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-Mehrere epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass eine HRT mit einem
-erhöhten Risiko für die Entwicklung eines epithelialen Ovarialkarzinomes verbunden
-sein könnte. Eine Risikoerhöhung wurde sowohl für eine Östrogen-Monotherapie als
-auch für eine kombinierte HRT gefunden. Während die meisten Studien eine
-Risikoerhöhung erst bei einer Langzeitanwendung (d. h. mindestens 5 Jahre) zeigten,
-fand sich in einer 2015 publizierten Metaanalyse (unter Berücksichtigung von insgesamt
-17 prospektiven und 35 retrospektiven Studien) kein solcher Zusammenhang mit der
- +Mehrere epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass eine HRT mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung eines epithelialen Ovarialkarzinomes verbunden sein könnte. Eine Risikoerhöhung wurde sowohl für eine Östrogen-Monotherapie als auch für eine kombinierte HRT gefunden. Während die meisten Studien eine Risikoerhöhung erst bei einer Langzeitanwendung (d. h. mindestens 5 Jahre) zeigten, fand sich in einer 2015 publizierten Metaanalyse (unter Berücksichtigung von insgesamt 17 prospektiven und 35 retrospektiven Studien) kein solcher Zusammenhang mit der
-Da Ovarialkarzinome sehr viel seltener sind als Brustkrebs, ist die absolute
-Risikoerhöhung bei Frauen, welche eine HRT anwenden oder bis vor kurzem
-angewendet haben, gering.
- +Da Ovarialkarzinome sehr viel seltener sind als Brustkrebs, ist die absolute Risikoerhöhung bei Frauen, welche eine HRT anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, gering.
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