| 12 Changements de l'information professionelle Progestan 400 mg |
-Zusammensetzung
-Wirkstoffe
-Progesteron
-Hilfsstoffe
-Kapselinhalt: Raffiniertes Sonnenblumenöl, Sojalecithin (4 mg).
-Kapselhülle: Gelatine, Glycerol (E422), Titandioxid (E171), gereinigtes Wasser.
- +Composition
- +Principes actifs
- +Progestérone
- +Excipients
- +Contenu de la capsule : Huile de tournesol raffinée, lécithine de soja (4 mg).
- +Enveloppe de la capsule : Gélatine, glycérol (E422), dioxyde de titane (E171), eau purifiée.
-Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
-Behandlung einer drohenden Fehlgeburt (Abortus imminens, d. h. bei Blutungen im ersten Schwangerschaftstrimester) bei erwachsenen Frauen, die in der Vergangenheit bereits mindestens drei Fehlgeburten erlitten haben.
-Dosierung/Anwendung
-Die Behandlung ist stets auf die jeweilige Patientin abzustimmen. Die Entscheidung, eine Frau mit wiederholten Fehlgeburten zu behandeln, erfordert eine gründliche Voruntersuchung.
-Dosierung
-Nur zur vaginalen Anwendung
-Die empfohlene Dosierung beträgt 400 mg zweimal täglich (morgens und abends).
-Jede Kapsel Progestan 400 mg muss tief in die Vagina eingeführt werden.
-Die Behandlung sollte im ersten Schwangerschaftstrimester bei den ersten Anzeichen einer vaginalen Blutung (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») begonnen und bis zur 16. Schwangerschaftswoche fortgesetzt werden.
-Spezielle Dosierungsempfehlungen
-Pädiatrische Population
-Progestan 400 mg ist für die Anwendung in der pädiatrischen Population nicht zugelassen.
-Ältere Patientinnen
-Die Anwendung von Progestan 400 mg ist bei älteren Personen nicht sinnvoll.
-Leberfunktionsstörung
-Progestan 400 mg wurde bei Patientinnen mit eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht. Daher kann keine Dosierungsempfehlung gegeben werden. Bei Patientinnen mit schwerer Leberfunktionsstörung ist Progestan 400 mg kontraindiziert.
-Nierenfunktionsstörung
-Progestan 400 mg wurde bei Patientinnen mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht untersucht. Daher kann keine Dosierungsempfehlung gegeben werden.
-Kontraindikationen
-·Verdacht auf, oder bestätigtes Karzinom der Brust oder der Geschlechtsorgane
-·gutartige oder bösartige Lebertumore (auch in der Anamnese)
-·schwere Leberinsuffizienz
-·Ikterus
-·arterielle oder venöse thromboembolische Erkrankungen
-·zerebrale Blutungen
-·Thrombophlebitis
-·verhaltener Abort
-·ektope Schwangerschaft
-·nicht abgeklärte Vaginalblutungen
-·Porphyrie
-·Erdnuss- oder Sojaallergie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe
-Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
-Vor Beginn der Behandlung und regelmässig während der Behandlung muss eine vollständige körperliche Untersuchung durchgeführt werden.
-Progestan 400 mg darf nur bei Gefahr einer Fehlgeburt im ersten Schwangerschaftstrimester bis zur 16. Woche und nur vaginal angewendet werden.
-Vaginale Blutungen müssen grundsätzlich abgeklärt werden.
-Die Behandlung muss bei Diagnose eines verhaltenen Aborts abgebrochen werden.
-Gründe, die ein sofortiges Absetzen der Behandlung erfordern
-Bei einer vorliegenden Kontraindikation sowie in folgenden Situationen ist die Behandlung sofort abzubrechen:
-·Symptome eines venösen oder arteriellen thromboembolischen Ereignisses (z. B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie oder Apoplexie) bzw. entsprechender Verdacht; dazu gehören auch:
-oschmerzhafte oder geschwollene Gliedmassen
-oDyspnoe, Thoraxschmerzen
-oerstmaliges Auftreten von Migränekopfschmerzen oder häufigeres Auftreten von ungewöhnlich starken Kopfschmerzen
-oplötzlicher partieller oder vollständiger Sehverlust
-oplötzliche Hörstörungen
-·abnorme Leberfunktionswerte oder Hepatomegalie
-·plötzlich auftretender Ikterus (einschliesslich cholestatischer Ikterus) oder generalisierter Pruritus
-·Verdacht auf Lebertumor
-·erstmaliges Auftreten einer schweren depressiven Erkrankung oder rezidivierende depressive Episode
-Die Patientin muss angewiesen werden, bei Symptomen eines thromboembolischen Ereignisses (z. B. geschwollenes und schmerzhaftes Bein, plötzliche Schmerzen in der Brust, Dyspnoe) unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.
-Während der Behandlung mit Progesteron kann die Glucosetoleranz verändert sein, sodass häufigere Kontrollen erforderlich sind. Progesteron wurde mit einem Anstieg von Diabetes Typ 2 in Verbindung gebracht. Eine Anpassung der Diabetesbehandlung ist in der Regel nicht erforderlich. Bei Diabetikerinnen muss jedoch während der Anwendung von Progestan 400 mg der Blutzuckerspiegel sorgfältig überwacht werden.
-Die Anwendung von mikronisiertem Progesteron kann zur Entwicklung einer Schwangerschaftscholestase oder einer hepatozellulären Erkrankung führen.
-Pharmazeutische Hilfsstoffe von besonderem Interesse
-Progestan 400 mg enthält Sojalecithin und kann Überempfindlichkeitsreaktionen (Urtikaria und anaphylaktischer Schock bei überempfindlichen Patientinnen) hervorrufen. Da ein möglicher Zusammenhang zwischen einer Sojaallergie und einer Erdnussallergie besteht, dürfen Patientinnen mit einer Erdnussallergie Progestan 400 mg nicht anwenden (siehe «Kontraindikationen»).
-Interaktionen
-Es wurden keine Studien zur Erfassung von Interaktionen mit Progestan 400 mg durchgeführt. Die unten beschriebenen Interaktionen wurden bei Anwendung von Sexualsteroiden beobachtet.
-Pharmakokinetische Interaktionen
-Progesteron wird durch das Enzym Cytochrom P450 3A4 (CYP3A4) metabolisiert. Somit kann der Metabolismus durch Arzneimittel beeinflusst werden, die dieses Enzym induzieren oder hemmen.
-Einfluss von anderen Arzneimitteln auf die Pharmakokinetik von Progesteron
-Enzyminduktoren: Arzneimittel, die CYP3A4 induzieren (z. B. Barbiturate, Bosentan, Carbamazepin, Felbamat, Oxcarbazepin, Phenytoin, Primidon, Rifabutin, Rifampicin, Ritonavir, Topiramat oder pflanzliche Präparate mit Johanniskraut (Hypericum perforatum)), können die Clearance von Progesteron erhöhen und somit dessen Wirksamkeit verringern.
-Enzymhemmer: CYP3A4-Hemmer (z. B. Itraconazol, Voriconazol, Clarithromycin, Erythromycin, HIV-Proteasehemmer oder Cobicistat) können den Metabolismus von Progesteron verlangsamen und somit die erwünschten und unerwünschten Wirkungen verstärken.
-Einfluss von Progesteron auf die Pharmakokinetik von anderen Arzneimitteln
-Gestagene können den Metabolismus von Ciclosporin hemmen. Dies kann zu einem Anstieg der Ciclosporinkonzentration im Plasma und zu einem erhöhten Toxizitätsrisiko führen.
-Pharmakodynamische Interaktionen
-Progestan 400 mg kann die Wirkung von Bromocriptin beeinträchtigen.
-Schwangerschaft, Stillzeit
-Schwangerschaft
-Bisher liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Progesteron bei Schwangeren vor. Die vorliegenden Daten aus tierexperimentellen Studien liefern keine eindeutigen Ergebnisse hinsichtlich einer möglichen teratogenen Wirkung.
-Eine in den USA durchgeführte Fall-Kontroll-Studie mit 502 Neugeborenen mit mittelschwerer bis schwerer Hypospadie sowie 1‘286 gesunden männlichen Neugeborenen deutet auf ein 2- bis 4-fach erhöhtes Risiko einer Hypospadie Grad 2 und 3 bei Jungen hin, deren Mütter kurz vor der Schwangerschaft oder in den ersten vierzehn Schwangerschaftswochen Gestagene erhalten hatten (OR=3,7; 95%-KI: 2,3–6,0). Das Risiko war insbesondere bei solchen Schwangerschaften erhöht, bei denen Gestagene im Rahmen einer Unfruchtbarkeitsbehandlung oder in den ersten Schwangerschaftswochen zur Behandlung einer Lutealinsuffizienz angewendet worden waren.
-Der Kausalzusammenhang ist unklar. Insbesondere ist unklar, ob die erhöhte Häufigkeit von Hypospadie nach IVF mit der Gestagenbehandlung oder mit eventuellen endokrinen Anomalien der Mutter, die zu Unfruchtbarkeit führen, in Verbindung steht. Es liegen auch keine ausreichenden Daten zur Bewertung des Teratogenitätsrisikos vor.
-Stillzeit
-Progestan 400 mg ist in der Stillzeit nicht indiziert. Progesteron geht in nachweisbaren Mengen in die Muttermilch über. Die Auswirkungen auf den Säugling sind jedoch nicht bekannt.
-Fertilität
-Da dieses Arzneimittel zur Vorbeugung von Fehlgeburten indiziert ist, sind keine schädlichen Auswirkungen auf die Fertilität bekannt.
-Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
-Es wurde keine entsprechende Studie durchgeführt. Im Zusammenhang mit der Anwendung von Progestan 400 mg wurden jedoch unerwünschte Wirkungen berichtet, darunter vorübergehende Ermüdung und Schwindelgefühl, die die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen können.
-Unerwünschte Wirkungen
-Bei bestimmungsgemässer Anwendung kann es innerhalb von 1 bis 3 Stunden nach der Anwendung des Arzneimittels zu vorübergehender Ermüdung oder Schwindelgefühl kommen.
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach Systemorganklasse gemäss MedDRA-Klassifikation und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1’000, < 1/100); selten (≥ 1/10’000, < 1/1’000); sehr selten (< 1/10’000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
-Erkrankungen des Immunsystems
-Sehr selten: anaphylaktische Reaktionen
-Erkrankungen des Nervensystems
-Nicht bekannt: Schwindelgefühl
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
-Nicht bekannt: Pruritus
-Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
-Nicht bekannt: vaginaler Ausfluss, lokale Unverträglichkeit (Brennen, Juckreiz oder öliger Ausfluss)
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Nicht bekannt: Gefühl des Brennens, vorübergehende Ermüdung
-Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
-Überdosierung
-Symptome einer Überdosierung können Somnolenz, Schwindelgefühl, Euphorie oder Dysmenorrhoe sein.
-Es existiert kein spezifisches Antidot. Die Behandlung besteht in der Beobachtung der Patientin und, sofern erforderlich, in symptomatischen und unterstützenden Massnahmen.
-Eigenschaften/Wirkungen
-ATC-Code
- +Indications/Possibilités d’emploi
- +Traitement de menace de fausse couche (abortus imminens, c’est-à-dire en présence de saignements au cours du premier trimestre de grossesse) chez les femmes adultes ayant déjà subi au moins 3 fausses couches dans le passé.
- +Posologie/Mode d’emploi
- +Le traitement doit toujours être adapté à la patiente. La décision de traiter une femme ayant subi des fausses couches à répétition nécessite un examen préalable approfondi.
- +Posologie
- +Voie vaginale uniquement
- +La posologie recommandée est de 400 mg deux fois par jour (matin et soir).
- +Chaque capsule de Progestan 400 mg doit être insérée profondément dans le vagin.
- +Le traitement doit être initié au cours du premier trimestre de grossesse, dès les premiers signes de saignements vaginaux (voir « Mises en garde et précautions ») et doit être poursuivi jusqu’à la 16e semaine de grossesse.
- +Recommandations posologiques particulières
- +Population pédiatrique
- +Progestan 400 mg n’est pas autorisé pour un emploi au sein de la population pédiatrique.
- +Patientes âgées
- +L’utilisation de Progestan 400 mg ne se justifie pas chez les personnes âgées.
- +Insuffisance hépatique
- +Progestan 400 mg n'a pas été étudié chez les patientes présentant une fonction hépatique réduite. Par conséquent, aucune recommandation posologique ne peut être donnée. Chez les patientes atteintes d’une insuffisance hépatique sévère, Progestan 400 mg est contre-indiqué.
- +Insuffisance rénale
- +Progestan 400 mg n'a pas été étudié chez les patientes présentant une fonction rénale réduite. Par conséquent, aucune recommandation posologique ne peut être donnée.
- +Contre-indications
- +·carcinome du sein ou des organes génitaux suspecté ou confirmé
- +·tumeurs bénignes ou malignes du foie (aussi dans l'anamnèse)
- +·insuffisance hépatique sévère
- +·ictère
- +·maladies thromboemboliques artérielles ou veineuses
- +·hémorragies cérébrales
- +·thrombophlébite
- +·avortement incomplet
- +·grossesse extra-utérine
- +·hémorragie vaginale d'origine non élucidée
- +·porphyrie
- +·allergie aux arachides ou au soja (voir « Mises en garde et précautions »)
- +·hypersensibilité au principe actif ou à l’un des excipients
- +Mises en garde et précautions
- +Un examen médical complet doit être effectué avant de commencer le traitement et régulièrement pendant le traitement.
- +Progestan 400 mg doit uniquement être utilisé en cas de risque de fausse couche au cours du premier trimestre de grossesse, jusqu’à la 16e semaine, et ne doit être administré que par voie vaginale.
- +Tout saignement vaginal doit toujours être examiné.
- +Le traitement doit être interrompu dès le diagnostic d'un avortement manqué.
- +Raisons nécessitant l'arrêt immédiat du traitement
- +En cas d'une contre-indication ainsi que dans les situations suivantes, le traitement doit immédiatement être arrêté:
- +·symptômes d'un événement thromboembolique veineux ou artériel (p.ex. thrombose veineuse profonde, embolie pulmonaire ou apoplexie cérébrale) resp. en cas de suspicion; cela inclut également:
- +omembres douloureux ou enflés
- +odyspnée, douleur thoracique
- +oapparition pour la première fois de céphalées migraineuses ou apparition plus fréquente de céphalées inhabituellement sévères
- +operte soudaine partielle ou totale de la vision
- +otroubles auditifs soudains
- +·paramètres hépatiques anormaux ou hépatomégalie
- +·apparition soudaine d'un ictère (y compris l'ictère cholestatique) ou d'un prurit généralisé
- +·tumeur hépatique suspectée
- +·apparition pour la première fois d'un état dépressif sévère ou récurrent
- +La patiente doit être informée de consulter immédiatement un médecin en cas de symptômes d'un événement thromboembolique (p.ex. jambe enflée et douloureuse, douleur soudaine dans la poitrine, dyspnée).
- +La tolérance au glucose peut être altérée pendant le traitement à la progestérone, et des contrôles plus fréquents doivent être effectués. La progestérone a été associée à une augmentation du diabète de type 2. Une adaptation du traitement antidiabétique n'est généralement pas nécessaire. Chez les femmes diabétiques, la glycémie doit toutefois être surveillée attentivement en cas d'utilisation du Progestan 400 mg.
- +L’utilisation de progestérone micronisée peut entraîner le développement d’une cholestase gravidique ou d'une maladie hépatocellulaire.
- +Excipients pharmaceutiques revêtant un intérêt particulier
- +Progestan 400 mg contient de la lécithine de soja et peut provoquer des réactions d’hypersensibilité (urticaire et choc anaphylactique chez les patientes hypersensibles). Comme il existe une relation possible entre l’allergie au soja et l’allergie à l’arachide, Progestan 400 mg ne doit pas être utilisé chez les patientes allergiques aux arachides (voir « Contre-indications »).
- +Interactions
- +Aucune étude d'interaction n'a été réalisée avec Progestan400 mg . Les interactions décrites ci-dessous ont été observées lors d'utilisation de stéroïdes sexuels.
- +Interactions pharmacocinétiques
- +La progestérone est métabolisée par l'enzyme cytochrome P450 3A4 (CYP3A4). Le métabolisme peut donc être influencé par des médicaments qui induisent ou inhibent cette enzyme.
- +Influence d’autres médicaments sur la pharmacocinétique de la progestérone
- +Inducteurs enzymatiques: Les médicaments qui induisent le CYP3A4 (p.ex. barbituriques, bosentan, carbamazépine, felbamate, oxcarbazépine, phénytoïne, primidone, rifabutin, rifampicine, ritonavir, topiramate ou préparations à base de plantes contenant du millepertuis (Hypericum perforatum)) peuvent augmenter la clairance de la progestérone et ainsi réduire son efficacité.
- +Inhibiteurs enzymatiques: Les inhibiteurs du CYP3A4 (p.ex. itraconazole, voriconazole, clarithromycine, érythromycine, inhibiteurs de la protéase du VIH ou cobicistat) peuvent ralentir le métabolisme de la progestérone, pouvant ainsi renforcer les effets désirables et indésirables.
- +Influence de la progestérone sur la pharmacocinétique d'autres médicaments
- +Les progestatifs peuvent inhiber le métabolisme de la ciclosporine. Cela peut augmenter la concentration plasmatique de la ciclosporine et le risque de toxicité.
- +Interactions pharmacodynamiques
- +Progestan 400 mg peut interférer avec les effets de la bromocriptine.
- +Grossesse, Allaitement
- +Grossesse
- +Les données disponibles sur l’utilisation de progestérone pendant la grossesse chez l’être humain sont limitées. Les données disponibles chez l'animal ne fournissent pas de résultats clairs quant à un éventuel effet tératogène.
- +Une étude cas-contrôle réalisée aux USA sur 502 nouveau-nés avec un hypospadias de gravité moyenne à élevée ainsi que sur 1286 nouveau-nés mâles en bonne santé indique une augmentation de 2 à 4 fois du risque d'hypospadias de degré 2 et 3 chez des garçons dont la mère a reçu des progestatifs peu avant la grossesse ou dans les premières quatorze semaines de grossesse (OR = 3,7; 95% IC: 2,3–6,0). Le risque était particulièrement plus élevé lors de grossesses où les progestatifs avaient été utilisés dans le cadre du traitement de l'infertilité ou pendant les premières semaines de grossesse comme thérapie d'insuffisance lutéale. La causalité n'est pas claire. En particulier, il n'est pas clair si la fréquence augmentée d'hypospadias après FIV est liée au traitement par un progestatif ou à d'éventuelles anomalies endocriniennes de la mère conduisant à l'infertilité. Il n'existe pas non plus de données suffisantes pour évaluer le risque tératogène.
- +Allaitement
- +Progestan 400 mg n’est pas indiqué pendant l’allaitement. Des quantités détectables de progestérone pénètrent dans le lait maternel. Les effets sur le nourrisson ne sont toutefois pas connus.
- +Fertilité
- +Ce médicament étant indiqué pour prévenir les fausses couches, aucun effet délétère sur la fertilité n’est connu.
- +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
- +Aucune étude correspondante n'a été réalisée. Cependant, des effets indésirables liés à l’utilisation de Progestan 400 mg ont été rapportés, notamment une fatigue passagère et une sensation vertigineuse, qui peuvent altérer l’aptitude à la conduite ou à l’utilisation de machines.
- +Effets indésirables
- +Lorsqu'il est utilisé selon les recommandations, une fatigue passagère ou une sensation vertigineuse peuvent survenir dans les 1 à 3 heures suivant l’utilisation du médicament.
- +Les effets indésirables sont rangés par classe de système d’organes de la classification MedDRA et par fréquence selon la convention suivante: très fréquent (≥1/10) ; fréquent (≥1/100 à < 1/10) ; occasionnel (≥1/1’000 à < 1/100) ; rare (≥1/10’000 à < 1/1’000) ; très rare (< 1/10’000) ; inconnu (fréquence ne peut pas être estimée sur la base des données disponibles).
- +Affections du système immunitaire
- +Très rare : réactions anaphylactiques
- +Affections du système nerveux
- +Inconnu : sensation vertigineuse
- +Affections de la peau et du tissu sous-cutané
- +Inconnu : prurit
- +Affections des organes de reproduction et du sein
- +Inconnu : pertes vaginales, intolérance locale (brûlure, démangeaisons ou pertes huileuses)
- +Troubles généraux et anomalies au site d’administration
- +Inconnu: sensation de brûlure, fatigue passagère
- +L’annonce d’effets secondaires présumés après l’autorisation est d’une grande importance. Elle permet un suivi continu du rapport bénéfice-risque du médicament. Les professionnels de santé sont tenus de déclarer toute suspicion d’effet secondaire nouveau ou grave via le portail d’annonce en ligne ElViS (Electronic Vigilance System). Vous trouverez des informations à ce sujet sur www.swissmedic.ch.
- +Surdosage
- +Les symptômes de surdosage peuvent inclure la somnolence, la sensation vertigineuse, l'euphorie ou la dysménorrhée.
- +Il n’existe pas d’antidote spécifique. Le traitement consiste à observer et, si nécessaire, à prendre des mesures symptomatiques et de soutien.
- +Propriétés/Effets
- +Code ATC
-Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik
-Progesteron ist ein natürliches körpereigenes Hormon des Gelbkörpers und das wichtigste Hormon von Gelbkörper und Plazenta. Es wirkt auf das Endometrium, indem es die Proliferationsphase in die Sekretionsphase überführt.
-Klinische Wirksamkeit/Studien zur Sicherheit
-Die Wirksamkeit von Progestan 400 mg wurde im Rahmen einer multizentrischen, randomisierten, kontrollierten, doppelblinden Studie (PRISM) an n=4'153 Patientinnen mit vaginalen Blutungen in den ersten 12 Schwangerschaftswochen (Risiko einer frühen Fehlgeburt) untersucht. Patientinnen, deren Fetus keine Lebenszeichen aufwies, wurden aus der Studie ausgeschlossen.
-Die Studienteilnehmerinnen erhielten bis zur 16. Schwangerschaftswoche zweimal täglich 400 mg mikronisiertes Progesteron zur vaginalen Anwendung oder ein Placebo. Primäres Beurteilungskriterium war die Rate der Lebendgeburten nach mindestens 34 Schwangerschaftswochen.
-Die Ergebnisse zum primären Endpunkt verfehlten knapp die statistische Signifikanzgrenze. Die Rate der Lebendgeburten nach der 34. Schwangerschaftswoche betrug 75% unter Progesteron gegenüber 72% unter Placebo (p=0,08).
-Die Rate der Lebendgeburten wurde je nach Anzahl der vorangegangenen Fehlgeburten (0, 1–2, 3 und mehr) in einer im Prüfplan definierten Untergruppe untersucht. Vaginal verabreichtes Progesteron führte nur bei den 285 Patientinnen, die laut Anamnese mindestens 3 Fehlgeburten hatten, zu einem statistisch signifikanten Nutzen. In dieser Untergruppe betrug die Rate der Lebendgeburten unter Progesteron 71,5% und unter Placebo 57,4% (relative Rate 1,28; 95%-KI 1,08–1,51).
-Auch andere veröffentlichte Studien zeigen die Wirksamkeit von mikronisiertem Progesteron zur vaginalen Anwendung, das in einer Dosis von 800 mg pro Tag zur Behandlung einer drohenden Fehlgeburt (Abortus imminens) verabreicht wird.
-Pharmakokinetik
-Progestan 400 mg wirkt lokal in Vagina und Uterus. Die Wirksamkeit von vaginal verabreichtem Progesteron hängt von der Progesteron-Gesamtmenge ab, die sich im Endometrium anreichert, und nicht von der systemisch absorbierten Menge.
-Die absolute Bioverfügbarkeit von vaginal verabreichtem mikronisiertem Progesteron wurde nicht bestimmt.
- +Mécanisme d’action / Pharmacodynamique
- +La progestérone est une hormone endogène naturelle du corps jaune et est l’hormone la plus importante du corps jaune et du placenta. Elle agit sur l’endomètre en convertissant la phase proliférative en phase sécrétoire.
- +Efficacité clinique/études de sécurité
- +L’efficacité de Progestan 400 mg a été étudiée dans le cadre d’un essai multicentrique randomisé contrôlé en double aveugle (PRISM) mené sur n=4153 patientes présentant des saignements vaginaux au cours des 12 premières semaines de grossesse (risque de fausse couche précoce). Les patientes dont le fœtus ne présentait aucun signe de vie ont été exclues de l’essai.
- +Les participantes à l’essai ont reçu soit 400 mg de progestérone micronisée en prise par voie vaginale deux fois par jour, soit un placebo jusqu’à la 16e semaine de grossesse. Le critère d’évaluation principal était le taux de naissances vivantes à l’issue d’au moins 34 semaines de grossesse.
- +Les résultats obtenus au critère d’évaluation principal ont raté de peu le seuil de significativité statistique. Le taux de naissances vivantes à partir de la fin de la 34e semaine de grossesse était de 75 % sous progestérone, contre 72 % sous placebo (p=0,08).
- +Le taux de naissances vivantes a été examiné en fonction du nombre de fausses couches précédentes (0, 1-2, 3 et plus) dans un sous-groupe d’analyse défini dans le protocole d’étude. La progestérone par voie vaginale n’a entraîné un bénéfice statistiquement significatif que chez les 285 patientes ayant eu au moins 3 fausses couches d’après leurs antécédents médicaux. Dans ce sous-groupe, le taux de naissances vivantes s’élevait à 71,5 % sous progestérone et à 57,4 % avec le placebo (taux relatifs 1,28 ; IC 95 % 1,08-1,51).
- +D’autres études publiées tendent également à montrer l’efficacité de la progestérone micronisée administrée par voie vaginale à une dose de 800 mg par jour pour le traitement de menace de fausse couche (abortus imminens).
- +Pharmacocinétique
- +Progestan 400 mg agit localement au niveau du vagin et de l’utérus. L’efficacité de la progestérone administrée par voie vaginale est fonction de la quantité globale de progestérone qui s’accumule dans l’endomètre et non de la quantité absorbée par voie systémique.
- +La biodisponibilité absolue de la progestérone micronisée administrée par voie vaginale n'a pas été déterminée.
-Mikronisiertes Progesteron wird von der Vaginalschleimhaut rasch absorbiert.
-Die Plasmakonzentration nach vaginaler Verabreichung verschiedener Dosierungen ist nicht linear und steigt weniger als proportional zur Dosis an.
- +La progestérone micronisée est rapidement absorbée par la muqueuse vaginale. .
- +L’exposition plasmatique après l’administration de différents dosages par voie vaginale n’est pas linéaire et augmente moins que proportionnellement à la dose.
-Das in der Vagina akkumulierte Progesteron durchläuft den ersten Stoffwechselzyklus im Uterus, was zu höheren Hormonspiegeln im Uterus und in umliegenden Geweben führt.
-Die geringe Menge an absorbiertem Progesteron wird über die Lymphe und die Blutgefässe transportiert, wobei etwa 96 bis 99% an Serumproteine gebunden sind, hauptsächlich an Serumalbumin (50 bis 54%) und Transcortin (43 bis 48%).
-Metabolismus
-Progesteron wird primär in der Leber metabolisiert (durch Reduktion und Hydroxylierung). Die Metaboliten werden anschliessend glucuronidiert. Die wichtigsten Metaboliten sind Pregnandiol-3α- Glucuronid, 11-Desoxycorticosteron, 17-α-Hydroxyprogesteron und 5-α-Dihydroprogesteron, wobei letzteres eine schwache gestagene Wirkung aufweist.
-Vaginal verabreichtes Progesteron unterliegt keinem First-Pass-Effekt im Magen-Darm-Trakt und in der Leber. Die beobachtbaren Plasmaspiegel von Pregnenolon und 5-α-Dihydroprogesteron sind daher niedrig.
-Elimination
-95% des systemisch absorbierten Progesterons werden über den Urin in Form von glucuronidierten Metaboliten ausgeschieden. Die Eliminationshalbwertszeit liegt bei ungefähr 6 Stunden.
-Präklinische Daten
-Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie und Toxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
-Sonstige Hinweise
-Beeinflussung diagnostischer Methoden
-Sexualsteroide können die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen, z. B. biochemische Parameter der Leber, der Schilddrüse, der Nebennieren- und Nierenfunktion, Plasmaspiegel von Transportproteinen, Corticosteroid-Transportprotein und Lipid- oder Lipoprotein-Fraktionen, Parameter des Kohlenhydratstoffwechsels, der Blutgerinnung und der Fibrinolyse. Diese Veränderungen bewegen sich in der Regel innerhalb der Grenzen des Normbereichs.
-Inkompatibilitäten
-Nicht zutreffend.
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Besondere Lagerungshinweise
-Nicht über 30°C lagern und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-In der Originalverpackung (Flasche) aufbewahren.
-Nach dem Öffnen 15 Tage haltbar.
-Zulassungsnummer
- +La progestérone accumulée dans le vagin subit le premier cycle métabolique dans l’utérus, ce qui entraîne des taux d’hormones plus élevés dans l’utérus et les tissus avoisinants.
- +La petite quantité de progestérone absorbée est transportée via la lymphe et les vaisseaux sanguins et environ 96 à 99 % se lie aux protéines sériques, principalement à l’albumine sérique (50 à 54 %) et à la transcortine (43 à 48 %).
- +Métabolisme
- +La progestérone est principalement métabolisée dans le foie (par réduction et hydroxylation). Les métabolites sont ensuite glycuroconjugués. Les métabolites principaux sont pregnandiol-3αglucuronide, 11-désoxycorticostérone, 17-αhydroxyprogestérone et 5-αdihydroprogestérone, dont le dernier possède une action progestative faible.
- +La progestérone par voie vaginale ne subit pas de métabolisme de premier passage dans le tractus gastro-intestinal et le foie. C’est la raison pour laquelle les taux plasmatiques observables de prégnénolone et de 5αdihydroprogestérone sont faibles.
- +Élimination
- +95 % de la progestérone absorbée par voie systémique est éliminée par l’urine sous forme de glucurono-conjugaison des métabolites. La demi-vie d'élimination est d'environ 6 heures.
- +Données précliniques
- +Les données précliniques issues des études conventionnelles sur la pharmacologie de
- +sécurité et la toxicité n’ont pas révélé de risque particulier pour l’être humain.
- +Remarques particulières
- +Influence sur les méthodes de diagnostic
- +Les stéroïdes sexuels peuvent perturber les résultats de certains tests de laboratoire, tels que les paramètres biochimiques du foie, de la thyroïde, de la fonction surrénalienne et rénale, les taux plasmatiques des protéines transporteuses, la protéine de transport des corticostéroïdes et les fractions lipidiques ou lipoprotéiniques par exemple, les paramètres du métabolisme glucidique, de la coagulation sanguine et de la fibrinolyse. Ces modifications se situent généralement dans les limites de la normale.
- +Incompatibilités
- +Non pertinent.
- +Stabilité
- +Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur l’emballage.
- +Remarques particulières concernant le stockage
- +Ne pas conserver au-dessus de 30 °C et tenir hors de portée des enfants.
- +Conserver dans l’emballage d’origine (flacon).
- +À utiliser dans les 15 jours après ouverture.
- +Numéro d’autorisation
-Packungen
-Flasche mit 15 Weichkapseln zur vaginalen Anwendung (B)
-Zulassungsinhaberin
-Vifor (International) Inc., St. Gallen
-Stand der Information
-Juni 2025
- +Présentation
- +Flacon à 15 capsules molles vaginales (B)
- +Titulaire de l’autorisation
- +Vifor (International) Inc., Saint-Gall
- +Mise à jour de l’information
- +Juin 2025
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