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Fachinformation zu Voltaren Dolo Patch 24h, wirkstoffhaltiges Pflaster:Haleon Schweiz AG
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Unerwünschte Wirkungen

Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und nach absteigender Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).

Organ / System        Unerwünschte Wirkung
Infektionen und       Sehr selten: Pustelartiger Hautausschlag
parasitäre Erkrankun  
gen                   
Erkrankungen des      Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich Urtikaria);
Immunsystems          Angioödem, anaphylaktische Reaktion
Erkrankungen der      Sehr selten: Asthma
Atemwege, des         
Brustraums und        
Mediastinums          
Erkrankungen der      Häufig: Hautausschlag, Ekzem, Erythem, Dermatitis (einschliesslich
Haut und des Unterha  allergische und Kontaktdermatitis), Pruritus, Brennen an der
utzellgewebes         Applikationsstelle Selten: Bullöse Dermatitis (z.B. Erythema bullosum),
                      trockene Haut Sehr selten: Photosensibilisierung
Allgemeine Erkrankun  Häufig: Reaktionen an der Applikationsstelle
gen und Beschwerden   
am Verabreichungsort  

 
Die systemischen Plasmaspiegel, die bei bestimmungsgemässer Anwendung von Voltaren Dolo Patch 24h gemessen werden, sind im Vergleich zur oralen Anwendung von Diclofenac sehr niedrig. Deshalb erscheint das Risiko für das Auftreten systemischer Nebenwirkungen (wie Magen-, Leber- und Nierenbeschwerden, systemische Überempfindlichkeitsreaktionen) bei Anwendung des Pflasters gering. Jedoch können systemische Nebenwirkungen auftreten, insbesondere wenn das Pflaster auf einem grossen Hautareal und über längere Zeit angewendet wird.
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

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