que la modification du score de symptômes OSD moyen à la semaine 12 par rapport à la valeur initiale chez les participants présentant un score des symptômes moyen > 0 au début de l’étude.
- +Catolianze s’est avéré supérieur par rapport au contrôle en ce qui concerne l’amélioration du score CFS à la semaine 12 (valeur p = 0,0006), et le score des symptômes OSD moyen était numériquement meilleur pour Catiolanze que pour le collyre de latanoprost, en solution, avec conservateur (valeur p = 0,0900) (voir Tableau).
- +À la semaine 12, 52,4% (n = 100) des patients du groupe Catiolanze qui avaient remis un Global Rating Treatment Summary (résumé de l’évaluation générale du traitement) et 36,3% (n = 69) dans le groupe de contrôle ont qualifié le traitement comme étant « très satisfaisant » (valeur p nominale = 0,0001).
- +Tableau 1 Résultats d’efficacité : MMRM sur les cas observés (Étude Eye, ensemble d’analyse complet)
- +Critère d’évaluation (évaluation à la Semaine 12) Résultat Catiolanze (N = 192) Latanoprost en solution avec conservateur (N = 192)
- +Critère d’évaluation principal Évaluation à 9 h 00
- +Variation de la PIO par rapport à la référence N 188 189
- + Moyenne MC (ES) -8,8 (0,25) -8,2 (0,26)
- + IC à 95% de différence -1,2, -0,1
- + Évaluation à 16 h 00
- + Valeur de p 0,0226
- LS Mean (SE) -8,6 (0,24) -8,1 (0,25)
-
- 95% KI des Unterschieds -1,0, 0,1
- Nominal p-Wert 0,.0803
-Wichtigste sekundäre Endpunkte N 80 86
-Veränderung des CFS gegenüber dem Ausgangswert bei Patienten mit einem Baseline-CFS-Score ≥ 1 LS Mean (SE) -0,71 (0,069) -0,41 (0,077)
-
- 95% KI des Unterschieds -0,46, -0,13
- p-Wert 0,0006
-Veränderung der OSD-Symptome gegenüber dem Ausgangswert bei Patienten mit einem Baseline-OSD-Symptom-Score > 0 N 99 104
-LS Mean (SE) -0,26 (0,058) -0,17 (0,060)
- + Moyenne MC (ES) -8,6 (0,24) -8,1 (0,25)
- + IC à 95% de différence -1,0, 0,1
- + Valeur de p 0,0803
- +Critère d’évaluation secondaire principal N 80 86
- +Variation du CFS par rapport à la référence chez les patients ayant un score CFS de référence ≥1 Moyenne MC (ES) -0.71 (0.069) -0.41 (0.077)
- + IC à 95% CI de différence -0,46, -0,13
- + Valeur de p 0,0006
- +Modification des symptômes OSD par rapport à la valeur initiale chez les patients avec un score de symptômes OSD initial de > 0 N 99 104
- + Moyenne MC (ES) -0,26 (0,058) -0,17 (0,060)
- + IC à 95% CI de différence -0,20, 0,01
- + Valeur de p 0,0900
- +
- 95% KI des Unterschieds -0,20, 0,01
- p-Wert 0,0900
-CFS: Corneal Fluorescein Staining (Hornhaut-Fluoreszeinfärbung); KI: Konfidenzintervall; FAS: Full Analysis Set (vollständiger Analyse-Datensatz); n: Anzahl Patienten; LS Mean: Least Square Mean (Kleinst-Quadrat-Mittel); MMRM: Mixedeffects Model for Repeated Measures (gemischtes Modell mit Messwiederholung); OSD: Ocular Surface Disease (Erkrankung der Augenoberfläche); SE: Standard Error (Standardfehler).
-Die Analyse wird für die CFS auf alle Patienten im FAS mit Baseline-CFS-Scores ≥ 1 und für die Symptome der OSD auf alle Patienten mit einem durchschnittlichen Baseline-Score > 0 für Symptome der OSD angewendet. Nominale p-Werte für primäre Endpunkte beziehen sich auf die Überlegenheit
-Unbereinigte mittlere Veränderung des IOP gegenüber dem Ausgangswert mit SE nach Auswertungs-Besuchstermin -FAS
- +CFS, coloration cornéenne à la fluorescéine (Corneal fluorescein staining) ; IC, intervalle de confiance ; EAC, ensemble d’analyse complet ; n, nombre de patients ; moyenne des moindres carrés ; MMRN, modèle à effets mixtes pour mesures répétées (mixed-effects model for repeated measures) ; OSD : Affection de la surface oculaire (Ocular Surface Disease) ES : écart à la moyenne (standard error).
- +L’analyse s’applique à tous les patients de l’EAC ayant un score CFS de référence ≥1 pour la CFS et est utilisée pour les symptômes de l’OSD chez tous les patients présentant un score initial moyen de > 0 pour les symptômes de l’OSD. Les valeurs p nominales pour les critères d’évaluation principaux se réfèrent à la supériorité.
- +Modification moyenne non ajustée de la PIO par rapport à la valeur initiale avec SE après visite d’évaluation –FAS
-Sicherheit:
-Behandlungsassoziierte unerwünschte Ereignisse wurden in der Phase-III-Studie 0130A01SA für 5,7 % (n = 11) der Patienten in der Catiolanze-Gruppe und für 10,9 % in der mit konserviertem Latanoprost behandelten Gruppe gemeldet.
-Behandlungsassoziierte unerwünschte Ereignisse, die bei mindestens 1 % der Patienten in einer von beiden Behandlungsgruppen auftraten, waren okuläre Hypermie (1,6 % der Patienten in der Catiolanze-Gruppe und 2,6 % in der Kontrollgruppe), konjunktivale Hypermie (1,0 % vs. 1,6 %), Missempfindungen im Auge (0 vs. 1,6 %) und Schmerzen an der Instillationsstelle (0 vs. 1,6 %).
-Während der Studie traten keine behandlungsassoziierten schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse auf.
-Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten
-Es liegen keine Daten vor zur Anwendung von Catiolanze bei pädiatrischen Patienten.
-Die Wirksamkeit des aktiven Inhaltsstoffes Latanoprost für die konservierte Augentropfen-Lösung bei pädiatrischen Patienten bis einschliesslich 18 Jahre wurde in einer zwölfwöchigen doppelblinden klinischen Studie mit Latanoprost im Vergleich zu Timolol bei 107 Patienten mit erhöhtem Augeninnendruck und kindlichem Glaukom nachgewiesen. Frühgeborene mussten hierbei ein Gestationsalter von mindestens 36 Wochen aufweisen. Die Patienten erhielten entweder einmal täglich Latanoprost 0,005% oder Timolol 0,5% (bzw. optional 0,25% bei Kindern unter 3 Jahren) zweimal täglich. Die durchschnittliche Senkung des Augeninnendrucks in der Studienwoche 12 gegenüber dem Ausgangswert galt als primärer Wirksamkeitsendpunkt. Die durchschnittliche Senkung des Augeninnendrucks war in der Latanoprost- und der Timolol-Gruppe ähnlich. In allen untersuchten Altersgruppen (0 bis <3 Jahre, 3 bis <12 Jahre und 12 bis 18 Jahre) war die durchschnittliche Senkung des Augeninnendrucks in Woche 12 in der Latanoprost-Gruppe ähnlich der in der Timolol-Gruppe. Die Wirksamkeitsdaten in der Altersgruppe von 0 bis <3 Jahre basieren auf 13 Latanoprost-Patienten und bei den vier Patienten, die in der klinischen Studie bei pädiatrischen Patienten die Altersgruppe von 0 bis <1 Jahr repräsentierten, war keine bedeutsame Wirksamkeit zu verzeichnen.
-In der Untergruppe mit primär kongenitalem/infantilem Glaukom (PCG) war die Senkung des Augeninnendrucks in der Latanoprost-Gruppe ähnlich wie die in der Timolol-Gruppe. In der Non-PCG-Untergruppe (z.B. mit juvenilem Offenwinkelglaukom, aphakem Glaukom) zeigten sich ähnliche Ergebnisse wie in der Untergruppe mit primär kongenitalem/infantilem Glaukom.
-Die Auswirkungen auf den Augeninnendruck zeigten sich nach der ersten Behandlungswoche und hielten über den zwölfwöchigen Studienzeitraum an.
-Pharmakokinetik
-Latanoprost (MG 432,58) ist ein Isopropylester-Prodrug, das an sich pharmakologisch inaktiv ist. Nach der Hydrolyse zur Säure wird Latanoprost biologisch aktiv.
- +Sécurité :
- +Des événements indésirables liés au traitement ont été signalés dans l’étude de phase III 0130A01SA chez 5,7% (n = 11) des patients dans le groupe Catiolanze et chez 10,9% dans le groupe traité par le latanoprost avec conservateur.
- +Les événements indésirables survenant chez au moins 1% des patients dans l’un des deux groupes de traitement étaient une hypermie oculaire (1,6% des patients dans le groupe Catiolanze et 2,6% dans le groupe de contrôle), une hypermie conjonctivale (1,0% vs 1,6%), un inconfort au niveau de l’œil (0 vs 1,6%) et des douleurs au site d’instillation (0 vs 1,6%).
- +Aucun événement indésirable sévère lié au traitement n’est survenu durant l’étude.
- +Efficacité chez les patients pédiatriques
- +On ne dispose d’aucune donnée relative à l’utilisation de Catiolanze chez des patients pédiatriques. L'efficacité du principe actif latanoprost pour le collyre avec conservateur chez les patients pédiatriques d'un âge inférieur ou égal à 18 ans a été démontrée dans une étude clinique en double aveugle de douze semaines ayant comparé le latanoprost au timolol chez 107 patients présentant une pression intraoculaire augmentée et un glaucome infantile. Les prématurés devaient avoir un âge gestationnel d'au moins 36 semaines. Les patients ont reçu soit du latanoprost à 0.005% une fois par jour soit du timolol à 0.5% (ou en option à 0.25% chez les enfants de moins de 3 ans) deux fois par jour. Le critère d'efficacité principal était la diminution moyenne de la pression intraoculaire à la 12e semaine de l'étude par rapport à la valeur initiale. La diminution moyenne de la pression intraoculaire dans le groupe traité par le latanoprost a été semblable à celle dans le groupe traité par le timolol. Dans tous les groupes d'âge étudiés (de 0 à <3 ans, de 3 à <12 ans et de 12 à 18 ans), la diminution moyenne de la pression intraoculaire à la 12e semaine a été semblable dans le groupe traité par latanoprost et dans le groupe traité par timolol. Les données d'efficacité dans le groupe d'âge de 0 à<3 ans ont été recueillies chez 13 patients traités par le latanoprost et aucune efficacité importante n'a été enregistrée chez les quatre patients ayant représenté le groupe d'âge de 0 à <1 an dans l'étude clinique menée chez les patients pédiatriques.
- +Dans le sous-groupe présentant un glaucome congénital/infantile primitif (PCG), la diminution de la pression intraoculaire dans le groupe traité par le latanoprost a été semblable à celle dans le groupe traité par le timolol. Les résultats observés dans le sous-groupe non-PCG (par ex. avec un glaucome juvénile à angle ouvert, glaucome aphaque) ont été similaires à ceux du sous-groupe présentant un glaucome congénital/infantile primitif.
- +Les effets sur la pression intraoculaire sont apparus après la première semaine de traitement et se sont maintenus, pendant les douze semaines de l'étude.
- +Pharmacocinétique
- +Le latanoprost (PM 432,58) est une prodrogue de type ester isopropylique, inactive en elle-même, qui devient biologiquement active après hydrolyse en acide de latanoprost.
-Die Vorstufe wird gut durch die Kornea absorbiert. Sämtliches ins Kammerwasser gelangende Medikament wird während der Hornhautpassage hydrolysiert und damit aktiviert.
- +La prodrogue est bien absorbée par la cornée et la totalité de la substance pénétrant dans l’humeur aqueuse est hydrolysée au cours du passage à travers la cornée.et s'en trouve ainsi activé.
-Studien beim Menschen weisen darauf hin, dass die maximale Konzentration im Kammerwasser etwa 2 Stunden nach der topischen Verabreichung erreicht wird. Nach einer topischen Applikation im Affenauge wird Latanoprost primär im vorderen Augenabschnitt, in der Bindehaut und im Gewebe der Augenlider verteilt. Nur sehr kleine Mengen erreichen den hinteren Augenabschnitt.
-Metabolismus
-Die Säure von Latanoprost wird im Auge praktisch nicht metabolisiert. Der Hauptmetabolismus findet in der Leber statt.
-Elimination
-Die Säure von Latanoprost wird beim Menschen schnell aus dem Plasma eliminiert. Die Halbwertszeit beträgt beim Menschen 17 Minuten. Die Hauptmetaboliten, 1,2-Dinor- und 1,2,3,4-Tetranor-Metaboliten, weisen beim Tier keine oder nur eine schwache biologische Aktivität auf und werden hauptsächlich über den Harn ausgeschieden.
-Präklinische Daten
-Toxizität bei wiederholter Gabe
-Nichtklinische Daten von Catiolanze lassen auf der Grundlage einer Studie zur Toxizität bei wiederholter Verabreichung keine besondere Gefahr für den Menschen erkennen.
-Genotoxizität
-Latanoprost zeigte negative Ergebnisse in Rückmutationstests bei Bakterien, sowie im Mauslymphoma-und im Mausmikronukleustest.
-In vitro wurden an humanen Lymphozyten Chromosomenaberrationen beobachtet. Ähnliche Wirkung en wurden mit Prostaglandin F2α, einem natürlichen Prostaglandin,beobachtet, was auf einen stoffklassenspezifischen Effekt hinweist. Zusätzliche Mutagenitätsstudien an Ratten (unprogrammierte DNS-Synthese in vitro und in vivo) verliefen negativ und weisen darauf hin, dass Latanoprost keine mutagenen Eigenschaften besitzt.
-Kanzerogenität
-Karzinogenitätsstudien verliefen bei Mäusen und Ratten negativ.
-Reproduktionstoxizität
-In Tierstudien wurde keinerlei Einfluss von Latanoprost auf die männliche oder weibliche Fertilität beobachtet. Embryotoxizitätsstudien an Ratten ergaben keine embryotoxischen Wirkungen von Latanoprost in Dosierungen von täglich 5, 50 und 250 μg/kg KG intravenös verabreicht. Dagegen zeigten sich bei Kaninchen bei Dosierungen von täglich 5 μg/kg KG und darüber embryoletale Effekte.
-Die Dosis von täglich 5 μg/kg KG (etwa das 100-Fache der klinischen Dosis) bewirkte eine sichtbare embryofötale Toxizität, die durch ein vermehrtes Auftreten von späten Resorptionen und Aborten sowie durch verminderte Geburtsgewichte gekennzeichnet war.
-Teratogene Wirkungen wurden nicht beobachtet.
-Sonstige Hinweise
-Inkompatibilitten
-In-vitro-Studien haben gezeigt, dass beim Mischen von Thiomersal enthaltenden Augentropfen mit Latanoprost Augentropfen Lösung eine Ausfällung stattfindet.
-Falls solche Präparate eingesetzt werden, sollten die Augentropfen unter Einhaltung eines 5minütigen Intervalls verabreicht werden.
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
-Haltbarkeit nach Anbruch
-Nach dem Öffnen des Aluminiumbeutels die Einzeldosisbehältnisse im Beutel aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen und Verdunstung zu vermeiden.
-Die Einzeldosisbehältnisse sollen nicht länger als 28 Tage im geöffneten Beutel aufbewahrt werden.
-Die in einem Einzeldosisbehältnis enthaltene Emulsion ist sofort nach dem Öffnen zur Verabreichung in das/die betroffene(n) Auge(n) zu verwenden. Da die Sterilitt der konservierungsmittelfreien Emulsion nach dem Öffnen eines Einzeldosisbehältnisses nicht aufrechterhalten werden kann, muss etwaige überschüssige Emulsion unmittelbar nach der Verabreichung verworfen werden. Geöffnetes Einzeldosisbehältnis sofort nach Gebrauch entsorgen.
-Besondere Lagerungshinweise
-Nicht über 30°C lagern.
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Zulassungsnummer
-69231
-Packungen
-Jedes Einzeldosisbehältnis enthält 0,3 mL Catiolanze, Augentropfen, Emulsion.
-Ein Beutel enthält fünf Einzeldosisbehältnisse.
-Packungsgrössen:
-30 Einzeldosisbehältnisse
-90 Einzeldosisbehältnisse [B]
-Zulassungsinhaberin
-Santen SA, Genf
-Stand der Information
-November 2023
- +Les études conduites chez l’homme ont montré que le pic de concentration dans l’humeur aqueuse est atteint environ deux heures après administration locale. Après application locale chez le singe, le latanoprost est principalement distribué dans le segment antérieur, la conjonctive et les paupières. Seule une quantité infime atteint le segment postérieur.
- +Métabolisme
- +L’acide de latanoprost n’est pratiquement pas métabolisé dans l’œil. Le métabolisme est principalement hépatique.
- +Élimination
- +Chez l'être humain, l'acide de latanoprost est rapidement éliminé du plasma. La demivie plasmatique chez l’homme est de17 minutes.
- +Les études animales ont montré une activité biologique faible, voire nulle, des métabolites principaux, le 1,2-dinor et le 1,2,3,4-tétranor, qui sont principalement éliminés dans l’urine.
- +Données précliniques
- +Toxicité en cas d’administration répétée
- +Des données non cliniques portant sur Catiolanze sur la base d’une étude de toxicité ne montrent aucun danger particulier pour l’homme lors de l’administration répétée.
- +Génotoxicité
- +Les tests de mutation réverse sur bactéries, les tests de lymphome de souris, ainsi que le test du micronoyau chez la souris se sont révélés négatifs avec le latanoprost. Des aberrations chromosomique sont été observées in vitro sur des lymphocytes humains. Des effets similaires ont été observés avec une prostaglandine naturelle, la prostaglandine F2α, indiquant un effet spécifique de classe. D'autres études de mutagenèse menées chez le rat (sur la synthèse non programmée d'ADN in vitro/in vivo) ont été négatives et indiquent que le latanoprost ne possè de pas de propriétés mutagènes.
- +Carcinogénicité
- +Les études de carcinogenèse chez la souris et le rat ont été négatives.
- +Toxicité sur la reproduction
- +Aucune influence du latanoprost sur la fertilité mâle ou femelle n'a été observée lors d'études chez l'animal. Dans l'étude d'embryotoxicité menée chez le rat, aucun effet embryotoxique n'a été démontré après administration intraveineuse de latanoprost aux doses de 5, 50 et 250 μg/kg/jour. Toutefois, le latanoprost a induit un effet embryolétal chez le lapin à des doses égales ou supérieures à 5 μg/kg/jour.
- +La dose de 5 μg/kg/jour (environ 100 fois la dose thérapeutique) a entraîné une toxicité embryofœtale significative, caractérisée par une survenue accrue de résorptions tardives, d'avortements, ainsi que par une diminution du poids à la naissance.
- +Aucun effet tératogène n'a été observé.
- +Remarques particulières
- +Incompatibilits
- +Des études réalisées invitro ont montré que le mélange du collyre en solution de latanoprost avec un collyre contenant du thiomersal provoque une précipitation.
- +Si le patient doit utiliser ces deux types de collyre, il devra respecter un intervalle d'au moins 5 minutes entre les deux instillations.
- +Stabilité
- +Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention « EXP » sur l’emballage.
- +Stabilité après ouverture
- +Après ouverture du sachet en aluminium, conserver les récipients unidoses dans le sachet d’origine, à l'abri de la lumière et afin d’éviter toute évaporation.
- +Les récipients unidoses ne doivent pas être conservés plus de 28 jours dans le sachet ouvert. Jeter tout récipient unidose ouvert immédiatement après utilisation.
- +L’émulsion d’un récipient unidose doit être utilisé immédiatement après l’ouverture pour une administration dans l’œil ou les yeux affecté(s). Dans la mesure où la stérilit de l'émulsion sans conservateur ne peut être maintenue après l’ouverture du récipient unidose, tout contenu résiduel doit être jeté immédiatement après l’administration. Jeter tout récipient unidose ouvert immédiatement après utilisation.
- +Remarques particulières concernant le stockage
- +Ne pas conserver au-dessus de 30°C.
- +Conserver hors de portée des enfants.
- +Numéro d’autorisation
- +69231 (Swissmedic)
- +Présentation
- +Chaque récipient unidose contient 0,3 mL de Catiolanze, collyre en émulsion.
- +Un sachet contient cinq récipients unidoses.
- +Présentations :
- +30 récipients unidoses
- +90 récipients unidoses [B]
- +Titulaire de l’autorisation
- +Santen SA, Genève
- +Mise à jour de l’information
- +Novembre 2023
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