| 35 Änderungen an Fachinfo Citrate d'Yttrium (90Y)-YMM-1 |
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-Radionuklidreinheit ≥ 99 %, ≤ 1 % Gamma-Verunreinigungen
- +Radionuklidreinheit ≥ 99 %, ≤ 1 % Gamma-Verunreinigungen
-> 85 % der gesamten Radioaktivität bei der Freigabe.
-> 80 % der gesamten Radioaktivität bei Verfall.
-Mittlere Teilchengrösse 50 % der Teilchen haben einen mittleren Durchmesser zwischen 3 µm et 6 µm.
- + > 85 % der gesamten Radioaktivität bei der Freigabe.
- + > 80 % der gesamten Radioaktivität bei Verfall.
- +Mittlere Teilchengrösse 50 % der Teilchen haben einen mittleren Durchmesser zwischen 3 µm et 6 µm.
-pH 5,5 –7,5
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- +pH 5,5 –7,5
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- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Gebrauchsfertiges Radiopharmazeutikum für die direkte Applikation. Sterile Kolloidsuspension zur intraartikulären Injektion.
- + Wirkstoffmenge pro 1 ml:
- +Yttrii[90Y]citras: 37 bis 370 MBq am Datum der Kalibrierung
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-Die für eine Wiederholungsbehandlung empfohlene Aktivität beträgt 110 bis 220 MBq.
- +Die für eine Wiederholungsbehandlung empfohlene Aktivität beträgt 110 bis 220 MBq.
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-·Vollständige Entleerung eines eventuellen Gelenkergusses.
-·Lokalanästhesie, z. B. mit Xylocain 1 % oder 2 %.
-·Intraartikuläre Injektion der kolloidalen Suspension von Yttriumcitrat (90Y)-YMM-1
-·Vor dem Zurückziehen der Kanüle, intraartikuläre Injektion eines wasserlöslichen Glukokortikoids (z. B. Cortisonacetat oder Prednisolonacetat), um die lokale Entzündung und synoviale Permeabilität zu reduzieren und gleichzeitig die Kanüle durchzuspülen, damit ein Reflux des radioaktiven Präparats und eine lokale Strahlennekrose vermieden werden. Das Durchspülen der Kanüle kann auch mit physiologischer Kochsalzlösung erfolgen. Die Dosierung des Kortikosteroids sollte gemäss den Angaben in der Fachinformation für das betreffende Präparat gewählt werden.
-·Immobilisation des Knies und 3-tägige Bettruhe, um eine extraartikuläre Verteilung des Isotops zu begrenzen.
-Bei einer ordnungsgemäss durchgeführten intraartikulären Injektion ist davon auszugehen, dass der in den extraartikulären Raum verteilte Dosisanteil nicht mehr als 2 bis 3 % der verabreichten Dosis beträgt (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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- +-Vollständige Entleerung eines eventuellen Gelenkergusses.
- +-Lokalanästhesie, z. B. mit Xylocain 1 % oder 2 %.
- +-Intraartikuläre Injektion der kolloidalen Suspension von Yttriumcitrat (90Y)-YMM-1
- +-Vor dem Zurückziehen der Kanüle, intraartikuläre Injektion eines wasserlöslichen Glukokortikoids (z. B. Cortisonacetat oder Prednisolonacetat), um die lokale Entzündung und synoviale Permeabilität zu reduzieren und gleichzeitig die Kanüle durchzuspülen, damit ein Reflux des radioaktiven Präparats und eine lokale Strahlennekrose vermieden werden. Das Durchspülen der Kanüle kann auch mit physiologischer Kochsalzlösung erfolgen. Die Dosierung des Kortikosteroids sollte gemäss den Angaben in der Fachinformation für das betreffende Präparat gewählt werden.
- +-Immobilisation des Knies und 3-tägige Bettruhe, um eine extraartikuläre Verteilung des Isotops zu begrenzen.
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- +Bei einer ordnungsgemäss durchgeführten intraartikulären Injektion ist davon auszugehen, dass der in den extraartikulären Raum verteilte Dosisanteil nicht mehr als 2 bis 3 % der verabreichten Dosis beträgt (siehe unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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-Organe /Körperbereiche Resorbierte Dosis pro injizierter Aktivität (mGy/MBq) Erwachsene
-Synovialgewebe 700
-Regionale lymphatische Ganglien:
-bei schwacher Migration 3,1
-bei stärkerer Migration 8,2
-Testes 0,0022
-Ovarien 0,0019
-Leber 0,328*
-Milz 0,489*
-Nieren 0,000634*
-Körperoberfläche (Ganzkörper) 0,0336*
-Knochenmark 0,0528
-Ganzer Körper 0,0121*
-Effektive Dosis (mSv/MBq) 0,0380 mSv/MBq
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- +Organe /Körperbereiche Resorbierte Dosis pro injizierter Aktivität (mGy/MBq)Erwachsene
- +Synovialgewebe 700
- +Regionale lymphatische Ganglien:
- +bei schwacher Migration 3,1
- +bei stärkerer Migration 8,2
- +Testes 0,0022
- +Ovarien 0,0019
- +Leber 0,328*
- +Milz 0,489*
- +Nieren 0,000634*
- +Körperoberfläche (Ganzkörper) 0,0336*
- +Knochenmark 0,0528
- +Ganzer Körper 0,0121*
- +Effektive Dosis (mSv/MBq) 0,0380 mSv/MBq
-Die Effektivdosis nach intraartikulärer Applikation einer Aktivität von 220 MBq liegt bei einem 70 kg schweren Patienten bei etwa 8,4 mSv.
-Bei einer injizierten Aktivität von 220 MBq beläuft sich die Strahlendosis im Zielorgan (Kniegelenk) auf 154 Gy. Die Strahlendosen, die wichtige Organe erreichen, betragen: Testikel: 0,48 mGy; Ovarien: 0,42 mGy; regionale lymphatische Ganglien bei schwacher extraartikulärer Migration: 682 mGy, regionale lymphatische Ganglien bei stärkerer extraartikulärer Migration: 1804 mGy; Leber: 72,2 mGy; Milz: 107,6 mGy; Nieren: 0,14 mGy.
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- +Die Effektivdosis nach intraartikulärer Applikation einer Aktivität von 220 MBq liegt bei einem 70 kg schweren Patienten bei etwa 8,4 mSv.
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- +Bei einer injizierten Aktivität von 220 MBq beläuft sich die Strahlendosis im Zielorgan (Kniegelenk) auf 154 Gy. Die Strahlendosen, die wichtige Organe erreichen, betragen: Testikel: 0,48 mGy; Ovarien: 0,42 mGy; regionale lymphatische Ganglien bei schwacher extraartikulärer Migration: 682 mGy, regionale lymphatische Ganglien bei stärkerer extraartikulärer Migration: 1804 mGy; Leber: 72,2 mGy; Milz: 107,6 mGy; Nieren: 0,14 mGy.
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-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe
-·Jede andere Applikation ausser der intraartikulären Injektion.
-·Infektiöse Arthritis
-·Ruptur einer Poplitealzyste
-·Lokale Infektionen oder Hauterkrankungen im Injektionsbereich
-·Schwangerschaft
-·Stillzeit
- +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe
- +-Jede andere Applikation ausser der intraartikulären Injektion.
- +-Infektiöse Arthritis
- +-Ruptur einer Poplitealzyste
- +-Lokale Infektionen oder Hauterkrankungen im Injektionsbereich
- +-Schwangerschaft
- +-Stillzeit
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-Systemorganklassen nach MedDRA-Terminologie Nebenwirkungen Häufigkeit
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen Infektiöse Arthritis sehr selten
-Gutartige, bösartige und nicht spezifizierte Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen) Myeloische Leukämie sehr selten
-Lymphom sehr selten
-Erkrankungen des Immunsystems Überempfindlichkeit gelegentlich
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Nekrose der Haut gelegentlich
-Pigmentstörungen gelegentlich
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Osteonekrose nicht bekannt
-Kongenitale, familiäre und genetische Erkrankungen Zytogenetische Anomalien sehr selten
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Pyrexie häufig
-Schmerzen gelegentlich
-Entzündung gelegentlich
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- +Systemorganklassen nach MedDRA-Terminologie Nebenwirkungen Häufigkeit
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen Infektiöse Arthritis sehr selten
- +Gutartige, bösartige und nicht spezifizierte Myeloische Leukämie sehr selten
- +Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
- +Lymphom sehr selten
- +Erkrankungen des Immunsystems Überempfindlichkeit gelegentlich
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Nekrose der Haut gelegentlich
- +Pigmentstörungen gelegentlich
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Osteonekrose nicht bekannt
- +Kongenitale, familiäre und genetische Erkrankungen Zytogenetische sehr selten
- + Anomalien
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Pyrexie häufig
- +Verabreichungsort
- +Schmerzen gelegentlich
- +Entzündung gelegentlich
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-Als Vorsichtsmassnahme sollte die Anzahl der behandelten Gelenke auf ein striktes Minimum begrenzt werden (siehe unter «Dosierung / Anwendung»).
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- +Als Vorsichtsmassnahme sollte die Anzahl der behandelten Gelenke auf ein striktes Minimum begrenzt werden (siehe unter "Dosierung / Anwendung" ).
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-Strahlentyp Energie (keV) Intensität (%)
-β- 523 0,016
-β- 2284 99,984
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- +Strahlentyp Energie (keV) Intensität (%)
- +β- 523 0,016
- +β- 2284 99,984
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-Tage Abklingfaktor
-1 2 3 4 5 0,771 0,595 0,459 0,354 0,273
- +
- +Tage Abklingfaktor
- +12345 0,7710,5950,4590,3540,273
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-Durch Bewegen des Gelenks kann es zu einer Migration des Yttriums aus dem Gelenk in die regionalen lymphatischen Ganglien und damit zu einer potentiellen Strahlenexposition von Lymphozyten und Leber kommen. Es wird daher empfohlen, das behandelte Gelenk über einen der Halbwertszeit von Yttrium-90 entsprechenden Zeitraum zu immobilisieren (über ungefähr 3 Tage).
- +Durch Bewegen des Gelenks kann es zu einer Migration des Yttriums aus dem Gelenk in die regionalen lymphatischen Ganglien und damit zu einer potentiellen Strahlenexposition von Lymphozyten und Leber kommen. Es wird daher empfohlen, das behandelte Gelenk über einen der Halbwertszeit von Yttrium-90 entsprechenden Zeitraum zu immobilisieren (über ungefähr 3 Tage).
-Eine andere Studie zeigte, dass 24 Stunden nach intraartikulärer Injektion von 3,7 bis 37 MBq Yttriumcitrat (90Y) 0,2 % der injizierten Aktivität im Blut und 0,4 und 0,13 % im Urin beziehungsweise in den Fäzes nachweisbar waren.
- +Eine andere Studie zeigte, dass 24 Stunden nach intraartikulärer Injektion von 3,7 bis 37 MBq Yttriumcitrat (90Y) 0,2 % der injizierten Aktivität im Blut und 0,4 und 0,13 % im Urin beziehungsweise in den Fäzes nachweisbar waren.
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-Beim Menschen wurden Chromosomenaberrationen in den Lymphozyten beobachtet (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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- +Beim Menschen wurden Chromosomenaberrationen in den Lymphozyten beobachtet (siehe unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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-Die Anwendung radioaktiver Stoffe am Menschen ist durch die aktuelle «Verordnung über den Strahlenschutz» geregelt.
- +Die Anwendung radioaktiver Stoffe am Menschen ist durch die aktuelle "Verordnung über den Strahlenschutz" geregelt.
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-Die Yttrium (90Y)-Kolloid-Injektionssuspension ist in einer 15 ml-Durchstechflasche aus farblosem Glas Typ I abgefüllt, verschlossen mit einem Ethylen-Tetrafluorethylen-Copolymer (ETFE) beschichteten Gummistopfen aus Chlorbutyl-Kautschuk und einem Verschluss aus Polypropylen, der mit einer Aluminium-Bördelkappe versiegelt ist. (A)
-Aktivitäten: von 37 bis 370 MBq
- +Die Yttrium (90Y)-Kolloid-Injektionssuspension ist in einer 15 ml-Durchstechflasche aus farblosem Glas Typ I abgefüllt, verschlossen mit einem Ethylen-Tetrafluorethylen-Copolymer (ETFE) beschichteten Gummistopfen aus Chlorbutyl-Kautschuk und einem Verschluss aus Polypropylen, der mit einer Aluminium-Bördelkappe versiegelt ist. (A)
- +Aktivitäten: von 37 bis 370 MBq
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