| 52 Änderungen an Fachinfo Synacthen |
-Tetracosactidum (Beta-1-24-Corticotropinum) ut Tetracosactidi hexaacetas.
- +Tetracosactidum (Beta-1-24-Corticotropinum) utTetracosactidihexaacetas.
-Acidum aceticum glaciale, Natrii acetas trihydricus, Natrii chloridum, Aqua ad iniectabile ad sol. pro 1 ml.
- +Acidum aceticumglaciale, Natriiacetastrihydricus, Natriichloridum, Aqua ad iniectabile ad sol. pro 1 ml.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Injektions-/Infusionslösung (i.m. und i.v.)
- +Eine Ampulle zu 1 ml enthält 0.25 mg TetracosactidumutTetracosactidihexaacetas.
-Rheumatische Erkrankungen: Bei prinzipiell gegebener Glukokortikoid-Indikation, wenn eine nur kurzfristige Therapie vorgesehen ist.
- +Rheumatische Erkrankungen:Bei prinzipiell gegebener Glukokortikoid-Indikation, wenn eine nur kurzfristige Therapie vorgesehen ist.
-Man misst die Konzentration des Cortisols im Plasma unmittelbar vor und genau 30 min nach einer i.m. oder i.v. Injektion von 0.25 mg (1 ml) Synacthen.
-Beurteilung: Wenn das Plasmacortisol um mindestens 200 nmol/l (70 µg/l) ansteigt, d.h. wenn der Wert 30 min nach der Injektion 500 nmol/l (180 µg/l) übersteigt, darf die NNR-Funktion als normal angesehen werden. Plasmaproben sind bis zur Bestimmung des Plasmacortisols im Kühlschrank aufzubewahren.
- +Man misst die Konzentration des Cortisols im Plasma unmittelbar vor und genau 30 min nach einer i.m. oder i.v. Injektion von 0.25 mg (1 ml) Synacthen.
- +Beurteilung: Wenn das Plasmacortisol um mindestens 200 nmol/l (70 µg/l) ansteigt, d.h. wenn der Wert 30 min nach der Injektion 500 nmol/l (180 µg/l) übersteigt, darf die NNR-Funktion als normal angesehen werden. Plasmaproben sind bis zur Bestimmung des Plasmacortisols im Kühlschrank aufzubewahren.
-Für die therapeutische Anwendung kann Synacthen als i.v. Injektion oder als Infusion in 12.5% Glucoselösung oder NaCl-Lösung (0.9%) appliziert werden (s. «Inkompatibilitäten» unter «Sonstige Hinweise»). Ringeracetat eignet sich nicht. Es dürfen nur frisch zubereitete Lösungen verwendet werden, und die Infusion muss aus Stabilitätsgründen nach 4 h beendet sein. Wegen eines möglichen enzymatischen Abbaus ist ein Zusatz von Synacthen zu Blut- oder Plasmatransfusionen nicht zweckmässig.
- +Für die therapeutische Anwendung kann Synacthen als i.v. Injektion oder als Infusion in 12.5% Glucoselösung oder NaCl-Lösung (0.9%) appliziert werden (s. "Inkompatibilitäten" unter "Sonstige Hinweise" ). Ringeracetat eignet sich nicht. Es dürfen nur frisch zubereitete Lösungen verwendet werden, und die Infusion muss aus Stabilitätsgründen nach 4 h beendet sein. Wegen eines möglichen enzymatischen Abbaus ist ein Zusatz von Synacthen zu Blut- oder Plasmatransfusionen nicht zweckmässig.
-Es wurden keine Studien mit Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion durchgeführt (s. «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Es wurden keine Studien mit Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion durchgeführt (s. "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Es wurden keine Studien mit Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion durchgeführt (s. «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Es wurden keine Studien mit Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion durchgeführt (s. "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·akuten Psychosen,
-·Infektionskrankheiten,
-·Magen- und Duodenalulzera,
-·therapierefraktärer Herzinsuffizienz,
-·Waterhouse-Friderichsen-Syndrom,
-·Niereninsuffizienz,
-·Nephrosklerose,
-·chronischer Nephritis,
-·Phäochromozytom (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“),
-·Amyloidose,
-·Thrombophlebitis,
-·Dekubitalulzera,
-·schwere Osteoporose,
-·Cushing-Syndrom,
-·Behandlung der NNR-Insuffizienz,
-·adrenogenitalem Syndrom,
-·Schwangerschaft/Stillzeit.
- +akuten Psychosen,
- +-Infektionskrankheiten,
- +-Magen- und Duodenalulzera,
- +therapierefraktärer Herzinsuffizienz,
- +-Waterhouse-Friderichsen-Syndrom,
- +-Niereninsuffizienz,
- +-Nephrosklerose,
- +chronischer Nephritis,
- +-Phäochromozytom (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“),
- +-Amyloidose,
- +-Thrombophlebitis,
- +-Dekubitalulzera,
- +schwere Osteoporose,
- +-Cushing-Syndrom,
- +-Behandlung der NNR-Insuffizienz,
- +adrenogenitalem Syndrom,
- +-Schwangerschaft/Stillzeit.
-Vor der Anwendung von Synacthen muss sich der Arzt erkundigen, ob der Patient an allergischen Krankheiten - insbesondere an Asthma - leidet oder allgemein zu Allergien neigt. Er sollte sich auch erkundigen, ob der Patient schon früher mit ACTH-Präparaten behandelt worden ist und sich vergewissern, dass dabei keine Überempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten sind (s. «Kontraindikationen»).
- +Vor der Anwendung von Synacthen muss sich der Arzt erkundigen, ob der Patient an allergischen Krankheiten - insbesondere an Asthma - leidet oder allgemein zu Allergien neigt. Er sollte sich auch erkundigen, ob der Patient schon früher mit ACTH-Präparaten behandelt worden ist und sich vergewissern, dass dabei keine Überempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten sind (s. "Kontraindikationen" ).
-Diese Reaktionen treten vornehmlich innerhalb von 30 min nach der Injektion auf. Der Patient sollte deshalb während dieser Zeit unter Beobachtung bleiben. Bei einer schweren anaphylaktischen Reaktion müssen als Sofortmassnahme Adrenalin (0.4-1 ml einer 1‰ Lösung i.m. oder 0.1-0.2 ml einer 1‰ Lösung in 10 ml physiologischer Kochsalzlösung langsam i.v.) sowie Kortikosteroide i.v. in hohen Dosen (evtl. wiederholt) verabreicht werden.
- +Diese Reaktionen treten vornehmlich innerhalb von 30 min nach der Injektion auf. Der Patient sollte deshalb während dieser Zeit unter Beobachtung bleiben. Bei einer schweren anaphylaktischen Reaktion müssen als Sofortmassnahme Adrenalin (0.4-1 ml einer 1‰ Lösung i.m. oder 0.1-0.2 ml einer 1‰ Lösung in 10 ml physiologischer Kochsalzlösung langsam i.v.) sowie Kortikosteroide i.v. in hohen Dosen (evtl. wiederholt) verabreicht werden.
-Plötzliches oder rasches Absetzen des Präparates nach längerdauernder Behandlung kann zu NNR-Insuffizienz führen, die in Belastungssituationen lebensbedrohlich verlaufen kann (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
-Vorsicht ist des Weiteren bei Patienten geboten, die gleichzeitig mit Synacthen Salizylate, orale Antikoagulantien oder die Kaliumausscheidung fördernde Diuretika erhalten (s. «Interaktionen»).
- +Plötzliches oder rasches Absetzen des Präparates nach längerdauernder Behandlung kann zu NNR-Insuffizienz führen, die in Belastungssituationen lebensbedrohlich verlaufen kann (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Vorsicht ist des Weiteren bei Patienten geboten, die gleichzeitig mit Synacthen Salizylate, orale Antikoagulantien oder die Kaliumausscheidung fördernde Diuretika erhalten (s. "Interaktionen" ).
-Bei Langzeittherapie mit Tetracosactid kann es zur Entstehung eines posterioren subkapsulären Katarakts und eines Glaukoms kommen.
- +Bei Langzeittherapie mit Tetracosactid kann es zur Entstehung eines posteriorensubkapsulären Katarakts und eines Glaukoms kommen.
-Bei Säuglingen und Kleinkindern sollten unter der Behandlung mit Synacthen regelmässige echokardiographische Untersuchungen vorgenommen werden, da unter Langzeitbehandlung mit hohen Dosen eine reversible Hypertrophie des Myokards auftreten kann (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Ampulle (1 ml), d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
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- +Bei Säuglingen und Kleinkindern sollten unter der Behandlung mit Synacthen regelmässige echokardiographische Untersuchungen vorgenommen werden, da unter Langzeitbehandlung mit hohen Dosen eine reversible Hypertrophie des Myokards auftreten kann (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
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- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Ampulle (1 ml), d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
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-Östrogene in oralen Kontrazeptiva können zu einer Erhöhung der Cortisolspiegel führen. Es ist daher angemessen, alternative Methoden (z.B. Speichel-Cortisol, freier Cortisol-Index, Plasma-freies Cortisol) für die Interpretation der Ergebnisse der Hypophysen-Nebennieren-Achse Untersuchung zu verwenden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Östrogene in oralen Kontrazeptiva können zu einer Erhöhung der Cortisolspiegel führen. Es ist daher angemessen, alternative Methoden (z.B. Speichel-Cortisol, freier Cortisol-Index, Plasma-freies Cortisol) für die Interpretation der Ergebnisse der Hypophysen-Nebennieren-Achse Untersuchung zu verwenden (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Wegen des ungeklärten Risikos für den Fötus ist das Präparat in der Schwangerschaft kontraindiziert (s. «Kontraindikationen»). Während der Behandlung mit Synacthen müssen Frauen im gebärfähigen Alter eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
- +Wegen des ungeklärten Risikos für den Fötus ist das Präparat in der Schwangerschaft kontraindiziert (s. "Kontraindikationen" ). Während der Behandlung mit Synacthen müssen Frauen im gebärfähigen Alter eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
-Tetracosactid kann Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen, welche bei Patienten, die zu Allergien (insbesondere Asthma) neigen, besonders schwer sein können (anaphylaktischer Schock) (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Zu den beobachteten Überempfindlichkeitsreaktionen zählen Hautreaktionen an der Injektionsstelle, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Urtikaria, Pruritus, Hitzewallungen, Unwohlsein, Dyspnoe und angioneurotisches Ödem (Quincke-Ödem).
- +Tetracosactid kann Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen, welche bei Patienten, die zu Allergien (insbesondere Asthma) neigen, besonders schwer sein können (anaphylaktischer Schock) (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Zu den beobachteten Überempfindlichkeitsreaktionen zählen Hautreaktionen an der Injektionsstelle, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Urtikaria, Pruritus, Hitzewallungen, Unwohlsein, Dyspnoe und angioneurotisches Ödem (Quincke-Ödem).
-Menstruationsstörungen, Cushing-Syndrom, Wachstumshemmung bei Kindern, Zeichen von Unterdrückung der Nebennierenrinden- und Hypophysenfunktion, besonders bei Belastung, z.B. durch Traumen, Operationen oder Krankheiten, Auslösung einer Phäochromozytom-Krise bei Patienten mit vorbestehendem (auch nicht diagnostiziertem) Phäochromzytom, verminderte Kohlenhydrattoleranz, Hyperglykämie, Manifestation eines latenten Diabetes mellitus, Hirsutismus und Virilisierungserscheinungen bei Frauen.
- +Menstruationsstörungen, Cushing-Syndrom, Wachstumshemmung bei Kindern, Zeichen von Unterdrückung der Nebennierenrinden- und Hypophysenfunktion, besonders bei Belastung, z.B. durch Traumen, Operationen oder Krankheiten, Auslösung einer Phäochromozytom-Krise bei Patienten mit vorbestehendem (auch nicht diagnostiziertem) Phäochromzytom,verminderte Kohlenhydrattoleranz, Hyperglykämie, Manifestation eines latenten Diabetes mellitus, Hirsutismus und Virilisierungserscheinungen bei Frauen.
-Psychische Veränderungen (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), bestehende emotionale Instabilität oder psychische Tendenzen können verstärkt werden.
- +Psychische Veränderungen (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), bestehende emotionale Instabilität oder psychische Tendenzen können verstärkt werden.
-Posteriorer subkapsulärer Katarakt, erhöhter Augeninnendruck, Glaukom, Exophthalmus, Makuladegeneration, Hornhautperforation bei bestehender Keratokonjunktivitis herpetica.
- +Posteriorersubkapsulärer Katarakt, erhöhter Augeninnendruck, Glaukom, Exophthalmus, Makuladegeneration, Hornhautperforation bei bestehender Keratokonjunktivitis herpetica.
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-Nach i.v. Verabreichung steigen die Plasmacortisonspiegel innerhalb weniger Minuten an und verdoppeln sich nach 15-30 min. Nach i.m. Verabreichung werden Höchstwerte nach etwa 1 h erreicht. Sie gehen innerhalb von etwa 4 h wieder auf die Ausgangswerte zurück.
- +Nach i.v. Verabreichung steigen die Plasmacortisonspiegel innerhalb weniger Minuten an und verdoppeln sich nach 15-30 min. Nach i.m. Verabreichung werden Höchstwerte nach etwa 1 h erreicht. Sie gehen innerhalb von etwa 4 h wieder auf die Ausgangswerte zurück.
-Das apparente Verteilungsvolumen von Tetracosactid beträgt rund 0.4 l/kg.
- +Das apparente Verteilungsvolumen von Tetracosactid beträgt rund 0.4 l/kg.
-Die Halbwertszeiten der Elimination aus dem Plasma betragen in einer ersten, ca. 1 h dauernden Phase nach i.v. Injektion rund 7 min; in der anschliessenden, ebenfalls rund 1 h dauernden Phase etwa 37 min und danach ungefähr 3 h.
-Die rasche Elimination aus dem Plasma beruht wahrscheinlich nicht allein auf dieser relativ langsam verlaufenden Spaltung, sondern eher auf einer raschen Anreicherung des Wirkstoffs in Nebenniere und Niere. 95-100% der Radioaktivität von 131 I-markiertem Beta-1-24-Kortikotropin werden innerhalb von 24 h nach i.v. Verabreichung mit dem Urin ausgeschieden.
- +Die Halbwertszeiten der Elimination aus dem Plasma betragen in einer ersten, ca. 1 h dauernden Phase nach i.v. Injektion rund 7 min; in der anschliessenden, ebenfalls rund 1 h dauernden Phase etwa 37 min und danach ungefähr 3 h.
- +Die rasche Elimination aus dem Plasma beruht wahrscheinlich nicht allein auf dieser relativ langsam verlaufenden Spaltung, sondern eher auf einer raschen Anreicherung des Wirkstoffs in Nebenniere und Niere. 95-100% der Radioaktivität von 131 I-markiertem Beta-1-24-Kortikotropin werden innerhalb von 24 h nach i.v. Verabreichung mit dem Urin ausgeschieden.
-Das Arzneimittel darf nur mit dem unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
- +Das Arzneimittel darf nur mit dem unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Injektions-/Infusionslösung 0.25 mg Ampullen 1 x 1 ml. [B]
- +Injektions-/Infusionslösung 0.25 mg Ampullen 1 x 1 ml. [B]
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