InteraktionenInteraktionsstudien wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt.
In-vitro-Studien und klinische, pharmakokinetische Interaktionsstudien haben gezeigt, dass das Risiko von CYP450-vermittelter Interaktionen zwischen Tenofovirdisoproxil und anderen Arzneimitteln gering ist (siehe auch "Pharmakokinetik" ).
Gleichzeitige Anwendung nicht empfohlen
(siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
Tenofovir-Mepha darf nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, die Tenofovirdisoproxil enthalten.
Tenofovir-Mepha darf nicht gleichzeitig mit Adefovirdipivoxil oder mit Arzneimitteln, die Tenofoviralafenamid enthalten, angewendet werden.
Didanosin: Die gleichzeitige Anwendung von Tenofovir-Mepha und Didanosin wird nicht empfohlen (siehe Tabelle 1).
Dreifache NRTI- bzw. NNRTI-Therapie: Bei Kombinationen von Tenofovirdisoproxil mit Lamivudin und Abacavir, mit Lamivudin und Didanosin, mit Didanosin und Efavirenz sowie mit Lamivudin und Nevirapin in einer einmal täglichen Dosierung wurde bei HIV-Patienten über eine hohe Rate an frühem virologischem Versagen und früher Resistenzentwicklung berichtet. Diese Kombinationen, sowie Dreifach-NRTI-Kombinationen allgemein, welche Tenofovirdisoproxil enthalten, werden deshalb nicht empfohlen.
Renal ausgeschiedene Arzneimittel: Die Anwendung von Tenofovir-Mepha ist zu vermeiden bei gleichzeitiger oder vor kurzem erfolgter Behandlung mit nephrotoxischen Arzneimitteln (z.B. Aminoglykoside, Amphotericin B, Foscarnet, Ganciclovir, Pentamidin, Vancomycin, Cidofovir oder Interleukin-2).
Gleichzeitige Anwendung mit antiretroviralen Arzneimitteln
Tenofovirdisoproxil wurde in Kombination mit Atazanavir, Didanosin, Emtricitabin, Lamivudin, Indinavir, Efavirenz und Lopinavir/Ritonavir bei gesunden Freiwilligen untersucht.
Abacavir, Emtricitabin, Tipranavir, Lamivudin, Indinavir, Efavirenz, Nelfinavir und Saquinavir (Ritonavir-geboostet): Die gleichzeitige Verabreichung mit Tenofovirdisoproxil führte zu keinen klinisch signifikanten Interaktionen.
Weitere Interaktionen zwischen Tenofovirdisoproxil und anderen Arzneimitteln sind in der nachstehenden Tabelle 1 aufgeführt, wobei "↑" einen Anstieg bedeutet, "↓" eine Abnahme, "↔" keine Veränderung, "b.i.d." zweimal täglich und "q.d." einmal täglich.
Tabelle 1: Interaktionen zwischen Tenofovirdisoproxil und anderen antiretroviralen Arzneimitteln
Arzneimittel nach Auswirkungen auf die Wirkstoffkonzentr Empfehlung zur gleichzeitigen
therapeutischer ation Mittlere prozentuale Anwendung mit Tenofovir-Mepha
Klasse Veränderung der AUC, Cmax, Cmin
Antiinfektiva
Antiretrovirale
Arzneimittel
Proteaseinhibitoren
Atazanavir/Ritonavir Atazanavir: AUC: ↓ 25% Cmax: ↓ 28% Eine Dosisanpassung wird nicht
/Tenofovirdisoproxil Cmin: ↓ 26% Tenofovir: AUC: ↑ 37% empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
(300 mg q.d./100 mg Cmax: ↑ 34% Cmin: ↑ 29% ionen könnten Tenofovir-assoziierte
q.d./300 mg q.d.) unerwünschte Wirkungen, darunter
Nierenfunktionsstörungen, verstärken.
Die Nierenfunktion sollte engmaschig
überwacht werden (siehe "Warnhinweise
und Vorsichtsmassnahmen" ).
Darunavir/Ritonavir/ Darunavir: Kein signifikanter Effekt Eine Dosisanpassung wird nicht
Tenofovirdisoproxil( auf die PK-Parameter von empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
300 mg b.i.d./100 Darunavir/Ritonavir. Tenofovir: AUC: ionen könnten Tenofovir-assoziierte
mg b.i.d./300 mg ↑ 22% Cmin: ↑ 37% unerwünschte Wirkungen, darunter
q.d.) Nierenfunktionsstörungen, verstärken.
Die Nierenfunktion sollte engmaschig
überwacht werden (siehe "Warnhinweise
und Vorsichtsmassnahmen" ).
Lopinavir/Ritonavir/ Lopinavir/Ritonavir: Kein Eine Dosisanpassung wird nicht
Tenofovirdisoproxil signifikanter Effekt auf die empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
(400 mg b.i.d./100 PK-Parameter von Lopinavir/Ritonavir. ionen könnten Tenofovir-assoziierte
mg b.i.d./300 mg Tenofovir: AUC: ↑ 32% Cmax: ↔ Cmin: ↑ unerwünschte Wirkungen, darunter
q.d.) 51% Nierenfunktionsstörungen, verstärken.
Die Nierenfunktion sollte engmaschig
überwacht werden (siehe "Warnhinweise
und Vorsichtsmassnahmen" ).
NRTIs
Adefovirdipivoxil AUC: ↔ Cmax: ↔ Tenofovirdisoproxil darf nicht
gleichzeitig mit Adefovirdipivoxil
angewendet werden (siehe
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
).
Didanosin Die gleichzeitige Anwendung von Die gleichzeitige Anwendung von
Tenofovirdisoproxil und Didanosin Tenofovirdisoproxil und Didanosin
führt zu einem Anstieg der wird nicht empfohlen (siehe
systemischen Exposition von Didanosin "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
um 40-60%, wodurch das Risiko für ).
Didanosin-bedingte unerwünschte
Wirkungen erhöht sein könnte. Seltene
Fälle von Pankreatitis und
Laktatazidose, mitunter tödlich,
wurden berichtet. Die gleichzeitige
Anwendung von Tenofovirdisoproxil und
Didanosin 400 mg täglich war mit
einer signifikanten Abnahme der
CD4-Zellzahl assoziiert,
möglicherweise durch eine
intrazelluläre Interaktion
verursacht, die zu einem Anstieg an
phosphoryliertem (d.h. aktivem)
Didanosin führte. Bei einer auf 250
mg verringerten Dosis von Didanosin,
gleichzeitig mit Tenofovirdisoproxil
angewendet, wurde bei verschiedenen
untersuchten Kombinationen zur
Behandlung der HIV-1-Infektion eine
hohe Rate an virologischem Versagen
berichtet.
Entecavir AUC: ↔ Cmax: ↔ Bei gleichzeitiger Anwendung von
Tenofovirdisoproxil mit Entecavir
zeigten sich keine klinisch
signifikanten pharmakokinetischen
Interaktionen.
Antivirale Arzneimit
tel gegen Hepatitis
C
Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir: AUC: ↑ 96% Cmax: ↑ 68% Erhöhte Plasmakonzentrationen von
r(90 mg/400 mg Cmin: ↑ 118% Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: Tenofovir, bedingt durch eine
q.d.)+ Atazanavir/Ri ↔ GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ gleichzeitige Verabreichung von
tonavir(300 mg 42% Atazanavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: Tenofovirdisoproxil, Ledipasvir/Sofosb
q.d./100 mg q.d.)+ ↑ 63% Ritonavir: AUC: ↔ Cmax:↔ Cmin: uvir und Atazanavir/Ritonavir können
Emtricitabin/Tenofov ↑ 45% Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil
irdisoproxil(200 Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↔ Cmax: ↑ 47% assoziierten unerwünschten Wirkungen
mg/300 mg q.d.)1 Cmin: ↑ 47% führen, einschliesslich
Nierenfunktionsstörungen. Die
Sicherheit von Tenofovirdisoproxil
bei Verabreichung mit Ledipasvir/Sofos
buvir und einem pharmakokinetischen
Booster (z.B. Ritonavir oder
Cobicistat) wurde nicht ausreichend
untersucht. Wenn keine Alternativen
zur Verfügung stehen, sollte diese
Kombination mit Vorsicht und unter
engmaschiger Überwachung der
Nierenfunktion angewendet werden
(siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ).
Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Erhöhte Plasmakonzentrationen von
r(90 mg/400 mg Sofosbuvir: AUC: ↓ 27% Cmax: ↓ 37% Tenofovir, bedingt durch eine
q.d.)+ Darunavir/Rit GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ gleichzeitige Verabreichung von
onavir(800 mg Darunavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovirdisoproxil, Ledipasvir/Sofosb
q.d./100 mg q.d.) + Ritonavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ 48% uvir und Darunavir/Ritonavir können
Emtricitabin/Tenofov Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil
irdisoproxil(200 Tenofovir: AUC: ↑ 50% Cmax: ↑ 64% assoziierten unerwünschten Wirkungen
mg/300 mg q.d.)1 Cmin: ↑ 59% führen, einschliesslich
Nierenfunktionsstörungen. Die
Sicherheit von Tenofovirdisoproxil
bei Verabreichung mit Ledipasvir/Sofos
buvir und einem pharmakokinetischen
Booster (z.B. Ritonavir oder
Cobicistat) wurde nicht ausreichend
untersucht. Wenn keine Alternativen
zur Verfügung stehen, sollte diese
Kombination mit Vorsicht und unter
engmaschiger Überwachung der
Nierenfunktion angewendet werden
(siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ).
Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir: AUC: ↓ 34% Cmax: ↓ 34% Eine Dosisanpassung wird nicht
r(90 mg/400 mg Cmin: ↓ 34% Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
q.d.)+ Efavirenz/Emt ↔ GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ ionen könnten Tenofovir-assoziierte
ricitabin/Tenofovird Efavirenz: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ unerwünschte Wirkungen, darunter
isoproxil(600 Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Nierenfunktionsstörungen, verstärken.
mg/200 mg/300 mg Tenofovir: AUC: ↑ 98% Cmax: ↑ 79% Die Nierenfunktion sollte engmaschig
q.d.) Cmin: ↑ 163% überwacht werden (siehe "Warnhinweise
und Vorsichtsmassnahmen" ).
Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Eine Dosisanpassung wird nicht
r(90 mg/400 mg Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
q.d.)+ Emtricitabin/ GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ ionen könnten Tenofovir-assoziierte
Rilpivirin/Tenofovir Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ unerwünschte Wirkungen, darunter
disoproxil(200 Rilpivirin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Nierenfunktionsstörungen, verstärken.
mg/25 mg/300 mg Tenofovir: AUC: ↑ 40% Cmax: ↔ Cmin: ↑ Die Nierenfunktion sollte engmaschig
q.d.) 91% überwacht werden (siehe "Warnhinweise
und Vorsichtsmassnahmen" ).
Ledipasvir/Sofosbuvi Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Es wird keine Dosisanpassung
r(90 mg/400 mg GS-331007²: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
q.d.) +Dolutegravir Ledipasvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ ionen könnten Tenofovirdisoproxil-asso
(50 mg q.d.) +Emtric Dolutegravir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ ziierte unerwünschte Wirkungen,
itabin/Tenofovirdiso Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ darunter Nierenfunktionsstörungen,
proxil (200 mg/300 Tenofovir: AUC: ↑ 65% Cmax: ↑ 61% verstärken. Die Nierenfunktion sollte
mg q.d.) Cmin: ↑ 115% engmaschig überwacht werden (siehe
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
).
Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Erhöhte Plasmakonzentrationen von
ir(400 mg/100 mg GS-331007²: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ Tenofovir, bedingt durch eine
q.d.) +Atazanavir/Ri 42% Velpatasvir: AUC: ↑ 142% Cmax: ↑ gleichzeitige Verabreichung von
tonavir(300 mg 55% Cmin: ↑ 301% Atazanavir: AUC: ↔ Tenofovirdisoproxil Sofosbuvir/Velpata
q.d./100 mg q.d.) Cmax: ↔ Cmin: ↑ 39% Ritonavir: AUC: ↔ svir und Atazanavir/Ritonavir können
+Emtricitabin/Tenofo Cmax: ↔ Cmin: ↑ 29% Emtricitabin: verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil-
virdisoproxil(200 AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: assoziierten unerwünschten Wirkungen
mg/300 mg q.d.) AUC: ↔ Cmax: ↑ 55% Cmin: ↑ 39% führen, einschliesslich
Nierenfunktionsstörungen. Die
Sicherheit von Tenofovirdisoproxil
bei Verabreichung mit Sofosbuvir/Velpa
tasvir und einem pharmakokinetischen
Booster (z.B. Ritonavir oder
Cobicistat) wurde nicht bestätigt.
Die Kombination sollte mit Vorsicht
und unter häufiger Überwachung der
Nierenfunktion angewendet werden
(siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ).
Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir: AUC: ↓ 28% Cmax: ↓ 38% Erhöhte Plasmakonzentrationen von
ir(400 mg/100 mg GS-331007²: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir, bedingt durch eine
q.d.) +Darunavir/Rit Velpatasvir: AUC: ↔ Cmax: ↓ 24% Cmin: gleichzeitige Verabreichung von
onavir(800 mg ↔ Darunavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovirdisoproxil, Sofosbuvir/Velpat
q.d./100 mg q.d.) Ritonavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ asvir und Darunavir/Ritonavir können
+Emtricitabin/Tenofo Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil-
virdisoproxil(200 Tenofovir: AUC: ↑ 39% Cmax: ↑ 55% assoziierten unerwünschten Wirkungen
mg/300 mg q.d.) Cmin: ↑ 52% führen, einschliesslich
Nierenfunktionsstörungen. Die
Sicherheit von Tenofovirdisoproxil
bei Verabreichung mit Sofosbuvir/Velpa
tasvir und einem pharmakokinetischen
Booster (z.B. Ritonavir oder
Cobicistat) wurde nicht bestätigt.
Die Kombination sollte mit Vorsicht
und unter häufiger Überwachung der
Nierenfunktion angewendet werden
(siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ).
Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir: AUC: ↓ 29% Cmax: ↓ 41% Erhöhte Plasmakonzentrationen von
ir(400 mg/100 mg GS-331007²: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir, bedingt durch eine
q.d.) +Lopinavir/Rit Velpatasvir: AUC: ↔ Cmax: ↓ 30% Cmin: gleichzeitige Verabreichung von
onavir(800 mg/200 ↑ 63% Lopinavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: Tenofovirdisoproxil, Sofosbuvir/Velpat
mg q.d.) +Emtricitab ↔ Ritonavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ asvir und Lopinavir/Ritonavir können
in/Tenofovirdisoprox Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil
il(200 mg/300 mg Tenofovir: AUC: ↔ Cmax: ↑ 42% Cmin: ↔ assoziierten unerwünschten Wirkungen
q.d.) führen, einschliesslich
Nierenfunktionsstörungen. Die
Sicherheit von Tenofovirdisoproxil
bei Verabreichung mit Sofosbuvir/Velpa
tasvir und einem pharmakokinetischen
Booster (z.B. Ritonavir oder
Cobicistat) wurde nicht bestätigt.
Die Kombination sollte mit Vorsicht
und unter häufiger Überwachung der
Nierenfunktion angewendet werden
(siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ).
Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Eine Dosisanpassung wird nicht
ir(400 mg/100 mg GS-331007²: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
q.d.) +Raltegravir(4 Velpatasvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ ionen könnten Tenofovirdisoproxil-asso
00 mg b.i.d) +Emtric Raltegravir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↓ ziierte unerwünschte Wirkungen,
itabin/Tenofovirdiso 21% Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ darunter Nierenfunktionsstörungen,
proxil(200 mg/300 Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 40% Cmax: ↑ verstärken. Die Nierenfunktion sollte
mg q.d.) 46% Cmin: ↑ 70% engmaschig überwacht werden (siehe
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
).
Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↑ 38% Durch die gleichzeitige Anwendung von
ir(400 mg/100 mg GS-331007²: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Sofosbuvir/Velpatasvir und Efavirenz
q.d.) +Efavirenz/Emt Velpatasvir: AUC: ↓ 53% Cmax: ↓ 47% wird erwartet, dass die
ricitabin/Tenofovird Cmin: ↓ 57% Efavirenz: AUC: ↔ Cmax: ↔ Plasmakonzentrationen von Velpatasvir
isoproxil(600 Cmin: ↔ Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ erniedrigt werden. Eine gleichzeitige
mg/200 mg/300 mg Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 81% Cmax: ↑ Anwendung von Sofosbuvir/Velpatasvir
q.d.) 77% Cmin: ↑ 121% mit Efavirenz-haltigen Regimen wird
nicht empfohlen.
Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Eine Dosisanpassung wird nicht
ir(400 mg/100 mg GS-331007²: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
q.d.) +Emtricitabin/ Velpatasvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ ionen könnten Tenofovirdisoproxil-asso
Rilpivirin/Tenofovir Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ ziierte unerwünschte Wirkungen,
disoproxil(200 Rilpivirin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ darunter Nierenfunktionsstörungen,
mg/25 mg/300 mg Tenofovir: AUC: ↑ 40% Cmax: ↑ 44% verstärken. Die Nierenfunktion sollte
q.d.) Cmin: ↑ 84% engmaschig überwacht werden (siehe
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
).
Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↓ 30% Cmin: Eine Dosisanpassung wird nicht
ir/Voxilaprevir N/A GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
(400 mg/100 mg/100 N/A Velpatasvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ionen könnten Tenofovirdisoproxil
mg+100 mg q.d.)3+ ↔ Voxilaprevir: AUC: ↑ 143% Cmax:↑ -assoziierte unerwünschte Wirkungen,
Darunavir(800 mg 72% Cmin: ↑ 300% Darunavir: AUC: ↔ darunter Nierenfunktionsstörungen,
q.d.) + Ritonavir Cmax: ↔ Cmin: ↓ 34% Ritonavir: AUC: ↑ verstärken. Die Nierenfunktion sollte
(100 mg q.d.) + 45% Cmax: ↑ 60% Cmin: ↔ Emtricitabin: engmaschig überwacht werden (siehe
Emtricitabin/Tenofov AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
irdisoproxil (200 AUC: ↑ 39% Cmax: ↑ 48% Cmin: ↑ 47% ).
mg/300 mg q.d.)
Sofosbuvir(400 mg Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↓ 19% Es ist keine Dosisanpassung
q.d.)+ Efavirenz/Emt GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↓ 23% erforderlich.
ricitabin/Tenofovird Efavirenz: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔
isoproxil(600 Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔
mg/200 mg/300 mg Tenofovir: AUC: ↔ Cmax: ↑ 25% Cmin: ↔
q.d.)
1 Die Daten wurden bei gleichzeitiger Dosierung mit Ledipasvir/Sofosbuvir generiert. Zeitversetzte Anwendung (12 Stunden Abstand) ergab ähnliche Resultate.
2 Zirkulierender Hauptmetabolit von Sofosbuvir.
3 Studie mit zusätzlichen 100 mg Voxilaprevir durchgeführt, um Voxilaprevir-Expositionen zu erreichen, die bei HCV-infizierten Patienten erwartet werden.
N/A = not applicable (nicht zutreffend).
Weitere Interaktionen
Studien mit anderen Arzneimitteln: Die gleichzeitige Anwendung von Tenofovirdisoproxil mit Methadon, Ribavirin, Rifampicin, Tacrolimus oder dem hormonellen Verhütungsmittel Norgestimat/Ethinylestradiol führte zu keinen klinisch signifikanten pharmakokinetischen Interaktionen.
Renal ausgeschiedene Arzneimittel: Da Tenofovir primär über die Nieren eliminiert wird, kann die gleichzeitige Anwendung von Tenofovir-Mepha und Arzneimitteln, die die Nierenfunktion beeinträchtigen oder die um die aktive tubuläre Sekretion über das Transportprotein hOAT 1, hOAT 3 oder MRP 4 (z.B. Cidofovir) konkurrieren, zu einer Erhöhung der Serumkonzentrationen von Tenofovir und/oder den gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln führen. Auch die gleichzeitige Behandlung mit ACE-Hemmern und NSARs muss mit Vorsicht erfolgen.
Da Tacrolimus die Nierenfunktion beeinträchtigen kann, sollte diese engmaschig überwacht werden, wenn Tacrolimus gleichzeitig mit Tenofovir-Mepha angewendet wird.
Einfluss von Nahrung: Tenofovir-Mepha muss zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden, weil die gleichzeitige Nahrungsaufnahme die Bioverfügbarkeit von Tenofovir erhöht (siehe "Pharmakokinetik" ).
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