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Fachinformation zu Rovigon®:Bayer (Schweiz) AG
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Pharmakokinetik

Absorption
Die Vitamine A und E werden vorwiegend in den mittleren Dünndarmabschnitten absorbiert. Eine gute Absorption ist nur in Gegenwart von Gallen- und Pankreassaft möglich.

Distribution
Im Plasma ist Vitamin A an retinolbindendes Protein (RBP) gebunden, welches seinerseits einem Komplex mit Präalbumin angehört. Vitamin E ist zum grössten Teil an die β-Lipoprotein-Fraktion gebunden.
Die normale Plasmakonzentration von Vitamin A liegt zwischen 400 und 1200 µg/l, diejenige von Vitamin E zwischen 10 und 15 mg/l. In der Leber wird Vitamin A in Form von Retinylpalmitinsäureester vorwiegend in den Parenchymzellen (Ito-Zellen) gespeichert.

Metabolismus
Die Vitamine A und E werden in Leber und Niere glukuronidiert. Im Urin nachgewiesene Vitamin-A-Metaboliten sind Retinsäure, 4-Ketoretinsäure, Oxoretinsäure und Methoxyretinsäure. Die im Urin nachgewiesenen Vitamin-E-Metaboliten sind α-Tocopheronsäure und α-Tocopheronolacton.

Elimination
Die Eliminationshalbwertzeit ist abhängig von der Höhe der Vitamindosis, der Dauer der Verabreichung und vor allem von der Menge des in der Leber gespeicherten Vitamins A.
Die Vitamine A und E werden in glukuronidierter Form via Galle beziehungsweise Urin ausgeschieden.

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