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Fachinformation zu SEVRAX LEMAN:Leman SKL SA
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
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Interaktionen

Basierend auf den Eigenschaften von Vareniclin und den vorliegenden klinischen Erfahrungen sind für SEVRAX LEMAN keine klinisch bedeutsamen Arzneimittelinteraktionen bekannt. Bei gleichzeitiger Verabreichung wird keine Dosisanpassung für Vareniclin oder eines der nachfolgend aufgelisteten Arzneimitteln empfohlen.
In vitro Studien haben gezeigt, dass Vareniclin Cytochrom-P450-Enzyme nicht hemmt. Da der Metabolismus weniger als 10 % zur Clearance von Vareniclin beiträgt, ist es zudem unwahrscheinlich, dass Wirkstoffe, von denen bekannt ist, dass sie eine Wirkung auf Cytochrom P450 haben, die pharmakokinetischen Parameter von Vareniclin verändern. Daher ist eine Dosisanpassung von SEVRAX LEMAN grundsätzlich nicht erforderlich.
In vitro Studien zeigten, dass Vareniclin in therapeutischen Konzentrationen die renalen Transportproteine beim Menschen nicht hemmt. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass Arzneimittel, welche durch renale Sekretion ausgeschieden werden (z.B. Metformin – siehe unten), durch Vareniclin beeinflusst werden.
Metformin: Vareniclin hatte keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Metformin. Metformin beeinflusste die Pharmakokinetik von Vareniclin nicht.
Cimetidin: Die gleichzeitige Verabreichung von Vareniclin führte aufgrund einer Erniedrigung der renalen Vareniclin-Clearance zu einer Erhöhung der systemischen Vareniclin-Exposition um 29%. Eine Dosisanpassung bei gleichzeitiger Gabe mit Cimetidin wird bei Personen mit normaler Nierenfunktion bzw. leichter bis mässiger Einschränkung der Nierenfunktion nicht empfohlen. Bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion sollte die gleichzeitige Gabe von Cimetidin und Vareniclin unterbleiben.
Digoxin: Vareniclin führte zu keiner Veränderung der Steady-State Pharmakokinetik von Digoxin.
Warfarin: Vareniclin veränderte die Pharmakokinetik von Warfarin nicht. Die Prothrombinzeit (INR) wurde durch Vareniclin Tartrat nicht beeinflusst. Die Rauchentwöhnung selbst kann zu einer Veränderung der Pharmakokinetik von Warfarin führen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
Alkohol: Zu möglichen Interaktionen zwischen Alkohol und Vareniclin gibt es nur begrenzte klinische Daten. Nach Markteinführung wurde über Fälle mit gesteigerter Rauschwirkung von Alkohol bei Vareniclin-Patienten berichtet; ein Kausalzusammenhang zwischen diesen Ereignissen und der Anwendung von Vareniclin konnte nicht hergestellt werden.
Anwendung mit anderen Therapien zur Raucherentwöhnung
Bupropion: Vareniclin veränderte die Steady-State Pharmakokinetik von Bupropion nicht.
Nikotinersatztherapie (NRT): Bei Rauchern führte die gleichzeitige Anwendung von Vareniclin mit einer NRT während 12 Tagen zu einer statistisch signifikanten Abnahme des durchschnittlichen systolischen Blutdrucks (im Mittel 2,6 mmHg; gemessen am letzten Tag der Studie). In dieser Studie traten Nausea, Kopfschmerzen, Erbrechen, Schwindel, Dyspepsie und Müdigkeit häufiger unter der Kombinationstherapie als unter einer NRT alleine auf.
Die Sicherheit und Wirksamkeit von SEVRAX LEMAN in Kombination mit anderen Therapien zur Raucherentwöhnung wurden nicht untersucht.

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