| 22 Änderungen an Fachinfo Paracodin |
-Dihydrocodeini thiocyanas.
- +Dihydrocodeinithiocyanas.
-Saccharum 102.5 mg, glycerolum (E 422), ethanolum 96 per centum 184.5 mg (21 % V/V), saccharinum natricum corresp. natrium < 23 mg, aromatica (Thymus essence, Cocoa essence, Honey essence), E 150a, methylis parahydroxybenzoas (E 218) 0.615 mg, acidum citricum monohydricum, aqua purificata ad solutionem pro 1 ml.
- +Saccharum 102.5 mg, glycerolum (E 422), ethanolum 96 per centum 184.5 mg (21 % V/V), saccharinumnatricumcorresp. natrium < 23 mg, aromatica (Thymus essence, Cocoaessence, Honey essence), E 150a, methylisparahydroxybenzoas (E 218) 0.615 mg, acidumcitricummonohydricum, aquapurificata ad solutionem pro 1 ml.
-30 Tropfen (1 ml) enthalten 10 mg Dihydrocodeini thiocyanas.
- +30 Tropfen (1 ml) enthalten 10 mg Dihydrocodeinithiocyanas.
-Potenzial für Krampfanfälle,Kopfverletzungen und Zustände mit erhöhtem Hirndruck.Vorsichtige Anwendung bei Erkrankungen, bei welchen die Atemfunktion eingeschränkt ist. Bei stark produktivem Husten kann die Hemmung des Hustenreflexes zur Stase des Sekrets mit der Gefahr der Infektion oder Auslösung eines Bronchospasmus führen. Wie bei allen zentral wirkenden Pharmaka sollte unter der Behandlung mit Paracodin der gleichzeitige Genuss alkoholischer Getränke vermieden werden.Paracodin enthält Saccharose. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
- +Potenzial für Krampfanfälle,Kopfverletzungen und Zustände mit erhöhtem Hirndruck.Vorsichtige Anwendung bei Erkrankungen, bei welchen die Atemfunktion eingeschränkt ist. Bei stark produktivem Husten kann die Hemmung des Hustenreflexes zur Stase des Sekrets mit der Gefahr der Infektion oder Auslösung eines Bronchospasmus führen. Wie bei allen zentral wirkenden Pharmaka sollte unter der Behandlung mit Paracodin der gleichzeitige Genuss alkoholischer Getränke vermieden werden.Paracodinenthält Saccharose.Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
-Bei Patienten mit einem "ultraschnelle CYP2D6-Metabolisierer" -Phänotyp, gibt es wahrscheinlich ein erhöhtes Risiko einer Überdosierung von Dihydromorphin. Der Metabolismus von Dihydrocodein (und seine Umwandlung in Dihydromorphin) ist demjenigen von Codein ähnlich. Bei den extensiven oder ultraschnellen CYP2D6-Metabolisierer ist die Dauer dieser Phase, stark reduziert. Es ist allgemein bekannt, dass Codein ein ähnliches Risiko hat. Im Gegensatz zu Dihydrocodeinon, hat diese Substanz absolut keine analgetische Wirkung und wird durch CYP2D6 in Morphin (seinen aktiven Metaboliten) umgewandelt. Extensive oder ultraschnellen CYP2D6-Metabolisierer können daher auch nach der Verabreichung von üblichen Dosen von Codein toxische Opioid-Serumspiegel entwickeln.
- +Bei Patienten mit einem "ultraschnelle CYP2D6-Metabolisierer" -Phänotyp, gibt es wahrscheinlich ein erhöhtes Risiko einer Überdosierung von Dihydromorphin. Der Metabolismus von Dihydrocodein(und seine Umwandlung in Dihydromorphin) ist demjenigen von Codein ähnlich. Bei den extensiven oder ultraschnellen CYP2D6-Metabolisierer ist die Dauer dieser Phase, stark reduziert. Es ist allgemein bekannt, dass Codein ein ähnliches Risiko hat. Im Gegensatz zu Dihydrocodeinon, hat diese Substanz absolut keine analgetische Wirkung und wird durch CYP2D6 in Morphin (seinen aktiven Metaboliten) umgewandelt. Extensive oder ultraschnellen CYP2D6-Metabolisierer können daher auch nach der Verabreichung von üblichen Dosen von Codein toxische Opioid-Serumspiegel entwickeln.
-Unter der wiederholten Anwendung von Opioiden kann sich eine Toleranzentwicklung und physische und/oder psychische Abhängigkeit entwickeln. Nach Anwendung von Opioiden kann eine iatrogene Abhängigkeit auftreten. Paracodin kann wie andere Opioide missbraucht werden, und alle Patienten, die Opioide erhalten, sind auf Anzeichen von Missbrauch und Sucht zu überwachen. Patienten mit erhöhtem Risiko für Opioid-Missbrauch können dennoch angemessen mit Opioiden behandelt werden, diese Patienten müssen jedoch zusätzlich auf Anzeichen von Falschanwendung, Missbrauch oder Sucht überwacht werden. Die wiederholte Anwendung von Paracodin kann zu einer Opioidgebrauchsstörung führen. Missbrauch oder absichtliche Falschanwendung von Paracodin kann Überdosierung und/oder Tod zur Folge haben. Das Risiko für die Entwicklung einer Opioidgebrauchsstörung ist erhöht bei Patienten mit Substanzgebrauchsstörungen (einschliesslich Alkoholgebrauchsstörung) in der persönlichen oder familiären (Eltern oder Geschwister) Vorgeschichte, bei Rauchern oder bei Patienten mit anderen psychischen Erkrankungen (z.B. Major Depression, Angststörungen und Persönlichkeitsstörungen) in der Anamnese. Die Patienten müssen auf Anzeichen eines Suchtverhaltens (drug-seeking behaviour) überwacht werden (z.B. zu frühe Nachfrage nach Folgerezepten). Hierzu gehört auch die Überprüfung von gleichzeitig angewendeten Opioiden und psychoaktiven Arzneimitteln (wie Benzodiazepinen). Bei Patienten mit Anzeichen und Symptomen einer Opioidgebrauchsstörung sollte die Konsultation eines Suchtspezialisten in Betracht gezogen werden.
- +Unter der wiederholten Anwendung von Opioiden kann sich eine Toleranzentwicklung und physische und/oder psychische Abhängigkeit entwickeln. Nach Anwendung von Opioiden kann eine iatrogene Abhängigkeit auftreten. Paracodinkann wie andere Opioide missbraucht werden, und alle Patienten, die Opioide erhalten, sind auf Anzeichen von Missbrauch und Sucht zu überwachen. Patienten mit erhöhtem Risiko für Opioid-Missbrauch können dennoch angemessen mit Opioiden behandelt werden, diese Patienten müssen jedoch zusätzlich auf Anzeichen von Falschanwendung, Missbrauch oder Sucht überwacht werden. Die wiederholte Anwendung von Paracodin kann zu einer Opioidgebrauchsstörung führen. Missbrauch oder absichtliche Falschanwendung von Paracodin kann Überdosierung und/oder Tod zur Folge haben. Das Risiko für die Entwicklung einer Opioidgebrauchsstörung ist erhöht bei Patienten mit Substanzgebrauchsstörungen (einschliesslich Alkoholgebrauchsstörung) in der persönlichen oder familiären (Eltern oder Geschwister) Vorgeschichte, bei Rauchern oder bei Patienten mit anderen psychischen Erkrankungen (z.B. Major Depression, Angststörungen und Persönlichkeitsstörungen) in der Anamnese. Die Patienten müssen auf Anzeichen eines Suchtverhaltens (drug-seekingbehaviour) überwacht werden (z.B. zu frühe Nachfrage nach Folgerezepten). Hierzu gehört auch die Überprüfung von gleichzeitig angewendeten Opioiden und psychoaktiven Arzneimitteln (wie Benzodiazepinen). Bei Patienten mit Anzeichen und Symptomen einer Opioidgebrauchsstörung sollte die Konsultation eines Suchtspezialisten in Betracht gezogen werden.
-Spasmus des Sphincter Oddi/Pankreatits
-Opioide können eine Funktionsstörung und einen Spasmus des Sphincter Oddi verursachen, wodurch der intrabiliäre Druck zunimmt und das Risiko für Gallenwegsymptome und Pankreatitis steigt.
- +Spasmus des SphincterOddi/Pankreatits
- +Opioide können eine Funktionsstörung und einen Spasmus des SphincterOddi verursachen, wodurch der intrabiliäre Druck zunimmt und das Risiko für Gallenwegsymptome und Pankreatitis steigt.
-Gelegentlich: Müdigkeit, Benommenheit, leichte Somnolenz und leichte Kopfschmerzen.
- +Gelegentlich:Müdigkeit, Benommenheit, leichte Somnolenz und leichte Kopfschmerzen.
-Häufigkeit nicht bekannt: Atemdepression, zentrales Schlafapnoe-Syndrom. Bei hohen therapeutischen Dosen können, insbesondere bei Patienten mit vorbestehenden Lungenfunktionsstörungen, Lungenödeme auftreten.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Atemdepression, zentrales Schlafapnoe-Syndrom.Bei hohen therapeutischen Dosen können, insbesondere bei Patienten mit vorbestehenden Lungenfunktionsstörungen, Lungenödeme auftreten.
-Häufigkeit nicht bekannt: Spasmus des Sphincter Oddi.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Spasmus des SphincterOddi.
-Zyanose, Hypoxie, kalte Haut, Skelettmuskeltonusverlust und Areflexie kommen vor, manchmal Bradykardie und Blutdruckabfall. Gelegentlich treten – vor allem bei Kindern – nur Krämpfe auf. Toxische Leukenzephalopathie wurde bei Überdosierung von Opioiden beobachtet.
- +Zyanose, Hypoxie, kalte Haut, Skelettmuskeltonusverlust und Areflexie kommen vor, manchmal Bradykardie und Blutdruckabfall. Gelegentlich treten – vor allem bei Kindern – nur Krämpfe auf.Toxische Leukenzephalopathie wurde bei Überdosierung von Opioiden beobachtet.
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