| 30 Änderungen an Fachinfo Linoforce |
-Leinsamen (Linum usitatissimum L., semen), Sennesfiederblättchenpulver (Senna alexandrina MILL., foliolum), Faulbaumrindenpulver (Frangula alnus MILL., cortex).
- +Leinsamen(Linum usitatissimum L., semen), Sennesfiederblättchenpulver(Senna alexandrina MILL., foliolum), Faulbaumrindenpulver(Frangulaalnus MILL., cortex).
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +1 Messlöffel (=4.1 g) Granulat enthält:
- +1.76 g ganze Leinsamen, 0.43 – 0.70 g Sennesfiederblättchenpulver,36.0 – 58.0 mg Faulbaumrindenpulverstandardisiert auf 20.5 mg Hydroxyanthracen-Derivate (berechnet als Sennosid B).
-Da die Wirksamkeit und die Verträglichkeit individuell variieren, muss die Dosis von Fall zu Fall angepasst werden. Die richtige individuelle Dosierung entspricht der kleinsten Dosis, welche einen weichen Stuhlgang bewirkt.
- +Da die Wirksamkeit und die Verträglichkeit individuell variieren, muss die Dosis von Fall zu Fall angepasst werden.Die richtige individuelle Dosierung entspricht der kleinsten Dosis, welche einen weichen Stuhlgang bewirkt.
-Darmverschluss, entzündliche Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Appendizitis), abdominale Schmerzen unbekannter Ursache und Überempfindlichkeit gegenüber einem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung sowie gegenüber Vanillin. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
-Kindern und Kleinkindern unter 6 Jahren darf Linoforce nicht verabreicht werden.
- +Darmverschluss, entzündliche Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Appendizitis), abdominale Schmerzen unbekannter Ursache und Überempfindlichkeit gegenüber einem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung sowie gegenüber Vanillin.Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
- +Kindern und Kleinkindern unter 6 Jahren darf Linoforce nicht verabreicht werden.
-Störungen des Elektrolyt und Wasserhaushaltes, insbesondere Hypokaliämie.
- +Störungen des Elektrolytund Wasserhaushaltes, insbesondere Hypokaliämie.
-Chronischer Gebrauch/Missbrauch von anthranoidhaltigen Drogen führt zu schweren Elektrolyt und Wasserverlusten, insbesondere zu Kaliummangel, der seinerseits wieder die Obstipation verstärkt, sowie zum Bild eines Hyperaldosteronismus.
- +Chronischer Gebrauch/Missbrauch von anthranoidhaltigen Drogen führt zu schweren Elektrolyt und Wasserverlusten, insbesondere zu Kaliummangel, der seinerseits wieder die Obstipation verstärkt, sowie zum Bild eines Hyperaldosteronismus.
-Die Interferenz von Saluretika, Laxantien, Glucocorticoiden, Insulin, Carbenoxolon und Amphotericin bezüglich Hypokaliämierisiko ist in der Herzglycosid- und Herzarrhythmietherapie besonders zu beachten.
-Mit Nahrungs und Genussmitteln
- +Die Interferenz von Saluretika, Laxantien, Glucocorticoiden, Insulin, Carbenoxolon und Amphotericin bezüglich Hypokaliämierisiko ist in der Herzglycosid- und Herzarrhythmietherapie besonders zu beachten.
- +Mit Nahrungs und Genussmitteln
-Stillzeit: Kleine Mengen von aktiven Metaboliten von Anthranoiden (Rhein) werden mit der Muttermilch ausgeschieden ohne jedoch die Stuhlkonsistenz der gestillten Kinder zu beeinflussen. Während der Stillzeit wird die Einnahme von Linoforce deshalb nicht empfohlen. Über eine laxative Wirkung auf Säuglinge, die gestillt werden, nachdem die Mutter Linoforce eingenommen hat, wurde jedoch nicht berichtet.
- +Stillzeit: Kleine Mengen von aktiven Metaboliten von Anthranoiden (Rhein) werden mit der Muttermilch ausgeschieden ohne jedoch die Stuhlkonsistenz der gestillten Kinder zu beeinflussen. Während der Stillzeit wird die Einnahme von Linoforce deshalb nicht empfohlen. Über eine laxative Wirkung auf Säuglinge, die gestillt werden, nachdem die Mutter Linoforce eingenommen hat, wurde jedoch nicht berichtet.
-ATC-Code: A06AB56
- +ATC-Code:A06AB56
-Die in den Anthranoiddrogen enthaltenen Glykosidverbindungen werden im Dickdarm durch die bakteriellen ß-Glucosidasen verschiedener Bakterienstämme (z.B. Clostridium sphenoides, Bifidobacterium adolescentis) zu Glykosylrheinanthronen reduziert und zu den wirksamen Rheinanthronen hydrolisiert.
- +Die in den Anthranoiddrogen enthaltenen Glykosidverbindungen werden im Dickdarm durch die bakteriellen ß-Glucosidasen verschiedener Bakterienstämme (z.B. Clostridium sphenoides, Bifidobacteriumadolescentis) zu Glykosylrheinanthronen reduziert und zu den wirksamen Rheinanthronenhydrolisiert.
-Ein Hauptteil der Anthranoid Metaboliten von Senna und Frangula wird mit dem Stuhl ausgeschieden; ein bisher nicht quantitativ festgelegter Anteil wird resorbiert und erscheint als Glukuronid oder Sulfatabbauprodukt im Harn, welcher rötlich braune Verfärbungen erfahren kann, die jedoch harmlos sind.
- +Ein Hauptteil der Anthranoid Metaboliten von Senna und Frangula wird mit dem Stuhl ausgeschieden; ein bisher nicht quantitativ festgelegter Anteil wird resorbiert und erscheint als Glukuronid oderSulfatabbauprodukt im Harn, welcher rötlich braune Verfärbungen erfahren kann, die jedoch harmlos sind.
-Es stehen keine Daten über Kinetik bei unterschiedlichen Altersgruppen oder bei Leber- und Nierenleiden zur Verfügung.
- +Es stehen keine Daten über Kinetik bei unterschiedlichen Altersgruppen oder bei Leber- und Nierenleiden zur Verfügung.
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-Genotoxizität
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- +Genotoxizität
-Ein genotoxisches Risiko kann für Senna ausgeschlossen werden.
- +Ein genotoxisches Risiko kann für Senna ausgeschlossen werden.
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-Ein kanzerogenes Risiko kann für Senna ausgeschlossen werden.
- +Ein kanzerogenes Risiko kann für Senna ausgeschlossen werden.
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