| 130 Änderungen an Fachinfo Heparin-Na 25'000 I.E./5 mL B. Braun |
-Heparin alsHeparin-Natrium (Schweinemucosa).
- +Heparin als Heparin-Natrium (Schweinemucosa).
-Benzylalkohol 12.5 mgpro ml,Natriumchlorid,Salzsäure und Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung),Wasser für Injektionszwecke.
- +Benzylalkohol 12.5 mg pro ml, Natriumchlorid, Salzsäure und Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung), Wasser für Injektionszwecke.
-Osmolalität: 270-330mOsm/kg
- +Osmolalität: 270-330 mOsm/kg
-Die Dosierung ist abhängig von den tatsächlichen Werten der Blutgerinnungsparameter (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Art und Verlauf der Erkrankung, dem Ansprechen des Patienten auf die Behandlung, Art und Schweregrad von Nebenwirkungen, Körpergewicht (KG) undAlter des Patienten.
- +Die Dosierung ist abhängig von den tatsächlichen Werten der Blutgerinnungsparameter (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Art und Verlauf der Erkrankung, dem Ansprechen des Patienten auf die Behandlung, Art und Schweregrad von Nebenwirkungen, Körpergewicht (KG) und Alter des Patienten.
-Therapie akuter venöser und arterieller thromboembolischerErkrankungen (einschliesslich der frühen Behandlung von Myokardinfarkt und instabiler Angina pectoris):
- +Therapie akuter venöser und arterieller thromboembolischer Erkrankungen (einschliesslich der frühen Behandlung von Myokardinfarkt und instabiler Angina pectoris):
-Die therapeutische Dosierung sollte basierend auf einer regelmäßigen Überwachung der partiellen Thromboplastinzeit (aPTT, activated Partial Thromboplastin Time) angepasst werden, siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
- +Die therapeutische Dosierung sollte basierend auf einer regelmäßigen Überwachung der partiellen Thromboplastinzeit (aPTT, activated Partial Thromboplastin Time) angepasst werden, siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-*Nicht gewichtsbasierte Dosierungsempfehlung für einen durchschnittlichen Patienten miteinem Gewicht von 70kg.
- +*Nicht gewichtsbasierte Dosierungsempfehlung für einen durchschnittlichen Patienten mit einem Gewicht von 70 kg.
-Neugeborene siehe Abschnitt "Kontraindikationen" .
-Säuglinge im Alter von 1Monat bis zu 1Jahr:
- +Neugeborene siehe Abschnitt "Kontraindikationen" .
- +Säuglinge im Alter von 1 Monat bis zu 1 Jahr:
-Kleinkinder, Kinder und Jugendliche im Alter von 1 bis 18Jahren:
- +Kleinkinder, Kinder und Jugendliche im Alter von 1 bis 18 Jahren:
-Neugeborene siehe Abschnitt "Kontraindikationen" .
-Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche im Alter von 1Monat bis 18Jahren:
- +Neugeborene siehe Abschnitt "Kontraindikationen" .
- +Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche im Alter von 1 Monat bis 18 Jahren:
-5'000I.E. alle 8 bis 12Stunden subkutan in der Regel für mindestens 5Tage oder bis zur Entlassung, wenn diese vorher erfolgt.
-Bei Patienten, die sich einer Operation unterziehen, ist die erste Dosis 2 Stunden vor der Operationzu verabreichen; die Thromboseprophylaxe sollte für 2 bis 3Wochen nach der Operation fortgesetzt werden.
- +5'000 I.E. alle 8 bis 12 Stunden subkutan in der Regel für mindestens 5 Tage oder bis zur Entlassung, wenn diese vorher erfolgt.
- +Bei Patienten, die sich einer Operation unterziehen, ist die erste Dosis 2 Stunden vor der Operation zu verabreichen; die Thromboseprophylaxe sollte für 2 bis 3 Wochen nach der Operation fortgesetzt werden.
-Neugeborene siehe Abschnitt "Kontraindikationen" .
-Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche im Alter von 1Monat bis 18Jahren:
-100 I.E./kg KG (max. 5000I.E.) zweimal täglich als subkutane Injektion, entsprechend aPTT eingestellt.
- +Neugeborene siehe Abschnitt "Kontraindikationen" .
- +Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche im Alter von 1 Monat bis 18 Jahren:
- +100 I.E./kg KG (max. 5000 I.E.) zweimal täglich als subkutane Injektion, entsprechend aPTT eingestellt.
-Prävention von Blutgerinnseln während einerextrakorporalenZirkulation (z.B. kardiopulmonaler Bypass, Hämodialyse)
- +Prävention von Blutgerinnseln während einer extrakorporalen Zirkulation (z.B. kardiopulmonaler Bypass, Hämodialyse)
-300-400I.E./kg KG sowie zusätzliche Dosen, um eine aktivierte Gerinnungszeit > 480Sekunden zu erreichen und aufrechtzuerhalten.
- +300-400 I.E./kg KG sowie zusätzliche Dosen, um eine aktivierte Gerinnungszeit > 480 Sekunden zu erreichen und aufrechtzuerhalten.
-50I.E./kg KG in einen arteriellen Zugang, Erhaltung: 500-1500I.E. pro Stunde.
- +50 I.E./kg KG in einen arteriellen Zugang, Erhaltung: 500-1500 I.E. pro Stunde.
-Bei Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz ist eventuell eine Dosisreduktion erforderlich. Siehe auch Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
- +Bei Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz ist eventuell eine Dosisreduktion erforderlich. Siehe auch Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Die Dosisanforderungen für Heparin können bei älteren Patienten je nach ihrem individuellen Zustand (z.B. Nierenfunktion) angepasst werden. Siehe auch Abschnitt "Pharmakokinetik" .
- +Die Dosisanforderungen für Heparin können bei älteren Patienten je nach ihrem individuellen Zustand (z.B. Nierenfunktion) angepasst werden. Siehe auch Abschnitt "Pharmakokinetik" .
-In Abhängigkeit von der Nikotinmenge im Körper kann eine erhöhte Dosis erforderlich sein. Bitte beachten Sie auch Abschnitt "Interaktionen" .
- +In Abhängigkeit von der Nikotinmenge im Körper kann eine erhöhte Dosis erforderlich sein. Bitte beachten Sie auch Abschnitt "Interaktionen" .
-Zweimal täglich subkutane Injektionen mit oder ohne intravenösen Erstbolus. Die Dosierung sollte entsprechend der 6Stunden nach jeder Injektion gemessenen aPTT angepasst werden. Siehe auch Abschnitte "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Schwangerschaft,Stillzeit" und "Unerwünschte Wirkungen" .
-Die Behandlung ist für mindestens 6Wochen post partum fortzusetzen (Gesamtbehandlungsdauer mindestens drei Monate).
- +Zweimal täglich subkutane Injektionen mit oder ohne intravenösen Erstbolus. Die Dosierung sollte entsprechend der 6 Stunden nach jeder Injektion gemessenen aPTT angepasst werden. Siehe auch Abschnitte "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Schwangerschaft, Stillzeit" und "Unerwünschte Wirkungen" .
- +Die Behandlung ist für mindestens 6 Wochen post partum fortzusetzen (Gesamtbehandlungsdauer mindestens drei Monate).
-Siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
- +Siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Heparin-NaB.Braun wird als subkutane oder intravenöse Injektion oder als intravenöse Infusion nach Verdünnung mit einer geeigneten Trägerlösung verabreicht.
- +Heparin-Na B.Braun wird als subkutane oder intravenöse Injektion oder als intravenöse Infusion nach Verdünnung mit einer geeigneten Trägerlösung verabreicht.
-Heparin-Natrium B. Braun darf in den folgenden Situationennicht angewendet werden:
- +Heparin-Natrium B. Braun darf in den folgenden Situationen nicht angewendet werden:
--HeparininduzierteThrombozytopenievomTyp II,die entweder aus der Anamnese desPatienten bekannt ist oder auf Grund klinischer Beobachtungen vermutet wird
--Mit hämorrhagischer Diathese verbundene Erkrankungenund Organschäden, wie:
- +-Heparininduzierte Thrombozytopenie vom Typ II, die entweder aus der Anamnese des Patienten bekannt ist oder auf Grund klinischer Beobachtungen vermutet wird
- +-Mit hämorrhagischer Diathese verbundene Erkrankungen und Organschäden, wie:
-schwere Erkrankungen von Leberund Pankreas
- +schwere Erkrankungen von Leber und Pankreas
-Da Heparin-NaB.Braun Benzylalkohol enthält, ist seine Anwendung bei Neugeborenen, vor allem bei unreifen Frühgeborenen, kontraindiziert.
- +Da Heparin-Na B.Braun Benzylalkohol enthält, ist seine Anwendung bei Neugeborenen, vor allem bei unreifen Frühgeborenen, kontraindiziert.
--Risiko von Blutungen (z.B. beiVerdacht auf bösartigen Tumor bei grösseren Operationen insbesondere des Zentralnervensystems, bei Nephro- und Ureterolithiasis)
- +-Risiko von Blutungen (z.B. bei Verdacht auf bösartigen Tumor bei grösseren Operationen insbesondere des Zentralnervensystems, bei Nephro- und Ureterolithiasis)
-wenn Heparin während der Schwangerschaft über längere Zeit verabreicht wird(siehe Abschnitte "Schwangerschaft,Stillzeit" und "Unerwünschte Wirkungen" )
- +wenn Heparin während der Schwangerschaft über längere Zeit verabreicht wird (siehe Abschnitte "Schwangerschaft, Stillzeit" und "Unerwünschte Wirkungen" )
-Eine neuraxiale Anästhesie ist bei mit Heparin behandelten Patienten mit einem höheren Risiko spinaler Blutungen und der Entwicklung spinaler Hämatome verbunden, die eine langfristige oder sogar bleibende Lähmung verursachen könnten. Siehe auch Abschnitt "Unerwünschte Wirkungen" .
-Zwischen der letzten Heparindosis und dem Einführen der epiduralen/spinalen Nadel oder dem Herausziehen des Katheters ist ein Mindestzeitabstand von 4Stunden einzuhalten. Wenn Heparin in therapeutischen Dosen verabreicht wird, ist eine Normalisierung der aPTT erforderlich. Mit der Verabreichung von Heparin kann 1Stunde nach der Operation erneut begonnen werden.
-Während der Behandlung mit Heparin sollten intramuskuläre Injektionen wegen des Risikosvon Hämatomen vermieden werden.
-Wenn während der Behandlung mit Heparin thromboembolische Komplikationen auftreten, muss eine heparininduzierteThrombozytopenie Typ II erwogen und die Thrombozytenzahl bestimmt werden.
-Patienten unter Heparintherapie sollten keinemVerletzungsrisikoausgesetzt werden.
-Nach längerer Verabreichung kann sich eine Osteoporose entwickeln, insbesondere bei empfindlichen Patienten (d.h. älteren Menschen - vor allem Frauen nach der Menopause, schwangere und stillende Frauen und Kinder). Siehe auch Abschnitte "Schwangerschaft,Stillzeit" und "Unerwünschte Wirkungen" .
-Heparin kann die Menstruationsblutung verstärken und verlängern. Im Fall von ungewöhnlich starken oder azyklischen Uterusblutungen solltenalle organischenErkrankungen, die eine spezifische Behandlung erfordern, durch eine zusätzliche gynäkologische Untersuchung ausgeschlossen werden.
- +Eine neuraxiale Anästhesie ist bei mit Heparin behandelten Patienten mit einem höheren Risiko spinaler Blutungen und der Entwicklung spinaler Hämatome verbunden, die eine langfristige oder sogar bleibende Lähmung verursachen könnten. Siehe auch Abschnitt "Unerwünschte Wirkungen" .
- +Zwischen der letzten Heparindosis und dem Einführen der epiduralen/spinalen Nadel oder dem Herausziehen des Katheters ist ein Mindestzeitabstand von 4 Stunden einzuhalten. Wenn Heparin in therapeutischen Dosen verabreicht wird, ist eine Normalisierung der aPTT erforderlich. Mit der Verabreichung von Heparin kann 1 Stunde nach der Operation erneut begonnen werden.
- +Während der Behandlung mit Heparin sollten intramuskuläre Injektionen wegen des Risikos von Hämatomen vermieden werden.
- +Wenn während der Behandlung mit Heparin thromboembolische Komplikationen auftreten, muss eine heparininduzierte Thrombozytopenie Typ II erwogen und die Thrombozytenzahl bestimmt werden.
- +Patienten unter Heparintherapie sollten keinem Verletzungsrisiko ausgesetzt werden.
- +Nach längerer Verabreichung kann sich eine Osteoporose entwickeln, insbesondere bei empfindlichen Patienten (d.h. älteren Menschen - vor allem Frauen nach der Menopause, schwangere und stillende Frauen und Kinder). Siehe auch Abschnitte "Schwangerschaft, Stillzeit" und "Unerwünschte Wirkungen" .
- +Heparin kann die Menstruationsblutung verstärken und verlängern. Im Fall von ungewöhnlich starken oder azyklischen Uterusblutungen sollten alle organischen Erkrankungen, die eine spezifische Behandlung erfordern, durch eine zusätzliche gynäkologische Untersuchung ausgeschlossen werden.
-Die aPTT sollte mindestens einmal täglich mit wiederholten Messungen etwa 4Stunden nach jeder Dosiseinstellung überwacht werden.
- +Die aPTT sollte mindestens einmal täglich mit wiederholten Messungen etwa 4 Stunden nach jeder Dosiseinstellung überwacht werden.
-Um das Auftreten einer heparininduziertenThrombozytopenievom Typ II so früh wie möglich zu erkennen, sollte die Thrombozytenzahl vor Beginn der Behandlung und an den Tagen5, 7 und 9 bestimmt werden. Bei Patienten mit kürzlicher Heparin-Exposition sollte die Thrombozytenzahl zusätzlich 12 bis 24Stunden nach Behandlungsbeginn bestimmt werden.
-Heparin kann die Prothrombinzeit beeinflussen; dies sollte bei der Bestimmung der Dosierung von Cumarinderivatenberücksichtigt werden.
- +Um das Auftreten einer heparininduzierten Thrombozytopenie vom Typ II so früh wie möglich zu erkennen, sollte die Thrombozytenzahl vor Beginn der Behandlung und an den Tagen 5, 7 und 9 bestimmt werden. Bei Patienten mit kürzlicher Heparin-Exposition sollte die Thrombozytenzahl zusätzlich 12 bis 24 Stunden nach Behandlungsbeginn bestimmt werden.
- +Heparin kann die Prothrombinzeit beeinflussen; dies sollte bei der Bestimmung der Dosierung von Cumarinderivaten berücksichtigt werden.
-Die Verabreichung von Heparin in therapeutischen Dosen sollte mindestens 24Stunden vor Einleitung der Geburt oder vor einem Kaiserschnitt beendet werden.
- +Die Verabreichung von Heparin in therapeutischen Dosen sollte mindestens 24 Stunden vor Einleitung der Geburt oder vor einem Kaiserschnitt beendet werden.
-Benzylalkohol kann bei Säuglingen und Kleinkindern bis zu 3Jahren toxische und anaphylaktoide Reaktionen hervorrufen. Siehe Abschnitte "Schwangerschaft,Stillzeit" und "Unerwünschte Wirkungen" .
-Aufgrund des erhöhten Risikos einer Akkumulation von Benzylalkohol bei Kleinkindern (unter 3Jahren) sollte dieses Arzneimittel in der Regel nicht länger als eine Woche verabreicht werden.
- +Benzylalkohol kann bei Säuglingen und Kleinkindern bis zu 3 Jahren toxische und anaphylaktoide Reaktionen hervorrufen. Siehe Abschnitte "Schwangerschaft, Stillzeit" und "Unerwünschte Wirkungen" .
- +Aufgrund des erhöhten Risikos einer Akkumulation von Benzylalkohol bei Kleinkindern (unter 3 Jahren) sollte dieses Arzneimittel in der Regel nicht länger als eine Woche verabreicht werden.
-Einige Patienten benötigen ungewöhnlich hohe Dosen Heparin, um den therapeutischen Zielbereich der aPTT zu erreichen (Heparinresistenz). In einigen Fällen kann dies auf ein unterschiedliches Ansprechverhalten auf den aPTT-Assay zurückzuführen sein. Daher darf eine Verabreichung von höheren Heparindosen bei Patienten mit Heparinresistenz nur auf der Grundlage zusätzlicher Bestimmungen des Anti-Xa-Spiegels durchgeführt werden (Zielbereich 0,35-0,7I.E./ml).
- +Einige Patienten benötigen ungewöhnlich hohe Dosen Heparin, um den therapeutischen Zielbereich der aPTT zu erreichen (Heparinresistenz). In einigen Fällen kann dies auf ein unterschiedliches Ansprechverhalten auf den aPTT-Assay zurückzuführen sein. Daher darf eine Verabreichung von höheren Heparindosen bei Patienten mit Heparinresistenz nur auf der Grundlage zusätzlicher Bestimmungen des Anti-Xa-Spiegels durchgeführt werden (Zielbereich 0,35-0,7 I.E./ml).
-Dieses Arzneimittel enthält 62.5mg Benzylalkohol pro Durchstechflacheentsprechend 12.5mg/ml. Benzylalkohol kann allergische Reaktionen hervorrufen.
- +Dieses Arzneimittel enthält 62.5 mg Benzylalkohol pro Durchstechflache entsprechend 12.5 mg/ml. Benzylalkohol kann allergische Reaktionen hervorrufen.
-Dieses Arzneimittel enthält max.5 mg Natrium/ml entsprechend 0,63% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g
- +Dieses Arzneimittel enthält max. 5 mg Natrium/ml entsprechend 0,63% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g
--Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure, Ticlopidin, Clopidogrel und Dipyridamol,Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten
- +-Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure, Ticlopidin, Clopidogrel und Dipyridamol, Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten
-andere Antikoagulanzien (z.B. Cumarinderivate,Fondaparinux, Dabigatran, andere Heparine oder heparinähnliche Substanzen)
-nichtsteroidale Antiphlogistika (z.B. Ketorolac, intravenösesDiclofenac)
- +andere Antikoagulanzien (z.B. Cumarinderivate, Fondaparinux, Dabigatran, andere Heparine oder heparinähnliche Substanzen)
- +nichtsteroidale Antiphlogistika (z.B. Ketorolac, intravenöses Diclofenac)
--Nitrate: Bei gleichzeitiger intravenöserInfusion von Glyceroltrinitrat wurde über eine reduzierte Aktivität von Heparin berichtet.Nach Absetzen von Nitroglycerin kann es zu einem sprunghaften Anstieg der aPTTkommen. Bei Verabreichung von Heparin während einer Nitroglycerininfusion sind eine engmaschige Überwachung der aPTT und eine Anpassung der Heparindosis erforderlich.
- +-Nitrate: Bei gleichzeitiger intravenöser Infusion von Glyceroltrinitrat wurde über eine reduzierte Aktivität von Heparin berichtet. Nach Absetzen von Nitroglycerin kann es zu einem sprunghaften Anstieg der aPTT kommen. Bei Verabreichung von Heparin während einer Nitroglycerininfusion sind eine engmaschige Überwachung der aPTT und eine Anpassung der Heparindosis erforderlich.
-Arzneimittel, die den Serum-Kaliumspiegel erhöhen (z.B. Aliskiren, ACE-Hemmer)dürfen nur unter sorgfältiger Überwachung gleichzeitig mit Heparin angewendet werden.Siehe auch Abschnitt "Unerwünschte Wirkungen" .
- +Arzneimittel, die den Serum-Kaliumspiegel erhöhen (z.B. Aliskiren, ACE-Hemmer) dürfen nur unter sorgfältiger Überwachung gleichzeitig mit Heparin angewendet werden. Siehe auch Abschnitt "Unerwünschte Wirkungen" .
-Nikotin kann die Clearance von Heparin steigern und wirkt damit teilweise der gerinnungshemmenden Wirkung von Heparin entgegen. Siehe auch Abschnitt "Dosierung/Anwendung" .
- +Nikotin kann die Clearance von Heparin steigern und wirkt damit teilweise der gerinnungshemmenden Wirkung von Heparin entgegen. Siehe auch Abschnitt "Dosierung/Anwendung" .
-Zudem enthält dieses Arzneimittel Benzylalkohol, das die Plazentaschranke passieren kann. Aufgrund der möglichen Schädigung des Fetus durch Benzylalkohol (siehe Abschnitte "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) sollte der Nutzen von Heparin für die Mutter gegen das mögliche Risiko für den Fetus abgewogen werden.
-Die langfristigeHeparingabekann das Osteoporoserisiko bei schwangeren Frauenerhöhen (siehe auch Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Zudem enthält dieses Arzneimittel Benzylalkohol, das die Plazentaschranke passieren kann. Aufgrund der möglichen Schädigung des Fetus durch Benzylalkohol (siehe Abschnitte "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) sollte der Nutzen von Heparin für die Mutter gegen das mögliche Risiko für den Fetus abgewogen werden.
- +Die langfristige Heparingabe kann das Osteoporoserisiko bei schwangeren Frauen erhöhen (siehe auch Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Heparin /Metabolitewerden nicht in die Muttermilch ausgeschieden. Allerdings wird das in Heparin-Na B.Braun enthaltene Konservierungsmittel Benzylalkohol wahrscheinlich in die Muttermilch ausgeschieden und kann von einem gestillten Säugling aufgenommen werden. Deshalb ist bei der Anwendung von Heparin-Na B.Braun bei einer stillenden Frau Vorsicht geboten. Sofern verfügbar, sollte eine konservierungsmittelfreie Heparin-Natrium-Injektion/Infusion bevorzugt werden. Die langfristige Verabreichung von Heparin kann das Osteoporoserisiko bei stillenden Frauen erhöhen (siehe auch Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Heparin /Metabolite werden nicht in die Muttermilch ausgeschieden. Allerdings wird das in Heparin-Na B.Braun enthaltene Konservierungsmittel Benzylalkohol wahrscheinlich in die Muttermilch ausgeschieden und kann von einem gestillten Säugling aufgenommen werden. Deshalb ist bei der Anwendung von Heparin-Na B. Braun bei einer stillenden Frau Vorsicht geboten. Sofern verfügbar, sollte eine konservierungsmittelfreie Heparin-Natrium-Injektion/Infusion bevorzugt werden. Die langfristige Verabreichung von Heparin kann das Osteoporoserisiko bei stillenden Frauen erhöhen (siehe auch Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Heparin hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einflussauf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
- +Heparin hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
-Häufig: HeparininduzierteThrombozytopenievom Typ I.Zu Beginn der Heparintherapie leichte heparininduzierteThrombozytopenie vom Typ I (Thrombozytenzahl 100000-150000 pro Mikroliter), ohne Thrombose. Die Thrombozytopenie tritt in der Regel innerhalb der ersten 5Tage der Behandlung auf und ist wahrscheinlich auf eine direkte Wirkung auf die Thrombozyten zurückzuführen
-Nicht bekannt:Eosinophilie
- +Häufig: Heparininduzierte Thrombozytopenie vom Typ I. Zu Beginn der Heparintherapie leichte heparininduzierte Thrombozytopenie vom Typ I (Thrombozytenzahl 100 000-150 000 pro Mikroliter), ohne Thrombose. Die Thrombozytopenie tritt in der Regel innerhalb der ersten 5 Tage der Behandlung auf und ist wahrscheinlich auf eine direkte Wirkung auf die Thrombozyten zurückzuführen
- +Nicht bekannt: Eosinophilie
-Nicht bekannt:Bleibende oder vorübergehende Lähmung durch subarachnoidale oder epidurale Hämatome nach neuraxialer Anästhesie.Toxische Reaktionen aufgrund von Benzylalkohol.
- +Nicht bekannt: Bleibende oder vorübergehende Lähmung durch subarachnoidale oder epidurale Hämatome nach neuraxialer Anästhesie. Toxische Reaktionen aufgrund von Benzylalkohol.
-Gelegentlich:Vorübergehende Alopezie nach langfristiger Verabreichung, Hautnekrosen.
- +Gelegentlich: Vorübergehende Alopezie nach langfristiger Verabreichung, Hautnekrosen.
-Nicht bekannt:Osteoporose (nach langfristiger Verabreichung von Heparin) (siehe auch Abschnitte "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Schwangerschaft,Stillzeit" ).
- +Nicht bekannt: Osteoporose (nach langfristiger Verabreichung von Heparin) (siehe auch Abschnitte "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
-EndokrineErkrankungen
-Selten: Hypoaldosteronismus, der zu Hyperkaliämie und metabolischer Azidose führt, insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Diabetes mellitus.Siehe auch Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
- +Endokrine Erkrankungen
- +Selten: Hypoaldosteronismus, der zu Hyperkaliämie und metabolischer Azidose führt, insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Diabetes mellitus. Siehe auch Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Sehr häufig:Blutungen (siehe Abschnitte "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Überdosierung" ). Abhängig von der Dosis erhöhte Inzidenz von Blutungen aus einem Organ oder Gewebe.
- +Sehr häufig: Blutungen (siehe Abschnitte "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Überdosierung" ). Abhängig von der Dosis erhöhte Inzidenz von Blutungen aus einem Organ oder Gewebe.
-Häufig:Lokale Gewebereaktionen an der Injektionsstelle, wie Verhärtung, Rötung, Verfärbung und kleinereHämatome.
- +Häufig: Lokale Gewebereaktionen an der Injektionsstelle, wie Verhärtung, Rötung, Verfärbung und kleinere Hämatome.
-Gelegentlich:Allergische Reaktionen aller Arten und Schweregrade, mit unterschiedlichen Erscheinungsformen(z.B.Urtikaria, Pruritus, Dyspnoe, Bronchospasmen, Blutdruckabfall).
-Selten: Allergische Reaktionen auf Benzylalkohol. Schwere heparininduzierte antikörpervermittelte Thrombozytopenie (heparininduzierteThrombozytopenie Typ II, siehe unten).
- +Gelegentlich: Allergische Reaktionen aller Arten und Schweregrade, mit unterschiedlichen Erscheinungsformen (z.B. Urtikaria, Pruritus, Dyspnoe, Bronchospasmen, Blutdruckabfall).
- +Selten: Allergische Reaktionen auf Benzylalkohol. Schwere heparininduzierte antikörpervermittelte Thrombozytopenie (heparininduzierte Thrombozytopenie Typ II, siehe unten).
-Nicht bekannt:Allergie vom verzögerten Typ (z.B. Hautläsionen, erythematöse Papeln und Plaques an der Injektionsstelle), die mit einer Latenz von bis zu mehreren Monaten auftreten können.
- +Nicht bekannt: Allergie vom verzögerten Typ (z.B. Hautläsionen, erythematöse Papeln und Plaques an der Injektionsstelle), die mit einer Latenz von bis zu mehreren Monaten auftreten können.
-Sehr häufig:Anstieg der Leberenzymwerte (Anstieg der Serumkonzentrationen der Transaminasen (AST, ALT), Gamma-Glutamyl-Transpeptidase, Laktat-Dehydrogenase und Lipase, was möglicherweise zu erhöhten Spiegeln freier Fettsäuren führt). Diese Reaktionen sind allerdings reversibel.
- +Sehr häufig: Anstieg der Leberenzymwerte (Anstieg der Serumkonzentrationen der Transaminasen (AST, ALT), Gamma-Glutamyl-Transpeptidase, Laktat-Dehydrogenase und Lipase, was möglicherweise zu erhöhten Spiegeln freier Fettsäuren führt). Diese Reaktionen sind allerdings reversibel.
-Sehr selten:Priapismus.
- +Sehr selten: Priapismus.
-HeparininduzierteThrombozytopenie vom Typ II
-Eine schwere heparininduzierte, antikörpervermittelte Thrombozytopenie (Typ-II-Thrombozytopenie, HIT II), gekennzeichnet durch Thrombozytenzahlen deutlich unter 100 000 pro Mikroliter oder einen raschen Rückgang auf weniger als 50Prozent des Ausgangswertes, wird begleitet von arteriellen oder venösen Thrombosen oder Embolien, Verbrauchskoagulopathie sowie Hautnekrosen an der Injektionsstelle. Die gerinnungshemmende Wirkung von Heparin kann reduziert sein.
- +Heparininduzierte Thrombozytopenie vom Typ II
- +Eine schwere heparininduzierte, antikörpervermittelte Thrombozytopenie (Typ-II-Thrombozytopenie, HIT II), gekennzeichnet durch Thrombozytenzahlen deutlich unter 100 000 pro Mikroliter oder einen raschen Rückgang auf weniger als 50 Prozent des Ausgangswertes, wird begleitet von arteriellen oder venösen Thrombosen oder Embolien, Verbrauchskoagulopathie sowie Hautnekrosen an der Injektionsstelle. Die gerinnungshemmende Wirkung von Heparin kann reduziert sein.
-Bei Patienten ohne bereits bestehende Überempfindlichkeit gegen Heparin beginnt die Abnahme der Thrombozytenzahl typischerweise 5 bis 14Tage nach Beginn der Heparintherapie. Bei Patienten mit bestehenden Antikörpern gegen Heparin beginnt eine derartige Abnahme bereits nach wenigen Stunden. Es wurde gezeigt, dass ein stärkeres Trauma und die damit verbundene stärkere Freisetzung des Plättchenfaktors 4 (PF4; der HeparinPF4 Komplex ist das Antigen bei HIT II) mit größerer Wahrscheinlichkeit zur Bildung von HIT-Antikörpern und einer klinischen HIT II führt.
- +Bei Patienten ohne bereits bestehende Überempfindlichkeit gegen Heparin beginnt die Abnahme der Thrombozytenzahl typischerweise 5 bis 14 Tage nach Beginn der Heparintherapie. Bei Patienten mit bestehenden Antikörpern gegen Heparin beginnt eine derartige Abnahme bereits nach wenigen Stunden. Es wurde gezeigt, dass ein stärkeres Trauma und die damit verbundene stärkere Freisetzung des Plättchenfaktors 4 (PF4; der Heparin PF4 Komplex ist das Antigen bei HIT II) mit größerer Wahrscheinlichkeit zur Bildung von HIT-Antikörpern und einer klinischen HIT II führt.
-Anzeichen undSymptome
-Blutungen zumeist aus Haut, Schleimhäuten und Wunden sowie im Gastrointestinal- und Urogenitaltrakt. Blutungskomplikationen können auch Auswirkungen auf Organe haben, z.B. auf Gehirn und Lunge.Blutdruckabfall, Abfall des Hämatokritwertes oder andere Symptome können Zeichen einer okkulten Blutung sein.
- +Anzeichen und Symptome
- +Blutungen zumeist aus Haut, Schleimhäuten und Wunden sowie im Gastrointestinal- und Urogenitaltrakt. Blutungskomplikationen können auch Auswirkungen auf Organe haben, z. B. auf Gehirn und Lunge. Blutdruckabfall, Abfall des Hämatokritwertes oder andere Symptome können Zeichen einer okkulten Blutung sein.
-Leichte oder mittelschwere, nicht lebensbedrohlicheBlutungen:
- +Leichte oder mittelschwere, nicht lebensbedrohliche Blutungen:
-Protamin wird schneller als Heparinaus dem Kreislauf eliminiert. Die Wirksamkeit der Neutralisierung ist durch Bestimmungen der aPTTzu kontrollieren.
- +Protamin wird schneller als Heparin aus dem Kreislauf eliminiert. Die Wirksamkeit der Neutralisierung ist durch Bestimmungen der aPTT zu kontrollieren.
-Aktiviertes AT III hemmt zahlreiche Serinproteasen, zu denen auch die Gerinnungsfaktoren XIIa, XIa, Xa, VIIa und IIa gehören. Faktor VIIa ist nur mässig empfindlich, Faktor IIa (Thrombin)und Xa hingegen stark empfindlich gegen die Wirkung des AT-III-Heparin-Komplexes. Niedrige Heparindosen beschleunigenüberwiegend die Inaktivierung von Faktor Xa. Dies erklärt die Wirksamkeit von niedrig dosiertem Heparin bei der Prophylaxe von Thromboembolien. Die gerinnungshemmende Wirkung von Heparin hängt von der Antithrombin- und Fibrinogenkonzentration ab. Hohe Heparindosen inaktivieren im Überschuss gebildetes Thrombin und verhindern somit die Bildung von Fibrin aus Fibrinogen. Heparin beeinflusst auch die Thrombozytenfunktion.
- +Aktiviertes AT III hemmt zahlreiche Serinproteasen, zu denen auch die Gerinnungsfaktoren XIIa, XIa, Xa, VIIa und IIa gehören. Faktor VIIa ist nur mässig empfindlich, Faktor IIa (Thrombin)und Xa hingegen stark empfindlich gegen die Wirkung des AT-III-Heparin-Komplexes. Niedrige Heparindosen beschleunigen überwiegend die Inaktivierung von Faktor Xa. Dies erklärt die Wirksamkeit von niedrig dosiertem Heparin bei der Prophylaxe von Thromboembolien. Die gerinnungshemmende Wirkung von Heparin hängt von der Antithrombin- und Fibrinogenkonzentration ab. Hohe Heparindosen inaktivieren im Überschuss gebildetes Thrombin und verhindern somit die Bildung von Fibrin aus Fibrinogen. Heparin beeinflusst auch die Thrombozytenfunktion.
-Die Plasmakonzentrationen von Antithrombin sind bei der Geburt physiologisch niedrig (ca. 0,5I.E/ml) und steigen nicht vor einem Alter von 3Monaten auf die Werte Erwachsener an. Neben der Notwendigkeit, bei Kindern höhere Dosen zu verwenden, kann auch das physiologisch niedrige Antithrombin in den ersten Lebensmonaten die Wirksamkeit von unfraktioniertem Heparin begrenzen, sowie Krankheitszustände, die die Plasmakonzentrationen von AT weiter verringern (d.h. nephrotisches Syndrom, Leberzirrhose, L-Asparaginase-Behandlung bei akuter Lymphoblastenleukämie) und erhöhte Plasmakonzentrationen von Akute-Phase-Proteinen, die Heparin binden.
- +Die Plasmakonzentrationen von Antithrombin sind bei der Geburt physiologisch niedrig (ca. 0,5 I.E/ml) und steigen nicht vor einem Alter von 3 Monaten auf die Werte Erwachsener an. Neben der Notwendigkeit, bei Kindern höhere Dosen zu verwenden, kann auch das physiologisch niedrige Antithrombin in den ersten Lebensmonaten die Wirksamkeit von unfraktioniertem Heparin begrenzen, sowie Krankheitszustände, die die Plasmakonzentrationen von AT weiter verringern (d.h. nephrotisches Syndrom, Leberzirrhose, L-Asparaginase-Behandlung bei akuter Lymphoblastenleukämie) und erhöhte Plasmakonzentrationen von Akute-Phase-Proteinen, die Heparin binden.
-Heparin ist in hohem Masse an Plasmaproteine gebunden (LDL, Globuline, insbesondere Antithrombin und Fibrinogen). Daher ist das Verteilungsvolumen im Allgemeinen durch das Plasmavolumen begrenzt. Dies gilt auch bei Erwachsenen, die sich einer Dialyse unterziehen; hier wurde ein Verteilungsvolumen von ca. 0,07l/kg angegeben
- +Heparin ist in hohem Masse an Plasmaproteine gebunden (LDL, Globuline, insbesondere Antithrombin und Fibrinogen). Daher ist das Verteilungsvolumen im Allgemeinen durch das Plasmavolumen begrenzt. Dies gilt auch bei Erwachsenen, die sich einer Dialyse unterziehen; hier wurde ein Verteilungsvolumen von ca. 0,07 l/kg angegeben
-Nach subkutaner Verabreichung weist Heparin eine nichtlineare Kinetik auf, da bei der Clearance eine Kombination aus Sättigungs- und Nichtsättigungs-Mechanismen vorliegt. Dieser Effekt verringert daher die ungebundene Heparinfraktion und auch die gerinnungshemmende Wirkung von Heparin bei niedrigen Konzentrationen. Darüber hinaus hemmt die Bindung von Heparin an den Von-Willebrand-Faktor die Thrombozytenfunktion. Die Bioverfügbarkeit von subkutan verabreichtem Heparin ist dosisabhängig. Die Bioverfügbarkeit der Anti-Faktor-Xa-Aktivität nimmt mit der zugeführten Dosis zu und reicht von etwa 30% bei niedrigen Dosen bis zu 100% bei hohen Dosen. Daher erfolgt der Wirkungseintritt von Heparin nach subkutaner Injektion verzögert - etwa 0,5 bis 1Stunde nach Verabreichung.
- +Nach subkutaner Verabreichung weist Heparin eine nichtlineare Kinetik auf, da bei der Clearance eine Kombination aus Sättigungs- und Nichtsättigungs-Mechanismen vorliegt. Dieser Effekt verringert daher die ungebundene Heparinfraktion und auch die gerinnungshemmende Wirkung von Heparin bei niedrigen Konzentrationen. Darüber hinaus hemmt die Bindung von Heparin an den Von-Willebrand-Faktor die Thrombozytenfunktion. Die Bioverfügbarkeit von subkutan verabreichtem Heparin ist dosisabhängig. Die Bioverfügbarkeit der Anti-Faktor-Xa-Aktivität nimmt mit der zugeführten Dosis zu und reicht von etwa 30% bei niedrigen Dosen bis zu 100% bei hohen Dosen. Daher erfolgt der Wirkungseintritt von Heparin nach subkutaner Injektion verzögert - etwa 0,5 bis 1 Stunde nach Verabreichung.
-Für die interindividuelle Halbwertszeit wurden etwa 1 bis 2Stunden angegeben. Sie hängt von der tatsächlich verabreichten Dosis, der Leber- und Nierenfunktion und von Begleiterkrankungen ab.
- +Für die interindividuelle Halbwertszeit wurden etwa 1 bis 2 Stunden angegeben. Sie hängt von der tatsächlich verabreichten Dosis, der Leber- und Nierenfunktion und von Begleiterkrankungen ab.
-Heparin-Natrium B.Braun darf nur zur intravenösen Infusion mit diesen Infusionslösungen gemischt werden:
- +Heparin-Natrium B. Braun darf nur zur intravenösen Infusion mit diesen Infusionslösungen gemischt werden:
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