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Home - Fachinformation zu Xanax retard 0,5 mg - Änderungen - 01.09.2026
100 Änderungen an Fachinfo Xanax retard 0,5 mg
  • -Xanax:
  • -Wirkstoff: Alprazolamum.
  • -Hilfsstoffe: Lactosum monohydricum, Cellulosum microcristallinum, Natrii docusas, Silica colloidalis anhydrica, Myadis amylum, Magnesii stearas, Conserv.: Natrii benzoas (E211); Color.: Erythrosin (E127; 0.5 mg, 1.0 mg), Indigotin (E132; 1.0 mg).
  • -Xanax retard:
  • -Wirkstoff: Alprazolamum.
  • -Hilfsstoffe: Lactosum monohydricum, Methylhydroxypropylcellulosum, Silica colloidalis anhydrica, Magnesii stearas, Color.: Indigotin (E132; 0.5 mg, 2 mg).
  • -Xanax SL:
  • -Wirkstoff: Alprazolamum.
  • -Hilfsstoffe: Mannitolum, Povidonum, Crospovidonum, Silica colloidalis anhydrica, Magnesii stearas, Glycerolum behenatum, Talcum, Amylum, Arom.: Bergamottae aetheroleum, Grapefruit FL SD#7, Neotamum (E961).
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Xanax:
  • -Tabletten zu 0.25 mg, 0.5 mg, 1 mg und 2 mg Alprazolam.
  • -0.25 mg Tablette: weiss, oval, mit Prägung Upjohn 29 auf der einen Seite und einer Rille auf der anderen Seite.
  • -0.5 mg Tablette: rosa, oval, mit Prägung Upjohn 55“ auf der einen Seite und einer Rille auf der anderen Seite.
  • -1 mg Tablette: lila, oval, mit Prägung Upjohn 90 auf der einen Seite und einer Rille auf der anderen Seite.
  • -2 mg Tablette: weiss, kapselförmig, mit Prägung „U94“ und drei Bruchrillen auf beiden Seiten.
  • -Xanax retard:
  • -Retard-Tabletten zu 0.5 mg, 1 mg, 2 mg und 3 mg Alprazolam.
  • -0.5 mg Retard-Tablette: blau, rund, konvex, mit Prägung „P&U 57“ auf einer Seite.
  • -1 mg Retard-Tablette: weiss, rund, konvex, mit Prägung „P&U 59“ auf einer Seite.
  • -2 mg Retard-Tablette: blau, fünfeckig, mit Prägung „P&U 66“ auf einer Seite.
  • -3 mg Retard-Tablette: weiss, dreieckig, mit Prägung „P&U 68“ auf einer Seite.
  • -Xanax SL:
  • -Sublingualtabletten zu 0.5 mg und 1 mg Alprazolam.
  • -0.5 mg Sublingualtablette: weiss, sechseckig, bikonvex, mit Prägung auf beiden Seiten(„0,5“/„XAN“).
  • -1 mg Sublingualtablette: weiss, rund, bikonvex, mit Prägung auf beiden Seiten („1“/„XAN“).
  • +Wirkstoffe
  • +Alprazolamum.
  • +Hilfsstoffe
  • +Xanax, Tabletten
  • +Tabletten zu 0.25 mg: lactosum monohydricum 96 mg, cellulosum microcristallinum, natrii docusas, silica colloidalis anhydrica, maydis amylum, magnesii stearas, natrii benzoas (E 211) 0.11 mg.
  • +Natriumgehalt: 0.051 mg pro Tablette.
  • +Tabletten zu 0.5 mg: lactosum monohydricum 96 mg, cellulosum microcristallinum, natrii docusas, silica colloidalis anhydrica, maydis amylum, magnesii stearas, natrii benzoas (E 211) 0.11 mg, erythrosinum.
  • +Natriumgehalt: 0.051 mg pro Tablette.
  • +Tabletten zu 1 mg: lactosum monohydricum 96 mg, cellulosum microcristallinum, natrii docusas, silica colloidalis anhydrica, maydis amylum, magnesii stearas, natrii benzoas (E 211) 0.11 mg, erythrosinum, indigotinum.
  • +Natriumgehalt: 0.051 mg pro Tablette.
  • +Tabletten zu 2 mg: lactosum monohydricum 192 mg, cellulosum microcristallinum, natrii docusas, silica colloidalis anhydrica, maydis amylum, magnesii stearas, natrii benzoas (E 211) 0.22 mg.
  • +Natriumgehalt: 0.102 mg pro Tablette.
  • +Xanax retard, Retardtabletten
  • +Retardtabletten zu 0.5 mg: lactosum monohydricum 221.7 mg, hypromellosum, silica colloidalis anhydrica, magnesii stearas, indigotinum.
  • +Retardtabletten zu 1 mg: lactosum monohydricum 221.7 mg, hypromellosum, silica colloidalis anhydrica, magnesii stearas.
  • +Retardtabletten zu 2 mg: lactosum monohydricum 221.7 mg, hypromellosum, silica colloidalis anhydrica, magnesii stearas, indigotinum.
  • +Retardtabletten zu 3 mg: lactosum monohydricum 221.7 mg, hypromellosum, silica colloidalis anhydrica, magnesii stearas.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Xanax, Tabletten
  • +Tablette zu 0.25 mg: 1 Tablette enthält 0.25 mg Alprazolam. Die Tablette ist weiss, oval, mit Prägung "Upjohn 29" auf der einen Seite und einer Zierrille auf der anderen Seite.
  • +Tablette zu 0.5 mg: 1 Tablette enthält 0.5 mg Alprazolam. Die Tablette ist rosa, oval, mit Prägung "Upjohn 55" auf der einen Seite und einer Zierrille auf der anderen Seite.
  • +Tablette zu 1 mg: 1 Tablette enthält 1 mg Alprazolam. Die Tablette ist lila, oval, mit Prägung "Upjohn 90" auf der einen Seite und einer Zierrille auf der anderen Seite.
  • +Tablette zu 2 mg: 1 Tablette enthält 2 mg Alprazolam. Die Tablette ist weiss, kapselförmig, mit Prägung "U 94" und drei Bruchrillen auf beiden Seiten.
  • +Xanax retard, Retardtabletten
  • +Retardtablette zu 0.5 mg: 1 Retardtablette enthält 0.5 mg Alprazolam. Die Retardtablette ist blau, rund, konvex, mit Prägung "VLE 57" auf einer Seite.
  • +Retardtablette zu 1 mg: 1 Retardtablette enthält 1 mg Alprazolam. Die Retardtablette ist weiss, rund, konvex, mit Prägung "VLE 59" auf einer Seite.
  • +Retardtablette zu 2 mg: 1 Retardtablette enthält 2 mg Alprazolam. Die Retardtablette ist blau, fünfeckig, mit Prägung "VLE 66" auf einer Seite.
  • +Retardtablette zu 3 mg: 1 Retardtablette enthält 3 mg Alprazolam. Die Retardtablette ist weiss, dreieckig, mit Prägung "VLE 68" auf einer Seite.
  • -Xanax und Xanax SL:
  • +Xanax
  • -Xanax retard:
  • +Xanax retard
  • -Die optimale Dosis von Xanax/-retard/-SL sollte der Schwere der Symptome und dem individuellen Ansprechen des Patienten angepasst sein. Die Dosis sollte so gering und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
  • +Die optimale Dosis von Xanax/- retard sollte der Schwere der Symptome und dem individuellen Ansprechen des Patienten angepasst sein. Die Dosis sollte so gering und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Dosierungsempfehlung für die Xanax Sublingualtabletten zu 0.5 mg und 1 mg basiert auf einem vergleichbaren pharmakokinetischen Profil bei Probanden, denen Alprazolam Tabletten und Sublingualtabletten verabreicht wurden.
  • -Patienten, die eine Dosierung benötigen, die mit Sublingualtabletten nicht eingenommen werden kann, wird empfohlen, Xanax Tabletten zu verwenden.
  • -Übliche Dosierungen
  • -Xanax und Xanax SL:
  • +Übliche Dosierung
  • +Xanax
  • -Initialdosis: 0.5-1.5 mg täglich in mehreren Gaben; die Dosis soll dem Ansprechen des Patienten angepasst werden. Eine Erhöhung ist nur bei schweren, invalidisierenden Panikstörungen, die das Vollbild der Diagnose erfüllen, und bei guter Verträglichkeit angezeigt. Die Dosiserhöhungen dürfen 1 mg alle 3 bis 4 Tage nicht überschreiten. Zusätzliche Dosen können verabreicht werden, bis ein Dosierungsschema von drei bis vier Teilgaben erreicht ist. Die wirksame Dosis liegt bei den meisten Patienten zwischen 4 und 6 mg/Tag. 6 mg/Tag sollten nicht überschritten werden. Falls Nebenwirkungen auftreten, sollte die Dosis reduziert werden.
  • -Xanax retard:
  • +Initialdosis: 0.5-1.5 mg täglich in mehreren Gaben; die Dosis soll dem Ansprechen des Patienten angepasst werden. Eine Erhöhung ist nur bei schweren, invalidisierenden Panikstörungen, die das Vollbild der Diagnose erfüllen, und bei guter Verträglichkeit angezeigt. Die Dosiserhöhungen dürfen 1 mg alle 3-4 Tage nicht überschreiten. Zusätzliche Dosen können verabreicht werden, bis ein Dosierungsschema von drei bis vier Teilgaben erreicht ist. Die wirksame Dosis liegt bei den meisten Patienten zwischen 4-6 mg/Tag. 6 mg/Tag sollten nicht überschritten werden. Falls Nebenwirkungen auftreten, sollte die Dosis reduziert werden.
  • +Xanax retard
  • -Geriatrische Patienten oder Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand
  • -Initialdosis: 0.5-1 mg täglich in einer oder zwei Gaben, bei Bedarf und guter Verträglichkeit schrittweise Dosiserhöhung.
  • +Geriatrische Patienten oder Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand: Initialdosis: 0.5-1 mg täglich in einer oder zwei Gaben, bei Bedarf und guter Verträglichkeit schrittweise Dosiserhöhung.
  • -Initialdosis: 0.5-1 mg täglich in einer oder zwei Gaben. Eine Erhöhung ist nur bei schweren, invalidisierenden Panikstörungen, die das Vollbild der Diagnose erfüllen, und bei guter Verträglichkeit angezeigt. Die wirksame Dosis liegt bei den meisten Patienten zwischen 4 und 6 mg/Tag; 6 mg/Tag sollten nicht überschritten werden. Falls Nebenwirkungen auftreten, sollte die Dosis reduziert werden.
  • +Initialdosis: 0.5-1 mg täglich in einer oder zwei Gaben. Eine Erhöhung ist nur bei schweren, invalidisierenden Panikstörungen, die das Vollbild der Diagnose erfüllen, und bei guter Verträglichkeit angezeigt. Die wirksame Dosis liegt bei den meisten Patienten zwischen 4-6 mg/Tag; 6 mg/Tag sollten nicht überschritten werden. Falls Nebenwirkungen auftreten, sollte die Dosis reduziert werden.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Alprazolam bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurden nicht untersucht. Deshalb wird die Anwendung von Xanax/-retard/-SL in diesen Altersgruppen nicht empfohlen.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Alprazolam bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurden nicht untersucht. Deshalb wird die Anwendung von Xanax/- retard in diesen Altersgruppen nicht empfohlen.
  • -Die Dosierung und die Dauer der Anwendung müssen an die individuelle Reaktionslage, das Indikationsgebiet und die Schwere der Erkrankung angepasst werden. Hierbei gilt der Grundsatz, die Dosis so gering und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich zu halten. Der Patient sollte in regelmässigen Abständen untersucht werden und die Notwendigkeit einer fortgesetzten Behandlung überprüft werden.
  • -Die Wirksamkeit von Alprazolam zur Behandlung von Angstneurosen sowie von Angstzuständen mit Depressionen wurde in klinischen Langzeitstudien mit einer maximalen Dauer von sechs Monaten untersucht. Patienten mit Panikstörungen wurden mit gutem Erfolg während 6 bis 8 Wochen behandelt (kontrollierte Studien). Klinische Erfahrungen haben gezeigt, dass bei Patienten, die gut auf die Behandlung ansprachen, auch nach 6 Monaten bis zu einem Jahr eine Erhöhung der Dosierung nicht nötig war.
  • +Die Dosierung und die Dauer der Anwendung müssen an die individuelle Reaktionslage, das Indikationsgebiet und die Schwere der Erkrankung angepasst werden. Hierbei gilt der Grundsatz, die Dosis so gering und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich zu halten, da das Risiko einer Abhängigkeit bei hohen Dosierungen und einer längeren Therapiedauer erhöht sein kann (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Der Patient sollte in regelmässigen Abständen untersucht werden und die Notwendigkeit einer fortgesetzten Behandlung überprüft werden.
  • +Die Wirksamkeit von Alprazolam zur Behandlung von Angstneurosen sowie von Angstzuständen mit Depressionen wurde in klinischen Langzeitstudien mit einer maximalen Dauer von sechs Monaten untersucht. Patienten mit Panikstörungen wurden mit gutem Erfolg während 6-8 Wochen behandelt (kontrollierte Studien). Klinische Erfahrungen haben gezeigt, dass bei Patienten, die gut auf die Behandlung ansprachen, auch nach 6 Monaten bis zu einem Jahr eine Erhöhung der Dosierung nicht nötig war.
  • -Nach längerer Anwendungsdauer (länger als 1 Woche) sollte zur Vermeidung von Entzugssymptomen das Absetzen schrittweise erfolgen und nicht mehr als 0,5 mg alle 3 Tage betragen. Bei manchen Patienten kann eine noch langsamere Dosisreduktion erforderlich sein. Treten signifikante Entzugssymptome auf, wird die vorhergehende Dosis wieder aufgenommen und anschliessend noch langsamer reduziert. Das Risiko einer Abhängigkeit ist wahrscheinlich bei höheren Dosierungen verstärkt. Bei Behandlung von Panikstörungen mit hohen Dosen sind Rebound- und Entzugssymptome häufiger.
  • -Anleitung zur Verwendung der 2 mg-Tablette von Xanax
  • -Xanax 2 mg ist oblong und hat drei Bruchrillen. Damit kann sie in bis zu vier gleiche Stücke geteilt werden. Die Tablette wird mit der Prägung nach oben auf eine harte Unterlage gelegt und mit dem Daumen auf die Mitte der Tablette gedrückt. Die so erhaltenen zwei 1-mg-Stücke können in der gleichen Weise weiter zu vier 0.5 mg Stücken geteilt werden.
  • -Anleitung zur Verwendung der Sublingualtablette Xanax SL
  • -Die Sublingualtablette sollte für mindestens 2 Minuten unter die Zunge gelegt werden. Es sollte abgewartet werden, bis sie vollständig zerfallen ist, bevor wieder Speichel geschluckt wird. Die Sublingualtablette sollte weder geteilt, gekaut noch ganz geschluckt werden.
  • -Xanax Sublingualtabletten dürfen nicht durch die Blisterfolie gedrückt werden. Vor der Einnahme einer Sublingualtablette wird die Folie eines Blisters weggezogen und die Sublingualtablette vorsichtig aus dem Blister genommen.
  • +Nach längerer Anwendungsdauer (länger als 1 Woche) sollte zur Vermeidung von Entzugssymptomen das Absetzen schrittweise erfolgen und nicht mehr als 0.5 mg alle 3 Tage betragen. Bei manchen Patienten kann eine noch langsamere Dosisreduktion erforderlich sein. Treten signifikante Entzugssymptome auf, wird die vorhergehende Dosis wieder aufgenommen und anschliessend noch langsamer reduziert. Das Risiko einer Abhängigkeit ist wahrscheinlich bei höheren Dosierungen verstärkt. Bei Behandlung von Panikstörungen mit hohen Dosen sind Rebound- und Entzugssymptome häufiger.
  • +Anleitung zur Verwendung von Xanax, Tablette zu 2 mg
  • +Die Xanax Tablette zu 2 mg ist oblong und hat drei Bruchrillen. Damit kann sie in bis zu vier gleiche Stücke geteilt werden. Die Tablette wird mit der Prägung nach oben auf eine harte Unterlage gelegt und mit dem Daumen auf die Mitte der Tablette gedrückt. Die so erhaltenen zwei 1-mg-Stücke können in der gleichen Weise weiter zu vier 0.5 mg Stücken geteilt werden.
  • +Hinweis zu Xanax, Tablette zu 0.25 mg, 0.5 mg und 1 mg
  • +Xanax, Tabletten zu 0.25 mg, 0.5 mg und 1 mg sind mit einer Zierrille versehen. Die Tabletten dürfen an der Zierrille nicht geteilt werden.
  • -Überempfindlichkeit/Hypersensitivität gegenüber dem Wirkstoff, anderen Benzodiazepinen oder einem der Hilfsstoffe (siehe Zusammensetzung).
  • -Myasthenia gravis, schwere respiratorische Insuffizienz, Schlafapnoe-Syndrom, schwere Leberinsuffizienz, gleichzeitige Verabreichung von Protease-Inhibitoren, Ketoconazol, Itraconazol oder anderen Antimykotika des Azol-Typs (siehe Interaktionen“).
  • -
  • +Überempfindlichkeit/Hypersensitivität gegenüber dem Wirkstoff, anderen Benzodiazepinen oder einem der Hilfsstoffe (siehe "Zusammensetzung" ).
  • +Myasthenia gravis, schwere respiratorische Insuffizienz, Schlafapnoe-Syndrom, schwere Leberinsuffizienz, gleichzeitige Verabreichung von Protease-Inhibitoren, Ketoconazol, Itraconazol oder anderen Antimykotika des Azol-Typs (siehe "Interaktionen" ).
  • +Die gleichzeitige Verabreichung von Benzodiazepinen und Opioiden kann zu starker Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen. Die Dosierung und Therapiedauer ist auf das benötigte Minimum zu beschränken.
  • +
  • -Die Einnahme von Benzodiazepinen kann zu einer Abhängigkeit führen. Dieses Risiko ist erhöht bei längerer Einnahme, hoher Dosierung und bei prädisponierten Patienten (wie v.a. Patienten mit bekanntem Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelmissbrauch). Die Entzugssymptomatik tritt vor allem nach abruptem Absetzen auf und beschränkt sich in leichteren Fällen auf Tremor, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Angst, Dysphorie, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche. Es können aber auch Symptome wie Schwitzen, Muskel- und Bauchkrämpfe, Wahrnehmungsstörungen sowie in seltenen Fällen bedrohliche körperliche und psychische Reaktionen wie symptomatische Psychosen (z.B. Entzugsdelir) und zerebrale Krampfanfälle auftreten.
  • +Die Einnahme von Benzodiazepinen kann zu einer Abhängigkeit führen. Dieses Risiko ist erhöht bei längerer Einnahme, hoher Dosierung und bei prädisponierten Patienten (wie v.a. Patienten mit bekanntem Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelmissbrauch). Drogen- oder Arzneimittelmissbrauch ist ein bekanntes Risiko bei Einnahme von Alprazolam und anderen Benzodiazepinen, und Patienten, die Alprazolam erhalten, sollten daher während der Behandlung entsprechend überwacht werden. Alprazolam kann zu einem nicht bestimmungsgemässen Gebrauch führen. Es wurden Todesfälle in Zusammenhang mit Überdosierungen bei Anwendung von Alprazolam zusammen mit anderen auf das Zentralnervensystem (ZNS) wirkenden Beruhigungsmitteln einschliesslich Opioiden, anderen Benzodiazepinen und Alkohol berichtet. Diese Risiken sollten bei der Verordnung bzw. Ausgabe von Alprazolam berücksichtigt werden (siehe "Dosierung/Anwendung" , "Unerwünschte Wirkungen" und "Überdosierung" . Um diese Risiken zu reduzieren, sollte die kleinste angemessene Dosierung angewendet werden, und die Patienten sollten bezüglich der ordnungsgemässen Lagerung und Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel beraten werden.
  • +Die Entzugssymptomatik tritt vor allem nach abruptem Absetzen auf und beschränkt sich in leichteren Fällen auf Tremor, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Angst, Dysphorie, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche. Es können aber auch Symptome wie Schwitzen, Muskel- und Bauchkrämpfe, Wahrnehmungsstörungen sowie in seltenen Fällen bedrohliche körperliche und psychische Reaktionen wie symptomatische Psychosen (z.B. Entzugsdelir) und zerebrale Krampfanfälle auftreten.
  • -Um das Risiko einer Abhängigkeit auf ein Minimum zu reduzieren, sollten Benzodiazepine nur nach sorgfältiger Prüfung der Indikation verschrieben und über möglichst kurze Dauer (als Hypnotikum zum Beispiel in der Regel nicht länger als vier Wochen) eingenommen werden. Ob eine Weiterführung der Behandlung notwendig ist, muss periodisch überprüft werden. Eine längere Behandlung ist nur bei bestimmten Patienten (zum Beispiel Panikzustände) indiziert und der Nutzen im Vergleich zu Risiken weniger klar.
  • +Um das Risiko einer Abhängigkeit auf ein Minimum zu reduzieren, sollten Benzodiazepine nur nach sorgfältiger Prüfung der Indikation verschrieben und über möglichst kurze Dauer (als Hypnotikum zum Beispiel in der Regel nicht länger als vier Wochen) eingenommen werden. Ob eine Weiterführung der Behandlung notwendig ist, muss periodisch überprüft werden. Eine längere Behandlung ist nur bei bestimmten Patienten (z.B. Panikzustände) indiziert und der Nutzen im Vergleich zu Risiken weniger klar.
  • -Dieses Risiko steigt mit der Höhe der Dosierung und kann durch eine ausreichend lange, ununterbrochene Schlafdauer (7 bis 8 Stunden) verringert werden.
  • +Dieses Risiko steigt mit der Höhe der Dosierung und kann durch eine ausreichend lange, ununterbrochene Schlafdauer (7-8 Stunden) verringert werden.
  • -Die Anwendung von Xanax/-retard/-SL bei schweren Depressionen, bei bipolaren Störungen oder endogener Depression wurde nicht untersucht.
  • +Die Anwendung von Xanax/- retard bei schweren Depressionen, bei bipolaren Störungen oder endogener Depression wurde nicht untersucht.
  • -In sehr seltenen Fällen sind unter Xanax/-retard/-SL schwere allergische Reaktionen berichtet worden.
  • +In sehr seltenen Fällen sind unter Xanax/- retard schwere allergische Reaktionen berichtet worden.
  • -Xanax/-retard Tabletten enthalten Lactose und sollten daher Patienten mit dem seltenen hereditären Krankheitsbild der Galaktose-Intoleranz, einem Laktase-Mangel oder einer Glukose-/Galaktose-Malabsorption nicht verabreicht werden.
  • +Hilfsstoffe von besonderem Interesse
  • +Xanax, Tabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
  • +Xanax, Tabletten zu 0.25 mg, 0.5 mg und 1 mg enthalten 0.11 mg Natriumbenzoat (E 211) pro Tablette entsprechend 0.001 mg/mg. Xanax, Tabletten zu 2 mg enthalten 0.22 mg Natriumbenzoat (E 211) pro Tablette entsprechend 0.001 mg/mg. Eine Zunahme des Bilirubingehalts im Blut nach Verdrängung von Albumin kann einen Neugeborenenikterus verstärken und zu einem Kernikterus (nicht-konjugierte Bilirubinablagerungen im Hirngewebe) führen.
  • +Xanax, Tabletten und Xanax retard, Retardtabletten enthalten Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-/Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
  • -Benzodiazepine bewirken, bei gleichzeitiger Gabe mit psychotropen Pharmaka, Antikonvulsiva, Antihistaminika, Alkohol oder anderen, das ZNS dämpfende Substanzen, eine Verstärkung des dämpfenden Effekts.
  • +Benzodiazepine bewirken, bei gleichzeitiger Gabe mit psychotropen Pharmaka (z.B. Opioide), Antikonvulsiva, Antihistaminika, Alkohol oder anderen, das ZNS dämpfende Substanzen, eine Verstärkung des dämpfenden Effekts, einschliesslich Atemdepression (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Patienten, die Alprazolam zusammen mit Nefazodon, Fluvoxamin oder Cimetidin erhalten, sollen überwacht werden um eine allfällige Dosisreduktion von Xanax/-retard/-SL vorzunehmen.
  • +Patienten, die Alprazolam zusammen mit Nefazodon, Fluvoxamin oder Cimetidin erhalten, sollen überwacht werden um eine allfällige Dosisreduktion von Xanax/- retard vorzunehmen.
  • -Ritonavir und andere Protease-Inhibitoren: Interaktionen zwischen HIV-Protease-Inhibitoren und Alprazolam sind komplex und abhängig von der Therapiedauer. Niedrige Ritonavirdosen hatten eine ausgeprägte Reduktion der Alprazolam-Clearance zur Folge, verzögerten die Eliminationshalbwertszeit und verstärkten die klinischen Wirkungen. Deshalb ist die gleichzeitige Verabreichung von Alprazolam und Protease-Inhibitoren kontraindiziert.
  • -Imipramin/Desipramin: Die Plasmaspiegel steigen bei Gabe von Alprazolam um ca. 30%, und die Imipramin-Clearance wird um 20% erniedrigt. Die Ausscheidung von Alprazolam wird nicht beeinflusst. Die klinische Bedeutung ist noch ungeklärt.
  • -Lithium: Die Plasmaspiegel von Lithium können durch Alprazolam leicht, aber signifikant erhöht werden.
  • -Dextropropoxyphen: Die Halbwertszeit von Alprazolam ist erhöht und die totale Clearance reduziert.
  • -Propranolol: Die Clearance von Alprazolam wird nicht beeinflusst. Die maximalen Serumkonzentrationen von Alprazolam sind jedoch niedriger und treten verzögert auf.
  • -Cimetidin: Die Halbwertszeit von Alprazolam wird erhöht und die Clearance vermindert. Bei mehrfacher Einnahme ist die steady-state-Konzentration erhöht.
  • -Digoxin: Bei gleichzeitiger Verabreichung von Alprazolam und Digoxin wurden besonders bei älteren (>65 Jahre) Patienten erhöhte Digoxin-Plasmaspiegel festgestellt. Patienten, welche Digoxin zusammen mit Alprazolam erhalten, sollten daher hinsichtlich einer möglichen Digoxin Toxizität sorgfältig überwacht werden.
  • -Orale Kontrazeptiva: Bei gleichzeitiger Verabreichung mit tief dosiertem oralen Ethinylestradiol wird die Halbwertszeit von Alprazolam erhöht.
  • -Tabakrauchen: Die Halbwertszeit von Alprazolam wird verkürzt und die Clearance erhöht. Bei Rauchern kann eine etwas höhere Dosis notwendig sein.
  • -Schwangerschaft/Stillzeit
  • +Ritonavir und andere Protease-Inhibitoren
  • +Interaktionen zwischen HIV-Protease-Inhibitoren und Alprazolam sind komplex und abhängig von der Therapiedauer. Niedrige Ritonavirdosen hatten eine ausgeprägte Reduktion der Alprazolam-Clearance zur Folge, verzögerten die Eliminationshalbwertszeit und verstärkten die klinischen Wirkungen. Deshalb ist die gleichzeitige Verabreichung von Alprazolam und Protease-Inhibitoren kontraindiziert.
  • +Imipramin/Desipramin
  • +Die Plasmaspiegel steigen bei Gabe von Alprazolam um ca. 30%, und die Imipramin-Clearance wird um 20% erniedrigt. Die Ausscheidung von Alprazolam wird nicht beeinflusst. Die klinische Bedeutung ist noch ungeklärt.
  • +Lithium
  • +Die Plasmaspiegel von Lithium können durch Alprazolam leicht, aber signifikant erhöht werden.
  • +Dextropropoxyphen
  • +Die Halbwertszeit von Alprazolam ist erhöht und die totale Clearance reduziert.
  • +Propranolol
  • +Die Clearance von Alprazolam wird nicht beeinflusst. Die maximalen Serumkonzentrationen von Alprazolam sind jedoch niedriger und treten verzögert auf.
  • +Cimetidin
  • +Die Halbwertszeit von Alprazolam wird erhöht und die Clearance vermindert. Bei mehrfacher Einnahme ist die steady-state-Konzentration erhöht.
  • +Digoxin
  • +Bei gleichzeitiger Verabreichung von Alprazolam und Digoxin wurden besonders bei älteren (>65 Jahre) Patienten erhöhte Digoxin-Plasmaspiegel festgestellt. Patienten, welche Digoxin zusammen mit Alprazolam erhalten, sollten daher hinsichtlich einer möglichen Digoxin Toxizität sorgfältig überwacht werden.
  • +Orale Kontrazeptiva
  • +Bei gleichzeitiger Verabreichung mit tief dosiertem oralen Ethinylestradiol wird die Halbwertszeit von Alprazolam erhöht.
  • +Tabakrauchen
  • +Die Halbwertszeit von Alprazolam wird verkürzt und die Clearance erhöht. Bei Rauchern kann eine etwas höhere Dosis notwendig sein.
  • +Schwangerschaft, Stillzeit
  • -Aus einigen früheren Studien mit anderen Benzodiazepinen gibt es klare Hinweise für ein erhöhtes Risiko für kongenitale Missbildungen des menschlichen Foetus nach Verabreichung von Benzodiazepinen im ersten Trimester. Xanax/-retard/-SL Tabletten sollen daher im ersten Trimenon der Schwangerschaft nicht und im zweiten und dritten Trimenon nur bei zwingender Indikation verabreicht werden. Frauen im gebärfähigen Alter sollten aufgefordert werden, bei gewünschter oder vermuteter Schwangerschaft Ihren Arzt/Ärztin zu benachrichtigen, um mit ihm/ihr einen Abbruch der Therapie zu erwägen.
  • +Aus einigen früheren Studien mit anderen Benzodiazepinen gibt es klare Hinweise für ein erhöhtes Risiko für kongenitale Missbildungen des menschlichen Fötus nach Verabreichung von Benzodiazepinen im ersten Trimester. Xanax/- retard Tabletten sollen daher im ersten Trimenon der Schwangerschaft nicht und im zweiten und dritten Trimenon nur bei zwingender Indikation verabreicht werden. Frauen im gebärfähigen Alter sollten aufgefordert werden, bei gewünschter oder vermuteter Schwangerschaft Ihren Arzt/Ärztin zu benachrichtigen, um mit ihm/ihr einen Abbruch der Therapie zu erwägen.
  • -Werden Benzodiazepine in der späten Phase der Schwangerschaft oder während des Geburtvorgangs verabreicht, sind beim Neugeborenen pharmakologische Wirkungen wie Hypothermie, niedriger Blutdruck, niedriger Muskeltonus, Trinkschwäche, Atemdepression (sog. «floppy infant syndrome») und neonatale Entzugssymptome zu erwarten. Kinder von Müttern, die während der Spätschwangerschaft chronisch Benzodiazepine einnahmen, können eine physische Abhängigkeit entwickeln und deshalb nach der Geburt Entzugssymptome zeigen. Wenn Xanax/-retard/-SL während der Schwangerschaft eingenommen wird, oder die Patientin unter der Behandlung mit Xanax/-retard/-SL schwanger wird, sollte sie über das potentielle Risiko für den Foetus informiert werden.
  • +Werden Benzodiazepine in der späten Phase der Schwangerschaft oder während des Geburtvorgangs verabreicht, sind beim Neugeborenen pharmakologische Wirkungen wie Hypothermie, niedriger Blutdruck, niedriger Muskeltonus, Trinkschwäche, Atemdepression (sog. "floppy infant syndrome" ) und neonatale Entzugssymptome zu erwarten. Kinder von Müttern, die während der Spätschwangerschaft chronisch Benzodiazepine einnahmen, können eine physische Abhängigkeit entwickeln und deshalb nach der Geburt Entzugssymptome zeigen. Wenn Xanax/- retard während der Schwangerschaft eingenommen wird, oder die Patientin unter der Behandlung mit Xanax/- retard schwanger wird, sollte sie über das potentielle Risiko für den Fötus informiert werden.
  • -Da Benzodiazepine in die Muttermilch übertreten, soll Xanax/-retard/-SL während der Stillperiode nicht angewendet werden, oder es muss abgestillt werden.
  • +Da Benzodiazepine in die Muttermilch übertreten, soll Xanax/- retard während der Stillperiode nicht angewendet werden, oder es muss abgestillt werden.
  • -Xanax/-retard/-SL kann Schwindel und Schläfrigkeit hervorrufen. Deshalb wird Patienten nicht empfohlen, Auto zu fahren, komplexe Maschinen zu bedienen oder andere potenziell gefährliche Tätigkeiten auszuführen, solange nicht bekannt ist, ob die Fähigkeit zur Ausübung solcher Tätigkeiten beeinträchtigt wird.
  • +Xanax/- retard kann Schwindel und Schläfrigkeit hervorrufen. Deshalb wird Patienten nicht empfohlen, Auto zu fahren, komplexe Maschinen zu bedienen oder andere potenziell gefährliche Tätigkeiten auszuführen, solange nicht bekannt ist, ob die Fähigkeit zur Ausübung solcher Tätigkeiten beeinträchtigt wird.
  • -Bei der Anwendung von Benzodiazepinen kann es in seltenen Fällen und insbesondere bei älteren Patienten zu paradoxen Reaktionen, wie Konzentrationsschwierigkeiten, Verwirrtheit, Halluzinationen, Stimulation oder andere unerwünschte Verhaltensreaktionen wie Reizbarkeit, Agitation, Wutausbrüche, aggressives und feindseliges Verhalten kommen (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
  • -Untenstehende unerwünschte Wirkungen wurden in kontrollierten klinischen Studien bei mit Alprazolam behandelten Personen beobachtet. Sie sind nach Organklasse aufgeführt und nach Häufigkeitsgrad gewichtet, unter Berücksichtigung folgender Definitionen: sehr häufig (≥10%), häufig (≥1% - <10%), gelegentlich (≥0.1% - <1%), selten (≥0.01% - <0.1%).
  • -Unter Post-Marketing sind zudem Nebenwirkungen aufgeführt, welche zusätzlich nach der Markteinführung berichtet wurden.
  • -Störungen des Immunsystems
  • +Bei der Anwendung von Benzodiazepinen kann es in seltenen Fällen und insbesondere bei älteren Patienten zu paradoxen Reaktionen, wie Konzentrationsschwierigkeiten, Verwirrtheit, Halluzinationen, Stimulation oder andere unerwünschte Verhaltensreaktionen wie Reizbarkeit, Agitation, Wutausbrüche, aggressives und feindseliges Verhalten kommen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Untenstehende unerwünschte Wirkungen wurden in kontrollierten klinischen Studien bei mit Alprazolam behandelten Personen beobachtet. Sie sind nach Organklasse aufgeführt und nach Häufigkeitsgrad gewichtet, unter Berücksichtigung folgender Definitionen: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1000), "sehr selten" (<1/10'000).
  • +Unter "Post-Marketing" sind zudem Nebenwirkungen aufgeführt, welche zusätzlich nach der Markteinführung berichtet wurden.
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • -Endokrine Störungen
  • -Post-Marketing: Häufigkeit unbekannt: Hyperprolaktinämie.
  • +Endokrine Erkrankungen
  • +Post-Marketing
  • +Häufigkeit unbekannt: Hyperprolaktinämie.
  • -Psychiatrische Störungen
  • +Psychiatrische Erkrankungen
  • -Post-Marketing: Häufig: erhöhte Libido.
  • +Gelegentlich: Arzneimittel-/Drogenabhängigkeit.
  • +Post-Marketing
  • +Häufig: Erhöhte Libido.
  • -Häufigkeit unbekannt: Hypomanie, Aggression, Feindseligkeit, abwegiges Denken, psychomotorische Hyperaktivität.
  • -Nervensystem
  • +Häufigkeit unbekannt: Hypomanie, Aggression, Feindseligkeit, abwegiges Denken, psychomotorische Hyperaktivität, Arzneimittel- oder Drogenmissbrauch.
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • -Post-Marketing: Häufigkeit unbekannt: Dystonie, Störungen des vegetativen Nervensystems.
  • -Augen
  • +Post-Marketing
  • +Häufigkeit unbekannt: Dystonie, Störungen des vegetativen Nervensystems.
  • +Augenerkrankungen
  • -Post-Marketing: Häufigkeit unbekannt: erhöhter intraokulärer Druck.
  • -Gastrointestinale Störungen
  • +Post-Marketing
  • +Häufigkeit unbekannt: Erhöhter intraokulärer Druck.
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Post-Marketing: Häufigkeit unbekannt: Gastrointestinale Störungen.
  • -Leber und Galle
  • -Post-Marketing: Häufigkeit unbekannt: Hepatitis, Störungen der Leberfunktion, Ikterus.
  • -Haut
  • -Post-Marketing: Häufig: Dermatitis.
  • +Post-Marketing
  • +Häufigkeit unbekannt: Gastrointestinale Störungen.
  • +Leber- und Gallenerkrankungen
  • +Post-Marketing
  • +Häufigkeit unbekannt: Hepatitis, Störungen der Leberfunktion, Ikterus.
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
  • +Post-Marketing
  • +Häufig: Dermatitis.
  • -Muskelskelettsystem
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • -Nieren und Harnwege
  • -Post-Marketing: Gelegentlich: Harninkontinenz.
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
  • +Post-Marketing
  • +Gelegentlich: Harninkontinenz.
  • -Reproduktionssystem und Brust
  • -Post-Marketing: Häufig: sexuelle Dysfunktion.
  • -Gelegentlich: unregelmässige Menstruation.
  • -Allgemeine Störungen
  • +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
  • +Post-Marketing
  • +Häufig: Sexuelle Dysfunktion.
  • +Gelegentlich: Unregelmässige Menstruation.
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Post-Marketing: Häufigkeit unbekannt: periphere Ödeme.
  • +Post-Marketing
  • +Gelegentlich: Arzneimittelentzugssyndrom.
  • +Häufigkeit unbekannt: Periphere Ödeme.
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • +
  • -Zeichen von Überdosierung mit Xanax/-retard/-SL (Alprazolam) entsprechen einer Ausweitung der pharmakologischen Aktivität und beinhalten hauptsächlich Ataxie und Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Koordinationsstörungen, verminderte Reflexe, Atemdepression und Koma. Schwerwiegende Folgeschäden sind selten ausser im Falle gleichzeitiger Einnahme von anderen Pharmaka und/oder Alkohol. Wie in allen Fällen von Arzneimittelüberdosierung ist die Überwachung von Atmung, Puls und Blutdruck angezeigt. Neben der sofortigen Magenspülung sind allgemein unterstützende Massnahmen anzuwenden. Erforderlich sind eine intravenöse Flüssigkeitszufuhr und die Freihaltung der Atemwege. Der Nutzen einer Dialyse wurde nicht bestimmt.
  • +Anzeichen und Symptome
  • +Zeichen von Überdosierung mit Xanax/- retard (Alprazolam) entsprechen einer Ausweitung der pharmakologischen Aktivität und beinhalten hauptsächlich Ataxie und Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Koordinationsstörungen, verminderte Reflexe, Atemdepression und Koma. Schwerwiegende Folgeschäden sind selten ausser im Falle gleichzeitiger Einnahme von anderen Pharmaka und/oder Alkohol.
  • +Behandlung
  • +Wie in allen Fällen von Arzneimittelüberdosierung ist die Überwachung von Atmung, Puls und Blutdruck angezeigt. Neben der sofortigen Magenspülung sind allgemein unterstützende Massnahmen anzuwenden. Erforderlich sind eine intravenöse Flüssigkeitszufuhr und die Freihaltung der Atemwege. Der Nutzen einer Dialyse wurde nicht bestimmt.
  • -ATC-Code: N05BA12
  • -Der Wirkstoff von Xanax/-retard/-SL ist Alprazolam, ein 1,4-Benzodiazepin mit anxiolytischen Eigenschaften.
  • +ATC-Code
  • +N05BA12
  • +Wirkungsmechanismus
  • +Der Wirkstoff von Xanax/- retard ist Alprazolam, ein 1,4-Benzodiazepin mit anxiolytischen Eigenschaften.
  • +Pharmakodynamik
  • +Keine Angaben.
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +Keine Angaben.
  • +
  • -Xanax und Xanax SL:
  • -Alprazolam wird nach oraler Applikation rasch resorbiert. Maximale Plasmakonzentrationen werden ein bis zwei Stunden nach der Applikation erreicht. Nach Verabreichung einer einzelnen Dosis Alprazolam sind die Plasmaspiegel der verabreichten Dosis proportional; im Dosisbereich 0.5 bis 3.0 mg wurden Spitzenkonzentrationen von 8.0 bis 37 ng/ml beobachtet.
  • -Xanax retard:
  • -Die Serumspitzenkonzentrationen werden 5 bis 11 Stunden nach der Gabe einer Retard-Tablette erreicht. Die ein- bis zweimal tägliche Gabe der Tablette mit verzögerter Wirkstofffreigabe ergibt äquivalente AUC-Werte wie die auf vier Gaben verteilte Dosis der normalen Tablette. Die Steady-state-Plasmaspiegel werden nach etwa 4 Tagen erreicht. Nach Verabreichung einer einzelnen Dosis Alprazolam sind die Plasmaspiegel der verabreichten Dosis proportional; im Dosisbereich von 0.5 mg bis 3.0 mg wurden Spitzenkonzentrationen von 8 bis 37 ng/ml beobachtet.
  • +Xanax
  • +Alprazolam wird nach oraler Applikation rasch resorbiert. Maximale Plasmakonzentrationen werden ein bis zwei Stunden nach der Applikation erreicht. Nach Verabreichung einer einzelnen Dosis Alprazolam sind die Plasmaspiegel der verabreichten Dosis proportional; im Dosisbereich 0.5-3.0 mg wurden Spitzenkonzentrationen von 8.0-37 ng/ml beobachtet.
  • +Xanax retard
  • +Die Serumspitzenkonzentrationen werden 5-11 Stunden nach der Gabe einer Retardtablette erreicht. Die ein- bis zweimal tägliche Gabe der Retardtablette ergibt äquivalente AUC-Werte wie die auf vier Gaben verteilte Dosis der normalen Tablette. Die Steady-state-Plasmaspiegel werden nach etwa 4 Tagen erreicht. Nach Verabreichung einer einzelnen Dosis Alprazolam sind die Plasmaspiegel der verabreichten Dosis proportional; im Dosisbereich von 0.5-3.0 mg wurden Spitzenkonzentrationen von 8-37 ng/ml beobachtet.
  • -Die verzögerte Wirkstofffreisetzung der Retard-Tablette beeinflusst die Distribution, den Metabolismus und die Elimination von Alprazolam nicht. Über einen Dosisbereich von bis zu 10 mg verläuft die Pharmakokinetik von Alprazolam linear mit Plasmakonzentrationen die proportional zur Dosis sind.
  • +Die verzögerte Wirkstofffreisetzung der Retardtablette beeinflusst die Distribution, den Metabolismus und die Elimination von Alprazolam nicht. Über einen Dosisbereich von bis zu 10 mg verläuft die Pharmakokinetik von Alprazolam linear mit Plasmakonzentrationen die proportional zur Dosis sind.
  • -Die Hauptmetaboliten sind α-Hydroxyalprazolam und ein Benzophenonderivat von Alprazolam. Die biologische Aktivität von α-Hydroxyalprazolam beträgt 50% verglichen mit Alprazolam. Der Benzonphenon-Metabolit ist so gut wie inaktiv. Der Anteil der Metaboliten beträgt weniger als 10% 4-Hydroxyalprazolam und weniger als 4% α-Hydroxyalprazolam. Die Metabolisierung erfolgt durch Cytochrom P450-abhängige Enzyme (vgl. «Interaktionen»).
  • +Die Hauptmetaboliten sind α-Hydroxyalprazolam und ein Benzophenonderivat von Alprazolam. Die biologische Aktivität von α-Hydroxyalprazolam beträgt 50% verglichen mit Alprazolam. Der Benzonphenon-Metabolit ist so gut wie inaktiv. Der Anteil der Metaboliten beträgt weniger als 10% 4-Hydroxyalprazolam und weniger als 4% α-Hydroxyalprazolam. Die Metabolisierung erfolgt durch Cytochrom P450-abhängige Enzyme (vgl. "Interaktionen" ).
  • -Mutagenität/Kanzerogenität
  • +Genotoxizität
  • +Karzinogenität
  • -In Untersuchungen an Ratten ist nach getesteten Dosen von maximal 5 mg/kg/Tag (25-fache MRHD) keine Beeinträchtigung der Fertilität festgestellt worden.
  • -Bei Ratten und Kaninchen war Alprazolam bei Dosen von ≤ 10 mg/kg/Tag (50-fache MRHD) nicht teratogen oder embryozid. Erste Zeichen von Embryotoxizität zeigten sich bei wiederholter oraler Gabe von Dosen ≥ 2 mg/kg/Tag bei der Ratte und beim Kaninchen (10-fache MRHD). Bei Dosen von 30 mg/kg/Tag (150-fache MRHD) wurden sowohl bei Ratten als auch bei Kaninchen skeletale Missbildungen festgestellt. Eine Dosis von 100 mg/kg/Tag (500-fache MRHD) bei Ratten und 30 mg/kg/Tag bei Kaninchen war embryozid.
  • +In Untersuchungen an Ratten ist nach getesteten Dosen von maximal 5 mg/kg/Tag (25-fache MRHD) keine Beeinträchtigung der Fertilität festgestellt worden.
  • +Bei Ratten und Kaninchen war Alprazolam bei Dosen von ≤10 mg/kg/Tag (50-fache MRHD) nicht teratogen oder embryozid. Erste Zeichen von Embryotoxizität zeigten sich bei wiederholter oraler Gabe von Dosen ≥2 mg/kg/Tag bei der Ratte und beim Kaninchen (10-fache MRHD). Bei Dosen von 30 mg/kg/Tag (150-fache MRHD) wurden sowohl bei Ratten als auch bei Kaninchen skeletale Missbildungen festgestellt. Eine Dosis von 100 mg/kg/Tag (500-fache MRHD) bei Ratten und 30 mg/kg/Tag bei Kaninchen war embryozid.
  • +In präklinischen Studien wurde gezeigt, dass Anästhetika und Sedativa die N-Methyl-D-Aspartat (NMDA)-Rezeptoren blockieren und/oder die Aktivität von GABA potenzieren und so den Zelltod von Neuronen im Gehirn fördern können. Erfolgt die Verabreichung während der Hauptentwicklungsphase des Gehirns, können daraus kognitive Langzeitdefizite und Verhaltensstörungen bei Jungtieren resultieren. Basierend auf Vergleichen unter präklinisch verwendeten Spezies wird vermutet, dass das Anfälligkeitsfenster des Gehirns für derartige Effekte beim Menschen mit einer Exposition vom dritten Schwangerschaftstrimester bis zum 1. Lebensjahr, möglicherweise sogar bis ca. zum 3. Lebensjahr, korreliert. Obwohl für Alprazolam nur beschränkte Informationen vorliegen, kann ein ähnlicher Effekt auftreten, da Alprazolam die Wirkung von GABA ebenfalls verstärkt. Die Relevanz dieser präklinischen Erkenntnisse für den Menschen ist nicht bekannt.
  • +
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Vor Licht geschützt und trocken bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +In der Originalverpackung, vor Licht und Feuchtigkeit geschützt und bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern.
  • +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Xanax: 43216 (Swissmedic)
  • -Xanax retard: 52866 (Swissmedic)
  • -Xanax SL: 62714 (Swissmedic)
  • +Xanax: 43216 (Swissmedic).
  • +Xanax retard: 52866 (Swissmedic).
  • -Xanax Tabletten 0.25 mg: 30, 100. (B)
  • -Xanax Tabletten 0.5 mg: 30, 100. (B)
  • -Xanax Tabletten 1 mg: 30, 100. (B)
  • -Xanax Tabletten 2 mg: 30, 100. (B)
  • -Xanax retard Tabletten 0,5 mg: 30, 100. (B)
  • -Xanax retard Tabletten 1 mg: 30, 100. (B)
  • -Xanax retard Tabletten 2 mg: 30, 100. (B)
  • -Xanax retard Tabletten 3 mg: 30, 100. (B)
  • -Xanax Sublingualtabletten 0.5 mg: 30, 100. (B)
  • -Xanax Sublingualtabletten 1 mg: 30, 100. (B)
  • +Xanax Tabletten 0.25 mg (mit Zierrille): 30, 100. (B)
  • +Xanax Tabletten 0.5 mg (mit Zierrille): 30, 100. (B)
  • +Xanax Tabletten 1 mg (mit Zierrille): 30, 100. (B)
  • +Xanax Tabletten 2 mg (mit Bruchrille, teilbar): 30, 100. (B)
  • +Xanax retard Retardtabletten 0.5 mg: 30, 100. (B)
  • +Xanax retard Retardtabletten 1 mg: 30, 100. (B)
  • +Xanax retard Retardtabletten 2 mg: 30, 100. (B)
  • +Xanax retard Retardtabletten 3 mg: 30, 100. (B)
  • -Pfizer AG, Zürich
  • +Viatris Pharma GmbH, 6312 Steinhausen.
  • -September 2014.
  • -LLD V004
  • +November 2024.
  • +[Version 102 D]
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