| 86 Änderungen an Fachinfo Tegretol 200 |
-1 Tablette mit Bruchkerbe enthält: Cellulosum microcristallinum, Carmellosum natricum corresp. 0.23 mg Natrium, Magnesii stearas, Silica colloidalis anhydrica
- +1 Tablette mit Bruchkerbe enthält: Cellulosum microcristallinum, Carmellosum natricum corresp. 0.23 mg Natrium, Magnesii stearas, Silica colloidalis anhydrica
-5 ml (= 1 Messlöffel) Suspension zum Einnehmen enthalten: Macrogoli 8 stearas typus I, Saccharinum natricum, Hydroxyethylcellulosum, Cellulosum microcristallinum, Carmellosum natricum, Sorbitolum liquidum non cristallisabile 1.25 g, Propylenglycolum 125 mg, Methylis parahydroxybenzoas 6 mg, Propylis parahydroxybenzoas 1.5 mg, Acidum sorbicum (E 200), Aromatica (Caramel), Aqua purificata,0.6 mg Natrium.
- +5 ml (= 1 Messlöffel) Suspension zum Einnehmen enthalten: Macrogoli 8 stearas typus I, Saccharinum natricum, Hydroxyethylcellulosum, Cellulosum microcristallinum, Carmellosum natricum, Sorbitolum liquidum non cristallisabile 1.25 g, Propylenglycolum 125 mg, Methylis parahydroxybenzoas 6 mg, Propylis parahydroxybenzoas 1.5 mg, Acidum sorbicum (E 200), Aromatica (Caramel), Aqua purificata,0.6 mg Natrium.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Tabletten zu 200 mg und 400 mg Carbamazepinum (teilbar).
- +CR Retardtabletten (Modified-release-Filmtabletten, teilbar) zu 200 mg und 400 mg Carbamazepinum.
- +Suspension zum Einnehmen zu 100 mg Carbamazepinum / 5 ml (= 1 Messlöffel).
-·Epilepsie
-·Komplexe oder einfache partielle Anfälle (mit oder ohne Bewusstseinsverlust) mit oder ohne sekundärer Generalisierung.
-·Generalisierte tonisch-klonische Anfälle.
-·Mischformen von Anfällen.
-·Tegretol ist geeignet für Monotherapie und Kombinationstherapie.
-·Tegretol ist üblicherweise nicht wirksam bei Absenzen (Petit mal) sowie bei myoklonischen Anfällen (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-·Akute Manie und Dauertherapie von bipolaren affektiven Störungen mit dem Ziel Verhütung oder Milderung von Rezidiven.
-·Alkohol-Entzugssyndrom.
-·Idiopathische Trigeminusneuralgie sowie Trigeminusneuralgie auf Grund multipler Sklerose (typisch oder atypisch).
-·Idiopathische Glossopharyngeusneuralgie.
- +-Epilepsie
- +-Komplexe oder einfache partielle Anfälle (mit oder ohne Bewusstseinsverlust) mit oder ohne sekundärer Generalisierung.
- +-Generalisierte tonisch-klonische Anfälle.
- +-Mischformen von Anfällen.
- +-Tegretol ist geeignet für Monotherapie und Kombinationstherapie.
- +-Tegretol ist üblicherweise nicht wirksam bei Absenzen (Petit mal) sowie bei myoklonischen Anfällen (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +-Akute Manie und Dauertherapie von bipolaren affektiven Störungen mit dem Ziel Verhütung oder Milderung von Rezidiven.
- +-Alkohol-Entzugssyndrom.
- +-Idiopathische Trigeminusneuralgie sowie Trigeminusneuralgie auf Grund multipler Sklerose (typisch oder atypisch).
- +-Idiopathische Glossopharyngeusneuralgie.
-Es wird eine Initialdosis von 100 mg 2x/d empfohlen.
- +Es wird eine Initialdosis von 100 mg 2x/d empfohlen.
-Vor Beginn einer Behandlung mit Tegretol wird empfohlen, Patienten, deren Abstammung ein Risiko für das Auftreten von bestimmten unerwünschten Haut-/Hypersensitivitätsreaktionen bedeutet zur besseren Risikoabschätzung auf das Vorliegen des Allels HLA-A*3101 zu untersuchen (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Vor Beginn einer Behandlung mit Tegretol wird empfohlen, Patienten, deren Abstammung ein Risiko für das Auftreten von bestimmten unerwünschten Haut-/Hypersensitivitätsreaktionen bedeutet zur besseren Risikoabschätzung auf das Vorliegen des Allels HLA-A*3101 zu untersuchen (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Festlegung der therapeutischen Dosis sollte insbesondere bei Kombinationstherapie, über die Bestimmung der Plasmaspiegel und in Abhängigkeit von der Wirksamkeit erfolgen. Der therapeutische Carbamazepin-Spiegel liegt erfahrungsgemäss zwischen 4 und 12 µg/ml.
-Wenn Tegretol zu einer bereits bestehenden Antiepileptika-Therapie hinzugefügt wird, so soll dies einschleichend erfolgen, während die Dosierung der anderen Antiepileptika beibehalten oder, falls notwendig, angepasst wird (s. «Interaktionen»).
- +Die Festlegung der therapeutischen Dosis sollte insbesondere bei Kombinationstherapie, über die Bestimmung der Plasmaspiegel und in Abhängigkeit von der Wirksamkeit erfolgen. Der therapeutische Carbamazepin-Spiegel liegt erfahrungsgemäss zwischen 4 und 12 µg/ml.
- +Wenn Tegretol zu einer bereits bestehenden Antiepileptika-Therapie hinzugefügt wird, so soll dies einschleichend erfolgen, während die Dosierung der anderen Antiepileptika beibehalten oder, falls notwendig, angepasst wird (s. "Interaktionen" ).
-Orale Formen: initial 100-200 mg, 1x oder 2x/d; langsames Steigern der Dosis, bis ein optimales Ansprechen erreicht ist - im Allgemeinen mit 400 mg 2-3x/d (entsprechend 800-1200 mg). Bei einigen Patienten können 1'600 mg oder sogar 2'000 mg pro Tag angemessen sein, wobei diese hohen Dosen vermieden werden sollten aufgrund vermehrter unerwünschter Wirkungen.
-Bei Verwendung der Suspension zum Einnehmen ist die maximale Tagesdosis aufgrund der Sorbitolmenge auf 1200 mg begrenzt (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Orale Formen: initial 100-200 mg, 1x oder 2x/d; langsames Steigern der Dosis, bis ein optimales Ansprechen erreicht ist - im Allgemeinen mit 400 mg 2-3x/d (entsprechend 800-1200 mg). Bei einigen Patienten können 1'600 mg oder sogar 2'000 mg pro Tag angemessen sein, wobei diese hohen Dosen vermieden werden sollten aufgrund vermehrter unerwünschter Wirkungen.
- +Bei Verwendung der Suspension zum Einnehmen ist die maximale Tagesdosis aufgrund der Sorbitolmenge auf 1200 mg begrenzt (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Suspension zum Einnehmen: 10-20 mg Carbamazepin/kg Körpergewicht/d verteilt auf mehrere Einzeldosen, d.h. im Alter*
-·bis zu 1 Jahr 100-200 mg/d (= 5-10 ml = 1-2 Messlöffel);
-·1-5 Jahre 200-400 mg/d (= 10-20 ml = 2×1-2 Messlöffel):
-·6-10 Jahre 400-600 mg/d (= 20-30 ml = 2-3× 2 Messlöffel);
-·11-15 Jahre 600-1'000 mg/d (= 30-50 ml = 3× 2-3 Messlöffel).
-·über 15 Jahre 800-1'200 mg/d (entspricht der Tagesdosis bei Erwachsenen).
- +Suspension zum Einnehmen: 10-20 mg Carbamazepin/kg Körpergewicht/d verteilt auf mehrere Einzeldosen, d.h. im Alter*
- +bis zu 1 Jahr 100-200 mg/d (= 5-10 ml = 1-2 Messlöffel);
- +-1-5 Jahre 200-400 mg/d (= 10-20 ml = 2×1-2 Messlöffel):
- +-6-10 Jahre 400-600 mg/d (= 20-30 ml = 2-3× 2 Messlöffel);
- +-11-15 Jahre 600-1'000 mg/d (= 30-50 ml = 3× 2-3 Messlöffel).
- +über 15 Jahre 800-1'200 mg/d (entspricht der Tagesdosis bei Erwachsenen).
-·bis zu 6 Jahren: 35 mg/kg/d
-·6-15 Jahren: 1'000 mg/d
-·über 15 Jahren: 1'200 mg/d
-Für Kinder im Alter von 4 Jahren oder weniger wird eine Anfangsdosis von 20-60 mg/d empfohlen, mit einer Dosiserhöhung von um 20-60 mg an jedem 2. Tag. Bei Kindern über 4 Jahren kann die Therapie mit 100 mg/d begonnen werden, mit einer Dosiserhöhung um 100 mg in wöchentlichen Intervallen.
- +bis zu 6 Jahren: 35 mg/kg/d
- +-6-15 Jahren: 1'000 mg/d
- +über 15 Jahren: 1'200 mg/d
- +Für Kinder im Alter von 4 Jahren oder weniger wird eine Anfangsdosis von 20-60 mg/d empfohlen, mit einer Dosiserhöhung von um 20-60 mg an jedem 2. Tag. Bei Kindern über 4 Jahren kann die Therapie mit 100 mg/d begonnen werden, mit einer Dosiserhöhung um 100 mg in wöchentlichen Intervallen.
-Die Initialdosis von 200-400 mg/d (bei älteren Patienten 100mg 2x/d) ist langsam zu erhöhen, bis Schmerzfreiheit erreicht wird (üblicherweise mit 200 mg 3-4 x/d). Danach allmähliche Dosisreduktion auf ein tiefst mögliches Erhaltungsniveau des Plasmaspiegels. Die maximal empfohlene Tagesdosis beträgt 1'200 mg. Wenn Schmerzfreiheit erreicht wird, sollte anschliessend versucht werden die Therapie graduell abzusetzen, bis zu einer erneuten Schmerzexazerbation.
- +Die Initialdosis von 200-400 mg/d (bei älteren Patienten 100mg 2x/d) ist langsam zu erhöhen, bis Schmerzfreiheit erreicht wird (üblicherweise mit 200 mg 3-4 x/d). Danach allmähliche Dosisreduktion auf ein tiefst mögliches Erhaltungsniveau des Plasmaspiegels. Die maximal empfohlene Tagesdosis beträgt 1'200 mg. Wenn Schmerzfreiheit erreicht wird, sollte anschliessend versucht werden die Therapie graduell abzusetzen, bis zu einer erneuten Schmerzexazerbation.
-Während der ersten 2 Tage beträgt die Dosis 3-4 x 200 mg/d. In schweren Fällen kann die Dosierung während der ersten Tage auf 1'200 mg/d erhöht werden. Anschliessend sollte die Dosis langsam schrittweise reduziert werden, bis die Behandlung beendet wird (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen/ Therapieabbruch»).
- +Während der ersten 2 Tage beträgt die Dosis 3-4 x 200 mg/d. In schweren Fällen kann die Dosierung während der ersten Tage auf 1'200 mg/d erhöht werden. Anschliessend sollte die Dosis langsam schrittweise reduziert werden, bis die Behandlung beendet wird (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen/ Therapieabbruch" ).
-Dosierungsbereich: ca. 400-1'600 mg täglich; die übliche Dosis beträgt 400-600 mg/d, verteilt auf 2-3 Einzeldosen. Die maximale Tagesdosis der oralen Suspension ist jedoch wegen der enthaltenen Sorbitolmenge auf 1200 mg begrenzt (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Dosierungsbereich: ca. 400-1'600 mg täglich; die übliche Dosis beträgt 400-600 mg/d, verteilt auf 2-3 Einzeldosen. Die maximale Tagesdosis der oralen Suspension ist jedoch wegen der enthaltenen Sorbitolmenge auf 1200 mg begrenzt (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Suspension zum Einnehmen (1 Messlöffel = 5 ml = 100 mg; ½ Messlöffel = 2.5 ml = 50 mg) ist speziell geeignet für jene Patienten, welche Schwierigkeiten haben, Tabletten zu schlucken. Ferner ist die Suspension zum Einnehmen auch für diejenigen Patienten angezeigt, bei denen eine initial sorgfältige Anpassung der Dosierung erforderlich ist.
- +Die Suspension zum Einnehmen (1 Messlöffel = 5 ml = 100 mg; ½ Messlöffel = 2.5 ml = 50 mg) ist speziell geeignet für jene Patienten, welche Schwierigkeiten haben, Tabletten zu schlucken. Ferner ist die Suspension zum Einnehmen auch für diejenigen Patienten angezeigt, bei denen eine initial sorgfältige Anpassung der Dosierung erforderlich ist.
-·Wechsel von Tegretol Tabletten zu Tegretol Suspension zum Einnehmen: Hierbei ist so vorzugehen, dass die gleiche Tagesdosis in kleineren, häufigeren Dosen verabreicht wird (z.B. Suspension zum Einnehmen 3x/d anstelle von Tabletten 2x/d).
-·Wechsel von Tabletten zu CR Retardtabletten: Die klinische Erfahrung zeigt, dass bei einigen Patienten die Dosierung bei Verabreichung der CR Retardtabletten möglicherweise erhöht werden muss.
- +-Wechsel von Tegretol Tabletten zu Tegretol Suspension zum Einnehmen: Hierbei ist so vorzugehen, dass die gleiche Tagesdosis in kleineren, häufigeren Dosen verabreicht wird (z.B. Suspension zum Einnehmen 3x/d anstelle von Tabletten 2x/d).
- +-Wechsel von Tabletten zu CR Retardtabletten: Die klinische Erfahrung zeigt, dass bei einigen Patienten die Dosierung bei Verabreichung der CR Retardtabletten möglicherweise erhöht werden muss.
-·Bekannte Überempfindlichkeit auf Carbamazepin und Oxcarbazepin sowie strukturell verwandte Pharmaka (z.B. trizyklische Antidepressiva) oder auf einen anderen Bestandteil des Präparates.
-·Patienten mit AV-Block, mit Knochenmarksdepression oder mit anamnestisch hepatischer Porphyrie (z.B. akuter intermittierender Porphyrie, Porphyria variegata, Porphyria cutanea tarda).
-·Die Verwendung von Tegretol in Kombination mit Monoamino-Oxydase-Inhibitoren (MAOIs) wird nicht empfohlen (s. «Interaktionen»). Vor Verwendung von Tegretol sollten MAOIs wenigstens 2 Wochen vorher oder, falls es die klinische Situation erlaubt, länger vorher abgesetzt werden.
-·Aufgrund des Gehaltes an Sorbitol in Tegretol 2% Suspension zum Einnehmen ist diese ungeeignet für Personen mit Fructoseunverträglichkeit (hereditäre Fructoseintoleranz).
-·Sie darf auch nicht bei Personen mit Überempfindlichkeit auf Parabene (E200, E216, E218) eingesetzt werden.
- +-Bekannte Überempfindlichkeit auf Carbamazepin und Oxcarbazepin sowie strukturell verwandte Pharmaka (z.B. trizyklische Antidepressiva) oder auf einen anderen Bestandteil des Präparates.
- +-Patienten mit AV-Block, mit Knochenmarksdepression oder mit anamnestisch hepatischer Porphyrie (z.B. akuter intermittierender Porphyrie, Porphyria variegata, Porphyria cutanea tarda).
- +-Die Verwendung von Tegretol in Kombination mit Monoamino-Oxydase-Inhibitoren (MAOIs) wird nicht empfohlen (s. "Interaktionen" ). Vor Verwendung von Tegretol sollten MAOIs wenigstens 2 Wochen vorher oder, falls es die klinische Situation erlaubt, länger vorher abgesetzt werden.
- +-Aufgrund des Gehaltes an Sorbitol in Tegretol 2% Suspension zum Einnehmen ist diese ungeeignet für Personen mit Fructoseunverträglichkeit (hereditäre Fructoseintoleranz).
- +-Sie darf auch nicht bei Personen mit Überempfindlichkeit auf Parabene (E200, E216, E218) eingesetzt werden.
-·Neugeborenen (< 4 Wochen) (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen–Anwendung beim Neugeborenen»)
-·Früheren oder bestehenden hämatologischen Erkrankungen, unerwünschten hämatologischen Reaktionen auf andere Pharmaka in der Anamnese
-·Gestörtem Natrium-Stoffwechsel
-·Patienten mit Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen, auch in der Vorgeschichte (s. «Unerwünschte Wirkungen»)
- +-Neugeborenen (< 4 Wochen) (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen–Anwendung beim Neugeborenen" )
- +-Früheren oder bestehenden hämatologischen Erkrankungen, unerwünschten hämatologischen Reaktionen auf andere Pharmaka in der Anamnese
- +-Gestörtem Natrium-Stoffwechsel
- +-Patienten mit Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen, auch in der Vorgeschichte (s. "Unerwünschte Wirkungen" )
-Tegretol kann zudem verzögerte Hypersensitivitätsreaktionen der Klasse IVb auslösen, die in verschiedenen Kombinationen auftreten können einschliesslich Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms (DRESS), eine Multi-Organ-Hypersensitivitätsreaktion mit Fieber, Ausschlag, Vaskulitis, Lymphadenopathie, Pseudolymphomen, Arthralgie, Leukopenie, Eosinophilie, Hepatosplenomegalie, abnormen Werten bei Leberfunktionstests und Gallengangsverlustsyndrom (Schädigung und Verlust der intrahepatischen Gallengänge). Andere Organe wie Lunge, Nieren, Pankreas, Myokard und Dickdarm können auch betroffen sein (s. «Assoziation mit HLA-A*3101 Allel» und «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Tegretol kann zudem verzögerte Hypersensitivitätsreaktionen der Klasse IVb auslösen, die in verschiedenen Kombinationen auftreten können einschliesslich Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms (DRESS), eine Multi-Organ-Hypersensitivitätsreaktion mit Fieber, Ausschlag, Vaskulitis, Lymphadenopathie, Pseudolymphomen, Arthralgie, Leukopenie, Eosinophilie, Hepatosplenomegalie, abnormen Werten bei Leberfunktionstests und Gallengangsverlustsyndrom (Schädigung und Verlust der intrahepatischen Gallengänge). Andere Organe wie Lunge, Nieren, Pankreas, Myokard und Dickdarm können auch betroffen sein (s. "Assoziation mit HLA-A*3101 Allel" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Die hier aufgezeigte Allel-Frequenz repräsentiert den Prozentsatz der Chromosomen in den spezifizierten Populationen, die das besagte Allel tragen. Das heisst, dass der Prozentsatz an Patienten, die eine Kopie auf mindestens eines ihrer beiden Chromosomen tragen (d.h. die «Träger Frequenz») fast doppelt so hoch ist wie die Allel-Frequenz. Demzufolge ist der Prozentsatz an Patienten, die gefährdet sind, fast doppelt so hoch wie die Allel-Frequenz.
-Vor Beginn einer Behandlung mit Tegretol wird empfohlen Patienten, deren Abstammung ein Risiko bedeutet (z.B. Patienten aus Japan, Kaukasier) und der indigenen Bevölkerung Amerikas, Patienten spanischer und portugiesischer Abstammung, sowie Patienten südindischer und arabischer Abstammung) auf das Vorliegen des Allels HLA-A*3101 zu untersuchen (s. «Dosierung/Anwendung»). Im Falle eines positiven Befunds sollte von einer Behandlung mit Tegretol abgesehen werden, es sei denn, der Nutzen ist eindeutig grösser als das Risiko. Ein Screening auf HLA-A*3101 wird im Allgemeinen nicht empfohlen bei Patienten, die schon seit längerem Tegretol anwenden, da das SJS/TEN, AGEP, DRESS und makulopapulöse Ausschläge zumeist nur in den ersten Monaten der Therapie auftreten.
- +Die hier aufgezeigte Allel-Frequenz repräsentiert den Prozentsatz der Chromosomen in den spezifizierten Populationen, die das besagte Allel tragen. Das heisst, dass der Prozentsatz an Patienten, die eine Kopie auf mindestens eines ihrer beiden Chromosomen tragen (d.h. die "Träger Frequenz" ) fast doppelt so hoch ist wie die Allel-Frequenz. Demzufolge ist der Prozentsatz an Patienten, die gefährdet sind, fast doppelt so hoch wie die Allel-Frequenz.
- +Vor Beginn einer Behandlung mit Tegretol wird empfohlen Patienten, deren Abstammung ein Risiko bedeutet (z.B. Patienten aus Japan, Kaukasier) und der indigenen Bevölkerung Amerikas, Patienten spanischer und portugiesischer Abstammung, sowie Patienten südindischer und arabischer Abstammung) auf das Vorliegen des Allels HLA-A*3101 zu untersuchen (s. "Dosierung/Anwendung" ). Im Falle eines positiven Befunds sollte von einer Behandlung mit Tegretol abgesehen werden, es sei denn, der Nutzen ist eindeutig grösser als das Risiko. Ein Screening auf HLA-A*3101 wird im Allgemeinen nicht empfohlen bei Patienten, die schon seit längerem Tegretol anwenden, da das SJS/TEN, AGEP, DRESS und makulopapulöse Ausschläge zumeist nur in den ersten Monaten der Therapie auftreten.
-Retrospektive Studien in Patienten mit Han-Chinesischer und Thailändischer Abstammung zeigten eine starke Korrelation zwischen SJS/TEN-Hautreaktionen im Zusammenhang mit der Anwendung von Carbamazepin und dem Vorliegen des Human Leucozyte Antigen (HLA)-B*1502 Allel. Die Frequenz dieses Allels beträgt 2-12% in der Han Chinesischen Population und etwa 8% in Thailand. In asiatischen Ländern (z.B. Taiwan, Malaysia und Philippinen), in denen die Frequenz des HLA-B*1502 Allels höher ist, wird die unerwünschte Wirkung SJS häufiger gemeldet («gelegentlich» anstelle von «selten»). Die Frequenz von Trägern dieses Allels ist über 15% in den Philippinen und in einigen malaiischen Populationen. Allel-Frequenzen von bis zu 2% und 6% wurden berichtet für Korea und Indien. Die Frequenz des HLA-B*1502 Allels ist in der kaukasischen Bevölkerung vernachlässigbar, ebenso bei Afrikanern, der indigenen Bevölkerung Amerikas, Japanern und den Menschen spanischer Abstammung (< 1%).
-Die hier aufgezeigte Allel-Frequenz repräsentiert den Prozentsatz der Chromosomen in den spezifizierten Populationen, die das besagte Allel tragen. Das heisst, dass der Prozentsatz an Patienten, die eine Kopie auf mindestens eines ihrer beiden Chromosomen tragen (d.h. die «Träger Frequenz») fast doppelt so hoch ist wie die Allel-Frequenz. Demzufolge ist der Prozentsatz an Patienten, die gefährdet sind, fast doppelt so hoch wie die Allel-Frequenz.
- +Retrospektive Studien in Patienten mit Han-Chinesischer und Thailändischer Abstammung zeigten eine starke Korrelation zwischen SJS/TEN-Hautreaktionen im Zusammenhang mit der Anwendung von Carbamazepin und dem Vorliegen des Human Leucozyte Antigen (HLA)-B*1502 Allel. Die Frequenz dieses Allels beträgt 2-12% in der Han Chinesischen Population und etwa 8% in Thailand. In asiatischen Ländern (z.B. Taiwan, Malaysia und Philippinen), in denen die Frequenz des HLA-B*1502 Allels höher ist, wird die unerwünschte Wirkung SJS häufiger gemeldet ( "gelegentlich" anstelle von "selten" ). Die Frequenz von Trägern dieses Allels ist über 15% in den Philippinen und in einigen malaiischen Populationen. Allel-Frequenzen von bis zu 2% und 6% wurden berichtet für Korea und Indien. Die Frequenz des HLA-B*1502 Allels ist in der kaukasischen Bevölkerung vernachlässigbar, ebenso bei Afrikanern, der indigenen Bevölkerung Amerikas, Japanern und den Menschen spanischer Abstammung (< 1%).
- +Die hier aufgezeigte Allel-Frequenz repräsentiert den Prozentsatz der Chromosomen in den spezifizierten Populationen, die das besagte Allel tragen. Das heisst, dass der Prozentsatz an Patienten, die eine Kopie auf mindestens eines ihrer beiden Chromosomen tragen (d.h. die "Träger Frequenz" ) fast doppelt so hoch ist wie die Allel-Frequenz. Demzufolge ist der Prozentsatz an Patienten, die gefährdet sind, fast doppelt so hoch wie die Allel-Frequenz.
-Tegretol weist eine leichte anticholinerge Aktivität auf; Patienten mit erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom, Grüner Star) und Harnretention sollen deshalb während der Therapie sorgfältig überwacht werden (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Tegretol weist eine leichte anticholinerge Aktivität auf; Patienten mit erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom, Grüner Star) und Harnretention sollen deshalb während der Therapie sorgfältig überwacht werden (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Bei Anwendung von Carbamazepin während der Schwangerschaft können kongenitale Missbildungen und Entwicklungsstörungen des Nervensystems auftreten (s. Abschnitt «Schwangerschaft und Stillzeit»). Tegretol sollte daher für die Behandlung einer Epilepsie während der Schwangerschaft nur eingenommen werden, wenn der potentielle Nutzen die potentiellen Risiken rechtfertigt. Bei psychiatrischen Indikationen und neuropathischen Schmerzen sollte Carbamazepin nicht verwendet und stattdessen auf besser geeignete Behandlungsalternativen umgestellt werden.
- +Bei Anwendung von Carbamazepin während der Schwangerschaft können kongenitale Missbildungen und Entwicklungsstörungen des Nervensystems auftreten (s. Abschnitt "Schwangerschaft und Stillzeit" ). Tegretol sollte daher für die Behandlung einer Epilepsie während der Schwangerschaft nur eingenommen werden, wenn der potentielle Nutzen die potentiellen Risiken rechtfertigt. Bei psychiatrischen Indikationen und neuropathischen Schmerzen sollte Carbamazepin nicht verwendet und stattdessen auf besser geeignete Behandlungsalternativen umgestellt werden.
-Carbamazepin ist ein potenter Induktor von CYP 3A4 und anderen Phase I und Phase II Enzymen in der Leber. Carbamazepin kann daher möglicherweise die Plasmakonzentrationen von gleichzeitig verabreichten Substanzen, welche hauptsächlich über CYP 3A4 metabolisiert werden, reduzieren (s. «Interaktionen»).
- +Carbamazepin ist ein potenter Induktor von CYP 3A4 und anderen Phase I und Phase II Enzymen in der Leber. Carbamazepin kann daher möglicherweise die Plasmakonzentrationen von gleichzeitig verabreichten Substanzen, welche hauptsächlich über CYP 3A4 metabolisiert werden, reduzieren (s. "Interaktionen" ).
-Obgleich die Korrelationen zwischen Dosierung und Plasmakonzentrationen von Carbamazepin sowie zwischen Plasmakonzentrationen und klinischer Wirksamkeit oder Verträglichkeit eher schwach sind, kann die Überwachung der Plasmakonzentrationen in folgenden Situationen nützlich sein: auffälliger Anstieg der Anfallsfrequenz, Verifizierung der Patienten-Compliance, während der Gravidität, bei der Behandlung von Kindern oder Heranwachsenden, bei Verdacht auf Resorptionsstörungen, bei Verdacht auf toxische Effekte wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig verwendet werden (s. «Interaktionen»).
- +Obgleich die Korrelationen zwischen Dosierung und Plasmakonzentrationen von Carbamazepin sowie zwischen Plasmakonzentrationen und klinischer Wirksamkeit oder Verträglichkeit eher schwach sind, kann die Überwachung der Plasmakonzentrationen in folgenden Situationen nützlich sein: auffälliger Anstieg der Anfallsfrequenz, Verifizierung der Patienten-Compliance, während der Gravidität, bei der Behandlung von Kindern oder Heranwachsenden, bei Verdacht auf Resorptionsstörungen, bei Verdacht auf toxische Effekte wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig verwendet werden (s. "Interaktionen" ).
-Die Behandlung mit Tegretol wurde mit dem Auftreten von Ataxie, Schwindel, Schläfrigkeit, Hypotonie, Verwirrtheitszuständen oder Sedierung assoziiert (s. «Unerwünschte Wirkungen»), was zu Stürzen und dadurch bedingte Frakturen oder andere Verletzungen führen kann. Bei Patienten, die an Erkrankungen oder Zuständen leiden oder Arzneimittel einnehmen, welche diese Nebenwirkungen verstärken können, sollte im Falle einer Langzeitbehandlung mit Tegretol regelmässig eine umfassende Bewertung des Sturzrisikos in Betracht gezogen werden.
- +Die Behandlung mit Tegretol wurde mit dem Auftreten von Ataxie, Schwindel, Schläfrigkeit, Hypotonie, Verwirrtheitszuständen oder Sedierung assoziiert (s. "Unerwünschte Wirkungen" ), was zu Stürzen und dadurch bedingte Frakturen oder andere Verletzungen führen kann. Bei Patienten, die an Erkrankungen oder Zuständen leiden oder Arzneimittel einnehmen, welche diese Nebenwirkungen verstärken können, sollte im Falle einer Langzeitbehandlung mit Tegretol regelmässig eine umfassende Bewertung des Sturzrisikos in Betracht gezogen werden.
-Tegretol Tabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. sie sind nahezu «natriumfrei».
- +Tegretol Tabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
-Tegretol CR, Retardtabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. sie sind nahezu «natriumfrei».
- +Tegretol CR, Retardtabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
-Tegretol, Suspension zum Einnehmen enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 5 ml (= 1 Messlöffel), d.h. sie ist nahezu «natriumfrei».
-Tegretol, Suspension zum Einnehmen enthält 125 mg Propylenglycol pro 5 ml (= 1 Messlöffel) (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Anwendung beim Neugeborenen»).
- +Tegretol, Suspension zum Einnehmen enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 5 ml (= 1 Messlöffel), d.h. sie ist nahezu "natriumfrei" .
- +Tegretol, Suspension zum Einnehmen enthält 125 mg Propylenglycol pro 5 ml (= 1 Messlöffel) (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Anwendung beim Neugeborenen" ).
-Kontrazeptiva: siehe Abschnitt «Bei Kombinationstherapien in Erwägung zu ziehen»
- +Kontrazeptiva: siehe Abschnitt "Bei Kombinationstherapien in Erwägung zu ziehen"
-Um eine Phenytoin Intoxikation und subtherapeutische Konzentrationen von Carbamazepin zu verhindern, wird empfohlen die Plasmakonzentration von Phenytoin auf 13 µg/mL einzustellen, bevor man mit der Behandlung mit Carbamazepin anfängt. Es wurden seltene Fälle von erhöhten Plasma-Mephenytoin-Spiegeln beschrieben, wodurch in Ausnahmefällen Verwirrtheitszustände bis hin zum Koma auftreten können.
- +Um eine Phenytoin Intoxikation und subtherapeutische Konzentrationen von Carbamazepin zu verhindern, wird empfohlen die Plasmakonzentration von Phenytoin auf 13 µg/mL einzustellen, bevor man mit der Behandlung mit Carbamazepin anfängt. Es wurden seltene Fälle von erhöhten Plasma-Mephenytoin-Spiegeln beschrieben, wodurch in Ausnahmefällen Verwirrtheitszustände bis hin zum Koma auftreten können.
-Tegretol darf nicht in Kombination mit MAO-Hemmern angewendet werden; vor Verabreichung von Tegretol sollten MAO-Hemmer für mindestens 2 Wochen, falls es die klinische Situation erlaubt auch länger, abgesetzt werden (s. «Kontraindikationen»).
- +Tegretol darf nicht in Kombination mit MAO-Hemmern angewendet werden; vor Verabreichung von Tegretol sollten MAO-Hemmer für mindestens 2 Wochen, falls es die klinische Situation erlaubt auch länger, abgesetzt werden (s. "Kontraindikationen" ).
-Es gibt klare Hinweise für Risiken für den menschlichen Foetus. Tegretol sollte deshalb während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist absolut erforderlich. (Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» unter dem Abschnitt Schwangerschaft und Frauen im gebärfähigen Alter.)
- +Es gibt klare Hinweise für Risiken für den menschlichen Foetus. Tegretol sollte deshalb während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist absolut erforderlich. (Siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" unter dem Abschnitt Schwangerschaft und Frauen im gebärfähigen Alter.)
-Im Verlauf der gesamten Gravidität, aber auch postpartal, muss die Therapie sorgfältig überwacht werden (Kontrollen von Serumspiegel und EEG). Die Plasmaspiegel sollten dabei im unteren therapeutischen Bereich liegen (3-7 µg Carbamazepin/ml). Zur weiteren Risikovermeidung ist eine Kombination mit anderen Antiepileptika oder Arzneimitteln zu vermeiden, da sich das Risiko einer Fehlbildung bei Kombinationstherapie erhöht; empfohlen wird die Monotherapie. Es gibt Hinweise darauf, dass das Risiko für Fehlbildungen unter Carbamazepin bei einer Polytherapie je nach Begleitmedikation variieren kann und bei einer Polytherapie kombiniert mit Valproinsäure höher sein kann.
- +Im Verlauf der gesamten Gravidität, aber auch postpartal, muss die Therapie sorgfältig überwacht werden (Kontrollen von Serumspiegel und EEG). Die Plasmaspiegel sollten dabei im unteren therapeutischen Bereich liegen (3-7 µg Carbamazepin/ml). Zur weiteren Risikovermeidung ist eine Kombination mit anderen Antiepileptika oder Arzneimitteln zu vermeiden, da sich das Risiko einer Fehlbildung bei Kombinationstherapie erhöht; empfohlen wird die Monotherapie. Es gibt Hinweise darauf, dass das Risiko für Fehlbildungen unter Carbamazepin bei einer Polytherapie je nach Begleitmedikation variieren kann und bei einer Polytherapie kombiniert mit Valproinsäure höher sein kann.
-In postnatalen Studien an Ratten wurden unerwünschte Wirkungen auf die Nachkommen von Carbamazepin-behandelten Muttertieren beobachtet (siehe «Präklinische Daten»).
- +In postnatalen Studien an Ratten wurden unerwünschte Wirkungen auf die Nachkommen von Carbamazepin-behandelten Muttertieren beobachtet (siehe "Präklinische Daten" ).
-Einstufung der Häufigkeit: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10); «gelegentlich» (≥1/1'000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1'000); «sehr selten» (<1/10'000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- +Einstufung der Häufigkeit: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10); "gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1'000); "sehr selten" (<1/10'000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
-Häufig: Ödeme, Flüssigkeitsretention, Gewichtszunahme; Hyponatriämie und verminderte Plasmaosmolalität auf Grund eines dem antidiuretischen Hormon (ADH) ähnlichen Effekts, welcher in seltenen Fällen zu Wasserintoxikation verbunden mit Lethargie, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Konfusion, neurologischen Störungen, Krampfanfällen, Desorientiertheit, verminderte Wahrnehmung, Sehstörungen oder Enzephalopathie führen kann («Syndrom inadäquater ADH-Sekretion»).
- +Häufig: Ödeme, Flüssigkeitsretention, Gewichtszunahme; Hyponatriämie und verminderte Plasmaosmolalität auf Grund eines dem antidiuretischen Hormon (ADH) ähnlichen Effekts, welcher in seltenen Fällen zu Wasserintoxikation verbunden mit Lethargie, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Konfusion, neurologischen Störungen, Krampfanfällen, Desorientiertheit, verminderte Wahrnehmung, Sehstörungen oder Enzephalopathie führen kann ( "Syndrom inadäquater ADH-Sekretion" ).
-Sehr selten: Stevens-Johnson-Syndrom (in einigen asiatischen Ländern als selten rapportiert, vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Epidermolysis acuta toxica, Photosensitivitätsreaktion, Erythema multiforme et nodosum, Veränderungen der Hautpigmentation, Purpura, Akne, Hyperhidrosis, Haarausfall, Hirsutismus.
- +Sehr selten: Stevens-Johnson-Syndrom (in einigen asiatischen Ländern als selten rapportiert, vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Epidermolysis acuta toxica, Photosensitivitätsreaktion, Erythema multiforme et nodosum, Veränderungen der Hautpigmentation, Purpura, Akne, Hyperhidrosis, Haarausfall, Hirsutismus.
-Die auftretenden Symptome einer Überdosierung manifestieren sich üblicherweise im Zentralnervensystem, kardiovaskulären System,Respirationstrakt und den unerwünschten Wirkungen beschrieben unter «Unerwünschte Wirkungen».
- +Die auftretenden Symptome einer Überdosierung manifestieren sich üblicherweise im Zentralnervensystem, kardiovaskulären System,Respirationstrakt und den unerwünschten Wirkungen beschrieben unter "Unerwünschte Wirkungen" .
-Carbamazepin wird aus den Tabletten nahezu komplett und je nach Darreichungsform relativ langsam resorbiert: nach einer Einzeldosis wird die tmax nach 2 h (Suspension zum Einnehmen), 12 h (Tabletten) bzw. 24 h (CR Retardtabletten) erreicht.
-Bioverfügbarkeit (BV): Bei der Anwendung von Tabletten ist die BV von Carbamazepin nahezu 100%; bei Anwendung von CR Retardtablettenist sie ca. 15% geringer. Die BV wird durch Nahrungsaufnahme nicht beeinflusst. Bei Dosierungen bis zu 300 mg Carbamazepin erreichen ca. 75% der total resorbierten Menge die systemische Zirkulation innerhalb von 6 h nach Verabfolgung. Deshalb wird für diese Darreichungsform als maximale Tagesdosis 250 mg 4x/d empfohlen.
-Plasmakonzentrationen: Die Cmax von Carbamazepin nach einer Einzeldosis von 400 mg (Tabletten) beträgt ca. 4.5 µg/ml.
-Bei CR Retardtabletten waren Fluktuationsindex sowie Cmax im Steady-state statistisch signifikant vermindert, Cmin. hingegen wurde nicht signifikant vermindert. Die Plasmakonzentration im «therapeutischen Bereich» im Steady- state beträgt ca. 4-12 µg/ml, entsprechend 17-50 µmol/l Carbamazepin; die Konzentrationen von Carbamazepin-10, 11-epoxid (pharmakologisch wirksamer Metabolit) betragen ca. 30% der Carbamazepin-Konzentrationen.
- +Carbamazepin wird aus den Tabletten nahezu komplett und je nach Darreichungsform relativ langsam resorbiert: nach einer Einzeldosis wird die tmax nach 2 h (Suspension zum Einnehmen), 12 h (Tabletten) bzw. 24 h (CR Retardtabletten) erreicht.
- +Bioverfügbarkeit (BV): Bei der Anwendung von Tabletten ist die BV von Carbamazepin nahezu 100%; bei Anwendung von CR Retardtablettenist sie ca. 15% geringer. Die BV wird durch Nahrungsaufnahme nicht beeinflusst. Bei Dosierungen bis zu 300 mg Carbamazepin erreichen ca. 75% der total resorbierten Menge die systemische Zirkulation innerhalb von 6 h nach Verabfolgung. Deshalb wird für diese Darreichungsform als maximale Tagesdosis 250 mg 4x/d empfohlen.
- +Plasmakonzentrationen: Die Cmax von Carbamazepin nach einer Einzeldosis von 400 mg (Tabletten) beträgt ca. 4.5 µg/ml.
- +Bei CR Retardtabletten waren Fluktuationsindex sowie Cmax im Steady-state statistisch signifikant vermindert, Cmin. hingegen wurde nicht signifikant vermindert. Die Plasmakonzentration im "therapeutischen Bereich" im Steady- state beträgt ca. 4-12 µg/ml, entsprechend 17-50 µmol/l Carbamazepin; die Konzentrationen von Carbamazepin-10, 11-epoxid (pharmakologisch wirksamer Metabolit) betragen ca. 30% der Carbamazepin-Konzentrationen.
-Plasma-Eliminations-Halbwertszeit nach Einzeldosis: durchschnittlich 36h; nach mehrfacher Applikation (Autoinduktion des hepatischen Mono-Oxygenase-Enzymsystems): durchschnittlich 16-24h; bei Komedikation mit anderen leberenzyminduzierenden Pharmaka (z.B. Phenytoin, Phenobarbital): durchschnittlich 9-10h. Ausscheidung: nach einer Einzeldosis von 400 mg 72% im Harn (2% unverändert; 1% Epoxid; ca. 30% Carbamazepin-10,11-transdiol und andere inaktive Metaboliten) sowie 28% in den Faeces.
- +Plasma-Eliminations-Halbwertszeit nach Einzeldosis: durchschnittlich 36h; nach mehrfacher Applikation (Autoinduktion des hepatischen Mono-Oxygenase-Enzymsystems): durchschnittlich 16-24h; bei Komedikation mit anderen leberenzyminduzierenden Pharmaka (z.B. Phenytoin, Phenobarbital): durchschnittlich 9-10h. Ausscheidung: nach einer Einzeldosis von 400 mg 72% im Harn (2% unverändert; 1% Epoxid; ca. 30% Carbamazepin-10,11-transdiol und andere inaktive Metaboliten) sowie 28% in den Faeces.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Tegretol CR, Retardtabletten 200 mg 50 (teilbar). [B]
-Tegretol CR, Retardtabletten 200 mg 200 (teilbar). [B]
-Tegretol CR, Retardtabletten 200 mg (teilbar): 200 (4 x 50). [B]
-Tegretol CR, Retardtabletten 400 mg 30 (teilbar). [B]
-Tegretol CR, Retardtabletten 400 mg 200 (teilbar). [B]
- +Tegretol CR, Retardtabletten 200 mg 50 (teilbar). [B]
- +Tegretol CR, Retardtabletten 200 mg 200 (teilbar). [B]
- +Tegretol CR, Retardtabletten 200 mg (teilbar): 200 (4 x 50). [B]
- +Tegretol CR, Retardtabletten 400 mg 30 (teilbar). [B]
- +Tegretol CR, Retardtabletten 400 mg 200 (teilbar). [B]
-Tegretol Suspension zum Einnehmen 250 ml. [B]
-Tegretol Tabletten 200 mg 50 (rund, teilbar). [B]
-Tegretol Tabletten 400 mg 30 (stäbchenförmig, teilbar). [B]
-Tegretol Tabletten 400 mg 200 (stäbchenförmig, teilbar). [B]
- +Tegretol Suspension zum Einnehmen 250 ml. [B]
- +Tegretol Tabletten 200 mg 50 (rund, teilbar). [B]
- +Tegretol Tabletten 400 mg 30 (stäbchenförmig, teilbar). [B]
- +Tegretol Tabletten 400 mg 200 (stäbchenförmig, teilbar). [B]
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