| 72 Änderungen an Fachinfo Famvir 250 mg |
-Filmtabletten zu 500 mg: Natriumstärkeglykolat (Typ A) (max. 1,15 mg Natrium), Hydroxypropylcellulose, Magnesium-stearat, Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 4000, Macrogol 6000.
-Filmtabletten zu 250 mg: wasserfreie Lactose 53,69 mg, Natriumstärkeglykolat (Typ A) (max. 0,69 mg Natrium), Hydroxypropylcellulose, Magnesium-stearat, Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 4000, Macrogol 6000.
-Filmtabletten zu 125 mg: wasserfreie Lactose 26,85 mg, Natriumstärkeglykolat (Typ A) (max. 0,35 mg Natrium), Hydroxypropylcellulose, Magnesium-stearat, Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 4000, Macrogol 6000.
- +Filmtabletten zu 500 mg: Natriumstärkeglykolat (Typ A) (max. 1,15 mg Natrium), Hydroxypropylcellulose, Magnesium-stearat, Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 4000, Macrogol 6000.
- +Filmtabletten zu 250 mg: wasserfreie Lactose 53,69 mg, Natriumstärkeglykolat (Typ A) (max. 0,69 mg Natrium), Hydroxypropylcellulose, Magnesium-stearat, Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 4000, Macrogol 6000.
- +Filmtabletten zu 125 mg: wasserfreie Lactose 26,85 mg, Natriumstärkeglykolat (Typ A) (max. 0,35 mg Natrium), Hydroxypropylcellulose, Magnesium-stearat, Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 4000, Macrogol 6000.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Filmtabletten (Filtab) zu 500 mg Famciclovir
- +Filmtabletten (Filtab) zu 250 mg Famciclovir
- +Filmtabletten (Filtab) zu 125 mg Famciclovir
-1 Filmtablette zu 500 mg 3mal/d während 7 d.
- +1 Filmtablette zu 500 mg 3mal/d während 7 d.
-Behandlung der 1. Episode: 1 Filmtablette zu 250 mg 3-mal/d während 5 d oder
-2 Filmtabletten zu 125 mg 3mal/d während 5 d.
- +Behandlung der 1. Episode: 1 Filmtablette zu 250 mg 3-mal/d während 5 d oder
- +2 Filmtabletten zu 125 mg 3mal/d während 5 d.
-Wiederkehrende Herpes genitalis-Infektionen: 1 Filmtablette zu 125 mg 2-mal/d während 5 d. Der Beginn der Behandlung wird während der prodromalen Periode oder so rasch als möglich nach dem Auftreten der Läsionen empfohlen.
-Unterdrückung wiederkehrender Infektionen: 1 Filmtablette zu 250 mg 2-mal/d. Die Dauer der Behandlung hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab. Um mögliche Veränderungen im Verlauf der Krankheit feststellen zu können, sollte die Therapie nach spätestens 12 Monaten unterbrochen werden. Dieser Unterbruch sollte nicht eher als nach zwei wiederkehrenden Infektionen erfolgen.
- +Wiederkehrende Herpes genitalis-Infektionen: 1 Filmtablette zu 125 mg 2-mal/d während 5 d. Der Beginn der Behandlung wird während der prodromalen Periode oder so rasch als möglich nach dem Auftreten der Läsionen empfohlen.
- +Unterdrückung wiederkehrender Infektionen: 1 Filmtablette zu 250 mg 2-mal/d. Die Dauer der Behandlung hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab. Um mögliche Veränderungen im Verlauf der Krankheit feststellen zu können, sollte die Therapie nach spätestens 12 Monaten unterbrochen werden. Dieser Unterbruch sollte nicht eher als nach zwei wiederkehrenden Infektionen erfolgen.
-1 Filmtablette zu 500 mg 3-mal/d während 10 d.
- +1 Filmtablette zu 500 mg 3-mal/d während 10 d.
-1 Filmtablette zu 500 mg 2-mal/d während 7 d.
- +1 Filmtablette zu 500 mg 2-mal/d während 7 d.
-Anwendung und Sicherheit von Famvir Filmtabletten wurden bei pädiatrischen Patienten bisher nicht geprüft. Gegenwärtig vorhandene Daten sind unter «Eigenschaften/Wirkungen» und «Pharmakokinetik» beschrieben, es kann aber keine Dosierungsempfehlung gegeben werden.
- +Anwendung und Sicherheit von Famvir Filmtabletten wurden bei pädiatrischen Patienten bisher nicht geprüft. Gegenwärtig vorhandene Daten sind unter "Eigenschaften/Wirkungen" und "Pharmakokinetik" beschrieben, es kann aber keine Dosierungsempfehlung gegeben werden.
-Die fehlende Wirksamkeit dieser eintägigen Anwendung kann nicht extrapoliert werden auf die fünftägige Behandlung bei rezidivierender Herpes genitalis (125 mg 2mal täglich für fünf Tage) oder andere Indikationen bei schwarzen Patienten (vergl. «Eigenschaften/Wirkungen» und «Pharmakokinetik»).
- +Die fehlende Wirksamkeit dieser eintägigen Anwendung kann nicht extrapoliert werden auf die fünftägige Behandlung bei rezidivierender Herpes genitalis (125 mg 2mal täglich für fünf Tage) oder andere Indikationen bei schwarzen Patienten (vergl. "Eigenschaften/Wirkungen" und "Pharmakokinetik" ).
-Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
-A) 500 mg 2x/d für 7 Tage ≥40 500 mg 2x/d für 7 Tage
- 20-39 500 mg 1x/d für 7 Tage
- <20 250 mg 1x/d für 7 Tage
- Hämodialysepatienten 250 mg nach jeder Dialyse für 7 Tage
-B) 500 mg 3x/d für 7 Tage ≥60 500 mg 3x/d für 7 Tage
-(bei Patienten >50 Jahre) 40-59 500 mg 2x/d für 7 Tage
- 20-39 500 mg 1x/d für 7 Tage
- <20 250 mg 1x/d für 7 Tage
- Hämodialysepatienten 250 mg nach jeder Dialyse für 7 Tage
- +Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
- +A) 500 mg 2x/d für 7 Tage ≥40 500 mg 2x/d für 7 Tage
- + 20-39 500 mg 1x/d für 7 Tage
- + <20 250 mg 1x/d für 7 Tage
- + Hämodialysepatienten 250 mg nach jeder Dialyse für 7 Tage
- +B) 500 mg 3x/d für 7 Tage ≥60 500 mg 3x/d für 7 Tage
- +(bei Patienten >50 Jahre) 40-59 500 mg 2x/d für 7 Tage
- + 20-39 500 mg 1x/d für 7 Tage
- + <20 250 mg 1x/d für 7 Tage
- + Hämodialysepatienten 250 mg nach jeder Dialyse für 7 Tage
- +
- +
-Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
-500 mg 3x/d für 7 Tage ≥60 500 mg 3x/d für 7 Tage
- 40-59 500 mg 2x/d für 7 Tage
- 20-39 500 mg 1x/d für 7 Tage
- <20 250 mg 1x/d für 7 Tage
- Hämodialysepatienten 250 mg nach jeder Dialyse für 7 Tage
- +Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
- +500 mg 3x/d für 7 Tage ≥60 500 mg 3x/d für 7 Tage
- + 40-59 500 mg 2x/d für 7 Tage
- + 20-39 500 mg 1x/d für 7 Tage
- + <20 250 mg 1x/d für 7 Tage
- + Hämodialysepatienten 250 mg nach jeder Dialyse für 7 Tage
- +
- +
-Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
-250 mg 3x/d für 5 Tage ≥40 250 mg 3x/d für 5 Tage
- 20-39 250 mg 2x/d für 5 Tage
- <20 250 mg 1x/d für 5 Tage
- Hämodialysepatienten 250 mg nach jeder Dialyse für 5 Tage
- +Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
- +250 mg 3x/d für 5 Tage ≥40 250 mg 3x/d für 5 Tage
- + 20-39 250 mg 2x/d für 5 Tage
- + <20 250 mg 1x/d für 5 Tage
- + Hämodialysepatienten 250 mg nach jeder Dialyse für 5 Tage
- +
- +
-Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
-125 mg 2x/d für 5 Tage ≥20 125 mg 2x/d
- <20 125 mg 1x/d
- Hämodialysepatienten 125 mg nach jeder Dialyse für 5 Tage
- +Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
- +125 mg 2x/d für 5 Tage ≥20 125 mg 2x/d
- + <20 125 mg 1x/d
- + Hämodialysepatienten 125 mg nach jeder Dialyse für 5 Tage
- +
- +
-Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
-250 mg 2x/d ≥40 250 mg 2x/d
- 20-39 125 mg 2x/d
- <20 125 mg 1x/d
- Hämodialysepatienten 125 mg nach jeder Dialyse
- +Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
- +250 mg 2x/d ≥40 250 mg 2x/d
- + 20-39 125 mg 2x/d
- + <20 125 mg 1x/d
- + Hämodialysepatienten 125 mg nach jeder Dialyse
- +
- +
-Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
-500 mg 3x/d für 10 Tage ≥60 500 mg 3x/d für 10 Tage
- 40-59 500 mg 2x/d für 10 Tage
- 20-39 500 mg 1x/d für 10 Tage
- <20 250 mg 1x/d für 10 Tage
- Hämodialysepatienten 250 mg nach jeder Dialyse für 10 Tage
- +Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
- +500 mg 3x/d für 10 Tage ≥60 500 mg 3x/d für 10 Tage
- + 40-59 500 mg 2x/d für 10 Tage
- + 20-39 500 mg 1x/d für 10 Tage
- + <20 250 mg 1x/d für 10 Tage
- + Hämodialysepatienten 250 mg nach jeder Dialyse für 10 Tage
- +
- +
-Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
-500 mg 2x/d für 7 Tage ≥40 500 mg 2x/d für 7 Tage
- 20-39 500 mg 1x/d für 7 Tage
- <20 250 mg 1x/d für 7 Tage
- Hämodialysepatienten 250 mg nach jeder Dialyse für 7 Tage
- +Nominale Dosis Kreatininclearance (ml/min) Angepasste Dosis
- +500 mg 2x/d für 7 Tage ≥40 500 mg 2x/d für 7 Tage
- + 20-39 500 mg 1x/d für 7 Tage
- + <20 250 mg 1x/d für 7 Tage
- + Hämodialysepatienten 250 mg nach jeder Dialyse für 7 Tage
- +
- +
-Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist eine Dosisanpassung abhängig von der Kreatininclearance notwendig (s. «Spezielle Dosierungsanweisung»).
- +Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist eine Dosisanpassung abhängig von der Kreatininclearance notwendig (s. "Spezielle Dosierungsanweisung" ).
-Für Patienten mit leichter bis moderater Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung notwendig. Dies gilt auch für ältere Patienten, deren Nierenfunktion nicht eingeschränkt ist. Famciclovir wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nicht untersucht. Aufgrund einer reduzierten Umwandlung von Famciclovirin den aktiven Metaboliten können niedrigere Plasmakonzentrationen von Penciclovir und somit eine geringere Wirksamkeit von Famciclovir bei diesen Patienten möglicherweise die Folge sein (s. «Pharmakokinetik»).
- +Für Patienten mit leichter bis moderater Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung notwendig. Dies gilt auch für ältere Patienten, deren Nierenfunktion nicht eingeschränkt ist. Famciclovir wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nicht untersucht. Aufgrund einer reduzierten Umwandlung von Famciclovirin den aktiven Metaboliten können niedrigere Plasmakonzentrationen von Penciclovir und somit eine geringere Wirksamkeit von Famciclovir bei diesen Patienten möglicherweise die Folge sein (s. "Pharmakokinetik" ).
-Famvir 125 mg und 250 mg Tabletten enthalten Laktose (26.9 mg resp. 53.7 mg). Patienten mit seltener hereditärer Galaktoseintoleranz, schwerem Laktasemangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorption sollten Famvir 125 mg resp. 250 mg Tabletten nicht einnehmen. Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Famvir 125 mg und 250 mg Tabletten enthalten Laktose (26.9 mg resp. 53.7 mg). Patienten mit seltener hereditärer Galaktoseintoleranz, schwerem Laktasemangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorption sollten Famvir 125 mg resp. 250 mg Tabletten nicht einnehmen. Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Gleichzeitige Anwendung von Probenecid und anderen Arzneimittel, die die renale Physiologie beeinflussen, könnten Auswirkungen auf die Plasmaspiegel von Penciclovir (aktiver Metabolit von Famciclovir, s. «Pharmakokinetik») haben.
- +Gleichzeitige Anwendung von Probenecid und anderen Arzneimittel, die die renale Physiologie beeinflussen, könnten Auswirkungen auf die Plasmaspiegel von Penciclovir (aktiver Metabolit von Famciclovir, s. "Pharmakokinetik" ) haben.
-Reproduktionsstudien bei Tieren haben keine Risiken für die Foeten gezeigt (s. «Präklinische Daten»), aber die Daten über die Anwendung von Famvir bei schwangeren Frauen sind ungenügend. Famciclovir sollte deshalb schwangeren oder stillenden Frauen nicht verschrieben werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich. Man verfügt über keine Daten, die spezielle Empfehlungen für Frauen im gebärfähigen Alter unterstützen.
- +Reproduktionsstudien bei Tieren haben keine Risiken für die Foeten gezeigt (s. "Präklinische Daten" ), aber die Daten über die Anwendung von Famvir bei schwangeren Frauen sind ungenügend. Famciclovir sollte deshalb schwangeren oder stillenden Frauen nicht verschrieben werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich. Man verfügt über keine Daten, die spezielle Empfehlungen für Frauen im gebärfähigen Alter unterstützen.
-Es gibt keine Studien zur Wirkung von Famvir auf die Reaktionsfähigkeit. Trotzdem sollten Patienten welche während der Einnahme von Famvir unter Schwindel, Schläfrigkeit, Verwirrtheit oder anderen zentralnervösen Erscheinungen leiden, auf das Fahren und Bedienen von Maschinen verzichten (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Es gibt keine Studien zur Wirkung von Famvir auf die Reaktionsfähigkeit. Trotzdem sollten Patienten welche während der Einnahme von Famvir unter Schwindel, Schläfrigkeit, Verwirrtheit oder anderen zentralnervösen Erscheinungen leiden, auf das Fahren und Bedienen von Maschinen verzichten (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
-«sehr häufig» (≥1/10)
-«häufig» (≥1/100, <1/10),
-«gelegentlich» (≥1/1'000, <1/100)
-«selten» (≥1/10'000, <1/1'000)
-«sehr selten» (<1/10'000)
- +"sehr häufig" (≥1/10)
- +"häufig" (≥1/100, <1/10),
- +"gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100)
- +"selten" (≥1/10'000, <1/1'000)
- +"sehr selten" (<1/10'000)
-Vorliegende Daten zeigen, dass Famciclovir in Dosen von 3mal 500 mg/d oder höher, so rasch als möglich nach Einsetzen des Ausschlages verabreicht (innerhalb von 72 h), die Inzidenz der postherpetischen Neuralgie (PHN) bei Patienten über 50 Jahren mit Herpes zoster günstig beeinflussen konnte.
-Daten einer klinischen Studie mit Unterdrückung wiederkehrender Herpes genitalis-Infektionen bei HIV-positiven Patienten zeigen, dass Famciclovir in Dosen von 2mal 500 mg/d die Anzahl Tage mit symptomatischen und asymptomatischen HSV-bedingten Läsionen feststellbar verringert.
- +Vorliegende Daten zeigen, dass Famciclovir in Dosen von 3mal 500 mg/d oder höher, so rasch als möglich nach Einsetzen des Ausschlages verabreicht (innerhalb von 72 h), die Inzidenz der postherpetischen Neuralgie (PHN) bei Patienten über 50 Jahren mit Herpes zoster günstig beeinflussen konnte.
- +Daten einer klinischen Studie mit Unterdrückung wiederkehrender Herpes genitalis-Infektionen bei HIV-positiven Patienten zeigen, dass Famciclovir in Dosen von 2mal 500 mg/d die Anzahl Tage mit symptomatischen und asymptomatischen HSV-bedingten Läsionen feststellbar verringert.
-DieWirksamkeit von Famvir in pädiatrischen Patienten unter 18 Jahren wurde nicht ermittelt. Die Sicherheit von experimentellem oralem Famciclovir- Granulat wurde in 169 pädiatrischen Patienten im Alter von 1 Monat bis ≤12 Jahre untersucht. 100 dieser Patienten waren 1 bis ≤12 Jahre alt und wurden mit oralem Famciclovir-Granulat behandelt (Dosen zwischen 150 mg und 500 mg), entweder zweimal (47 Patienten mit Herpes-simplex-Virus -Infektionen) oder dreimal (53 Patienten mit Windpocken) täglich für 7 Tage. Die verbleibenden 69 Patienten (18 Patienten zwischen 1 und ≤12 Monaten, 51 Patienten zwischen 1 und ≤12 Jahren) nahmen an Einzeldosis-Studien zur Pharmkokinetik und Sicherheit mit oralem Famciclovir-Granulat teil (Dosen zwischen 25 mg und 500 mg). Die Häufigkeit, Intensität, und Art von unerwünschten Wirkungen und Abweichungen bei Laborwerten, die in den klnischen Studien berichtet wurden, waren ähnlich denen in Erwachsenen.
-Die verfügbaren Daten sind nicht ausreichend, um den Gebrauch von Famciclovir für die Behandlung von Windpocken oder Infektionen durch Herpes simplex-Viren in dieser Patientenpopulation zu unterstützen (s. «Dosierung/Anwendung»). Es wurden keine Wirksamkeitsstudien bei pädiatrischen Patienten durchgeführt und es gibt keine Wirksamkeitsdaten bei Erwachsenen mit Krankheiten, die den in den pädiatrischen Sicherheits- und Pharmakokinetikstudien untersuchten ähneln (d.h. Windpocken oder Gingivostomatitis).
- +DieWirksamkeit von Famvir in pädiatrischen Patienten unter 18 Jahren wurde nicht ermittelt. Die Sicherheit von experimentellem oralem Famciclovir- Granulat wurde in 169 pädiatrischen Patienten im Alter von 1 Monat bis ≤12 Jahre untersucht. 100 dieser Patienten waren 1 bis ≤12 Jahre alt und wurden mit oralem Famciclovir-Granulat behandelt (Dosen zwischen 150 mg und 500 mg), entweder zweimal (47 Patienten mit Herpes-simplex-Virus -Infektionen) oder dreimal (53 Patienten mit Windpocken) täglich für 7 Tage. Die verbleibenden 69 Patienten (18 Patienten zwischen 1 und ≤12 Monaten, 51 Patienten zwischen 1 und ≤12 Jahren) nahmen an Einzeldosis-Studien zur Pharmkokinetik und Sicherheit mit oralem Famciclovir-Granulat teil (Dosen zwischen 25 mg und 500 mg). Die Häufigkeit, Intensität, und Art von unerwünschten Wirkungen und Abweichungen bei Laborwerten, die in den klnischen Studien berichtet wurden, waren ähnlich denen in Erwachsenen.
- +Die verfügbaren Daten sind nicht ausreichend, um den Gebrauch von Famciclovir für die Behandlung von Windpocken oder Infektionen durch Herpes simplex-Viren in dieser Patientenpopulation zu unterstützen (s. "Dosierung/Anwendung" ). Es wurden keine Wirksamkeitsstudien bei pädiatrischen Patienten durchgeführt und es gibt keine Wirksamkeitsdaten bei Erwachsenen mit Krankheiten, die den in den pädiatrischen Sicherheits- und Pharmakokinetikstudien untersuchten ähneln (d.h. Windpocken oder Gingivostomatitis).
-Nach oraler Verabreichung wird Famciclovir rasch und vollständig absorbiert und in die antiviral aktive Substanz, Penciclovir, metabolisiert. Die Bioverfügbarkeit von Penciclovir nach oral verabreichtem Famciclovir beträgt 77%. Die Plasmaspiegel von Penciclovir erhöhten sich im Verhältnis zur Dosis in einem Dosisbereich von 125 mg bis 1000 mg, wenn Famciclovir als Einzeldosis verabreicht wurde. In einer Studie wurde 45 min (mediane Zeit) nach der Einnahme einer Dosis von 125 mg, 250 mg, 500 mg oder 750 mg Famciclovir eine mittlere Spitzenplasmakonzentration von 0.8 µg/ml, bzw. 1.6 µg/ml, 3.3 µg/ml oder 5.1 µg/ml Penciclovir gemessen. Die entsprechende mittlere Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC) von Penciclovir betrug 2.2 µg•h/ml, bzw. 4.3 µg•h/ml, 9.3 µg•h/ml, oder 14.1 h•µg/ml. In einer anderen Studie betrug die mittlere Spitzenplasmakonzentration von Penciclovir nach der Einnahme einer Dosis von 250 mg, 500 mg oder 1000 mg Famciclovir 1.5 µg/ml bzw. 3.2 µg/ml oder 5.8 µg/ml und der mittlere AUC-Wert von Penciclovir war 4.0 µg•h/ml, bzw. 8.7 µg•h/ml oder 16.9 µg•h/ml. Der Verlauf der Plasmakonzentration-Zeit-Kurven sieht nach einmaliger und wiederholter Dosierung (3-mal/d oder 2-mal/d) ähnlich aus. Es gibt keine Akkumulation von Penciclovir nach mehrfacher Verabreichung von Famciclovir.
- +Nach oraler Verabreichung wird Famciclovir rasch und vollständig absorbiert und in die antiviral aktive Substanz, Penciclovir, metabolisiert. Die Bioverfügbarkeit von Penciclovir nach oral verabreichtem Famciclovir beträgt 77%. Die Plasmaspiegel von Penciclovir erhöhten sich im Verhältnis zur Dosis in einem Dosisbereich von 125 mg bis 1000 mg, wenn Famciclovir als Einzeldosis verabreicht wurde. In einer Studie wurde 45 min (mediane Zeit) nach der Einnahme einer Dosis von 125 mg, 250 mg, 500 mg oder 750 mg Famciclovir eine mittlere Spitzenplasmakonzentration von 0.8 µg/ml, bzw. 1.6 µg/ml, 3.3 µg/ml oder 5.1 µg/ml Penciclovir gemessen. Die entsprechende mittlere Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC) von Penciclovir betrug 2.2 µg•h/ml, bzw. 4.3 µg•h/ml, 9.3 µg•h/ml, oder 14.1 h•µg/ml. In einer anderen Studie betrug die mittlere Spitzenplasmakonzentration von Penciclovir nach der Einnahme einer Dosis von 250 mg, 500 mg oder 1000 mg Famciclovir 1.5 µg/ml bzw. 3.2 µg/ml oder 5.8 µg/ml und der mittlere AUC-Wert von Penciclovir war 4.0 µg•h/ml, bzw. 8.7 µg•h/ml oder 16.9 µg•h/ml. Der Verlauf der Plasmakonzentration-Zeit-Kurven sieht nach einmaliger und wiederholter Dosierung (3-mal/d oder 2-mal/d) ähnlich aus. Es gibt keine Akkumulation von Penciclovir nach mehrfacher Verabreichung von Famciclovir.
-Das Verteilungsvolumen (Vd) für Penciclovir beträgt ca. 1 l/kg.
- +Das Verteilungsvolumen (Vd) für Penciclovir beträgt ca. 1 l/kg.
-Die terminale Eliminationshalbwertszeit für Penciclovir beträgt ca. 2 h. Die renale Clearance von Penciclovir beträgt 80% der totalen Clearance.
- +Die terminale Eliminationshalbwertszeit für Penciclovir beträgt ca. 2 h. Die renale Clearance von Penciclovir beträgt 80% der totalen Clearance.
-Basierend auf Vergleichen von Cross-over Studien war die mittlere AUC für Penciclovir nach oraler Gabe von Famciclovir bei älteren Probanden (65 bis 79 Jahre) ca. 40 % höher und die renale Clearance ca. 20 % tiefer als bei jüngeren Probanden. Ein Teil dieser Differenz beruht wahrscheinlich auf Unterschieden bei der Nierenfunktion zwischen den beiden Altersgruppen. Eine Dosisanpassung aufgrund des Alters wird nicht empfohlen, ausser bei Vorliegen einer Nierenfunktionsstörung (s. «Dosierung/Anwendung»).
- +Basierend auf Vergleichen von Cross-over Studien war die mittlere AUC für Penciclovir nach oraler Gabe von Famciclovir bei älteren Probanden (65 bis 79 Jahre) ca. 40 % höher und die renale Clearance ca. 20 % tiefer als bei jüngeren Probanden. Ein Teil dieser Differenz beruht wahrscheinlich auf Unterschieden bei der Nierenfunktion zwischen den beiden Altersgruppen. Eine Dosisanpassung aufgrund des Alters wird nicht empfohlen, ausser bei Vorliegen einer Nierenfunktionsstörung (s. "Dosierung/Anwendung" ).
-In den pädiatrischen, unter «Klinische Wirksamkeit» beschriebenen Studien waren die Famciclovir-Dosen basierend auf dem Körpergewicht des Patienten und wurden gewählt, um eine systemische Exposition ähnlich der systemischen Penciclovir-Exposition zu gewährleisten, die bei Erwachsenen nach Verabreichung von 500 mg Famciclovir beobachtet wurde. Basierend auf den Pharmakokinetik-Daten, die mit diesen Dosen in Kindern beobachtet wurden, wurde ein neuer Gewichts-basierter Dosierungs-Algorithmus erstellt und in den Mehrfachdosis-Sicherheitsstudien bei Patienten zwischen 1 und ≤12 Jahren verwendet. Es wurden keine Pharmakokinetik-Daten mit dem revidierten Gewichts-basierten Dosierungs-Algorithmus erhoben.
- +In den pädiatrischen, unter "Klinische Wirksamkeit" beschriebenen Studien waren die Famciclovir-Dosen basierend auf dem Körpergewicht des Patienten und wurden gewählt, um eine systemische Exposition ähnlich der systemischen Penciclovir-Exposition zu gewährleisten, die bei Erwachsenen nach Verabreichung von 500 mg Famciclovir beobachtet wurde. Basierend auf den Pharmakokinetik-Daten, die mit diesen Dosen in Kindern beobachtet wurden, wurde ein neuer Gewichts-basierter Dosierungs-Algorithmus erstellt und in den Mehrfachdosis-Sicherheitsstudien bei Patienten zwischen 1 und ≤12 Jahren verwendet. Es wurden keine Pharmakokinetik-Daten mit dem revidierten Gewichts-basierten Dosierungs-Algorithmus erhoben.
-Die apparente Plasma-Clearance, die renale Clearance und die Plasma-Eliminationsgeschwindigkeitskonstante von Penciclovir nahm nach einer Einzeldosis wie auch nach Mehrfachgabe linear mit der Verminderung der Nierenfunktion ab,. Für Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung ist deshalb eine Dosisanpassung notwendig (s. «Dosierung/Anwendung»).
- +Die apparente Plasma-Clearance, die renale Clearance und die Plasma-Eliminationsgeschwindigkeitskonstante von Penciclovir nahm nach einer Einzeldosis wie auch nach Mehrfachgabe linear mit der Verminderung der Nierenfunktion ab,. Für Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung ist deshalb eine Dosisanpassung notwendig (s. "Dosierung/Anwendung" ).
-Eine leichte bis moderate Einschränkung der Leberfunktion hatte keine Auswirkung auf das Ausmass der systemischen Verfügbarkeit von Penciclovir nach Verabreichung von Famciclovir. Eine Dosisanpassung wird deshalb in dieser Situation nicht empfohlen (s. «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Die Pharmakokinetik von Penciclovir wurde bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz nicht untersucht. In solchen Patienten könnte die Umwandlung von Famciclovir zu Penciclovir beeinträchtigt sein; niedrigere Plasmakonzentrationen von Penciclovir und somit geringere Wirksamkeit von Famciclovir können möglicherweise die Folge sein (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Eine leichte bis moderate Einschränkung der Leberfunktion hatte keine Auswirkung auf das Ausmass der systemischen Verfügbarkeit von Penciclovir nach Verabreichung von Famciclovir. Eine Dosisanpassung wird deshalb in dieser Situation nicht empfohlen (s. "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Die Pharmakokinetik von Penciclovir wurde bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz nicht untersucht. In solchen Patienten könnte die Umwandlung von Famciclovir zu Penciclovir beeinträchtigt sein; niedrigere Plasmakonzentrationen von Penciclovir und somit geringere Wirksamkeit von Famciclovir können möglicherweise die Folge sein (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Zweijährige orale Karzinogenitätsstudien wurden bei Mäusen und Ratten durchgeführt. Mit der maximal tolerierten Dosis von 600 mg/kg/d wurde bei weiblichen Ratten eine erhöhte Inzidenz von Adenokarzinomen der Mamma beobachtet. Der Tumor tritt beim Rattenstamm, welcher für diese Studie eingesetzt wurde, häufig auf. Ein Einfluss auf die Inzidenz von Neoplasien bei männlichen Ratten behandelt mit Dosen bis zu 240 mg/kg/d oder von Mäusen beiderlei Geschlechts bei Dosen bis zu 600 mg/kg/d wurde nicht beobachtet.
- +Zweijährige orale Karzinogenitätsstudien wurden bei Mäusen und Ratten durchgeführt. Mit der maximal tolerierten Dosis von 600 mg/kg/d wurde bei weiblichen Ratten eine erhöhte Inzidenz von Adenokarzinomen der Mamma beobachtet. Der Tumor tritt beim Rattenstamm, welcher für diese Studie eingesetzt wurde, häufig auf. Ein Einfluss auf die Inzidenz von Neoplasien bei männlichen Ratten behandelt mit Dosen bis zu 240 mg/kg/d oder von Mäusen beiderlei Geschlechts bei Dosen bis zu 600 mg/kg/d wurde nicht beobachtet.
-Die Auswirkungen von Famciclovir auf die embryo-fetale Entwicklung bei Ratten und Kaninchen wurde untersucht mit oral verabreichten Dosen bis zu 1000 mg/kg/d (ca. 3.6-21.6-mal bzw. 1.8-10.8-mal die systemische Exposition mit Penciclovir beim Menschen, basierend auf AUC Vergleichen für die Ratte bzw. das Kaninchen) und mit intravenös verabreichten Dosen von 360 mg/kg/d bei Ratten (2–12-mal die Dosis beim Menschen basierend auf Vergleichen der Körperoberfläche (body surface area= [BSA]) oder 120 mg/kg/d bei Kaninchen (1.5-9.0-mal die Dosis beim Menschen [BSA]). Es wurden keine schädlichen Auswirkungen auf die embryo-fetale Entwicklung beobachtet. Entsprechend wurden auch keine Auswirkungen festgestellt nach intravenöser Verabreichung von Penciclovir an Ratten (80 mg/kg/d, 0.4-2.6-mal die Dosis beim Menschen [BSA]) oder Kaninchen (60 mg/kg/d, 0.7-4.2-mal die Dosis beim Menschen [BSA]). Es gibt jedoch keine entsprechenden und gut kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen. Weil Resultate von Untersuchungen zur Reproduktion beim Tier nicht immer übertragbar sind für die Auswirkung beim Menschen, sollte Famvir während der Schwangerschaft nur verabreicht werden, wenn der Nutzen für die Patientin das Risiko für den Foetus eindeutig übersteigt.
- +Die Auswirkungen von Famciclovir auf die embryo-fetale Entwicklung bei Ratten und Kaninchen wurde untersucht mit oral verabreichten Dosen bis zu 1000 mg/kg/d (ca. 3.6-21.6-mal bzw. 1.8-10.8-mal die systemische Exposition mit Penciclovir beim Menschen, basierend auf AUC Vergleichen für die Ratte bzw. das Kaninchen) und mit intravenös verabreichten Dosen von 360 mg/kg/d bei Ratten (2–12-mal die Dosis beim Menschen basierend auf Vergleichen der Körperoberfläche (body surface area= [BSA]) oder 120 mg/kg/d bei Kaninchen (1.5-9.0-mal die Dosis beim Menschen [BSA]). Es wurden keine schädlichen Auswirkungen auf die embryo-fetale Entwicklung beobachtet. Entsprechend wurden auch keine Auswirkungen festgestellt nach intravenöser Verabreichung von Penciclovir an Ratten (80 mg/kg/d, 0.4-2.6-mal die Dosis beim Menschen [BSA]) oder Kaninchen (60 mg/kg/d, 0.7-4.2-mal die Dosis beim Menschen [BSA]). Es gibt jedoch keine entsprechenden und gut kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen. Weil Resultate von Untersuchungen zur Reproduktion beim Tier nicht immer übertragbar sind für die Auswirkung beim Menschen, sollte Famvir während der Schwangerschaft nur verabreicht werden, wenn der Nutzen für die Patientin das Risiko für den Foetus eindeutig übersteigt.
-Eine Verringerung der Fertilität wurde in männlichen Ratten beobachtet, die während 10 Wochen 500 mg/kg/d Famciclovir erhielten. Es wurden keine Effekte auf die Fertilität bei weiblichen Ratten bei Dosen bis zu 1000 mg/kg/d beobachtet.
- +Eine Verringerung der Fertilität wurde in männlichen Ratten beobachtet, die während 10 Wochen 500 mg/kg/d Famciclovir erhielten. Es wurden keine Effekte auf die Fertilität bei weiblichen Ratten bei Dosen bis zu 1000 mg/kg/d beobachtet.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Filmtabletten zu 125 mg: 10 [A]
-Filmtabletten zu 250 mg: 15 [A]
-Filmtabletten zu 500 mg: 14, 21 und 30 [A].
- +Filmtabletten zu 125 mg: 10 [A]
- +Filmtabletten zu 250 mg: 15 [A]
- +Filmtabletten zu 500 mg: 14, 21 und 30 [A].
|
|