| 54 Änderungen an Fachinfo Co-Dafalgan |
-Wirkstoffe der Filmtabletten und Brausetabletten: Paracetamol, Codeinphosphat-Hemihydrat.
- +Wirkstoffe der Filmtabletten und Brausetabletten: Paracetamol, Codeinphosphat-Hemihydrat.
-Tablettenkern: Povidon, mikrokristalline Cellulose (E 460), Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat.
-Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Propylenglycol (E 1520).
- +Tablettenkern: Povidon, mikrokristalline Cellulose (E 460), Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat.
- +Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Propylenglycol (E 1520).
-Natriumhydrogencarbonat, Nartriumcarbonat, wasserfrei (E 500), Citronensäure, wasserfrei (E 330), 300,00 mg Sorbitol (E 420), Docusat-Natrium, 58,50 mg Natriumbenzoat (E 211), Povidon, 30,0 mg Aspartam (E 951), Grapefruitaroma.
- +Natriumhydrogencarbonat, Nartriumcarbonat, wasserfrei (E 500), Citronensäure, wasserfrei (E 330), 300,00 mg Sorbitol (E 420), Docusat-Natrium, 58,50 mg Natriumbenzoat (E 211), Povidon, 30,0 mg Aspartam (E 951), Grapefruitaroma.
-Filmtabletten zu 500 mg Paracetamol und 30 mg Codeinphosphat.
-Brausetabletten (mit Bruchrille) zu 500 mg Paracetamol und 30 mg Codeinphosphat.
- +Filmtabletten zu 500 mg Paracetamol und 30 mg Codeinphosphat.
- +Brausetabletten (mit Bruchrille) zu 500 mg Paracetamol und 30 mg Codeinphosphat.
-Jugendliche >50 kg (ab 12 Jahren) und Erwachsene:
-Körpergewicht (Alter) EinzeldosisParacetamo Maximale Tagesdosis Dosierungsschema
- +Jugendliche >50 kg (ab 12 Jahren) und Erwachsene:
- + Körpergewicht (Alter) EinzeldosisParacetamo Maximale Tagesdosis Dosierungsschema
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-Körpergewicht (Alter) EinzeldosisParacetamo Maximale Tagesdosis Dosierungsschema pro
- + Körpergewicht (Alter) EinzeldosisParacetamo Maximale Tagesdosis Dosierungsschema pro
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--Anwendung bei Jugendlichen unter 33 kg Körpergewicht (unter 12 Jahren) wegen des Risikos einer Opioidvergiftung, aufgrund der variablen und nicht vorhersehbaren Verstoffwechselung des Codeins zu Morphin.
--Bei allen Jugendlichen unter 50 kg Körpergewicht mit einer Tonsillektomie und/oder einer Adenotomie wegen obstruktiver Schlafapnoe, da hier das Risiko eine schwerwiegende und lebensbedrohliche Nebenwirkung zu entwickeln erhöht ist.
- +-Anwendung bei Jugendlichen unter 33 kg Körpergewicht (unter 12 Jahren) wegen des Risikos einer Opioidvergiftung, aufgrund der variablen und nicht vorhersehbaren Verstoffwechselung des Codeins zu Morphin.
- +-Bei allen Jugendlichen unter 50 kg Körpergewicht mit einer Tonsillektomie und/oder einer Adenotomie wegen obstruktiver Schlafapnoe, da hier das Risiko eine schwerwiegende und lebensbedrohliche Nebenwirkung zu entwickeln erhöht ist.
-Im Zusammenhang mit Opioiden ist Folgendes zu beachten:
- +Im Zusammenhang mit Opioiden ist Folgendes zu beachten:
-Von manchen Opioiden, einschliesslich Morphin, wird angenommen, dass sie den Druck auf den Sphinkter Oddi erhöhen. Daher ist in Fällen einer Erkrankung der Gallenwege, wie z.B. Pankreatitis und Cholelithiasis, Vorsicht geboten, wobei bisher jedoch kein definitiver Effekt festgestellt werden konnte.
- +Von manchen Opioiden, einschliesslich Morphin, wird angenommen, dass sie den Druck auf den Sphincter Oddi erhöhen. Daher ist in Fällen einer Erkrankung der Gallenwege, wie z.B. Pankreatitis und Cholelithiasis, Vorsicht geboten, wobei bisher jedoch kein definitiver Effekt festgestellt werden konnte.
-Im Zusammenhang mit Paracetamol ist Folgendes zu beachten:
- +Im Zusammenhang mit Paracetamol ist Folgendes zu beachten:
-Wenn Analgetika über einen längeren Zeitraum (>3 Monate) bei Patienten mit chronischen Kopfschmerzen angewendet werden und die Anwendung alle zwei Tage oder häufiger erfolgt, können Kopfschmerzen auftreten oder bereits bestehende Kopfschmerzen sich verschlimmern. Kopfschmerzen, die durch übermässigen Gebrauch von Analgetika hervorgerufen werden, sollten nicht durch eine Dosiserhöhung behandelt werden. In solchen Fällen sollte die Einnahme von Analgetika in Absprache mit dem Arzt abgebrochen werden.
- +Wenn Analgetika über einen längeren Zeitraum (>3 Monate) bei Patienten mit chronischen Kopfschmerzen angewendet werden und die Anwendung alle zwei Tage oder häufiger erfolgt, können Kopfschmerzen auftreten oder bereits bestehende Kopfschmerzen sich verschlimmern. Kopfschmerzen, die durch übermässigen Gebrauch von Analgetika hervorgerufen werden, sollten nicht durch eine Dosiserhöhung behandelt werden. In solchen Fällen sollte die Einnahme von Analgetika in Absprache mit dem Arzt abgebrochen werden.
-Brausetabletten: Dieses Arzneimittel enthält 384,7 mg Natrium pro Brausetablette, entsprechend 19% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung. Die maximale tägliche Dosis dieses Arzneimittels entspricht 154% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme. Co-Dafalgan Brausetabletten gelten als natriumreich. Dies sollte insbesondere bei Patienten mit natriumarmer Diät berücksichtigt werden.
-Filmtabletten: Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
- +Brausetabletten: Dieses Arzneimittel enthält 384,7 mg Natrium pro Brausetablette, entsprechend 19% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung. Die maximale tägliche Dosis dieses Arzneimittels entspricht 154% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme. Co-Dafalgan Brausetabletten gelten als natriumreich. Dies sollte insbesondere bei Patienten mit natriumarmer Diät berücksichtigt werden.
- +Filmtabletten: Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
--Andere Opioide: Gleichzeitiger Gebrauch von Codein mit anderen opioidhaltigen Medikamenten (Alfentanil, Dihydrocodein, Fentanyl, Hydromorphon, Morphin, Remifentanil, Sufentanil, Oxycodon, Pethidin, Methadon, Tramadol) oder morphinähnlichen Hustensäften (Dextromethorphan, Noscapin, Pholcodin, Codein, Ethylmorphin) kann die Atemdepression und Sedierung durch die ZNS-dämpfende Wirkung intensivieren und das Risiko einer tödlichen Überdosierung erhöhen. Opioid-Agonisten/Antagonisten und partielle Opioid-Agonisten wie Buprenorphin und Nalbuphin können zu einer verminderten analgetischen Wirkung und Entzugserscheinungen führen.
- +-Andere Opioide: Gleichzeitiger Gebrauch von Codein mit anderen opioidhaltigen Medikamenten (Alfentanil, Dihydrocodein, Fentanyl, Hydromorphon, Morphin, Remifentanil, Sufentanil, Oxycodon, Pethidin, Methadon, Tramadol) oder morphinähnlichen Hustensäften (Dextromethorphan, Noscapin, Pholcodin, Codein, Ethylmorphin) kann die Atemdepression und Sedierung durch die ZNS-dämpfende Wirkung intensivieren und das Risiko einer tödlichen Überdosierung erhöhen. Opioid-Agonisten/Antagonisten und partielle Opioid-Agonisten wie Buprenorphin und Nalbuphin können zu einer verminderten analgetischen Wirkung und Entzugserscheinungen führen.
-Selten: Thrombozytopenie, Neutropenie, Leukopenie, Agranulozytose, Panzytopenie, hämolytische Anämie (speziell bei Patienten mit G-6-PD-Mangel).
- +Selten: Thrombozytopenie, Neutropenie, Leukopenie, Agranulozytose, Panzytopenie, hämolytische Anämie (speziell bei Patienten mit G-6-PD-Mangel).
-Selten: anaphylaktische Reaktion (einschliesslich Hypotonie), anaphylaktischer Schock, Überempfindlichkeitsreaktion; Angioödem. Ein kleiner Teil (5-10%) der Patienten mit Acetylsalicylsäure-induziertem Asthma oder anderen Manifestationen einer sogenannten Acetylsalicylsäure-Intoleranz kann in ähnlicher Weise auch auf Paracetamol reagieren (Analgetika-Asthma).
- +Selten: anaphylaktische Reaktion (einschliesslich Hypotonie), anaphylaktischer Schock, Überempfindlichkeitsreaktion; Angioödem. Ein kleiner Teil (5-10%) der Patienten mit Acetylsalicylsäure-induziertem Asthma oder anderen Manifestationen einer sogenannten Acetylsalicylsäure-Intoleranz kann in ähnlicher Weise auch auf Paracetamol reagieren (Analgetika-Asthma).
-Häufigkeit nicht bekannt: Abhängigkeit, Arzneimittelentzugssymptom.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Abhängigkeit, Arzneimittelentzugssymptom.
-Häufig: leichte Kopfschmerzen und leichte Somnolenz, Sedation.
- +Häufig: leichte Kopfschmerzen und leichte Somnolenz, Sedation.
-Gelegentlich: Verwirrtheit, Schwindel.
-Selten: Schlafstörungen, Ohrgeräusche.
- +Gelegentlich: Verwirrtheit, Schwindel.
- +Selten: Schlafstörungen, Ohrgeräusche.
-Selten: Atemdepression.
- +Selten: Atemdepression.
-Häufig: Übelkeit und Erbrechen vor allem zu Beginn der Behandlung, Obstipation.
-Häufigkeit nicht bekannt: Durchfall, Bauchschmerzen, Pankreatitis
- +Häufig: Übelkeit und Erbrechen vor allem zu Beginn der Behandlung, Obstipation.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Durchfall, Bauchschmerzen, Pankreatitis
-Häufigkeit nicht bekannt: Anstieg der Leberenzyme, Cholestase, Gelbsucht, Spasmus des Sphincter Oddi
- +Häufigkeit nicht bekannt: Anstieg der Leberenzyme, Cholestase, Gelbsucht, Funktionsstörung und Spasmus des Sphincter Oddi
-Gelegentlich: Urtikaria, Erythem, Ausschlag.
-Sehr selten: Akutes generalisiertes pustulöses Exanthem (AGEP), toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN, Lyell Syndrom), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS).
-Häufigkeit nicht bekannt: Purpura, Flushing.
- +Gelegentlich: Urtikaria, Erythem, Ausschlag.
- +Sehr selten: Akutes generalisiertes pustulöses Exanthem (AGEP), toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN, Lyell Syndrom), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS).
- +Häufigkeit nicht bekannt: Purpura, Flushing.
-Selten: Mundtrockenheit.
- +Selten: Mundtrockenheit.
-1. Phase (= 1. Tag): Übelkeit, Erbrechen, abdominelle Schmerzen, Appetitlosigkeit, allgemeines Krankheitsgefühl, Blässe, Unwohlsein, Diaphorese (Schwitzen).
-2. Phase (= 2. Tag): subjektive Besserung, Lebervergrösserung, erhöhte Transaminasewerte (AST, ALT), erhöhte Bilirubinwerte, Thromboplastinzeit verlängert, Zunahme der Laktatdehydrogenase.
-3. Phase (= 3. Tag): Transaminasewerte stark erhöht (AST, ALT), Ikterus, Hypoglykämie, Leberkoma.
- +1. Phase (= 1. Tag): Übelkeit, Erbrechen, abdominelle Schmerzen, Appetitlosigkeit, allgemeines Krankheitsgefühl, Blässe, Unwohlsein, Diaphorese (Schwitzen).
- +2. Phase (= 2. Tag): subjektive Besserung, Lebervergrösserung, erhöhte Transaminasewerte (AST, ALT), erhöhte Bilirubinwerte, Thromboplastinzeit verlängert, Zunahme der Laktatdehydrogenase.
- +3. Phase (= 3. Tag): Transaminasewerte stark erhöht (AST, ALT), Ikterus, Hypoglykämie, Leberkoma.
-Co-Dafalgan Filmtabletten: Nach einer oralen Dosis von 500 mg Paracetamol und 30 mg Codein wurde für Paracetamol eine maximale Plasmakonzentration von 6,2 µg/ml (Cmax) in 50 Minuten (tmax) und für Codein von 73 ng/ml (Cmax) in 71 Minuten (tmax) erreicht.
-Co-Dafalgan Brausetabletten mit Bruchrille: Nach einer oralen Dosis von 500 mg Paracetamol und 30 mg Codein wurde für Paracetamol eine maximale Plasmakonzentration von 7,5 µg/ml (Cmax) in 22 Minuten (tmax) und für Codein von 84 ng/ml (Cmax) in 48 Minuten (tmax) erreicht.
- +Co-Dafalgan Filmtabletten: Nach einer oralen Dosis von 500 mg Paracetamol und 30 mg Codein wurde für Paracetamol eine maximale Plasmakonzentration von 6,2 µg/ml (Cmax) in 50 Minuten (tmax) und für Codein von 73 ng/ml (Cmax) in 71 Minuten (tmax) erreicht.
- +Co-Dafalgan Brausetabletten mit Bruchrille: Nach einer oralen Dosis von 500 mg Paracetamol und 30 mg Codein wurde für Paracetamol eine maximale Plasmakonzentration von 7,5 µg/ml (Cmax) in 22 Minuten (tmax) und für Codein von 84 ng/ml (Cmax) in 48 Minuten (tmax) erreicht.
-Schätzungsweise liegt das Verteilungsvolumen von Paracetamol bei 1,5 l/kg, dasjenige von Codein bei 3,5 l/kg. Die Plasmaproteinbindung ist schwach und beläuft sich auf 5-13% für Paracetamol und auf etwa 10% für Codein. Die Affinität zwischen Codeinphosphat und Opioid-Rezeptoren ist gering.
- +Schätzungsweise liegt das Verteilungsvolumen von Paracetamol bei 1,5 l/kg, dasjenige von Codein bei 3,5 l/kg. Die Plasmaproteinbindung ist schwach und beläuft sich auf 5-13% für Paracetamol und auf etwa 10% für Codein. Die Affinität zwischen Codeinphosphat und Opioid-Rezeptoren ist gering.
-September 2025
- +März 2026
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