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Home - Fachinformation zu Ziagen - Änderungen - 27.01.2026
100 Änderungen an Fachinfo Ziagen
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Filmtablette (mit Bruchrille) zu 300 mg Abacavir (als Abacavirsulfat).
  • +Lösung zum Einnehmen zu 20 mg/ml Abacavir (als Abacavirsulfat).
  • -Vor Beginn der Behandlung mit Abacavir sollte unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit jeder HIV-infizierte Patient auf das Vorhandensein des HLA-B*5701-Allels hin untersucht werden. Patienten, bei denen bekannt ist, dass Sie das HLA-B*5701-Allel tragen, sollten Abacavir nicht anwenden, ausser, wenn basierend auf der Behandlungsgeschichte und den Ergebnissen der Resistenztestung keine andere Therapieoption für diese Patienten verfügbar ist (siehe Abschnitte «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Vor Beginn der Behandlung mit Abacavir sollte unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit jeder HIV-infizierte Patient auf das Vorhandensein des HLA-B*5701-Allels hin untersucht werden. Patienten, bei denen bekannt ist, dass Sie das HLA-B*5701-Allel tragen, sollten Abacavir nicht anwenden, ausser, wenn basierend auf der Behandlungsgeschichte und den Ergebnissen der Resistenztestung keine andere Therapieoption für diese Patienten verfügbar ist (siehe Abschnitte "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Alternativ können für Patienten, die nicht in der Lage sind, die Tabletten zu schlucken, die Tabletten zerkleinert und mit einer kleinen Menge an halbfester Nahrung oder Flüssigkeit vermischt werden, wobei das gesamte Gemisch unmittelbar danach eingenommen werden soll (siehe «Pharmakokinetik»).
  • -Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 25 kg Körpergewicht:
  • -Die empfohlene Dosis von Ziagen beträgt 600 mg Abacavir täglich. Diese Dosis kann entweder in Form von 300 mg (eine Tablette oder 15 ml Lösung zum Einnehmen) 2× täglich oder 600 mg (zwei Tabletten oder 30 ml Lösung zum Einnehmen) 1× täglich verabreicht werden.
  • +Alternativ können für Patienten, die nicht in der Lage sind, die Tabletten zu schlucken, die Tabletten zerkleinert und mit einer kleinen Menge an halbfester Nahrung oder Flüssigkeit vermischt werden, wobei das gesamte Gemisch unmittelbar danach eingenommen werden soll (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • +Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 25 kg Körpergewicht:
  • +Die empfohlene Dosis von Ziagen beträgt 600 mg Abacavir täglich. Diese Dosis kann entweder in Form von 300 mg (eine Tablette oder 15 ml Lösung zum Einnehmen) 2× täglich oder 600 mg (zwei Tabletten oder 30 ml Lösung zum Einnehmen) 1× täglich verabreicht werden.
  • -Abacavir wird hauptsächlich in der Leber metabolisiert. Die empfohlene Dosis bei Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion (Child-Pugh Grad 5-6) beträgt 2× täglich 150 mg. Um eine Dosisreduktion zu ermöglichen, sollte bei diesen Patienten Ziagen Lösung zum Einnehmen verabreicht werden. Ziagen ist bei Patienten mit mässig bis schwer eingeschränkter Leberfunktion kontraindiziert, da die Pharmakokinetik von Abacavir in diesen Patientengruppen bislang nicht untersucht worden ist (vgl. «Pharmakokinetik»).
  • +Abacavir wird hauptsächlich in der Leber metabolisiert. Die empfohlene Dosis bei Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion (Child-Pugh Grad 5-6) beträgt 2× täglich 150 mg. Um eine Dosisreduktion zu ermöglichen, sollte bei diesen Patienten Ziagen Lösung zum Einnehmen verabreicht werden. Ziagen ist bei Patienten mit mässig bis schwer eingeschränkter Leberfunktion kontraindiziert, da die Pharmakokinetik von Abacavir in diesen Patientengruppen bislang nicht untersucht worden ist (vgl. "Pharmakokinetik" ).
  • - Lösung zum Einnehmen:
  • -Kinder ab 3 Monaten bis <25 kg 8 mg/kg 2× täglich (maximale Dosis von 300 mg 2× täglich) oder 16 mg/kg 1× täglich (maximale Dosis von 600 mg 1× täglich)
  • + Lösung zum Einnehmen:
  • +Kinder ab 3 Monaten 8 mg/kg 2× täglich (maximale Dosis von 300 mg 2× täglich) oder16 mg/kg 1×
  • +bis <25 kg täglich (maximale Dosis von 600 mg 1× täglich)
  • + 
  • +
  • - Filmtabletten mit Bruchrille: 1× oder 2× täglich
  • -Gewicht (kg) 1× tägliche Dosierung 2× tägliche Dosierung Tagesdosis total
  • -Dosis morgens Dosis abends
  • -14-<20 1 Tablette (300 mg) ½ Tablette (150 mg) ½ Tablette (150 mg) 300 mg
  • -≥20-<25 1½ Tabletten (450 mg) ½ Tablette (150 mg) 1 Tablette (300 mg) 450 mg
  • + Filmtabletten mit
  • + Bruchrille: 1× oder
  • + 2× täglich
  • +Gewicht (kg) 1× tägliche Dosierun 2× tägliche Dosierun Tagesdosis total
  • + g g
  • +Dosis morgens Dosis abends
  • +14-<20 1 Tablette (300 mg) ½ Tablette (150 mg) ½ Tablette (150 mg) 300 mg
  • +≥20-<25 1½ Tabletten (450 ½ Tablette (150 mg) 1 Tablette (300 mg) 450 mg
  • + mg)
  • +
  • -Kindern unter 14 kg Körpergewicht sowie Kindern, die nicht fähig sind, Tabletten zu schlucken, sollte die Lösung zum Einnehmen verabreicht werden.
  • + 
  • +Kindern unter 14 kg Körpergewicht sowie Kindern, die nicht fähig sind, Tabletten zu schlucken, sollte die Lösung zum Einnehmen verabreicht werden.
  • -Die Daten zur Anwendung von Ziagen in dieser Altersgruppe sind sehr beschränkt (vgl. «Pharmakokinetik») und nicht ausreichend, um die Behandlung dieser Altersgruppe empfehlen zu können.
  • +Die Daten zur Anwendung von Ziagen in dieser Altersgruppe sind sehr beschränkt (vgl. "Pharmakokinetik" ) und nicht ausreichend, um die Behandlung dieser Altersgruppe empfehlen zu können.
  • -Hypersensitivität: (vgl. auch «Unerwünschte Wirkungen»)
  • +Hypersensitivität: (vgl. auch "Unerwünschte Wirkungen" )
  • -·Vor Einleitung einer Behandlung mit Abacavir sollte die Bestimmung des HLA-B*5701-Status nach Möglichkeit durchgeführt werden, ebenso vor der Wiederaufnahme einer Abacavir-Behandlung bei Patienten mit unbekanntem HLA-B*5701-Status, die Abacavir zuvor vertragen haben.
  • -·Ziagen ist kontraindiziert bei Trägern des HLA-B*5701-Allels oder bei Patienten, die unter der Behandlung mit einem anderen Abacavir-haltigen Arzneimittel (z.B. Kivexa, Trizivir, Triumeq) eine vermutete Abacavir HSR hatten, unabhängig vom HLA-B*5701-Status.
  • -·Jeder Patient ist anzuhalten, die Packungsbeilage von Ziagen durchzulesen. Die Patienten sind darauf hinzuweisen, dass sie die Warnhinweis-Karte der Packung entnehmen und diese jederzeit bei sich tragen sollten.
  • -·Bei allen mit Ziagen behandelten Patienten muss die klinische Diagnose einer vermuteten Hypersensitivitätsreaktion die Grundlage für die klinische Entscheidungsfindung bleiben.
  • -·Bei HSR-Verdacht muss Ziagen auch bei Patienten, die das HLA-B*5701-Allel nicht tragen, unverzüglich abgesetzt werden. Wird die Behandlung mit Ziagen nach Einsetzen einer Überempfindlichkeitsreaktion zu spät abgebrochen, kann dies zu einer lebensbedrohlichen Reaktion führen. Der klinische Zustand, einschliesslich der Werte der Leber-Aminotransferasen und des Bilirubins, muss überwacht werden.
  • -·Patienten, bei denen es zu einer Überempfindlichkeitsreaktion gekommen ist, sind anzuweisen, ihre restlichen Ziagen Tabletten zu entsorgen, um eine erneute Einnahme von Abacavir zu vermeiden.
  • -·Bei Wiederaufnahme der Behandlung mit Abacavir-haltigen Präparaten nach vorausgehendem Verdacht auf eine Abacavir HSR können die Symptome sich bereits innerhalb weniger Stunden erneut einstellen und zu einer lebensbedrohlichen Hypotonie und zum Tod führen.
  • -·Unabhängig vom HLA-B*5701-Status muss bei Patienten, die aus irgendeinem Grund eine Behandlung mit einem Abacavir-haltigen Präparat abgebrochen haben, bei Erwägung einer Wiederaufnahme der Abacavir-Behandlung der Grund für den vorangegangenen Therapieabbruch festgestellt werden. Wenn eine HSR nicht ausgeschlossen werden kann, dürfen Ziagen bzw. andere Abacavir-haltige Arzneimittel (z.B. Kivexa, Trizivir, Triumeq) NIE WIEDER verabreicht werden.
  • -·Wenn dagegen eine frühere Hypersensitivitätsreaktion ausgeschlossen ist, kann die Behandlung mit Ziagen wiederaufgenommen werden. In seltenen Fällen kam es bei Patienten, die Abacavir nicht aufgrund von HSR-Symptomen abgesetzt hatten, innerhalb weniger Stunden nach Wiederaufnahme der Abacavir-Behandlung ebenfalls zu lebensbedrohlichen Reaktionen (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen»). Die Patienten müssen darauf hingewiesen werden, dass nach Wiederaufnahme einer Behandlung mit Ziagen oder einem anderen Abacavir-haltigen Arzneimittel (z.B. Kivexa, Trizivir, Triumeq) HSR auftreten können und dass eine erneute Behandlung mit Ziagen oder einem anderen Abacavir-haltigen Arzneimittel (z.B. Kivexa, Trizivir, Triumeq) nur dann erfolgen darf, wenn rasche medizinische Betreuung gewährleistet ist.
  • +-Vor Einleitung einer Behandlung mit Abacavir sollte die Bestimmung des HLA-B*5701-Status nach Möglichkeit durchgeführt werden, ebenso vor der Wiederaufnahme einer Abacavir-Behandlung bei Patienten mit unbekanntem HLA-B*5701-Status, die Abacavir zuvor vertragen haben.
  • +-Ziagen ist kontraindiziert bei Trägern des HLA-B*5701-Allels oder bei Patienten, die unter der Behandlung mit einem anderen Abacavir-haltigen Arzneimittel (z.B. Kivexa, Trizivir, Triumeq) eine vermutete Abacavir HSR hatten, unabhängig vom HLA-B*5701-Status.
  • +-Jeder Patient ist anzuhalten, die Packungsbeilage von Ziagen durchzulesen. Die Patienten sind darauf hinzuweisen, dass sie die Warnhinweis-Karte der Packung entnehmen und diese jederzeit bei sich tragen sollten.
  • +-Bei allen mit Ziagen behandelten Patienten muss die klinische Diagnose einer vermuteten Hypersensitivitätsreaktion die Grundlage für die klinische Entscheidungsfindung bleiben.
  • +-Bei HSR-Verdacht muss Ziagen auch bei Patienten, die das HLA-B*5701-Allel nicht tragen, unverzüglich abgesetzt werden. Wird die Behandlung mit Ziagen nach Einsetzen einer Überempfindlichkeitsreaktion zu spät abgebrochen, kann dies zu einer lebensbedrohlichen Reaktion führen. Der klinische Zustand, einschliesslich der Werte der Leber-Aminotransferasen und des Bilirubins, muss überwacht werden.
  • +-Patienten, bei denen es zu einer Überempfindlichkeitsreaktion gekommen ist, sind anzuweisen, ihre restlichen Ziagen Tabletten zu entsorgen, um eine erneute Einnahme von Abacavir zu vermeiden.
  • +-Bei Wiederaufnahme der Behandlung mit Abacavir-haltigen Präparaten nach vorausgehendem Verdacht auf eine Abacavir HSR können die Symptome sich bereits innerhalb weniger Stunden erneut einstellen und zu einer lebensbedrohlichen Hypotonie und zum Tod führen.
  • +-Unabhängig vom HLA-B*5701-Status muss bei Patienten, die aus irgendeinem Grund eine Behandlung mit einem Abacavir-haltigen Präparat abgebrochen haben, bei Erwägung einer Wiederaufnahme der Abacavir-Behandlung der Grund für den vorangegangenen Therapieabbruch festgestellt werden. Wenn eine HSR nicht ausgeschlossen werden kann, dürfen Ziagen bzw. andere Abacavir-haltige Arzneimittel (z.B. Kivexa, Trizivir, Triumeq) NIE WIEDER verabreicht werden.
  • +-Wenn dagegen eine frühere Hypersensitivitätsreaktion ausgeschlossen ist, kann die Behandlung mit Ziagen wiederaufgenommen werden. In seltenen Fällen kam es bei Patienten, die Abacavir nicht aufgrund von HSR-Symptomen abgesetzt hatten, innerhalb weniger Stunden nach Wiederaufnahme der Abacavir-Behandlung ebenfalls zu lebensbedrohlichen Reaktionen (siehe Abschnitt "Unerwünschte Wirkungen" ). Die Patienten müssen darauf hingewiesen werden, dass nach Wiederaufnahme einer Behandlung mit Ziagen oder einem anderen Abacavir-haltigen Arzneimittel (z.B. Kivexa, Trizivir, Triumeq) HSR auftreten können und dass eine erneute Behandlung mit Ziagen oder einem anderen Abacavir-haltigen Arzneimittel (z.B. Kivexa, Trizivir, Triumeq) nur dann erfolgen darf, wenn rasche medizinische Betreuung gewährleistet ist.
  • -Fast alle Abacavir HSR gehen mit Fieber und/oder Hautausschlag einher als Teil des Syndroms. Weitere Anzeichen und Symptome, die im Rahmen einer Abacavir HSR auftraten, waren unter anderem respiratorische und gastrointestinale Symptome, die dazu führen können, dass eine HSR als respiratorische Erkrankung (Pneumonie, Bronchitis, Pharyngitis) oder Gastroenteritis fehldiagnostiziert wird (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Die im Zusammenhang mit HSR auftretenden Symptome verschlechtern sich bei fortgesetzter Behandlung und können lebensbedrohlich werden. Nach dem Absetzen von Abacavir klingen die Symptome in der Regel ab.
  • +Fast alle Abacavir HSR gehen mit Fieber und/oder Hautausschlag einher als Teil des Syndroms. Weitere Anzeichen und Symptome, die im Rahmen einer Abacavir HSR auftraten, waren unter anderem respiratorische und gastrointestinale Symptome, die dazu führen können, dass eine HSR als respiratorische Erkrankung (Pneumonie, Bronchitis, Pharyngitis) oder Gastroenteritis fehldiagnostiziert wird (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Die im Zusammenhang mit HSR auftretenden Symptome verschlechtern sich bei fortgesetzter Behandlung und können lebensbedrohlich werden. Nach dem Absetzen von Abacavir klingen die Symptome in der Regel ab.
  • -Leberinsuffizienz: Bei Patienten mit leichter Einschränkung der Leberfunktion (Child Pugh Grad 5-6) ist eine Dosisreduktion auf 2× täglich 150 mg Abacavir erforderlich (vgl. «Pharmakokinetik» und «Dosierung/Anwendung»).
  • -Laktatazidose und Hepatomegalie: Im Zusammenhang mit der Anwendung von Nukleosidanaloga einschliesslich Ziagen wurde über Laktatazidose berichtet, die üblicherweise mit Hepatomegalie und Hepatosteatose assoziiert war. Frühsymptome (symptomatische Hyperlaktatämie) umfassen gutartige Verdauungsbeschwerden (Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen), unspezifisches Unwohlsein, Appetitverlust, Gewichtsverlust, respiratorische Symptome (beschleunigtes oder/und vertieftes Atmen) oder neurologische Symptome (einschliesslich motorischer Schwäche). Laktatazidose hat eine hohe Mortalitätsrate und kann mit Pankreatitis, Leberversagen, Nierenversagen oder motorischer Lähmung verbunden sein. Die Behandlung mit Nukleosidanaloga sollte bei symptomatischer Hyperlaktatämie und metabolischer Azidose/Laktatazidose (mit und ohne Hepatitis), progressiver Hepatomegalie oder rasch ansteigenden Transaminasespiegeln abgebrochen werden. Vorsicht ist geboten, wenn Nukleosidanaloga an Patienten (insbesondere übergewichtige Frauen) mit Hepatomegalie, Hepatitis oder bekannten Risikofaktoren für eine Lebererkrankung und eine Hepatosteatose (einschliesslich bestimmter Arzneimittel und Alkohol) verabreicht werden. Patienten mit gleichzeitiger Hepatitis C-Infektion, die mit Alpha-Interferon und Ribavirin behandelt werden, können ein besonderes Risiko haben. Patienten mit erhöhtem Risiko sollten engmaschig überwacht werden. Laktatazidose trat im Allgemeinen nach einigen bis mehreren Monaten Behandlung auf.
  • +Leberinsuffizienz: Bei Patienten mit leichter Einschränkung der Leberfunktion (Child Pugh Grad 5-6) ist eine Dosisreduktion auf 2× täglich 150 mg Abacavir erforderlich (vgl. "Pharmakokinetik" und "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Laktatazidose und Hepatomegalie: Im Zusammenhang mit der Anwendung von Nukleosidanaloga einschliesslich Ziagen wurde über Laktatazidose berichtet, die üblicherweise mit Hepatomegalie und Hepatosteatose assoziiert war. Frühsymptome (symptomatische Hyperlaktatämie) umfassen gutartige Verdauungsbeschwerden (Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen), unspezifisches Unwohlsein, Appetitverlust, Gewichtsverlust, respiratorische Symptome (beschleunigtes oder/und vertieftes Atmen) oder neurologische Symptome (einschliesslich motorischer Schwäche). Laktatazidose hat eine hohe Mortalitätsrate und kann mit Pankreatitis, Leberversagen, Nierenversagen oder motorischer Lähmung verbunden sein. Die Behandlung mit Nukleosidanaloga sollte bei symptomatischer Hyperlaktatämie und metabolischer Azidose/Laktatazidose (mit und ohne Hepatitis), progressiver Hepatomegalie oder rasch ansteigenden Transaminasespiegeln abgebrochen werden. Vorsicht ist geboten, wenn Nukleosidanaloga an Patienten (insbesondere übergewichtige Frauen) mit Hepatomegalie, Hepatitis oder bekannten Risikofaktoren für eine Lebererkrankung und eine Hepatosteatose (einschliesslich bestimmter Arzneimittel und Alkohol) verabreicht werden. Patienten mit gleichzeitiger Hepatitis C-Infektion, die mit Alpha-Interferon und Ribavirin behandelt werden, können ein besonderes Risiko haben. Patienten mit erhöhtem Risiko sollten engmaschig überwacht werden. Laktatazidose trat im Allgemeinen nach einigen bis mehreren Monaten Behandlung auf.
  • -Generalisierte motorische Schwäche: Eine generalisierte motorische Schwäche wurde sehr selten bei Patienten beobachtet, die eine kombinierte antiretrovirale Therapie einschliesslich Ziagen erhielten. Viele der Fälle, aber nicht alle, traten im Rahmen einer Laktatazidose auf. Diese motorische Schwäche kann klinisch ein Guillain-Barré Syndrom, inklusive Atemlähmung imitieren. Die Symptome können nach Beendigung der Therapie ggf. weiter bestehen bleiben bzw. sich weiter verschlechtern (vgl. auch «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Generalisierte motorische Schwäche: Eine generalisierte motorische Schwäche wurde sehr selten bei Patienten beobachtet, die eine kombinierte antiretrovirale Therapie einschliesslich Ziagen erhielten. Viele der Fälle, aber nicht alle, traten im Rahmen einer Laktatazidose auf. Diese motorische Schwäche kann klinisch ein Guillain-Barré Syndrom, inklusive Atemlähmung imitieren. Die Symptome können nach Beendigung der Therapie ggf. weiter bestehen bleiben bzw. sich weiter verschlechtern (vgl. auch "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Die gleichzeitige Verabreichung von Abacavir und Riociguat kann zu höheren Riociguat-Spiegeln und einem erhöhten Risiko einer Hypotonie führen (siehe Abschnitt «Interaktionen)».
  • +Die gleichzeitige Verabreichung von Abacavir und Riociguat kann zu höheren Riociguat-Spiegeln und einem erhöhten Risiko einer Hypotonie führen (siehe Abschnitt "Interaktionen)" .
  • -Ziagen Tabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. sie sind nahezu «natriumfrei».
  • -Ziagen Lösung zum Einnehmen enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d.h. sie ist nahezu «natriumfrei».
  • +Ziagen Tabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
  • +Ziagen Lösung zum Einnehmen enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d.h. sie ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Abacavir hat sich in vitro als Hemmer des MATE1 erwiesen; die Wahrscheinlichkeit, dass sich dies bei therapeutischer Wirkstoffexposition (bis 600 mg) auf die Plasmakonzentrationen von MATE1-Substraten auswirkt, ist jedoch gering.
  • +Abacavir hat sich in vitro als Hemmer des MATE1 erwiesen; die Wahrscheinlichkeit, dass sich dies bei therapeutischer Wirkstoffexposition (bis 600 mg) auf die Plasmakonzentrationen von MATE1-Substraten auswirkt, ist jedoch gering.
  • -Alkohol (Ethanol): Der Abacavir-Metabolismus wird durch Ethanol verändert, was zu einem Anstieg des AUC-Wertes von Abacavir um etwa 41% führt, wie in einer Studie, in der 600 mg Abacavir und 0,7 g/kg Alkohol gegeben wurde, gezeigt werden konnte. In Anbetracht des Sicherheitsprofiles von Abacavir werden diese Befunde jedoch als klinisch nicht signifikant angesehen. Abacavir hat keinen Einfluss auf die Metabolisierung von Ethanol.
  • -Methadon: In einer pharmakokinetischen Studie, in der 600 mg Abacavir 2× täglich zusammen mit Methadon verabreicht wurde, wurde eine Reduktion der Cmax von Abacavir um 35% und eine Verzögerung der tmax um 1 Stunde beobachtet. Die AUC blieb unverändert. Diese Änderung der pharmakokinetischen Parameter werden nicht als klinisch signifikant betrachtet. In dieser Studie erhöhte Abacavir die mittlere systemische Clearance von Methadon um 22%. Diese Änderung wird bei den meisten Patienten nicht als klinisch signifikant beurteilt, gelegentlich kann jedoch eine Neueinstellung nötig sein.
  • +Alkohol (Ethanol): Der Abacavir-Metabolismus wird durch Ethanol verändert, was zu einem Anstieg des AUC-Wertes von Abacavir um etwa 41% führt, wie in einer Studie, in der 600 mg Abacavir und 0,7 g/kg Alkohol gegeben wurde, gezeigt werden konnte. In Anbetracht des Sicherheitsprofiles von Abacavir werden diese Befunde jedoch als klinisch nicht signifikant angesehen. Abacavir hat keinen Einfluss auf die Metabolisierung von Ethanol.
  • +Methadon: In einer pharmakokinetischen Studie, in der 600 mg Abacavir 2× täglich zusammen mit Methadon verabreicht wurde, wurde eine Reduktion der Cmax von Abacavir um 35% und eine Verzögerung der tmax um 1 Stunde beobachtet. Die AUC blieb unverändert. Diese Änderung der pharmakokinetischen Parameter werden nicht als klinisch signifikant betrachtet. In dieser Studie erhöhte Abacavir die mittlere systemische Clearance von Methadon um 22%. Diese Änderung wird bei den meisten Patienten nicht als klinisch signifikant beurteilt, gelegentlich kann jedoch eine Neueinstellung nötig sein.
  • -Tipranavir/Ritonavir: Tipranavir/Ritonavir (250 mg/200 mg zweimal täglich) reduzierte die AUC und Cmax Plasmakonzentration von Abacavir um je 44%. Die klinische Relevanz dieser Interaktion ist nicht bekannt. Zur gemeinsamen Gabe von Abacavir und Tipranavir/Ritonavir kann keine Dosierungsempfehlung gegeben werden.
  • +Tipranavir/Ritonavir: Tipranavir/Ritonavir (250 mg/200 mg zweimal täglich) reduzierte die AUC und Cmax Plasmakonzentration von Abacavir um je 44%. Die klinische Relevanz dieser Interaktion ist nicht bekannt. Zur gemeinsamen Gabe von Abacavir und Tipranavir/Ritonavir kann keine Dosierungsempfehlung gegeben werden.
  • -Abacavir ist im Schwangerschaftsregister zur antiretroviralen Therapie bei mehr als 2000 Frauen während der Schwangerschaft und nach der Geburt untersucht worden. Verfügbare Humandaten aus dem Register zur antiretroviralen Therapie während der Schwangerschaft zeigen kein erhöhtes Risiko für schwere Geburtsdefekte unter Abacavir im Vergleich zur Hintergrundrate (vgl. «Klinische Erfahrung»). Jedoch liegen keine adäquaten und gut kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen vor. Tierstudien haben unerwünschte Effekte auf den Fötus gezeigt (vgl. «Präklinische Daten»). Deshalb sollte Ziagen während der Schwangerschaft nicht angewendet werden; es sei denn, es ist klar notwendig.
  • +Abacavir ist im Schwangerschaftsregister zur antiretroviralen Therapie bei mehr als 2000 Frauen während der Schwangerschaft und nach der Geburt untersucht worden. Verfügbare Humandaten aus dem Register zur antiretroviralen Therapie während der Schwangerschaft zeigen kein erhöhtes Risiko für schwere Geburtsdefekte unter Abacavir im Vergleich zur Hintergrundrate (vgl. "Klinische Erfahrung" ). Jedoch liegen keine adäquaten und gut kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen vor. Tierstudien haben unerwünschte Effekte auf den Fötus gezeigt (vgl. "Präklinische Daten" ). Deshalb sollte Ziagen während der Schwangerschaft nicht angewendet werden; es sei denn, es ist klar notwendig.
  • -Hypersensitivität (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»): Eine häufig unter der Behandlung mit Abacavir festgestellte unerwünschte Wirkung ist die Abacavir Hypersensitivitätsreaktion (HSR). Die Hypersensitivitätsreaktion ist durch das Auftreten von Symptomen charakterisiert, die auf eine Multiorganbeteiligung hinweisen. Die nachfolgend aufgelisteten Anzeichen und Symptome dieser Hypersensitivitätsreaktion wurden entweder in klinischen Studien oder im Rahmen der Pharmakovigilanz festgestellt. Anzeichen und Symptome, die bei mindestens 10% der Patienten mit Hypersensitivitätsreaktion aufgetreten sind, erscheinen fett gedruckt. Bei fast allen Patienten mit Hypersensitivitätsreaktionen traten Fieber und/oder Hautausschlag (gewöhnlich makulopapulös oder urtikariell) als Teil des Syndroms auf, jedoch traten Hypersensitivitätsreaktionen auch ohne Fieber oder Hautausschlag auf. Weitere Leitsymptome sind z.B. gastrointestinale, respiratorische oder konstitutionelle Beschwerden wie Lethargie und allgemeines Krankheitsgefühl. Haut: Hautausschlag (gewöhnlich makulopapulös oder urtikariell), sehr selten Erythema exsudativum multiforme. Magen-Darm-Trakt: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Geschwüre im Mund. Respirationstrakt: Atemnot, Husten, Halsschmerzen, akutes Atemnotsyndrom bei Erwachsenen (akutes Lungenversagen), respiratorische Insuffizienz. Sonstige: Fieber, Erschöpfung, allgemeines Krankheitsgefühl, Ödeme, Lymphadenopathie, Blutdruckabfall, Konjunktivitis, Anaphylaxie. Nervensystem/Psyche: Kopfschmerzen, Parästhesie. Hämatologische Parameter: Lymphopenie. Leber/Pankreas: Erhöhte Werte in den Leberfunktionstests, Leberinsuffizienz. Bewegungsapparat: Myalgie, selten Myolyse, Arthralgie, erhöhte Creatin-Phosphokinase-Werte. Urogenitaltrakt: Erhöhte Creatininwerte, Niereninsuffizienz. Die Wiederaufnahme einer Abacavir-Behandlung nach einer Abacavir HSR führt innerhalb weniger Stunden zum Wiederauftreten der Symptome. Das Wiederauftreten der Symptome verläuft in der Regel schwerwiegender als die Erstmanifestation und kann möglicherweise zu lebensbedrohlichem Blutdruckabfall und zum Tod führen. Gelegentlich traten entsprechende Reaktionen auch nach Wiederaufnahme einer Abacavir-Behandlung bei Patienten auf, die vor dem Absetzen von Abacavir lediglich eines der Leitsymptome einer Überempfindlichkeitsreaktion (siehe oben) gezeigt hatten. In vereinzelten Fällen traten solche Reaktionen auch bei Patienten auf, welche die vorausgehende Behandlung ohne vorausgehende Symptome einer Überempfindlichkeitsreaktion abgebrochen hatten (d.h. Patienten, die zuvor als Abacavir-tolerant eingestuft worden waren). Einzelheiten zum klinischen Management bei Verdacht auf Abacavir HSR sind dem Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» zu entnehmen.
  • +Hypersensitivität (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ):Eine häufig unter der
  • +Behandlung mit Abacavir festgestellte unerwünschte Wirkung ist die Abacavir
  • +Hypersensitivitätsreaktion (HSR). Die Hypersensitivitätsreaktion ist durch das Auftreten von
  • +Symptomen charakterisiert, die auf eine Multiorganbeteiligung hinweisen. Die nachfolgend
  • +aufgelisteten Anzeichen und Symptome dieser Hypersensitivitätsreaktion wurden entweder in
  • +klinischen Studien oder im Rahmen der Pharmakovigilanz festgestellt. Anzeichen und Symptome, die
  • +bei mindestens 10% der Patienten mit Hypersensitivitätsreaktion aufgetreten sind, erscheinen fett
  • +gedruckt.Bei fast allen Patienten mit Hypersensitivitätsreaktionen traten Fieber und/oder
  • +Hautausschlag (gewöhnlich makulopapulös oder urtikariell) als Teil des Syndroms auf, jedoch traten
  • +Hypersensitivitätsreaktionen auch ohne Fieber oder Hautausschlag auf.Weitere Leitsymptome sind z.B.
  • +gastrointestinale, respiratorische oder konstitutionelle Beschwerden wie Lethargie und allgemeines
  • +Krankheitsgefühl.Haut: Hautausschlag (gewöhnlich makulopapulös oder urtikariell), sehr selten
  • +Erythema exsudativum multiforme.Magen-Darm-Trakt: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen,
  • +Geschwüre im Mund.Respirationstrakt: Atemnot, Husten, Halsschmerzen, akutes Atemnotsyndrom bei
  • +Erwachsenen (akutes Lungenversagen), respiratorische Insuffizienz.Sonstige: Fieber, Erschöpfung,
  • +allgemeines Krankheitsgefühl, Ödeme, Lymphadenopathie, Blutdruckabfall, Konjunktivitis,
  • +Anaphylaxie.Nervensystem/Psyche: Kopfschmerzen, Parästhesie.Hämatologische Parameter:
  • +Lymphopenie.Leber/Pankreas: Erhöhte Werte in den Leberfunktionstests,
  • +Leberinsuffizienz.Bewegungsapparat: Myalgie, selten Myolyse, Arthralgie, erhöhte
  • +Creatin-Phosphokinase-Werte.Urogenitaltrakt: Erhöhte Creatininwerte, Niereninsuffizienz.Die
  • +Wiederaufnahme einer Abacavir-Behandlung nach einer Abacavir HSR führt innerhalb weniger Stunden
  • +zum Wiederauftreten der Symptome. Das Wiederauftreten der Symptome verläuft in der Regel
  • +schwerwiegender als die Erstmanifestation und kann möglicherweise zu lebensbedrohlichem
  • +Blutdruckabfall und zum Tod führen. Gelegentlich traten entsprechende Reaktionen auch nach
  • +Wiederaufnahme einer Abacavir-Behandlung bei Patienten auf, die vor dem Absetzen von Abacavir
  • +lediglich eines der Leitsymptome einer Überempfindlichkeitsreaktion (siehe oben) gezeigt hatten. In
  • +vereinzelten Fällen traten solche Reaktionen auch bei Patienten auf, welche die vorausgehende
  • +Behandlung ohne vorausgehende Symptome einer Überempfindlichkeitsreaktion abgebrochen hatten (d.h.
  • +Patienten, die zuvor als Abacavir-tolerant eingestuft worden waren).Einzelheiten zum klinischen
  • +Management bei Verdacht auf Abacavir HSR sind dem Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
  • +zu entnehmen.
  • + 
  • +
  • -Viele der unten aufgelisteten Nebenwirkungen treten häufig (Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Fieber, Lethargie, Hautausschlag) bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegenüber Abacavir auf. Daher müssen Patienten, bei denen eines oder mehrere dieser Symptome auftreten, sorgfältig auf das Vorhandensein einer Überempfindlichkeitsreaktion hin untersucht werden. Wenn Abacavir aufgrund solcher Symptome bei Patienten abgesetzt wurde und entschieden wird, ein Abacavir-haltiges Arzneimittel erneut einzusetzen, muss dies in einer Einrichtung geschehen, wo eine rasche medizinische Hilfe gewährleistet ist (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Sehr selten wurde über Fälle von Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom oder toxischer epidermaler Nekrolyse berichtet, bei denen eine Überempfindlichkeit gegenüber Abacavir nicht ausgeschlossen werden konnte. In solchen Fällen sollten Abacavir-haltige Arzneimittel für immer abgesetzt werden.
  • +Viele der unten aufgelisteten Nebenwirkungen treten häufig (Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Fieber, Lethargie, Hautausschlag) bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegenüber Abacavir auf. Daher müssen Patienten, bei denen eines oder mehrere dieser Symptome auftreten, sorgfältig auf das Vorhandensein einer Überempfindlichkeitsreaktion hin untersucht werden. Wenn Abacavir aufgrund solcher Symptome bei Patienten abgesetzt wurde und entschieden wird, ein Abacavir-haltiges Arzneimittel erneut einzusetzen, muss dies in einer Einrichtung geschehen, wo eine rasche medizinische Hilfe gewährleistet ist (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Sehr selten wurde über Fälle von Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom oder toxischer epidermaler Nekrolyse berichtet, bei denen eine Überempfindlichkeit gegenüber Abacavir nicht ausgeschlossen werden konnte. In solchen Fällen sollten Abacavir-haltige Arzneimittel für immer abgesetzt werden.
  • -Laktatazidose: Über das Auftreten von Laktatazidose, die in manchen Fällen tödlich verlief und die üblicherweise mit schwerer Hepatomegalie und Hepatosteatose assoziiert war, wurde im Zusammenhang mit der Gabe von Nukleosidanaloga berichtet (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Laktatazidose: Über das Auftreten von Laktatazidose, die in manchen Fällen tödlich verlief und die üblicherweise mit schwerer Hepatomegalie und Hepatosteatose assoziiert war, wurde im Zusammenhang mit der Gabe von Nukleosidanaloga berichtet (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Generalisierte motorische Schwäche: Sehr selten wurde unter Behandlung mit Abacavir eine generalisierte motorische Schwäche beobachtet, welche klinisch einem Krankheitsbild wie dem Guillain-Barré Syndrom ähnelte. Eine solche motorische Schwäche kann mit oder ohne Hyperlaktatämie einschliesslich respiratorischer Insuffizienz auftreten (vgl. auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Laktatazidose»).
  • +Generalisierte motorische Schwäche: Sehr selten wurde unter Behandlung mit Abacavir eine generalisierte motorische Schwäche beobachtet, welche klinisch einem Krankheitsbild wie dem Guillain-Barré Syndrom ähnelte. Eine solche motorische Schwäche kann mit oder ohne Hyperlaktatämie einschliesslich respiratorischer Insuffizienz auftreten (vgl. auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" sowie "Laktatazidose" ).
  • -Die Sicherheitsdatenbank zur Unterstützung der 1× täglichen Dosierung von Abacavir in pädiatrischen Patienten stammt aus der ARROW Studie (COL105677), in welcher 669 HIV-1 infizierte pädiatrische Patienten Abacavir und Lamivudin entweder 1× täglich oder 2× täglich erhielten (s. «Klinische Erfahrung»). Bei pädiatrischen Patienten, bei denen entweder 1× täglich oder 2× täglich dosiert wurde, wurden im Vergleich zu Erwachsenen keine zusätzlichen Nebenwirkungen identifiziert.
  • +Die Sicherheitsdatenbank zur Unterstützung der 1× täglichen Dosierung von Abacavir in pädiatrischen Patienten stammt aus der ARROW Studie (COL105677), in welcher 669 HIV-1 infizierte pädiatrische Patienten Abacavir und Lamivudin entweder 1× täglich oder 2× täglich erhielten (s. "Klinische Erfahrung" ). Bei pädiatrischen Patienten, bei denen entweder 1× täglich oder 2× täglich dosiert wurde, wurden im Vergleich zu Erwachsenen keine zusätzlichen Nebenwirkungen identifiziert.
  • -In klinischen Studien wurden Einzeldosen bis zu 1200 mg und Tagesdosen bis zu 1800 mg Abacavir an Patienten verabreicht. Es wurde über keine unerwarteten Wirkungen berichtet. Die Effekte höherer Dosen sind nicht bekannt.
  • +In klinischen Studien wurden Einzeldosen bis zu 1200 mg und Tagesdosen bis zu 1800 mg Abacavir an Patienten verabreicht. Es wurde über keine unerwarteten Wirkungen berichtet. Die Effekte höherer Dosen sind nicht bekannt.
  • -Im Falle einer Überdosierung ist der Patient auf Anzeichen einer Intoxikation (vgl. «Unerwünschte Wirkungen») zu beobachten und, wenn erforderlich, die notwendige unterstützende Therapie zu verabreichen. Es ist nicht bekannt, ob Abacavir durch Peritonealdialyse oder durch Hämodialyse entfernt werden kann.
  • +Im Falle einer Überdosierung ist der Patient auf Anzeichen einer Intoxikation (vgl. "Unerwünschte Wirkungen" ) zu beobachten und, wenn erforderlich, die notwendige unterstützende Therapie zu verabreichen. Es ist nicht bekannt, ob Abacavir durch Peritonealdialyse oder durch Hämodialyse entfernt werden kann.
  • -In einer Studie mit 20 HIV-infizierten Patienten unter einer Abacavir-Therapie mit einer Dosis von 300 mg 2× täglich, die vor der 24-stündigen Messphase lediglich eine 300 mg-Dosis eingenommen hatten, belief sich die intrazelluläre terminale Halbwertszeit von Carbovir-TP im Fliessgleichgewicht auf 20,6 Stunden (geometrischer Mittelwert) im Vergleich zu einer Plasmahalbwertszeit von Abacavir von 2,6 Stunden (geometrischer Mittelwert) in der gleichen Studie. Die pharmakokinetischen Eigenschaften im Steady State von Abacavir 600 mg 1× täglich vs. 300 mg 2× täglich wurde in einer Crossover Studie mit 27 HIV-infizierten Patienten untersucht. Die intrazelluläre Carbovir-TP Exposition in den peripheren mononukleären Blutzellen war höher unter 600 mg 1× täglich als unter 300 mg 2× täglich bezogen auf die AUC24,ss (32% höher), Cmax, 24,ss (99% höher) und Talspiegel (18% höher). Diese Daten unterstützen die einmal tägliche Gabe von Abacavir 600 mg zur Behandlung von HIV-infizierten Patienten. Ausserdem wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von Abacavir auch in einer klinischen Schlüsselstudie nachgewiesen (CNA30021, vgl. «Klinische Erfahrungen»).
  • +In einer Studie mit 20 HIV-infizierten Patienten unter einer Abacavir-Therapie mit einer Dosis von 300 mg 2× täglich, die vor der 24-stündigen Messphase lediglich eine 300 mg-Dosis eingenommen hatten, belief sich die intrazelluläre terminale Halbwertszeit von Carbovir-TP im Fliessgleichgewicht auf 20,6 Stunden (geometrischer Mittelwert) im Vergleich zu einer Plasmahalbwertszeit von Abacavir von 2,6 Stunden (geometrischer Mittelwert) in der gleichen Studie. Die pharmakokinetischen Eigenschaften im Steady State von Abacavir 600 mg 1× täglich vs. 300 mg 2× täglich wurde in einer Crossover Studie mit 27 HIV-infizierten Patienten untersucht. Die intrazelluläre Carbovir-TP Exposition in den peripheren mononukleären Blutzellen war höher unter 600 mg 1× täglich als unter 300 mg 2× täglich bezogen auf die AUC24,ss (32% höher), Cmax, 24,ss (99% höher) und Talspiegel (18% höher). Diese Daten unterstützen die einmal tägliche Gabe von Abacavir 600 mg zur Behandlung von HIV-infizierten Patienten. Ausserdem wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von Abacavir auch in einer klinischen Schlüsselstudie nachgewiesen (CNA30021, vgl. "Klinische Erfahrungen" ).
  • -Im Rahmen einer multizentrischen, doppelblinden, kontrollierten Studie (CNA30021) an 770 HIV-infizierten Erwachsenen ohne vorherige Therapie («Therapie-naiv») wurde ein Behandlungsplan mit einer einmal täglichen Abacavir-Gabe untersucht. Nach der Randomisierung erhielten die Patienten entweder Abacavir 600 mg 1× täglich oder 300 mg 2× täglich, beides in Kombination mit Lamivudin 300 mg 1× täglich und Efavirenz 600 mg 1× täglich. Eine Stratifizierung der Patienten erfolgte zu Studienbeginn (= Baseline) auf der Grundlage ihres HIV-1-RNA-Plasmaspiegels (≤100'000 Kopien/ml oder >100'000 Kopien/ml). Die Dauer der doppelblinden Behandlung belief sich auf mindestens 48 Wochen. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
  • +Im Rahmen einer multizentrischen, doppelblinden, kontrollierten Studie (CNA30021) an 770 HIV-infizierten Erwachsenen ohne vorherige Therapie ( "Therapie-naiv" ) wurde ein Behandlungsplan mit einer einmal täglichen Abacavir-Gabe untersucht. Nach der Randomisierung erhielten die Patienten entweder Abacavir 600 mg 1× täglich oder 300 mg 2× täglich, beides in Kombination mit Lamivudin 300 mg 1× täglich und Efavirenz 600 mg 1× täglich. Eine Stratifizierung der Patienten erfolgte zu Studienbeginn (= Baseline) auf der Grundlage ihres HIV-1-RNA-Plasmaspiegels (≤100'000 Kopien/ml oder >100'000 Kopien/ml). Die Dauer der doppelblinden Behandlung belief sich auf mindestens 48 Wochen. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
  • -Patientenkollektive ABC einmal täglich + 3TC + EFV (N= 384) ABC zweimal täglich + 3TC + EFV (N= 386)
  • -Untergruppe laut Baseline-RNA-Spiegel
  • -≤100'000 Kopien/ml 141/217 (65%) 145/217 (67%)
  • ->100'000 Kopien/ml 112/167 (67%) 116/169 (69%)
  • -Gesamtkollektiv 253/384 (66%) 261/386 (68%)
  • +Patientenkollektive ABC einmal täglich+ 3TC + ABC zweimal täglich+ 3TC +
  • + EFV(N= 384) EFV(N= 386)
  • +Untergruppe laut Baseline-RNA-S
  • +piegel
  • +≤100'000 Kopien/ml 141/217 (65%) 145/217 (67%)
  • +>100'000 Kopien/ml 112/167 (67%) 116/169 (69%)
  • +Gesamtkollektiv 253/384 (66%) 261/386 (68%)
  • + 
  • +
  • - 2× täglich n/N (%) 1× täglich n/N (%)
  • + 2× täglichn/N (%) 1× täglichn/N (%)
  • -Plasma HIV-1 RNA <80 K/ml 250/331 (76) 237/335 (71)
  • -Risiko Differenz (1× täglich vs 2× täglich) -4.8% (95% KI: -11.5%, +1.9%), p=0.16
  • +Plasma HIV-1 RNA <80 K/ml 250/331 (76) 237/335 (71)
  • +Risiko Differenz (1× täglich vs 2× -4.8% (95% KI: -11.5%, +1.9%),
  • +täglich) p=0.16
  • -Plasma HIV-1 RNA <80 K/ml 242/331 (73) 236/330 (72)
  • -Risiko Differenz (1× täglich vs 2× täglich) -1.6% (95% KI: -8.4%, +5.2%), p=0.65
  • +Plasma HIV-1 RNA <80 K/ml 242/331 (73) 236/330 (72)
  • +Risiko Differenz (1× täglich vs 2× -1.6% (95% KI: -8.4%, +5.2%), p=0.65
  • +täglich)
  • +
  • -Plasma HIV-1 RNA <80 K/ml 234/326 (72) 230/331 (69)
  • -Risiko Differenz (1× täglich vs 2× täglich) -2.3% (95% KI: -9.3%, +4.7%), p=0.52
  • +Plasma HIV-1 RNA <80 K/ml 234/326 (72) 230/331 (69)
  • +Risiko Differenz (1× täglich vs 2× -2.3% (95% KI: -9.3%, +4.7%), p=0.52
  • +täglich)
  • + 
  • +
  • -In der Studie CAL30001 erhielten 182 vorbehandelte Patienten mit virologischem Versagen randomisiert entweder die fixe Kombination aus Abacavir/Lamivudin (FDC) 1× täglich oder Abacavir 300 mg 2× täglich plus Lamivudin 300 mg 1× täglich, in beiden Fällen in Kombination mit Tenofovir und einem Proteasehemmer oder Nicht-nukleosidanalogen Reverse-Transkriptase-Hemmer, über 48 Wochen. Die Ergebnisse zeigen, dass auf Basis gleichartiger Reduktionen der HIV-1-RNA, gemessen anhand der durchschnittlichen Fläche unter der Kurve abzüglich dem Ausgangswert (AAUCMB, -1,65 log10 Kopien/ml vs. -1,83 log10 Kopien/ml, 95% KI -0,13; 0,38), die FDC-Gruppe der Gruppe mit Abacavir 2× täglich nicht unterlegen war. Der Anteil der Patienten mit HIV-1-RNA <50 Kopien/ml (50% vs. 47%) und <400 Kopien/ml (54% vs. 57%) war in den Gruppen vergleichbar (ITT-Population). Da jedoch nur mässig vorbehandelte Patienten in dieser Studie eingeschlossen wurden mit einem Ungleichgewicht bezüglich Viruslast zwischen den Studienarmen, sollten diese Ergebnisse mit Vorsicht interpretiert werden.
  • -In der Studie ESS30008 erhielten 260 Patienten, deren Erkrankung virologisch erstmals durch ein Behandlungsschema aus Abacavir 300 mg plus Lamivudin 150 mg, beide 2× täglich in Kombination mit einem Proteasehemmer oder Nicht-nukleosidanalogen Reverse-Transkriptase-Hemmer gegeben, unterdrückt wurde, über 48 Wochen randomisiert entweder das gleiche Behandlungsschema weiter oder wurden auf die Abacavir/Lamivudin-Kombination (FDC) plus einen Proteasehemmer oder Nicht-nukleosidanalogen Reverse-Transkriptase-Hemmer umgestellt. Die Resultate zeigen, dass, auf Basis des Verhältnisses an Patienten mit HIV-1-RNA <50 Kopien/ml (90% bzw. 85%, 90% KI -1,4; 12,2), die FDC-Gruppe ein ähnliches virologisches Ansprechen (Nicht-Unterlegenheit) wie die Gruppe mit Abacavir und Lamivudin zeigte.
  • +In der Studie CAL30001 erhielten 182 vorbehandelte Patienten mit virologischem Versagen randomisiert entweder die fixe Kombination aus Abacavir/Lamivudin (FDC) 1× täglich oder Abacavir 300 mg 2× täglich plus Lamivudin 300 mg 1× täglich, in beiden Fällen in Kombination mit Tenofovir und einem Proteasehemmer oder Nicht-nukleosidanalogen Reverse-Transkriptase-Hemmer, über 48 Wochen. Die Ergebnisse zeigen, dass auf Basis gleichartiger Reduktionen der HIV-1-RNA, gemessen anhand der durchschnittlichen Fläche unter der Kurve abzüglich dem Ausgangswert (AAUCMB, -1,65 log10 Kopien/ml vs. -1,83 log10 Kopien/ml, 95% KI -0,13; 0,38), die FDC-Gruppe der Gruppe mit Abacavir 2× täglich nicht unterlegen war. Der Anteil der Patienten mit HIV-1-RNA <50 Kopien/ml (50% vs. 47%) und <400 Kopien/ml (54% vs. 57%) war in den Gruppen vergleichbar (ITT-Population). Da jedoch nur mässig vorbehandelte Patienten in dieser Studie eingeschlossen wurden mit einem Ungleichgewicht bezüglich Viruslast zwischen den Studienarmen, sollten diese Ergebnisse mit Vorsicht interpretiert werden.
  • +In der Studie ESS30008 erhielten 260 Patienten, deren Erkrankung virologisch erstmals durch ein Behandlungsschema aus Abacavir 300 mg plus Lamivudin 150 mg, beide 2× täglich in Kombination mit einem Proteasehemmer oder Nicht-nukleosidanalogen Reverse-Transkriptase-Hemmer gegeben, unterdrückt wurde, über 48 Wochen randomisiert entweder das gleiche Behandlungsschema weiter oder wurden auf die Abacavir/Lamivudin-Kombination (FDC) plus einen Proteasehemmer oder Nicht-nukleosidanalogen Reverse-Transkriptase-Hemmer umgestellt. Die Resultate zeigen, dass, auf Basis des Verhältnisses an Patienten mit HIV-1-RNA <50 Kopien/ml (90% bzw. 85%, 90% KI -1,4; 12,2), die FDC-Gruppe ein ähnliches virologisches Ansprechen (Nicht-Unterlegenheit) wie die Gruppe mit Abacavir und Lamivudin zeigte.
  • -Beim AUC-Wert konnten keine Unterschiede zwischen der Tablette und der Lösung festgestellt werden. Bei einer Dosierung von 300 mg 2× täglich lag die mittlere Cmax im Steady-State nach Einnahme von Abacavir-Tabletten bei 3,00 μg/ml und die mittlere AUC über ein Dosisintervall von 12 Stunden bei 6,02 μg.h/ml (Tages-AUC von ungefähr 12,0 μg.h/ml). Der Cmax-Wert der Lösung für die orale Verabreichung ist geringfügig höher als für die Tablette. Nach der Einnahme von 2 Tabletten zu 300 mg (= 600 mg Einzeldosis) Abacavir wurde eine mittlere Abacavir-Cmax von ungefähr 4,26 μg/ml und eine mittlere AUC von 11,95 μg.h/ml erreicht.
  • +Beim AUC-Wert konnten keine Unterschiede zwischen der Tablette und der Lösung festgestellt werden. Bei einer Dosierung von 300 mg 2× täglich lag die mittlere Cmax im Steady-State nach Einnahme von Abacavir-Tabletten bei 3,00 μg/ml und die mittlere AUC über ein Dosisintervall von 12 Stunden bei 6,02 μg.h/ml (Tages-AUC von ungefähr 12,0 μg.h/ml). Der Cmax-Wert der Lösung für die orale Verabreichung ist geringfügig höher als für die Tablette. Nach der Einnahme von 2 Tabletten zu 300 mg (= 600 mg Einzeldosis) Abacavir wurde eine mittlere Abacavir-Cmax von ungefähr 4,26 μg/ml und eine mittlere AUC von 11,95 μg.h/ml erreicht.
  • -Studien bei HIV-infizierten Patienten zeigten eine gute Penetration von Abacavir in die Cerebrospinalflüssigkeit (CSF), wobei das Verhältnis CSF- zu Plasmakonzentration zwischen 30 und 44% lag. In einer Phase-I-Studie zur Pharmakokinetik wurde die Penetration von Abacavir in die Cerebrospinalflüssigkeit nach Verabreichung von 2× täglich 300 mg Abacavir untersucht. Die mittlere Konzentration an Abacavir, die in der Cerebrospinalflüssigkeit 1,5 Stunden nach Einnahme erreicht wurde, betrug 0,14 µg/ml. In einer weiteren pharmakokinetischen Studie mit 2× täglich 600 mg erhöhte sich die Konzentration von Abacavir in der Cerebrospinalflüssigkeit mit der Zeit von ca. 0,13 µg/ml 0,5-1 Stunde nach Einnahme auf ungefähr 0,74 µg/ml nach 3-4 Stunden. Auch wenn nach 4 Stunden möglicherweise keine Höchstkonzentrationen erreicht wurden, waren die erreichten Werte doch 9fach höher als die IC50 von Abacavir von 0,08 µg/ml oder 0,26 µM.
  • +Studien bei HIV-infizierten Patienten zeigten eine gute Penetration von Abacavir in die Cerebrospinalflüssigkeit (CSF), wobei das Verhältnis CSF- zu Plasmakonzentration zwischen 30 und 44% lag. In einer Phase-I-Studie zur Pharmakokinetik wurde die Penetration von Abacavir in die Cerebrospinalflüssigkeit nach Verabreichung von 2× täglich 300 mg Abacavir untersucht. Die mittlere Konzentration an Abacavir, die in der Cerebrospinalflüssigkeit 1,5 Stunden nach Einnahme erreicht wurde, betrug 0,14 µg/ml. In einer weiteren pharmakokinetischen Studie mit 2× täglich 600 mg erhöhte sich die Konzentration von Abacavir in der Cerebrospinalflüssigkeit mit der Zeit von ca. 0,13 µg/ml 0,5-1 Stunde nach Einnahme auf ungefähr 0,74 µg/ml nach 3-4 Stunden. Auch wenn nach 4 Stunden möglicherweise keine Höchstkonzentrationen erreicht wurden, waren die erreichten Werte doch 9fach höher als die IC50 von Abacavir von 0,08 µg/ml oder 0,26 µM.
  • -Die mittlere Halbwertszeit von Abacavir beträgt ca. 1,5 Stunden. Nach mehrfacher oraler Verabreichung von 300 mg Abacavir 2× täglich gibt es keine signifikante Arzneistoffakkumulierung. Die Ausscheidung von Abacavir erfolgt über hepatische Metabolisierung mit anschliessender Exkretion der Metaboliten vor allem in den Urin. Ca. 83% einer verabreichten Abacavir-Dosis werden in Form von Metaboliten und als unverändertes Abacavir mit dem Urin ausgeschieden, der Rest mit den Fäzes.
  • +Die mittlere Halbwertszeit von Abacavir beträgt ca. 1,5 Stunden. Nach mehrfacher oraler Verabreichung von 300 mg Abacavir 2× täglich gibt es keine signifikante Arzneistoffakkumulierung. Die Ausscheidung von Abacavir erfolgt über hepatische Metabolisierung mit anschliessender Exkretion der Metaboliten vor allem in den Urin. Ca. 83% einer verabreichten Abacavir-Dosis werden in Form von Metaboliten und als unverändertes Abacavir mit dem Urin ausgeschieden, der Rest mit den Fäzes.
  • -Die steady state pharmakokinetischen Eigenschaften von Abacavir wurden in einer Crossover-Studie mit 27 HIV-infizierten Patienten unter dem Dosisschema von 600 mg Abacavir 1× täglich im Vergleich zum Dosisschema von 300 mg Abacavir 2× täglich untersucht. Die intrazellulären Carbovir-TP Spiegel in peripheren mononukleären Blutzellen waren unter 600 mg Abacavir 1× täglich höher als unter 300 mg Abacavir 2× täglich. Die pharmakokinetischen Parameter sind in den untenstehenden Tabellen zusammengefasst:
  • - GLS Mean Ratio (90% Konfidenzintervalle)
  • -Intrazelluläre Carbovir-TP pharmakokinetische Parameter Behandlung B/Behandlung A (n:27/27) Frauen/Männer (n:9/18)
  • -AUC(0-24) 1.32 (1.07, 1.63) 2.09 (1.69, 2.58)
  • -Cmax 1.99 (1.61, 2.45) NA
  • -Cτ 1.18 (0.82, 1.71) 2.13 (1.36, 3.35)
  • -Cavg 1.32 (1.07, 1.63) 2.09 (1.69, 2.58)
  • +Die steady state pharmakokinetischen Eigenschaften von Abacavir wurden in einer Crossover-Studie mit 27 HIV-infizierten Patienten unter dem Dosisschema von 600 mg Abacavir 1× täglich im Vergleich zum Dosisschema von 300 mg Abacavir 2× täglich untersucht. Die intrazellulären Carbovir-TP Spiegel in peripheren mononukleären Blutzellen waren unter 600 mg Abacavir 1× täglich höher als unter 300 mg Abacavir 2× täglich. Die pharmakokinetischen Parameter sind in den untenstehenden Tabellen zusammengefasst:
  • + GLS Mean Ratio (90% Konfidenzinte
  • + rvalle)
  • +Intrazelluläre Carbovir-TPpharmakokinetisch Behandlung B/Behandlung Frauen/Männer(n:9/18
  • +e Parameter A(n:27/27) )
  • +AUC(0-24) 1.32 (1.07, 1.63) 2.09 (1.69, 2.58)
  • +Cmax 1.99 (1.61, 2.45) NA
  • + 1.18 (0.82, 1.71) 2.13 (1.36, 3.35)
  • +Cavg 1.32 (1.07, 1.63) 2.09 (1.69, 2.58)
  • + 
  • +
  • -Behandlung A: Abacavir 300 mg 2× täglich
  • -Behandlung B: Abacavir 600 mg 1× täglich
  • +Behandlung A: Abacavir 300 mg 2× täglich
  • +Behandlung B: Abacavir 600 mg 1× täglich
  • - GLS Mean Ratio (90% Konfidenzintervalle)
  • -Plasma Abacavir pharmakokinetische Parameter Behandlung B/Behandlung A (n:27/27) Frauen/Männer (n:9/18)
  • -AUC(0-24) 1.08 (1.02, 1.15) 1.60 (1.24, 2.05)
  • -Gewichtsadaptierte AUC(0-24) 1.08 (1.02, 1.15) 1.38 (1.05, 1.82)
  • -Cmax 2.09 (1.88, 2.32) NA
  • -Cτ 0.374 (0.283, 0.494) 1.84 (0.93, 3.64)
  • -Cavg 1.08 (1.02, 1.15) 1.60 (1.24, 2.05)
  • + GLS Mean Ratio (90% Konfidenzinterva
  • + lle)
  • +Plasma Abacavirpharmakokinetische Behandlung B/Behandlung A(n:27/27) Frauen/Männer(n:9/18
  • +Parameter )
  • +AUC(0-24) 1.08 (1.02, 1.15) 1.60 (1.24, 2.05)
  • +Gewichtsadaptierte AUC(0-24) 1.08 (1.02, 1.15) 1.38 (1.05, 1.82)
  • +Cmax 2.09 (1.88, 2.32) NA
  • + 0.374 (0.283, 0.494) 1.84 (0.93, 3.64)
  • +Cavg 1.08 (1.02, 1.15) 1.60 (1.24, 2.05)
  • + 
  • +
  • -Behandlung A: Abacavir 300 mg 2× täglich
  • -Behandlung B: Abacavir 600 mg 1× täglich
  • +Behandlung A: Abacavir 300 mg 2× täglich
  • +Behandlung B: Abacavir 600 mg 1× täglich
  • -Gastrointestinale Nebenwirkungen waren in dieser Studie unter dem Dosisschema 600 mg 1× täglich doppelt so häufig wie unter dem Dosisschema 300 mg 2× täglich.
  • +Gastrointestinale Nebenwirkungen waren in dieser Studie unter dem Dosisschema 600 mg 1× täglich doppelt so häufig wie unter dem Dosisschema 300 mg 2× täglich.
  • -Um eine Wirkstoffexposition innerhalb des therapeutischen Bereiches von Patienten ohne Leberfunktionsstörung zu erreichen, sollten Patienten mit leichter Einschränkung der Leberfunktion eine Dosis von 2× täglich 150 mg Abacavir erhalten. Die Pharmakokinetik von Abacavir wurde bei Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Leberfunktionseinschränkung nicht untersucht. Ziagen ist daher bei diesen Patientengruppen kontraindiziert.
  • +Um eine Wirkstoffexposition innerhalb des therapeutischen Bereiches von Patienten ohne Leberfunktionsstörung zu erreichen, sollten Patienten mit leichter Einschränkung der Leberfunktion eine Dosis von 2× täglich 150 mg Abacavir erhalten. Die Pharmakokinetik von Abacavir wurde bei Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Leberfunktionseinschränkung nicht untersucht. Ziagen ist daher bei diesen Patientengruppen kontraindiziert.
  • -Abacavir wird – wenn es an Kinder verabreicht wird – schnell und gut aus der oralen Lösung und der Tablettenformulierung absorbiert (tmax = 1 Stunde; Cmax = 3,4 µg/ml nach zweimal täglicher Gabe). Die Plasma Abacavir Exposition ist dieselbe für beide Formulierungen, wenn sie in der gleichen Dosierung verabreicht werden. Kinder, die Abacavir Tabletten gemäss dem empfohlenen Dosierungsregime erhalten, erreichen höhere Plasma Abacavir Expositionen als Kinder, die mit der oralen Lösung behandelt werden, da mit der Tablettenformulierung höhere mg/kg Dosen verabreicht werden.
  • +Abacavir wird – wenn es an Kinder verabreicht wird – schnell und gut aus der oralen Lösung und der Tablettenformulierung absorbiert (tmax = 1 Stunde; Cmax = 3,4 µg/ml nach zweimal täglicher Gabe). Die Plasma Abacavir Exposition ist dieselbe für beide Formulierungen, wenn sie in der gleichen Dosierung verabreicht werden. Kinder, die Abacavir Tabletten gemäss dem empfohlenen Dosierungsregime erhalten, erreichen höhere Plasma Abacavir Expositionen als Kinder, die mit der oralen Lösung behandelt werden, da mit der Tablettenformulierung höhere mg/kg Dosen verabreicht werden.
  • -Die Daten zur Sicherheit von Abacavir sind noch unzureichend, um die Anwendung von Ziagen bei Säuglingen unter drei Monaten empfehlen zu können. Beschränkte Daten deuten darauf hin, dass eine Dosis von 2 mg/kg bei Neugeborenen unter 30 Tagen zu ähnlichen oder grösseren AUCs führt wie die Verabreichung einer Dosis von 8 mg/kg bei älteren Kindern.
  • +Die Daten zur Sicherheit von Abacavir sind noch unzureichend, um die Anwendung von Ziagen bei Säuglingen unter drei Monaten empfehlen zu können. Beschränkte Daten deuten darauf hin, dass eine Dosis von 2 mg/kg bei Neugeborenen unter 30 Tagen zu ähnlichen oder grösseren AUCs führt wie die Verabreichung einer Dosis von 8 mg/kg bei älteren Kindern.
  • -In einer Crossover-Studie bei 27 HIV-infizierten Patienten, in welcher die pharmakokinetischen Eigenschaften von Abacavir im Fliessgleichgewicht unter dem Dosisschema von 600 mg Abacavir 1× täglich im Vergleich zum Dosisschema von 300 mg Abacavir 2× täglich untersucht wurden, waren die intrazellulären Carbovir-TP-Spiegel und die Plasma Abacavir Exposition bei Frauen höher als bei Männern. Die Plasma Abacavir AUC(0-24) lag bei Frauen 60% und die gewichts-adaptierte AUC(0-24) 38% höher als bei Männern (vgl. «Intrazelluläre Pharmakokinetik»).
  • +In einer Crossover-Studie bei 27 HIV-infizierten Patienten, in welcher die pharmakokinetischen Eigenschaften von Abacavir im Fliessgleichgewicht unter dem Dosisschema von 600 mg Abacavir 1× täglich im Vergleich zum Dosisschema von 300 mg Abacavir 2× täglich untersucht wurden, waren die intrazellulären Carbovir-TP-Spiegel und die Plasma Abacavir Exposition bei Frauen höher als bei Männern. Die Plasma Abacavir AUC(0-24) lag bei Frauen 60% und die gewichts-adaptierte AUC(0-24) 38% höher als bei Männern (vgl. "Intrazelluläre Pharmakokinetik" ).
  • -Das Arzneimittel soll nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel soll nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Filmtabletten: Unter 30 °C und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Lösung zum Einnehmen: Nicht über 25 °C und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Filmtabletten: Unter 30 °C und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Lösung zum Einnehmen: Nicht über 25 °C und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Lösung zum Einnehmen (20 mg/ml): 240 ml (inkl. Dosierspritze mit Graduierung), A
  • +Lösung zum Einnehmen (20 mg/ml): 240 ml (inkl. Dosierspritze mit Graduierung), A
  • -ViiV Healthcare GmbH, 6340 Baar
  • +ViiV Healthcare GmbH, 6340 Baar
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