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Home - Fachinformation zu Suprane - Änderungen - 29.01.2026
32 Änderungen an Fachinfo Suprane
  • -Bei Erwachsenen wird eine Anfangskonzentration von 3 % empfohlen, die alle 2 bis 3 Atemzüge um 0,5 - 1,0 % erhöht wird. Eine für chirurgische Zwecke ausreichende Anästhesie wird mit 4-11% Desfluran im inhalierten Gasgemisch innerhalb von 2-4 Minuten erreicht. In klinischen Versuchen wurden Konzentrationen bis zu 15% verwendet. Da Desfluran-Konzentrationen in dieser Höhe die Sauerstoff-Konzentration proportional verdünnen, muss die Anfangs-Sauerstoffkonzentration 30 % oder mehr betragen.
  • +Bei Erwachsenen wird eine Anfangskonzentration von 3 % empfohlen, die alle 2 bis 3 Atemzüge um 0,5 - 1,0 % erhöht wird.Eine für chirurgische Zwecke ausreichende Anästhesie wird mit 4-11% Desfluran im inhalierten Gasgemisch innerhalb von 2-4 Minuten erreicht. In klinischen Versuchen wurden Konzentrationen bis zu 15% verwendet. Da Desfluran-Konzentrationen in dieser Höhe die Sauerstoff-Konzentration proportional verdünnen, muss die Anfangs-Sauerstoffkonzentration 30 % oder mehr betragen.
  • -Dosierung bei Nierenund Leberfunktionsstörungen
  • +Dosierung bei NierenundLeberfunktionsstörungen
  • -Die Anwendung von Inhalationsanästhetika, einschliesslich Desfluran, führte bei Patienten vereinzelt zu einer Erhöhung des Serum-Kaliumspiegels und in der Folge zu Herzrhythmusstörungen in der postoperativen Phase, manchmal mit letalem Verlauf. Patienten mit latenter oder manifester Muskeldystrophie, insbesondere vom Typ Duchenne, scheinen am anfälligsten zu sein. Die meisten, aber nicht alle diese Fälle wurden mit der gleichzeitigen Gabe von Succinylcholin in Verbindung gebracht. Bei diesen Patienten kam es auch zu einem signifikanten Anstieg des Serum-Kreatininkinasespiegels und in einigen Fällen zu Veränderungen im Urin, die denen einer Myoglobinurie entsprechen.
  • +Die Anwendung von Inhalationsanästhetika, einschliesslich Desfluran, führte bei Patienten vereinzelt zu einer Erhöhung des Serum-Kaliumspiegels und in der Folge zu Herzrhythmusstörungen in der postoperativen Phase, manchmal mit letalem Verlauf.Patienten mit latenter oder manifester Muskeldystrophie, insbesondere vom Typ Duchenne, scheinen am anfälligsten zu sein. Die meisten, aber nicht alle diese Fälle wurden mit der gleichzeitigen Gabe von Succinylcholin in Verbindung gebracht. Bei diesen Patienten kam es auch zu einem signifikanten Anstieg des Serum-Kreatininkinasespiegels und in einigen Fällen zu Veränderungen im Urin, die denen einer Myoglobinurie entsprechen.
  • -Aufgrund der limitiert verfügbaren Daten bei nicht-intubierten pädiatrischen Patienten ist Desfluran bei diesen Patienten nicht für die Anästhesieerhaltung zugelassen.
  • +Aufgrund der limitiert verfügbaren Daten bei nicht-intubierten pädiatrischen Patienten ist Desfluran bei diesen Patientennicht für die Anästhesieerhaltung zugelassen.
  • -Desfluran verlängert signifikant das QTc-Intervall. Sehr selten wurde über Torsades de Pointes berichtet (siehe unter "Unerwünschte Wirkungen" ). Suprane sollte mit Vorsicht verwendet werden bei entsprechend prädisponierten Patienten, z.B. solchen mit kongenitalem langem QTc-Syndrom oder bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die für eine Verlängerung des QTc-Intervalles bekannt sind.
  • +Desfluran verlängert signifikant das QTc-Intervall. Sehr selten wurde über Torsades de Pointes berichtet (siehe unter "Unerwünschte Wirkungen" ). Suprane sollte mit Vorsicht verwendet werdenbei entsprechend prädisponierten Patienten, z.B. solchen mit kongenitalem langem QTc-Syndrom oder bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die für eine Verlängerung des QTc-Intervalles bekannt sind.
  • -Es liegen Meldungen über Fälle vor, bei denen es durch halogenierte Anästhetika zu Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht und fataler Lebernekrose kam. Derartige Reaktionen deuten auf eine Überempfindlichkeit hin. Desfluran kann bei Patienten, die durch vorangegangene Narkosen gegen halogenierte Anästhetika sensibilisiert wurden, eine Sensibilisierungshepatitis auslösen. Zirrhose, Virushepatitis oder andere bereits bestehende Lebererkrankungen können dafür ausschlaggebend sein, dass ein anderes Anästhetikum einem halogenierten Produkt vorgezogen wird.
  • +Es liegen Meldungen über Fälle vor, bei denen es durch halogenierte Anästhetika zu Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht und fataler Lebernekrose kam. Derartige Reaktionen deuten auf eine Überempfindlichkeit hin.Desfluran kann bei Patienten, die durch vorangegangene Narkosen gegen halogenierte Anästhetika sensibilisiert wurden, eine Sensibilisierungshepatitis auslösen. Zirrhose, Virushepatitis oder andere bereits bestehende Lebererkrankungen können dafür ausschlaggebend sein, dass ein anderes Anästhetikum einem halogenierten Produkt vorgezogen wird.
  • -Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit ist die Aufrechterhaltung der normalen Blutdruckverhältnisse erforderlich, um eine Myokardischämie zu vermeiden. Deutliche Steigerungen der Pulsfrequenz, des durchschnittlichen Arteriendrucks und der Epinephrin- und Norepinephrinspiegel stehen mit einer schnellen Zunahme der Desfluran-Konzentration in Zusammenhang. Bei Patienten mit Risiko zu koronarer Herzkrankheit oder bei Patienten, bei denen ein Anstieg von Herzfrequenz oder Blutdruck nicht wünschenswert ist, soll Desfluran nicht als alleiniger Wirkstoff zur Narkoseeinleitung verwendet werden. Das Anästhetikum sollte in Kombination mit anderen Arzneimitteln verabreicht werden, bevorzugt mit intravenös verabreichten Opioiden und Hypnotika.
  • +Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit ist die Aufrechterhaltung der normalen Blutdruckverhältnisse erforderlich, um eine Myokardischämie zu vermeiden. Deutliche Steigerungen der Pulsfrequenz, des durchschnittlichen Arteriendrucks und der Epinephrin- und Norepinephrinspiegel stehen mit einer schnellen Zunahme der Desfluran-Konzentration in Zusammenhang.Bei Patienten mit Risiko zu koronarer Herzkrankheit oder bei Patienten, bei denen ein Anstieg von Herzfrequenz oder Blutdruck nicht wünschenswert ist, soll Desfluran nicht als alleiniger Wirkstoff zur Narkoseeinleitung verwendet werden. Das Anästhetikum sollte in Kombination mit anderen Arzneimitteln verabreicht werden, bevorzugt mit intravenös verabreichten Opioiden und Hypnotika.
  • -Kommt es während der Anästhesieerhaltung nach rascher inkrementeller Erhöhung der endtitalen Desfluran-Konzentration zu einem Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks, ist dies nicht unbedingt auf eine unzureichende Anästhesie zurückzuführen. Veränderungen, die auf eine Sympathikus-Aktivierung zurückzuführen sind, klingen nach ca. 4 Minuten ab. Ein Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks ohne eine bzw. vor einer raschen Erhöhung der Desfluran-Konzentration kann als leichte Anästhesie interpretiert werden.
  • +Kommt es während der Anästhesieerhaltung nach rascher inkrementeller Erhöhung der endtitalen Desfluran-Konzentration zu einem Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks, ist dies nicht unbedingt auf eine unzureichende Anästhesie zurückzuführen. Veränderungen, die auf eineSympathikus-Aktivierung zurückzuführen sind, klingen nach ca. 4 Minuten ab. Ein Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks ohne eine bzw. vor einer raschen Erhöhung der Desfluran-Konzentration kann als leichte Anästhesie interpretiert werden.
  • -Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung von Desfluran bei schwangeren oder stillenden Frauen. In tierexperimentellen Studien an trächtigen Ratten und Kaninchen fand sich eine Reproduktionstoxizität (siehe unter "Präklinische Daten" ). Publizierte tierexperimentelle Studien mit Anästhetika/sedierenden Medikamenten berichteten von unerwünschten Wirkungen auf die Gehirnentwicklung im frühen Stadium (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Präklinische Daten" ).
  • +Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung von Desfluran bei schwangeren oder stillenden Frauen. In tierexperimentellen Studien an trächtigen Ratten und Kaninchen fand sich eine Reproduktionstoxizität (siehe unter "Präklinische Daten" ). Publizierte tierexperimentelle Studien mit Anästhetika/sedierenden Medikamenten berichteten von unerwünschten Wirkungen auf die Gehirnentwicklung im frühen Stadium(siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Präklinische Daten" ).
  • -Häufig: Vorübergehende Leukozytose
  • -Nicht bekannt**: Koagulopathie
  • +Häufig:Vorübergehende Leukozytose
  • +Nicht bekannt**:Koagulopathie
  • -Häufig:  Kopfschmerzen, Zunahme der Hirndurchblutung mit nachfolgendem Anstieg des Hirndrucks
  • +Häufig: Kopfschmerzen, Zunahme der Hirndurchblutung mit nachfolgendem Anstieg des Hirndrucks
  • -Häufig:  Herzrhythmusstörungen (Tachykardie, Bradykardie), nodale Arrhythmie, Hypertonie, abnormales EKG
  • +Häufig: Herzrhythmusstörungen (Tachykardie, Bradykardie),nodale Arrhythmie, Hypertonie, abnormales EKG
  • -Häufig:  Abfall, Anstieg des Blutdrucks
  • +Häufig: Abfall, Anstieg des Blutdrucks
  • -Häufig: Dämpfung der Spontanatmung, Abnahme der Sauerstoffsättigung, Laryngo- und Bronchospasmus, erhöhter Speichelfluss (besonders bei Kindern)
  • +Häufig:Dämpfung der Spontanatmung, Abnahme der Sauerstoffsättigung, Laryngo- und Bronchospasmus, erhöhter Speichelfluss (besonders bei Kindern)
  • -Nicht bekannt**: Leberversagen, Lebernekrose, Hepatitis, zytolytische Hepatitis, Cholestase, Ikterus, anormale Leberfunktion, Lebererkrankungen, Werte von Alanin- (GPT) und Aspartat-Aminotransferase (GOT), Anstieg der Transaminase, Bilirubin im Blut erhöht, erhöhte Ammoniak-Werte, abnormaler Blutgerinnungstest
  • +Nicht bekannt**: Leberversagen, Lebernekrose, Hepatitis, zytolytische Hepatitis, Cholestase, Ikterus, anormaleLeberfunktion, Lebererkrankungen, Werte von Alanin- (GPT) und Aspartat-Aminotransferase (GOT), Anstieg der Transaminase, Bilirubin im Blut erhöht, erhöhte Ammoniak-Werte, abnormaler Blutgerinnungstest
  • -Baxter AG, 8152 Opfikon
  • +Baxter AG,8152 Opfikon
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