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Fachinformation zu Akeega:Janssen-Cilag AG
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Unerwünschte Wirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Das Gesamtsicherheitsprofil von Akeega basiert auf Daten aus der Kohorte 1 der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Phase-III-Studie (MAGNITUDE), bei welcher 423 mCRPC Patienten mit HRR-Genveränderungen eingeschlossen waren. 212 der Patienten wurden in den Niraparib-plus-AAP-Arm aufgenommen. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen jeglichen Grades, die bei > 10 % der Patienten unter Niraparib plus AAP auftraten, waren Anämie (52,4 %), Hypertonie (34,0 %), Obstipation (34,0 %), Fatigue (31,1 %), Übelkeit (25,0 %), Thrombozytopenie (24,1 %), Dyspnoe (18,9 %), Arthralgie (18,4 %), Rückenschmerzen (17,9 %), Asthenie (17,0 %), Neutropenie (16,0 %), verminderter Appetit (15,6 %), Hypokaliämie (15,6 %), Erbrechen (15,1 %), Schwindelgefühl (13,2 %), Bauchschmerzen (12,7 %), Hyperglykämie (12,7 %), erhöhte alkalische Phosphatase-Werte im Blut (11,8 %), Gewichtsabnahme (11,8 %), Schlaflosigkeit (11,3 %) Leukopenie (10,8 %), Lymphopenie (10,8 %), erhöhte Kreatininwerte im Blut (10,4 %), periphere Ödeme (10,4 %) und Harnwegsinfektion (10,4 %). Die häufigsten unerwünschten Wirkungen von Grad 3-4 waren Anämie (30,7 %), Hypertonie (16,5 %), Thrombozytopenie (8,5 %), Neutropenie (6,6 %) und erhöhte alkalische Phosphatase-Werte im Blut (5,7 %) und Hypokaliämie (5,7 %).
In der Tabelle 3 sind die unerwünschten Wirkungen, die im Niraparib-plus-AAP-Arm der MAGNITUDE-Studie mit einer absoluten Erhöhung der Häufigkeit um ≥1 % im Vergleich zu Placebo und AAP auftraten oder bei denen es sich um Ereignisse von besonderem Interesse handelte, aufgeführt. Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit aufgeführt: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, < 1/10), gelegentlich (≥1/1'000, < 1/100) und selten (≥1/10'000, < 1/1'000). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppierung sind die unerwünschten Wirkungen nach abnehmender Häufigkeit angegeben.
Tabelle 3: Unerwünschte Wirkungen in der Studie MAGNITUDE

Systemorganklasse     Unerwünschte Wirkung  Häufigkeita (alle     N=212
                                            Grade)                
Inzidenz (%)
Alle Grade            Grad ≥3
Infektionen und       Harnwegsinfektion     Sehr häufig           10,4 %                3,3 %
parasitäre Erkrankun                                                                    
gen                                                                                     
Pneumonie             Häufig                --                    --
Bronchitis            Häufig                --                    --
Nasopharyngitis       Häufig                --                    --
Urosepsis             Gelegentlich          --                    --
Konjunktivitis        Gelegentlich          --                    --
Erkrankungen des      Anämie                Sehr häufig           52,4 %                Grad 3: 29,2 %,Grad
Blutes und des                                                                          4: 1,4 %
Lymphsystems                                                                            
Thrombozytopenie      Sehr häufig           24,1 %                Grad 3&4: 4,2 %
Neutropenie           Sehr häufig           16,0 %                Grad 3: 5,2 %,Grad
                                                                  4: 1,4 %
Leukopenie            Sehr häufig           10,8 %                Grad 3: 1,9 %
Lymphopenie           Sehr häufig           10,8 %                Grad 3: 3,8 %,Grad
                                                                  4: 0,5 %
Stoffwechsel- und     verminderter Appetit  Sehr häufig           15,6 %                Grad 3: 0,9 %
Ernährungsstörungen                                                                     
Hypokaliämie          Sehr häufig           15,6 %                Grad 3: 5,7 %,Grad
                                                                  4: 0,9 %
Hyperglykämie         Sehr häufig           12,7 %                Grad 3: 3,3 %, Grad
                                                                  4: 0,5 %
Hypertriglyzeridämie  Häufig                --                    --
Psychiatrische        Schlaflosigkeit       Sehr häufig           11,3 %                --
Erkrankungen                                                                            
Depression            Häufig                --                    --
Angst                 Häufig                --                    --
Verwirrtheitszustand  Gelegentlich          --                    --
Erkrankungen des      Schwindelgefühl       Sehr häufig           13,2 %                Grad 3: 0,5 %
Nervensystems                                                                           
Kopfschmerzen         Häufig                --                    --
Kognitive Störungen   Häufig                --                    --
Dysgeusie             Gelegentlich          --                    --
Herzerkrankungen      Tachykardie           Häufig                --                    --
Palpitationen         Häufig                --                    --
Vorhofflimmern        Häufig                --                    --
Herzinsuffizienzb     Häufig                --                    --
Myokardinfarkt        Häufig                --                    --
Angina pectorisc      Gelegentlich          --                    --
QT-Verlängerung       Gelegentlich          --                    --
Gefässerkrankungen    Hypertonie            Sehr häufig           34,0 %                Grad 3: 16,5 %
Erkrankungen der      Dyspnoe               Sehr häufig           21,2 %                Grad 3: 2,4 %
Atemwege, des                                                                           
Brustraums und                                                                          
Mediastinums                                                                            
Husten                Häufig                --                    --
Lungenembolie         Häufig                --                    --
Pneumonitis           Häufig                --                    --
Epistaxis             Gelegentlich          --                    --
Erkrankungen des      Obstipation           Sehr häufig           34,0 %                Grad 3: 0,5 %
Gastrointestinaltrak                                                                    
ts                                                                                      
Übelkeit              Sehr häufig           25,0 %                Grad 3: 0,5 %
Erbrechen             Sehr häufig           15,1 %                Grad 3: 1,4 %
Abdominalschmerzd     Sehr häufig           12,7 %                Grad 3: 0,9 %
Dyspepsie             Häufig                --                    --
Diarrhoe              Häufig                --                    --
Abdominales Spannung  Häufig                --                    --
sgefühl                                                           
Stomatitis            Häufig                --                    --
Mundtrockenheit       Häufig                --                    --
Schleimhautentzündun  Gelegentlich          --                    --
g                                                                 
Leber- und Gallenerk  Leberversagene        Häufig                --                    --
rankungen                                                                               
Erkrankungen der      Ausschlagf            Häufig                --                    --
Haut und des Unterha                                                                    
utgewebes                                                                               
Photosensitivität     Gelegentlich          --                    --
Skelettmuskulatur-,   Rückenschmerzen       Sehr häufig           17,9 %                Grad 3: 2,8 %
Bindegewebs- und                                                                        
Knochenerkrankungen                                                                     
Arthralgie            Sehr häufig           18,4 %                Grad 3: 0,5 %
Myalgie               Häufig                --                    --
Erkrankungen der      Hämaturie             Häufig                --                    --
Nieren und Harnwege                                                                     
Allgemeine Erkrankun  Fatigue               Sehr häufig           31,1 %                Grad 3: 4,2 %
gen und Beschwerden                                                                     
am Verabreichungsort                                                                    
Asthenie              Sehr häufig           17,0 %                Grad 3: 0,9 % Grad
                                                                  4: 0,5 %
Ödem, peripher        Sehr häufig           10,4 %                --
Untersuchungen        Alkalische Phosphata  Sehr häufig           11,8 %                Grad 3: 4,7 %,Grad
                      se im Blut erhöht                                                 4: 0,9 %
erniedrigtes Gewicht  Sehr häufig           11,8 %                Grad 3: 1,4 %
erhöhtes Kreatinin    Sehr häufig           10,4 %                Grad 3: 1,4 %
im Blut                                                           
AST erhöht            Häufig                --                    --
ALT erhöht            Häufig                --                    --
Gamma-Glutamyltransf  Gelegentlich          --                    --
erase erhöht                                                      
Verletzung, Vergiftu  Fraktureng            Häufig                --                    --
ng und durch Eingrif                                                                    
fe bedingte Komplika                                                                    
tionen                                                                                  

 
a Die angegebenen Häufigkeiten der unerwünschten Wirkungen basieren auf dem placebokontrollierten Zeitraum der klinischen Studie
b Einschliesslich kongestives Herzversagen, Cor pulmonale, Funktionsstörung des linken Ventrikels
c Einschliesslich koronare Herzerkrankung, akutes Koronarsyndrom
d Einschliesslich Ober- und Unterbauchschmerzen
e Einschliesslich akute, Hepatitis, hepatische Zytolyse, Leberversagen
f Einschliesslich Ausschlag, Erythem, Dermatitis, makulo-papulöser Hautausschlag, juckender Ausschlag
g Einschliesslich Osteoporose und osteoporosebedingte Frakturen
Die folgenden Nebenwirkungen wurden für die Wirkstoffe von Akeega berichtet, wurden aber in Kohorte 1 der Studie MAGNITUDE nicht beobachtet: Myopathie, Rhabdomyolyse, Nebenniereninsuffizienz und allergische Alveolitis, Panzytopenie, febrile Neutropenie, anaphylaktische Reaktion, PRES, hypertensive Krise, AML/myelodysplastisches Syndrom.
Beschreibung spezifischer unerwünschter Wirkungen und Zusatzinformationen
Hämatologische Toxizitäten
Hämatologische Toxizitäten (Anämie, Thrombozytopenie, und Neutropenie), einschliesslich Laborbefunde sind die häufigsten Nebenwirkungen, die auf Niraparib (einem Bestandteil von Akeega) zurückzuführen sind. Diese Toxizitäten traten im Allgemeinen innerhalb der ersten drei Behandlungsmonate auf.
Die folgenden hämatologischen Parameter wurden in der MAGNITUDE-Studie und anderen Studien mit Akeega als Einschlusskriterien verwendet: Absolute Neutrophilenzahl (ANC) ≥1'500 Zellen/μl; Thrombozyten ≥100'000 Zellen/μl und Hämoglobin ≥9 g/dl. Hämatologische unerwünschte Wirkungen wurden durch Laborwertkontrolle und Dosisanpassungen behandelt (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
Anämie
Anämie war die häufigste Nebenwirkung (52 %) in der MAGNITUDE-Studie, und das am häufigsten beobachtete Ereignis der Grade 3-4 (30,7 %). Die Anämie trat früh im Verlauf der Therapie auf (mediane Zeit bis zum Auftreten: 64 Tage). In der MAGNITUDE-Studie kam es bei 24,1 % der Patienten zu Dosisunterbrechungen und bei 13,7 % der Patienten zu Dosisreduktionen. 27 % der Patienten erhielten mindestens eine Transfusion von roten Blutkörperchen bei Anämie. Bei einer kleinen Anzahl von Patienten (2,8 %) war aufgrund von Anämie ein Behandlungsabbruch erforderlich.
Thrombozytopenie
In der MAGNITUDE-Studie entwickelten 24,1 % der behandelten Patienten eine Thrombozytopenie, 8,5 % der Patienten wiesen eine Thrombozytopenie der Grade 3–4 auf. Die mediane Zeit von der ersten Dosis bis zum ersten Auftreten betrug 71 Tage. In der MAGNITUDE-Studie wurde Thrombozytopenie mit Dosisanpassung (Dosisunterbrechung bei 11,3 % und Dosisreduktion bei 2,8 %) und bei Bedarf mit Thrombozytentransfusion (bei 3,8 %) behandelt (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Bei 0,5 % der Patienten wurde die Behandlung abgebrochen. Bei 1,9 % der Patienten in der MAGNITUDE-Studie kam es zu einem Blutungsereignis.
Neutropenie
In der MAGNITUDE-Studie kam es bei 16,0 % der Patienten zu einer Neutropenie, bei 6,6 % der Patienten trat eine Neutropenie der Grade 3–4 auf. Die mediane Zeit von der ersten Dosis bis zum ersten Auftreten einer Neutropenie betrug 65 Tage. Die Neutropenie führte bei 6,6 % der Patienten zu einer Unterbrechung der Behandlung und bei 1,4 % zu einer Dosisreduktion. Es gab keine Behandlungsabbrüche aufgrund von Neutropenie. In der MAGNITUDE-Studie hatten 0,9 % der Patienten gleichzeitig eine Infektion.
Hypertonie
Hypertonie ist eine unerwünschte Wirkung beider Wirkstoffe von Akeega, und Patienten mit nicht eingestellter Hypertonie (persistierender systolischer Blutdruck [BD] ≥160 mmHg oder diastolischer BD ≥100 mmHg) waren in allen Kombinationsstudien von der Teilnahme ausgeschlossen. Hypertonie lag bei 34,0 % der Patienten vor und war bei 16,5 % von Grad ≥3. Die mediane Zeit bis zum Auftreten von Hypertonie betrug 60,5 Tage. Hypertonie wurde mit Begleitmedikation behandelt.
Der Blutdruck der Patienten sollte vor Beginn der Behandlung mit Akeega eingestellt sein, und während der Behandlung sollte eine Blutdrucküberwachung erfolgen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
Kardiale Ereignisse
Abirateronacetat, ein Bestandteil von Akeega, erhöht den Mineralokortikoidspiegel und birgt ein Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Eine frühere Androgendeprivationstherapie (ADT) sowie fortgeschrittenes Alter sind zusätzliche Risiken für kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität. Ein Mineralokortikoid-Überschuss kann Bluthochdruck, Hypokaliämie und Flüssigkeitsretention verursachen. Patienten mit Herzinsuffizienz in der Vorgeschichte sollten klinisch entsprechend eingestellt werden, und es sollte eine angemessene Behandlung der Symptome stattfinden. Bei einer klinisch signifikanten Verschlechterung der Herzfunktion ist zu erwägen, die Behandlung mit Akeega zu beenden.
Das häufigste schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignis [MACE (ischämische Herzkrankheit, Herzinsuffizienz)] in der MAGNITUDE-Studie war ischämische Herzkrankheit (5,2 %). Bei 2,8 % der Patienten wurde auch Herzinsuffizienz berichtet.
Darüber hinaus wurden bei 13,2 % der Patienten Arrhythmien berichtet. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Ereignisse niedrigen Schweregrades wie Palpitationen, Tachykardien und atriale Arrhythmien.
Das Management kardialer Risikofaktoren (einschliesslich Bluthochdruck, Dyslipidämie und Diabetes) sollte bei Patienten unter Behandlung mit Akeega optimiert werden, und diese Patienten sollten auf Anzeichen und Symptome einer Herzerkrankung überwacht werden.
Hepatotoxizität
Hepatotoxizität gilt als wichtiges bekanntes Risiko von Abirateronacetat, einem Bestandteil von Akeega. Der Mechanismus der Hepatotoxizität von Abirateronacetat ist nicht vollständig geklärt. Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Leberfunktionsstörung (NCI-Klassifikation) und Patienten mit Leberzirrhose der Child- Pugh-Klasse B oder C waren von der Teilnahme an Studien mit Akeega Kombinationsbehandlung ausgeschlossen.
In der MAGNITUDE-Studie und allen klinischen Studien mit Kombinationsbehandlung wurde das Hepatotoxizitätsrisiko durch den Ausschluss von Patienten mit Hepatitis oder signifikant auffälligen Leberfunktionswerten (Gesamtbilirubin im Serum ≤1,5 × ULN oder direktes Bilirubin ≤1 × ULN und AST oder ALT ≤3 × ULN) zum Studienbeginn minimiert.
Die Gesamtinzidenz von Hepatotoxizität in der MAGNITUDE-Studie war ähnlich zwischen den Studienarmen Akeega (14,2 %) und Placebo plus AAP (12,8 %) (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei den meisten dieser Ereignisse handelte es sich um niedriggradige Serumaminotransaminase-Erhöhungen. Bei 1,4 % der Patienten traten Ereignisse von Grad 3 auf und nur ein Patient (0,5 %) entwickelte ein Ereignis von Grad 4. Die Inzidenz von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (SAE) betrug 1,4 %. Die mediane Zeit bis zum Auftreten von Hepatotoxizität betrug in der MAGNITUDE-Studie 43 Tage. Hepatotoxizität wurde bei 1,9 % der Patienten mit einer Unterbrechung der Dosis und bei 0,9 % der Patienten mit einer Dosisreduktion behandelt. In der MAGNITUDE-Studie wurde die Behandlung bei 0,9 % der Patienten aufgrund von Hepatotoxizität abgebrochen.
Die Serumaminotransferasen sollten vor Behandlungsbeginn, in den ersten drei Behandlungsmonaten alle zwei Wochen und danach während des ersten Jahres monatlich und anschliessend während der gesamten Behandlungsdauer alle zwei Monate gemessen werden. Auffällige Leberfunktionstests bei mit Akeega behandelten Patienten sind gezielt zu behandeln, wobei die Gabe von Akeega zu unterbrechen ist. Die Behandlung sollte erst wieder aufgenommen werden, nachdem die Leberfunktionstests zum jeweiligen Ausgangswert zurückgekehrt sind (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Bei Patienten mit einer Erhöhung der ALT oder AST > 20 x ULN sollte die Behandlung dauerhaft beendet werden. Bei Patienten, bei denen gleichzeitig ein Anstieg der ALT > 3 x ULN und des Gesamtbilirubins > 2 x ULN festgestellt wird, ohne dass dies auf eine Gallengangobstruktion oder andere Ursachen zurückzuführen ist, sollte die Behandlung dauerhaft beendet werden.
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

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