| 70 Änderungen an Fachinfo Novalgin |
-Hilfsstoffe für Tabletten: Macrogol 4000, Magnesiumstearat, Hydroxypropylmethylcellulose, Saccharin-Natrium-Dihydrat, Macrogol 8000, Talkum, Titandioxid.
- +Hilfsstoffe für Tabletten: Macrogol 4000, Magnesiumstearat, Hydroxypropylmethylcellulose, Saccharin-Natrium-Dihydrat, Macrogol 8000, Talkum, Titandioxid.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Oblong-Tabletten
- +1 Filmtablette enthält 500 mg Metamizol-Natrium 1 H2O.
- +Tropfen
- +1 ml (= 20 Tropfen) enthält 500 mg Metamizol-Natrium 1 H2O.
- +Zäpfchen
- +1 Zäpfchen enthält 1000 mg Metamizol-Natrium 1 H2O.
- +Injektionslösung
- +1 ml enthält 500 mg Metamizol-Natrium 1 H2O.
-·Starke Schmerzen, bei denen andere Nicht-Opioid-Analgetika unwirksam oder kontraindiziert sind.
-·Hohes Fieber, das auf andere medikamentöse Massnahmen nicht anspricht.
- +-Starke Schmerzen, bei denen andere Nicht-Opioid-Analgetika unwirksam oder kontraindiziert sind.
- +-Hohes Fieber, das auf andere medikamentöse Massnahmen nicht anspricht.
-Erwachsene: Die übliche Einzeldosis beträgt 500 – 1000 mg; die Tagesdosis beträgt 1000 bis 3000 (max. 4000) mg, aufgeteilt in 3 – 4 Gaben/24 Stunden; d.h. eine Einzeldosis von 1 – 2 Tabletten bzw. 20 – 40 Tropfen und eine maximale Tagesdosis von 4 × 2 Tabletten bzw. 4 × 40 Tropfen.
-Kinder: Novalgin Tropfen sind auch für Kinder bestimmt. Bei Säuglingen und Kleinkindern soll Novalgin nur im Einzelfall unter kritischer Bewertung des Nutzens verordnet werden. Die Dosis (1 ml Lösung = 20 Tropfen) richtet sich nach dem Körpergewicht (siehe «Kontraindikationen»).
-Körpergewicht Alter (ca.) Einzeldosis Maximale Tagesdosis
-46 – 53 kg 13 – 14 Jahre 15 – 35 Tropfen 4 x 35 Tropfen
-31 – 45 kg 10 – 12 Jahre 10 – 30 Tropfen 4 x 30 Tropfen
-24 – 30 kg 7 – 9 Jahre 8 – 20 Tropfen 4 x 20 Tropfen
-16 – 23 kg 4 – 6 Jahre 5 – 15 Tropfen 4 x 15 Tropfen
-9 – 15 kg 1 – 3 Jahre 3 – 10 Tropfen 4 x 10 Tropfen
-5 – 8 kg 3 – 11 Monate 2 – 5 Tropfen 4 x 5 Tropfen
- +Erwachsene: Die übliche Einzeldosis beträgt 500 – 1000 mg; die Tagesdosis beträgt 1000 bis 3000 (max. 4000) mg, aufgeteilt in 3 – 4 Gaben/24 Stunden; d.h. eine Einzeldosis von 1 – 2 Tabletten bzw. 20 – 40 Tropfen und eine maximale Tagesdosis von 4 × 2 Tabletten bzw. 4 × 40 Tropfen.
- +Kinder: Novalgin Tropfen sind auch für Kinder bestimmt. Bei Säuglingen und Kleinkindern soll Novalgin nur im Einzelfall unter kritischer Bewertung des Nutzens verordnet werden. Die Dosis (1 ml Lösung = 20 Tropfen) richtet sich nach dem Körpergewicht (siehe "Kontraindikationen" ).
- +Körpergewicht Alter (ca.) Einzeldosis Maximale Tagesdosis
- +46 – 53 kg 13 – 14 Jahre 15 – 35 Tropfen 4 x 35 Tropfen
- +31 – 45 kg 10 – 12 Jahre 10 – 30 Tropfen 4 x 30 Tropfen
- +24 – 30 kg 7 – 9 Jahre 8 – 20 Tropfen 4 x 20 Tropfen
- +16 – 23 kg 4 – 6 Jahre 5 – 15 Tropfen 4 x 15 Tropfen
- +9 – 15 kg 1 – 3 Jahre 3 – 10 Tropfen 4 x 10 Tropfen
- +5 – 8 kg 3 – 11 Monate 2 – 5 Tropfen 4 x 5 Tropfen
- +
- +
-Erwachsene: Die Einzeldosis beträgt 1000 mg = 1 Zäpfchen; die Tagesdosis beträgt 1000 bis 3000 (max. 4000) mg, aufgeteilt in 3 – 4 Gaben / 24 Stunden, d.h. 3 bis max. 4 × 1 Zäpfchen / 24 Stunden.
- +Erwachsene: Die Einzeldosis beträgt 1000 mg = 1 Zäpfchen; die Tagesdosis beträgt 1000 bis 3000 (max. 4000) mg, aufgeteilt in 3 – 4 Gaben / 24 Stunden, d.h. 3 bis max. 4 × 1 Zäpfchen / 24 Stunden.
-Wegen des Risikos eines Blutdruckabfalls und Schocks muss die parenterale Injektion am liegenden Patienten langsam (max. 1 ml/min) unter Kontrolle und Nachbeobachtung des Patienten erfolgen. Möglichkeiten zur Schockbehandlung müssen gegeben sein.
- +Wegen des Risikos eines Blutdruckabfalls und Schocks muss die parenterale Injektion am liegenden Patienten langsam (max. 1 ml/min) unter Kontrolle und Nachbeobachtung des Patienten erfolgen. Möglichkeiten zur Schockbehandlung müssen gegeben sein.
-Wegen möglicher Inkompatibilitäten darf Novalgin nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln in derselben Spritze gegeben werden. Für i. v. Infusionen kann Novalgin in isotonischer Kochsalzlösung oder Glukoselösung 5 %, 10 % oder 20 % verabreicht werden. Saure Lösungen sind mit Novalgin nicht kompatibel. Der pH-Wert der Mischungen sollte deshalb nicht unter 6 liegen.
-Erwachsene: Als übliche Einzeldosis werden 0,5 – 1,0 g = 1 – 2 ml langsam i. m. oder i. v. (max. 500 mg/min) injiziert. Höhere Einzeldosen (bis zu max. 2,5 g = 5 ml) erfordern wegen des Risikos eines Blutdruckabfalls besondere Vorsicht (siehe oben). Die Injektionen können nach 6 – 8 Stunden wiederholt werden; die Tagesdosis sollte 5 g = 10 ml nicht überschreiten.
-Kinder: Bei Kindern im 1. Lebensjahr darf nur die i. m. Injektion angewendet werden. Die übliche Einzeldosis, deren Injektion nach 6 – 8 Stunden wiederholt werden kann, ist in folgender Tabelle aufgeführt:
-Körpergewicht Injektion Einzeldosis
-5 – 8 kg Nur i. m. 0,1 – 0,2 ml
-9 – 15 kg i. m. oder i. v. 0,2 – 0,5 ml
-16 – 23 kg i. m. oder i. v. 0,3 – 0,8 ml
-24 – 30 kg i. m. oder i. v. 0,4 – 1,0 ml
-31 – 45 kg i. m. oder i. v. 0,5 – 1,5 ml
-46 – 53 kg i. m. oder i. v. 0,8 – 1,8 ml
- +Wegen möglicher Inkompatibilitäten darf Novalgin nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln in derselben Spritze gegeben werden. Für i. v. Infusionen kann Novalgin in isotonischer Kochsalzlösung oder Glukoselösung 5 %, 10 % oder 20 % verabreicht werden. Saure Lösungen sind mit Novalgin nicht kompatibel. Der pH-Wert der Mischungen sollte deshalb nicht unter 6 liegen.
- +Erwachsene: Als übliche Einzeldosis werden 0,5 – 1,0 g = 1 – 2 ml langsam i. m. oder i. v. (max. 500 mg/min) injiziert. Höhere Einzeldosen (bis zu max. 2,5 g = 5 ml) erfordern wegen des Risikos eines Blutdruckabfalls besondere Vorsicht (siehe oben). Die Injektionen können nach 6 – 8 Stunden wiederholt werden; die Tagesdosis sollte 5 g = 10 ml nicht überschreiten.
- +Kinder: Bei Kindern im 1. Lebensjahr darf nur die i. m. Injektion angewendet werden. Die übliche Einzeldosis, deren Injektion nach 6 – 8 Stunden wiederholt werden kann, ist in folgender Tabelle aufgeführt:
- +Körpergewicht Injektion Einzeldosis
- +5 – 8 kg Nur i. m. 0,1 – 0,2 ml
- +9 – 15 kg i. m. oder i. v. 0,2 – 0,5 ml
- +16 – 23 kg i. m. oder i. v. 0,3 – 0,8 ml
- +24 – 30 kg i. m. oder i. v. 0,4 – 1,0 ml
- +31 – 45 kg i. m. oder i. v. 0,5 – 1,5 ml
- +46 – 53 kg i. m. oder i. v. 0,8 – 1,8 ml
- +
- +
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung,
-·Allergie auf andere Pyrazolone (z.B. Phenazon, Propyphenazon) oder Pyrazolidine (z.B. Phenylbutazon) sowie z.B. schweren Hautreaktionen (SCARs) nach Einnahme solcher Wirkstoffe,
-·Agranulozytose in der Anamnese, die durch Metamizol, andere Pyrazolone oder Pyrazolidine ausgelöst wurde,
-·Bronchospasmus oder sonstigen anaphylaktoiden Reaktionen (z.B. Urtikaria, Rhinitis, Angioödem) nach Einnahme von Analgetika, z.B. Salicylaten, Paracetamol, Diclofenac, Ibuprofen, Indometacin und Naproxen,
-·eingeschränkter Knochenmarksfunktion oder Blutbildungsstörungen,
-·hepatischer Porphyrie,
-·Mangel an Glukose-6-phosphat-Dehydrogenase,
-·Säuglingen unter 3 Monaten oder mit einem Körpergewicht unter 5 kg.
- +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung,
- +-Allergie auf andere Pyrazolone (z.B. Phenazon, Propyphenazon) oder Pyrazolidine (z.B. Phenylbutazon) sowie z.B. schweren Hautreaktionen (SCARs) nach Einnahme solcher Wirkstoffe,
- +-Agranulozytose in der Anamnese, die durch Metamizol, andere Pyrazolone oder Pyrazolidine ausgelöst wurde,
- +-Bronchospasmus oder sonstigen anaphylaktoiden Reaktionen (z.B. Urtikaria, Rhinitis, Angioödem) nach Einnahme von Analgetika, z.B. Salicylaten, Paracetamol, Diclofenac, Ibuprofen, Indometacin und Naproxen,
- +eingeschränkter Knochenmarksfunktion oder Blutbildungsstörungen,
- +hepatischer Porphyrie,
- +-Mangel an Glukose-6-phosphat-Dehydrogenase,
- +-Säuglingen unter 3 Monaten oder mit einem Körpergewicht unter 5 kg.
-Schwangerschaft und Stillzeit: Siehe «Schwangerschaft, Stillzeit».
- +Schwangerschaft und Stillzeit: Siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" .
-Die Behandlung mit Metamizol kann eine Agranulozytose auslösen, die tödlich verlaufen kann (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Sie kann auch auftreten, wenn Metamizol früher ohne Komplikationen angewendet wurde.
- +Die Behandlung mit Metamizol kann eine Agranulozytose auslösen, die tödlich verlaufen kann (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Sie kann auch auftreten, wenn Metamizol früher ohne Komplikationen angewendet wurde.
-Bei Auftreten von Anzeichen und Symptomen, die auf eine Agranulozytose hinweisen, ist sofort ein vollständiges Blutbild (einschliesslich Differentialblutbild) zu erstellen und die Behandlung muss unterbrochen werden, bis die Testergebnisse vorliegen. Wenn eine Agranulozytose bestätigt wird, darf die Behandlung nicht wieder aufgenommen werden (siehe «Kontraindikationen»).
- +Bei Auftreten von Anzeichen und Symptomen, die auf eine Agranulozytose hinweisen, ist sofort ein vollständiges Blutbild (einschliesslich Differentialblutbild) zu erstellen und die Behandlung muss unterbrochen werden, bis die Testergebnisse vorliegen. Wenn eine Agranulozytose bestätigt wird, darf die Behandlung nicht wieder aufgenommen werden (siehe "Kontraindikationen" ).
-Die Einnahme von Metamizol zusammen mit Methotrexat sollte vermieden werden, da eine Wechselwirkung auftreten kann. (siehe «Interaktionen»).
- +Die Einnahme von Metamizol zusammen mit Methotrexat sollte vermieden werden, da eine Wechselwirkung auftreten kann. (siehe "Interaktionen" ).
-Diese Reaktion tritt hauptsächlich bei empfindlichen Patienten auf. Daher ist Metamizol bei Patienten, die unter Asthma leiden oder atopische Manifestationen aufweisen, mit Vorsicht zu verordnen (siehe «Kontraindikationen»).
-Bei Auftreten eines anaphylaktischen Schocks muss eine antiallergische Behandlung im Rahmen einer Notfallsintervention eingeleitet werden (Schocklage, eventuell Adrenalin s. c. oder auch i. v., Antiasthmatika, Kortikosteroide usw.). Die Verabreichung von Novalgin muss sofort und dauerhaft eingestellt werden. Das Gleiche gilt für die Verabreichung aller anderen Pyrazolone/Pyrazolidine.
- +Diese Reaktion tritt hauptsächlich bei empfindlichen Patienten auf. Daher ist Metamizol bei Patienten, die unter Asthma leiden oder atopische Manifestationen aufweisen, mit Vorsicht zu verordnen (siehe "Kontraindikationen" ).
- +Bei Auftreten eines anaphylaktischen Schocks muss eine antiallergische Behandlung im Rahmen einer Notfallsintervention eingeleitet werden (Schocklage, eventuell Adrenalin s. c. oder auch i. v., Antiasthmatika, Kortikosteroide usw.). Die Verabreichung von Novalgin muss sofort und dauerhaft eingestellt werden. Das Gleiche gilt für die Verabreichung aller anderen Pyrazolone/Pyrazolidine.
-Folgende Patienten sind hinsichtlich eventuell schwerer anaphylaktoider Reaktionen auf Metamizol besonders gefährdet (siehe «Kontraindikationen»):
-·Patienten mit Asthma bronchiale, insbesondere bei gleichzeitiger Rhinosinusitis polyposa,
-·Patienten mit chronischer Urtikaria,
-·Patienten mit Alkoholunverträglichkeit,
-·Patienten mit Unverträglichkeit gegenüber Farb- (z.B. Tartrazine) und Konservierungsstoffen.
- +Folgende Patienten sind hinsichtlich eventuell schwerer anaphylaktoider Reaktionen auf Metamizol besonders gefährdet (siehe "Kontraindikationen" ):
- +-Patienten mit Asthma bronchiale, insbesondere bei gleichzeitiger Rhinosinusitis polyposa,
- +-Patienten mit chronischer Urtikaria,
- +-Patienten mit Alkoholunverträglichkeit,
- +-Patienten mit Unverträglichkeit gegenüber Farb- (z.B. Tartrazine) und Konservierungsstoffen.
-Wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die auf diese Reaktionen hinweisen, sollte Metamizol sofort abgesetzt werden, und die Behandlung mit Metamizol darf zu keinem Zeitpunkt erneut begonnen werden (siehe «Kontraindikationen»).
-Die Patienten müssen auf diese Anzeichen und Symptome hingewiesen und engmaschig überwacht werden, v. a. in den ersten Wochen der Behandlung.
- +Wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die auf diese Reaktionen hinweisen, sollte Metamizol sofort abgesetzt werden, und die Behandlung mit Metamizol darf zu keinem Zeitpunkt erneut begonnen werden (siehe "Kontraindikationen" ).
- +Die Patienten müssen auf diese Anzeichen und Symptome hingewiesen und engmaschig überwacht werden, v. a. in den ersten Wochen der Behandlung.
-Die Verabreichung von Metamizol kann vereinzelt hypotensive Reaktionen auslösen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Diese Reaktionen sind möglicherweise dosisabhängig und treten eher nach einer parenteralen Verabreichung auf. Um schwere hypotensive Reaktionen dieser Art zu vermeiden, sind folgende Massnahmen zu ergreifen:
-·langsame Verabreichung der intravenösen Injektion,
-·Optimierung des hämodynamischen Status bei Patienten mit vorbestehender Hypotonie mit Volumenmangel, Dehydratation, instabilem Kreislauf oder beginnendem Kreislaufversagen,
-·Vorsicht bei Patienten mit hohem Fieber.
- +Die Verabreichung von Metamizol kann vereinzelt hypotensive Reaktionen auslösen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Diese Reaktionen sind möglicherweise dosisabhängig und treten eher nach einer parenteralen Verabreichung auf. Um schwere hypotensive Reaktionen dieser Art zu vermeiden, sind folgende Massnahmen zu ergreifen:
- +langsame Verabreichung der intravenösen Injektion,
- +-Optimierung des hämodynamischen Status bei Patienten mit vorbestehender Hypotonie mit Volumenmangel, Dehydratation, instabilem Kreislauf oder beginnendem Kreislaufversagen,
- +-Vorsicht bei Patienten mit hohem Fieber.
-Die intravenöse Injektion muss sehr langsam (max. 1 ml/min) erfolgen, um sicherzustellen, dass die Injektion beim ersten Anzeichen einer anaphylaktischen/anaphylaktoiden Reaktion abgebrochen werden kann, und um das Risiko isolierter hypotensiver Reaktionen zu minimieren.
- +Die intravenöse Injektion muss sehr langsam (max. 1 ml/min) erfolgen, um sicherzustellen, dass die Injektion beim ersten Anzeichen einer anaphylaktischen/anaphylaktoiden Reaktion abgebrochen werden kann, und um das Risiko isolierter hypotensiver Reaktionen zu minimieren.
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000), «nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1000), "sehr selten" (<1/10'000), "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Sehr selten (<1/10'000): Agranulozytose (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), einschliesslich Fälle mit tödlichem Ausgang, Thrombozytopenie.
- +Sehr selten (<1/10'000): Agranulozytose (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), einschliesslich Fälle mit tödlichem Ausgang, Thrombozytopenie.
-Sie umfassen Haut- und Schleimhautreaktionen (wie z.B. Juckreiz, Brennen, Hautrötung, Urtikaria und Schwellungen), Dyspnoe und seltener gastrointestinale Beschwerden, generalisierte Urtikaria, Angioödem, Bronchospasmus, Herzrhythmusstörungen, koronare Erkrankungen («Kounis-Syndrom»), Blutdruckabfall (manchmal mit vorausgegangener Blutdruckerhöhung) und Kreislaufschock. Bei Patienten mit Analgetika-Intoleranz, die unter einem asthmatischen Syndrom leiden, treten diese Reaktionen charakteristischerweise in Form von Asthmaanfällen auf.
- +Sie umfassen Haut- und Schleimhautreaktionen (wie z.B. Juckreiz, Brennen, Hautrötung, Urtikaria und Schwellungen), Dyspnoe und seltener gastrointestinale Beschwerden, generalisierte Urtikaria, Angioödem, Bronchospasmus, Herzrhythmusstörungen, koronare Erkrankungen ( "Kounis-Syndrom" ), Blutdruckabfall (manchmal mit vorausgegangener Blutdruckerhöhung) und Kreislaufschock. Bei Patienten mit Analgetika-Intoleranz, die unter einem asthmatischen Syndrom leiden, treten diese Reaktionen charakteristischerweise in Form von Asthmaanfällen auf.
-Siehe Rubrik «Erkrankungen des Immunsystems».
- +Siehe Rubrik "Erkrankungen des Immunsystems" .
-Nicht bekannt: durch das Arzneimittel verursachte Leberschäden, einschliesslich akuter Hepatitis, Ikterus, erhöhte Leberenzyme (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Nicht bekannt: durch das Arzneimittel verursachte Leberschäden, einschliesslich akuter Hepatitis, Ikterus, erhöhte Leberenzyme (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Metamizol wurde über schwere kutane Nebenwirkungen, einschliesslich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN) und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), berichtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Metamizol wurde über schwere kutane Nebenwirkungen, einschliesslich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN) und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), berichtet (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Beim Auftreten von Haut- oder Überempfindlichkeitsreaktionen ist Novalgin sofort abzusetzen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Beim Auftreten von Haut- oder Überempfindlichkeitsreaktionen ist Novalgin sofort abzusetzen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Siehe Rubrik «Wirkmechanismus».
- +Siehe Rubrik "Wirkmechanismus" .
-Metamizol ist in Realität ein Prodrug, das nach oraler oder parentaler Gabe im Gastrointestinaltrakt zu 4-Methylaminoantipyrin hydrolisiert wird. Die Resorption erfolgt nach oraler Verabreichung rasch und nahezu vollständig; nach rektaler Gabe erfolgt die Resorption etwas langsamer und individuell unterschiedlich. Die Metaboliten sind 4-Formylantipyrin und das aktive 4-Aminoantipyrin, das im Anschluss zu 4-Acetylaminoantipyrin acetyliert wird. Diese 4 der insgesamt 8 bekannten Metaboliten repräsentieren 65-70 % der verabreichten Gesamtdosis und werden grösstenteils renal ausgeschieden.
- +Metamizol ist in Realität ein Prodrug, das nach oraler oder parentaler Gabe im Gastrointestinaltrakt zu 4-Methylaminoantipyrin hydrolisiert wird. Die Resorption erfolgt nach oraler Verabreichung rasch und nahezu vollständig; nach rektaler Gabe erfolgt die Resorption etwas langsamer und individuell unterschiedlich. Die Metaboliten sind 4-Formylantipyrin und das aktive 4-Aminoantipyrin, das im Anschluss zu 4-Acetylaminoantipyrin acetyliert wird. Diese 4 der insgesamt 8 bekannten Metaboliten repräsentieren 65-70 % der verabreichten Gesamtdosis und werden grösstenteils renal ausgeschieden.
- Cmax mg/l Tmax h T½ h Plasmaproteinbindung % Clearance ml/min Urin-Ausscheidung % v. Metamizol
-4-Methylaminoantipyrin 10,5 1,4 3,3 58 4,0 2,8
-4-Formylaminoantipyrin 2,1 7,2 10,1 18 39,3 12,7
-4-Aminoantipyrin
-LA 2,7 6,7 5,5 48 30,7 6,4
-SA 1,6 3,2 3,8 48 30,7 6,4
-4-Acetylaminoantipyrin
-LA 1,6 16,1 10,6 14 36,1 22,2
-SA 4,4 10,0 10,6 14 36,1 22,2
- + Cmaxmg/l Tmaxh T½h Plasmaproteinbindung Clearanceml/min Urin-Ausscheidung%
- + % v. Metamizol
- +4-Methylaminoantipyr 10,5 1,4 3,3 58 4,0 2,8
- +in
- +4-Formylaminoantipyr 2,1 7,2 10,1 18 39,3 12,7
- +in
- +4-Aminoantipyrin
- +LA 2,7 6,7 5,5 48 30,7 6,4
- +SA 1,6 3,2 3,8 48 30,7 6,4
- +4-Acetylaminoantipyr
- +in
- +LA 1,6 16,1 10,6 14 36,1 22,2
- +SA 4,4 10,0 10,6 14 36,1 22,2
- +
- +
-Siehe Rubriken «Absorption» und «Distribution».
- +Siehe Rubriken "Absorption" und "Distribution" .
-Siehe Rubrik «Distribution».
-Die Ausscheidung über den Urin ist nach intravenöser Gabe grösser als nach oraler Verabreichung. Bei Niereninsuffizienz (Creatinin-Clearance unter 30 ml/min) ist die renale Ausscheidung vermindert und die Eliminationshalbwertszeit von 4-Methylaminoantipyrin verlängert.
- +Siehe Rubrik "Distribution" .
- +Die Ausscheidung über den Urin ist nach intravenöser Gabe grösser als nach oraler Verabreichung. Bei Niereninsuffizienz (Creatinin-Clearance unter 30 ml/min) ist die renale Ausscheidung vermindert und die Eliminationshalbwertszeit von 4-Methylaminoantipyrin verlängert.
-Embryoletale Effekte traten ab 100 mg/kg auf. Bei Ratten führten höhere Dosen zu Beeinträchtigungen der Geburt und erhöhter Sterblichkeit von Mutter- und Jungtieren.
-Fertilitätsprüfungen zeigten eine leicht verringerte Trächtigkeitsrate bei der Elterngeneration bei einer Dosis oberhalb von 250 mg pro kg und Tag. Die Fertilität der F1-Generation wurde nicht beeinträchtigt.
- +Embryoletale Effekte traten ab 100 mg/kg auf. Bei Ratten führten höhere Dosen zu Beeinträchtigungen der Geburt und erhöhter Sterblichkeit von Mutter- und Jungtieren.
- +Fertilitätsprüfungen zeigten eine leicht verringerte Trächtigkeitsrate bei der Elterngeneration bei einer Dosis oberhalb von 250 mg pro kg und Tag. Die Fertilität der F1-Generation wurde nicht beeinträchtigt.
-Wegen möglicher Inkompatibilität darf Novalgin nicht mit anderen Arzneimitteln in derselben Spritze vermischt werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Wegen möglicher Inkompatibilität darf Novalgin nicht mit anderen Arzneimitteln in derselben Spritze vermischt werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Novalgin muss bei Raumtemperatur (15-25 °C) gelagert werden.
- +Novalgin muss bei Raumtemperatur (15-25 °C) gelagert werden.
-Oblong-Tabletten zu 0,5 g: 10 und 50 (B)
-Tropfen (500 mg/ml): 20 ml und 100 ml (B)
-Zäpfchen zu 1 g: 5 (B)
-Ampullen zu 2 ml, (500 mg/ml) Injektionslösung i.m./i.v.: 10 (B)
-Ampullen zu 5 ml, (500 mg/ml) Injektionslösung i.m./i.v.: 5 (B)
- +Oblong-Tabletten zu 0,5 g: 10 und 50 (B)
- +Tropfen (500 mg/ml): 20 ml und 100 ml (B)
- +Zäpfchen zu 1 g: 5 (B)
- +Ampullen zu 2 ml, (500 mg/ml) Injektionslösung i.m./i.v.: 10 (B)
- +Ampullen zu 5 ml, (500 mg/ml) Injektionslösung i.m./i.v.: 5 (B)
-Opella Healthcare Switzerland AG, Risch.
- +Opella Healthcare Switzerland AG, Risch.
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