Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenSpezielle Warnung bei zuckerkranken Patienten
Spezielle Vorsicht bei Hypophosphatämie, Hypomagnesämie. Nur unbeschädigte Behältnisse und klare Lösungen verwenden. Bei abruptem Absetzen der Glucoseinfusion besteht die Gefahr einer reaktiven Hypoglykämie.
Die Flüssigkeits- und Elektrolytbilanz, der Säuren/Basen-Haushalt sowie die Glykämie sind zu überwachen.
Der Bewusstseinszustand des Patienten ist zu überwachen.
Wegen des Risikos der Entwicklung einer schweren Laktatazidose und/oder Wernicke-Enzephalopathie muss ein vorbestehender Thiamin-(Vitamin-B1-)Mangel vor der Infusion von glucosehaltigen Lösungen ausgeglichen werden.
Pädiatrische Population
Bei Neugeborenen, besonders bei Frühgeborenen mit geringem Geburtsgewicht besteht ein erhöhtes Risiko für eine Hyperglykämie. Damit mögliche unerwünschte Langzeitnebenwirkungen vermieden werden können, ist hier, durch engmaschige Überwachung, eine auszureichende Blutzuckerkontrolle während der Behandlung mit einer glucosehaltigen Lösung nötig.
Um möglicherweise tödliche Überdosierung mit intravenöser Flüssigkeit bei Neugeborenen zu vermeiden, muss die Lösung mit besonderer Vorsicht verabreicht werden.
|