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Home - Fachinformation zu Deponit 5 - Änderungen - 27.01.2026
24 Änderungen an Fachinfo Deponit 5
  • -Die Behandlung sollte mit 1 Pflaster Deponit 5 begonnen werden. Bei Bedarf und guter Verträglichkeit kann die Dosis auf 1×1 Deponit 10 oder 1×1 Deponit 10 und 1 Deponit 5 oder 1×2 Deponit 10 täglich erhöht werden.
  • +Die Behandlung sollte mit 1 Pflaster Deponit 5 begonnen werden. Bei Bedarf und guter Verträglichkeit kann die Dosis auf 1×1 Deponit 10 oder 1×1 Deponit 10 und 1 Deponit 5 oder 1×2 Deponit 10 täglich erhöht werden.
  • -Wie bei allen Nitraten kann es auch bei Glyceroltrinitrat-Pflastern zu einer Abschwächung der Wirkung kommen. Daher wird empfohlen, auf 24 Stunden ein nitratfreies Intervall von 8-12 Stunden einzufügen, vorzugsweise während der Schlafenszeit. Bei Patienten mit überwiegend nächtlicher Angina pectoris wird das Pflaster nur während der Nacht verwendet.
  • +Wie bei allen Nitraten kann es auch bei Glyceroltrinitrat-Pflastern zu einer Abschwächung der Wirkung kommen. Daher wird empfohlen, auf 24 Stunden ein nitratfreies Intervall von 8-12 Stunden einzufügen, vorzugsweise während der Schlafenszeit. Bei Patienten mit überwiegend nächtlicher Angina pectoris wird das Pflaster nur während der Nacht verwendet.
  • -·Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Nitratverbindungen oder einen der Hilfsstoffe
  • -·akutes Kreislaufversagen (Schock, Gefässkollaps)
  • -·akuter Myokardinfarkt mit niedrigen Füllungsdrücken (Ausnahme Intensivstation und ständige Herz-Kreislauf-Überwachung)
  • -·sehr niedriger Blutdruck (systolischer Blutdruck unter 90 mmHg)
  • -·schwere Hypovolämie
  • -·schwere Anämie
  • -·Myokardinsuffizienz infolge einer Obstruktion, Aorten- oder Mitralstenose, hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie oder konstriktiver Perikarditis
  • -·akuter Herzinfarkt
  • -·akute Linksherzinsuffizienz mit niedrigen Füllungsdrücken (Ausnahme Intensivstation mit ständiger Herz-Kreislauf-Überwachung). Deponit ist nicht geeignet zur Behandlung von akuten Angina pectoris-Anfällen.
  • -·Zustände mit erhöhtem intrakranialen Druck
  • -·Die gleichzeitige Anwendung von Glyceroltrinitrat mit folgenden Wirkstoffen ist kontraindiziert (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»):
  • -·Phosphodiesterasehemmer (z.B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil)
  • -·Riociguat (ein Stimulator der löslichen Guanylatzyklase)
  • +-Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Nitratverbindungen oder einen der Hilfsstoffe
  • +akutes Kreislaufversagen (Schock, Gefässkollaps)
  • +akuter Myokardinfarkt mit niedrigen Füllungsdrücken (Ausnahme Intensivstation und ständige Herz-Kreislauf-Überwachung)
  • +sehr niedriger Blutdruck (systolischer Blutdruck unter 90 mmHg)
  • +schwere Hypovolämie
  • +schwere Anämie
  • +-Myokardinsuffizienz infolge einer Obstruktion, Aorten- oder Mitralstenose, hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie oder konstriktiver Perikarditis
  • +akuter Herzinfarkt
  • +akute Linksherzinsuffizienz mit niedrigen Füllungsdrücken (Ausnahme Intensivstation mit ständiger Herz-Kreislauf-Überwachung). Deponit ist nicht geeignet zur Behandlung von akuten Angina pectoris-Anfällen.
  • +-Zustände mit erhöhtem intrakranialen Druck
  • +-Die gleichzeitige Anwendung von Glyceroltrinitrat mit folgenden Wirkstoffen ist kontraindiziert (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ):
  • +-Phosphodiesterasehemmer (z.B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil)
  • +-Riociguat (ein Stimulator der löslichen Guanylatzyklase)
  • -Bei frischem Myokardinfarkt oder akuter Herzinsuffizienz soll die Behandlung mit Glyceroltrinitrat-Pflaster nur unter sorgfältiger ärztlicher und/oder klinischer hämodynamischer Überwachung in der Intensivstation mit ständiger Herz-Kreislauf-Überwachung angewandt werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Bei frischem Myokardinfarkt oder akuter Herzinsuffizienz soll die Behandlung mit Glyceroltrinitrat-Pflaster nur unter sorgfältiger ärztlicher und/oder klinischer hämodynamischer Überwachung in der Intensivstation mit ständiger Herz-Kreislauf-Überwachung angewandt werden (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Nach Behandlung mit Glyceroltrinitrat wurde von einer Methämoglobinämie berichtet. Die Behandlung einer Methämoglobinämie mit Methylenblau ist bei Patienten mit Glukose-6-Phosphat-Mangel oder Methämoglobinreduktase-Mangel kontraindiziert (siehe «Überdosierung»).
  • -Während der Behandlung mit Deponit sollte der Genuss von Alkohol vermieden werden, da Alkohol den gefässerweiternden Effekt und die blutdrucksenkende Wirkung von Glyceroltrinitrat verstärken kann (siehe «Interaktionen»).
  • +Nach Behandlung mit Glyceroltrinitrat wurde von einer Methämoglobinämie berichtet. Die Behandlung einer Methämoglobinämie mit Methylenblau ist bei Patienten mit Glukose-6-Phosphat-Mangel oder Methämoglobinreduktase-Mangel kontraindiziert (siehe "Überdosierung" ).
  • +Während der Behandlung mit Deponit sollte der Genuss von Alkohol vermieden werden, da Alkohol den gefässerweiternden Effekt und die blutdrucksenkende Wirkung von Glyceroltrinitrat verstärken kann (siehe "Interaktionen" ).
  • -Die Behandlung von Methämoglobinämie mit Methylenblau ist bei Patienten, welche einen Glucose-6-Phospat- oder Methämoglobin-Reduktase-Mangel aufweisen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), kontraindiziert. In Fällen, in welchen diese Behandlungsmethode kontraindiziert oder nicht wirksam ist, wird eine Austauschtransfusion und/oder eine Transfusion von Erythrozytenkonzentraten empfohlen.
  • +Die Behandlung von Methämoglobinämie mit Methylenblau ist bei Patienten, welche einen Glucose-6-Phospat- oder Methämoglobin-Reduktase-Mangel aufweisen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), kontraindiziert. In Fällen, in welchen diese Behandlungsmethode kontraindiziert oder nicht wirksam ist, wird eine Austauschtransfusion und/oder eine Transfusion von Erythrozytenkonzentraten empfohlen.
  • -Die Wirkung von Glyceroltrinitrat beruht auf einer Relaxation der glatten Gefässmuskulatur. Die postkapillären Kapazitätsgefässe und die grossen Arterien - insbesondere die noch reagiblen Teile von Koronararterien - sind hierbei stärker betroffen als die Widerstandsgefässe. Die systemische Vasodilatation führt zu einer Zunahme der venösen Blutaufnahme («venöses Pooling»). Der Rückstrom zum Herzen wird vermindert. Herzkammervolumen, Füllungsdrücke und diastolische Wandspannung sinken (Vorlast-Reduktion).
  • +Die Wirkung von Glyceroltrinitrat beruht auf einer Relaxation der glatten Gefässmuskulatur. Die postkapillären Kapazitätsgefässe und die grossen Arterien - insbesondere die noch reagiblen Teile von Koronararterien - sind hierbei stärker betroffen als die Widerstandsgefässe. Die systemische Vasodilatation führt zu einer Zunahme der venösen Blutaufnahme ( "venöses Pooling" ). Der Rückstrom zum Herzen wird vermindert. Herzkammervolumen, Füllungsdrücke und diastolische Wandspannung sinken (Vorlast-Reduktion).
  • -Der Wirkstoff wird mit einer Halbwertszeit von etwa einer Stunde absorbiert. Er erreicht spätestens 30 Minuten nach der ersten Applikation von Deponit 5 nachweisbare Plasmakonzentrationen. Das Konzentrationsmaximum wird nach ca. 2 Stunden erreicht. Darauf folgt bei Applikation von einem System Deponit 5 eine Steady-State-Plasmakonzentration von ca. 120 pg/ml, die mindestens bis 24 Stunden post Appl. auf konstanter Höhe bleibt. Zwischen der Steady-State-Plasmakonzentration und der Oberfläche der Systeme (2 Deponit 5 entsprechen 1 Deponit 10) besteht eine lineare Korrelation.
  • +Der Wirkstoff wird mit einer Halbwertszeit von etwa einer Stunde absorbiert. Er erreicht spätestens 30 Minuten nach der ersten Applikation von Deponit 5 nachweisbare Plasmakonzentrationen. Das Konzentrationsmaximum wird nach ca. 2 Stunden erreicht. Darauf folgt bei Applikation von einem System Deponit 5 eine Steady-State-Plasmakonzentration von ca. 120 pg/ml, die mindestens bis 24 Stunden post Appl. auf konstanter Höhe bleibt. Zwischen der Steady-State-Plasmakonzentration und der Oberfläche der Systeme (2 Deponit 5 entsprechen 1 Deponit 10) besteht eine lineare Korrelation.
  • -·Mäusen bis zu 561 mg/kg KG/Tag
  • -·Ratten bis zu 230 mg/kg KG/Tag
  • -·Hunden bis zu 5 mg/kg KG/Tag
  • +-Mäusen bis zu 561 mg/kg KG/Tag
  • +-Ratten bis zu 230 mg/kg KG/Tag
  • +-Hunden bis zu 5 mg/kg KG/Tag
  • -Es traten keine toxischen Effekte auf, wenn 2 Wochen intravenös Dosen von bis zu 5 mg/kg KG/Tag an Ratten und Dosen von bis zu 3 mg/kg KG/Tag an Hunden verabreicht wurden. In Ratten, welche mit einer Dosis von 10 mg/kg KG/Tag behandelt wurden, traten 2 unerwartete Todesfälle auf, deren Todesursache nicht geklärt werden konnte.
  • -In einer Studie über 26 Wochen, in welcher täglich verschiedene Dosen von 10%igem Glyceroltrinitrat auf die Haut von männlichen Kaninchen appliziert wurde (entspricht 15, 60 und 240 mg/kg KG/Tag), wurden reversiblen Hautirritationen mit histopathologischem Korrelaten in allen Dosisgruppen beobachtet. Es trat keine systemische Toxizität bei Dosen von bis zu 60 mg/kg KG/Tag auf.
  • +Es traten keine toxischen Effekte auf, wenn 2 Wochen intravenös Dosen von bis zu 5 mg/kg KG/Tag an Ratten und Dosen von bis zu 3 mg/kg KG/Tag an Hunden verabreicht wurden. In Ratten, welche mit einer Dosis von 10 mg/kg KG/Tag behandelt wurden, traten 2 unerwartete Todesfälle auf, deren Todesursache nicht geklärt werden konnte.
  • +In einer Studie über 26 Wochen, in welcher täglich verschiedene Dosen von 10%igem Glyceroltrinitrat auf die Haut von männlichen Kaninchen appliziert wurde (entspricht 15, 60 und 240 mg/kg KG/Tag), wurden reversiblen Hautirritationen mit histopathologischem Korrelaten in allen Dosisgruppen beobachtet. Es trat keine systemische Toxizität bei Dosen von bis zu 60 mg/kg KG/Tag auf.
  • -Auf jeder Packung Deponit ist ein Verfalldatum angegeben. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Auf jeder Packung Deponit ist ein Verfalldatum angegeben. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Bevorzugte Hautstellen sind der gesamte Bereich des Brustkorbs, der Oberarm (Innenseite) oder der Schulterbereich. Andere Hautstellen können ebenfalls vorgesehen werden. Nach 24 Stunden wird Deponit entfernt und weggeworfen (Missbrauch, z.B. durch Kinder, verhüten!). Danach wird das neue Pflaster angebracht. Zur Vorbeugung möglicher Hautreaktionen sollte dieselbe Hautstelle erst nach zwei bis drei Tagen wieder benutzt werden.
  • +Bevorzugte Hautstellen sind der gesamte Bereich des Brustkorbs, der Oberarm (Innenseite) oder der Schulterbereich. Andere Hautstellen können ebenfalls vorgesehen werden. Nach 24 Stunden wird Deponit entfernt und weggeworfen (Missbrauch, z.B. durch Kinder, verhüten!). Danach wird das neue Pflaster angebracht. Zur Vorbeugung möglicher Hautreaktionen sollte dieselbe Hautstelle erst nach zwei bis drei Tagen wieder benutzt werden.
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