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Home - Fachinformation zu Taxotere 20 mg - Änderungen - 28.01.2026
1 Änderungen an Fachinfo Taxotere 20 mg
  • +Zusammensetzung
  • +Wirkstoffe
  • +Docetaxelum ut docetaxelum trihydricum.
  • +Hilfsstoffe
  • +Polysorbatum 80, ethanolum anhydricum (395 mg/ml).
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Durchstechflaschen mit Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zu 20 mg / 1 ml und 80 mg / 4 ml.
  • +Hilfsstoffe: 54 % (m/V) Polysorbat 80 und 39,5 % (m/V) absolutes Ethanol entsprechend 50 % (V/V) Polysorbat 80 und 50 % (V/V) absolutes Ethanol.
  • +Durchstechflasche zu 20 mg/1 ml: jede Flasche enthält 395 mg wasserfreies Ethanol.
  • +Durchstechflasche zu 80 mg/4 ml: jede Flasche enthält 1,58 g wasserfreies Ethanol.
  • +Das Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung ist hellgelb bis gelbbraun.
  • +Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
  • +Taxotere ist indiziert bei:
  • +Brustkrebs:
  • +in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid zur adjuvanten Therapie von Patienten mit operablem Brustkrebs mit Lymphknotenbefall.
  • +in Kombination mit Trastuzumab nach einer Behandlung mit Doxorubicin und Cyclophosphamid (AC→TH) oder Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab und Carboplatin (TCH) zur adjuvanten Therapie von Patienten mit operablem HER2-überexprimierendem Brustkrebs.
  • +in Kombination mit Doxorubicin zur Behandlung von lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs (First-Line-Chemotherapie).
  • +als Monotherapie zur Behandlung von lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs nach Versagen einer vorangegangenen Chemotherapie (Second-Line-Chemotherapie).
  • +in Kombination mit Trastuzumab zur Behandlung von metastasiertem Brustkrebs mit HER2-überexprimierenden Tumoren bei Patienten, die noch keine Chemotherapie gegen ihre metastasierte Erkrankung erhalten haben.
  • +in Kombination mit Capecitabin zur Behandlung von lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs nach Versagen einer vorangegangenen Chemotherapie mit Anthrazykline.
  • +Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom:
  • +in Kombination mit Cisplatin zur Behandlung von nicht resezierbarem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (First-Line-Chemotherapie).
  • +als Monotherapie zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom nach Versagen einer vorangegangenen Chemotherapie (Second-Line-Chemotherapie).
  • +Prostatakarzinom:
  • +In Kombination mit Prednison/Prednisolon zur Behandlung von Patienten mit hormonrefraktärem metastasiertem Prostatakarzinom.
  • +Magenkarzinom:
  • +In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Adenokarzinom des Magens, einschliesslich der gastroösophagealen Übergangszone bei Patienten, die sich einer Magenresektion unterzogen hatten oder nicht, und die keine vorhergehende Chemotherapie gegen den fortgeschrittenen Zustand ihrer Erkrankung erhalten haben.
  • +Plattenepithelkarzinom im HNO-Bereich:
  • +In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil zur neoadjuvanten Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom im HNO-Bereich.
  • +Dosierung/Anwendung
  • +Taxotere darf nur von Ärzten mit Erfahrung in zytostatischer Chemotherapie angewendet werden.
  • +Docetaxel muss als einstündige i.v.-Infusion alle 3 Wochen verabreicht werden (siehe Rubrik "Sonstige Hinweise" : Hinweise für die Handhabung).
  • +Prämedikation:
  • +Aufgrund des Risikos für Überempfindlichkeitsreaktionen müssen Patienten vor allem während der ersten und zweiten Docetaxel-Infusion streng überwacht werden (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Soweit dies nicht kontraindiziert ist, können durch eine Prämedikation mit einem oralen Kortikosteroid sowohl Häufigkeit und Schweregrad der Flüssigkeitsretention als auch der Schweregrad von Überempfindlichkeitsreaktionen reduziert werden.
  • +Brustkrebs, nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom, Magenkarzinom und Plattenepithelkarzinom im HNO-Bereich: Als Kortikosteroid kann z.B. Dexamethason in einer Dosierung von 16 mg pro Tag (z.B. 8 mg 2 x täglich) verabreicht werden, und zwar über 3 Tage ab dem Tag vor der Docetaxel-Infusion.
  • +Prostatakarzinom: Aufgrund der gleichzeitigen Einnahme von Prednison/Prednisolon beträgt die empfohlene Dosierung z.B. 8 mg Dexamethason p.o. jeweils 12, 3 und 1 Stunde(n) vor der Docetaxel-Infusion.
  • +Übliche Dosierung
  • +Brustkrebs:
  • +Adjuvante Therapie:
  • +Die empfohlene Docetaxel-Dosis beträgt 75 mg/m2, verabreicht eine Stunde nach 50 mg/m2 Doxorubicin und 500 mg/m2 Cyclophosphamid, alle 3 Wochen während 6 Zyklen.
  • +Für die adjuvante Therapie von Patienten mit operablem Brustkrebs mit HER2-überexprimierenden Tumoren beträgt die empfohlene Docetaxel-Dosis:
  • +-AC→TH: 60 mg/m2 Doxorubicin (A) i.v. in Kombination mit 600 mg/m2 Cyclophosphamid (C) i.v. alle 3 Wochen während 4 Zyklen. 3 Wochen nach dem letzten AC-Zyklus werden am 1. Tag des 5. Zyklus 4 mg/kg Trastuzumab (H) verabreicht (als 90-minütige i.v.-Infusion), gefolgt von 2 mg/kg Trastuzumab (als 30-minütige i.v.-Infusion) wöchentlich ab dem 8. Tag des 5. Zyklus, und 100 mg/m2 Docetaxel (T) (als einstündige i.v.-Infusion) am 2. Tag des 5. Zyklus, und dann bei allen verbleibenden Zyklen alle 3 Wochen am 1. Zyklustag (insgesamt 4 Zyklen mit Docetaxel).
  • +-TCH: 75 mg/m2 Docetaxel (T) in Kombination mit Carboplatin (C) mit einer AUC von 6 mg/ml/min alle 3 Wochen. Trastuzumab (H) wird wöchentlich gemäss folgendem Schema verabreicht: am 1. Tag des 1. Zyklus 4 mg/kg Trastuzumab als Initialdosis, am 2. Tag gefolgt von 75 mg/m2 Docetaxel und Carboplatin mit einer AUC von 6 mg/ml/min, anschliessend jeweils am 8. und 15. Tag 2 mg/kg Trastuzumab. Ab dem 2. bis zum 6. Zyklus werden am 1. Tag 75 mg/m2 Docetaxel gefolgt von Carboplatin mit einer AUC von 6 mg/ml/min und 2 mg/kg Trastuzumab verabreicht. Dann folgen jeweils am 8. und 15. Tag 2 mg/kg Trastuzumab.
  • +Erstmals 3 Wochen nach dem letzten Chemotherapie-Zyklus und während 1 Jahr ab Datum der ersten Verabreichung werden alle 3 Wochen 6 mg/kg Trastuzumab (als 30-minütige i.v.-Infusion) verabreicht.
  • +Therapie bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs:
  • +Die empfohlene Docetaxel-Dosis beträgt 100 mg/m2 als Monotherapie und 75 mg/m2 als Kombinationstherapie mit 50 mg/m2 Doxorubicin alle 3 Wochen.
  • +In Kombination mit Trastuzumab beträgt die empfohlene Docetaxel-Dosis 100 mg/m2 alle 3 Wochen mit wöchentlicher Verabreichung von Trastuzumab. Die erste Docetaxel-Infusion wird am Tag nach der ersten Gabe von Trastuzumab verabreicht. Die folgenden Docetaxel-Behandlungen werden unmittelbar nach dem Abschluss der Trastuzumab-Infusion verabreicht, falls die vorangegangene Gabe von Trastuzumab gut vertragen wurde.
  • +In Kombination mit Capecitabin beträgt die empfohlene Docetaxel-Dosis 75 mg/m2 alle 3 Wochen. Capecitabin wird in einer Dosis von 1250 mg/m2 2 x täglich oral (innerhalb von 30 Minuten nach einer Mahlzeit) über 2 Wochen verabreicht, gefolgt von einer einwöchigen Therapiepause.
  • +Die Berechnung der Anzahl Filmtabletten Capecitabin erfolgt entsprechend der Fachinformation von Capecitabin.
  • +Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom:
  • +Bei Patienten, die nicht chemotherapeutisch vorbehandelt sind, beträgt die empfohlene Docetaxel-Dosis 75 mg/m2, gefolgt von 75 mg/m2 Cisplatin über 30–60 Minuten alle 3 Wochen. Die Patienten müssen eine Prämedikation mit Antiemetika und eine der Verabreichung von Cisplatin angemessene Hydratation erhalten. Nach Versagen einer platinhaltigen Chemotherapie wird eine Docetaxel-Dosis von 75 mg/m2 als Monotherapie alle 3 Wochen empfohlen.
  • +Prostatakarzinom:
  • +Die empfohlene Docetaxel-Dosis beträgt 75 mg/m2 alle 3 Wochen. Es werden kontinuierlich 2 x täglich 5 mg Prednison/Prednisolon oral verabreicht.
  • +Magenkarzinom:
  • +Die empfohlene Docetaxel-Dosis beträgt 75 mg/m2, gefolgt von 75 mg/m2 Cisplatin als 1- bis 3-stündige Infusion (beide nur am 1. Tag), gefolgt von 750 mg/m2 5-Fluorouracil pro Tag als Dauerinfusion über 5 Tage, beginnend nach Ende der Cisplatin-Infusion. Die Behandlung wird alle 3 Wochen wiederholt. Die Patienten müssen eine Prämedikation mit Antiemetika sowie eine der Verabreichung von Cisplatin angemessene Hydratation erhalten. Zur Verringerung des Hämatotoxizitätsrisikos sollte prophylaktisch G-CSF angewendet werden (siehe "Dosisanpassung während der Behandlung" ).
  • +Plattenepithelkarzinom im HNO-Bereich:
  • +Die Patienten müssen mit Antiemetika prämediziert werden sowie (vor und nach der Verabreichung von Cisplatin) eine angemessene Hydratation erhalten. Zur Abschwächung des Hämatotoxizitätsrisikos kann eine G-CSF-Prophylaxe erfolgen. Sämtliche Studienteilnehmende erhielten prophylaktisch Antibiotika.
  • +• Induktionschemotherapie gefolgt von Radiotherapie
  • +Die empfohlene Docetaxel-Dosis beträgt 75 mg/m², gefolgt von 75 mg/m² Cisplatin als 1-stündige Infusion (beide nur am 1. Tag), gefolgt von 750 mg/m² 5-Fluorouracil pro Tag als Dauerinfusion über 5 Tage, beginnend nach Ende der Cisplatin-Infusion. Diese Behandlung wird über 4 Zyklen alle 3 Wochen verabreicht. Nach der Chemotherapie sollten Patienten (wenn möglich) operiert werden und eine Radiotherapie erhalten.
  • +• Induktionschemotherapie gefolgt von Chemoradiotherapie
  • +Zur Induktionstherapie bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom im HNO-Bereich (technisch nicht resezierbar, geringe Wahrscheinlichkeit für chirurgische Heilung bzw. Organerhaltung) beträgt die empfohlene Docetaxel-Dosis 75 mg/m2 als einstündige i.v.-Infusion, gefolgt von 100 mg/m2 Cisplatin als 30-minütige bis 3-stündige i.v.-Infusion (beide nur am 1. Tag), gefolgt von 1000 mg/m2 5-Fluorouracil täglich als Dauerinfusion vom 1. bis 4. Tag. Dieses Schema wird in 3 Zyklen alle 3 Wochen verabreicht. Anschliessend an die Chemotherapie müssen Patienten eine Radiotherapie und gemäss Calvert-Formel dosiertes Carboplatin erhalten (Chemoradiotherapie). Informationen zur Dosisanpassung von Cisplatin und 5-Fluorouracil sind der Fachinformation für das jeweilige Präparat zu entnehmen.
  • +Dosisanpassung während der Behandlung:
  • +Docetaxel darf erst angewendet werden, wenn die Neutrophilenzahl ≥1500 Zellen/mm3 beträgt. Patienten, bei denen sich im vorhergehenden Zyklus Neutropenie und Fieber entwickelten, sollten in allen folgenden Zyklen G-CSF erhalten. Da schon im Laufe des 1. Zyklus eine Neutropenie auftreten kann, sollte G-CSF unter Berücksichtigung des Neutropenie-Risikos der Patienten und der aktuellen Empfehlungen gegeben werden.
  • +Docetaxel als Monotherapie oder in Kombination mit Doxorubicin /(Cyclophosphamid):
  • +Bei Patienten, die während der Behandlung mit Docetaxel (als Monotherapie oder in Kombination mit Doxorubicin /(Cyclophosphamid)) eine febrile Neutropenie, eine Neutropenie mit Neutrophilenzahl von <500 Zellen/mm3 über einen Zeitraum von mehr als einer Woche, schwerwiegende bzw. wiederholte Hautreaktionen oder schwerwiegende neurosensorische Symptome zeigen, muss die Docetaxel-Dosis von 100 auf 75 mg/m2 bzw. von 75 auf 60 mg/m2 reduziert werden. Bleiben diese Nebenwirkungen nach der Dosisreduktion auf 75 mg/m2 bestehen, muss die Dosis auf 60 mg/m2 reduziert werden. Bleiben die Nebenwirkungen auch bei 60 mg/m2 bestehen, muss die Behandlung abgebrochen werden.
  • +Im Falle einer zweiten Episode von febriler Neutropenie oder Infektion sollten die Patienten weiter prophylaktisch G-CSF erhalten, während die Docetaxel-Dosis von 100 auf 75 mg/m2 (bei AC→TH) zu reduzieren ist. Im Falle einer TCH-Therapie wird die Docetaxel-Dosis von 75 auf 60 mg/m2 herabgesetzt.
  • +Bei Patienten mit einer Stomatitis 3. oder 4. Grades sollte die Docetaxel-Dosis bei einer AC→TH-Therapie von 100 auf 75 mg/m2 und bei einer TCH-Therapie von 75 auf 60 mg/m2 herabgesetzt werden.
  • +In Kombination mit Cisplatin:
  • +Mit der Kombinationstherapie Docetaxel + Cisplatin behandelte Patienten, deren tiefste Thrombozytenzahl im vorherigen Behandlungszyklus bei <25'000 Zellen/mm3 lag, und bei denen eine febrile Neutropenie oder eine schwerwiegende nicht-hämatologische Toxizität auftrat, muss die Docetaxel-Dosis in den nachfolgenden Zyklen auf 65 mg/m2 verringert werden. Bezüglich der Cisplatin-Dosisanpassung siehe die entsprechende Fachinformation.
  • +In Kombination mit Capecitabin:
  • +Je nach Schweregrad der unerwünschten Wirkungen (Toxizitätskriterien 1–4 gemäss National Cancer Institute of Canada) werden für Docetaxel folgende Dosisanpassungen empfohlen (zur Dosisanpassung von Capecitabin siehe Fachinformation von Capecitabin).
  • +Auftreten einer Grad-1-Toxizität: Behandlung mit der Startdosis Docetaxel und ohne Unterbrechung fortsetzen.
  • +Erstes Auftreten einer Grad-2-Toxizität: Unterbrechung der Behandlung bis zur Rückbildung auf Grad 0–1. Dann Behandlung mit 100 % der Startdosis Docetaxel fortsetzen.
  • +Erstes Auftreten einer Grad-3-Toxizität oder zweites Auftreten derselben Grad-2-Toxizität: Unterbrechung der Behandlung bis zur Rückbildung auf Grad 0–1. Dann Behandlung mit 55 mg/m2 Docetaxel fortsetzen.
  • +Erstes Auftreten einer Grad-4-Toxizität, zweites Auftreten derselben Grad-3-Toxizität oder drittes Auftreten derselben Grad-2-Toxizität: Behandlung endgültig abbrechen.
  • +In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil:
  • +Um das Risiko einer komplizierten Neutropenie zu vermindern, sollte G-CSF verabreicht werden. Sollte es trotz Anwendung von G-CSF zu febriler Neutropenie, anhaltender Neutropenie oder einer neutropenischen Infektion kommen, muss die Docetaxel-Dosis von 75 auf 60 mg/m2 reduziert werden. Treten anschliessend Episoden komplizierter Neutropenie auf, muss die Docetaxel-Dosis von 60 auf 45 mg/m2 reduziert werden. Im Falle einer Grad-4-Thrombozytopenie muss die Docetaxel-Dosis von 75 auf 60 mg/m2 reduziert werden. Patienten sollten nicht mit weiteren Zyklen von Docetaxel behandelt werden, bis der Wert für die Neutrophilenzahl wieder bei >1500 Zellen/mm3 und die Thrombozytenzahl bei >100'000 Zellen/mm3 liegt. Bleibt diese Toxizität bestehen, muss die Behandlung abgebrochen werden.
  • +Empfohlene Dosisanpassungen im Falle von gastrointestinaler Toxizität bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil (5-FU) behandelt werden:
  • +Toxizität Dosisanpassung
  • +Diarrhoe Grad 3 1. Episode: Reduktion der 5-FU-Dosis um 20 %.2. Episode: Reduktion der
  • + Docetaxel-Dosis um 20 %.
  • +Diarrhoe Grad 4 1. Episode: Reduktion der Docetaxel- und der 5-FU-Dosis um 20 %.2. Episode:
  • + Abbruch der Therapie.
  • +Stomatitis Grad 3 1. Episode: Reduktion der 5-FU-Dosis um 20 %.2. Episode: Keine weitere Gabe
  • + von 5-FU in allen folgenden Zyklen.3. Episode: Reduktion der Docetaxel-Dosis
  • + um 20 %.
  • +Stomatitis Grad 4 1. Episode: Keine weitere Gabe von 5-FU in allen folgenden Zyklen.2. Episode:
  • + Reduktion der Docetaxel-Dosis um 20 %.
  • +
  • + 
  • +Bezüglich der Dosisanpassungen von Cisplatin und 5-FU siehe auch die entsprechenden Fachinformationen.
  • +Spezielle Dosierungsanweisungen
  • +Patienten mit Leberfunktionsstörungen
  • +Nach pharmakokinetischen Daten zu Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 beträgt die empfohlene Dosis bei Patienten, deren Transaminasenwerte (ALT und/oder AST) das 1,5-Fache des oberen Normwerts (ONW) und deren alkalische Phosphatasen das 2,5-Fache des ONW überschreiten, 75 mg/m2. Bei Patienten, deren Serumbilirubin über dem ONW liegt und/oder deren Transaminasenwerte (ALT und AST) mehr als das 3,5-Fache der ONW und deren alkalische Phosphatasen mehr als das 6-Fache des ONW betragen, darf eine Docetaxel-Monotherapie nur bei strengster Indikationsstellung in Betracht gezogen werden. Es liegen keine Daten für eine Kombinationsbehandlung mit Docetaxel bei Patienten mit Leberinsuffizienz vor. Bei schwerer Leberinsuffizienz ist Docetaxel kontraindiziert, da für diese Patientengruppe keine klinischen Daten vorliegen (siehe Rubriken "Pharmakokinetik" , "Kontraindikationen" sowie "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
  • +Für diese Patientengruppe liegen keine Daten vor.
  • +Ältere Patienten
  • +Anhand der in einem grossen Kollektiv erhobenen pharmakokinetischen Daten ergibt sich keine spezielle Notwendigkeit für Dosisanpassungen bei älteren Patienten. Aber weil unerwünschte Wirkungen häufiger auftreten, sollten ältere Patienten, die mit Taxotere in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil behandelt werden, sorgfältig überwacht werden (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Kinder und Jugendliche:
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Docetaxel in der Pädiatrie wurden nicht untersucht.
  • +Kontraindikationen
  • +Bekannte schwere Überempfindlichkeit gegenüber Taxoiden (Docetaxel) oder Polysorbat 80.
  • +Patienten mit einer Neutrophilenzahl von <1500 Zellen/mm3.
  • +Schwangerschaft, Stillzeit.
  • +Schwere Leberinsuffizienz.
  • +Werden andere Arzneimittel mit Docetaxel kombiniert, so sind die für diese Arzneimittel geltenden Kontraindikationen gleichermassen zu beachten.
  • +Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
  • +Zur Prävention von Flüssigkeitsretention und Überempfindlichkeitsreaktionen wird eine Prämedikation mit einem oralen Kortikosteroid empfohlen, soweit dies nicht kontraindiziert ist (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Überempfindlichkeitsreaktionen
  • +Wegen möglicher Überempfindlichkeitsreaktionen müssen die Patienten vor allem während der ersten und zweiten Infusion mit Docetaxel streng überwacht werden. Überempfindlichkeitsreaktionen können wenige Minuten nach Beginn einer Docetaxel-Infusion auftreten. Aus diesem Grund muss die medizinische Ausrüstung zur Behandlung von Hypotonie und Bronchospasmen bereitliegen.
  • +Überempfindlichkeitsreaktionen fielen gewöhnlich mild bis mittelschwer aus. Die am häufigsten berichteten Symptome waren Erythem, Ausschlag mit oder ohne Pruritus, Engegefühl in der Brust, Lumbalgien, Atemnot und Arzneimittelfieber oder Schüttelfrost.
  • +Geringfügige Symptome wie Hautrötung oder lokalisierte Hautreaktionen rechtfertigen keinen Therapieabbruch.
  • +Bei prämedizierten Patienten wurde über schwerwiegende unerwünschte Reaktionen berichtet, darunter ein generalisiertes Exanthem/Erythem, Hypotonie mit Blutdruckabfall um mehr als 20 mmHg, Bronchospasmus oder in sehr seltenen Fällen Anaphylaxie mit tödlichem Ausgang. Derartige Reaktionen erfordern das sofortige Absetzen von Docetaxel und die Einleitung einer symptomatischen Behandlung.
  • +Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen manifestierten sich bei 5,3 % der mit Docetaxel behandelten Patienten mit Prämedikation, und bei 22,4 % der Docetaxel-Patienten, die keine Prämedikation erhalten hatten. Diese Reaktionen bildeten sich nach Abbruch der Infusion und einer geeigneten Therapie zurück. Patienten, bei denen schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auftraten, sollten nicht erneut mit Docetaxel behandelt werden.
  • +Patienten, bei denen bereits eine Überempfindlichkeitsreaktion auf Paclitaxel aufgetreten ist, können eine potenziell tödliche Überempfindlichkeitsreaktion auf Docetaxel entwickeln.
  • +Hautreaktionen
  • +Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Docetaxel wurde über schwere unerwünschte Hautreaktionen (SCAR) wie Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)1 berichtet.
  • +Patienten müssen über Anzeichen und Symptome schwerer Hauterscheinungen informiert und engmaschig überwacht werden. Wenn SCAR beobachtet werden und Docetaxel als Ursache vermutet wird, muss die Behandlung mit Docetaxel abgebrochen werden.
  • +Flüssigkeitsretention: Bei Patienten, die mit Taxotere als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 behandelt worden waren, betrug die mittlere kumulative Dosis bei Abbruch der Behandlung mehr als 1000 mg/m2 und die mittlere Rückbildungsdauer der Flüssigkeitsretention 16,4 Wochen (Spanne von 0–42 Wochen). Eine mittelschwere bis schwere Flüssigkeitsretention tritt bei Patienten mit Prämedikation (mittlere kumulative Dosis: 818,9 mg/m2) im Vergleich zu Patienten ohne Prämedikation (mittlere kumulative Dosis: 489,7 mg/m2) verzögert auf. Bei einigen Patienten wurde sie jedoch bereits in den ersten Therapiezyklen beobachtet. Die Flüssigkeitsretention ging nicht mit akuten Episoden von Oligurie oder Hypotonie einher. Über ein Lungenödem aufgrund von Flüssigkeitsretention wurde nur selten berichtet. Patienten mit schwerer Flüssigkeitsretention wie Pleuritis, Perikarditis oder Aszites bedürfen einer besonderen Überwachung.
  • +Hämatologie: Neutropenie ist die häufigste unerwünschte Wirkung von Docetaxel. Das Blutbild sämtlicher mit Docetaxel behandelten Patienten muss streng überwacht werden. Patienten dürfen erst dann einen erneuten Docetaxel-Zyklus erhalten, wenn sich die Neutrophilenzahl auf ≥1500 Zellen pro mm3 erhöht hat. Angaben zur Dosisreduktion in anschliessenden Therapiezyklen und zu angemessenen symptomatischen Massnahmen finden sich unter der Rubrik "Dosierung/Anwendung" .
  • +Bei Patienten, die mit einer Kombinationstherapie aus Docetaxel, Cisplatin und 5-Fluorouracil (TCF) behandelt wurden, traten febrile Neutropenie und/oder eine neutropenische Infektion seltener auf, wenn prophylaktisch G-CSF verabreicht wurde.
  • +Bei der Gabe von Docetaxel in Kombination mit Krebstherapien, die bekanntermassen mit sekundären malignen Primärtumoren assoziiert sind, wurden sekundäre maligne Primärtumoren beobachtet. Sekundäre Primärtumoren wurden definiert als neuer Primärtumor bei einer Person, die in der Vergangenheit eine Krebserkrankung hatte. Sekundäre maligne Primärtumoren (insbesondere akute myeloische Leukämie [AML], myelodysplastisches Syndrom, Non-Hodgkin-Lymphom und Nierenkrebs) können mehrere Monate oder Jahre nach der Behandlung mit Docetaxel auftreten. Die Patienten müssen auf sekundäre maligne Primärtumoren hin überwacht werden.
  • +Nach einer mittleren Beobachtungsdauer von 83 Monaten trat bei 3 von 744 mit TAC behandelten Patienten (0,4 %) und bei 1 von 736 mit 5-FU/Doxorubicin/Cyclophosphamid behandelten Patienten (0,1 %) eine AML auf.
  • +Starke CYP3A4-Hemmer
  • +Die gleichzeitige Anwendung von Taxotere und starken CYP3A4-Hemmern wie Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin, Indinavir, Nefazodon, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Telithromycin und Voriconazol sollte vermieden werden.
  • +Ältere Patienten: Von den 221 Patienten, die im Rahmen der klinischen Magenkarzinomstudie mit Taxotere in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil (TCF) behandelt wurden, waren 54 Patienten 65 Jahre alt oder älter, 2 davon über 75 Jahre alt. Die Anzahl der ≥65-jährigen Patienten reichte in dieser Studie nicht aus, um festzustellen, ob sie anders reagieren als jüngere Patienten. Allerdings war die Häufigkeit schwerwiegender unerwünschter Wirkungen bei älteren Patienten höher als bei jüngeren Patienten. Folgende unerwünschte Wirkungen (aller Grade) traten bei ≥65-jährigen Patienten mindestens 10 % häufiger auf als bei jüngeren: Lethargie, Stomatitis, Diarrhoe, febrile Neutropenie und neutropenische Infektion. Ältere mit TCF behandelte Patienten sollten streng überwacht werden.
  • +Mit 5,5 % bzw. 6,6 % war der Anteil älterer Patienten bei AC→TH- bzw. TCH-Behandlungen zu niedrig, um Schlussfolgerungen über altersbedingte (<65-jährig vs. ≥65-jährig) unerwünschte Wirkungen ziehen zu können.
  • +Leberinsuffizienz: Bei mit 100 mg/m2 Docetaxel als Monotherapie behandelten Patienten, deren Transaminasenwerte (ALT und/oder AST) das 1,5-Fache des oberen Normwerts (ONW) und deren alkalische Phosphatasen das 2,5-Fache des ONW überschreiten, besteht ein erhöhtes Risiko für schwere unerwünschte Wirkungen wie toxizitätsbedingter Tod, einschliesslich Sepsis und gastrointestinaler Blutungen mit möglichem letalem Ausgang, febriler Neutropenie, Infektionen, Thrombozytopenie, Stomatitis und Asthenie. Daher wird für solche Patienten eine Dosis von 75 mg/m2 Docetaxel empfohlen. Bei Patienten, deren Serumbilirubin über dem ONW liegt, und/oder deren Transaminasenwerte (ALT und AST) mehr als das 3,5-Fache des ONW und deren alkalische Phosphatasen mehr als das 6-Fache des ONW betragen, sollte eine Docetaxel-Monotherapie nur bei strengster Indikationsstellung erfolgen. Vor jedem Behandlungszyklus muss ein vollständiger Leberfunktionstest durchgeführt werden.
  • +Es liegen keine Daten über eine Kombinationsbehandlung mit Docetaxel bei Patienten mit Leberinsuffizienz vor. Bei schwerer Leberinsuffizienz ist Docetaxel kontraindiziert (siehe Rubriken "Dosierung/Anwendung" und "Kontraindikationen" ).
  • +Der Ethanolgehalt in der Durchstechflasche von Taxotere ist bei der Verabreichung an Patienten mit Leberinsuffizienz zu beachten (siehe Rubrik "Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit" ).
  • +Nervensystem: Das Auftreten einer schweren peripheren Neurotoxizität erfordert eine Dosisreduktion (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ). Leichte bis mittelschwere neurosensorische Symptome sind gekennzeichnet durch Parästhesien, Dysästhesien oder Schmerzen, einschliesslich eines brennenden Gefühls. Neuromotorische Manifestationen äussern sich hauptsächlich durch Schwäche. Daten hinsichtlich der Rückbildung dieser Störungen liegen für 35,3 % der Patienten vor, bei denen sich infolge der Behandlung mit Taxotere als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 neurotoxische Manifestationen zeigten. Diese Reaktionen bildeten sich innerhalb von 3 Monaten spontan zurück. Nach der Verabreichung von Docetaxel wurden in seltenen Fällen Konvulsionen oder vorübergehende Bewusstlosigkeit beobachtet. Diese Reaktionen treten bisweilen während der Infusion des Arzneimittels auf.
  • +Reaktionen des Gastrointestinaltrakts
  • +Es werden Vorsichtsmassnahmen für neutropenische Patienten empfohlen, bei denen ein besonderes Risiko gastrointestinaler Komplikationen besteht. Es kann sich jederzeit eine Enterokolitis entwickeln und vom ersten Tag ihres Auftretens an zum Tode führen. Die Patienten sollten engmaschig überwacht werden im Hinblick auf frühe Anzeichen einer schweren gastrointestinalen Toxizität, wie z.B. frühzeitige abdominale Schmerzen und Empfindlichkeit, Fieber, Diarrhoe, mit oder ohne Neutropenie. Diese Symptome müssen beurteilt und schnell behandelt werden.
  • +Kardiotoxizität: Eine Herzinsuffizienz wurde bei Patientinnen beobachtet, die Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab erhielten, insbesondere nach einer Chemotherapie mit einem Anthrazyklin (Doxorubicin oder Epirubicin). Diese kann mittelschwer bis schwerwiegend sein und unter Umständen einen letalen Ausgang haben (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Ventrikuläre Arrhythmien, einschliesslich (mitunter tödliche) Tachykardien, wurden bei Patienten gemeldet, die mit Docetaxel in Kombination mit Therapien wie Doxorubicin, 5-Fluorouracil und/oder Cyclophosphamid behandelt wurden (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Es wird eine grundlegende kardiale Beurteilung empfohlen.
  • +Fordern Sie die Patienten auf, einen unregelmässigen und/oder beschleunigten Herzschlag, schwere Kurzatmigkeit, Vertigo und/oder Synkope mitzuteilen.
  • +Augenleiden: Bei Patienten, die mit Docetaxel und anderen Taxanen behandelt wurden, wurde von zystoiden Makulaödemen (ZMÖ) berichtet. Patienten, bei denen eine Veränderung der Sehkraft auftritt, sollten sich umgehend einer umfassenden ophthalmologischen Untersuchung unterziehen. Im Falle einer ZMÖ-Diagnose sollte die Behandlung mit Docetaxel abgebrochen und eine geeignetere Behandlung eingeleitet werden.
  • +Tumorlysesyndrom: Es wurde über Fälle von Tumorlysesyndrom im Zusammenhang mit Docetaxel berichtet (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ). Patienten mit erhöhtem Risiko für ein Tumorlysesyndrom (d.h. solche mit Niereninsuffizienz, Hyperurikämie oder grossem Tumor) sind engmaschig zu überwachen, um das Syndrom gegebenenfalls adäquat zu kontrollieren. Etwaige Dehydratation und Hyperurikämie sind vor Behandlungsbeginn zu korrigieren.
  • +Sonstiges
  • +Frauen müssen während der Behandlung mit Taxotere und bis 2 Monate nach Ende der Behandlung mit Taxotere wirksame Verhütungsmassnahmen ergreifen. Männer müssen während der Behandlung mit Taxotere und bis 4 Monate nach Ende der Behandlung mit Taxotere wirksame Verhütungsmassnahmen ergreifen (siehe Rubrik "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
  • +Hilfsstoffe
  • +Dieses Arzneimittel enthält 0,395 g bzw. 1,58 g Alkohol (Ethanol) pro Durchstechflasche. Die Menge, die in einer Infusion dieses Arzneimittels in der üblichen Dosierung (75 mg/m2) enthalten ist, entspricht weniger als 68 ml Bier oder 27 ml Wein. Bei Patienten, die eine Dosis von 100 mg/m2 enthalten, entspricht die Menge weniger als 90 ml Bier oder 36 ml Wein.
  • +Eine maximale Dosis von 100 mg/m2 dieses Arzneimittels, die einem 70 kg schweren Erwachsenen verabreicht wird, würde einer Exposition von 51 mg/kg Ethanol entsprechen und kann zu einem Anstieg der Blutalkoholkonzentration um etwa 8,3 mg / 100 ml führen.
  • +Zum Vergleich: Ein Erwachsener, der ein Glas Wein oder 500 ml Bier zu sich nimmt, weist eine Blutalkoholkonzentration von etwa 50 mg / 100 ml auf. Die gleichzeitige Verabreichung von Arzneimitteln, die beispielsweise Propylenglykol oder Ethanol enthalten, kann zu einer Akkumulation von Ethanol und zu unerwünschten Wirkungen führen, insbesondere bei Kleinkindern, deren Stoffwechselkapazität schwach oder unreif ist.
  • +Da dieses Arzneimittel in der Regel über mehrere Stunden langsam verabreicht wird, könnte sich die Wirkung des Alkohols ggf. reduzieren.
  • +Die Menge von Ethanol in Taxotere Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung kann für alkoholkranke Patienten, Kinder oder Patienten mit einem erhöhten Risiko sowie für Patienten, die an einer Lebererkrankung oder Epilepsie leiden, schädlich sein.
  • +Mögliche Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem sind zu berücksichtigen.
  • +Interaktionen
  • +In-vitro-Studien haben gezeigt, dass der Metabolismus von Docetaxel durch die gleichzeitige Gabe von Substanzen modifiziert werden kann, die CYP3A induzieren/hemmen (z.B. Ketoconazol, Erythromycin) oder durch dieses Isoenzym metabolisiert werden (z.B. Ciclosporin, das eine kompetitive Hemmung verursachen kann).
  • +Gleichzeitige Behandlung mit CYP3A4-Hemmern:
  • +Im Falle einer kombinierten Behandlung mit einem CYP3A4-Hemmer können die mit Docetaxel im Zusammenhang stehenden unerwünschten Wirkungen aufgrund des reduzierten Stoffwechsels verstärkt auftreten. Ist eine gleichzeitige Behandlung mit einem starken CYP3A4-Hemmer (Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin, Indinavir, Nefazodon, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Telithromycin und Voriconazol) unumgänglich, muss eine engmaschige klinische Überwachung erfolgen. Zudem wird eine Anpassung der Taxotere-Dosis bei der Behandlung mit einem starken CYP3A4-Hemmer empfohlen.
  • +In einer pharmakokinetischen Studie mit 7 Patienten führte die gleichzeitige Verabreichung von Docetaxel mit dem starken CYP3A4-Hemmer Ketoconazol zu einer signifikanten Verringerung der Docetaxel-Clearance um 49 %.
  • +Capecitabin: Eine Phase-I-Studie belegte, dass sich Capecitabin und Docetaxel in ihrer Pharmakokinetik nicht beeinflussen.
  • +Es sind keine weiteren klinischen Studien zur Untersuchung der Wechselwirkungen von Docetaxel mit anderen Arzneimitteln durchgeführt worden.
  • +Andere Interaktionen
  • +Die Plasmaproteinbindung von Docetaxel ist hoch (>95 %). In-vitro-Wechselwirkungsstudien mit stark plasmaproteingebundenen Substanzen (z.B. Erythromycin, Diphenhydramin, Propranolol, Propafenon, Phenytoin, Salicylate, Sulfamethoxazol und Natriumvalproat) zeigten keinen Einfluss auf die Plasmaproteinbindung von Docetaxel. Dexamethason wirkte sich nicht stärker auf die Plasmaproteinbindung von Docetaxel aus, und Docetaxel beeinflusste die Plasmaproteinbindung von Digitoxin nicht.
  • +Es gab keine Hinweise auf Wechselwirkungen zwischen Docetaxel und Cisplatin.
  • +Daten aus der Literatur und die Ergebnisse einer spezifischen pharmakokinetischen Interaktionsstudie liessen keinen Einfluss von Doxorubicin auf das pharmakokinetische Profil von Docetaxel erkennen.
  • +Es wurde kein Einfluss von Prednison auf die Pharmakokinetik von Docetaxel beobachtet.
  • +Bei Patienten, die gleichzeitig als Hemmer oder Substrate von Cytochrom P450 bekannte Proteasehemmer (z.B. Ritonavir) erhalten, muss Docetaxel mit Vorsicht verabreicht werden.
  • +Der Ethanolgehalt kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen.
  • +Schwangerschaft, Stillzeit
  • +Schwangerschaft
  • +Docetaxel ist in der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert. Es wurde gezeigt, dass Docetaxel über einen aneugenen Mechanismus genotoxisch ist. Es liegen keine Studien über die Anwendung von Docetaxel bei Schwangeren vor. Wie andere zytotoxisch wirkende Arzneimittel könnte auch Docetaxel bei Schwangeren zu fetalen Schädigungen führen; daher darf Docetaxel während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
  • +Frauen im gebärfähigen Alter, die Docetaxel erhalten, müssen eine Schwangerschaft unbedingt verhindern. Männer, die mit Taxotere behandelt werden, dürfen während der Behandlung mit Taxotere kein Kind zeugen und müssen bis 4 Monate nach Absetzen von Taxotere eine wirksame Verhütungsmethode anwenden. Sollte dennoch eine Schwangerschaft eintreten, ist der behandelnde Arzt umgehend zu informieren. Frauen müssen während der Behandlung mit Taxotere und bis 2 Monate nach Ende der Behandlung mit Taxotere eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.
  • +Stillzeit
  • +Docetaxel ist zwar eine lipophile Substanz, aber es ist nicht bekannt, ob es in die Muttermilch übergeht. Aufgrund der möglichen unerwünschten Wirkungen auf den Säugling darf während der Behandlung mit Docetaxel nicht gestillt werden.
  • +Fertilität
  • +In präklinischen Studien hatte Taxotere eine genotoxische Wirkung und kann die männliche Fertilität beeinträchtigen (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ). Männer, die mit Taxotere behandelt werden, sollten sich daher vor der Behandlung mit Taxotere über die Konservierung von Sperma beraten lassen.
  • +Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
  • +Die Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen wurden nicht untersucht.
  • +Taxotere kann einen ausgeprägten Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, haben. Angesichts seiner unerwünschten Wirkungen kann Docetaxel die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Die Patienten müssen daher vor den möglichen Folgen der unerwünschten Wirkungen der Docetaxel-Behandlung gewarnt werden. Ferner dürfen sie keine Fahrzeuge fahren oder Maschinen benutzen, wenn diese unerwünschten Wirkungen auftreten. Der Ethanolgehalt in der Durchstechflasche von Taxotere kann die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
  • +Unerwünschte Wirkungen
  • +Von den mit Docetaxel als Monotherapie behandelten Patienten erhielten 1312 Patienten 100 mg/m2 und 121 Patienten 75 mg/m2 Docetaxel. In Kombination mit Docetaxel (75 mg/m2) erhielten 258 Patienten Doxorubicin, 406 Cisplatin, 92 Trastuzumab, 255 Capecitabin, 332 Prednison/Prednisolon, 744 Doxorubicin/Cyclophosphamid, und 395 Cisplatin/5-Fluorouracil. 859 Patienten (Kopf und Hals) erhielten Cisplatin/5-Fluorouracil.
  • +Neutropenie ist die häufigste unerwünschte Wirkung von Docetaxel. Sie ist reversibel, und diese Toxizität ist nicht kumulativ. Die tiefste Neutrophilenzahl wird im Mittel nach 7 Tagen erreicht, aber dieser Zeitraum kann nach intensiver zytostatischer Vorbehandlung auch kürzer ausfallen. Die mittlere Dauer einer schweren Neutropenie (<500 Neutrophile/mm3) beträgt 7 Tage.
  • +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1'000), "sehr selten" (<1/10'000) und "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
  • +Sehr häufig: Infektionen (11–20 %; G3/4: 5–6 %, einschliesslich Sepsis und Pneumonie; mit tödlichem Ausgang: 2 %).
  • +In Kombination mit Trastuzumab:
  • +Sehr häufig: Nasopharyngitis (15 %).
  • +In Kombination mit Capecitabin:
  • +Häufig: orale Candidose, Infektionen der oberen Atemwege, Infektionen des Urogenitaltraktes, neutropenische Sepsis.
  • +<2 %: Infektionen der unteren Atemwege, Pharyngitis, Otitis media, Sepsis, Bronchopneumonie.
  • +Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
  • +Nicht bekannt: sekundäre maligne Primärtumoren (siehe "Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen" ).
  • +In Kombination mit Doxorubicin/Cyclophosphamid:
  • +Gelegentlich: akute myeloische Leukämie (AML), myelodysplastisches Syndrom.
  • +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • +Monotherapie:
  • +Sehr häufig: Neutropenie (81–97 %; G3/4: 54–76 %), Anämie (90–93 %; G3/4: 3,2–11 %), febrile Neutropenie (8–12 %), Thrombozytopenie (8–10 %; G3/4: 0,2–2 %).
  • +Häufig: Blutungen.
  • +Selten: Blutungen mit Thrombozytopenie G3/4.
  • +Sehr selten: disseminierte intravasale Gerinnung (DIG).
  • +In Kombination mit Capecitabin, Cisplatin/5FU oder AC→TH:
  • +Sehr häufig: Thrombozytopenie (26–38 %; G3/4: 1,2–7,7 %).
  • +Häufig: Abnahme der Prothrombinzeit.
  • +TCH:
  • +Sehr häufig: Leukozytopenie (83 %; G3/4: 48 %), Thrombozytopenie (63,2 %; G3/4: 5,4 %).
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Sehr häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen (3–26 %; G3/4: 1,4–5 %).
  • +Selten: anaphylaktischer Schock.
  • +Sehr selten: anaphylaktischer Schock mit Todesfolge bei Patienten, die eine Prämedikation erhielten.
  • +AC→TH oder TCH:
  • +Häufig: Rhinitis.
  • +In Kombination mit Capecitabin:
  • +Häufig: Rückenschmerzen 7 % (G>3/4: 1 %).
  • +In Kombination mit Trastuzumab:
  • +Sehr häufig: Rückenschmerzen 10 % (alle Grade).
  • +Einzelfälle: Überempfindlichkeitsreaktion.
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • +Sehr häufig: Anorexie (17–19 %; G3/4: 2 %).
  • +Einzelfälle: Hyponatriämie, Hypokaliämie, Hypomagnesiämie, Hypokalzämie.
  • +Nicht bekannt: Tumorlysesyndrom.
  • +In Kombination mit Doxorubicin/Cyclophosphamid:
  • +Sehr häufig: Gewichtszunahme oder -verlust (6,6–15 %; G3/4: 0,1–0,3 %).
  • +In Kombination mit Capecitabin:
  • +Sehr häufig: Hyperglykämie (58 %; G3/4: 6 %).
  • +Häufig: Dehydratation, Gewichtsverlust.
  • +In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil:
  • +Sehr häufig: Anorexie (15–45 %; G3/4: 0,6–10,4 %).
  • +Psychiatrische Erkrankungen
  • +In Kombination mit Trastuzumab:
  • +Sehr häufig: Schlaflosigkeit (11 %), Anorexie (AC→TH: 19 %; G3/4: 0,5 %; TCH: 21 %; G3/4: 0,5 %).
  • +In Kombination mit Capecitabin:
  • +Häufig: Depression.
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • +Sehr häufig: neurosensorische Störungen (24–50 %; G3: 1–4 %), neuromotorische Störungen (4–14 %; G3/4: bis 4 %).
  • +Häufig: Dysgeusie.
  • +In Kombination mit Doxorubicin/Cyclophosphamid:
  • +Häufig: neurokortikale und neurozerebrale Störungen.
  • +Gelegentlich: Synkope, Somnolenz.
  • +In Kombination mit Trastuzumab:
  • +Sehr häufig: Kopfschmerzen (21 %), Dysgeusie (14 %).
  • +In Kombination mit Capecitabin:
  • +Sehr häufig: Geschmacksveränderungen (18 %; G3/4: 1 %).
  • +Häufig: Vertigo, Benommenheit (ohne Vertigo), Kopfschmerzen, periphere Neuropathie, Schlaflosigkeit, Polyneuropathie.
  • +< 2 %: Parosmie, Sedierung, Ataxie, Migräne, Synkope, Neuralgie.
  • +AC→TH oder TCH:
  • +Sehr häufig: sensorische Neuropathie (30–45 %; G3/4: 0,6–1,9 %), Geschmacksveränderungen (27–30 %), Kopfschmerzen (15–16 %; G3/4: 0,3–0,6 %).
  • +Häufig: Vertigo, motorische Neuropathie.
  • +Augenerkrankungen
  • +Selten: Tränensekretion mit oder ohne Konjunktivitis, Tränengangobstruktion mit verstärkter Tränensekretion. Bei mit Docetaxel sowie mit anderen Taxanen behandelten Patienten wurde von zystoiden Makulaödemen (ZMÖ) berichtet.
  • +Sehr selten: reversible Sehstörungen (Lichtblitze, Skotome) während der Infusion in Verbindung mit Überempfindlichkeitsreaktionen.
  • +In Kombination mit Prednison/Prednisolon, Doxorubicin/Cyclophosphamid:
  • +Häufig: Tränensekretion, Konjunktivitis bei Doxorubicin/Cyclophosphamid.
  • +In Kombination mit Trastuzumab:
  • +Sehr häufig: Tränensekretion (21 %), Konjunktivitis (12 %).
  • +In Kombination mit Capecitabin:
  • +Sehr häufig: Tränensekretion (12 %).
  • +Häufig: Konjunktivitis, Augenreizung.
  • +In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil:
  • +Häufig: Konjunktivitis.
  • +AC→TH oder TCH:
  • +Sehr häufig: Tränensekretion (10–21 %; G3/4: 0,3 %).
  • +Häufig: Konjunktivitis.
  • +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
  • +Selten: Ototoxizität, Hörstörungen, Gehörverlust.
  • +In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil:
  • +Häufig: verändertes Hörvermögen.
  • +Herzerkrankungen
  • +Es wurde über Nebenwirkungen wie periphere Ödeme und weniger häufig Pleuritis, Perikarditis, Aszites und Gewichtszunahme berichtet. Periphere Ödeme zeigen sich normalerweise zuerst in den unteren Extremitäten, können sich dann weiter ausbreiten und zu einer Gewichtszunahme von 3 kg oder mehr führen. Häufigkeit und Schweregrad der Flüssigkeitsretention hängen von der insgesamt verabreichten Docetaxel-Dosis und der Prämedikation ab (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Insgesamt entwickelten 26 Patienten der TAC-Gruppe innerhalb des Studienzeitraums eine kongestive Herzinsuffizienz (CHF, Congestive Heart Failure), in der Mehrzahl der Fälle innerhalb der Nachbeobachtungszeit. Aufgrund von CHF-Ereignissen verstarben 2 Patienten der TAC-Gruppe und 4 Patienten der FAC-Gruppe.
  • +In der TAC-Gruppe besteht während des ersten Jahres ein höheres Risiko, eine CHF zu entwickeln.
  • +Sehr häufig: Ödeme (25–64 %; schwer: 1–7 %).
  • +Häufig: Herzrhythmusstörungen/Tachykardie, Hypotonie, Hypertonie.
  • +Gelegentlich: Herzinsuffizienz.
  • +Selten: Venöse Thromboembolien, Myokardinfarkt.
  • +In Kombination mit Doxorubicin, Capecitabin, Prednison/Prednisolon, Doxorubicin/Cyclophosphamid:
  • +Sehr häufig: Herzinsuffizienz (14 %; G3/4: 3 %; mit tödlichem Ausgang: 0,5 %) bei Doxorubicin; Vasodilatation (20 %; G3/4: 0,9 %) bei Doxorubicin/Cyclophosphamid.
  • +Häufig: Herzinsuffizienz bei Prednison/Prednisolon und Doxorubicin/Cyclophosphamid; Erythem, Thrombophlebitis bei Capecitabin.
  • +Gelegentlich: Phlebitis, Lymphödeme bei Doxorubicin/Cyclophosphamid.
  • +In Kombination mit Therapien wie Doxorubicin, 5-Fluorouracil und/oder Cyclophosphamid:
  • +Nicht bekannt: ventrikuläre Arrhythmien, einschliesslich Tachykardien, manchmal mit tödlichem Verlauf.
  • +In Kombination mit Trastuzumab:
  • +Sehr häufig: Lymphödeme (11 %).
  • +Häufig: symptomatische Herzinsuffizienz.
  • +AC→TH oder TCH:
  • +Häufig: linksventrikuläre Funktionsstörungen des Herzens, Palpitationen, Sinustachykardie, Hypotonie.
  • +Auf 3 Jahre beträgt die kumulierte Inzidenz aller symptomatischen Herzereignisse 2,36 % bzw. 1,16 % im AC→TH- bzw. TCH-Arm (gegenüber 0,52 % im Kontrollarm mit AC-T).
  • +Auf 3 Jahre beträgt die kumulierte Inzidenz von CHF-Ereignissen 3. oder 4. Grades 1,9 % bzw. 0,4 % im AC→TH- bzw. TCH-Arm (gegenüber 0,3 % im Kontrollarm mit AC-T).
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • +Sehr häufig: Atemnot (16 %; G3/4: 3 %).
  • +Selten: akutes Atemnotsyndrom, interstitielle Pneumonitis, interstitielle Lungenerkrankung, respiratorische Insuffizienz, Lungenfibrose, Pneumonie, Wiederaufflammen strahleninduzierter Reaktionen, bisweilen mit tödlichem Ausgang. Strahlenpneumonitis bei Patienten, die parallel eine Radiotherapie erhalten.
  • +In Kombination mit Trastuzumab:
  • +Sehr häufig: Epistaxis (18 %), pharyngolaryngeale Schmerzen (16 %), Husten (13 %), Rhinorrhö (12 %).
  • +In Kombination mit Capecitabin:
  • +Sehr häufig: Halsentzündung (11 %; G3/4: 2 %).
  • +Häufig: Husten, Epistaxis, Rhinorrhö, Thoraxschmerzen.
  • +AC→TH oder TCH:
  • +Häufig: Husten (3–6 %, G3/4: 0,2 %).
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Sehr häufig: Stomatitis (25–42 %; G3/4: 2–5 %), Diarrhoe (12–41 %; G3/4: 2–4 %), Übelkeit (30–41 %; G3/4: 3–4 %), Erbrechen (17–25 %; G3/4: 1–3 %).
  • +Häufig: Obstipation, Abdominalschmerzen, gastrointestinale Blutungen.
  • +Selten: Ileus, Darmobstruktion, Dehydratation als Folge gastrointestinaler Störungen (einschliesslich gastrointestinaler Perforation und Enterokolitis), Enterokolitis (einschliesslich Kolitis, ischämischer Kolitis und neutropener Enterokolitis), bisweilen mit tödlichem Verlauf.
  • +In Kombination mit Doxorubicin, Cisplatin, Doxorubicin/Cyclophosphamid:
  • +Sehr häufig: Erbrechen (43–53 %; G3/4: 4–8 %).
  • +In Kombination mit Trastuzumab:
  • +Sehr häufig: Obstipation (27 %), Dyspepsie (14 %), Abdominalschmerzen (12 %).
  • +In Kombination mit Capecitabin:
  • +Sehr häufig: Stomatitis (67 %; G3/4: 18 %).
  • +Häufig: Mundtrockenheit, Flatulenz, Mundschmerzen, Dysphagie.
  • +<2 %: Ileus, nekrotisierende Enterokolitis, Ösophagusulkus, hämorrhagische Diarrhoe, Hämorrhoiden.
  • +In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil:
  • +Sehr häufig: Diarrhoe (75 %; G3/4: 20 %), Übelkeit (72 %; G3/4: 15 %), Erbrechen (61 %; G3/4: 15 %), Stomatitis (59 %; G3/4: 21 %).
  • +Häufig: Ösophagitis, Dysphagie, Odynophagie.
  • +AC→TH oder TCH:
  • +Sehr häufig: Stomatitis/Pharyngitis (52–65 %; G3/4: 1,4–3 %), Erbrechen (39–55 %; G3/4: 3,0–6,4 %), Übelkeit (49–57 %; G3/4: 4,6–5,3 %), Diarrhoe (45–56 %; G3/4: 4,9–5,1 %); Obstipation (22–27 %; G3/4: 0,6–0,9 %), Dyspepsie (19–20 %; G3/4: 0,4–1,5 %), Abdominalschmerzen oder Konvulsionen (12–13 %; G3/4: 0,4–0,5 %).
  • +Leber- und Gallenerkrankungen
  • +Häufig: Anstieg des Bilirubins (G3/4), der alkalischen Phosphatasen und der Transaminasen AST und ALT.
  • +Sehr selten: Hepatitis, bisweilen mit tödlichem Ausgang, vor allem bei Patienten mit bestehenden Leberfunktionsstörungen.
  • +In Kombination mit Capecitabin:
  • +Sehr häufig: Erhöhung des Bilirubins (22 %; G3/4: 8 %), der AST (SGOT; 22 %; G3/4: 2 %), der ALT (SGPT; 19 %; G3/4: 1 %) und der alkalischen Phosphatasen (26 %).
  • +<2 %: Ikterus, Leberinsuffizienz, Coma hepaticum, Hepatotoxizität.
  • +AC→TH oder TCH:
  • +Sehr häufig: Erhöhung der ALT (53–54 %; G3/4: 1,8–2,4 %), der AST (38–43 %; G3/4: 0,8–1,0 %) und der alkalischen Phosphatasen (19–20 %; G3/4: 0,3 %).
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Sehr häufig: Alopezie (38–79 %), lokalisiertes Erythem (lokalisierte Ausschläge an Händen, Füssen, darunter Hand-Fuss-Syndrom, aber auch an Armen, Gesicht und Thorax) und Juckreiz (2,7–57 %; G3/4: 1–6 %), Nagelveränderungen, einschliesslich Hypo- oder Hyperpigmentierung, Nagelablösung, Nagelschmerzen (10–28 %; G3/4: 1–3 %). 73 % dieser Störungen waren leicht bis mittelschwer und innerhalb von 21 Tagen reversibel. Die Reaktionen erschienen im Allgemeinen 1 Woche nach Beginn der Infusionsbehandlung mit Docetaxel.
  • +Sehr selten: kutaner Lupus erythematodes, Erythema exsudativum multiforme, schwere Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, akute generalisierte exanthematische Pustulose und sklerodermieartige Reaktionen.
  • +Nicht bekannt: Es wurden Fälle einer permanenten Alopezie berichtet.
  • +In Kombination mit Prednison/Prednisolon:
  • +Häufig: Exanthem, Schuppung.
  • +In Kombination mit Trastuzumab:
  • +Sehr häufig: Exanthem (24 %).
  • +In Kombination mit Capecitabin:
  • +Sehr häufig: Hand-Fuss-Syndrom (63 %; G3/4: 24 %).
  • +Häufig: Erythem, Hauttrockenheit, Pigmentstörungen, Pruritus, Gesichtsödem.
  • +<2 %: atopische Dermatitis, Gesichtsrötung, Zellulitis, solare Keratose.
  • +In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil:
  • +Häufig: Hauttrockenheit.
  • +AC→TH oder TCH:
  • +Sehr häufig: Nagelveränderungen (23–40 %), Schuppung, Exanthem (23–26 %; G3/4: 0,4–1,3 %), Gesichtsrötung (18–22 %).
  • +Häufig: Hauttrockenheit.
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • +Sehr häufig: Myalgie (6–20 %; G3/4: bis 1 %).
  • +Häufig: Arthralgie.
  • +Nicht bekannt: Myositis.
  • +In Kombination mit Trastuzumab:
  • +Sehr häufig: Arthralgie (27 %).
  • +AC→TH oder TCH:
  • +Sehr häufig: Myalgie (33–51 %; G3/4: 1,4–4,9 %), Arthralgie (22–40 %; G3/4: 1,0–3,0 %).
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
  • +<2 %: Niereninsuffizienz.
  • +In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil:
  • +Sehr häufig: Harnretention (15 %).
  • +AC→TH oder TCH:
  • +Sehr häufig: Flüssigkeitsretention (51–52 %; G3/4: 1,4–1,5 %).
  • +Häufig: Erhöhung des Kreatininspiegels.
  • +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
  • +In Kombination mit Doxorubicin/Cyclophosphamid:
  • +Sehr häufig: Amenorrhö (58 %).
  • +AC→TH oder TCH:
  • +Sehr häufig: unregelmässige Menstruation (29 %; G3/4: 19,9 %), Flüssigkeitsretention (32 %; G3/4: 21,4 %).
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Sehr häufig: Asthenie/Müdigkeit (49–62 %; G3/4: 11–12 %), Schmerzen (11–17 %; G3/4: 1–3 %).
  • +Häufig: Reaktionen an der Injektionsstelle wie Hyperpigmentierung, Entzündung, Hautrötung oder Hauttrockenheit, Phlebitis oder Extravasat und Venenschwellung; Thoraxschmerzen ohne kardiale oder respiratorische Beteiligung.
  • +Selten: Wiederaufflammen strahleninduzierter Reaktionen (Radiation-Recall-Phänomen).
  • +Nicht bekannt: Recall-Reaktion an der Injektionsstelle.
  • +In Kombination mit Doxorubicin, Cisplatin, Capecitabin, Doxorubicin/Cyclophosphamid, Cisplatin und 5-Fluorouracil:
  • +Sehr häufig: Fieber (17–43 %; G3/4: ≤1 %), Gewichtszunahme (12,5 %).
  • +Häufig: Gewichtsverlust.
  • +In Kombination mit Trastuzumab:
  • +Sehr häufig: Fieber (29 %), grippeähnliches Syndrom (12 %), Thoraxschmerzen (11 %), Schüttelfrost (11 %).
  • +Häufig: Lethargie.
  • +In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil:
  • +Sehr häufig: Lethargie (56 %, G3/4: 19 %).
  • +AC→TH oder TCH:
  • +Sehr häufig: Müdigkeit (80–81 %; G3/4: 6,6–6,9 %), Fieber (7–11 %; G3/4: 0,3–0,4 %).
  • +Häufig: Knochenschmerzen (6,3–9,7 %; G3/4: 0,1–0,4 %), Schmerzen (5,4–8,1 %; G3/4: 0,4 %), Epistaxis (G3/4: 0,6 %), Reaktion an der Injektionsstelle (4,7–5,8 %; G3/4: 0,1–0,2 %), Mundtrockenheit (2,7–4 %), Zittern/Schüttelfrost (5,1–5,9 %).
  • +Sonstige persistierende Reaktionen
  • +Im Folgenden werden die häufigsten unerwünschten Ereignisse in der Studie TAX316 (siehe Rubrik "Eigenschaften/Wirkungen" ) beschrieben, die zu Anfang der Therapie eintraten und in der Nachbeobachtungszeit bei TAC-Patienten persistierten (mittlere Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren). Die meisten dieser persistierenden Ereignisse verschwanden in der Nachbeobachtungszeit.
  • +Persistierende Reaktionen bei Patienten, die Docetaxel
  • +in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid
  • +erhielten. (TAX316) Docetaxel 75 mg/m2 + Doxorubicin
  • +50 mg/m2 + Cyclophosphamid 500 mg/m2.
  • +Art des Ereignissesn = 744 Persistierend vom Am Ende des Nachbeob
  • + Behandlungs- bis zum achtungszeitraums
  • + Nachbeobachtungszeitr vorhanden: n (%)
  • + aum: n (%)
  • +Alopezie 687 (92,3) 29 (3,9)
  • +Asthenie 236 (31,7) 29 (3,9)
  • +Amenorrhö 202 (27,2) 121 (16,3)
  • +Lymphödem 11 (1,5) 6 (0,8)
  • +Peripheres Ödem 119 (16,0) 19 (2,6)
  • +Periphere sensorische Neuropathie 84 (11,3) 10 (1,3)
  • +
  • + 
  • +Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen
  • +Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
  • +Bei der Verabreichung von Docetaxel in Kombination mit anderen Krebstherapien, die bekanntermassen mit sekundären Primärtumoren assoziiert sind, wurden sekundäre maligne Primärtumoren Häufigkeit nicht bekannt beobachtet, darunter ein Non-Hodgkin-Lymphom und ein Nierentumor.
  • +Nach 10-jähriger Nachbeobachtungszeit in der Studie TAX316 trat bei 3 von 744 (0,4 %) Patienten, die Docetaxel mit Doxorubicin und Cyclophosphamid (TAC) erhielten, sowie bei 1 von 736 (0,1 %) Patienten, die Fluorouracil mit Doxorubicin und Cyclophosphamid erhielten, eine akute myeloische Leukämie (AML) auf. Ein TAC-Patient erlag der AML während der Nachbeobachtungszeit (mittlere Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren). Ein myelodysplastisches Syndrom trat in 2 von 744 Fällen (0,3 %) bei Patienten auf, die Docetaxel mit Doxorubicin und Cyclophosphamid erhielten, sowie bei 1 von 736 Patienten (0,1 %), die Fluorouracil mit Doxorubicin und Cyclophosphamid erhielten.
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Potenziell tödliche Überempfindlichkeitsreaktionen auf Docetaxel wurden bei Patienten gemeldet, bei denen es zuvor zu einer Überempfindlichkeitsreaktion auf Paclitaxel gekommen war.
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • +Es wurden Fälle eines Elektrolyt-Ungleichgewichts gemeldet. Ferner wurden Fälle von Hyponatriämie gemeldet, die hauptsächlich zusammen mit Dehydratation, Erbrechen oder Pneumonie auftraten. Es wurden Fälle von Hypokaliämie, Hypomagnesiämie und Hypokalzämie beobachtet, die im Allgemeinen mit gastrointestinalen Erkrankungen und insbesondere Diarrhoe einhergingen. Es wurde über Fälle von Tumorlysesyndrom mit nicht bekannter Häufigkeit berichtet, die zum Teil tödlich verliefen.
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Es wurden seltene Fälle von Enterokolitis, einschliesslich Kolitis, ischämischer Kolitis und neutropener Enterokolitis, mit potenziell tödlichem Ausgang und nicht bekannter Häufigkeit gemeldet.
  • +Zudem wurden seltene Fälle von Dehydratation nach gastrointestinalen Ereignissen wie Enterokolitis und gastrointestinaler Perforation gemeldet. Auch seltene Fälle von Ileus und Darmobstruktion wurden gemeldet.
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Die Recall-Reaktion an der Injektionsstelle ( "injection site recall reaction" ) ist ein Wiederauftreten von Hautreaktionen an einer fru
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