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Home - Fachinformation zu Timonil - Änderungen - 29.01.2026
74 Änderungen an Fachinfo Timonil
  • -Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1) (getrocknete Substanz), Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B), Mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Talkum, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, gereinigtes Wasser
  • +Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1) (getrockneteSubstanz), Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B), Mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Talkum, HochdispersesSiliciumdioxid, Magnesiumstearat, gereinigtesWasser
  • -Timonil, Suspension zum Einnehmen:
  • -Methyl-4-hydroxybenzoat (E218) 6.0 mg/5 ml, Propyl-4-hydroxybenzoat 2,5 mg/5 ml, Natriumcyclamat, Docusat-Natrium, Xanthangummi, Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat, Kaliumdihydrogenphosphat, Vanillearoma (enthält Propylenglycol 7.2 mg/5 ml), gereinigtes Wasser
  • +Timonil, Suspension zumEinnehmen:
  • +Methyl-4-hydroxybenzoat (E218) 6.0 mg/5 ml, Propyl-4-hydroxybenzoat 2,5 mg/5 ml, Natriumcyclamat, Docusat-Natrium, Xanthangummi, Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat, Kaliumdihydrogenphosphat, Vanillearoma (enthältPropylenglycol 7.2 mg/5 ml),gereinigtes Wasser
  • -5 ml Timonil, Suspension zum Einnehmen enthalten 6,60 mg Natrium und 8,04 mg Kalium.
  • +5 ml Timonil,Suspension zum Einnehmenenthalten 6,60 mg Natrium und 8,04 mg Kalium.
  • -Timonil 200: Tabletten zu 200 mg Carbamazepin (mit Bruchkerbe).
  • -Timonil 200 retard: Retardtabletten zu 200 mg Carbamazepin (mit Bruchkerbe, teilbar).
  • -Timonil 300 retard: Retardtabletten zu 300 mg Carbamazepin (mit Bruchkerbe).
  • -Timonil 400 retard: Retardtabletten zu 400 mg Carbamazepin (mit Bruchkerbe, teilbar).
  • -Timonil 600 retard: Retardtabletten zu 600 mg Carbamazepin (mit Bruchkerbe).
  • -Timonil Suspension zum Einnehmen: 5 ml (1 Applikationsspritze) = 100 mg Carbamazepin.
  • +Timonil 200: Tabletten zu 200 mgCarbamazepin (mit Bruchkerbe).
  • +Timonil 200 retard: Retardtabletten zu 200 mgCarbamazepin(mit Bruchkerbe, teilbar).
  • +Timonil 300 retard: Retardtabletten zu 300 mgCarbamazepin(mit Bruchkerbe).
  • +Timonil 400 retard: Retardtabletten zu 400 mgCarbamazepin(mit Bruchkerbe, teilbar).
  • +Timonil 600 retard: Retardtabletten zu 600 mgCarbamazepin(mit Bruchkerbe).
  • +Timonil Suspension zum Einnehmen: 5 ml (1 Applikationsspritze) = 100 mgCarbamazepin.
  • -Die Timonil-Retardtabletten 200 mg und 400 mg besitzen eine Bruchkerbe und sind zu Dosierzwecken teilbar. Die Timonil 200 mg Tabletten und die Timonil-Retardtabletten 300 mg und 600 mg besitzen eine Zierbruchkerbe und können geteilt werden, um den Patienten die Einnahme zu erleichtern, nicht aber zur Dosierung einer Teildosis.
  • +Die Timonil-Retardtabletten 200 mg und 400 mg besitzen eine Bruchkerbe und sind zu Dosierzwecken teilbar. Die Timonil 200 mg Tabletten und dieTimonil-Retardtabletten 300 mg und 600 mg besitzen eineZierbruchkerbeund können geteilt werden, um den Patienten die Einnahmezu erleichtern, nicht aber zur Dosierung einer Teildosis.
  • -- Patienten mit AV-Block, mit Knochenmarksdepression oder mit anamnestisch hepatischer Porphyrie (z.B. akuter intermittierender Porphyrie, Porphyria variegata, Porphyria cutanea tarda).
  • +- Patienten mit AV-Block, mit Knochenmarksdepression oder mit anamnestisch hepatischer Porphyrie (z.B. akuter intermittierender Porphyrie, Porphyriavariegata, Porphyriacutaneatarda).
  • -Im Zusammenhang mit Timonil wurde über Hypersensitivitätsreaktionen der Klasse I (Sofortreaktionen) einschliesslich Ausschlag, Pruritus, Urtikaria, Angioödem (mit Beteiligung des Larynx, der Glottis, der Lippen und Augenlider) und das Auftreten einer Anaphylaxie mit fatalem/lebensbedrohlichem Verlauf berichtet. Wenn bei einer Patientin/einem Patienten nach einer Behandlung mit Timonil solche Reaktionen auftreten, muss das Arzneimittel dauerhaft abgesetzt und eine alternative Behandlung begonnen werden.
  • -Timonil kann zudem verzögerte Hypersensitivitätsreaktionen der Klasse IVb auslösen, die in verschiedenen Kombinationen auftreten können einschliesslich Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms (DRESS), eine Multi-Organ-Hypersensitivitätsreaktion mit Fieber, Ausschlag, Vaskulitis, Lymphadenopathie, Pseudolymphomen, Arthralgie, Leukopenie, Eosinophilie, Hepatosplenomegalie, abnormen Werten bei Leberfunktionstests und Gallengangsverlustsyndrom (Schädigung und Verlust der intrahepatischen Gallengänge). Andere Organe wie Lunge, Nieren, Pankreas, Myokard und Dickdarm können auch betroffen sein (s. "Assoziation mit HLA-A*3101 Allel" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Ungefähr 25-30% der Patienten mit einer Überempfindlichkeitsreaktion auf Carbamazepin zeigen eine Kreuzreaktion mit Oxcarbazepin. Zwischen Carbamazepin und aromatischen Antiepileptika (z.B. Phenytoin, Primidon oder Phenobarbital) kann ebenfalls eine Kreuzreaktion vorkommen.
  • +Im Zusammenhang mit Timonil wurde über Hypersensitivitätsreaktionen der Klasse I (Sofortreaktionen) einschliesslich Ausschlag, Pruritus, Urtikaria,Angioödem (mit Beteiligung des Larynx, der Glottis, der Lippen und Augenlider) und das Auftreten einer Anaphylaxie mit fatalem/lebensbedrohlichemVerlauf berichtet. Wenn bei einer Patientin/einem Patienten nach einer Behandlung mit Timonil solche Reaktionen auftreten, muss das Arzneimitteldauerhaft abgesetzt und eine alternative Behandlung begonnen werden.
  • +Timonil kann zudem verzögerte Hypersensitivitätsreaktionen der Klasse IVb auslösen, die in verschiedenen Kombinationen auftreten könneneinschliesslich Drug RashwithEosinophilia and Systemic Symptoms (DRESS), eine Multi-Organ-Hypersensitivitätsreaktion mit Fieber, Ausschlag, Vaskulitis,Lymphadenopathie, Pseudolymphomen, Arthralgie, Leukopenie, Eosinophilie, Hepatosplenomegalie, abnormen Werten bei Leberfunktionstests undGallengangsverlustsyndrom (Schädigung und Verlust der intrahepatischen Gallengänge). Andere Organe wie Lunge, Nieren, Pankreas, Myokard undDickdarm können auch betroffen sein (s. "Assoziation mit HLA-A*3101 Allel" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Ungefähr 25-30% der Patienten mit einer Überempfindlichkeitsreaktion auf Carbamazepin zeigen eine Kreuzreaktion mit Oxcarbazepin.Zwischen Carbamazepin und aromatischen Antiepileptika (z.B. Phenytoin, Primidon oder Phenobarbital) kann ebenfalls eine Kreuzreaktion vorkommen.
  • -Das humane Leukozyten Antigen (HLA)-A*3101 kann ein Risikofaktor für die Entwicklung von unerwünschten Hautreaktionen wie SJS/TEN, DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms), AGEP (Akute generalisierte exanthematische Pustulosis) und makulopapulösen Ausschlägen sein.
  • +Das humane Leukozyten Antigen (HLA)-A*3101 kann ein Risikofaktor für die Entwicklung von unerwünschten Hautreaktionen wie SJS/TEN, DRESS (Drug RashwithEosinophilia and Systemic Symptoms), AGEP (Akute generalisierte exanthematische Pustulosis) und makulopapulösen Ausschlägen sein.
  • -Empfohlen werden die Bestimmung von Ausgangswerten sowie periodische Überwachung der vollständigen Urinanalysen sowie verschiedene Nierenfunktionstest, wie z. B die Messung von Serumkreatinin und Blut-Harnstoff-Stickstoff (BUN)-Bestimmungen. Die Art der spezifischen Tests und ihre Häufigkeit werden von den Ärzten auf der Grundlage ihres fachlichen Urteils über den klinischen Zustand des einzelnen Patienten individuell festgelegt.
  • +Empfohlen werden die Bestimmung von Ausgangswerten sowie periodische Überwachung der vollständigen Urinanalysen sowie verschiedeneNierenfunktionstest, wie z. B die Messung von Serumkreatinin und Blut-Harnstoff-Stickstoff (BUN)-Bestimmungen.Die Art der spezifischen Tests und ihreHäufigkeit werden von den Ärzten auf der Grundlage ihres fachlichen Urteils über den klinischen Zustand des einzelnen Patienten individuell festgelegt.
  • -Die Behandlung mit Timonil wurde mit dem Auftreten von Ataxie, Schwindel, Schläfrigkeit, Hypotonie, Verwirrtheitszuständen oder Sedierung assoziiert (s. "Unerwünschte Wirkungen" ), was zu Stürzen und dadurch bedingte Frakturen oder andere Verletzungen führen kann. Bei Patienten, die an Erkrankungen oder Zuständen leiden oder Arzneimittel einnehmen, welche diese Nebenwirkungen verstärken können, sollte im Falle einer Langzeitbehandlung mit Timonil regelmässig eine umfassende Bewertung des Sturzrisikos in Betracht gezogen werden.
  • +Die Behandlung mit Timonil wurde mit dem Auftreten von Ataxie, Schwindel, Schläfrigkeit, Hypotonie, Verwirrtheitszuständen oder Sedierung assoziiert (s. "Unerwünschte Wirkungen" ), was zu Stürzen und dadurch bedingte Frakturen oder andere Verletzungen führen kann. Bei Patienten, die an Erkrankungen oder Zuständen leiden oder Arzneimittel einnehmen, welche diese Nebenwirkungen verstärken können, sollte im Falle einer Langzeitbehandlung mit Timonil regelmässig eine umfassende Bewertung des Sturzrisikos in Betracht gezogen werden.
  • -Timonil, Suspension zum Einnehmen enthält die Konservierungsstoffe Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218) und Propyl-4-hydroxybenzoat, welche allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen können.
  • +Timonil,Suspension zum Einnehmen enthält die Konservierungsstoffe Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218) und Propyl-4-hydroxybenzoat, welche allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen können.
  • -Timonil, Suspension zum Einnehmen enthält 0,206 mmol (oder 8,04 mg) Kalium pro 5 ml. Ab einer Einzeldosis von 500 mg Carbamazepin (> 39 mg Kalium) muss dies bei eingeschränkter Nierenfunktion oder einer kontrollierten Kalium-Diät (Diät mit niedrigem Kaliumgehalt) berücksichtigt werden.
  • -Timonil, Suspension zum Einnehmen enthält 7.2 mg Propylenglycol pro 5 ml (1 Applikationsspritze). Die gleichzeitige Anwendung mit einem Substrat der Alkoholdehydrogenase - wie Ethanol - kann schwerwiegende Nebenwirkungen bei Neugeborenen hervorrufen.
  • +Timonil, Suspension zum Einnehmenenthält 0,206 mmol (oder 8,04 mg) Kalium pro 5 ml. Ab einer Einzeldosis von 500 mg Carbamazepin (> 39 mg Kalium) muss dies bei eingeschränkter Nierenfunktion oder einer kontrollierten Kalium-Diät (Diät mit niedrigem Kaliumgehalt) berücksichtigt werden.
  • +Timonil, Suspension zum Einnehmenenthält 7.2 mg Propylenglycol pro 5 ml (1 Applikationsspritze). Die gleichzeitige Anwendung mit einem Substrat der Alkoholdehydrogenase - wie Ethanol - kann schwerwiegende Nebenwirkungen bei Neugeborenen hervorrufen.
  • -Da erhöhte Plasmaspiegel des Carbamazepin-Metaboliten Carbamazepin-10,11-epoxid unerwünschte Wirkungen zur Folge haben kann (z.B. Schwindel, Schläfrigkeit, Ataxie, Diplopie, Verschwommensehen, Nystagmus), sollte die Dosierung von Timonil sorgfältig überwacht und gegebenenfalls angepasst werden, wenn es zusammen mit folgenden Substanzen, die den Plasmaspiegel dieses Metaboliten erhöhen, verabreicht wird: Brivaracetam, Loxapin, Quetiapin, Primidon, Progabid, Valproinsäure, Valnoctamid und Valpromid.
  • +Da erhöhte Plasmaspiegel desCarbamazepin-Metaboliten Carbamazepin-10,11-epoxid unerwünschte Wirkungen zur Folge haben kann (z.B. Schwindel, Schläfrigkeit, Ataxie, Diplopie, Verschwommensehen, Nystagmus), sollte die Dosierung von Timonil sorgfältig überwacht und gegebenenfalls angepasst werden, wenn es zusammen mit folgenden Substanzen, die den Plasmaspiegel dieses Metaboliten erhöhen, verabreicht wird: Brivaracetam, Loxapin, Quetiapin, Primidon, Progabid, Valproinsäure, Valnoctamid und Valpromid.
  • -Effekt von Timonil auf Plamaspiegel von Substanzen, die gleichzeitig verabreicht werden:
  • +Effekt von Timonil auf Plamaspiegel von Substanzen, diegleichzeitig verabreicht werden:
  • -Antikoagulantien: orale Antikoagulantien (Warfarin, Phenprocoumon, Dicoumarol, Acenocoumarol, Rivaroxaban, Dabigatran, Apixaban, Edoxaban).
  • -Antidepressiva: trizyklische Antidepressiva (z.B. Imipramin, Amitriptylin, Nortriptylin, Clomipramin), Bupropion, Citalopram, Mianserin, Nefazodon, Sertralin, Trazodon.
  • +Antikoagulantien: oraleAntikoagulantien (Warfarin, Phenprocoumon, Dicoumarol, Acenocoumarol, Rivaroxaban, Dabigatran, Apixaban, Edoxaban).
  • +Antidepressiva: trizyklischeAntidepressiva (z.B.Imipramin, Amitriptylin, Nortriptylin, Clomipramin), Bupropion, Citalopram, Mianserin, Nefazodon, Sertralin, Trazodon.
  • -Antiepileptika: Brivaracetam, Clobazam, Clonazepam, Eslicarbazepin, Ethosuximid, Felbamat, Lamotrigin, , Oxcarbazepin, Primidon, Tiagabin, Topiramat, Valproinsäure, Zonisamid.
  • +Antiepileptika: Brivaracetam, Clobazam, Clonazepam,Eslicarbazepin, Ethosuximid, Felbamat, Lamotrigin, , Oxcarbazepin, Primidon, Tiagabin, Topiramat, Valproinsäure, Zonisamid.
  • -Kortikosteroide: z.B. Prednisolon, Dexamethason.
  • -Immunsuppressiva: Ciclosporin, Everolimus, Sirolimus, Tacrolimus.
  • +Kortikosteroide: z.B.Prednisolon, Dexamethason.
  • +Immunsuppressiva: Ciclosporin, Everolimus,Sirolimus,Tacrolimus.
  • -Um eine Phenytoin Intoxikation und subtherapeutische Konzentrationen von Carbamazepin zu verhindern, wird empfohlen die Plasmakonzentration von Phenytoin auf 13 μg/mL einzustellen, bevor man mit der Behandlung mit Carbamazepin anfängt. Es wurden seltene Fälle von erhöhten Plasma-Mephenytoin-Spiegeln beschrieben, wodurch in Ausnahmefällen Verwirrtheitszustände bis hin zum Koma auftreten können.
  • +Um eine Phenytoin Intoxikation und subtherapeutische Konzentrationen von Carbamazepin zu verhindern, wird empfohlen die Plasmakonzentration vonPhenytoin auf 13 μg/mL einzustellen, bevor man mit der Behandlung mit Carbamazepin anfängt. Es wurden seltene Fälle von erhöhten Plasma-Mephenytoin-Spiegeln beschrieben, wodurch in Ausnahmefällen Verwirrtheitszustände bis hin zum Koma auftreten können.
  • -Carbamazepin scheint die Elimination von Schilddrüsenhormonen zu verstärken und den Bedarf an diesen bei Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion zu erhöhen. Deshalb sind bei solchen Patienten, die eine Substitutionstherapie erhalten, zu Beginn und am Ende einer Therapie mit Timonil die Schilddrüsenparameter zu bestimmen. Gegebenenfalls ist eine Dosisanpassung der Schilddrüsenhormon-Präparate vorzunehmen. Insbesondere die gleichzeitige Behandlung mit Carbamazepin und anderen Antikonvulsiva (z.B. Phenobarbital) kann die Schilddrüsenfunktion verändern.
  • +Carbamazepin scheint die Elimination von Schilddrüsenhormonen zu verstärken und den Bedarf an diesen bei Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion zuerhöhen. Deshalb sind bei solchen Patienten, die eine Substitutionstherapie erhalten, zu Beginn und am Ende einer Therapie mit Timonil dieSchilddrüsenparameter zu bestimmen. Gegebenenfalls ist eine Dosisanpassung der Schilddrüsenhormon-Präparate vorzunehmen. Insbesondere diegleichzeitige Behandlung mit Carbamazepin und anderen Antikonvulsiva (z.B. Phenobarbital) kann die Schilddrüsenfunktion verändern.
  • -Eine Langzeitbehandlung mit Carbamazepin und Paracetamol (Acetaminophen) könnte zu Hepatotoxizität führen. Es wurde berichtet, dass die gleichzeitige Gabe von Carbamazepin und Isoniazid zu einer erhöhten Isoniazid-Hepatotoxizität führt.
  • +Eine Langzeitbehandlung mit Carbamazepin und Paracetamol (Acetaminophen) könnte zu Hepatotoxizität führen. Es wurde berichtet, dass diegleichzeitige Gabe von Carbamazepin und Isoniazid zu einer erhöhten Isoniazid-Hepatotoxizität führt.
  • -Bei gleichzeitiger Anwendung von Timonil und Brivaracetam kann es zu einer Reduktion der Plasmaspiegel von Brivaracetam und zu einem Anstieg des Plasmaspiegel seines Metaboliten Hydroxy-Brivaracetam kommen.
  • +Bei gleichzeitiger Anwendung von Timonil und Brivaracetam kann es zu einer Reduktion der Plasmaspiegel von Brivaracetam und zu einem Anstieg desPlasmaspiegel seines Metaboliten Hydroxy-Brivaracetam kommen.
  • -Timonil darf nicht in Kombination mit MAO-Hemmern angewendet werden; vor Verabreichung von Timonil sollten MAO-Hemmer für mindestens 2 Wochen, falls es die klinische Situation erlaubt auch länger, abgesetzt werden (s. "Kontraindikationen" ).
  • +Timonil darf nicht in Kombination mit MAO-Hemmern angewendet werden; vor Verabreichung von Timonil sollten MAO-Hemmer für mindestens 2Wochen, falls es die klinische Situation erlaubt auch länger, abgesetzt werden (s. "Kontraindikationen" ).
  • -Es wird darauf hingewiesen, dass insbesondere die gleichzeitige Anwendung von Lithium oder Metoclopramid und Carbamazepin die neurotoxische Wirkung beider Wirkstoffe verstärken kann. Daher ist eine sorgfältige Überwachung der klinischen Symptome notwendig. Neurologische Nebenwirkungen können auch bei der kombinierten Anwendung von Carbamazepin und Neuroleptika zunehmen. Eine vorherige Behandlung mit Neuroleptika soll länger als 8 Wochen zurückliegen und auch nicht gleichzeitig erfolgen. Auf folgende Anzeichen neurotoxischer Symptome ist zu achten: unsicherer Gang, Ataxie, horizontaler Nystagmus, gesteigerte Muskeleigenreflexe, Muskelzucken (Muskelfaszikulationen).
  • +Es wird darauf hingewiesen, dass insbesondere die gleichzeitige Anwendung von Lithium oder Metoclopramid und Carbamazepin die neurotoxische Wirkung beider Wirkstoffe verstärken kann. Daher ist eine sorgfältige Überwachung der klinischen Symptome notwendig. Neurologische Nebenwirkungen können auchbei der kombinierten Anwendung von Carbamazepin und Neuroleptika zunehmen. Eine vorherige Behandlung mit Neuroleptika soll länger als 8 Wochen zurückliegen und auch nicht gleichzeitig erfolgen. Auf folgende Anzeichen neurotoxischer Symptome ist zu achten: unsicherer Gang, Ataxie, horizontaler Nystagmus, gesteigerte Muskeleigenreflexe, Muskelzucken (Muskelfaszikulationen).
  • -Unter Anwendung von hormonalen Kontrazeptiva können zusätzlich zur Wirkungsabschwächung der hormonalen Kontrazeptiva, plötzliche Zwischenblutungen auftreten. Deshalb sollte das Kontrazeptivum mehr als 50 μg Estrogen enthalten oder es sollten andere, nichthormonale Verhütungsmethoden empfohlen werden.
  • +Unter Anwendung von hormonalen Kontrazeptiva können zusätzlich zur Wirkungsabschwächung der hormonalen Kontrazeptiva, plötzlicheZwischenblutungen auftreten. Deshalb sollte das Kontrazeptivum mehr als 50 μg Estrogen enthalten oder es sollten andere, nichthormonaleVerhütungsmethoden empfohlen werden.
  • -Carbamazepin kann den Plasmaspiegel von Bupropion senken und den des Metaboliten Hydroxybupropion erhöhen und somit die klinische Wirksamkeit und Sicherheit von Bupropion verringern.
  • +Carbamazepin kann den Plasmaspiegel von Bupropion senken und den des Metaboliten Hydroxybupropion erhöhen und somit die klinische Wirksamkeitund Sicherheit von Bupropion verringern.
  • -Es gibt klare Hinweise für Risiken für den menschlichen Foetus. Timonil sollte deshalb während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist absolut erforderlich. (S. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" unter dem Abschnitt Schwangerschaft und Frauen im gebärfähigen Alter.)
  • +Es gibt klare Hinweise für Risiken für den menschlichen Foetus. Timonil sollte deshalb während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist absolut erforderlich.(S. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" unter dem AbschnittSchwangerschaft und Frauen im gebärfähigenAlter.)
  • -Auch für Carbamazepin sind – wie für andere Antiepileptika – nach Einnahme während der Schwangerschaft verschiedene embryonale Fehlbildungen beschrieben worden, einschliesslich Spina bifida und auch andere kongenitale Anomalien z.B. kraniofaziale Defekte, kardiovaskuläre Fehlbildungen, Hypospadie, Mikrozephalie und Anomalien, bei denen verschiedene Körperteile betroffen sind. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass Entwicklungsstörungen, darunter auch Missbildungen, bei Kindern von Epileptikerinnen 2-3× häufiger beobachtet werden als in der gesunden Vergleichsgruppe. Inwieweit diese Effekte auf Carbamazepin oder auf die Grunderkrankung zurückgeführt werden können, ist bislang nicht eindeutig geklärt.
  • +Auch für Carbamazepin sind – wie für andere Antiepileptika – nach Einnahme während der Schwangerschaft verschiedene embryonale Fehlbildungen beschrieben worden, einschliesslich Spina bifida und auch andere kongenitale Anomalien z.B. kraniofaziale Defekte, kardiovaskuläre Fehlbildungen, Hypospadie,Mikrozephalie und Anomalien, bei denen verschiedene Körperteile betroffen sind. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass Entwicklungsstörungen, darunter auch Missbildungen, bei Kindern von Epileptikerinnen 2-3× häufiger beobachtet werden als in der gesunden Vergleichsgruppe. Inwieweit diese Effekte auf Carbamazepin oder auf die Grunderkrankung zurückgeführt werden können, ist bislang nicht eindeutig geklärt.
  • -Basierend auf den Daten des North American Pregnancy Registry betrug die Prävalenz schwerwiegender kongenitaler Anomalien (definiert als strukturelle Anomalien mit chirurgischer, medizinischer oder kosmetischer Bedeutung), die innerhalb von 12 Wochen nach der Geburt diagnostiziert wurden, 3.0% (95% KI 2.1- 4.2%) bei 1033 Schwangerschaften, die im ersten Trimester einer Carbamazepin-Monotherapie ausgesetzt waren und 1.1% (95% KI 0.37-2.6%) bei schwangeren Frauen, die kein Antiepileptikum einnahmen. Das relative Risiko (RR) für kongenitale Anomalien bei schwangeren Frauen unter Carbamazepin im Vergleich zu schwangeren Frauen, die keinem Antiepileptikum ausgesetzt waren, betrug 2.7( 95% KI 1.0-7.0%).
  • -Das European and International Registry of Antiepileptic Drugs and Pregnancy (EURAP) berichtete über eine Prävalenz schwerwiegender kongenitaler Fehlbildungen von 5.4% (95 % KI 4.5 – 6.4%) unter 2255 Schwangerschaften, die Carbamazepin ausgesetzt waren. In diesem Register wurden die schwerwiegenden Fehlbildungen bis zu 12 Monate nach der Geburt erfasst. Im Vergleich zu Lamotrigin, Levetiracetam und Oxcarbamazepin war Carbamazepin mit einem erhöhten Risiko für schwerwiegende kongenitale Fehlbildungen verbunden (Lamotrigin 3.1, 95% KI 2.5-3.7), (Levetiracetam 2.5, 95% KI 1.8-3.5), (Oxcarbamazepin 2.9, 95% KI 1.7-5.0).
  • -Daten aus einer europäischen epidemiologischen Studie deuten darauf hin, dass bei Frauen, die während der Schwangerschaft Antiepileptika (einschliesslich Carbamazepin) erhalten, im Vergleich zu nicht exponierten schwangeren Frauen mit Epilepsie ein erhöhtes Risiko besteht, dass das Kind für das Schwangerschaftsalter zu klein (Small for Gestational Age, SGA) geboren wird (möglicherweise in Verbindung mit einer fetalen Wachstumsretardierung).
  • -Bei Kindern von Frauen mit Epilepsie, die während der Schwangerschaft mit Carbamazepin allein oder in Kombination mit anderen Antiepileptika behandelt wurden, wurde über neurologische Entwicklungsstörungen ('neurodevelopmental disorders') berichtet. Studien über das Risiko neurologischer Entwicklungsstörungen (u.a. Entwicklungsverzögerung, Autismus-Spektrum-Störung (ASD), Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHD), geistige Behinderung, psychomotorische Retardierung, kognitive Störungen, Lernschwäche, Schizophrenie) bei Kindern, die während der Schwangerschaft Carbamazepin ausgesetzt waren, sind widersprüchlich, und ein Risiko kann nicht ausgeschlossen werden.
  • +Basierend auf den Daten des North American Pregnancy Registry betrug die Prävalenz schwerwiegender kongenitaler Anomalien (definiert als strukturelleAnomalien mit chirurgischer, medizinischer oder kosmetischer Bedeutung), die innerhalb von 12 Wochen nach der Geburt diagnostiziert wurden, 3.0%(95% KI 2.1- 4.2%) bei 1033 Schwangerschaften, die im ersten Trimester einer Carbamazepin-Monotherapie ausgesetzt warenund 1.1% (95% KI 0.37-2.6%)bei schwangeren Frauen, die kein Antiepileptikum einnahmen.Das relative Risiko (RR) für kongenitale Anomalien bei schwangeren Frauen unterCarbamazepin im Vergleich zu schwangeren Frauen, die keinem Antiepileptikum ausgesetzt waren, betrug 2.7( 95% KI 1.0-7.0%).
  • +Das European and International Registry ofAntiepileptic Drugs and Pregnancy (EURAP) berichtete über eine Prävalenz schwerwiegender kongenitalerFehlbildungen von 5.4% (95 % KI 4.5 – 6.4%) unter 2255Schwangerschaften, die Carbamazepin ausgesetzt waren. In diesem Register wurden dieschwerwiegenden Fehlbildungen bis zu 12 Monate nach der Geburt erfasst. Im Vergleich zu Lamotrigin, Levetiracetam und Oxcarbamazepin warCarbamazepin mit einem erhöhten Risiko für schwerwiegende kongenitale Fehlbildungen verbunden (Lamotrigin 3.1, 95% KI 2.5-3.7), (Levetiracetam 2.5,95% KI 1.8-3.5), (Oxcarbamazepin 2.9, 95% KI 1.7-5.0).
  • +Daten aus einer europäischen epidemiologischen Studie deuten darauf hin, dass bei Frauen, die während der Schwangerschaft Antiepileptika(einschliesslich Carbamazepin) erhalten, im Vergleich zu nicht exponierten schwangeren Frauen mit Epilepsie ein erhöhtes Risiko besteht, dass das Kind fürdas Schwangerschaftsalter zu klein (Small forGestational Age, SGA) geboren wird (möglicherweise in Verbindung mit einer fetalenWachstumsretardierung).
  • +Bei Kindern von Frauen mit Epilepsie, die während der Schwangerschaft mit Carbamazepin allein oder in Kombination mit anderen Antiepileptikabehandelt wurden, wurde über neurologische Entwicklungsstörungen ('neurodevelopmentaldisorders') berichtet. Studien über das Risiko neurologischerEntwicklungsstörungen (u.a. Entwicklungsverzögerung, Autismus-Spektrum-Störung (ASD), Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHD), geistige Behinderung,psychomotorische Retardierung, kognitive Störungen, Lernschwäche, Schizophrenie) bei Kindern, die während der Schwangerschaft Carbamazepinausgesetzt waren, sind widersprüchlich, und ein Risiko kann nicht ausgeschlossen werden.
  • -Besonders zwischen dem 20. und 40. Schwangerschaftstag sollte die verabreichte Dosis möglichst niedrig gehalten werden. Da Fehlbildungen mit grosser Wahrscheinlichkeit durch Spitzenkonzentrationen im Plasma ausgelöst werden, sollte insbesondere während dieser Phase die Tagesdosis in mehreren kleinen Dosen über den Tag verteilt eingenommen werden. Eine Überwachung der Plasmaspiegel wird empfohlen. Die Plasmakonzentration könnte tief im therapeutischen Bereich von 4 bis 12 µg/ml gehalten werden, vorausgesetzt die Anfälle bleiben unter Kontrolle. Es gibt Hinweise darauf, dass das Risiko von Fehlbildungen durch Carbamazepin dosisabhängig ist, d.h. bei einer Tagesdosis von < 400 mg war der Anteil an Fehlbildungen tiefer als bei höheren Dosierungen von Carbamazepin.
  • +Besonders zwischen dem 20. und 40. Schwangerschaftstag sollte die verabreichte Dosis möglichst niedrig gehalten werden. Da Fehlbildungen mit grosser Wahrscheinlichkeit durch Spitzenkonzentrationen im Plasma ausgelöst werden, sollte insbesondere während dieser Phase die Tagesdosis in mehreren kleinen Dosen über den Tag verteilt eingenommen werden. Eine Überwachung der Plasmaspiegel wird empfohlen. Die Plasmakonzentration könnte tief im therapeutischen Bereich von 4 bis 12 µg/ml gehalten werden, vorausgesetzt die Anfälle bleiben unter Kontrolle. Es gibt Hinweise darauf, dass das Risiko von Fehlbildungen durch Carbamazepin dosisabhängig ist, d.h. bei einer Tagesdosis von <400 mg war der Anteil an Fehlbildungen tiefer als bei höheren Dosierungen von Carbamazepin.
  • -In postnatalen Studien an Ratten wurden unerwünschte Wirkungen auf die Nachkommen von Carbamazepin-behandelten Muttertieren beobachtet (s. "Präklinische Daten" ).
  • +In postnatalen Studien an Ratten wurden unerwünschte Wirkungen auf die Nachkommen von Carbamazepin-behandelten Muttertieren beobachtet (s. "Präklinische Daten" ).
  • -Nachstehend sind die in klinischen Studien berichteten unerwünschten Wirkungen sowie die unerwünschten Ereignisse aufgeführt, die auf der Grundlage von Spontanmeldungen nach der Markteinführung festgestellt wurden.
  • +Nachstehend sind die in klinischen Studien berichteten unerwünschten Wirkungen sowie die unerwünschten Ereignisse aufgeführt, die auf der Grundlagevon Spontanmeldungen nach der Markteinführung festgestellt wurden.
  • -Nicht bekannt: Ausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms [DRESS])*.
  • +Nicht bekannt: Ausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (Drug RashwithEosinophilia and Systemic Symptoms [DRESS])*.
  • -Sehr selten: Gynäkomastie, Galaktorrhoe, Erhöhung des Prolactinspiegels, abnormale Schilddrüsen-Funktionstests: verminderte L-Thyroxin (freies Thyroxin, Thyroxin, Trijod-Thyronin) und erhöhte TSH-Werte, üblicherweise ohne klinische Manifestationen..
  • +Sehr selten: Gynäkomastie, Galaktorrhoe, Erhöhung des Prolactinspiegels, abnormale Schilddrüsen-Funktionstests: verminderte L-Thyroxin (freies Thyroxin,Thyroxin, Trijod-Thyronin) und erhöhte TSH-Werte, üblicherweise ohne klinische Manifestationen..
  • -Sehr selten: erhöhte Werte von Cholesterol, einschliesslich HDL-Cholesterol und Triglyzeriden, akute intermittierende Porphyrie, Porphyria variegata, Porphyria cutanea tarda.
  • +Sehr selten: erhöhte Werte von Cholesterol, einschliesslich HDL-Cholesterol und Triglyzeriden,akute intermittierende Porphyrie, Porphyriavariegata, Porphyriacutaneatarda.
  • -Timonil 200 Tabletten (mit Bruchkerbe): 50 [B]
  • +Timonil 200 Tabletten(mit Bruchkerbe): 50 [B]
  • -Timonil Suspension zum Einnehmen 250 ml (mit Applikationsspritze) [B]
  • +Timonil Suspension zum Einnehmen250 ml (mit Applikationsspritze) [B]
  • -Desitin Pharma GmbH, 4410 Liestal
  • +DesitinPharma GmbH, 4410 Liestal
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