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Fachinformation zu LIPERCOSYL®:Servier (Suisse) SA
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Präklinische Daten

Mit der Fixdosis-Kombination Lipercosyl ist keine präklinische Studie durchgeführt worden.
Langzeittoxizität (bzw. Toxizität bei wiederholter Verabreichung)
Perindopril
In Studien zur chronischen Toxizität von oral verabreichtem Perindopril (bei Ratten und Affen) ist die Niere das Zielorgan, in der reversible Schäden beobachtet wurden.
Mutagenität
Atorvastatin
In einer Serie von 4 In-vitro-Tests und einem In-vivo-Test wurde kein mutagenes oder klastogenes Potenzial von Atorvastatin festgestellt.
Perindopril
Mutagene Effekte beobachtete man weder bei In-vitro- noch In-vivo-Studien.
Kanzerogenität
Atorvastatin
Bei Ratten erwies sich Atorvastatin als nicht kanzerogen, bei Mäusen kam es jedoch in hohen Dosen (mit einer 6- bis 11mal höheren AUC 0-24 h als bei der höchsten empfohlenen Dosis beim Menschen) zu hepatozellulären Adenomen bei den männlichen und hepatozellulären Karzinomen bei den weiblichen Tieren.
Perindopril
In Langzeitstudien an Ratten und Mäusen wurde keine Kanzerogenität festgestellt.
Reproduktionstoxizität
Atorvastatin
Aus tierexperimentellen Studien gibt es Hinweise, dass HMG-CoA-Reduktase-Hemmer die Entwicklung von Embryonen und Feten beeinträchtigen können. Bei Ratten, Kaninchen und Hunden beeinflusste Atorvastatin die Fertilität nicht und war nicht teratogen. Allerdings wurde bei Dosen, die für das Muttertier toxisch waren, bei Ratten und Kaninchen eine fetotoxische Wirkung beobachtet. Während einer Exposition der Muttertiere gegenüber hohen Atorvastatin-Dosen war die Entwicklung der jungen Ratten verzögert und das nachgeburtliche Überleben verkürzt. Bei Ratten gibt es Belege für eine transplazentare Passage. Bei Ratten ist die Plasmakonzentration von Atorvastatin vergleichbar mit der Konzentration in der Milch. Es ist nicht bekannt, ob Atorvastatin oder dessen Metaboliten in die Muttermilch (beim Menschen) ausgeschieden werden.
Perindopril
Studien zur Reproduktionstoxizität (an Ratten, Mäusen, Kaninchen und Affen) ergaben keine Hinweise auf eine Embryotoxizität oder Teratogenität. Für ACE-Hemmer wurde jedoch als Klasseneffekt gezeigt, dass sie in den letzten fetalen Entwicklungsstadien unerwünschte Wirkungen hatten, die bei Nagern und Kaninchen zum Tod der Feten und zu kongenitalen Effekten führten: Nierenschäden und eine erhöhte peri- und postnatale Mortalität wurden beobachtet. Zudem liess sich bei der Ratte Perindopril in der Milch nachweisen. Die Fertilität war weder bei männlichen noch bei weiblichen Ratten beeinträchtigt.

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