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Fachinformation Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir Viatris Viatris Pharma GmbH ZusammensetzungWirkstoffe Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro EinheitFilmtabletten zu 600 mg Efavirenz, 200 mg Emtricitabin und 245 mg Tenofovirdisoproxil (entsprechend 300 mg Tenofovirdisoproxilmaleat). Indikationen/AnwendungsmöglichkeitenEfavirenz/Emtricitabin/Tenofovir Viatris ist alleine oder in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen für die Behandlung von Erwachsenen mit HIV-1-Infektion (Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus 1) indiziert. Dosierung/AnwendungDie Therapie soll nur durch einen Arzt bzw. eine Ärztin eingeleitet werden, der bzw. die in der Behandlung der HIV-Infektion erfahren ist. KontraindikationenÜberempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe. Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenGleichzeitige Anwendung mit anderen Arzneimitteln InteraktionenDa das Arzneimittel Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil enthält, können auch die für die einzelnen Wirkstoffe identifizierten Interaktionen auftreten. Interaktionsstudien mit diesen Wirkstoffen wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt. Arzneimittel nach Auswirkungen auf die Wirkstoffkonzentr Empfehlung zur gleichzeitigen
therapeutischer ation Mittlere prozentuale Anwendung mit Efavirenz/Emtricitabin/T
Klasse Veränderung der AUC, Cmax, Cmin mit enofovir Viatris
90%-Konfidenzintervall, sofern
verfügbar (Mechanismus)
Antiinfektiva
Antivirale Arzneimit
tel gegen HIV
Proteaseinhibitoren
Atazanavir/Ritonavir Atazanavir: AUC: ↓ 25% (↓ 42 bis ↓ 3) Die gleichzeitige Anwendung von
/Tenofovirdisoproxil Cmax: ↓ 28% (↓ 50 bis ↑ 5) Cmin: ↓ Atazanavir/Ritonavir und
(300 mg q.d./100 26% (↓ 46 bis ↑ 10) Die gleichzeitige Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
mg q.d./300 mg q.d.) Anwendung von Atazanavir/Ritonavir Viatris wird nicht empfohlen. Wird
und Tenofovir führte zu einer Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
erhöhten Tenofovir-Exposition. Höhere Viatris dennoch mit Atazanavir/Ritonav
Tenofovir-Konzentrationen könnten ir angewendet, sollte die
Tenofovirdisoproxil-assoziierte Nierenfunktion engmaschig überwacht
unerwünschte Wirkungen, darunter werden (siehe "Warnhinweise und
Nierenfunktionsstörungen verstärken. Vorsichtsmassnahmen" ).
Atazanavir/Ritonavir Atazanavir (abends eingenommen): AUC:
/Efavirenz (400 mg ↔* (↓ 9% bis ↑ 10%) Cmax: ↑ 17%* (↑ 8
q.d./100 mg q.d./600 bis ↑ 27) Cmin: ↓ 42%* (↓ 31 bis ↓ 51)
mg q.d., jeweils
mit Nahrung eingenom
men)
Atazanavir/Ritonavir Atazanavir (abends eingenommen): AUC:
/Efavirenz (400 mg ↔*/** (↓ 10% bis ↑ 26%) Cmax: ↔*/**
q.d./200 mg q.d./600 (↓ 5% bis ↑ 26%) Cmin: ↑ 12%*/** (↓
mg q.d., jeweils 16 bis ↑ 49) (Induktion von CYP3A4).
mit Nahrung eingenom * Im Vergleich mit Atazanavir 300 mg/
men) Ritonavir 100 mg q.d. am Abend ohne
Efavirenz. Diese Abnahme der
Atazanavir Cmin könnte einen
negativen Einfluss auf die
Wirksamkeit von Atazanavir haben. **
gestützt auf historische Daten.
Atazanavir/Ritonavir Interaktionen wurden nicht untersucht.
/Emtricitabin
Darunavir/Ritonavir/ Darunavir: AUC: ↓ 13% Cmin: ↓ 31% Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Efavirenz (300 mg Cmax: ↓ 15% (Induktion von CYP3A4) Viatris in Kombination mit
b.i.d.*/100 mg Efavirenz: AUC: ↑ 21% Cmin: ↑ 17% Darunavir/Ritonavir 800/100 mg einmal
b.i.d./600 mg q.d.) Cmax: ↑ 15% (Inhibition von CYP3A4) täglich kann zu suboptimalen
*niedriger als die Cmin-Werten von Darunavir führen.
empfohlene Dosis; Wenn Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
mit der empfohlenen Viatris in Kombination mit
Dosis werden ähnlich Darunavir/Ritonavir angewendet werden
e Ergebnisse erwarte muss, sollte das Therapieschema
t. Darunavir/Ritonavir 600/100 mg
zweimal täglich angewendet werden.
Darunavir/Ritonavir sollten in
Kombination mit Efavirenz/Emtricitabin
/Tenofovir Viatris mit Vorsicht
angewendet werden. Siehe
nachstehenden Abschnitt zu Ritonavir.
Eine Überwachung der Nierenfunktion
ist erforderlich, vor allem bei
Patienten mit einer zugrunde
liegenden systemischen oder renalen
Erkrankung oder bei Patienten, die
nephrotoxische Arzneimittel einnehmen.
Darunavir/Ritonavir/ Darunavir: AUC: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir:
Tenofovirdisoproxil AUC: ↑ 22% Cmin: ↑ 37%
(300 mg b.i.d.*/100
mg b.i.d./300 mg
q.d.) *niedriger
als die empfohlene
Dosis
Darunavir/Ritonavir/ Interaktionen wurden nicht
Emtricitabin untersucht. Angesichts der
unterschiedlichen Eliminationswege
werden keine Interaktionen erwartet.
Fosamprenavir/Ritona Keine klinisch signifikanten Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
vir/Efavirenz (700 pharmakokinetischen Interaktionen. Viatris und Fosamprenavir/Ritonavir
mg b.i.d./100 mg können ohne Dosisanpassung
b.i.d./600 mg q.d.) gleichzeitig angewendet werden. Siehe
nachstehenden Abschnitt zu Ritonavir.
Fosamprenavir/Ritona Interaktionen wurden nicht untersucht.
vir/Emtricitabin
Fosamprenavir/Ritona Interaktionen wurden nicht untersucht.
vir/Tenofovirdisopro
xil
Indinavir/Efavirenz Efavirenz: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Es liegen keine ausreichenden Daten
(800 mg q8h/200 mg Indinavir: AUC: ↓ 31% (↓ 8 bis ↓ 47) vor, um eine Dosierungsempfehlung für
q.d.) Cmin: ↓ 40% Eine ähnliche Reduktion eine Anwendung von Indinavir in
der Indinavir-Exposition wurde Kombination mit Efavirenz/Emtricitabin
beobachtet, wenn Indinavir 1000 mg /Tenofovir Viatris zu geben. Da die
q8h mit Efavirenz 600 mg q.d. gegeben klinische Bedeutung von erniedrigten
wurde. (Induktion von CYP3A4) Für die Indinavir-Konzentrationen nicht
gleichzeitige Anwendung von Efavirenz bekannt ist, sollte das Ausmass
und niedrig dosiertem Ritonavir in dieser beobachteten pharmakokinetische
Kombination mit einem Proteaseinhibito n Interaktion berücksichtigt werden,
r: siehe nachstehenden Abschnitt zu wenn ein Therapieschema gewählt wird,
Ritonavir. das sowohl Indinavir als auch den
Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Viatris Wirkstoff Efavirenz enthält.
Indinavir/Emtricitab Indinavir: AUC: ↔ Cmax: ↔
in (800 mg q8h/200 Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔
mg q.d.)
Indinavir/Tenofovird Indinavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Tenofovir:
isoproxil (800 mg AUC: ↔ Cmax: ↔
q8h/300 mg q.d.)
Lopinavir/Ritonavir/ Lopinavir/Ritonavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Es liegen keine ausreichenden Daten
Tenofovirdisoproxil Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 32% (↑ 25 vor, um eine Dosierungsempfehlung für
(400 mg b.i.d./100 bis ↑ 38) Cmax: ↔ Cmin: ↑ 51% (↑ 37 eine Anwendung von Lopinavir/Ritonavir
mg b.i.d./300 mg bis ↑ 66) Höhere Tenofovir-Konzentrati in Kombination mit Efavirenz/Emtricit
q.d.) onen könnten Tenofovirdisoproxil-assoz abin/Tenofovir Viatris zu geben. Die
iierte unerwünschte Wirkungen, gleichzeitige Anwendung von
darunter Nierenfunktionsstörungen, Lopinavir/Ritonavir und
verstärken. Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Viatris wird nicht empfohlen. Wird
Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Viatris dennoch mit Lopinavir/Ritonavi
r angewendet, sollte die
Nierenfunktion engmaschig überwacht
werden (siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ).
Lopinavir/Ritonavir Erhebliche Abnahme der Lopinavir-Expos
Weichgelatinekapseln ition, die eine Dosisanpassung von
/ Efavirenz Lopinavir/Ritonavir erforderlich
macht. Bei Kombination mit Efavirenz
und zwei NRTIs führte eine Dosis von
533/133 mg Lopinavir/Ritonavir
(Weichgelatinekapseln) zweimal
täglich zu vergleichbaren Lopinavir-
Plasmakonzentrationen wie
Lopinavir/Ritonavir (Weichgelatinekaps
eln) 400/100 mg zweimal täglich ohne
Efavirenz (historische Daten).
Lopinavir/Ritonavir Lopinavir-Konzentration: ↓ 30-40%
Filmtabletten/Efavir
enz (400/100 mg
b.i.d./600 mg q.d.)
(500/125 mg b.i.d./6 Lopinavir-Konzentrationen: ähnlich
00 mg q.d.) wie Lopinavir/Ritonavir 400/100 mg
zweimal täglich ohne Efavirenz. In
Kombination mit Efavirenz ist eine
Dosisanpassung für Lopinavir/Ritonavir
erforderlich. Für die gleichzeitige
Anwendung von Efavirenz und niedrig
dosiertem Ritonavir in Kombination
mit einem Proteaseinhibitor: siehe
nachstehenden Abschnitt zu Ritonavir.
Lopinavir/Ritonavir/ Interaktionen wurden nicht untersucht.
Emtricitabin
Ritonavir/Efavirenz Ritonavir: Morgen-AUC: ↑ 18% (↑ 6 bis Die gleichzeitige Anwendung von
(500 mg b.i.d./600 ↑ 33) Abend-AUC: ↔ Morgen-Cmax: ↑ 24% Ritonavir in einer Dosierung von 600
mg q.d.) (↑ 12 bis ↑ 38) Abend-Cmax: ↔ mg und Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovi
Morgen-Cmin: ↑ 42% (↑ 9 bis ↑ 86) r Viatris wird nicht empfohlen. Bei
Abend-Cmin: ↑ 24% (↑ 3 bis ↑ 50) der Anwendung von Efavirenz/Emtricitab
Efavirenz: AUC: ↑ 21% (↑ 10 bis ↑ 34) in/Tenofovir Viatris in Kombination
Cmax: ↑ 14% (↑ 4 bis ↑ 26) Cmin: ↑ mit niedrig dosiertem Ritonavir
25% (↑ 7 bis ↑ 46) (Hemmung der sollte bedacht werden, dass aufgrund
CYP-vermittelten oxidativen der potenziellen pharmakodynamischen
Metabolisierung) Die Kombination von Interaktion vermehrt Efavirenz-assozii
Efavirenz und Ritonavir 500 mg oder erte unerwünschte Wirkungen auftreten
600 mg zweimal täglich wurde nicht können.
gut vertragen (es traten unter
anderem Schwindelgefühl, Übelkeit,
Parästhesien und erhöhte
Leberenzymwerte auf). Es liegen keine
ausreichenden Daten zur
Verträglichkeit von Efavirenz in
Kombination mit niedrig dosiertem
Ritonavir (100 mg ein- oder zweimal
täglich) vor.
Ritonavir/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Ritonavir/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Saquinavir/Ritonavir Interaktionen wurden nicht Es liegen keine ausreichenden Daten
/Efavirenz untersucht. Für die gleichzeitige vor, um eine Dosierungsempfehlung für
Anwendung von Efavirenz und niedrig eine Anwendung von Saquinavir/Ritonavi
dosiertem Ritonavir in Kombination r in Kombination mit Efavirenz/Emtrici
mit einem Proteaseinhibitor: siehe tabin/Tenofovir Viatris zu geben. Die
Abschnitt oben zu Ritonavir. gleichzeitige Anwendung von
Saquinavir/Ritonavir und
Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Viatris wird nicht empfohlen. Die
Anwendung von Efavirenz/Emtricitabin/T
enofovir Viatris in Kombination mit
Saquinavir als einzigem
Proteaseinhibitor wird nicht
empfohlen.
Saquinavir/Ritonavir Die gleichzeitige Anwendung von
/Tenofovirdisoproxil Tenofovirdisoproxil mit
Ritonavir-geboostetem Saquinavir
führte zu keinen klinisch
signifikanten pharmakokinetischen
Interaktionen.
Saquinavir/Ritonavir Interaktionen wurden nicht untersucht.
/Emtricitabin
Tipranavir/Ritonavir Obwohl Efavirenz mit den Enzymen des Bei Kombination von Tipranavir mit
/Efavirenz (750 mg CYP450-Systems interagiert, ergaben Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
b.i.d./200 mg sich keine signifikanten Änderungen Viatris ist keine Dosisanpassung
b.i.d./600 mg q.d.) der pharmakokinetischen Parameter. notwendig.
Bei Kombination von Efavirenz mit
Tipranavir/Ritonavir 750 mg/200 mg
ist keine Dosisanpassung notwendig.
Tipranavir/Emtricita Da Nukleosid-Analoga keinen
bin signifikanten Einfluss auf das
CYP450-Enzymsystem verursachen, wird
keine Dosisanpassung bei
gleichzeitiger Anwendung von
Tipranavir zusammen mit Emtricitabin
empfohlen.
Tipranavir/Tenofovir Gleichzeitige Anwendung von
disoproxil Tipranavir mit Tenofovirdisoproxil
rief keine Interaktionen hervor.
CCR5 Antagonist
Maraviroc/Efavirenz Maraviroc: AUC12h: ↓ 45% (↓ 38 bis ↓ Bei gleichzeitiger Gabe mit
(100 mg b.i.d./600 51) Cmax: ↓ 51% (↓ 37 bis ↓ 62) Die Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
mg q.d.) Konzentration von Efavirenz wurde Viatris und ohne einen starken
nicht gemessen, es wird kein Effekt CYP3A4-Hemmer muss die Dosis von
erwartet. Maraviroc auf zweimal täglich 600 mg
erhöht werden.
Maraviroc/Tenofovird Maraviroc: AUC12h: ↔ Cmax: ↔ Die
isoproxil (300 mg Konzentration von Tenofovir wurde
b.i.d./300 mg q.d.) nicht gemessen, es wird kein Effekt
erwartet.
Maraviroc/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Integrase-Strangtran
sfer-Hemmer
Raltegravir/Efaviren Raltegravir: AUC: ↓ 36% C12h: ↓ 21% Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
z (400 mg Einzeldosi Cmax: ↓ 36% (Induktion von UGT1A1) Viatris und Raltegravir können ohne
s/-) Dosisanpassung gleichzeitig
angewendet werden.
Raltegravir/Tenofovi Raltegravir: AUC: ↑ 49% C12h: ↑ 3%
rdisoproxil (400 mg Cmax: ↑ 64% (Mechanismus der
b.i.d/-) Interaktion unbekannt) Tenofovir:
AUC: ↓ 10% C12h: ↓ 13% Cmax: ↓ 23%
Raltegravir/Emtricit Interaktionen wurden nicht untersucht.
abin
NRTIs und NNRTIs
NRTIs/Efavirenz Spezifische Interaktionsstudien von Aufgrund der Ähnlichkeit von
Efavirenz mit anderen NRTIs als Lamivudin und Emtricitabin darf
Lamivudin, Zidovudin und Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Tenofovirdisoproxil wurden nicht Viatris nicht gleichzeitig mit
durchgeführt. Klinisch relevante Lamivudin angewendet werden (siehe
Interaktionen sind nicht zu erwarten, "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
da NRTIs und Efavirenz über ).
unterschiedliche Wege metabolisiert
werden und daher eine Kompetition um
die gleichen metabolischen Enzyme und
Ausscheidungswege unwahrscheinlich
ist.
NNRTIs/Efavirenz Interaktionen wurden nicht untersucht. Da die Anwendung von zwei NNRTIs sich
hinsichtlich der Wirksamkeit und
Sicherheit als nicht sinnvoll
erwiesen hat, wird die gleichzeitige
Anwendung von Efavirenz/Emtricitabin/T
enofovir Viatris und einem weiteren
NNRTI nicht empfohlen.
Didanosin/Tenofovird Die gleichzeitige Anwendung von Die gleichzeitige Anwendung von
isoproxil Tenofovirdisoproxil und Didanosin Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
führt zu einem Anstieg der Viatris und Didanosin wird nicht
systemischen Exposition von Didanosin empfohlen (siehe "Warnhinweise und
um 40-60%, wodurch das Risiko für Vorsichtsmassnahmen" ).
Didanosin-bedingte unerwünschte
Wirkungen erhöht sein könnte. Seltene
Fälle von Pankreatitis und
Laktatazidose, mitunter tödlich,
wurden berichtet. Die gleichzeitige
Anwendung von Tenofovirdisoproxil und
Didanosin 400 mg täglich war mit
einer signifikanten Abnahme der
CD4-Zellzahl assoziiert,
möglicherweise durch eine
intrazelluläre Interaktion
verursacht, die zu einem Anstieg an
phosphoryliertem (d.h. aktivem)
Didanosin führte. Bei einer auf 250
mg verringerten Dosis von Didanosin,
gleichzeitig mit Tenofovirdisoproxil
angewendet, wurde bei verschiedenen
untersuchten Kombinationen zur
Behandlung der HIV-1-Infektion eine
hohe Rate an virologischem Versagen
berichtet.
Didanosin/Efavirenz Interaktionen wurden nicht untersucht.
Didanosin/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Antivirale Arzneimit
tel gegen HCV
Elbasvir/Efavirenz Elbasvir: AUC: ↓ 54% Cmax: ↓ 45% Die gleichzeitige Verabreichung von
(50 mg q.d./600 mg C24h: ↓ 59% (CYP3A4- oder Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
q.d.) P-gp-Induktion – Effekt auf Elbasvir) Viatris mit Elbasvir/Grazoprevir ist
Efavirenz: AUC: ↔ Cmax: ↔ C24h: ↔ kontraindiziert, da es zu einem
Verlust der virologischen Antwort auf
Elbasvir/Grazoprevir kommen kann.
Grazoprevir/Efaviren Grazoprevir: AUC: ↓ 83% Cmax: ↓ 87%
z (200 mg q.d./600 C24h: ↓ 69% (CYP3A4- oder
mg q.d.) P-gp-Induktion – Effekt auf
Grazoprevir) Efavirenz: AUC: ↔ Cmax:
↔ C24h: ↔
Boceprevir/Efavirenz Boceprevir: AUC: ↔ 19%* Cmax: ↔ 8% Die Talspiegel von Boceprevir im
(800 mg q8h/600 mg Cmin: ↓ 44% Efavirenz: AUC: ↔ 20% Plasma waren bei Verabreichung mit
q.d.) Cmax: ↔ 11% (CYP3A-Induktion – Efavirenz, einem Wirkstoff von
Auswirkung auf Boceprevir) *0-8 Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Stunden Viatris, vermindert. Das klinische
Ergebnis dieser beobachteten Senkung
der Talspiegel von Boceprevir wurde
nicht direkt untersucht.
Boceprevir/Tenofovir Boceprevir: AUC: ↑ 8%* Cmax: ↑ 5%
disoproxil (800 mg Cmin: ↑ 8% Tenofovir: AUC: ↑ 5% Cmax:
q8h/300 mg q.d.) ↑ 32% *0-8 Stunden
Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir: AUC: ↓ 34% (↓ 41 bis ↓ Eine Dosisanpassung wird nicht
r (90 mg/400 mg 25) Cmax: ↓ 34% (↓ 41 bis ↑ 25) Cmin: empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
q.d.) + Efavirenz/Em ↓ 34% (↓ 43 bis ↑ 24) Sofosbuvir: ionen könnten Tenofovirdisoproxil-asso
tricitabin/Tenofovir AUC: ↔ Cmax: ↔ GS-3310071: AUC: ↔ ziierte unerwünschte Wirkungen,
disoproxil (600 Cmax: ↔ Cmin: ↔ Efavirenz: AUC: ↔ darunter Nierenfunktionsstörungen,
mg/200 mg/300 mg Cmax: ↔ Cmin: ↔ Emtricitabin: AUC: ↔ verstärken. Die Nierenfunktion sollte
q.d.) Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 98% engmaschig überwacht werden (siehe
(↑ 77 bis ↑ 123) Cmax: ↑ 79% (↑ 56 "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
bis ↑ 104) Cmin: ↑ 163% (↑ 137 bis ↑ ).
197)
Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↑ 38% (↑ 14 Bei gleichzeitiger Anwendung von
ir (400 mg/100 mg bis ↑ 67) GS-3310071: AUC: ↔ Cmax: ↔ Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
q.d.) + Efavirenz/Em Cmin: ↔ Velpatasvir: AUC: ↓ 53% (↓ 61 Viatris und Sofosbuvir/Velpatasvir
tricitabin/Tenofovir bis ↓ 43) Cmax: ↓ 47% (↓ 57 bis ↓ 36) oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprev
disoproxil (600 Cmin: ↓ 57% (↓ 64 bis ↓ 48) ir ist davon auszugehen, dass die
mg/200 mg/300 mg Efavirenz: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Plasmakonzentrationen von Velpatasvir
q.d.) Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ und Voxilaprevir absinken. Die
Tenofovir: AUC: ↑ 81% (↑ 68 bis ↑ 94) gleichzeitige Anwendung von
Cmax: ↑ 77% (↑ 53 bis ↑ 104) Cmin: ↑ Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
121% (↑ 100 to ↑ 143) Viatris und Sofosbuvir/Velpatasvir
oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprev
ir wird nicht empfohlen (siehe
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
).
Sofosbuvir/Velpatasv Interaktionen wurden nur mit
ir/Voxilaprevir Sofosbuvir/Velpatasvir untersucht.
(400 mg/100 mg/100 Erwartet: Voxilaprevir: ↓
mg q.d.) + Efavirenz
/Emtricitabin/Tenofo
virdisoproxil (600
mg/200 mg/300 mg
q.d.)
Sofosbuvir (400 mg Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↓ 19% (↓ 40 Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
q.d.) + Efavirenz/Em bis ↑ 10) GS-3310071: AUC: ↔ Cmax: ↓ Viatris und Sofosbuvir können ohne
tricitabin/Tenofovir 23% (↓ 30 bis ↑ 16) Efavirenz: AUC: ↔ Dosisanpassung gleichzeitig
disoproxil (600 Cmax: ↔ Cmin: ↔ Emtricitabin: AUC: ↔ angewendet werden.
mg/200 mg/300 mg Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↔
q.d.) Cmax: ↑ 25% (↑ 8 bis ↑ 45) Cmin: ↔
Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir: AUC: ↑ 96% (↑ 74 bis ↑ Erhöhte Plasmakonzentrationen von
r (90 mg/400 mg 121) Cmax: ↑ 68% (↑ 54 bis ↑ 84) Tenofovir, bedingt durch eine
q.d.) + Atazanavir/R Cmin: ↑ 118% (↑ 91 bis ↑ 150) gleichzeitige Verabreichung von
itonavir (300 mg Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Tenofovirdisoproxil, Ledipasvir/Sofosb
q.d./100 mg q.d.) + GS-3310071: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ uvir und Atazanavir/Ritonavir, können
Emtricitabin/Tenofov 42% (↑ 34 bis ↑ 49) Atazanavir: AUC: verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil
irdisoproxil (200 ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ 63% (↑ 45 bis ↑ 84) assoziierten unerwünschten Wirkungen
mg/300 mg q.d.)2 Ritonavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ 45% führen, einschliesslich
(↑ 27 bis ↑ 64) Emtricitabin: AUC: ↔ Nierenfunktionsstörungen. Die
Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↔ Sicherheit von Tenofovirdisoproxil
Cmax: ↑ 47% (↑ 37 bis ↑ 58) Cmin: ↑ bei Verabreichung mit Ledipasvir/Sofos
47% (↑ 38 bis ↑ 57) buvir und einem pharmakokinetischen
Booster (z.B. Ritonavir oder
Cobicistat) wurde nicht ausreichend
untersucht. Wenn keine Alternativen
zur Verfügung stehen, sollte diese
Kombination mit Vorsicht und unter
engmaschiger Überwachung der
Nierenfunktion angewendet werden
(siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ).
Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Erhöhte Plasmakonzentrationen von
r (90 mg/400 mg Sofosbuvir: AUC: ↓ 27% (↓ 35 bis ↓ Tenofovir, bedingt durch eine
q.d.) + Darunavir/Ri 18) Cmax: ↓ 37% (↓ 48 bis ↓ 25) gleichzeitige Verabreichung von
tonavir (800 mg GS-3310071: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovirdisoproxil, Ledipasvir/Sofosb
q.d./100 mg q.d.) + Darunavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ uvir und Darunavir/Ritonavir können
Emtricitabin/Tenofov Ritonavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ 48% verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil
irdisoproxil (200 (↑ 34 bis ↑ 63) Emtricitabin: AUC: ↔ assoziierten unerwünschten Wirkungen
mg/300 mg q.d.)2 Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 50% führen, einschliesslich
(↑ 42 bis ↑ 59) Cmax: ↑ 64% (↑ 54 bis Nierenfunktionsstörungen. Die
↑ 74) Cmin: ↑ 59% (↑ 49 bis ↑ 70) Sicherheit von Tenofovirdisoproxil
bei Verabreichung mit Ledipasvir/Sofos
buvir und einem pharmakokinetischen
Booster (z.B. Ritonavir oder
Cobicistat) wurde nicht ausreichend
untersucht. Wenn keine Alternativen
zur Verfügung stehen, sollte diese
Kombination mit Vorsicht und unter
engmaschiger Überwachung der
Nierenfunktion angewendet werden
(siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ).
Simeprevir/Efavirenz Simeprevir: AUC: ↓ 71% (↓ 67 bis ↓ Die gleichzeitige Anwendung von
(150 mg q.d./600 74) Cmax: ↓ 51% (↓ 46 bis ↓ 56) Cmin: Simeprevir mit Efavirenz führte zu
mg q.d.) ↓ 91% (↓ 88 bis ↓ 92) Efavirenz: AUC: einer signifikanten Abnahme der
↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ "Kein Effekt" (↔) Simeprevir-Plasmakonzentration
entspricht einer Abnahme des aufgrund einer Induktion von CYP3A
geschätzten mittleren Verhältnisses durch Efavirenz. Dadurch kann die
von ≤20% oder einer Erhöhung des therapeutische Wirkung von Simeprevir
geschätzten mittleren Verhältnisses verloren gehen. Die gleichzeitige
von ≤25% (Induktion von CYP3A4) Anwendung von Simeprevir mit
Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Viatris wird nicht empfohlen.
Glecaprevir/Pibrenta Erwartet: Glecaprevir: ↓ Die gleichzeitige Anwendung von
svir/Efavirenz Pibrentasvir: ↓ (Induktion von CYP3A4 Glecaprevir/Pibrentasvir mit
und P-gp) Die gleichzeitige Anwendung Efavirenz, einem Bestandteil von
von Glecaprevir/Pibrentasvir mit Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Efavirenz, einem Bestandteil von Viatris, ist kontraindiziert (siehe
Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir "Kontraindikationen" ).
Viatris, kann deren Plasmakonzentratio
nen signifikant verringern, was zu
einer verminderten therapeutischen
Wirkung führt.
Antibiotika
Clarithromycin/Efavi Clarithromycin: AUC: ↓ 39% (↓ 30 bis Die klinische Relevanz dieser
renz (500 mg b.i.d./ ↓ 46) Cmax: ↓ 26% (↓ 15 bis ↓ 35) Plasmaspiegeländerungen von
400 mg q.d.) Clarithromycin 14-hydroxymetabolit: Clarithromycin ist nicht bekannt.
AUC: ↑ 34% (↑ 18 bis ↑ 53) Cmax: ↑ Alternativen zu Clarithromycin (z.B.
49% (↑ 32 bis ↑ 69) Efavirenz: AUC: ↔ Azithromycin) können in Erwägung
Cmax: ↑ 11% (↑ 3 bis ↑ 19) (Induktion gezogen werden. Andere Makrolidantibio
von CYP3A4) Exanthembildung bei 46% tika wie Erythromycin wurden in
der nicht-infizierten Probanden bei Kombination mit Efavirenz/Emtricitabin
gleichzeitiger Anwendung von /Tenofovir Viatris nicht untersucht.
Efavirenz und Clarithromycin.
Clarithromycin/Emtri Interaktionen wurden nicht untersucht.
citabin
Clarithromycin/Tenof Interaktionen wurden nicht untersucht.
ovirdisoproxil
Antibiotika gegen
Mykobakterien
Rifabutin/Efavirenz Rifabutin: AUC: ↓ 38% (↓ 28 bis ↓ 47) In Kombination mit Efavirenz/Emtricita
(300 mg q.d./600 mg Cmax: ↓ 32% (↓ 15 bis ↓ 46) Cmin: ↓ bin/Tenofovir Viatris sollte die
q.d.) 45% (↓ 31 bis ↓ 56) Efavirenz: AUC: ↔ tägliche Dosis von Rifabutin um 50%
Cmax: ↔ Cmin: ↓ 12% (↓ 24 bis ↑ 1) erhöht werden. Wird Rifabutin zwei-
(Induktion von CYP3A4) oder dreimal wöchentlich in
Kombination mit Efavirenz/Emtricitabin
/Tenofovir Viatris angewendet, ist
eine Verdoppelung der Rifabutin-Dosis
in Betracht zu ziehen. Diese
Dosisanpassung ist klinisch nicht
ausreichend untersucht worden.
Individuelle Verträglichkeit und
virologisches Ansprechen sollten bei
der gleichzeitigen Gabe von
Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Viatris mit Rifabutin überprüft
werden.
Rifabutin/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Rifabutin/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Rifampicin/Efavirenz Efavirenz: AUC: ↓ 26% (↓ 15 bis ↓ 36) Bei Anwendung von Efavirenz/Emtricitab
(600 mg q.d./600 Cmax: ↓ 20% (↓ 11 bis ↓ 28) Cmin: ↓ in/Tenofovir Viatris mit Rifampicin
mg q.d.) 32% (↓ 15 bis ↓ 46) (Induktion von bei Patienten, die 50 kg oder mehr
CYP3A4 und CYP2B6) wiegen, kann die zusätzliche Gabe von
200 mg Efavirenz pro Tag (800 mg
insgesamt) zu einer ähnlichen
Efavirenz-Exposition führen wie die
Einnahme der täglichen Efavirenzdosis
von 600 mg ohne Rifampicin. Diese
Dosisanpassung ist klinisch nicht
ausreichend untersucht worden.
Individuelle Verträglichkeit und
virologisches Ansprechen sollten bei
Dosisanpassungen in Betracht gezogen
werden. Eine Anpassung der
Rifampicin-Dosis bei gleichzeitiger
Gabe mit Efavirenz/Emtricitabin/Tenofo
vir Viatris wird nicht empfohlen.
Rifampicin/Tenofovir Rifampicin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Tenofovir:
disoproxil (600 mg AUC: ↔ Cmax: ↔
q.d./300 mg q.d.)
Rifampicin/Emtricita Interaktionen wurden nicht untersucht.
bin
Antimykotika
Itraconazol/Efaviren Itraconazol AUC: ↓ 39% (↓ 21 bis ↓ Da keine Dosisempfehlung für
z (200 mg b.i.d./600 53) Cmax: ↓ 37% (↓ 20 bis ↓ 51) Cmin: Itraconazol bei Anwendung mit
mg q.d.) ↓ 44% (↓ 27 bis ↓ 58) (verminderte Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Itraconazol-Konzentrationen: Viatris gemacht werden kann, sollte
Induktion von CYP3A4) Hydroxyitraconaz eine alternative antimykotische
ol: AUC: ↓ 37% (↓ 14 bis ↓ 55) Cmax: Therapie erwogen werden.
↓ 35% (↓ 12 bis ↓ 52) Cmin: ↓ 43% (↓
18 bis ↓ 60) Efavirenz: AUC: ↔ Cmax:
↔ Cmin: ↔
Itraconazol/Emtricit Interaktionen wurden nicht untersucht.
abin
Itraconazol/Tenofovi Interaktionen wurden nicht untersucht.
rdisoproxil
Posaconazol/Efaviren Posaconazol: AUC: ↓ 50% Cmax: ↓ 45% Die gleichzeitige Anwendung von
z (400 mg b.i.d./400 (Induktion von UDP-G) Posaconazol und Efavirenz/Emtricitabin
mg q.d.) /Tenofovir Viatris sollte vermieden
werden, es sei denn, der Nutzen für
den Patienten überwiegt die Risiken.
Posaconazol/Emtricit Interaktionen wurden nicht untersucht.
abin
Posaconazol/Tenofovi Interaktionen wurden nicht untersucht
rdisoproxil
Voriconazol/Efaviren Voriconazol: AUC: ↓ 77% Cmax: ↓ 61% Da Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
z (200 mg b.i.d./400 Efavirenz: AUC: ↑ 44% Cmax: ↑ 38% Viatris eine Fixkombination ist, kann
mg q.d.) (kompetitive Hemmung der oxidativen die Efavirenz-Dosis nicht verändert
Metabolisierung) Die gleichzeitige werden; Voriconazol und
Anwendung von Standarddosen von Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Efavirenz und Voriconazol ist Viatris dürfen daher nicht
kontraindiziert (siehe "Kontraindikati gleichzeitig angewendet werden.
onen" ).
Voriconazol/Emtricit Interaktionen wurden nicht untersucht
abin
Voriconazol/Tenofovi Interaktionen wurden nicht untersucht
rdisoproxil
Antimalariamittel
Artemether/Lumefantr Artemether: AUC: ↓ 51% Cmax: ↓ 21% Da verringerte Konzentrationen von
in/Efavirenz (80/480 Dihydroartemisinin (aktiver Artemether, Dihydroartemisinin oder
mg b.i.d./600 mg Metabolit): AUC: ↓ 46% Cmax: ↓ 38% Lumefantrin zu einer verringerten
q.d.) Lumefantrin: AUC: ↓ 21% Cmax: ↔ Wirksamkeit der Antimalaria-Arzneimitt
Efavirenz: AUC: ↓ 17% Cmax: ↔ el führen können, ist Vorsicht
(CYP3A4-Induktion) geboten, wenn Efavirenz/Emtricitabin/T
enofovir Viatris zusammen mit
Artemether/Lumefantrin Tabletten
verabreicht wird.
Artemether/Lumefantr Interaktionen wurden nicht untersucht
in/Emtricitabin
Artemether/Lumefantr Interaktionen wurden nicht untersucht
in/Tenofovirdisoprox
il
Atovaquon und Atovaquon: AUC: ↓ 75% (↓ 62 bis ↓ 84) Eine gleichzeitige Anwendung von
Proguanil-hydrochlor Cmax: ↓ 44% (↓ 20 bis ↓ 61) Atovaquon/Proguanil und
id/Efavirenz (250/10 Proguanil: AUC: ↓ 43% (↓ 7 bis ↓ 65) Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
0 mg Einzeldosis/600 Cmax: ↔ Viatris sollte vermieden werden.
mg q.d.)
Atovaquon und Interaktionen wurden nicht untersucht.
Proguanil-hydrochlor
id/Emtricitabin
Atovaquon und Interaktionen wurden nicht untersucht.
Proguanil-hydrochlor
id/Tenofovirdisoprox
il
Antikonvulsiva
Carbamazepin/Efavire Carbamazepin: AUC: ↓ 27% (↓ 20 bis ↓ Für die Anwendung von Efavirenz/Emtric
nz (400 mg q.d./600 33) Cmax: ↓ 20% (↓ 15 bis ↓ 24) Cmin: itabin/Tenofovir Viatris mit
mg q.d.) ↓ 35% (↓ 24 bis ↓ 44) Efavirenz: AUC: Carbamazepin kann keine
↓ 36% (↓ 32 bis ↓ 40) Cmax: ↓ 21% (↓ Dosierungsempfehlung gegeben werden.
15 bis ↓ 26) Cmin: ↓ 47% (↓ 41 bis ↓ Es sollte eine alternative
53) (verminderte Carbamazepin-Konzentr antikonvulsive Therapie erwogen
ationen: CYP3A4-Induktion; werden. Der Plasmaspiegel von
verminderte Efavirenz-Konzentrationen: Carbamazepin sollte periodisch
Induktion von CYP3A4 und CYP2B6) Die überwacht werden.
gleichzeitige Anwendung höherer Dosen
von Efavirenz oder Carbamazepin wurde
nicht untersucht.
Carbamazepin/Emtrici Interaktionen wurden nicht untersucht.
tabin
Carbamazepin/Tenofov Interaktionen wurden nicht untersucht.
irdisoproxil
Phenytoin, Phenobarb Interaktionen mit Efavirenz, Bei gleichzeitiger Anwendung von
ital und andere Emtricitabin oder Tenofovirdisoproxil Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Antikonvulsiva, die wurden nicht untersucht. Es besteht Viatris und einem Antikonvulsivum,
Substrate der die Möglichkeit einer Senkung oder das ein Substrat der CYP450-Isoenzyme
CYP450-Isoenzyme Erhöhung der Plasmakonzentrationen ist, sollte eine periodische
sind. von Phenytoin, Phenobarbital und Überwachung der Antikonvulsiva-Spiegel
anderen Antikonvulsiva, die Substrate durchgeführt werden.
der CYP450-Isoenzyme sind, wenn sie
gleichzeitig mit Efavirenz angewendet
werden.
Vigabatrin/Efavirenz Interaktionen wurden nicht Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Gabapentin/Efaviren untersucht. Klinisch relevante Viatris und Vigabatrin oder
z Interaktionen werden nicht erwartet, Gabapentin können ohne Dosisanpassung
da Vigabatrin und Gabapentin gleichzeitig angewendet werden.
ausschliesslich unverändert mit dem
Urin ausgeschieden werden und es
daher unwahrscheinlich ist, dass sie
um dieselben metabolischen
Enzymsysteme und Eliminationswege
konkurrieren wie Efavirenz.
Vigabatrin/Emtricita Interaktionen wurden nicht untersucht.
bin Gabapentin/Emtri
citabin
Vigabatrin/Tenofovir Interaktionen wurden nicht untersucht.
disoproxil Gabapenti
n/Tenofovirdisoproxi
l
Antikoagulantien
Warfarin/Efavirenz Interaktionen wurden nicht Bei gleichzeitiger Anwendung mit
Acenocoumarol/Efavir untersucht. Die Plasmakonzentrationen Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
enz und Wirkungen von Warfarin oder Viatris können Dosisanpassungen von
Acenocoumarol werden durch Efavirenz Warfarin oder Acenocoumarol notwendig
möglicherweise erhöht oder vermindert werden.
bzw. verstärkt oder abgeschwächt.
Antidepressiva
Selektive Serotonin-
Wiederaufnahme-Inhib
itoren (SSRIs)
Sertralin/Efavirenz Sertralin: AUC: ↓ 39% (↓ 27 bis ↓ 50) Bei gleichzeitiger Anwendung mit
(50 mg q.d./600 mg Cmax: ↓ 29% (↓ 15 bis ↓ 40) Cmin: ↓ Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
q.d.) 46% (↓ 31 bis ↓ 58) Efavirenz: AUC: ↔ Viatris sollten sich Erhöhungen der
Cmax: ↑ 11% (↑ 6 bis ↑ 16) Cmin: ↔ Sertralin-Dosierung nach dem
(Induktion von CYP3A4) klinischen Ansprechen richten.
Sertralin/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Sertralin/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Paroxetin/Efavirenz Paroxetin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
(20 mg q.d./600 mg Efavirenz: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Viatris und Paroxetin können ohne
q.d.) Dosisanpassung gleichzeitig
angewendet werden.
Paroxetin/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Paroxetin/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Fluoxetin/Efavirenz Interaktionen wurden nicht Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
untersucht. Da Fluoxetin ein mit Viatris und Fluoxetin können ohne
Paroxetin vergleichbares Dosisanpassung gleichzeitig
metabolisches Profil hat, d.h. einen angewendet werden.
starken hemmenden Effekt auf CYP2D6,
sind für Fluoxetin gleichfalls keine
Interaktionen zu erwarten.
Fluoxetin/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Fluoxetin/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Noradrenalin- und
Dopamin-Wiederaufnah
me-Inhibitor
Bupropion/Efavirenz Bupropion: AUC: ↓ 55% (↓ 48 bis ↓ 62) Eine Erhöhung der Bupropion-Dosis
[150 mg Einzeldosis Cmax: ↓ 34% (↓ 21 bis ↓ 47) sollte sich nach dem klinischen
(verzögerte Freisetz Hydroxybupropion: AUC: ↔ Cmax: ↑ 50% Ansprechen richten, doch sollte die
ung)/600 mg q.d.] (↑ 20 bis ↑ 80) (Induktion von CYP2B6) empfohlene maximale Bupropion-Konzentr
ation nicht überschritten werden. Für
Efavirenz ist keine Dosisanpassung
notwendig.
Bupropion/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Bupropion/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Kardiaka
Kalziumkanalblocker
Diltiazem/Efavirenz Diltiazem: AUC: ↓ 69% (↓ 55 bis ↓ 79) Bei gleichzeitiger Anwendung mit
(240 mg q.d./600 mg Cmax: ↓ 60% (↓ 50 bis ↓ 68) Cmin: ↓ Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
q.d.) 63% (↓ 44 bis ↓ 75) Desacetyldiltiazem Viatris sollten sich Dosisanpassungen
: AUC: ↓ 75% (↓ 59 bis ↓ 84) Cmax: ↓ von Diltiazem nach dem klinischen
64% (↓ 57 bis ↓ 69) Cmin: ↓ 62% (↓ 44 Ansprechen richten (siehe die
bis ↓ 75) N-monodesmethyldiltiazem: Fachinformation von Diltiazem).
AUC: ↓ 37% (↓ 17 bis ↓ 52) Cmax: ↓
28% (↓ 7 bis ↓ 44) Cmin: ↓ 37% (↓ 17
bis ↓ 52) Efavirenz: AUC: ↑ 11% (↑ 5
bis ↑ 18) Cmax: ↑ 16% (↑ 6 bis ↑ 26)
Cmin: ↑ 13% (↑ 1 bis ↑ 26) (Induktion
von CYP3A4) Der Anstieg der
pharmakokinetischen Parameter von
Efavirenz wird nicht als klinisch
signifikant erachtet.
Diltiazem/Emtricitab Interaktionen wurden nicht untersucht.
in
Diltiazem/Tenofovird Interaktionen wurden nicht untersucht.
isoproxil
Verapamil, Felodipin Interaktionen mit Efavirenz, Bei gleichzeitiger Anwendung mit
, Nifedipin und Emtricitabin oder Tenofovirdisoproxil Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Nicardipin wurden nicht untersucht. Wenn Viatris sollten sich Dosisanpassungen
Efavirenz gleichzeitig mit einem von Kalziumkanalblockern nach dem
Kalziumkanalblocker angewendet wird, klinischen Ansprechen richten (siehe
der ein Substrat des CYP3A4-Enzyms die Fachinformation für den
ist, ist eine Abnahme der Kalziumkanalblocker).
Konzentration des Kalziumkanalblockers
im Plasma möglich.
Lipidsenker
HMG-CoA-Reduktase-He
mmer
Atorvastatin/Efavire Atorvastatin: AUC: ↓ 43% (↓ 34 bis ↓ Die Cholesterinwerte sollten
nz (10 mg q.d./600 50) Cmax: ↓ 12% (↓ 1 bis ↓ 26) periodisch überwacht werden. Bei
mg q.d.) 2-Hydroxyatorvastatin: AUC: ↓ 35% (↓ gleichzeitiger Anwendung mit
13 bis ↓ 40) Cmax: ↓ 13% (↓ 0 bis ↓ Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
23) 4-Hydroxyatorvastatin: AUC: ↓ 4% Viatris können Dosisanpassungen von
(↓ 0 bis ↓ 31) Cmax: ↓ 47% (↓ 9 bis ↓ Atorvastatin notwendig werden (siehe
51) Aktive HMG-CoA-Reduktase-Hemmer die Fachinformation für Atorvastatin).
insgesamt: AUC: ↓ 34% (↓ 21 bis ↓ 41)
Cmax: ↓ 20% (↓ 2 bis ↓ 26)
Atorvastatin/Emtrici Interaktionen wurden nicht untersucht.
tabin
Atorvastatin/Tenofov Interaktionen wurden nicht untersucht.
irdisoproxil
Pravastatin/Efaviren Pravastatin: AUC: ↓ 40% (↓ 26 bis ↓ Die Cholesterinwerte sollten
z (40 mg q.d./600 57) Cmax: ↓ 18% (↓ 59 bis ↑ 12) periodisch überwacht werden. Bei
mg q.d.) gleichzeitiger Anwendung mit
Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Viatris können Dosisanpassungen von
Pravastatin notwendig werden (siehe
die Fachinformation für Pravastatin).
Pravastatin/Emtricit Interaktionen wurden nicht untersucht.
abin
Pravastatin/Tenofovi Interaktionen wurden nicht untersucht.
rdisoproxil
Simvastatin/Efaviren Simvastatin: AUC: ↓ 69% (↓ 62 bis ↓ Die Cholesterinwerte sollten
z (40 mg q.d./600 73) Cmax: ↓ 76% (↓ 63 bis ↓ 79) periodisch überwacht werden. Bei
mg q.d.) Simvastatinsäure: AUC: ↓ 58% (↓ 39 gleichzeitiger Anwendung mit
bis ↓ 68) Cmax: ↓ 51% (↓ 32 bis ↓ 58) Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Aktive HMG-CoA-Reduktase-Hemmer Viatris können Dosisanpassungen von
insgesamt: AUC: ↓ 60% (↓ 52 bis ↓ 68) Simvastatin notwendig werden (siehe
Cmax: ↓ 62% (↓ 55 bis ↓ 78) die Fachinformation für Simvastatin).
(Induktion von CYP3A4) Die
gleichzeitige Anwendung von Efavirenz
mit Atorvastatin, Pravastatin oder
Simvastatin beeinflusste die AUC-
oder die Cmax-Werte von Efavirenz
nicht.
Simvastatin/Emtricit Interaktionen wurden nicht untersucht.
abin
Simvastatin/Tenofovi Interaktionen wurden nicht untersucht.
rdisoproxil
Rosuvastatin/Efavire Interaktionen wurden nicht Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
nz untersucht. Rosuvastatin wird Viatris und Rosuvastatin können ohne
grösstenteils unverändert mit den Dosisanpassung gleichzeitig
Fäzes ausgeschieden, daher ist eine angewendet werden.
Interaktion mit Efavirenz nicht zu
erwarten.
Rosuvastatin/Emtrici Interaktionen wurden nicht untersucht.
tabin
Rosuvastatin/Tenofov Interaktionen wurden nicht untersucht.
irdisoproxil
Hormonelle Kontrazep
tiva
Oral: Ethinylestradi Ethinylestradiol: AUC: ↔ Cmax: ↔ Zusätzlich zu hormonellen
ol+Norgestimat/Efavi Cmin: ↓ 8% (↑ 14 bis ↓ 25) Kontrazeptiva muss eine zuverlässige
renz (0,035 mg+0,25 Norelgestromin (aktiver Metabolit): mechanische Methode zur Verhütung
mg q.d./600 mg q.d.) AUC: ↓ 64% (↓ 62 bis ↓ 67) Cmax: ↓ angewendet werden (siehe
46% (↓ 39 bis ↓ 52) Cmin: ↓ 82% (↓ 79 "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
bis ↓ 85) Levonorgestrel (aktiver
Metabolit): AUC: ↓ 83% (↓ 79 bis ↓
87) Cmax: ↓ 80% (↓ 77 bis ↓ 83) Cmin:
↓ 86% (↓ 80 bis ↓ 90) (Metabolismusind
uktion) Efavirenz: keine klinisch
relevanten Interaktionen. Die
klinische Signifikanz dieser
Auswirkungen ist nicht bekannt.
Ethinylestradiol/Ten Ethinylestradiol: AUC: ↔ Cmax: ↔
ofovirdisoproxil Tenofovir: AUC: ↔ Cmax: ↔
(-/300 mg q.d.)
Norgestimat/Ethinyle Interaktionen wurden nicht untersucht.
stradiol/Emtricitabi
n
Injektion: Depomedro In einer dreimonatigen Interaktionsstu Aufgrund der limitierten zur
xyprogesteronacetat die zeigten sich bei Patienten, die Verfügung stehenden Daten muss
(DMPA)/Efavirenz eine Efavirenz-haltige antiretrovirale zusätzlich zu hormonellen
(150 mg i.m. Einzeld Therapie erhielten, verglichen mit Kontrazeptiva eine zuverlässige
osis DMPA) solchen, die keine antiretrovirale mechanische Methode zur Verhütung
Therapie erhielten, keine angewendet werden (siehe
signifikanten Unterschiede der "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
pharmakokinetischen Parameter von
MPA. Die Autoren einer anderen Studie
kamen zu ähnlichen Resultaten, obwohl
in dieser Studie die MPA-Plasmaspiegel
eine höhere Variabilität aufwiesen.
Entsprechend der Ovulationshemmung
blieben in beiden Studien die
Plasmaprogesteronspiegel für
Patienten, die Efavirenz und DMPA
erhielten, niedrig.
DMPA/Tenofovirdisopr Interaktionen wurden nicht untersucht.
oxil
DMPA/Emtricitabin Interaktionen wurden nicht untersucht.
Implantat: Etonogest Eine verminderte Exposition von Zusätzlich zu hormonellen
rel/Efavirenz Etonogestrel kann erwartet werden Kontrazeptiva muss eine zuverlässige
(Induktion von CYP3A4). Seit der mechanische Methode zur Verhütung
Markteinführung gab es gelegentlich angewendet werden (siehe
Meldungen über das Versagen von "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
Kontrazeptiva, die Etonogestrel
enthielten, bei mit Efavirenz
behandelten Patienten.
Etonogestrel/Tenofov Interaktionen wurden nicht untersucht.
irdisoproxil
Etonogestrel/Emtrici Interaktionen wurden nicht untersucht.
tabin
Immunsuppressiva
Durch CYP3A4 metabol Interaktionen wurden nicht Eine Dosisanpassung für das
isierte Immunsuppres untersucht. ↓ Exposition des Immunsuppressivum kann nötig sein. Es
siva (z.B. Cyclospor Immunsuppressivums kann erwartet wird eine engmaschige Überwachung der
in, Tacrolimus, werden (Induktion von CYP3A4). Diese Konzentrationen des Immunsuppressivums
Sirolimus)/Efavirenz Immunsuppressiva haben wahrscheinlich über mindestens 2 Wochen (bis zum
keinen Einfluss auf die Exposition Erreichen stabiler Konzentrationen)
von Efavirenz. empfohlen, wenn eine Behandlung mit
Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
Viatris begonnen oder beendet wird.
Tacrolimus/Emtricita Tacrolimus: AUC: ↔ Cmax: ↔ C24h: ↔
bin/Tenofovirdisopro Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ C24h: ↔
xil (0,1 mg/kg Tenofovirdisoproxil: AUC: ↔ Cmax: ↔
q.d./200 mg/300 mg C24h: ↔
q.d.)
Opioide
Methadon/Efavirenz Methadon: AUC: ↓ 52% (↓ 33 bis ↓ 66) Die gleichzeitige Anwendung mit
(35-100 mg q.d./600 Cmax: ↓ 45% (↓ 25 bis ↓ 59) Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
mg q.d.) (Induktion von CYP3A4) In einer Viatris sollte aufgrund des Risikos
Studie an HIV-Infizierten mit des Auftretens einer QTc-Verlängerung
intravenösem Drogenkonsum führte die vermieden werden (siehe
gleichzeitige Anwendung von Efavirenz "Kontraindikationen" ).
und Methadon zu einer Abnahme des
Plasmaspiegels von Methadon sowie
Opiat-Entzugserscheinungen. Die
Methadondosis wurde im Mittel um 22 %
erhöht, um die Entzugssymptome zu
lindern.
Methadon/Tenofovirdi Methadon: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔
soproxil (40-110 mg Tenofovir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔
q.d./300 mg q.d.)
Methadon/Emtricitabi Interaktionen wurden nicht untersucht.
n
Phytopharmaka
Johanniskraut Der Plasmaspiegel von Efavirenz kann Die gleichzeitige Anwendung von
(Hypericum perforatu durch die gleichzeitige Anwendung von Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
m)/Efavirenz Johanniskraut verringert werden. Dies Viatris und Johanniskraut ist
beruht auf der Induktion von kontraindiziert. Wenn ein Patient
Arzneimittel metabolisierenden bereits Johanniskraut einnimmt, muss
Enzymen und/oder Transportproteinen das Johanniskraut abgesetzt, die
durch Johanniskraut. Viruslast überprüft und wenn möglich
der Plasmaspiegel von Efavirenz
bestimmt werden. Der Plasmaspiegel
von Efavirenz kann nach dem Absetzen
von Johanniskraut ansteigen. Die
induzierende Wirkung von
Johanniskraut kann nach Absetzen der
Behandlung über mindestens 2 Wochen
anhalten.
Johanniskraut Interaktionen wurden nicht untersucht.
(Hypericum perforatu
m)/Emtricitabin
Johanniskraut Interaktionen wurden nicht untersucht.
(Hypericum perforatu
m)/Tenofovirdisoprox
il
Schwangerschaft, StillzeitEfavirenz/Emtricitabin/Tenofovir Viatris darf nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich (d.h. wenn keine anderen angemessenen Therapieoptionen verfügbar sind). Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von MaschinenEs wurden keine Studien zu den Wirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt. Sowohl im Zusammenhang mit Efavirenz als auch mit Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil wurde jedoch über Schwindelgefühle berichtet. Efavirenz kann auch Konzentrationsstörungen und/oder Schläfrigkeit hervorrufen. Der Patient ist anzuweisen, bei Auftreten dieser Symptome auf potenziell gefährliche Tätigkeiten wie Autofahren oder das Bedienen von Maschinen zu verzichten. Unerwünschte WirkungenDie Beurteilung der unerwünschten Wirkungen für die Fixkombination Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir Viatris basiert auf: Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil (n = 203)
Stoffwechsel- und Ernährungsstö
rungen
Häufig Anorexie
Gelegentlich Fettumverteilung, Hypertriglyzeridämie, Gewichtsverlust,
gesteigerter Appetit
Psychiatrische Erkrankungen
Häufig Albträume, Depression, depressive Stimmung, Angst,
Schlaflosigkeit, Stimmungsänderungen, abnorme Träume,
Schlafstörungen
Gelegentlich Verwirrtheitszustand, Orientierungslosigkeit,
Persönlichkeitsveränderungen, Stimmungsschwankungen, verminderte
Libido
Erkrankungen des Nervensystems
Sehr häufig Schwindelgefühl (10,8%)
Häufig Schläfrigkeit, Kopfschmerzen
Gelegentlich Zusammenhangloses Sprechen
Augenerkrankungen
Gelegentlich Verschwommenes Sehen, geänderte visuelle Tiefenwahrnehmung
Erkrankungen des Ohrs und des
Labyrinths
Gelegentlich Vertigo
Gefässerkrankungen
Häufig Flush
Erkrankungen des Gastrointestin
altrakts
Häufig Diarrhö, Übelkeit
Gelegentlich Akute Pankreatitis, Erbrechen, orale Parästhesie, orale
Hypästhesie, Flatulenz, Mundtrockenheit
Leber- und Gallenerkrankungen
Gelegentlich Akute Hepatitis
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautgewebes
Häufig Exantheme, nächtliches Schwitzen
Gelegentlich Pruritus
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und Knochenerkrank
ungen
Gelegentlich Myalgie
Erkrankungen der Nieren und
Harnwege
Häufig Erhöhtes Kreatinin
Erkrankungen der Geschlechtsorg
ane und der Brustdrüse
Gelegentlich Brustvergrösserung
Allgemeine Erkrankungen
Häufig Müdigkeit, vermehrte Energie
Gelegentlich Sich-nicht-normal-Fühlen, Überspanntheitsgefühl, Frösteln
Efavirenz+Emtricitabin+Tenofovirdisoproxil (n = 257)
Erkrankungen des Blutes und
des Lymphsystems
Gelegentlich Neutropenie
Stoffwechsel- und Ernährungss
törungen
Häufig Verminderter Appetit, gesteigerter Appetit
Gelegentlich Hypertriglyzeridämie, Anorexie
Psychiatrische Erkrankungen
Sehr häufig Abnorme Träume (17%)
Häufig Albträume, Depression, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen,
euphorische Stimmung
Gelegentlich Paranoia, psychomotorische Agitation, Wahnvorstellungen,
Verwirrtheitszustand, Angst, Aggression, Nervosität,
Orientierungslosigkeit
Erkrankungen des Nervensystem
s
Sehr häufig Schwindelgefühl (25%)
Häufig Schläfrigkeit, Benommenheit, Lethargie, Kopfschmerzen,
Konzentrationsstörung
Gelegentlich Amnesie, Ataxie, Gleichgewichtsstörungen, Geschmacksstörungen
Augenerkrankungen
Gelegentlich Verschwommenes Sehen
Erkrankungen des Ohrs und
des Labyrinths
Häufig Vertigo
Gefässerkrankungen
Häufig Flush
Erkrankungen der Atemwege,
des Brustraums und
Mediastinums
Gelegentlich Dyspnoe
Erkrankungen des Gastrointest
inaltrakts
Sehr häufig Übelkeit (18%)
Häufig Diarrhö, Erbrechen, Bauchschmerzen, Flatulenz, Bauchaufblähung,
Mundtrockenheit
Gelegentlich Dyspepsie
Erkrankungen der Haut und
des Unterhautgewebes
Sehr häufig Exantheme (11%)
Häufig Pruritus, Hyperpigmentierung der Haut, Dermatitis
Gelegentlich Urtikaria, Hauttrockenheit, Ekzem
Allgemeine Erkrankungen
Häufig Müdigkeit, Fieber
Gelegentlich Asthenie, Trunkenheitsgefühl
Efavirenz Emtricitabin Tenofovirdisoproxil
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Häufig Neutropenie
Gelegentlich Anämie
Erkrankungen des
Immunsystems
Gelegentlich Überempfindlichkeit
Nicht bekannt* Angioödem
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Sehr häufig Hypophosphatämie (12%)
Häufig Hypertriglyzeridämie Hyperglykämie,
Hypertriglyzeridämie
Gelegentlich Hypercholesterinämie
Nicht bekannt* Laktatazidose, Hypokaliämie
Psychiatrische
Erkrankungen
Häufig Depression (bei 1,6% Abnorme Träume,
in schwerer Form), Schlaflosigkeit
Angst, abnorme
Träume, Schlaflosigkei
t
Gelegentlich Selbstmordversuch,
Selbstmordgedanken,
Manie, Paranoia,
Halluzination,
euphorische Stimmung,
Affektlabilität,
Verwirrtheitszustand,
Aggression, Katatonie
Nicht bekannt* Vollzogener Suizid,
Psychose, Wahnvorstell
ungen, Neurose
Erkrankungen des
Nervensystems
Sehr häufig Kopfschmerzen (10,2%) Schwindelgefühl (28%)
Häufig Schläfrigkeit, Schwindelgefühl
Kopfschmerzen,
Konzentrationsstörung,
Schwindelgefühl
Gelegentlich Krämpfe, Amnesie,
abnormes Denken,
Ataxie, Koordinationss
törungen, Agitation
Nicht bekannt* Kleinhirn-bedingte
Koordinations- und
Gleichgewichtsstörunge
n, Tremor, Enzephalopa
thie
Augenerkrankungen
Gelegentlich Verschwommenes Sehen
Erkrankungen des
Ohrs und des Labyrin
ths
Gelegentlich Vertigo
Nicht bekannt* Tinnitus
Gefässerkrankungen
Nicht bekannt* Plötzliches Erröten
(Flushing)
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Nicht bekannt* Dyspnoe
Erkrankungen des
Gastrointestinaltrak
ts
Sehr häufig Diarrhö (14,0%), Diarrhö (22%), Erbrechen
Übelkeit (10,0%) (12%), Übelkeit (20%)
Häufig Diarrhö, Erbrechen, Erhöhte Amylasen Flatulenz
Bauchschmerzen, einschliesslich
Übelkeit erhöhter Pankreas-Amyl
ase, erhöhte Serum-Lip
ase, Erbrechen,
Bauchschmerzen,
Dyspepsie
Gelegentlich Akute Pankreatitis
Nicht bekannt* Pankreatitis, erhöhte
Serum-Amylase, Bauchschmerzen
Leber- und Gallenerk
rankungen
Häufig Erhöhte Aspartat-Amino Erhöhte Serum-AST
transferase (AST), und/oder erhöhte
erhöhte Alanin-Aminotr Serum-ALT, Hyperbiliru
ansferase (ALT), binämie
erhöhte Gammaglutamylt
ransferase (GGT)
Gelegentlich Akute Hepatitis
Nicht bekannt* Leberversagen Hepatitis, erhöhte Transaminas
ewerte, Hepatosteatose
Erkrankungen der
Haut und des Unterha
utgewebes
Sehr häufig Exantheme (11,6%,
alle Schweregrade 18%)
Häufig Pruritus Allergische Reaktion,
vesikulobullöses
Exanthem, pustulöses
Exanthem, makulopapulö
ses Exanthem, Exanthem
e, Pruritus, Urtikaria
, Hyperpigmentierung
der Haut
Gelegentlich Stevens-Johnson-Syndro
m, Erythema multiforme
, schweres Exanthem
(<1%)
Nicht bekannt* photoallergische Exantheme
Dermatitis
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Sehr häufig Erhöhte Kreatinkinase
(10,2%)
Häufig Abnahme der Knochenmineraldich
te**
Nicht bekannt* Rhabdomyolyse, Osteomalazie
(manifestiert als Knochenschme
rzen und selten Mitursache
bei Frakturen), Muskelschwäche
, Myopathie
Erkrankungen der
Nieren und Harnwege
Nicht bekannt* Akutes Nierenversagen,
Nierenversagen, akute
Tubulusnekrose, proximale
renale Tubulopathie
einschliesslich Fanconi-Syndro
m, Nephritis (einschliesslich
akuter interstitieller
Nephritis), nephrogener
Diabetes insipidus,
Niereninsuffizienz, erhöhtes
Kreatinin, Proteinurie,
Polyurie
Erkrankungen der
Geschlechtsorgane
und der Brustdrüse
Gelegentlich Gynäkomastie
Allgemeine Erkrankun
gen
Häufig Müdigkeit Schmerzen, Asthenie
Nicht bekannt* Asthenie
ÜberdosierungEinige Patienten, die versehentlich zweimal täglich 600 mg Efavirenz einnahmen, berichteten über verstärkte nervensystem-bedingte Symptome. Bei einem Patienten wurden unwillkürliche Muskelkontraktionen beobachtet. Eigenschaften/WirkungenATC-Code Efavirenz+ Emtricita Efavirenz+ Lamivudin
bin+ Tenofovirdisopr / Zidovudin (n =
oxil (n = 244) 243)
Resistenzanalyse 19 31
bis Woche 144
Genotypisierungen 19 (100%) 29 (100%)
während der Therapie
Efavirenz-Resistenz1 13 (68%) 21 (72%)
K103N 8 (42%) 18* (62%)
K101E 3 (16%) 3 (10%)
G190A/S 2 (10,5%) 4 (14%)
Y188C/H 1 (5%) 2 (7%)
V108I 1 (5%) 1 (3%)
P225H 0 2 (7%)
M184V/I 2 (10,5%) 10* (34,5%)
K65R 0 0
K70E 0 0
TAMs2 0 2 (7%)
Behandlungsgruppe
Endpunkt Efavirenz/Emtricitabin Fortführung der Unterschied zwischen
/ Tenofovirdisoproxil bisherigen Therapie Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir
(n = 203) n/N (%) (n = 97) n/N (%) disoproxil und der bisherigen
Therapie (95%-KI)
Patienten mit
HIV-1-RNA <50
Kopien/ml
Responder (TLOVR) 87,2% 84,5% 2,6% (-5,9% bis 11,1%)
PVR (KM) 94,5% 85,5% 8,9% (-7,7% bis 25,6%)
F=Ausgeschlossen 179/181 (98,9%) 85/87 (97,7%) 1,2% (-2,3% bis 6,7%)
F=Versagen 179/203 (88,2%) 85/97 (87,6%) 0,5% (-7,0% bis 9,3%)
Patienten mit
HIV-1-RNA <200
Kopien/ml
Responder (TLOVR) 89,2% 87,6% 1,1% (-6,7% bis 8,8%)
PVR (KM) 98,4% 98,9% -0,5% (-3,2% bis 2,2%)
F=Ausgeschlossen 181/181 (100%) 87/87 (100%) 0% (-2,4% bis 4,2%)
F=Versagen 181/203 (89,2%) 87/97 (89,7%) -0,5% (-7,6% bis 7,9%)
PharmakokinetikDie Pharmakokinetik von Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil bei HIV-infizierten Patienten wurde mit den Monopräparaten bestimmt. Die Bioäquivalenz von 600 mg Efavirenz, 200 mg Emtricitabin und 245 mg Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) bei einmaliger Verabreichung einer Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil-Filmtablette im Vergleich zur gleichzeitigen Verabreichung der Monopräparate bei nüchternen gesunden Probanden wurde in der Studie GS-US-177-0105 untersucht (siehe Tabelle 7). Efavirenz(n = 45) Emtricitabin(n = 45) Tenofovirdisoproxil(
n = 45)
Parameter Test Referenz GMR (%) (90%-KI) Test Referenz GMR (%) (90%-KI) Test Referenz GMR (%) (90%-KI)
Cmax (ng/ml) 2264,3(26,8) 2308,6(30,3) 98,79(92,28,105,76) 2130,6(25,3) 2384,4(20,4) 88,84(84,0293,94) 325,1(34,2) 352,9(29,6) 91,46(84,6498,83)
AUC0-last (ng•h/ml) 125'623,6(25,7) 132'795,7(27,0) 95,84(90,73,101,23) 10'682,6(18,1) 10'874,4(14,9) 97,98(94,90101,16) 1948,8(32,9) 1969,0(32,8) 99,29(91,02108,32)
AUCinf (ng•h/ml) 146'074,9(33,1) 155'518,6(34,6) 95,87(89,63102,55) 10'854,9(17,9) 11'054,3(14,9) 97,96(94,86101,16) 2314,0(29,2) 2319,4(30,3) 100,45(93,22108,23)
T½ (h) 180,6(45,3) 182,5(38,3) 14,5(53,8) 14,6(47,8) 18,9(20,8) 17,8(22,6)
Präklinische DatenPräklinische Untersuchungen zu Tenofovirdisoproxilfumarat an Ratten, Hunden und Affen zeigten eine Zielorgantoxizität bezüglich des Gastrointestinaltrakts, der Niere, der Knochen und eine Abnahme der Serumphosphat-Konzentration. Eine Knochentoxizität wurde in Form von Osteomalazie (Affen) und verringerter Knochenmineraldichte (Ratten und Hunde) diagnostiziert. Die Ergebnisse aus den Untersuchungen an Ratten und Affen deuteten auf eine wirkstoffbedingte Verringerung der intestinalen Phosphatabsorption mit potenzieller sekundärer Verringerung der Knochenmineraldichte hin. Die diesen Toxizitäten zu Grunde liegenden Mechanismen sind nicht vollständig bekannt. Sonstige HinweiseInkompatibilitäten Zulassungsnummer67093 (Swissmedic). PackungenFlasche: Filmtabletten, 30. [A] ZulassungsinhaberinViatris Pharma GmbH, 6312 Steinhausen. Stand der InformationAugust 2024. |