| 48 Änderungen an Fachinfo Carnitene 1.0 g/5.0 ml |
-Kautabletten:Saccharum (1.805 g pro Kautablette), aromatica (mentam, lacorice), magnesiistearas.
-Injektionslösung: Acidum hydrochloridum (zur pH-Einstellung), aqua ad iniectabileq.s. ad solutionem.
-Trinklösung:Acidum malicum,saccharinumnatricum(5 mg), natriibenzoas(E 211)(48 mg), aquapurificata.
- +Kautabletten: Saccharum (1.805 g pro Kautablette), aromatica (mentam, lacorice), magnesii stearas.
- +Injektionslösung: Acidum hydrochloridum (zur pH-Einstellung), aqua ad iniectabile q.s. ad solutionem.
- +Trinklösung: Acidum malicum, saccharinum natricum (5 mg), natrii benzoas (E 211) (48 mg), aqua purificata.
-Sirup: Sorbitolum (E 420) (330 mg pro Messlöffel à 3.3 ml), saccharum (92.4 mg pro Messlöffel à 3.3 ml), ethylis parahydroxybenzoasnatricum (E 219), propylisparahydroxybenzoasnatricus(E 217), aromatica (cerasi, cerasinigrum), acidumtartaricum.
- +Sirup: Sorbitolum (E 420) (330 mg pro Messlöffel à 3.3 ml), saccharum (92.4 mg pro Messlöffel à 3.3 ml), ethylis parahydroxybenzoas natricum (E 219), propylis parahydroxybenzoas natricus (E 217), aromatica (cerasi, cerasi nigrum), acidum tartaricum.
-1 Kautablette enthält 1 gL-Carnitin.
-1 Ampulle mit 5 ml Injektionslösung enthält 1 gL-Carnitin.
-1 Flasche mit 10 ml Trinklösung enthält 1 gL-Carnitin.
-1 Messlöffel mit 3.3 ml Sirup enthält 1 gL-Carnitin
- +1 Kautablette enthält 1 g L-Carnitin.
- +1 Ampulle mit 5 ml Injektionslösung enthält 1 g L-Carnitin.
- +1 Flasche mit 10 ml Trinklösung enthält 1 g L-Carnitin.
- +1 Messlöffel mit 3.3 ml Sirup enthält 1 g L-Carnitin
-Kinder über 10 Jahre,Jugendlicheund Erwachsene
- +Kinder über 10 Jahre, Jugendliche und Erwachsene
-Bei Patienten, die gleichzeitig mit L-Carnitin und oralen Antikoagulantien, wie Cumarinen behandelt wurden, wurde sehr selteneine Erhöhung der "International Normalized Ratio" (INR) beobachtet.Die INR, oder andere geeignete Parameterfür den Blutgerinnungsstatus, sollten bis zu einer Stabilisierung der Werte wöchentlich überprüft werden. Danach sollten mindestens monatliche Kontrollen bei Patienten stattfinden, die orale Antikoagulantien gleichzeitig mit L-Carnitin einnehmen.
-Bei Patienten mit zerebralen Krampfanfällenin der Anamnese kann die Behandlung mit L-Carnitin die Häufigkeit und / oder den Schweregradvon Krampfanfällen erhöhen. Bei Patienten mit prädisponierenden Konditionen könnte eine L-Carnitin-Behandlung eine Krampfanfallkrise auslösen.
- +Bei Patienten, die gleichzeitig mit L-Carnitin und oralen Antikoagulantien, wie Cumarinen behandelt wurden, wurde sehr selten eine Erhöhung der "International Normalized Ratio" (INR) beobachtet. Die INR, oder andere geeignete Parameter für den Blutgerinnungsstatus, sollten bis zu einer Stabilisierung der Werte wöchentlich überprüft werden. Danach sollten mindestens monatliche Kontrollen bei Patienten stattfinden, die orale Antikoagulantien gleichzeitig mit L-Carnitin einnehmen.
- +Bei Patienten mit zerebralen Krampfanfällen in der Anamnese kann die Behandlung mit L-Carnitin die Häufigkeit und / oder den Schweregrad von Krampfanfällen erhöhen. Bei Patienten mit prädisponierenden Konditionen könnte eine L-Carnitin-Behandlung eine Krampfanfallkrise auslösen.
-Der Sirup enthält Natriummethyl-4-hydroxybenzoat (E 219) und Natriumpropyl-4-hydroxybenzoat(E 217), welche allergische Reaktionen (auch Spätreaktionen) auslösen können.
- +Der Sirup enthält Natriummethyl-4-hydroxybenzoat (E 219) und Natriumpropyl-4-hydroxybenzoat (E 217), welche allergische Reaktionen (auch Spätreaktionen) auslösen können.
-Der Sirup enthält 0.23 g Sorbitol pro 3.3 ml Messlöffel (0.07 g/ml). Patienten mit hereditärer Fructoseintoleranz(HFI) dürfen dieses Arzneimittel nichteinnehmen.Die additive Wirkung gleichzeitig verabreichter Sorbitol (oder Fructose) -haltiger Arzneimittel und die Einnahme von Sorbitol (oder Fructose) über die Nahrung ist zu berücksichtigen.
- +Der Sirup enthält 0.23 g Sorbitol pro 3.3 ml Messlöffel (0.07 g/ml). Patienten mit hereditärer Fructoseintoleranz (HFI) dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Die additive Wirkung gleichzeitig verabreichter Sorbitol (oder Fructose) -haltiger Arzneimittel und die Einnahme von Sorbitol (oder Fructose) über die Nahrung ist zu berücksichtigen.
-Der Sirup und die Kautabletten enthalten Sucrose (Saccharose). Patienten mit der seltenenhereditären Fructose-Intoleranz,einer Glucose-Galactose-Malabsorption odereiner Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz solltendiese Arzneimittel nicht anwenden. Es könnte die Zähne schädigen und sollte auch bei Diabetikern und Patienten mit einer kalorienreduzierten Diät beachtet werden.
- +Der Sirup und die Kautabletten enthalten Sucrose (Saccharose). Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten diese Arzneimittel nicht anwenden. Es könnte die Zähne schädigen und sollte auch bei Diabetikern und Patienten mit einer kalorienreduzierten Diät beachtet werden.
-Bei der gleichzeitigen Verabreichung von L-Carnitin mit Arzneimitteln, welche aufgrund eines erhöhten renalen Verlustes von Carnitin eineHypocarnitinämiebewirken (wie Valproinsäure, Pivalinsäure-enthaltende Prodrugs, Cephalosporine, Cisplatin, Carboplatin und Ifosfamid), kann die L-Carnitin-Verfügbarkeit reduziert sein.
- +Bei der gleichzeitigen Verabreichung von L-Carnitin mit Arzneimitteln, welche aufgrund eines erhöhten renalen Verlustes von Carnitin eine Hypocarnitinämie bewirken (wie Valproinsäure, Pivalinsäure-enthaltende Prodrugs, Cephalosporine, Cisplatin, Carboplatin und Ifosfamid), kann die L-Carnitin-Verfügbarkeit reduziert sein.
-L-Carnitin sollte von stillenden Müttern nicht verwendet werden, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt die möglichen Risiken für das Kind durch eine übermässigeCarnitinexposition.
- +L-Carnitin sollte von stillenden Müttern nicht verwendet werden, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt die möglichen Risiken für das Kind durch eine übermässige Carnitinexposition.
-Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen in der folgenden Liste gemäss MedDRA-Organklassen basieren auf Daten aus allen Quellen. Innerhalb jeder Organklasse sind die unerwünschten Arzneimittelwirkungen nach der Häufigkeit aufgeführt. Innerhalb jeder Häufigkeits-Gruppe sind die unerwünschten Arzneimittelwirkungen nach Schweregrad aufgeführt. Die Häufigkeits-Gruppen basieren auf folgender Grundlage: Sehr häufig (≥1/10), häufig (<1/10, ≥1/100), gelegentlich (<1/100,≥1/1‘000), selten (<1/1‘000,≥ 1/10‘000) sehr selten (<1/10‘000), nicht bekannt (kann aufgrund der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen in der folgenden Liste gemäss MedDRA-Organklassen basieren auf Daten aus allen Quellen. Innerhalb jeder Organklasse sind die unerwünschten Arzneimittelwirkungen nach der Häufigkeit aufgeführt. Innerhalb jeder Häufigkeits-Gruppe sind die unerwünschten Arzneimittelwirkungen nach Schweregrad aufgeführt. Die Häufigkeits-Gruppen basieren auf folgender Grundlage: Sehr häufig (≥1/10), häufig (<1/10, ≥1/100), gelegentlich (<1/100, ≥1/1‘000), selten (<1/1‘000, ≥ 1/10‘000) sehr selten (<1/10‘000), nicht bekannt (kann aufgrund der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Gelegentlich:Kopfschmerzen
- +Gelegentlich: Kopfschmerzen
-Nicht bekannt:Palpitationen.
- +Nicht bekannt: Palpitationen.
-Gelegentlich:Hypertonie, Hypotonie.
- +Gelegentlich: Hypertonie, Hypotonie.
-Häufig: Diarrhoe, Nausea,Erbrechen, abdominale Schmerzen.
-Nicht bekannt:Dysgeusie, Dyspepsie, trockener Mund.
- +Häufig: Diarrhoe, Nausea, Erbrechen, abdominale Schmerzen.
- +Nicht bekannt: Dysgeusie, Dyspepsie, trockener Mund.
-#Bei Patienten mit zerebralen Krampfanfällen in der Anamnese kann die Behandlung mit L-Carnitin die Häufigkeit und/oder den Schweregrad von Krampfanfällen erhöhen. Bei Patienten mit prädisponierenden Konditionen könnte eine L-Carnitin-Behandlung eine Krampfanfallkrise auslösen.
-* Nur bei i.v.Anwendung.
- +# Bei Patienten mit zerebralen Krampfanfällen in der Anamnese kann die Behandlung mit L-Carnitin die Häufigkeit und/oder den Schweregrad von Krampfanfällen erhöhen. Bei Patienten mit prädisponierenden Konditionen könnte eine L-Carnitin-Behandlung eine Krampfanfallkrise auslösen.
- +* Nur bei i.v. Anwendung.
-freiesCarnitin + Acyl CoA = Acylcarnitin + freiesCoenzym A.
- +freies Carnitin + Acyl CoA = Acylcarnitin + freies Coenzym A.
-Freies und acyliertes Carnitin kann in allen Geweben und Körperflüssigkeiten nachgewiesen werden. Das Verhältnis von freiem zu Acylcarnitinen im Serum und Urin hat diagnostische Bedeutung. Nach einmaliger sehr hoher Carnitin-Verabreichung (90 mg/kg p.o.) werden Cmax-Werte von 90 µmol/l (tmax 2-4 Std.) erreicht, jedoch auch bei mehrtägiger Verabreichung dieser Dosis nicht überschritten (steadystate).
- +Freies und acyliertes Carnitin kann in allen Geweben und Körperflüssigkeiten nachgewiesen werden. Das Verhältnis von freiem zu Acylcarnitinen im Serum und Urin hat diagnostische Bedeutung. Nach einmaliger sehr hoher Carnitin-Verabreichung (90 mg/kg p.o.) werden Cmax-Werte von 90 µmol/l (tmax 2-4 Std.) erreicht, jedoch auch bei mehrtägiger Verabreichung dieser Dosis nicht überschritten (steady state).
-Die Elimination des freien und acyliertenCarnitins erfolgt im Wesentlichen über die Nieren. Langkettige Acylcarnitine werden in der Niere bedeutend rascher eliminiert als freies Carnitin. Die Rückresorption in der Niere erfolgt für freies Carnitin an 2 Stellen, wovon eine spezifisch ist.
- +Die Elimination des freien und acylierten Carnitins erfolgt im Wesentlichen über die Nieren. Langkettige Acylcarnitine werden in der Niere bedeutend rascher eliminiert als freies Carnitin. Die Rückresorption in der Niere erfolgt für freies Carnitin an 2 Stellen, wovon eine spezifisch ist.
-Reproduktionsstudien wurden an Ratten und Kaninchen durchgeführt. Es gab keine Hinweise auf eine teratogene Wirkung in beiden Spezies. Beim Kaninchen, aber nicht bei der Ratte, gab es bei der höchsten geprüften Dosis (600 mg/kg täglich) im Vergleich zu Kontrolltieren eine statistisch nicht signifikanthöhere Anzahl von Verlusten nach der Implantation. Die Bedeutung dieser Befunde beim Menschen ist unbekannt.
- +Reproduktionsstudien wurden an Ratten und Kaninchen durchgeführt. Es gab keine Hinweise auf eine teratogene Wirkung in beiden Spezies. Beim Kaninchen, aber nicht bei der Ratte, gab es bei der höchsten geprüften Dosis (600 mg/kg täglich) im Vergleich zu Kontrolltieren eine statistisch nicht signifikant höhere Anzahl von Verlusten nach der Implantation. Die Bedeutung dieser Befunde beim Menschen ist unbekannt.
-Arzneimittel ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.Bei Raumtemperatur (15-25°C) und vor Licht geschützt lagern. Der Sirup ist nach dem Öffnen 2 Wochen bei Raumtemperatur haltbar.
- +Arzneimittel ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15-25°C) und vor Licht geschützt lagern. Der Sirup ist nach dem Öffnen 2 Wochen bei Raumtemperatur haltbar.
-Kautabletten: 48509(Swissmedic)
-Injektionslösung: 43716(Swissmedic)
-Trinklösung: 48508(Swissmedic)
-Sirup: 47597(Swissmedic)
- +Kautabletten: 48509 (Swissmedic)
- +Injektionslösung: 43716 (Swissmedic)
- +Trinklösung: 48508 (Swissmedic)
- +Sirup: 47597 (Swissmedic)
-Carnitene Kautablettenzu 1 g: 30 Kautabletten [B]
-Carnitene Injektionslösung zu 1 g/5 ml:5 Ampullen [B]
- +Carnitene Kautabletten zu 1 g: 30 Kautabletten [B]
- +Carnitene Injektionslösung zu 1 g/5 ml: 5 Ampullen [B]
-Carnitene Sirup 1 g/3,3 ml:1 Flasche zu 40 ml [B]
- +Carnitene Sirup 1 g/3,3 ml: 1 Flasche zu 40 ml [B]
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