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Fachinformation Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha, Filmtabletten Mepha Pharma AG ZusammensetzungWirkstoffe Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro EinheitFilmtabletten zu 600 mg Efavirenz, 200 mg Emtricitabin und 245 mg Tenofovirdisoproxil (entsprechend 291.22 mg Tenofovirdisoproxilphosphat). Indikationen/AnwendungsmöglichkeitenEfavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha ist alleine oder in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen für die Behandlung von Erwachsenen mit HIV-1-Infektion (Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus 1) indiziert. Dosierung/AnwendungDie Therapie soll nur durch einen Arzt bzw. eine Ärztin eingeleitet werden, der bzw. die in der Behandlung der HIV-Infektion erfahren ist. KontraindikationenÜberempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe. Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenGleichzeitige Anwendung mit anderen Arzneimitteln InteraktionenDa Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil enthält, können die für die einzelnen Wirkstoffe identifizierten Interaktionen auch unter Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha auftreten. Interaktionsstudien mit diesen Wirkstoffen wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt. Arzneimittel nach Auswirkungen auf die Wirkstoffkonzentr Empfehlung zur gleichzeitigen
therapeutischer ationMittlere prozentuale Veränderung Anwendung mit Efavirenz-Emtricitabin-T
Klasse der AUC, Cmax, Cmin mit enofovir-Mepha
90%-Konfidenzintervall, sofern
verfügbar (Mechanismus)
Antiinfektiva
Antivirale Arzneimit
tel gegen HIV
Proteaseinhibitoren
Atazanavir/Ritonavir Atazanavir:AUC: ↓ 25% (↓ 42 bis ↓ Die gleichzeitige Anwendung von
/Tenofovirdisoproxil 3)Cmax: ↓ 28% (↓ 50 bis ↑ 5)Cmin: ↓ Atazanavir/Ritonavir und
(300 mg q.d./100 mg 26% (↓ 46 bis ↑ 10)Die gleichzeitige Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
q.d./300 mg q.d.) Anwendung von Atazanavir/Ritonavir wird nicht empfohlen. Wird
und Tenofovir führte zu einer Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
erhöhten Tenofovir-Exposition. Höhere dennoch mit Atazanavir/Ritonavir
Tenofovir-Konzentrationen könnten angewendet, sollte die Nierenfunktion
Tenofovir-assoziierte unerwünschte engmaschig überwacht werden (siehe
Wirkungen, darunter Nierenfunktionsstö "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
rungen, verstärken. ).
Atazanavir/Ritonavir Atazanavir (abends eingenommen):AUC:
/Efavirenz(400 mg ↔* (↓ 9% bis ↑ 10%)Cmax: ↑ 17%* (↑ 8
q.d./100 mg q.d./600 bis ↑ 27)Cmin: ↓ 42%* (↓ 31 bis ↓ 51)
mg q.d., jeweils
mit Nahrung eingenom
men)
Atazanavir/Ritonavir Atazanavir (abends eingenommen):AUC:
/Efavirenz(400 mg ↔*/** (↓ 10% bis ↑ 26%)Cmax: ↔*/** (↓
q.d./200 mg q.d./600 5% bis ↑ 26%)Cmin: ↑ 12%*/** (↓ 16
mg q.d., jeweils bis ↑ 49)(Induktion von CYP3A4).* Im
mit Nahrung eingenom Vergleich mit Atazanavir 300
men) mg/Ritonavir 100 mg q.d. am Abend
ohne Efavirenz. Diese Abnahme der
Atazanavir Cmin könnte einen
negativen Einfluss auf die
Wirksamkeit von Atazanavir haben.**
gestützt auf historische Daten.
Atazanavir/Ritonavir Interaktionen wurden nicht untersucht.
/Emtricitabin
Darunavir/Ritonavir/ Darunavir:AUC: ↓ 13%Cmin: ↓ 31%Cmax: Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
Efavirenz(300 mg ↓ 15%(Induktion von CYP3A4)Efavirenz:A in Kombination mit Darunavir/Ritonavi
b.i.d.*/100 mg UC: ↑ 21%Cmin: ↑ 17%Cmax: ↑ r 800/100 mg einmal täglich kann zu
b.i.d./600 mg 15%(Inhibition von CYP3A4) suboptimalen Cmin-Werten von
q.d.)* niedriger Darunavir führen. Wenn Efavirenz-Emtri
als die empfohlene citabin-Tenofovir-Mepha in
Dosis; mit der Kombination mit Darunavir/Ritonavir
empfohlenen Dosis angewendet werden muss, sollte das
werden ähnliche Therapieschema Darunavir/Ritonavir
Ergebnisse erwartet. 600/100 mg zweimal täglich angewendet
werden.Darunavir/Ritonavir sollten in
Kombination mit Efavirenz-Emtricitabin
-Tenofovir-Mepha mit Vorsicht
angewendet werden. Siehe
nachstehenden Abschnitt zu Ritonavir.
Eine Überwachung der Nierenfunktion
ist erforderlich, vor allem bei
Patienten mit einer zugrunde
liegenden systemischen oder renalen
Erkrankung oder bei Patienten, die
nephrotoxische Arzneimittel einnehmen.
Darunavir/Ritonavir/ Darunavir:AUC: ↔Cmin: ↔Tenofovir:AUC:
Tenofovirdisoproxil( ↑ 22%Cmin: ↑ 37%
300 mg b.i.d.*/100
mg b.i.d./300 mg
q.d.)* niedriger
als die empfohlene
Dosis
Darunavir/Ritonavir/ Interaktionen wurden nicht
Emtricitabin untersucht. Angesichts der
unterschiedlichen Eliminationswege
werden keine Interaktionen erwartet.
Fosamprenavir/Ritona Keine klinisch signifikanten Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
vir/Efavirenz(700 pharmakokinetischen Interaktionen. und Fosamprenavir/Ritonavir können
mg b.i.d./100 mg ohne Dosisanpassung gleichzeitig
b.i.d./600 mg q.d.) angewendet werden. Siehe
nachstehenden Abschnitt zu Ritonavir.
Fosamprenavir/Ritona Interaktionen wurden nicht untersucht.
vir/Emtricitabin
Fosamprenavir/Ritona Interaktionen wurden nicht untersucht.
vir/Tenofovirdisopro
xil
Indinavir/Efavirenz( Efavirenz:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Es liegen keine ausreichenden Daten
800 mg q8h/200 mg ↔Indinavir:AUC: ↓ 31% (↓ 8 bis ↓ vor, um eine Dosierungsempfehlung für
q.d.) 47)Cmin: ↓ 40%Eine ähnliche Reduktion eine Anwendung von Indinavir in
der Indinavir-Exposition wurde Kombination mit Efavirenz-Emtricitabin
beobachtet, wenn Indinavir 1000 mg -Tenofovir-Mepha zu geben. Da die
q8h mit Efavirenz 600 mg q.d. gegeben klinische Bedeutung von erniedrigten
wurde.(Induktion von CYP3A4)Für die Indinavir-Konzentrationen nicht
gleichzeitige Anwendung von Efavirenz bekannt ist, sollte das Ausmass
und niedrig dosiertem Ritonavir in dieser beobachteten pharmakokinetische
Kombination mit einem Proteaseinhibito n Interaktion berücksichtigt werden,
r: siehe nachstehenden Abschnitt zu wenn ein Therapieschema gewählt wird,
Ritonavir. das sowohl Indinavir als auch den
Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
-Wirkstoff Efavirenz enthält.
Indinavir/Emtricitab Indinavir:AUC: ↔Cmax: ↔Emtricitabin:AU
in (800 mg q8h/200 C: ↔Cmax: ↔
mg q.d.)
Indinavir/Tenofovird Indinavir:AUC: ↔Cmax: ↔Tenofovir:AUC:
isoproxil(800 mg ↔Cmax: ↔
q8h/300 mg q.d.)
Lopinavir/Ritonavir/ Lopinavir/Ritonavir:AUC: ↔Cmax: Es liegen keine ausreichenden Daten
Tenofovirdisoproxil ↔Cmin: ↔Tenofovir:AUC: ↑ 32% (↑ 25 vor, um eine Dosierungsempfehlung für
(400 mg b.i.d./100 bis ↑ 38)Cmax: ↔Cmin: ↑ 51% (↑ 37 bis eine Anwendung von Lopinavir/Ritonavir
mg b.i.d./300 mg ↑ 66)Höhere Tenofovir-Konzentrationen in Kombination mit Efavirenz-Emtricit
q.d.) könnten Tenofovir-assoziierte abin-Tenofovir-Mepha zu geben. Die
unerwünschte Wirkungen, darunter gleichzeitige Anwendung von
Nierenfunktionsstörungen, verstärken. Lopinavir/Ritonavir und
Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
wird nicht empfohlen. Wird
Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
dennoch mit Lopinavir/Ritonavir
angewendet, sollte die Nierenfunktion
engmaschig überwacht werden (siehe
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
).
Lopinavir/Ritonavir Erhebliche Abnahme der Lopinavir-Expos
Weichgelatinekapseln ition, die eine Dosisanpassung von
/Efavirenz Lopinavir/Ritonavir erforderlich
macht. Bei Kombination mit Efavirenz
und zwei NRTIs führte eine Dosis von
533/133 mg Lopinavir/Ritonavir
(Weichgelatinekapseln) zweimal
täglich zu vergleichbaren Lopinavir-
Plasmakonzentrationen wie
Lopinavir/Ritonavir (Weichgelatinekaps
eln) 400/100 mg zweimal täglich ohne
Efavirenz (historische Daten).
Lopinavir/Ritonavir Lopinavir-Konzentration: ↓ 30-40%
Filmtabletten/Efavir
enz (400/100 mg
b.i.d./600 mg q.d.)
(500/125 mg b.i.d./6 Lopinavir-Konzentrationen: ähnlich
00 mg q.d.) wie Lopinavir/Ritonavir 400/100 mg
zweimal täglich ohne Efavirenz. In
Kombination mit Efavirenz ist eine
Dosisanpassung für Lopinavir/Ritonavir
erforderlich. Für die gleichzeitige
Anwendung von Efavirenz und niedrig
dosiertem Ritonavir in Kombination
mit einem Proteaseinhibitor: siehe
nachstehenden Abschnitt zu Ritonavir.
Lopinavir/Ritonavir/ Interaktionen wurden nicht untersucht.
Emtricitabin
Ritonavir/Efavirenz( Ritonavir:Morgen-AUC: ↑ 18% (↑ 6 bis Die gleichzeitige Anwendung von
500 mg b.i.d./600 ↑ 33)Abend-AUC: ↔Morgen-Cmax: ↑ 24% Ritonavir in einer Dosierung von 600
mg q.d.) (↑ 12 bis ↑ 38)Abend-Cmax: mg und Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovi
↔Morgen-Cmin: ↑ 42% (↑ 9 bis ↑ r-Mepha wird nicht empfohlen. Bei der
86)Abend-Cmin: ↑ 24% (↑ 3 bis ↑ Anwendung von Efavirenz-Emtricitabin-T
50)Efavirenz:AUC: ↑ 21% (↑ 10 bis ↑ enofovir-Mepha in Kombination mit
34)Cmax: ↑ 14% (↑ 4 bis ↑ 26)Cmin: ↑ niedrig dosiertem Ritonavir sollte
25% (↑ 7 bis ↑ 46)(Hemmung der bedacht werden, dass aufgrund der
CYP-vermittelten oxidativen potenziellen pharmakodynamischen
Metabolisierung)Die Kombination von Interaktion vermehrt Efavirenz-assozii
Efavirenz und Ritonavir 500 mg oder erte unerwünschte Wirkungen auftreten
600 mg zweimal täglich wurde nicht können.
gut vertragen (es traten unter
anderem Schwindelgefühl, Übelkeit,
Parästhesien und erhöhte
Leberenzymwerte auf). Es liegen keine
ausreichenden Daten zur
Verträglichkeit von Efavirenz in
Kombination mit niedrig dosiertem
Ritonavir (100 mg ein- oder zweimal
täglich) vor.
Ritonavir/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Ritonavir/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Saquinavir/Ritonavir Interaktionen wurden nicht Es liegen keine ausreichenden Daten
/Efavirenz untersucht. Für die gleichzeitige vor, um eine Dosierungsempfehlung für
Anwendung von Efavirenz und niedrig eine Anwendung von Saquinavir/Ritonavi
dosiertem Ritonavir in Kombination r in Kombination mit Efavirenz-Emtrici
mit einem Proteaseinhibitor: siehe tabin-Tenofovir-Mepha zu geben. Die
Abschnitt oben zu Ritonavir. gleichzeitige Anwendung von
Saquinavir/Ritonavir und
Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
wird nicht empfohlen. Die Anwendung
von Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-M
epha in Kombination mit Saquinavir
als einzigem Proteaseinhibitor wird
nicht empfohlen.
Saquinavir/Ritonavir Die gleichzeitige Anwendung von
/Tenofovirdisoproxil Tenofovirdisoproxil mit
Ritonavir-geboostetem Saquinavir
führte zu keinen klinisch
signifikanten pharmakokinetischen
Interaktionen.
Saquinavir/Ritonavir Interaktionen wurden nicht untersucht.
/Emtricitabin
Tipranavir/Ritonavir Obwohl Efavirenz mit den Enzymen des Bei Kombination von Tipranavir mit
/Efavirenz(750 mg CYP450-Systems interagiert, ergaben Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
b.i.d./200 mg sich keine signifikanten Änderungen ist keine Dosisanpassung notwendig.
b.i.d./600 mg q.d.) der pharmakokinetischen Parameter.
Bei Kombination von Efavirenz mit
Tipranavir/Ritonavir 750 mg/200 mg
ist keine Dosisanpassung notwendig.
Tipranavir/Emtricita Da Nukleosid-Analoga keinen
bin signifikanten Einfluss auf das
CYP450-Enzymsystem verursachen, wird
keine Dosisanpassung bei
gleichzeitiger Anwendung von
Tipranavir zusammen mit Emtricitabin
empfohlen.
Tipranavir/Tenofovir Gleichzeitige Anwendung von
disoproxil Tipranavir mit Tenofovirdisoproxil
rief keine Interaktionen hervor.
CCR5 Antagonist
Maraviroc/Efavirenz( Maraviroc:AUC12h: ↓ 45% (↓ 38 bis ↓ Bei gleichzeitiger Gabe mit
100 mg b.i.d./600 51)Cmax: ↓ 51% (↓ 37 bis ↓ 62)Die Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
mg q.d.) Konzentration von Efavirenz wurde und ohne einen starken CYP3A4-Hemmer
nicht gemessen, es wird kein Effekt muss die Dosis von Maraviroc auf
erwartet. zweimal täglich 600 mg erhöht werden.
Maraviroc/Tenofovird Maraviroc: AUC12h: ↔ Cmax: ↔ Die
isoproxil(300 mg Konzentration von Tenofovir wurde
b.i.d./300 mg q.d.) nicht gemessen, es wird kein Effekt
erwartet.
Maraviroc/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Integrase-Strangtran
sfer-Hemmer
Raltegravir/Efaviren Raltegravir:AUC: ↓ 36%C12h: ↓ Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
z (400 mg Einzeldosi 21%Cmax: ↓ 36%(Induktion von UGT1A1) und Raltegravir können ohne
s/-) Dosisanpassung gleichzeitig
angewendet werden.
Raltegravir/Tenofovi Raltegravir:AUC: ↑ 49%C12h: ↑ 3%Cmax:
rdisoproxil(400 mg ↑ 64%(Mechanismus der Interaktion
b.i.d/-) unbekannt)Tenofovir:AUC: ↓ 10%C12h: ↓
13%Cmax: ↓ 23%
Raltegravir/Emtricit Interaktionen wurden nicht untersucht.
abin
NRTIs und NNRTIs
NRTIs/Efavirenz Spezifische Interaktionsstudien von Aufgrund der Ähnlichkeit von
Efavirenz mit anderen NRTIs als Lamivudin und Emtricitabin, einem
Lamivudin, Zidovudin und Wirkstoff von Efavirenz-Emtricitabin-T
Tenofovirdisoproxil wurden nicht enofovir-Mepha, darf Efavirenz-Emtrici
durchgeführt. Klinisch relevante tabin-Tenofovir-Mepha nicht
Interaktionen sind nicht zu erwarten, gleichzeitig mit Lamivudin angewendet
da NRTIs und Efavirenz über werden (siehe "Warnhinweise und
unterschiedliche Wege metabolisiert Vorsichtsmassnahmen" ).
werden und daher eine Kompetition um
die gleichen metabolischen Enzyme und
Ausscheidungswege unwahrscheinlich
ist.
NNRTIs/Efavirenz Interaktionen wurden nicht untersucht. Da die Anwendung von zwei NNRTIs sich
hinsichtlich der Wirksamkeit und
Sicherheit als nicht sinnvoll
erwiesen hat, wird die gleichzeitige
Anwendung von Efavirenz-Emtricitabin-T
enofovir-Mepha und einem weiteren
NNRTI nicht empfohlen.
Didanosin/Tenofovird Die gleichzeitige Anwendung von Die gleichzeitige Anwendung von
isoproxil Tenofovirdisoproxil und Didanosin Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
führt zu einem Anstieg der und Didanosin wird nicht empfohlen
systemischen Exposition von Didanosin (siehe "Warnhinweise und
um 40-60%, wodurch das Risiko für Vorsichtsmassnahmen" ).
Didanosin-bedingte unerwünschte
Wirkungen erhöht sein könnte. Seltene
Fälle von Pankreatitis und
Laktatazidose, mitunter tödlich,
wurden berichtet. Die gleichzeitige
Anwendung von Tenofovirdisoproxil und
Didanosin 400 mg täglich war mit
einer signifikanten Abnahme der
CD4-Zellzahl assoziiert,
möglicherweise durch eine
intrazelluläre Interaktion
verursacht, die zu einem Anstieg an
phosphoryliertem (d.h. aktivem)
Didanosin führte. Bei einer auf 250
mg verringerten Dosis von Didanosin,
gleichzeitig mit Tenofovirdisoproxil
angewendet, wurde bei verschiedenen
untersuchten Kombinationen zur
Behandlung der HIV-1-Infektion eine
hohe Rate an virologischem Versagen
berichtet.
Didanosin/Efavirenz Interaktionen wurden nicht untersucht.
Didanosin/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Antivirale Arzneimit
tel gegen HCV
Elbasvir/Efavirenz Elbasvir: AUC: ↓ 54% Cmax: ↓ 45% Die gleichzeitige Verabreichung von
(50 mg q.d./600 mg C24h: ↓ 59% (CYP3A4- oder Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
q.d.) P-gp-Induktion – Effekt auf Elbasvir) mit Elbasvir/Grazoprevir ist
Efavirenz: AUC: ↔ Cmax: ↔ C24h: ↔ kontraindiziert, da es zu einem
Verlust der virologischen Antwort auf
Elbasvir/Grazoprevir kommen kann.
Grazoprevir/Efaviren Grazoprevir: AUC: ↓ 83% Cmax: ↓ 87%
z (200 mg q.d./600 C24h: ↓ 69% (CYP3A4- oder
mg q.d.) P-gp-Induktion – Effekt auf
Grazoprevir) Efavirenz: AUC: ↔ Cmax:
↔ C24h: ↔
Boceprevir/Efavirenz Boceprevir:AUC: ↔ 19%*Cmax: ↔ 8%Cmin: Die Talspiegel von Boceprevir im
(800 mg q8h/600 mg ↓ 44%Efavirenz:AUC: ↔ 20%Cmax: ↔ Plasma waren bei Verabreichung mit
q.d.) 11%(CYP3A-Induktion – Auswirkung auf Efavirenz, einem Wirkstoff von
Boceprevir)* 0-8 Stunden Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
, vermindert. Das klinische Ergebnis
dieser beobachteten Senkung der
Talspiegel von Boceprevir wurde nicht
direkt untersucht.
Boceprevir/Tenofovir Boceprevir:AUC: ↑ 8%*Cmax: ↑ 5%Cmin:
disoproxil(800 mg ↑ 8%Tenofovir:AUC: ↑ 5%Cmax: ↑ 32%*
q8h/300 mg q.d.) 0-8 Stunden
Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir:AUC: ↓ 34% (↓ 41 bis ↓ Eine Dosisanpassung wird nicht
r(90 mg/400 mg 25)Cmax: ↓ 34% (↓ 41 bis ↑ 25)Cmin: ↓ empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
q.d.) + Efavirenz/Em 34% (↓ 43 bis ↑ 24)Sofosbuvir:AUC: ionen könnten Tenofovir-assoziierte
tricitabin/Tenofovir ↔Cmax: ↔GS-3310071:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: unerwünschte Wirkungen, darunter
disoproxil(600 ↔Efavirenz:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Nierenfunktionsstörungen, verstärken.
mg/200 mg/300 mg ↔Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Die Nierenfunktion sollte engmaschig
q.d.) ↔Tenofovir:AUC: ↑ 98% (↑ 77 bis ↑ überwacht werden (siehe "Warnhinweise
123)Cmax: ↑ 79% (↑ 56 bis ↑ 104)Cmin: und Vorsichtsmassnahmen" ).
↑ 163% (↑ 137 to ↑ 197)
Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir:AUC: ↔Cmax: ↑ 38% (↑ 14 Bei gleichzeitiger Anwendung von
ir(400 mg/100 mg bis ↑ 67)GS-3310071:AUC: ↔Cmax: ↔ Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisopr
q.d.) + Efavirenz/Em Cmin: ↔ Velpatasvir: AUC: ↓ 53% (↓ 61 oxil und Sofosbuvir/Velpatasvir oder
tricitabin/Tenofovir bis ↓ 43) Cmax: ↓ 47% (↓ 57 bis ↓ 36) Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir
disoproxil(600 Cmin: ↓ 57% (↓ 64 bis ↓ ist davon auszugehen, dass die
mg/200 mg/300 mg 48)Efavirenz:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Plasmakonzentrationen von Velpatasvir
q.d.) ↔Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: und Voxilaprevir absinken. Die
↔Tenofovir:AUC: ↑ 81% (↑ 68 bis ↑ 94) gleichzeitige Anwendung von
Cmax: ↑ 77% (↑ 53 bis ↑ 104) Cmin: ↑ Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisopr
121% (↑ 100 bis ↑ 143) oxil und Sofosbuvir/Velpatasvir oder
Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir
wird nicht empfohlen (siehe
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
).
Sofosbuvir/Velpatasv Interaktionen wurden nur mit
ir/Voxilaprevir Sofosbuvir/Velpatasvir untersucht.
(400 mg/100 mg/100 Erwartet: Voxilaprevir: ↓
mg q.d.) + Efavirenz
/Emtricitabin/Tenofo
virdisoproxil (600
mg/200 mg/300 mg
q.d.)
Sofosbuvir (400 mg Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↓ 19% (↓ 40 Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovirdisopr
q.d.) + Efavirenz/Em bis ↑ 10) GS-3310071: AUC: ↔ Cmax: ↓ oxil und Sofosbuvir können ohne
tricitabin/Tenofovir 23% (↓ 30 bis ↑ 16) Efavirenz: AUC: ↔ Dosisanpassung gleichzeitig
disoproxil (600 Cmax: ↔ Cmin: ↔ Emtricitabin: AUC: ↔ angewendet werden.
mg/200 mg/300 mg Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↔
q.d.) Cmax: ↑ 25% (↑ 8 bis ↑ 45) Cmin: ↔
Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir:AUC: ↑ 96% (↑ 74 bis ↑ Erhöhte Plasmakonzentrationen von
r(90 mg/400 mg 121)Cmax: ↑ 68% (↑ 54 bis ↑ 84)Cmin: Tenofovir, bedingt durch eine
q.d.) + Atazanavir/R ↑ 118% (↑ 91 bis ↑ 150)Sofosbuvir:AUC: gleichzeitige Verabreichung von
itonavir(300 mg ↔Cmax: ↔GS-3310071:AUC: ↔Cmax: Tenofovirdisoproxil, Ledipasvir/Sofosb
q.d./100 mg q.d.) + ↔Cmin: ↑ 42% (↑ 34 bis ↑ uvir und Atazanavir/Ritonavir können
Emtricitabin/Tenofov 49)Atazanavir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ↑ verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil
irdisoproxil(200 63% (↑ 45 bis ↑ 84)Ritonavir:AUC: assoziierten unerwünschten Wirkungen
mg/300 mg q.d.)2 ↔Cmax: ↔Cmin: ↑ 45% (↑ 27 bis ↑ führen, einschliesslich
64)Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Nierenfunktionsstörungen. Die
↔Tenofovir:AUC: ↔Cmax: ↑ 47% (↑ 37 Sicherheit von Tenofovirdisoproxil
bis ↑ 58)Cmin: ↑ 47% (↑ 38 bis ↑ 57) bei Verabreichung mit Ledipasvir/Sofos
buvir und einem pharmakokinetischen
Booster (z.B. Ritonavir oder
Cobicistat) wurde nicht ausreichend
untersucht. Wenn keine Alternativen
zur Verfügung stehen, sollte diese
Kombination mit Vorsicht und unter
engmaschiger Überwachung der
Nierenfunktion angewendet werden
(siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ).
Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Erhöhte Plasmakonzentrationen von
r(90 mg/400 mg ↔Sofosbuvir:AUC: ↓ 27% (↓ 35 bis ↓ Tenofovir, bedingt durch eine
q.d.) + Darunavir/Ri 18)Cmax: ↓ 37% (↓ 48 bis ↓ gleichzeitige Verabreichung von
tonavir(800 mg 25)GS-3310071:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Tenofovirdisoproxil, Ledipasvir/Sofosb
q.d./100 mg q.d.) + ↔Darunavir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: uvir und Darunavir/Ritonavir können
Emtricitabin/Tenofov ↔Ritonavir: AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ↑ 48% verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil
irdisoproxil(200 (↑ 34 bis ↑ 63)Emtricitabin:AUC: assoziierten unerwünschten Wirkungen
mg/300 mg q.d.)2 ↔Cmax: ↔Cmin: ↔Tenofovir:AUC: ↑ 50% führen, einschliesslich
(↑ 42 bis ↑ 59)Cmax: ↑ 64% (↑ 54 bis Nierenfunktionsstörungen. Die
↑ 74)Cmin: ↑ 59% (↑ 49 bis ↑ 70) Sicherheit von Tenofovirdisoproxil
bei Verabreichung mit Ledipasvir/Sofos
buvir und einem pharmakokinetischen
Booster (z.B. Ritonavir oder
Cobicistat) wurde nicht ausreichend
untersucht. Wenn keine Alternativen
zur Verfügung stehen, sollte diese
Kombination mit Vorsicht und unter
engmaschiger Überwachung der
Nierenfunktion angewendet werden
(siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ).
Simeprevir/Efavirenz Simeprevir:AUC: ↓ 71% (↓ 67 bis ↓ Die gleichzeitige Anwendung von
(150 mg q.d./600 74)Cmax: ↓ 51% (↓ 46 bis ↓ 56)Cmin: ↓ Simeprevir mit Efavirenz, einem
mg q.d.) 91% (↓ 88 bis ↓ 92)Efavirenz:AUC: Wirkstoff von Efavirenz-Emtricitabin-T
↔Cmax: ↔Cmin: ↔ "Kein Effekt" (↔) enofovir-Mepha, führte zu einer
entspricht einer Abnahme des signifikanten Abnahme der
geschätzten mittleren Verhältnisses Simeprevir-Plasmakonzentration
von ≤20% oder einer Erhöhung des aufgrund einer Induktion von CYP3A
geschätzten mittleren Verhältnis von durch Efavirenz. Dadurch kann die
≤25%(Induktion von CYP3A4) therapeutische Wirkung von Simeprevir
verloren gehen. Die gleichzeitige
Anwendung von Simeprevir mit
Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
wird nicht empfohlen.
Glecaprevir/Pibrenta Erwartet:Glecaprevir: ↓Pibrentasvir: Die gleichzeitige Anwendung von
svir/Efavirenz ↓(Induktion von CYP3A4 und P-gp) Die Glecaprevir/Pibrentasvir mit
gleichzeitige Anwendung von Efavirenz, einem Bestandteil von
Glecaprevir/Pibrentasvir mit Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
Efavirenz, einem Bestandteil von , ist kontraindiziert (siehe
Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha "Kontraindikationen" ).
, kann deren Plasmakonzentrationen
signifikant verringern, was zu einer
verminderten therapeutischen Wirkung
führt.
Antibiotika
Clarithromycin/Efavi Clarithromycin:AUC: ↓ 39% (↓ 30 bis ↓ Die klinische Relevanz dieser
renz (500 mg b.i.d./ 46)Cmax: ↓ 26% (↓ 15 bis ↓ Plasmaspiegeländerungen von
400 mg q.d.) 35)Clarithromycin 14-hydroxymetabolit: Clarithromycin ist nicht
AUC: ↑ 34% (↑ 18 bis ↑ 53)Cmax: ↑ 49% bekannt.Alternativen zu
(↑ 32 bis ↑ 69)Efavirenz:AUC: ↔Cmax: Clarithromycin (z.B. Azithromycin)
↑ 11% (↑ 3 bis ↑ 19)(Induktion von können in Erwägung gezogen werden.
CYP3A4)Exanthembildung bei 46% der Andere Makrolidantibiotika wie
nicht-infizierten Probanden bei Erythromycin wurden in Kombination
gleichzeitiger Anwendung von mit Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-h
Efavirenz und Clarithromycin. altigen Arzneimitteln nicht
untersucht.
Clarithromycin/Emtri Interaktionen wurden nicht untersucht.
citabin
Clarithromycin/Tenof Interaktionen wurden nicht untersucht.
ovirdisoproxil-
Antibiotika gegen
Mykobakterien
Rifabutin/Efavirenz( Rifabutin:AUC: ↓ 38% (↓ 28 bis ↓ In Kombination mit Efavirenz-Emtricita
300 mg q.d./600 mg 47)Cmax: ↓ 32% (↓ 15 bis ↓ 46)Cmin: ↓ bin-Tenofovir-Mepha sollte die
q.d.) 45% (↓ 31 bis ↓ 56)Efavirenz:AUC: tägliche Dosis von Rifabutin um 50%
↔Cmax: ↔Cmin: ↓ 12% (↓ 24 bis ↑ erhöht werden. Wird Rifabutin zwei-
1)(Induktion von CYP3A4) oder dreimal wöchentlich in
Kombination mit Efavirenz-Emtricitabin
-Tenofovir-Mepha angewendet, ist eine
Verdoppelung der Rifabutin-Dosis in
Betracht zu ziehen. Diese
Dosisanpassung ist klinisch nicht
ausreichend untersucht worden.
Individuelle Verträglichkeit und
virologisches Ansprechen sollten bei
der gleichzeitigen Gabe von
Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
mit Rifabutin überprüft werden.
Rifabutin/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Rifabutin/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Rifampicin/Efavirenz Efavirenz:AUC: ↓ 26% (↓ 15 bis ↓ Bei Anwendung von Efavirenz-Emtricitab
(600 mg q.d./600 mg 36)Cmax: ↓ 20% (↓ 11 bis ↓ 28)Cmin: ↓ in-Tenofovir-Mepha mit Rifampicin bei
q.d.) 32% (↓ 15 bis ↓ 46)(Induktion von Patienten, die 50 kg oder mehr
CYP3A4 und CYP2B6) wiegen, kann die zusätzliche Gabe von
200 mg Efavirenz pro Tag (800 mg
insgesamt) zu einer ähnlichen
Efavirenz-Exposition führen wie die
Einnahme der täglichen Efavirenzdosis
von 600 mg ohne Rifampicin. Diese
Dosisanpassung ist klinisch nicht
ausreichend untersucht worden.
Individuelle Verträglichkeit und
virologisches Ansprechen sollten bei
Dosisanpassungen in Betracht gezogen
werden. Eine Anpassung der
Rifampicin-Dosis bei gleichzeitiger
Gabe mit Efavirenz-Emtricitabin-Tenofo
vir-Mepha wird nicht empfohlen.
Rifampicin/Tenofovir Rifampicin:AUC: ↔Cmax: ↔Tenofovir:AUC:
disoproxil(600 mg ↔Cmax: ↔
q.d./300 mg q.d.)
Rifampicin/Emtricita Interaktionen wurden nicht untersucht.
bin
Antimykotika
Itraconazol/Efaviren Itraconazol:AUC: ↓ 39% (↓ 21 bis ↓ Da keine Dosisempfehlung für
z (200 mg b.i.d./600 53)Cmax: ↓ 37% (↓ 20 bis ↓ 51)Cmin: ↓ Itraconazol bei Anwendung mit
mg q.d.) 44% (↓ 27 bis ↓ 58)(verminderte Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
Itraconazol-Konzentrationen: gemacht werden kann, sollte eine
Induktion von CYP3A4)Hydroxyitraconazo alternative antimykotische Therapie
l:AUC: ↓ 37% (↓ 14 bis ↓ 55)Cmax: ↓ erwogen werden.
35% (↓ 12 bis ↓ 52)Cmin: ↓ 43% (↓ 18
bis ↓ 60)Efavirenz:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin:
↔
Itraconazol/Emtricit Interaktionen wurden nicht untersucht.
abin
Itraconazol/Tenofovi Interaktionen wurden nicht untersucht.
rdisoproxil
Posaconazol/Efaviren Posaconazol:AUC: ↓ 50%Cmax: ↓ Die gleichzeitige Anwendung von
z (400 mg b.i.d./400 45%(Induktion von UDP-G) Posaconazol und Efavirenz-Emtricitabin
mg q.d.) -Tenofovir-Mepha sollte vermieden
werden, es sei denn, der Nutzen für
den Patienten überwiegt die Risiken.
Posaconazol/Emtricit Interaktionen wurden nicht untersucht.
abin
Posaconazol/Tenofovi Interaktionen wurden nicht untersucht.
rdisoproxil
Voriconazol/Efaviren Voriconazol:AUC: ↓ 77%Cmax: ↓ Da Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Me
z (200 mg b.i.d./400 61%Efavirenz:AUC: ↑ 44%Cmax: ↑ pha eine Fixkombination ist, kann die
mg q.d.) 38%(kompetitive Hemmung der Efavirenz-Dosis nicht verändert
oxidativen Metabolisierung)Die werden; Voriconazol und
gleichzeitige Anwendung von Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
Standarddosen von Efavirenz und dürfen daher nicht gleichzeitig
Voriconazol ist kontraindiziert angewendet werden.
(siehe "Kontraindikationen" ).
Voriconazol/Emtricit Interaktionen wurden nicht untersucht.
abin
Voriconazol/Tenofovi Interaktionen wurden nicht untersucht.
rdisoproxil
Antimalariamittel
Artemether/Lumefantr Artemether:AUC: ↓ 51%Cmax: ↓ Da verringerte Konzentrationen von
in/Efavirenz(80/480 21%Dihydroartemisinin (aktiver Artemether, Dihydroartemisinin oder
mg b.i.d./600 mg Metabolit):AUC: ↓ 46%Cmax: ↓ Lumefantrin zu einer verringerten
q.d.) 38%Lumefantrin:AUC: ↓ 21%Cmax: Wirksamkeit der Antimalaria-Arzneimitt
↔Efavirenz:AUC: ↓ 17%Cmax: ↔ (CYP-3A4 el führen können, ist Vorsicht
Induktion) geboten, wenn Efavirenz-Emtricitabin-T
enofovir-Mepha zusammen mit
Artemether/Lumefantrin Tabletten
verabreicht wird.
Artemether/Lumefantr Interaktionen wurden nicht untersucht.
in/Emtricitabin
Artemether/Lumefantr Interaktionen wurden nicht untersucht.
in/Tenofovirdisoprox
il
Atovaquon und Atovaquon: AUC: ↓ 75% (↓ 62 bis ↓ 84) Eine gleichzeitige Anwendung von
Proguanilhydrochlori Cmax: ↓ 44% (↓ 20 bis ↓ 61) Atovaquon/Proguanil und
d/Efavirenz (250/100 Proguanil: AUC: ↓ 43% (↓ 7 bis ↓ 65) Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
mg Einzeldosis/600 Cmax: ↔ sollte vermieden werden.
mg q.d.)
Atovaquon und Interaktionen wurden nicht untersucht.
Proguanilhydrochlori
d/ Emtricitabin
Atovaquon und Interaktionen wurden nicht untersucht.
Proguanilhydrochlori
d/Tenofovirdisoproxi
l
Antikonvulsiva
Carbamazepin/Efavire Carbamazepin:AUC: ↓ 27% (↓ 20 bis ↓ Für die Anwendung von Efavirenz-Emtric
nz (400 mg q.d./600 33)Cmax: ↓ 20% (↓ 15 bis ↓ 24)Cmin: ↓ itabin-Tenofovir-Mepha mit
mg q.d.) 35% (↓ 24 bis ↓ 44)Efavirenz:AUC: ↓ Carbamazepin kann keine
36% (↓ 32 bis ↓ 40)Cmax: ↓ 21% (↓ 15 Dosierungsempfehlung gegeben werden.
bis ↓ 26)Cmin: ↓ 47% (↓ 41 bis ↓ Es sollte eine alternative
53)(verminderte Carbamazepin-Konzentra antikonvulsive Therapie erwogen
tionen: CYP3A4-Induktion; verminderte werden. Der Plasmaspiegel von
Efavirenz-Konzentrationen: Induktion Carbamazepin sollte periodisch
von CYP3A4 und CYP2B6)Die überwacht werden.
gleichzeitige Anwendung höherer Dosen
von Efavirenz oder Carbamazepin wurde
nicht untersucht.
Carbamazepin/Emtrici Interaktionen wurden nicht untersucht.
tabin
Carbamazepin/Tenofov Interaktionen wurden nicht untersucht.
irdisoproxil
Phenytoin, Phenobarb Interaktionen mit Efavirenz, Bei gleichzeitiger Anwendung von
ital und andere Emtricitabin oder Tenofovirdisoproxil Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
Antikonvulsiva, die wurden nicht untersucht. Es besteht und einem Antikonvulsivum, das ein
Substrate der die Möglichkeit einer Senkung oder Substrat der CYP450-Isoenzyme ist,
CYP450-Isoenzyme Erhöhung der Plasmakonzentrationen sollte eine periodische Überwachung
sind von Phenytoin, Phenobarbital und der Antikonvulsiva-Spiegel
anderen Antikonvulsiva, die Substrate durchgeführt werden.
der CYP450-Isoenzyme sind, wenn sie
gleichzeitig mit Efavirenz angewendet
werden.
Vigabatrin/Efavirenz Interaktionen wurden nicht Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
Gabapentin/Efavirenz untersucht. Klinisch relevante und Vigabatrin oder Gabapentin
Interaktionen werden nicht erwartet, können ohne Dosisanpassung
da Vigabatrin und Gabapentin gleichzeitig angewendet werden.
ausschliesslich unverändert mit dem
Urin ausgeschieden werden und es
daher unwahrscheinlich ist, dass sie
um dieselben metabolischen
Enzymsysteme und Eliminationswege
konkurrieren wie Efavirenz.
Vigabatrin/Emtricita Interaktionen wurden nicht untersucht.
bin Gabapentin/Emtri
citabin
Vigabatrin/Tenofovir Interaktionen wurden nicht untersucht.
disoproxilGabapentin
/Tenofovirdisoproxil
Antikoagulantien
Warfarin/EfavirenzAc Interaktionen wurden nicht Bei gleichzeitiger Anwendung mit
enocoumarol/Efaviren untersucht.Die Plasmakonzentrationen Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
z und Wirkungen von Warfarin oder können Dosisanpassungen von Warfarin
Acenocoumarol werden durch Efavirenz oder Acenocoumarol notwendig werden.
möglicherweise erhöht oder vermindert
bzw. verstärkt oder abgeschwächt.
Antidepressiva
Selektive Serotonin-
Wiederaufnahme-Inhib
itoren (SSRIs)
Sertralin/Efavirenz( Sertralin:AUC: ↓ 39% (↓ 27 bis ↓ Bei gleichzeitiger Anwendung mit
50 mg q.d./600 mg 50)Cmax: ↓ 29% (↓ 15 bis ↓ 40)Cmin: ↓ Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
q.d.) 46% (↓ 31 bis ↓ 58)Efavirenz:AUC: sollten sich Erhöhungen der
↔Cmax: ↑ 11% (↑ 6 bis ↑ 16)Cmin: Sertralin-Dosierung nach dem
↔(Induktion von CYP3A4) klinischen Ansprechen richten.
Sertralin/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Sertralin/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Paroxetin/Efavirenz( Paroxetin:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
20 mg q.d./600 mg ↔Efavirenz:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ↔ und Paroxetin können ohne
q.d.) Dosisanpassung gleichzeitig
angewendet werden.
Paroxetin/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Paroxetin/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Fluoxetin/Efavirenz Interaktionen wurden nicht Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
untersucht. Da Fluoxetin ein mit und Fluoxetin können ohne
Paroxetin vergleichbares Dosisanpassung gleichzeitig
metabolisches Profil hat, d.h. einen angewendet werden.
starken hemmenden Effekt auf CYP2D6,
sind für Fluoxetin gleichfalls keine
Interaktionen zu erwarten.
Fluoxetin/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Fluoxetin/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Noradrenalin- und
Dopamin-Wiederaufnah
me-Inhibitor
Bupropion/Efavirenz[ Bupropion:AUC: ↓ 55% (↓ 48 bis ↓ Eine Erhöhung der Bupropion-Dosis
150 mg Einzeldosis 62)Cmax: ↓ 34% (↓ 21 bis ↓ sollte sich nach dem klinischen
(verzögerte Freisetz 47)Hydroxybupropion:AUC: ↔Cmax: ↑ 50% Ansprechen richten, doch sollte die
ung)/600 mg q.d.] (↑ 20 bis ↑ 80)(Induktion von CYP2B6) empfohlene maximale Bupropion-Konzentr
ation nicht überschritten werden. Für
Efavirenz ist keine Dosisanpassung
notwendig
Bupropion/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Bupropion/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Kardiaka
Kalziumkanalblocker
Diltiazem/Efavirenz( Diltiazem:AUC: ↓ 69% (↓ 55 bis ↓ Bei gleichzeitiger Anwendung mit
240 mg q.d./600 mg 79)Cmax: ↓ 60% (↓ 50 bis ↓ 68)Cmin: ↓ Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
q.d.) 63% (↓ 44 bis ↓ 75)Desacetyldiltiazem: sollten sich Dosisanpassungen von
AUC: ↓ 75% (↓ 59 bis ↓ 84)Cmax: ↓ 64% Diltiazem nach dem klinischen
(↓ 57 bis ↓ 69)Cmin: ↓ 62% (↓ 44 bis Ansprechen richten (siehe die
↓ 75)N-monodesmethyldiltiazem:AUC: ↓ Fachinformation von Diltiazem).
37% (↓ 17 bis ↓ 52)Cmax: ↓ 28% (↓ 7
bis ↓ 44)Cmin: ↓ 37% (↓ 17 bis ↓
52)Efavirenz:AUC: ↑ 11% (↑ 5 bis ↑
18)Cmax: ↑ 16% (↑ 6 bis ↑ 26)Cmin: ↑
13% (↑ 1 bis ↑ 26)(Induktion von
CYP3A4)Der Anstieg der pharmakokinetis
chen Parameter von Efavirenz wird
nicht als klinisch signifikant
erachtet.
Diltiazem/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Diltiazem/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Verapamil, Felodipin Interaktionen mit Efavirenz, Bei gleichzeitiger Anwendung mit
, Nifedipin und Emtricitabin oder Tenofovirdisoproxil Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
Nicardipin wurden nicht untersucht. Wenn sollten sich Dosisanpassungen von
Efavirenz gleichzeitig mit einem Kalziumkanalblockern nach dem
Kalziumkanalblocker angewendet wird, klinischen Ansprechen richten (siehe
der ein Substrat des CYP3A4-Enzyms die Fachinformation für den
ist, ist eine Abnahme der Kalziumkanalblocker).
Konzentration des Kalziumkanalblockers
im Plasma möglich.
Lipidsenker
HMG-CoA-Reduktase-He
mmer
Atorvastatin/Efavire Atorvastatin:AUC: ↓ 43% (↓ 34 bis ↓ Die Cholesterinwerte sollten
nz (10 mg q.d./600 50)Cmax: ↓ 12% (↓ 1 bis ↓ periodisch überwacht werden. Bei
mg q.d.) 26)2-Hydroxyatorvastatin:AUC: ↓ 35% gleichzeitiger Anwendung mit
(↓ 13 bis ↓ 40)Cmax: ↓ 13% (↓ 0 bis ↓ Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
23)4-Hydroxyatorvastatin:AUC: ↓ 4% (↓ können Dosisanpassungen von
0 bis ↓ 31)Cmax: ↓ 47% (↓ 9 bis ↓ Atorvastatin notwendig werden (siehe
51)Aktive HMG-CoA-Reduktase-Hemmer die Fachinformation für Atorvastatin).
insgesamt:AUC: ↓ 34% (↓ 21 bis ↓
41)Cmax: ↓ 20% (↓ 2 bis ↓ 26)
Atorvastatin/Emtrici Interaktionen wurden nicht untersucht.
tabin
Atorvastatin/Tenofov Interaktionen wurden nicht untersucht.
irdisoproxil
Pravastatin/Efaviren Pravastatin:AUC: ↓ 40% (↓ 26 bis ↓ Die Cholesterinwerte sollten
z (40 mg q.d./600 57)Cmax: ↓ 18% (↓ 59 bis ↑ 12) periodisch überwacht werden. Bei
mg q.d.) gleichzeitiger Anwendung mit
Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
können Dosisanpassungen von
Pravastatin notwendig werden (siehe
die Fachinformation für Pravastatin).
Pravastatin/Emtricit Interaktionen wurden nicht untersucht.
abin
Pravastatin/Tenofovi Interaktionen wurden nicht untersucht.
rdisoproxil
Simvastatin/Efaviren Simvastatin:AUC: ↓ 69% (↓ 62 bis ↓ Die Cholesterinwerte sollten
z (40 mg q.d./600 73)Cmax: ↓ 76% (↓ 63 bis ↓ periodisch überwacht werden. Bei
mg q.d.) 79)Simvastatinsäure:AUC: ↓ 58% (↓ 39 gleichzeitiger Anwendung mit
bis ↓ 68)Cmax: ↓ 51% (↓ 32 bis ↓ Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
58)Aktive HMG-CoA-Reduktase-Hemmer können Dosisanpassungen von
insgesamt:AUC: ↓ 60% (↓ 52 bis ↓ Simvastatin notwendig werden (siehe
68)Cmax: ↓ 62% (↓ 55 bis ↓ die Fachinformation für Simvastatin).
78)(Induktion von CYP3A4)Die
gleichzeitige Anwendung von Efavirenz
mit Atorvastatin, Pravastatin oder
Simvastatin beeinflusste die AUC-
oder die Cmax-Werte von Efavirenz
nicht.
Simvastatin/Emtricit Interaktionen wurden nicht untersucht.
abin
Simvastatin/Tenofovi Interaktionen wurden nicht untersucht.
rdisoproxil
Rosuvastatin/Efavire Interaktionen wurden nicht Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
nz untersucht. Rosuvastatin wird und Rosuvastatin können ohne
grösstenteils unverändert mit den Dosisanpassung gleichzeitig
Fäzes ausgeschieden, daher ist eine angewendet werden.
Interaktion mit Efavirenz nicht zu
erwarten.
Rosuvastatin/Emtrici Interaktionen wurden nicht untersucht.
tabin
Rosuvastatin/Tenofov Interaktionen wurden nicht untersucht.
irdisoproxil
Hormonelle Kontrazep
tiva
Oral:Ethinylestradio Ethinylestradiol:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ↓ Zusätzlich zu hormonellen
l+Norgestimat/Efavir 8% (↑ 14 bis ↓ 25)Norelgestromin Kontrazeptiva muss eine zuverlässige
enz(0,035 mg+0,25 (aktiver Metabolit):AUC: ↓ 64% (↓ 62 mechanische Methode zur Verhütung
mg q.d./600 mg q.d.) bis ↓ 67)Cmax: ↓ 46% (↓ 39 bis ↓ angewendet werden (siehe
52)Cmin: ↓ 82% (↓ 79 bis ↓ "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
85)Levonorgestrel (aktiver
Metabolit):AUC: ↓ 83% (↓ 79 bis ↓
87)Cmax: ↓ 80% (↓ 77 bis ↓ 83)Cmin: ↓
86% (↓ 80 bis ↓ 90)(Metabolismusindukt
ion)Efavirenz: keine klinisch
relevanten Interaktionen.Die
klinische Signifikanz dieser
Auswirkungen ist nicht bekannt.
Ethinylestradiol/Ten Ethinylestradiol:AUC: ↔Cmax:
ofovirdisoproxil ↔Tenofovir:AUC: ↔Cmax: ↔
(-/300 mg q.d.)
Norgestimat/Ethinyle Interaktionen wurden nicht untersucht.
stradiol/Emtricitabi
n
Injektion:Depomedrox In einer dreimonatigen Interaktionsstu Aufgrund der limitierten zur
yprogesteronacetat die zeigten sich bei Patienten, die Verfügung stehenden Daten muss
(DMPA)/Efavirenz(150 eine Efavirenz-haltige antiretrovirale zusätzlich zu hormonellen
mg i.m. Einzeldosis Therapie erhielten, verglichen mit Kontrazeptiva eine zuverlässige
DMPA) solchen, die keine antiretrovirale mechanische Methode zur Verhütung
Therapie erhielten, keine angewendet werden (siehe
signifikanten Unterschiede der "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
pharmakokinetischen Parameter von
MPA. Die Autoren einer anderen Studie
kamen zu ähnlichen Resultaten, obwohl
in dieser Studie die MPA-Plasmaspiegel
eine höhere Variabilität aufwiesen.
Entsprechend der Ovulationshemmung
blieben in beiden Studien die
Plasmaprogesteronspiegel für
Patienten, die Efavirenz und DMPA
erhielten, niedrig.
DMPA/Tenofovirdisopr Interaktionen wurden nicht untersucht.
oxil
DMPA/Emtricitabin Interaktionen wurden nicht untersucht.
Implantat:Etonogestr Eine verminderte Exposition von Zusätzlich zu hormonellen
el/Efavirenz Etonogestrel kann erwartet werden Kontrazeptiva muss eine zuverlässige
(Induktion von CYP3A4). Seit der mechanische Methode zur Verhütung
Markteinführung gab es gelegentlich angewendet werden (siehe
Meldungen über das Versagen von "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
Kontrazeptiva, die Etonogestrel
enthielten, bei mit Efavirenz
behandelten Patienten.
Etonogestrel/Tenofov Interaktionen wurden nicht untersucht.
irdisoproxil
Etonogestrel/Emtrici Interaktionen wurden nicht untersucht.
tabin
Immunsuppressiva
Durch CYP3A4 metabol Interaktionen wurden nicht Eine Dosisanpassung für das
isierte Immunsuppres untersucht.↓ Exposition des Immunsuppressivum kann nötig sein. Es
siva (z.B. Cyclospor Immunsuppressivums kann erwartet wird eine engmaschige Überwachung der
in, Tacrolimus, werden (Induktion von CYP3A4).Diese Konzentrationen des Immunsuppressivums
Sirolimus)/Efavirenz Immunsuppressiva haben wahrscheinlich über mindestens 2 Wochen (bis zum
keinen Einfluss auf die Exposition Erreichen stabiler Konzentrationen)
von Efavirenz. empfohlen, wenn eine Behandlung mit
Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
begonnen oder beendet wird.
Tacrolimus/Emtricita Tacrolimus:AUC: ↔Cmax: ↔C24h:
bin/Tenofovirdisopro ↔Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: ↔C24h:
xil(0,1 mg/kg ↔Tenofovirdisoproxil:AUC: ↔Cmax:
q.d./200 mg/300 mg ↔C24h: ↔
q.d.)
Opioide
Methadon/Efavirenz Methadon:AUC: ↓ 52% (↓ 33 bis ↓ Die gleichzeitige Anwendung mit
(35-100 mg q.d./600 66)Cmax: ↓ 45% (↓ 25 bis ↓ Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
mg q.d.) 59)(Induktion von CYP3A4)In einer sollte aufgrund des Risikos des
Studie an HIV-Infizierten mit Auftretens einer QTc-Verlängerung
intravenösem Drogenkonsum führte die vermieden werden (siehe
gleichzeitige Anwendung von Efavirenz "Kontraindikationen" ).
und Methadon zu einer Abnahme des
Plasmaspiegels von Methadon sowie
Opiat-Entzugserscheinungen. Die
Methadondosis wurde im Mittel um 22%
erhöht, um die Entzugssymptome zu
lindern.
Methadon/Tenofovirdi Methadon:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin:
soproxil(40-110 mg ↔Tenofovir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ↔
q.d./300 mg q.d.)
Methadon/Emtricitabi Interaktionen wurden nicht untersucht.
n
Phytopharmaka
Johanniskraut Der Plasmaspiegel von Efavirenz kann Die gleichzeitige Anwendung von
(Hypericum perforatu durch die gleichzeitige Anwendung von Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha
m)/Efavirenz Johanniskraut verringert werden. Dies und Johanniskraut ist kontraindiziert
beruht auf der Induktion von . Wenn ein Patient bereits
Arzneimittel metabolisierenden Johanniskraut einnimmt, muss das
Enzymen und/oder Transportproteinen Johanniskraut abgesetzt, die
durch Johanniskraut. Viruslast überprüft und wenn möglich
der Plasmaspiegel von Efavirenz
bestimmt werden. Der Plasmaspiegel
von Efavirenz kann nach dem Absetzen
von Johanniskraut ansteigen. Die
induzierende Wirkung von
Johanniskraut kann nach Absetzen der
Behandlung über mindestens 2 Wochen
anhalten.
Johanniskraut Interaktionen wurden nicht untersucht.
(Hypericum perforatu
m)/Emtricitabin
Johanniskraut Interaktionen wurden nicht untersucht.
(Hypericum perforatu
m)/Tenofovirdisoprox
il
Schwangerschaft, StillzeitEfavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha darf nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich (d.h. wenn keine anderen angemessenen Therapieoptionen verfügbar sind). Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von MaschinenEs wurden keine Studien zu den Wirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt. Sowohl im Zusammenhang mit Efavirenz als auch mit Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil wurde jedoch über Schwindelgefühle berichtet. Efavirenz kann auch Konzentrationsstörungen und/oder Schläfrigkeit hervorrufen. Der Patient ist anzuweisen, bei Auftreten dieser Symptome auf potenziell gefährliche Tätigkeiten wie Autofahren oder das Bedienen von Maschinen zu verzichten. Unerwünschte WirkungenDie Beurteilung der unerwünschten Wirkungen für die Fixkombination Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha basiert auf: Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-haltige Arzneimittel (n = 203)
Stoffwechsel- und Ernährungsstö
rungen
Häufig Anorexie
Gelegentlich Fettumverteilung, Hypertriglyzeridämie, Gewichtsverlust,
gesteigerter Appetit
Psychiatrische Erkrankungen
Häufig Albträume, Depression, depressive Stimmung, Angst,
Schlaflosigkeit, Stimmungsänderungen, abnorme Träume,
Schlafstörungen
Gelegentlich Verwirrtheitszustand, Orientierungslosigkeit,
Persönlichkeitsveränderungen, Stimmungsschwankungen, verminderte
Libido
Erkrankungen des Nervensystems
Sehr häufig Schwindelgefühl (10,8%)
Häufig Schläfrigkeit, Kopfschmerzen
Gelegentlich Zusammenhangloses Sprechen
Augenerkrankungen
Gelegentlich Verschwommenes Sehen, geänderte visuelle Tiefenwahrnehmung
Erkrankungen des Ohrs und des
Labyrinths
Gelegentlich Vertigo
Gefässerkrankungen
Häufig Flush
Erkrankungen des Gastrointestin
altrakts
Häufig Diarrhö, Übelkeit
Gelegentlich Akute Pankreatitis, Erbrechen, orale Parästhesie, orale
Hypästhesie, Flatulenz, Mundtrockenheit
Leber- und Gallenerkrankungen
Gelegentlich Akute Hepatitis
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautgewebes
Häufig Exantheme, nächtliches Schwitzen
Gelegentlich Pruritus
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und Knochenerkrank
ungen
Gelegentlich Myalgie
Erkrankungen der Nieren und
Harnwege
Häufig Erhöhtes Kreatinin
Erkrankungen der Geschlechtsorg
ane und der Brustdrüse
Gelegentlich Brustvergrösserung
Allgemeine Erkrankungen
Häufig Müdigkeit, vermehrte Energie
Gelegentlich Sich-nicht-normal-Fühlen, Überspanntheitsgefühl, Frösteln
Efavirenz+Emtricitabin+Tenofovirdisoproxil(n = 257)
Erkrankungen des Blutes und
des Lymphsystems
Gelegentlich Neutropenie
Stoffwechsel- und Ernährungss
törungen
Häufig Verminderter Appetit, gesteigerter Appetit
Gelegentlich Hypertriglyzeridämie, Anorexie
Psychiatrische Erkrankungen
Sehr häufig Abnorme Träume (17%)
Häufig Albträume, Depression, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen,
euphorische Stimmung
Gelegentlich Paranoia, psychomotorische Agitation, Wahnvorstellungen,
Verwirrtheitszustand, Angst, Aggression, Nervosität,
Orientierungslosigkeit
Erkrankungen des Nervensystem
s
Sehr häufig Schwindelgefühl (25%)
Häufig Schläfrigkeit, Benommenheit, Lethargie, Kopfschmerzen,
Konzentrationsstörung
Gelegentlich Amnesie, Ataxie, Gleichgewichtsstörungen, Geschmacksstörungen
Augenerkrankungen
Gelegentlich Verschwommenes Sehen
Erkrankungen des Ohrs und
des Labyrinths
Häufig Vertigo
Gefässerkrankungen
Häufig Flush
Erkrankungen der Atemwege,
des Brustraums und
Mediastinums
Gelegentlich Dyspnoe
Erkrankungen des Gastrointest
inaltrakts
Sehr häufig Übelkeit (18%)
Häufig Diarrhö, Erbrechen, Bauchschmerzen, Flatulenz, Bauchaufblähung,
Mundtrockenheit
Gelegentlich Dyspepsie
Erkrankungen der Haut und
des Unterhautgewebes
Sehr häufig Exantheme (11%)
Häufig Pruritus, Hyperpigmentierung der Haut, Dermatitis
Gelegentlich Urtikaria, Hauttrockenheit, Ekzem
Allgemeine Erkrankungen
Häufig Müdigkeit, Fieber
Gelegentlich Asthenie, Trunkenheitsgefühl
Efavirenz Emtricitabin Tenofovirdisoproxil
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Häufig Neutropenie
Gelegentlich Anämie
Erkrankungen des
Immunsystems
Gelegentlich Überempfindlichkeit
Nicht bekannt* Angioödem
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Sehr häufig Hypophosphatämie (12%)
Häufig Hypertriglyzeridämie Hyperglykämie,
Hypertriglyzeridämie
Gelegentlich Hypercholesterinämie
Nicht bekannt* Laktatazidose, Hypokaliämie
Psychiatrische
Erkrankungen
Häufig Depression (bei 1,6% Abnorme Träume,
in schwerer Form), Schlaflosigkeit
Angst, abnorme
Träume, Schlaflosigkei
t
Gelegentlich Selbstmordversuch,
Selbstmordgedanken,
Manie, Paranoia,
Halluzination,
euphorische Stimmung,
Affektlabilität,
Verwirrtheitszustand,
Aggression, Katatonie
Nicht bekannt* Vollzogener Suizid,
Psychose, Wahnvorstell
ungen, Neurose
Erkrankungen des
Nervensystems
Sehr häufig Kopfschmerzen (10,2%) Schwindelgefühl (28%)
Häufig Schläfrigkeit, Schwindelgefühl
Kopfschmerzen,
Konzentrationsstörung,
Schwindelgefühl
Gelegentlich Krämpfe, Amnesie,
abnormes Denken,
Ataxie, Koordinationss
törungen, Agitation
Nicht bekannt* Kleinhirn-bedingte
Koordinations- und
Gleichgewichtsstörunge
n, Tremor, Enzephalopa
thie
Augenerkrankungen
Gelegentlich Verschwommenes Sehen
Erkrankungen des
Ohrs und des Labyrin
ths
Gelegentlich Vertigo
Nicht bekannt* Tinnitus
Gefässerkrankungen
Nicht bekannt* Plötzliches Erröten
(Flushing)
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Nicht bekannt* Dyspnoe
Erkrankungen des
Gastrointestinaltrak
ts
Sehr häufig Diarrhö (14,0%), Diarrhö (22%), Erbrechen
Übelkeit (10,0%) (12%), Übelkeit (20%)
Häufig Diarrhö, Erbrechen, Erhöhte Amylasen Flatulenz
Bauchschmerzen, einschliesslich
Übelkeit erhöhter Pankreas-Amyl
ase, erhöhte Serum-Lip
ase, Erbrechen,
Bauchschmerzen,
Dyspepsie
Gelegentlich Akute Pankreatitis
Nicht bekannt* Pankreatitis, erhöhte
Serum-Amylase, Bauchschmerzen
Leber- und Gallenerk
rankungen
Häufig Erhöhte Aspartat-Amino Erhöhte Serum-AST
transferase (AST), und/oder erhöhte
erhöhte Alanin-Aminotr Serum-ALT, Hyperbiliru
ansferase (ALT), binämie
erhöhte Gammaglutamylt
ransferase (GGT)
Gelegentlich Akute Hepatitis
Nicht bekannt* Leberversagen Hepatitis, erhöhte Transaminas
ewerte, Hepatosteatose
Erkrankungen der
Haut und des Unterha
utgewebes
Sehr häufig Exantheme (11,6%,
alle Schweregrade 18%)
Häufig Pruritus Allergische Reaktion,
vesikulobullöses
Exanthem, pustulöses
Exanthem, makulopapulö
ses Exanthem, Exanthem
e, Pruritus, Urtikaria
, Hyperpigmentierung
der Haut
Gelegentlich Stevens-Johnson-Syndro
m, Erythema multiforme
, schweres Exanthem
(<1%)
Nicht bekannt* photoallergische Exantheme
Dermatitis
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Sehr häufig Erhöhte Kreatinkinase
(10,2%)
Häufig Abnahme der Knochenmineraldich
te**
Nicht bekannt* Rhabdomyolyse, Osteomalazie
(manifestiert als Knochenschme
rzen und selten Mitursache
bei Frakturen), Muskelschwäche
, Myopathie
Erkrankungen der
Nieren und Harnwege
Nicht bekannt* Akutes Nierenversagen,
Nierenversagen, akute
Tubulusnekrose, proximale
renale Tubulopathie
einschliesslich Fanconi-Syndro
m, Nephritis (einschliesslich
akuter interstitieller
Nephritis), nephrogener
Diabetes insipidus,
Niereninsuffizienz, erhöhtes
Kreatinin, Proteinurie,
Polyurie
Erkrankungen der
Geschlechtsorgane
und der Brustdrüse
Gelegentlich Gynäkomastie
Allgemeine Erkrankun
gen
Häufig Müdigkeit Schmerzen, Asthenie
Nicht bekannt* Asthenie
ÜberdosierungEinige Patienten, die versehentlich zweimal täglich 600 mg Efavirenz einnahmen, berichteten über verstärkte nervensystem-bedingte Symptome. Bei einem Patienten wurden unwillkürliche Muskelkontraktionen beobachtet. Eigenschaften/WirkungenATC-Code Efavirenz+Emtricitab Efavirenz+ Lamivudin
in+Tenofovirdisoprox /Zidovudin(n = 243)
il(n = 244)
Resistenzanalyse 19 31
bis Woche 144
Genotypisierungen 19 (100%) 29 (100%)
während der Therapie
Efavirenz-Resistenz1 13 (68%) 21 (72%)
K103N 8 (42%) 18* (62%)
K101E 3 (16%) 3 (10%)
G190A/S 2 (10,5%) 4 (14%)
Y188C/H 1 (5%) 2 (7%)
V108I 1 (5%) 1 (3%)
P225H 0 2 (7%)
M184V/I 2 (10,5%) 10* (34,5%)
K65R 0 0
K70E 0 0
TAMs2 0 2 (7%)
* p < 0,05, Exakter
Test nach Fisher
zum Vergleich aller
Patienten der
Efavirenz + Emtricit
abin + Tenofovirdiso
proxilfumarat-Gruppe
mit denen der
Efavirenz + Lamivudi
n/ Zidovudin-Gruppe
1 Weitere Efavirenz-
Resistenz-Mutationen
: A98G (n = 1),
K103E (n = 1),
V179D (n = 1),
M230L (n = 1) 2
Thymidin-Analoga-ass
oziierte Mutationen,
z.B. D67N (n = 1)
und K70R (n = 1)
Behandlungsgruppe
Endpunkt Efavirenz-Emtricitabin-T Fortführung der Unterschied zwischen
enofovir-haltige bisherigen Therapie Efavirenz-Emtricitabin-Tenofov
Arzneimittel(N = 203) (N = 97) n/N (%) ir-haltigen Arzneimitteln und
n/N (%) der bisherigen Therapie
(95%-KI)
Patienten mit
HIV-1-RNA <50
Kopien/ml
Responder (TLOVR) 87,2% 84,5% 2,6% (-5,9% bis 11,1%)
PVR (KM) 94,5% 85,5% 8,9% (-7,7% bis 25,6%)
F=Ausgeschlossen 179/181 (98,9%) 85/87 (97,7%) 1,2% (-2,3% bis 6,7%)
F=Versagen 179/203 (88,2%) 85/97 (87,6%) 0,5% (-7,0% bis 9,3%)
Patienten mit
HIV-1-RNA <200
Kopien/ml
Responder (TLOVR) 89,2% 87,6% 1,1% (-6,7% bis 8,8%)
PVR (KM) 98,4% 98,9% -0,5% (-3,2% bis 2,2%)
F=Ausgeschlossen 181/181 (100%) 87/87 (100%) 0% (-2,4% bis 4,2%)
F=Versagen 181/203 (89,2%) 87/97 (89,7%) -0,5% (-7,6% bis 7,9%)
PharmakokinetikDie Pharmakokinetik von Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil bei HIV-infizierten Patienten wurde mit den Monopräparaten bestimmt. Die Bioäquivalenz von 600 mg Efavirenz, 200 mg Emtricitabin und 245 mg Tenofovirdisoproxil bei einmaliger Verabreichung einer Efavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-haltigen Filmtablette im Vergleich zur gleichzeitigen Verabreichung der Monopräparate bei nüchternen gesunden Probanden wurde in der Studie GS-US-177-0105 untersucht (siehe Tabelle 7). Efavirenz(n = 45) Emtricitabin(n = 45) Tenofovirdisoproxil(
n = 45)
Parameter Test Referenz GMR (%)(90%-KI) Test Referenz GMR (%)(90%-KI) Test Referenz GMR (%)(90%-KI)
Cmax (ng/ml) 2'264,3(26,8) 2'308,6(30,3) 98,79(92,28, 105,76) 2'130,6(25,3) 2'384,4(20,4) 88,84(84,02, 93,94) 325,1(34,2) 352,9(29,6) 91,46(84,64, 98,83)
AUC0-last (ng•h/ml) 125'623,6(25,7) 132'795,7(27,0) 95,84(90,73, 101,23) 10'682,6(18,1) 10'874,4(14,9) 97,98(94,90, 101,16) 1'948,8(32,9) 1'969,0(32,8) 99,29(91,02, 108,32)
AUCinf (ng•h/ml) 146'074,9(33,1) 155'518,6(34,6) 95,87(89,63, 102,55) 10'854,9(17,9) 11'054,3(14,9) 97,96(94,86, 101,16) 2'314,0(29,2) 2'319,4(30,3) 100,45(93,22,
108,23)
T½(h) 180,6(45,3) 182,5(38,3) 14,5(53,8) 14,6(47,8) 18,9(20,8) 17,8(22,6)
Präklinische DatenPräklinische Untersuchungen zu Tenofovirdisoproxilfumarat an Ratten, Hunden und Affen zeigten eine Zielorgantoxizität bezüglich des Gastrointestinaltrakts, der Niere, der Knochen und eine Abnahme der Serumphosphat-Konzentration. Eine Knochentoxizität wurde in Form von Osteomalazie (Affen) und verringerter Knochenmineraldichte (Ratten und Hunde) diagnostiziert. Die Ergebnisse aus den Untersuchungen an Ratten und Affen deuteten auf eine wirkstoffbedingte Verringerung der intestinalen Phosphatabsorption mit potenzieller sekundärer Verringerung der Knochenmineraldichte hin. Die diesen Toxizitäten zu Grunde liegenden Mechanismen sind nicht vollständig bekannt. Sonstige HinweiseInkompatibilitäten Zulassungsnummer66217 (Swissmedic). PackungenEfavirenz-Emtricitabin-Tenofovir-Mepha, Filmtabletten: 1x 30 [A] ZulassungsinhaberinMepha Pharma AG, Basel. Stand der InformationAugust 2024 |