InteraktionenPharmakokinetische Interaktionen
Ibandronat wird renal eliminiert. Es wird nicht hepatisch metabolisiert und inhibiert nicht das hepatische Cytochrom P450- System. Es gibt keine Hinweise auf eine Beteiligung der bekannten sauren oder basischen Transportsysteme an der Elimination von Ibandronat.
In pharmakokinetischen Interaktionsstudien bei postmenopausalen Frauen wurde kein Wechselwirkungspotenzial mit Tamoxifen oder mit Hormonersatztherapien (Östrogen) nachgewiesen. Bei gleichzeitiger Gabe mit Melphalan/Prednisolon bei Patientinnen mit Plasmozytom wurden keine Interaktionen beobachtet.
In einer pharmakokinetischen Interaktionsstudie an gesunden Probandinnen erhöhten 75 mg Ranitidin (25 mg intravenös 90 resp. 15 Minuten vor sowie 30 Minuten nach Ibandronat Gabe) die orale Bioverfügbarkeit von 10 mg Ibandronat um 20%. Das Ausmass dieses Anstiegs wird als klinisch nicht relevant betrachtet.
Pharmakodynamische Interaktionen
In einer 1-jährigen Studie an postmenopausalen Frauen mit Osteoporose war die Inzidenz von Ereignissen im oberen Gastrointestinaltrakt bei Patientinnen, die gleichzeitig Acetylsalicylsäure oder NSAIDs und Bonviva 150 mg einmal monatlich eingenommen hatten, ähnlich.
Von den mehr als 1500 Patientinnen in dieser Studie benötigten 14% Histamin(H2)-Blocker oder Protonenpumpenhemmer.
Interaktionen mit der Nahrung
Die Resorption von Ibandronsäure wird durch die Einnahme von Nahrung und Flüssigkeit, insbesondere durch Produkte, die Calcium und andere mehrwertige Kationen (z.B. Aluminium, Magnesium, Eisen) enthalten, einschliesslich Milch und Mineralwasser, beeinflusst. Deshalb darf die Einnahme von Nahrung und Flüssigkeit, Calciumtabletten und anderen Arzneimitteln erst 60 Minuten nach der oralen Gabe von Bonviva 150 mg erfolgen (siehe "Dosierung / Anwendung" ).
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