ÜberdosierungAnzeichen und Symptome
Basierend auf den Erfahrungen mit dieser Substanzklasse kann eine orale Überdosierung zu unerwünschten Wirkungen im oberen Gastrointestinaltrakt wie Magenverstimmung, Dyspepsie, Ösophagitis, Gastritis oder Ulkus führen.
Behandlung
Zur Therapie einer Überdosierung von Ibandronat stehen keine speziellen Informationen zur Verfügung. Ein spezifisches Antidot existiert nicht. Zur Bindung von oral verabreichtem Ibandronat sollten Milch oder Antazida gegeben werden. Wegen des Risikos einer Ösophagusreizung sollte kein Erbrechen ausgelöst werden und die Patientin in vollkommen aufrechter Haltung verbleiben.
Ibandronat ist dialysierbar. Erfahrungen mit dem Einsatz einer Hämodialyse bei einer Ibandronat-Überdosierung liegen aber nicht vor.
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