| 48 Änderungen an Fachinfo Zyloric 100 |
-Lactose-Monohydrat (100mg Tabletten: 50mg; 300mg Tabletten: 150mg), Maisstärke, Povidon K30, Magnesiumstearat, gereinigtes Wasser.
- +Lactose-Monohydrat (100 mg Tabletten: 50 mg; 300 mg Tabletten: 150 mg), Maisstärke, Povidon K30, Magnesiumstearat, gereinigtes Wasser.
-Um das Risiko des Auftretens von Nebenwirkungen zu vermindern, sollte Allopurinol zu Therapiebeginn niedrig dosiert werden, z. B. 100 mg/Tag, und die Dosis sollte nur erhöht werden, wenn die Wirkung auf den Serum-Harnsäurespiegel unzureichend ist. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist besondere Vorsicht geboten(vgl. „Niereninsuffizienz“ unter „Dosierung/Anwendung“). Das folgende Dosierungsschema wird vorgeschlagen:
- +Um das Risiko des Auftretens von Nebenwirkungen zu vermindern, sollte Allopurinol zu Therapiebeginn niedrig dosiert werden, z. B. 100 mg/Tag, und die Dosis sollte nur erhöht werden, wenn die Wirkung auf den Serum-Harnsäurespiegel unzureichend ist. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist besondere Vorsicht geboten (vgl. „Niereninsuffizienz“ unter „Dosierung/Anwendung“). Das folgende Dosierungsschema wird vorgeschlagen:
-Die Anwendung bei Kindern ist selten indiziert, ausgenommenbei Neoplasien (speziell Leukämien) und bei gewissen Enzymdefekten (Lesch-Nyhan).
- +Die Anwendung bei Kindern ist selten indiziert, ausgenommen bei Neoplasien (speziell Leukämien) und bei gewissen Enzymdefekten (Lesch-Nyhan).
-Die gleichzeitige Anwendung von Allopurinol mit Mercaptopurin oder Azathioprin ist zu vermeiden, da es Berichte über Todesfälle gegeben hat (siehe Rubrik„Interaktionen“).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Allopurinol mit Mercaptopurin oder Azathioprin ist zu vermeiden, da es Berichte über Todesfälle gegeben hat (siehe Rubrik „Interaktionen“).
-Zyloric sollte sofort abgesetzt werden beim Auftreten von Hauterscheinungen oder anderen Nebenwirkungen, da es in der Folge zu schwerwiegenderen Überempfindlichkeitsreaktionen kommen könnte, einschliesslich Hypersensibilitätssydrom/Drug Rash with Eosinophiliaand Systemic Symptoms (DRESS), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxische epidermale Nekrolyse (TEN) (vgl. „Unerwünschte Wirkungen“).
- +Zyloric sollte sofort abgesetzt werden beim Auftreten von Hauterscheinungen oder anderen Nebenwirkungen, da es in der Folge zu schwerwiegenderen Überempfindlichkeitsreaktionen kommen könnte, einschliesslich Hypersensibilitätssydrom/Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms (DRESS), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxische epidermale Nekrolyse (TEN) (vgl. „Unerwünschte Wirkungen“).
-Mercaptopurin und Azathioprin: Azathioprin wird zu Mercaptopurin metabolisiert, das durch die Xanthinoxidase inaktiviert wird. Werden Mercaptopurin (Puri-Nethol) oder Azathioprin (Imurek) zusammen mit Zyloric, einem Xanthinoxidase-Inhibitor,gleichzeitig verabreicht, wird durch die Hemmung der Xanthinoxidase deren Wirkung verlängert. Die Serumkonzentration von Mercaptopurin bzw. Azathioprin kann toxische Werte erreichen und zu einer lebensbedrohlichen Panzytopenie und Myelosuppression führen, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig mit Allopurinol angewendet werden. Daher ist die gleichzeitige Anwendung von Allopurinol und Mercaptopurin oder Azathioprin zu vermeiden. Falls eine Komedikation mit Mercaptopurin oder Azathioprin aus klinischer Sicht notwendig ist, muss die Mercaptopurin- bzw. Azathioprin-Dosis auf ein Viertel (25 %) der üblichen Dosis gesenkt werden und eine häufige hämatologische Überwachung sichergestellt sein (siehe Rubrik„Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
- +Mercaptopurin und Azathioprin: Azathioprin wird zu Mercaptopurin metabolisiert, das durch die Xanthinoxidase inaktiviert wird. Werden Mercaptopurin (Puri-Nethol) oder Azathioprin (Imurek) zusammen mit Zyloric, einem Xanthinoxidase-Inhibitor, gleichzeitig verabreicht, wird durch die Hemmung der Xanthinoxidase deren Wirkung verlängert. Die Serumkonzentration von Mercaptopurin bzw. Azathioprin kann toxische Werte erreichen und zu einer lebensbedrohlichen Panzytopenie und Myelosuppression führen, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig mit Allopurinol angewendet werden. Daher ist die gleichzeitige Anwendung von Allopurinol und Mercaptopurin oder Azathioprin zu vermeiden. Falls eine Komedikation mit Mercaptopurin oder Azathioprin aus klinischer Sicht notwendig ist, muss die Mercaptopurin- bzw. Azathioprin-Dosis auf ein Viertel (25 %) der üblichen Dosis gesenkt werden und eine häufige hämatologische Überwachung sichergestellt sein (siehe Rubrik „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
-Sehr selten:Furunkel.
- +Sehr selten: Furunkel.
-Sehr selten:Agranulozytose, aplastische Anämie, Thrombozytopenie.
- +Sehr selten: Agranulozytose, aplastische Anämie, Thrombozytopenie.
-Gelegentlich:Überempfindlichkeit.
-Selten: Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxische epidermale Nekrolyse (TEN)(siehe Haut und Unterhautzellgewebe).
-Sehr selten:Angioimmunoblastische T-Zellen Lymphadenopathie.
-Verzögerte Multiorgan-Hypersensibilitätserkrankung / Drug Rash with Eosinophiliaand Systemic Symptoms (DRESS). DRESS kann folgende Symptome in unterschiedlichen Kombinationenumfassen:Hautausschlag, Fieber, Lymphknotenschwellung, Vaskulitis, Pseudolymphom, Arthralgie, Leukopenie, Eosinophilie, Hepato-Splenomegalie, abnormale Leberwerte,Hepatitis, Zerstörung und Verschwinden der intrahepatischen Gallengänge. Andere Organe können ebenfalls betroffen sein, z.B. Lunge, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Herzmuskel oder Dickdarm. In sehr seltenen Fällen wurdeüber Krampfanfälle oder anaphylaktischen Schock berichtet.Falls solche Reaktionen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt der Behandlung manifestieren können, auftreten, muss Zyloric sofort und definitiv abgesetzt werden.
- +Gelegentlich: Überempfindlichkeit.
- +Selten: Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxische epidermale Nekrolyse (TEN) (siehe Haut und Unterhautzellgewebe).
- +Sehr selten: Angioimmunoblastische T-Zellen Lymphadenopathie.
- +Verzögerte Multiorgan-Hypersensibilitätserkrankung / Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms (DRESS). DRESS kann folgende Symptome in unterschiedlichen Kombinationen umfassen: Hautausschlag, Fieber, Lymphknotenschwellung, Vaskulitis, Pseudolymphom, Arthralgie, Leukopenie, Eosinophilie, Hepato-Splenomegalie, abnormale Leberwerte, Hepatitis, Zerstörung und Verschwinden der intrahepatischen Gallengänge. Andere Organe können ebenfalls betroffen sein, z.B. Lunge, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Herzmuskel oder Dickdarm. In sehr seltenen Fällen wurde über Krampfanfälle oder anaphylaktischen Schock berichtet. Falls solche Reaktionen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt der Behandlung manifestieren können, auftreten, muss Zyloric sofort und definitiv abgesetzt werden.
-Sehr selten:Diabetes mellitus, Hyperlipidämie.
- +Sehr selten: Diabetes mellitus, Hyperlipidämie.
-Sehr selten:Depression.
- +Sehr selten: Depression.
-Sehr selten:Koma, Paralyse, Ataxie, periphere Neuropathie, Parästhesie, Somnolenz, Kopfschmerz, Dysgeusie.
- +Sehr selten: Koma, Paralyse, Ataxie, periphere Neuropathie, Parästhesie, Somnolenz, Kopfschmerz, Dysgeusie.
-Sehr selten:Katarakt, Sehstörungen, Makulopathie.
- +Sehr selten: Katarakt, Sehstörungen, Makulopathie.
-Sehr selten:Angina pectoris, Bradykardie.
- +Sehr selten: Angina pectoris, Bradykardie.
-Sehr selten:Hypertonie.
- +Sehr selten: Hypertonie.
-Gelegentlich:Erbrechen, Übelkeit, Diarrhöe.
-Sehr selten:Hämatemesis, Steatorrhoe, Stomatitis, Änderung der Darmgewohnheiten, Verdauungsstörungen.
- +Gelegentlich: Erbrechen, Übelkeit, Diarrhöe.
- +Sehr selten: Hämatemesis, Steatorrhoe, Stomatitis, Änderung der Darmgewohnheiten, Verdauungsstörungen.
-Selten:Hepatitis (einschliesslich hepatische Nekrose und granulomatöse Hepatitis).
- +Selten: Hepatitis (einschliesslich hepatische Nekrose und granulomatöse Hepatitis).
-Erkrankungen der Haut und desUnterhautzellgewebes:
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
-Selten:Stevens-Johnson Syndrom (SJS)/toxische epidermale Nekrolyse (TEN)
-Sehr selten:Angioödem, Arzneimittelerythem, Alopezie, Haarverfärbungen.
- +Selten: Stevens-Johnson Syndrom (SJS)/toxische epidermale Nekrolyse (TEN)
- +Sehr selten: Angioödem, Arzneimittelerythem, Alopezie, Haarverfärbungen.
-Nicht bekannt:Lichenoide Arzneimittelreaktionen*
- +Nicht bekannt: Lichenoide Arzneimittelreaktionen*
-Sehr selten:Hämaturie, Azetonämie
- +Sehr selten: Hämaturie, Azetonämie
-Sehr selten:Infertilität beim Mann, erektile Dysfunktion, Gynäkomastie.
- +Sehr selten: Infertilität beim Mann, erektile Dysfunktion, Gynäkomastie.
-Sehr selten: Ödem, Unwohlsein, Asthenie,Pyrexie.
- +Sehr selten: Ödem, Unwohlsein, Asthenie, Pyrexie.
-Tabletten zu 100 mg: 100[B]
-Tabletten zu 300 mg: 28, 84[B]
- +Tabletten zu 100 mg: 100 [B]
- +Tabletten zu 300 mg: 28, 84 [B]
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