| 64 Änderungen an Fachinfo Zinacef 750 mg |
-Zinacef ist zur Behandlung von Infektionen indiziert, welche durch Cefuroxim-empfindliche Erreger verursacht werden, wie:
-·Oberer Respirationstrakt: Sinusitis, Tonsillitis, Pharyngitis und Otitis media
-·Unterer Respirationstrakt: Akute und chronische Bronchitis, infizierte Bronchiektasen, bakterielle Pneumonie, Lungenabszess und postoperative Infektionen
-·Harnwege: Akute und chronische Pyelonephritis und Zystitis
-·Weichteile: Erysipel und Wundinfektionen
-·Knochen und Gelenke: Osteomyelitis und septische Arthritis
-·Gynäkologie: Infektionen im Bereich des Beckens
-·Gonorrhoe (besonders, wenn Penicillin nicht verwendet werden kann)
-·Andere Infektionen: auch Sepsis, Meningitis und Peritonitis.
- +Zinacef ist indiziert zur Behandlung der nachfolgend genannten Infektionen bei Erwachsenen und Kindern einschliesslich Neugeborenen (von Geburt an):
- +·Ambulant erworbene Pneumonie.
- +·Akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis.
- +·Komplizierte Harnwegsinfektionen einschliesslich Pyelonephritis.
- +·Infektionen des Weichteilgewebes: Infektionen der unteren Hautschichten, Erysipel und Wundinfektionen.
- +·Intraabdominelle Infektionen (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +·Prophylaxe von Infektionen bei gastrointestinalen (einschliesslich ösophagealen), orthopädischen, kardiovaskulären und gynäkologischen Operationen (einschliesslich Kaiserschnitt).
-Zinacef eignet sich auch zur Infektionsprophylaxe bei operativen Eingriffen mit erhöhtem Infektionsrisiko (Operationen im Bereich Speiseröhre-Magen-Darm, Becken, Herz, Lungen, Gefässe, Gelenke und Knochen).
- +Zur Behandlung und Prävention von Infektionen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit durch anaerobe Organismen verursacht wurden, sollte Cefuroxim zusammen mit zusätzlichen geeigneten antibakteriellen Substanzen angewendet werden
-Zinacef kann intramuskulär oder intravenös verabreicht werden.
- +Zinacef sollte entweder als intravenöse Injektion über einen Zeitraum von 3 bis 5 Minuten direkt in eine Vene oder über einen Tropfschlauch oder als Infusion über 30 bis 60 Minuten oder als tiefe intramuskuläre Injektion verabreicht werden.
-Meist wird die Behandlung mit Zinacef allein erfolgreich sein, doch kann Zinacef auch, wenn angezeigt, mit einem Aminoglykosid-Antibiotikum kombiniert werden (aber nicht in der gleichen Spritze oder Infusionslösung mischen: vgl. «Inkompatibilitäten» und «Hinweise für die Handhabung»). Allerdings ist sorgfältig auf die Nierenfunktion zu achten (vgl. «Interaktionen»).
- +Meist wird die Behandlung mit Zinacef allein erfolgreich sein, doch kann Zinacef auch, wenn angezeigt, mit einem Aminoglykosid-Antibiotikum kombiniert werden (aber nicht in der gleichen Spritze oder Infusionslösung mischen: vgl. «Inkompatibilitäten» und «Hinweise für die Handhabung»). Allerdings ist sorgfältig auf die Nierenfunktion zu achten (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
-Die Dosis und die Art der Verabreichung richten sich nach dem Schweregrad der Infektion, der Empfindlichkeit des Erregers und dem Zustand des Patienten, die Dauer der Behandlung nach dem Ansprechen der Erreger und dem klinischen Bild.
-Übliche Dosis für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren:
-Art der Infektion Einzeldosis Dosierungsintervall Tagesdosis
-Bei unkomplizierten Fällen mit sensiblen Erregern 750 mg i.v./i.m. alle 8 Std. 2,25 g
-Bei schweren Infektionen oder mässig sensiblen Erregern 1,5 g i.v. alle 8 oder 6 Std. 4,5-6,0 g
- +Übliche Dosis für Erwachsene und Jugendliche ab 40 kg
- +Anwendungsgebiet Dosierung
- +Ambulant erworbene Pneumonie und akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis 750 mg alle 8 Stunden (intravenös oder intramuskulär)
- +Infektionen des Weichteilgewebes: Infektionen der unteren Hautschichten, Erysipel und Wundinfektionen
- +Intraabdominelle Infektionen
- +Komplizierte Harnwegsinfektionen einschliesslich Pyelonephritis 1,5 g alle 8 Stunden (intravenös oder intramuskulär)
- +Schwere Infektionen 750 mg alle 6 Stunden (intravenös) 1,5 g alle 8 Stunden (intravenös)
- +Prophylaxe von Infektionen bei gastrointestinalen, gynäkologischen (einschliesslich Kaiserschnitt) und orthopädischen Operationen 1,5 g bei der Narkoseeinleitung. Dies kann um zwei 750 mg-Dosen (intramuskulär) nach 8 Stunden und 16 Stunden ergänzt werden.
- +Prophylaxe von Infektionen bei kardiovaskulären und ösophagealen Operationen 1,5 g bei der Narkoseeinleitung gefolgt von 750 mg (intramuskulär) alle 8 Stunden für weitere 24 Stunden.
- +
- +Kinder (<40 kg)
- + Säuglinge und Kleinkinder >3 Wochen und Kinder <40 kg Säuglinge (Geburt bis 3 Wochen)
- +Ambulant erworbene Pneumonie 30 bis 100 mg/kg/Tag (intravenös), verteilt auf drei bis vier Einzeldosen; eine Dosis von 60 mg/kg/Tag ist für die meisten Infektionen geeignet. 30 bis 100 mg/kg/Tag (intravenös), verteilt auf zwei bis drei Einzeldosen (vgl. «Pharmakokinetik»)
- +Komplizierte Harnwegsinfektionen einschliesslich Pyelonephritis
- +Infektionen des Weichteilgewebes: Infektionen der unteren Hautschichten, Erysipel und Wundinfektionen
- +Intraabdominelle Infektionen
-Kinder ab 3 Monaten:
-Je nach Schwere der Infektion 30-100 mg/kg KG/Tag, meist 60 mg/kg KG/Tag, aufgeteilt in 3 (-4) Einzeldosen.
-Neugeborene:
-Die empfohlene Dosis beträgt 30-100 mg/kg KG/Tag, aufgeteilt in 2 (-3) Einzeldosen (siehe «Pharmakokinetik»). Bei Neugeborenen sind unter Berücksichtigung der 3-5× niedrigeren Nierenclearance die Dosierungsintervalle auf (8-) 12 Std. zu verlängern.
-Gonorrhoe:
-Erwachsene: Einmalige Gabe von 1,5 g Zinacef i.m. (2× je 750 mg an verschiedenen Stellen).
-Meningitis:
-Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren: 3× tägl. 3 g i.v. (alle 8 Std.).
-Kinder ab 3 Monate: Initialdosis 150-250 mg i.v./kg KG/Tag, jedoch nicht mehr als die Erwachsenendosis, nach klinischer Besserung noch 100 mg i.v./kg KG/Tag aufgeteilt in 3 (-4) Einzeldosen.
-Neugeborene: Initialdosis 150 mg i.v./kg KG/Tag, nach klinischer Besserung noch 50 mg i.v./kg KG/Tag aufgeteilt in 2 (-3) Einzeldosen.
-Prophylaxe:
-Die übliche Dosis im Falle von Abdominal-, Becken- und orthopädischen Operationen beträgt 1,5 g i.v. bei Narkoseeinleitung; je eine weitere Dosis von 750 mg i.m. können nach 8 resp. 16 Std. gegeben werden. Bei Herz-, Lungen-, Oesophagus- und Gefässoperationen werden 1,5 g i.v. bei der Narkoseeinleitung gegeben, gefolgt von weiteren i.m.-Injektionen von 750 mg 3× täglich für 1-2 Tage.
-Bei totalem Gelenkersatz kann 1,5 g Zinacef Pulver trocken mit dem Methylmethacrylatzement-Polymer gemischt werden, bevor das flüssige Monomer hinzugefügt wird.
-Alternative Dosierung:
-Leichte bis mittelschwere, ausserhalb des Spitals erworbene Pneumonie: 2× tägl. 1,5 g Zinacef i.v. oder i.m. für 48-72 Std., gefolgt von 2× tägl. 500 mg Zinat (Cefuroximaxetil) oral für 7-10 Tage.
-Akute Exazerbationen von chronischen Bronchitiden: 2× tägl. 750 mg Zinacef i.v. oder i.m. für 48-72 Std., gefolgt von 2× tägl. 500 mg Zinat (Cefuroximaxetil) oral für 5-10 Tage.
-Bei einer Kreatinin-Clearance unter 20 mL/min sind die Dosen zu reduzieren:
-Beim Erwachsenen mit einer Kreatinin-Clearance von 10-20 mL/min werden 2× täglich 750 mg empfohlen, bei <10 mL/min 1× täglich 750 mg.
-Dialyse-Patienten sollten nach jeder Dialyse eine zusätzliche Dosis von 750 mg erhalten. Zusätzlich zur parenteralen Applikation kann Cefuroxim im Peritonealdialysat gelöst werden (im Allgemeinen 125 mg für 1 L Dialysat).
-Für Patienten mit Nierenversagen an kontinuierlicher Hämodialyse oder High-Flux-Hämofiltration auf der Intensivstation wird eine Dosierung von 2× täglich 750 mg empfohlen. Bei Low-Flux-Hämofiltration ist die Dosierung der Nierenfunktion anzupassen. Es gelten die gleichen Dosierungsempfehlungen wie bei eingeschränkter Nierenfunktion.
- +Kreatinin-Clearance T1/2 (h) Dosierung in mg
- +≥20 ml/min/1,73 m2 1,7–2,6 Es ist nicht notwendig, die Standarddosis zu reduzieren (dreimal täglich 750 mg bis 1,5 g)
- +10-20 ml/min/1,73 m2 4,3–6,5 zweimal täglich 750 mg
- +<10 ml/min/1,73 m2 14,8–22,3 einmal täglich 750 mg
- +Hämodialyse-Patienten 3,75 Am Ende jeder Dialysesitzung sollte eine zusätzliche 750 mg-Dosis intravenös oder intramuskulär gegeben werden; neben der parenteralen Anwendung kann Cefuroxim-Natrium auch in die Peritonealdialyselösung gegeben werden (üblicherweise 250 mg pro 2 Liter Dialyselösung)
- +Patienten mit Nierenversagen auf Intensivstation, bei denen eine kontinuierliche arteriovenöse Hämofiltration (continuous arteriovenous hemofiltration, CAHV) oder eine High-Flux-Hämofiltration (HF) durchgeführt wird 7,9–12,6 (CAVH) 1,6 (HF) zweimal täglich 750 mg; für Low-Flux-Hämofiltration befolgen Sie die Dosierungsempfehlung bei eingeschränkter Nierenfunktion
- +
- +Eingeschränkte Leberfunktion
- +Cefuroxim wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen ist dadurch nicht mit einer Beeinflussung der Pharmakokinetik von Cefuroxim zu rechnen.
-Überempfindlichkeit gegenüber Cephalosporin-Antibiotika.
- +Überempfindlichkeit gegenüber Cefuroxim oder anderen Cephalosporin-Antibiotika.
- +Schwere Überempfindlichkeit (z.B. anaphylaktische Reaktion) gegen andere Betalaktam-Antibiotika (Penicilline, Carbapeneme und Monobactame) in der Krankheitsgeschichte.
- +Überempfindlichkeitsreaktionen
- +
-Bei schweren und anhaltenden Durchfällen ist an eine antibiotikabedingte pseudomembranöse Kolitis zu denken, die lebensbedrohlich sein kann. In diesen Fällen ist Zinacef sofort abzusetzen und die Therapie mit einem gegen Clostridium spp. wirksamen Antibiotikum (z.B. Vancomycin) einzuleiten. Peristaltikhemmende Präparate sind kontraindiziert.
-Antibiotika sollten bei Patienten, die in der Vergangenheit an gastrointestinalen Erkrankungen, im Besonderen an Kolitis litten, mit Vorsicht verabreicht werden.
- +Vermehrtes Wachstum von nicht empfindlichen Mikroorganismen
- +Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Zinacef, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Zinacef unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden, um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
- +Antibiotika sollten bei Patienten, die in der Vergangenheit an gastrointestinalen Erkrankungen, im Besonderen an Kolitis litten, mit Vorsicht verabreicht werden.
- +Eingeschränkte Nierenfunktion
- +Gleichzeitige Behandlung mit stark wirkenden Diuretika oder Aminoglykosiden
- +
-Bei Patienten unter Kombinationstherapie sowie bei Patienten mit vorbestehender Nierenschädigung und allgemein bei älteren Patienten sollte die Nierenfunktion während der Therapie laufend überwacht werden.
-Bei der Meningitis-Behandlung mit Zinacef wurde bei wenigen Kindern eine leichte bis mittlere Beeinträchtigung des Hörvermögens festgestellt. Zudem wurden in der Zerebrospinalflüssigkeit nach 18-36 Stunden positive Kulturen von Haemophilus influenzae nachgewiesen, wobei jedoch die klinische Bedeutung dieses Phänomens noch nicht bekannt ist.
-Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Zinacef, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Zinacef unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
- +Bei Patienten unter Kombinationstherapie sowie bei Patienten mit vorbestehender Nierenschädigung und allgemein bei älteren Patienten sollte die Nierenfunktion während der Therapie laufend überwacht werden (vgl. «Dosierung/Anwendung»).
- +Intraabdominelle Infektionen
- +Aufgrund seines Wirkspektrums ist Cefuroxim nicht für die Behandlung von Infektionen geeignet, die durch gram-negative nicht-fermentierende Bakterien verursacht wurden (vgl. «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Beeinträchtigung von labordiagnostischen Untersuchungen
- +Die Entwicklung eines positiven Coombs-Tests im Zusammenhang mit der Anwendung von Cefuroxim kann das Ergebnis von Kreuzblutuntersuchungen beeinflussen (vgl. «Interaktionen»).
- +Es kann eine geringfügige Beeinträchtigung von Kupferreduktionsmethoden (Benedict- oder Fehling-Probe, Clinitest) beobachtet werden. Dies sollte jedoch nicht zu falsch-positiven Ergebnissen führen, wie sie bei einigen anderen Cephalosporinen auftreten können.
- +Es wird empfohlen für die Blutzuckerbestimmung bei Patienten, die Cefuroxim-Natrium erhalten, entweder die Glucoseoxidase- oder die Hexokinase-Methode zu verwenden, da Ferrocyanid-Tests zu falsch negativen Ergebnissen führen können.
- +Wichtige Information über die sonstigen Bestandteile
- +Zinacef Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung enthält Natrium. Dies ist bei Personen unter Natrium-kontrollierter Diät zu berücksichtigen.
-Die Kombination von Zinacef mit einem Aminoglykosid-Antibiotikum zeigt in vitro zumeist eine additive, gelegentlich sogar eine synergistische Wirkung. Hohe Dosen von Cephalosporin-Antibiotika sollten jedoch nur mit grosser Vorsicht zusammen mit Aminoglykosiden und/oder stark wirksamen Diuretika wie Furosemid gegeben werden, da diese Kombinationen eine ungünstige Wirkung auf die Nierenfunktion haben können.
-Wird Zinacef mit einem Aminoglykosid-Antibiotikum kombiniert, sollen die beiden Präparate getrennt verabreicht werden, da Cephalosporine die Aminoglykoside in einer Mischlösung zum Teil inaktivieren.
- +Die Kombination von Zinacef mit einem Aminoglykosid-Antibiotikum zeigt in vitro zumeist eine additive, gelegentlich sogar eine synergistische Wirkung. Hohe Dosen von Cephalosporin-Antibiotika sollten jedoch nur mit grosser Vorsicht zusammen mit Aminoglykosiden und/oder stark wirksamen Diuretika wie Furosemid gegeben werden, da diese Kombinationen eine ungünstige Wirkung auf die Nierenfunktion haben können. Wird Zinacef mit einem Aminoglykosid-Antibiotikum kombiniert, sollen die beiden Präparate getrennt verabreicht werden, da Cephalosporine die Aminoglykoside in einer Mischlösung zum Teil inaktivieren.
-Probenecid verzögert die Ausscheidung von Zinacef durch die Nieren. Es erhöht dadurch die Konzentration und verlängert die Verweildauer von Zinacef im Organismus.
- +Probenecid verzögert die Ausscheidung von Zinacef durch die Nieren. Es erhöht dadurch die Konzentration und verlängert die Verweildauer von Zinacef im Organismus. Die gleichzeitige Anwendung von Probenicid wird nicht empfohlen.
-Zur Bestimmung von Glukose im Blut/Plasma und Urin sollten enzymatische Methoden (Glukoseoxydase- oder Hexokinase-Methode) verwendet werden. Interferenzen mit dem Reduktionsverfahren (Benedikt, Fehling, Clinitest) wurden beobachtet.
- +Zur Bestimmung von Glukose im Blut/Plasma und Urin sollten enzymatische Methoden (Glukoseoxydase- oder Hexokinase-Methode) verwendet werden. Interferenzen mit dem Reduktionsverfahren (Benedikt, Fehling, Clinitest) wurden beobachtet (vgl. Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Infektionen und Infestationen
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
-Störungen des Blut- und Lymphsystems
-Häufig: Neutropenie, Eosinophilie.
-Gelegentlich: Leukopenie, Absinken der Hämoglobinkonzentration, positiver Coombs-Test.
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- +Häufig: Neutropenie, Eosinophilie, Absinken der Hämoglobinkonzentration.
- +Gelegentlich: Leukopenie, positiver Coombs-Test.
-Störungen des Immunsystems
- +Erkrankungen des Immunsystems
-Gelegentlich: Makulopapulöse und urtikarielle Hautausschläge, Pruritus.
-Siehe auch unter «Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes» und «Funktionsstörungen der Nieren und ableitenden Harnwege».
-Gastrointestinale Störungen
- +Siehe auch unter «Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes» und «Erkrankungen der Nieren und Harnwege».
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Funktionsstörungen der Leber und der Galle
- +Affektionen der Leber und Gallenblase
-Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Gelegentlich: Makulopapulöse und urtikarielle Hautausschläge, Pruritus.
- +
-Siehe auch «Störungen des Immunsystems».
-Funktionsstörungen der Nieren und ableitenden Harnwege
- +Siehe auch «Erkrankungen des Immunsystems».
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
-Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Die Prävalenz erworbener Resistenzen schwankt in Abhängigkeit von der geographischen Region sowie im Zeitverlauf und kann bei bestimmten Spezies sehr hoch sein.
-Informationen zur Resistenz in der jeweiligen Region sind vorteilhaft, insbesondere bei der Behandlung schwerer Infektionen.
- +Die Prävalenz erworbener Resistenzen schwankt in Abhängigkeit von der geographischen Region sowie im Zeitverlauf und kann bei bestimmten Spezies sehr hoch sein. Informationen zur Resistenz in der jeweiligen Region sind vorteilhaft, insbesondere bei der Behandlung schwerer Infektionen.
-+ alle methicillin-resistenten Staphylococcus spp. sind resistent gegen Cefuroxime.
- ++ alle methicillin-resistenten Staphylococcus spp. sind resistent gegen Cefuroxim.
-Streptococcus pyogenes* (und andere β-hämolysierende Streptokokken)
-Staphylococcus aureus (methicillin-empfindliche Isolate) +
-Koagulase-negative Staphylokokken (methicillin-empfindliche Isolate)
- +Streptococcus pyogenes* ( und andere β-hämolysierende Streptokokken)
- +Staphylococcus aureus (methicillin-empfindliche Isolate)
- ++ Koagulase-negative Staphylokokken (methicillin-empfindliche Isolate)
-Neisseria meningitidis
-Shigella spp.
-Grampositive Anaerobier:
-Peptostreptococcus spp.
-Propionibacterium spp.
-Spirocheten:
-Borrelia burgdorferi*
-Spezies, bei denen eine erworbene Resistenz ein Problem darstellen kann.
- +Spezies, bei denen eine erworbene Resistenz ein Problem darstellen kann:
-Neisseria gonorrhoea* (penicillinase- und nicht penicillinasebildende Stämme)
- +Peptostreptococcus spp.
- +Propionibacterium spp.
-Fusobacterium spp.
- +Fusobacterium spp
-Bei durch mässig empfindliche Keime verursachten Infektionen ist die Durchführung eines Empfindlichkeitstestes zu empfehlen, um eine eventuelle Resistenz ausschliessen zu können. Die Empfindlichkeit auf Zinacef kann anhand von standardisierten Verfahren, wie sie beispielsweise vom Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI) empfohlen werden, mit Disk- oder Verdünnungsmethoden bestimmt werden. Dabei werden vom CLSI die folgenden Parameter als Empfindlichkeitskriterien empfohlen:
- Disktest (30 µg) Durchmesser (mm) Verdünnungstest MHK (mg/L)
-sensibel ≥18 ≤16
-intermediär 15-17 17-32
-resistent ≤14 >32
- +Bei durch mässig empfindliche Keime verursachten Infektionen ist die Durchführung eines Empfindlichkeitstestes zu empfehlen, um eine eventuelle Resistenz ausschliessen zu können.
- +Grenzwerte für Cefuroxim-Natrium
- +Vom European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) wurden die folgenden Grenzwerte der minimalen Hemmkonzentration (MHK) festgelegt:
- +Erreger Grenzwerte (mg/L)
- + S R
- +Enterobacteriaceae1 ≤82 >8
- +Staphylococcus spp. –3 –3
- +Streptococcus A, B, C und G –4 –4
- +Streptococcus pneumoniae ≤0,5 >1
- +Streptococcus (sonstige) ≤0,5 >0,5
- +Haemophilus influenzae ≤1 >2
- +Moraxella catarrhalis ≤4 >8
- +Nicht speziesspezifische Grenzwerte1 ≤45 >85
- +1 Die Cephalosporin-Grenzwerte für Enterobacteriaceae erfassen alle klinisch relevanten Resistenzmechanismen (einschliesslich ESBL und plasmidvermittelte AmpC). Einige Betalaktamasen-produzierende Stämme sind bei Anwendung dieser Grenzwerte sensibel oder intermediär gegenüber Cephalosporinen der dritten oder vierten Generation und sollten entsprechend berichtet werden, d.h. das Vorhandensein oder Fehlen von ESBL hat für sich allein keinen Einfluss auf die Klassifizierung der Sensibilität. In vielen Bereichen sind Nachweis und Charakterisierung von ESBL als Instrument für die Infektionskontrolle empfehlenswert oder zwingend erforderlich. 2 Grenzwert bezieht sich auf eine Dosierung von dreimal 1,5 g und ausschliesslich auf E. coli, P. mirabilis und Klebsiella spp. 3 Für Staphylokokken wird die Sensibilität auf Cephalosporine von der Methicillin-Empfindlichkeit abgeleitet; ausgenommen hiervon sind Ceftazidim, Cefixim und Ceftibuten, die keine Grenzwerte aufweisen und daher bei Infektionen mit Staphylokokken nicht eingesetzt werden sollen. 4 Die Betalaktam-Empfindlichkeit beta-hämolysierender Streptokokken der Gruppen A, B, C und G wird von deren Penicillin-Empfindlichkeit abgeleitet. 5 Grenzwert gilt für eine tägliche intravenöse Dosis von dreimal 750 mg und hochdosierte Gabe von mindestens dreimal 1,5 g.
-Die Laborresultate im Dilutionstest oder im standardisierten Disk-Diffusionstest sollten nach folgenden Kriterien beurteilt werden:
-Mässig empfindliche Keime sind empfindlich bei hoher Dosierung oder wenn die Infektion auf Gewebe und Flüssigkeiten begrenzt ist, in denen hohe Antibiotikaspiegel erreicht werden.
- +S = sensibel, R = resistent
-Der am häufigsten beobachtete Resistenzmechanismus beruht auf der Produktion von β-Lactamasen.
-Die Ausbildung von sekundären bakteriellen Resistenzen erfolgt in der Regel langsam (Vielschrittmechanismus).
- +Resistenzmechanismen
- +Eine bakterielle Resistenz gegen Cefuroxim kann auf einem oder mehreren der folgenden Mechanismen beruhen:
- +·Hydrolyse durch Betalaktamasen einschliesslich (jedoch nicht beschränkt auf) Betalaktamasen mit erweitertem Spektrum (extended-spectrum beta-lactamases, ESBLs) und AmpC-Enzyme hydrolysiert werden, die bei bestimmten Gram-negativen Bakterienarten induziert oder stabil dereprimiert werden können
- +·verminderte Affinität von Penicillin-bindenden Proteinen für Cefuroxim
- +·Impermeabilität der äusseren Membran, wodurch der Zugang für Cefuroxim zu Penicillin-bindenden Proteinen in Gram-negativen Bakterien eingeschränkt wird
- +·bakterielle Efflux-Pumpen
- +Organismen, die eine Resistenz gegen andere injizierbare Cephalosporine entwickelt haben, sind höchstwahrscheinlich resistent gegen Cefuroxim. Abhängig vom Resistenzmechanismus können Organismen mit erworbener Resistenz gegen Penicilline eine verminderte Empfindlichkeit oder Resistenz gegen Cefuroxim aufweisen.
-Niereninsuffizienz: Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen wird die Serumhalbwertszeit verlängert. Die Verweildauer der Substanz im Organismus hängt vom Schweregrad der Nierenfunktionsstörung ab. Bei anurischen Patienten wurden Halbwertszeiten von 15-22 Stunden gemessen.
-Pädiatrie: Beim Neugeborenen verhält sich die Halbwertszeit umgekehrt proportional zum Alter. Beim 3 Tage alten Neugeborenen (oder jünger) wurden Serumhalbwertszeiten von 5-6 Stunden gemessen.
-Dialyse: Cefuroxim kann durch Haemo- oder Peritonealdialyse aus dem Serum entfernt werden.
- +·Niereninsuffizienz: Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen wird die Serumhalbwertszeit verlängert. Die Verweildauer der Substanz im Organismus hängt vom Schweregrad der Nierenfunktionsstörung ab. Bei anurischen Patienten wurden Halbwertszeiten von 15-22 Stunden gemessen.
- +·Pädiatrie: Beim Neugeborenen verhält sich die Halbwertszeit umgekehrt proportional zum Alter. Beim 3 Tage alten Neugeborenen (oder jünger) wurden Serumhalbwertszeiten von 5-6 Stunden gemessen.
- +·Dialyse: Cefuroxim kann durch Haemo- oder Peritonealdialyse aus dem Serum entfernt werden.
-Es sollten wenn immer möglich nur frisch zubereitete Lösungen verwendet werden. Wässrige Suspensionen für i.m.-Injektion und wässrige Lösungen für direkte i.v.-Injektion sind bei 25 °C 5 Stunden und bei 4 °C 48 Stunden haltbar. Stärker verdünnte Lösungen (1,5 g in 50 mL Aqua ad iniect.) bleiben bei 25 °C 24 Stunden, bei 4 °C bis 72 Stunden stabil (vgl. auch «Hinweise für die Handhabung»). Die Farbintensität der hergestellten Suspensionen und Lösungen kann sich innerhalb dieser Zeitspannen vertiefen, ohne dass sich Wirkung und Verträglichkeit ändern.
- +Es sollten wenn immer möglich nur frisch zubereitete Lösungen verwendet werden. Wässrige Suspensionen für i.m.-Injektion und wässrige Lösungen für direkte i.v.-Injektion sind bei 25 °C 5 Stunden und bei 4 °C 48 Stunden haltbar. Stärker verdünnte Lösungen (1,5 g in 50 mL Aqua ad iniect.) bleiben bei 25 °C 24 Stunden, bei 4 °C bis 72 Stunden stabil (vgl. auch «Hinweise für die Handhabung«). Die Farbintensität der hergestellten Suspensionen und Lösungen kann sich innerhalb dieser Zeitspannen vertiefen, ohne dass sich Wirkung und Verträglichkeit ändern.
-Juni 2015.
- +September 2016.
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