| 60 Änderungen an Fachinfo Zinat 125 mg |
-Wirkstoff: Cefuroximum (ut Cefuroximum axetil).
- +Wirkstoff
- +Cefuroximum (ut Cefuroximum axetil).
-Suspension: Granulat zur Herstellung einer Suspension mit 125 mg/5 mL Cefuroxim (als Cefuroximaxetil).
- +Suspension: Granulat zur Herstellung einer Suspension mit 125 mg/5 mL Cefuroxim (resp. 150 mg Cefuroximaxetil).
-Zinat ist bei folgenden Infektionen indiziert, welche durch cefuroximempfindliche Keime verursacht werden:
-Oberer Respirationstrakt: Tonsillitis, Pharyngitis, Otitis media, Sinusitis.
-Unterer Respirationstrakt: Akute Bronchitis und akute Exazerbationen von chronischen Bronchitiden, Pneumonie.
-Harnwege: Pyelonephritis, Zystitis, Urethritis.
-Haut und Weichteilgewebe: Furunkulosen, Pyodermie, Impetigo.
-Gonorrhoe: Akute unkomplizierte Urethritis und Zervizitis.
-Lyme Borreliose: Stadium I, Erythema chronicum migrans mit allfälligen passageren Gelenkerscheinungen resp. flüchtigen und begrenzten neurologischen Reaktionen.
- +Zinat ist indiziert zur Behandlung der nachfolgend genannten Infektionen bei Erwachsenen und Kindern ab 3 Monaten (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen»):
- +·Akute Streptokokken-Tonsillitis und -Pharyngitis.
- +·Akute bakterielle Sinusitis.
- +·Akute Otitis media.
- +·Akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis.
- +·Zystitis.
- +·Pyelonephritis.
- +·Unkomplizierte Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes.
- +·Behandlung einer Lyme-Borreliose im Frühstadium.
-Um eine optimale Resorption zu gewährleisten, sollte Zinat mit den Mahlzeiten eingenommen werden. Die Filmtabletten sollten des bitteren Geschmacks wegen nicht zerkaut oder zerkleinert werden und sind deshalb für Kinder ungeeignet. Kindern unter 5 Jahren sollte deshalb die Suspension verabreicht werden; bei Kindern unter 3 Monaten besteht keine Erfahrung.
-Die Suspension kann bei Bedarf kurz vor der Einnahme einem kalten Kindergetränk wie Fruchtsaft oder Milch beigemischt werden.
-Leichte bis mittelschwere Infektionen des unteren Respirationstraktes: 2× tägl. (alle 12 h) 250 mg.
-Schwere Infektionen des unteren Respirationstraktes: 2× tägl. (alle 12 h) 500 mg.
-Unkomplizierte Gonorrhoe: eine einzige Dosis von 1 g.
-
- +Otitis media oder schwerwiegendere Infektionen: 2× tägl. (alle 12 h) 500 mg.
-Alternative Dosierung:
-·Leichte bis mittelschwere, ausserhalb des Spitals erworbene Pneumonie: 2× tägl. 1,5 g Zinacef (Cefuroxim natrium) i.v. oder i.m. für 48-72 Stunden, gefolgt von 2× tägl. 500 mg Zinat oral für 7-10 Tage.
-·Akute Exazerbationen von chronischen Bronchitiden: 2× tägl. 750 mg Zinacef (Cefuroxim natrium) i.v. oder i.m. für 48-72 Stunden, gefolgt von 2× tägl. 500 mg Zinat oral für 5-10 Tage.
-Der Zeitpunkt des Wechsels von der parenteralen auf die orale Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Infektion, dem klinischen Zustand des Patienten und der Empfindlichkeit des Keimes. Falls innerhalb von 72 Std. keine klinische Besserung eingetreten ist, muss die parenterale Behandlung fortgeführt werden.
-Kinder von 3 Monaten - 12 Jahre:
- +Kinder von 3 Monaten – 12 Jahre:
- +Es liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Zinat bei Kindern unter 3 Monaten vor.
- +Zinat Filmtabletten und Zinat Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen sind nicht bioäquivalent und daher nicht auf einer Milligramm-pro-Milligramm-Basis substituierbar (vgl. «Pharmakokinetik»).
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Cefuroximaxetil wurden bei niereninsuffizienten Patienten nicht nachgewiesen.
- +Eingeschränkte Leberfunktion:
- +Es liegen keine Daten zu Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vor. Da Cefuroxim hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden wird, ist nicht mit einer Beeinflussung der Pharmakokinetik von Cefuroxim durch eine bestehende Leberfunktionsstörung zu rechnen.
- +Art der Anwendung
- +Zinat Filmtabletten sollen nach einer Mahlzeit eingenommen werden, um eine optimale Resorption zu erreichen.
- +Die Filmtabletten sollten des bitteren Geschmackes wegen nicht zerkaut oder zerkleinert werden und sind daher ungeeignet für die Behandlung von Patienten, die keine Tabletten schlucken können. Bei Kindern kann Zinat in Form einer Suspension zum Einnehmen angewendet werden.
- +Die Suspension kann bei Bedarf kurz vor der Einnahme einem kalten Kindergetränk wie Fruchtsaft oder Milch beigemischt werden.
- +Hinweise zur Rekonstitution von Zinat Suspension vor der Anwendung, vgl. «Sonstige Hinweise».
-Bei erwiesener Überempfindlichkeit gegenüber Cephalosporinen ist Zinat kontraindiziert. Bei Penicillinüberempfindlichkeit ist auf eine mögliche Kreuzallergie zu achten.
- +Überempfindlichkeit gegen Cefuroxim oder einen anderen Bestandteil des Präparates.
- +Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Antibiotika aus der Gruppe der Cephalosporine.
- +Schwere Überempfindlichkeit (z.B. anaphylaktische Reaktion) gegen andere Betalaktam-Antibiotika (Penicilline, Carbapeneme und Monobactame) in der Krankheitsgeschichte.
-Bei Patienten mit allergischer Reaktionsbereitschaft ist generell Vorsicht bei Verabreichung von Betalaktam-Antibiotika geboten.
- +Überempfindlichkeitsreaktionen:
- +Besondere Vorsicht ist bei Patienten geboten, bei denen schon einmal eine allergische Reaktion auf Penicilline oder andere Betalaktam-Antibiotika aufgetreten ist, da in solchen Fällen die Gefahr einer Kreuzallergie besteht. Wie bei allen Betalaktam-Antibiotika wurden schwerwiegende und mitunter tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. Bei Auftreten von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen müssen die Behandlung mit Cefuroxim sofort abgebrochen und geeignete Notfallmassnahmen eingeleitet werden. Vor Beginn einer Behandlung ist der Patient sorgfältig nach schweren Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Cefuroxim, andere Cephalosporine oder andere Betalaktam-Antibiotika in der Krankheitsgeschichte zu befragen. Bei Patienten mit leichter Überempfindlichkeit gegen andere Betalaktam-Antibiotika in ihrer Vorgeschichte sollte Cefuroxim mit Vorsicht angewendet werden.
- +Vermehrtes Wachstum von nicht empfindlichen Mikroorganismen:
- +
-Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Zinat, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Zinat unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
-Bei eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosierung von Zinat dem Schweregrad der Niereninsuffizienz entsprechend angepasst werden (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
- +Das Auftreten von Diarrhoe während oder nach der Behandlung mit Zinat, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Zinat unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden, um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Beeinträchtigung von labordiagnostischen Untersuchungen:
- +Die Entwicklung eines positiven Coombs-Tests im Zusammenhang mit der Anwendung von Cefuroxim kann das Ergebnis von Kreuzblutuntersuchungen beeinflussen (vgl. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Es wird empfohlen für die Blutzuckerbestimmung bei Patienten, die Cefuroximaxetil einnehmen, entweder die Glucoseoxidase- oder die Hexokinase-Methode zu verwenden, da Ferrocyanid-Tests zu falsch negativen Ergebnissen führen können.
- +Eingeschränkte Nierenfunktion:
- +Bei eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosierung von Zinat dem Schweregrad der Niereninsuffizienz entsprechend angepasst werden (siehe «Dosierung/Anwendung; Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion»).
-Die Suspension enthält Zucker (siehe «Zusammensetzung») und ist deshalb für Diabetiker nicht geeignet.
-Im Zusammenhang mit der Behandlung der Lyme Borreliose mit Zinat wurde bei ungefähr 17% der Patienten das Auftreten einer Jarisch-Herxheimer Reaktion beobachtet. Diese Reaktion ist eine direkte Folge der bakteriziden Wirkung von Zinat auf die die Lyme Borreliose verursachende Spirochaete, Borrelia burgdorferi. Dem Patienten sollte versichert werden, dass es sich hierbei um eine übliche und normalerweise vorübergehende Folge der Antibiotikabehandlung der Lyme Borreliose handelt.
-Die Suspension enthält Aspartam (Phenylalanin Quelle) und ist daher bei Patienten mit Phenylketonurie mit Vorsicht zu verwenden.
- +Jarisch-Herxheimer-Reaktion:
- +Im Zusammenhang mit der Behandlung der Lyme Borreliose mit Zinat wurde bei ungefähr 17% der Patienten das Auftreten einer Jarisch-Herxheimer Reaktion beobachtet. Diese Reaktion ist eine direkte Folge der bakteriziden Wirkung von Zinat auf die Lyme Borreliose verursachende Spirochaete, Borrelia burgdorferi. Dem Patienten sollte versichert werden, dass es sich hierbei um eine übliche und normalerweise vorübergehende Folge der Antibiotikabehandlung der Lyme Borreliose handelt (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Fahrtüchtigkeit:
- +Wichtige Information zu den sonstigen Bestandteilen:
- +Zinat Filmtabletten enthalten Methyl(4-hydroxybenzoat)/Propyl(4-hydroxybenzoat), die Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen können.
- +Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Zinat Suspension nicht einnehmen.
- +Zinat Suspension enthält 3,1 g Saccharose pro 5 mL.
- +Die in der Zinat Suspension enthaltene Menge an Saccharose muss bei der Behandlung von Diabetikern berücksichtigt werden, und die Patienten sind entsprechend aufzuklären.
- +Bei längerdauernder Einnahme kann Zinat Suspension schädlich für die Zähne sein (Karies).
- +Die Suspension enthält Aspartam (Phenylalanin Quelle) und ist daher bei Patienten mit Phenylketonurie mit Vorsicht zu verwenden.
-Probenecid führt zur Reduktion der renalen Clearance von Zinat. Es erhöht dadurch die Konzentration und verlängert die Verweildauer von Zinat im Organismus.
- +Die gleichzeitige Anwendung mit Probenecid ist nicht empfohlen. Probenecid führt zur Reduktion der renalen Clearance von Zinat. Es erhöht dadurch die Konzentration und verlängert die Verweildauer von Zinat im Organismus.
- +Die häufigsten Nebenwirkungen sind vermehrtes Wachstum von Candida, Eosinophilie, Kopfschmerzen, Schwindel, gastrointestinale Beschwerden und ein vorübergehender Anstieg der Leberenzyme.
- +
-Infektionen und Infestation
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
-Störungen des Blut- und Lymphsystems
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
-Störungen des Immunsystems
-Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich:
-Gelegentlich: Hautausschläge einschliesslich makulopapulöse oder morbilliforme Exantheme.
-Selten: Urtikaria, Pruritus (Hautjucken).
-Sehr selten: Arzneimittelfieber, Serumkrankheit, Anaphylaxie.
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Sehr selten: Arzneimittelfieber, Serumkrankheit, Anaphylaxie, Jarisch-Herxheimer Reaktion.
-Störungen des Nervensystems
- +Erkrankungen des Nervensystems
-Gastrointestinale Störungen
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Funktionsstörungen der Leber und der Galle
- +Affektionen der Leber und Gallenblase
-Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Sehr selten: Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Exanthem-nekrolyse).
-Siehe auch unter «Störungen des Immunsystems».
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Gelegentlich: Hautausschläge.
- +Sehr selten: Urtikaria, Pruritus, Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Exanthem-nekrolyse), angioneurotisches Ödem.
- +Siehe auch unter Erkrankungen des Immunsystems.
- +Kinder und Jugendliche
- +Das Sicherheitsprofil für Cefuroximaxetil bei Kindern und Jugendlichen stimmt mit dem bei Erwachsenen beobachteten Profil überein.
-+ alle methicillin-resistenten Staphylococcus spp. sind resistent zu Cefuroxime.
- ++ alle methicillin-resistenten Staphylococcus spp. sind resistent zu Cefuroxim.
-Staphylococcus aureus* (methicillin-empfindliche Isolate) + Koagulase-negative Staphylokokken (methicillin-empfindliche Isolate)
- +Staphylococcus aureus* (methicillin-empfindliche Isolate) +
- +Koagulase-negative Staphylokokken (methicillin-empfindliche Isolate)
-Haemophilus influenzae (inkl. ampicillinresistente Stämme)*
- +Haemophilus influenzae (inkl. ampicillinresistente Stämme) *
-Grampositivie Anaerobier:
-Peptostreptococcus spp.
-Propionibacterium spp.
-Spirocheten: Borrelia burgdorferi*
-Spezies, bei denen eine erworbene Resistenz ein Problem darstellen kann
- +Spirochaeten:
- +Borrelia burgdorferi *
- +Spezies, bei denen eine erworbene Resistenz ein Problem darstellen kann.
-Streptococcus pneumoniae*
- +Streptococcus pneumoniae *
-Neisseria gonorrhoea* (penicillinase-und nicht penicillinasebildende Stämme)
- +Peptostreptococcus spp.
- +Propionibacterium spp.
-Fusobacterium spp.
-
- +Fusobacterium spp,
- +Bei durch mässig empfindliche Keime verursachten Infektionen ist die Durchführung eines Empfindlichkeitstestes zu empfehlen, um eine eventuelle Resistenz ausschliessen zu können.
- +Grenzwerte für Cefuroximaxetil
- +Vom European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) wurden die folgenden Grenzwerte der minimalen Hemmkonzentration (MHK) festgelegt:
- +Erreger Grenzwerte (mg/l)
- + S R
- +Enterobacteriaceae1,2 ≤8 >8
- +Staphylococcus spp. -3 -3
- +Streptococcus A,B,C und G -4 -4
- +Streptococcus pneumoniae ≤0,25 >0,5
- +Moraxella catarrhalis ≤0,125 >4
- +Haemophilus influenzae ≤0,125 >1
- +Nicht speziesspezifische Grenzwerte1 IE5 IE5
- +
-Bei durch mässig empfindliche Keime verursachten Infektionen ist die Durchführung eines Empfindlichkeitstestes zu empfehlen, um eine eventuelle Resistenz ausschliessen zu können. Die Empfindlichkeit gegenüber Cefuroxim kann anhand von standardisierten Verfahren, wie sie beispielsweise vom Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI) empfohlen werden, mit Disk- oder Verdünnungstests bestimmt werden.
-Dabei werden vom CLSI die folgenden Parameter als Empfindlichkeitskriterien empfohlen:
- Disktest (30 µg) Durchmesser (mm) Verdünnungstest MHK (mg/L)
-Sensibel ≥23 ≤4
-Intermediär 15-22 8-16
-Resistent ≤14 ≥32
-
-Laborresultate im Dilutionstest oder im standardisierten Disk-Diffusionstest sollten nach folgenden Kriterien interpretiert werden:
-Mässig empfindliche Keime sind empfindlich bei hoher Dosierung oder wenn die Infektion auf Gewebe und Flüssigkeiten begrenzt ist, in denen hohe Antibiotikaspiegel erreicht werden.
- +1Die Cephalosporin-Grenzwerte für Enterobacteriaceae erfassen alle klinisch relevanten Resistenzmechanismen (einschliesslich ESBL und plasmidvermittelte AmpC). Einige Betalaktamasen-produzierende Stämme sind bei Anwendung dieser Grenzwerte sensibel oder intermediär gegenüber Cephalosporinen der dritten oder vierten Generation und sollten entsprechend berichtet werden, d.h. das Vorhandensein oder Fehlen von ESBL hat für sich allein keinen Einfluss auf die Klassifizierung der Sensibilität. In vielen Bereichen sind Nachweis und Charakterisierung von ESBL als Instrument für die Infektionskontrolle empfehlenswert oder zwingend erforderlich.
- +2 Nur unkomplizierte Harnwegsinfekt (Zystitis) (vgl. «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten».
- +3 Für Staphylokokken wird die Sensibilität auf Cephalosporine von der Methicillin-Empfindlichkeit abgeleitet; ausgenommen hiervon sind Ceftazidim, Cefixim und Ceftibuten, die keine Grenzwerte aufweisen und daher bei Infektionen mit Staphylokokken nicht eingesetzt werden sollen.
- +4 Die Betalaktam-Empfindlichkeit beta-hämolysierender Streptokokken der Gruppen A, B, C und G wird von deren Penicillin-Empfindlichkeit abgeleitet.
- +5 Unzureichende Belege (insufficient evidence, IE) dafür, dass die fragliche Spezies ein geeignetes Ziel für eine Behandlung mit dem Arzneimittel darstellt. Eine MHK kann mit begleitendem Kommentar, aber ohne S- oder R-Klassifizierung abgegeben werden.
- +S = sensibel, R = resistent
- +
-Die absolute Bioverfügbarkeit der Tabletten beträgt 40–60% bei Einnahme mit den Mahlzeiten und 30–40% auf nüchternen Magen. Die höchsten Blutspiegel werden nach 2-3 Stunden erreicht und betragen 2–3 mg/L nach 125 mg, 4–6 mg/L nach 250 mg, 5-8 mg/L nach 500 mg und 9–14 mg/L nach 1 g, wenn die Tabletten mit dem Essen eingenommen werden.
- +Die absolute Bioverfügbarkeit der Tabletten beträgt 40-60% bei Einnahme mit den Mahlzeiten und 30-40% auf nüchternen Magen. Die höchsten Blutspiegel werden nach 2-3 Stunden erreicht und betragen 2-3 mg/L nach 125 mg, 4-6 mg/L nach 250 mg, 5-8 mg/L nach 500 mg und 9-14 mg/L nach 1 g, wenn die Tabletten mit dem Essen eingenommen werden.
- +Die Suspension war in einer Studie an gesunden Erwachsenen nicht bioäquivalent mit den Filmtabletten und ist daher nicht auf einer Milligramm-pro-Milligramm-Basis substituierbar (vgl. «Dosierung/Anwendung»).
- +
-Das scheinbare Verteilungsvolumen nach einer oralen Dosis beträgt 17,4 l. Die Proteinbindung beträgt 33–50%; je nach Bestimmungsmethode.
- +Das scheinbare Verteilungsvolumen nach einer oralen Dosis beträgt 17,4 L. Die Proteinbindung beträgt 33-50%; je nach Bestimmungsmethode.
-Die Pharmakokinetik von Cefuroxim wurde bei Patienten mit unterschiedlich starker Nierenfunktionsbeeinträchtigung untersucht. Die Eliminationshalbwertszeit von Cefuroxim steigt mit abnehmender Nierenfunktion an; auf diesem Zusammenhang basieren die Empfehlungen zur Dosierungsanpassung bei dieser Patientengruppe (siehe Dosierung/Anwendung). Bei Patienten unter Hämodialyse werden im Verlauf einer vierstündigen Dialysesitzung mindestens 60% der zu Beginn im Körper vorhandenen Gesamtmenge an Cefuroxim entfernt. Aus diesem Grund sollte nach Beendigung der Hämodialysesitzung eine zusätzliche Einzeldosis Cefuroxim verabreicht werden.
- +Die Pharmakokinetik von Cefuroxim wurde bei Patienten mit unterschiedlich starker Nierenfunktionsbeeinträchtigung untersucht. Die Eliminationshalbwertszeit von Cefuroxim steigt mit abnehmender Nierenfunktion an; aus diesem Zusammenhang basieren die Empfehlungen zur Dosierungsanpassung bei dieser Patientengruppe (siehe «Dosierung/Anwendung»). Bei Patienten unter Hämodialyse werden im Verlauf einer vierstündigen Dialysesitzung mindestens 60% der zu Beginn im Körper vorhandenen Gesamtmenge an Cefuroxim entfernt. Auf diesem Grund sollte nach Beendigung der Hämodialysesitzung eine zusätzliche Einzeldosis Cefuroxim verabreicht werden.
-Filmtabletten: 49460 (Swissmedic).
-Suspension: 50882 (Swissmedic).
- +Filmtabletten: 49460 (Swissmedic)
- +Suspension: 50882 (Swissmedic)
-Juni 2015.
- +September 2016.
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