| 88 Änderungen an Fachinfo Dysport 500U |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung.
- +1 Durchstechflasche enthält: Complexus toxini botulinici A et haemagglutinini 300 U* bzw. 500 U* Dysport.
- +*) Eine Einheit (U) entspricht einer medianen letalen Dosis (LD50), wenn aufbereitete Dysport-Lösung Mäusen intraperitoneal injiziert wird.
- +s.c. / i.m.
-·Blepharospasmus, Spasmus hemifacialis und assoziierten fokalen Dystonien,
-·Torticollis spasticus,
-·fokaler Spastik der oberen Extremitäten bei Erwachsenen,
-·fokaler Spastik der unteren Extremitäten bei Erwachsenen,
-·fokaler Spastik der oberen Extremitäten bei Patienten ab 2 Jahren,
-·fokaler Spastik der unteren Extremitäten (siehe Rubriken «Dosierung/Anwendung» und «klinische Wirksamkeit») bei Patienten ab 2 Jahren,
-·axillarer Hyperhidrose.
- +-Blepharospasmus, Spasmus hemifacialis und assoziierten fokalen Dystonien,
- +-Torticollis spasticus,
- +fokaler Spastik der oberen Extremitäten bei Erwachsenen,
- +fokaler Spastik der unteren Extremitäten bei Erwachsenen,
- +fokaler Spastik der oberen Extremitäten bei Patienten ab 2 Jahren,
- +fokaler Spastik der unteren Extremitäten (siehe Rubriken "Dosierung/Anwendung" und "klinische Wirksamkeit" ) bei Patienten ab 2 Jahren,
- +axillarer Hyperhidrose.
-·60 U Dysport: Jeweils 10 U Dysport medial und 20 U Dysport lateral.
-·80 U Dysport: Jeweils 20 U Dysport medial und 20 U Dysport lateral.
-·Maximal 120 U Dysport: Jeweils 20 U Dysport medial und 40 U Dysport lateral.
- +-60 U Dysport: Jeweils 10 U Dysport medial und 20 U Dysport lateral.
- +-80 U Dysport: Jeweils 20 U Dysport medial und 20 U Dysport lateral.
- +-Maximal 120 U Dysport: Jeweils 20 U Dysport medial und 40 U Dysport lateral.
-Injizierte Muskeln Empfohlene Dosis Dysport (U)
-Flexor carpi radialis (FCR) 100-200
-Flexor carpi ulnaris (FCU) 100-200
-Flexor digitorum profundus (FDP) Flexor digitorum superficialis (FDS) Flexor pollicis longus Adductor pollicis 100-200 100-200 100-200 25-50
-Brachialis Brachioradialis Biceps brachii (BB) Pronator teres 200-400 100-200 200-400 100-200
-Triceps brachii (langer Kopf) Pectoralis major Subscapularis Latissimus dorsi 150-300 150-300 150-300 150-300
- +Injizierte Muskeln Empfohlene Dosis
- + Dysport (U)
- +Flexor carpi radialis (FCR) 100-200
- +Flexor carpi ulnaris (FCU) 100-200
- +Flexor digitorum profundus (FDP)Flexor digitorum superficialis (FDS)Flexor 100-200100-200100-20
- +pollicis longusAdductor pollicis 025-50
- +BrachialisBrachioradialisBiceps brachii (BB)Pronator teres 200-400100-200200-40
- + 0100-200
- +Triceps brachii (langer Kopf)Pectoralis majorSubscapularisLatissimus dorsi 150-300150-300150-30
- + 0150-300
- +
- +
-Muskel Empfohlene Dosis Dysport (U) Anzahl der Injektionsstellen pro Muskel
- +Muskel Empfohlene Dosis Dysport (U) Anzahl der Injektionsstellen pro Muskel
-Soleus 300-550 2-4
-Gastrocnemius
-medialer Kopf 100-450 1-3
-lateraler Kopf 100-450 1-3
-Tibialis posterior 100-250 1-3
-Flexor digitorum longus 50-200 1-2
-Flexor digitorum brevis 50-200 1-2
-Flexor hallucis longus 50-200 1-2
-Flexor hallucis brevis 50-100 1-2
- +Soleus 300-550 2-4
- +Gastrocnemius
- +medialer Kopf 100-450 1-3
- +lateraler Kopf 100-450 1-3
- +Tibialis posterior 100-250 1-3
- +Flexor digitorum longus 50-200 1-2
- +Flexor digitorum brevis 50-200 1-2
- +Flexor hallucis longus 50-200 1-2
- +Flexor hallucis brevis 50-100 1-2
-Rectus femoris 100-400 1-3
-Ischiocrurale Muskeln 100-400 1-3
-Adductor magnus 100-300 1-3
-Gracilis 100-200 1-3
-Gluteus maximus 100-400 1-2
- +Rectus femoris 100-400 1-3
- +Ischiocrurale Muskeln 100-400 1-3
- +Adductor magnus 100-300 1-3
- +Gracilis 100-200 1-3
- +Gluteus maximus 100-400 1-2
- +
- +
-Fokale Spastik der oberen Extremitäten bei Patienten ab 2 Jahren
- +Fokale Spastik der oberen Extremitäten bei Patienten ab 2 Jahren
-Die maximale Gesamtdosis Dysport, die pro Behandlungssitzung verabreicht wird, darf 16 Einheiten/kg bzw. gesamt 640 Einheiten für unilaterale Injektionen nicht überschreiten, je nachdem was niedriger ist. Bei bilateralen Injektionen darf die maximale Gesamtdosis 21 Einheiten/kg bzw. insgesamt 840 Einheiten pro Behandlungssitzung nicht überschreiten, je nachdem was niedriger ist.
-Die verabreichte Gesamtdosis sollte zwischen den betroffenen spastischen Muskeln der oberen Extremitäten aufgeteilt werden. An einer einzelnen Injektionsstelle sollten nicht mehr als 0,5 ml Dysport verabreicht werden. Bei gleichzeitiger Behandlung der oberen und unteren Extremität müssen spezielle Dosierungshinweise beachtet werden (siehe «Gleichzeitige Behandlung einer fokalen Spastik der oberen Extremität und einer dynamischen Spitzfussstellung infolge Spastizität bei Kindern ab 2 Jahren»).
- +Die maximale Gesamtdosis Dysport, die pro Behandlungssitzung verabreicht wird, darf 16 Einheiten/kg bzw. gesamt 640 Einheiten für unilaterale Injektionen nicht überschreiten, je nachdem was niedriger ist. Bei bilateralen Injektionen darf die maximale Gesamtdosis 21 Einheiten/kg bzw. insgesamt 840 Einheiten pro Behandlungssitzung nicht überschreiten, je nachdem was niedriger ist.
- +Die verabreichte Gesamtdosis sollte zwischen den betroffenen spastischen Muskeln der oberen Extremitäten aufgeteilt werden. An einer einzelnen Injektionsstelle sollten nicht mehr als 0,5 ml Dysport verabreicht werden. Bei gleichzeitiger Behandlung der oberen und unteren Extremität müssen spezielle Dosierungshinweise beachtet werden (siehe "Gleichzeitige Behandlung einer fokalen Spastik der oberen Extremität und einer dynamischen Spitzfussstellung infolge Spastizität bei Kindern ab 2 Jahren" ).
-Muskel Empfohlener Dosisbereich pro Muskel pro obere Extremität (Einheiten/kg Körpergewicht) Anzahl der Injektionsstellen pro Muskel
-Brachialis 3 - 6 Bis zu 2
-Brachioradialis 1,5 - 3 1
-Biceps brachii 3 - 6 Bis zu 2
-Pronator teres 1 - 2 1
-Pronator quadratus 0,5 - 1 1
-Flexor carpi radialis 2 - 4 Bis zu 2
-Flexor carpi ulnaris 1,5 - 3 1
-Flexor digitorum profundus 1 - 2 1
-Flexor digitorum superficialis 1,5 - 3 Bis zu 4
-Flexor pollicis brevis/ opponens pollicis 0,5 - 1 1
-Adductor pollicis 0,5 - 1 1
-Gesamtdosis Bis zu 16 Einheiten/kg bei einer oberen Extremität (maximal 21 Einheiten/kg bei bilateralen Injektionen in beide obere Extremitäten)
- +Muskel Empfohlener Dosisbereich pro Muskel pro obere Anzahl der Injektion
- + Extremität (Einheiten/kg Körpergewicht) sstellen pro Muskel
- +Brachialis 3 - 6 Bis zu 2
- +Brachioradialis 1,5 - 3 1
- +Biceps brachii 3 - 6 Bis zu 2
- +Pronator teres 1 - 2 1
- +Pronator quadratus 0,5 - 1 1
- +Flexor carpi radiali 2 - 4 Bis zu 2
- +s
- +Flexor carpi ulnaris 1,5 - 3 1
- +Flexor digitorum 1 - 2 1
- +profundus
- +Flexor digitorum 1,5 - 3 Bis zu 4
- +superficialis
- +Flexor pollicis 0,5 - 1 1
- +brevis/ opponens
- +pollicis
- +Adductor pollicis 0,5 - 1 1
- +Gesamtdosis Bis zu 16 Einheiten/kg bei einer oberen Extremität
- + (maximal 21 Einheiten/kg bei bilateralen Injektionen in
- + beide obere Extremitäten)
- +
- +
-Fokale Spastik der unteren Extremität (siehe Rubriken «Dosierung/Anwendung» und «klinische Wirksamkeit») bei Patienten ab 2 Jahren
- +Fokale Spastik der unteren Extremität (siehe Rubriken "Dosierung/Anwendung" und "klinische Wirksamkeit" ) bei Patienten ab 2 Jahren
-Die Dosierung bei der Erstbehandlung sowie bei nachfolgenden Behandlungen sollte individuell angepasst werden, abhängig von Grösse, Anzahl und Lage der beteiligten Muskeln, Schweregrad der Spastik, Vorhandensein von lokaler Muskelschwäche, Ansprechen des Patienten auf frühere Behandlungen und/oder Nebenwirkungen mit Botulinumtoxin in der Anamnese. Bei der Erstbehandlung sollte in Erwägung gezogen werden, mit der niedrigst möglichen Dosis anhand der untenstehenden Tabelle zu beginnen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Die maximale Gesamtdosis Dysport, die pro Behandlungssitzung verabreicht wird, darf 15 Einheiten/kg für unilaterale oder 30 Einheiten/kg für bilaterale Injektionen in die unteren Extremitäten nicht überschreiten. Die Maximaldosis pro Bein darf 500 Einheiten nicht überschreiten. Zusätzlich darf die Gesamtdosis Dysport pro Behandlungssitzung 1000 Einheiten oder 30 Einheiten/kg nicht überschreiten, je nachdem was niedriger ist. Die verabreichte Gesamtdosis sollte zwischen den betroffenen spastischen Muskeln der unteren Extremitäten aufgeteilt werden. Wenn möglich sollte die Dosis auf mehr als eine Injektionsstelle in den einzelnen Muskeln verteilt werden. An einer einzelnen Injektionsstelle sollten nicht mehr als 0,5 ml Dysport verabreicht werden. Die empfohlenen Dosierungen finden sich in der nachfolgenden Tabelle. Bei gleichzeitiger Behandlung der oberen und unteren Extremität müssen spezielle Dosierungshinweise beachtet werden (siehe unten «Gleichzeitige Behandlung einer fokalen Spastik der oberen Extremität und einer dynamischen Spitzfussstellung infolge Spastizität bei Patienten ab 2 Jahren»).
-Muskel Empfohlener Dosisbereich pro Muskel pro Bein (Einheiten/kg Körpergewicht) Anzahl der Injektionsstellen pro Muskel
-Gastrocnemius 5 bis 15 bis zu 4
-Soleus 4 bis 6 bis zu 2
-Tibialis posterior 3 bis 5 bis zu 2
-Gesamtdosis bis zu 15 Einheiten/kg/Bein
- +Die Dosierung bei der Erstbehandlung sowie bei nachfolgenden Behandlungen sollte individuell angepasst werden, abhängig von Grösse, Anzahl und Lage der beteiligten Muskeln, Schweregrad der Spastik, Vorhandensein von lokaler Muskelschwäche, Ansprechen des Patienten auf frühere Behandlungen und/oder Nebenwirkungen mit Botulinumtoxin in der Anamnese. Bei der Erstbehandlung sollte in Erwägung gezogen werden, mit der niedrigst möglichen Dosis anhand der untenstehenden Tabelle zu beginnen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Die maximale Gesamtdosis Dysport, die pro Behandlungssitzung verabreicht wird, darf 15 Einheiten/kg für unilaterale oder 30 Einheiten/kg für bilaterale Injektionen in die unteren Extremitäten nicht überschreiten. Die Maximaldosis pro Bein darf 500 Einheiten nicht überschreiten. Zusätzlich darf die Gesamtdosis Dysport pro Behandlungssitzung 1000 Einheiten oder 30 Einheiten/kg nicht überschreiten, je nachdem was niedriger ist. Die verabreichte Gesamtdosis sollte zwischen den betroffenen spastischen Muskeln der unteren Extremitäten aufgeteilt werden. Wenn möglich sollte die Dosis auf mehr als eine Injektionsstelle in den einzelnen Muskeln verteilt werden. An einer einzelnen Injektionsstelle sollten nicht mehr als 0,5 ml Dysport verabreicht werden. Die empfohlenen Dosierungen finden sich in der nachfolgenden Tabelle. Bei gleichzeitiger Behandlung der oberen und unteren Extremität müssen spezielle Dosierungshinweise beachtet werden (siehe unten "Gleichzeitige Behandlung einer fokalen Spastik der oberen Extremität und einer dynamischen Spitzfussstellung infolge Spastizität bei Patienten ab 2 Jahren" ).
- +Muskel Empfohlener Dosisbereich pro Muskel pro Bein Anzahl der Injektionsstellen
- + (Einheiten/kg Körpergewicht) pro Muskel
- +Gastrocnemius 5 bis 15 bis zu 4
- +Soleus 4 bis 6 bis zu 2
- +Tibialis posterior 3 bis 5 bis zu 2
- +Gesamtdosis bis zu 15 Einheiten/kg/Bein
- +
- +
-Die injizierte Dysport-Gesamtdosis darf pro Behandlungssitzung 30 Einheiten/kg (bzw. 1000 Einheiten, je nachdem was niedriger ist) nicht überschreiten.
- +Die injizierte Dysport-Gesamtdosis darf pro Behandlungssitzung 30 Einheiten/kg (bzw. 1000 Einheiten, je nachdem was niedriger ist) nicht überschreiten.
-Bei der Behandlung von Harninkontinenz infolge einer neurogenen Detrusorhyperaktivität wird Dysport in 0,9 %iger Natriumchlorid-Lösung rekonstituiert, um eine 15 ml-Lösung mit entweder 600 U oder 800 U zu erhalten.
- +Bei der Behandlung von Harninkontinenz infolge einer neurogenen Detrusorhyperaktivität wird Dysport in 0,9 %iger Natriumchlorid-Lösung rekonstituiert, um eine 15 ml-Lösung mit entweder 600 U oder 800 U zu erhalten.
-Eine klinische Verbesserung wird in der Regel innerhalb von 2 Wochen nach der Behandlung beobachtet. Eine erneute Behandlung mit Dysport sollte durchgeführt werden, wenn die Wirkung der vorherigen Injektion nachgelassen hat, jedoch nicht früher als 12 Wochen nach der letzten Injektion. Die mediane Zeit bis zur erneuten Behandlung bei mit Dysport behandelten Patienten lag zwischen 39 und 47 Wochen, obwohl eine längere Ansprechdauer auftreten kann, da mehr als 40 % der Patienten innerhalb von 48 Wochen keine erneute Behandlung erhalten hatten.
- +Eine klinische Verbesserung wird in der Regel innerhalb von 2 Wochen nach der Behandlung beobachtet. Eine erneute Behandlung mit Dysport sollte durchgeführt werden, wenn die Wirkung der vorherigen Injektion nachgelassen hat, jedoch nicht früher als 12 Wochen nach der letzten Injektion. Die mediane Zeit bis zur erneuten Behandlung bei mit Dysport behandelten Patienten lag zwischen 39 und 47 Wochen, obwohl eine längere Ansprechdauer auftreten kann, da mehr als 40 % der Patienten innerhalb von 48 Wochen keine erneute Behandlung erhalten hatten.
-Die empfohlene Dosierung und Häufigkeit der Anwendung von Dysport darf nicht überschritten werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Die empfohlene Dosierung und Häufigkeit der Anwendung von Dysport darf nicht überschritten werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Es wurden Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Toxinwirkung an vom Injektionsort entfernte Stellen berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Das Risiko für das Auftreten solcher Nebenwirkungen könnte reduziert werden, indem die minimal wirksame Dosis angewendet und die empfohlene Dosis nicht überschritten wird.
- +Es wurden Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Toxinwirkung an vom Injektionsort entfernte Stellen berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Das Risiko für das Auftreten solcher Nebenwirkungen könnte reduziert werden, indem die minimal wirksame Dosis angewendet und die empfohlene Dosis nicht überschritten wird.
-·Patienten mit neurologischen Grunderkrankungen wie Schluck- und Atemstörungen (insbesondere bei Patienten mit Dysphagie oder Aspiration in der Anamnese).
-·subklinischem oder klinischem Befund einer merklich gestörten neuromuskulären Übertragung (z.B. Myasthenia gravis).
- +-Patienten mit neurologischen Grunderkrankungen wie Schluck- und Atemstörungen (insbesondere bei Patienten mit Dysphagie oder Aspiration in der Anamnese).
- +subklinischem oder klinischem Befund einer merklich gestörten neuromuskulären Übertragung (z.B. Myasthenia gravis).
-Bei der Anwendung von Dysport im Bereich der Augenbrauen, der Augenwinkel, bei Blepharo- und hemifazialen Spasmen (siehe Sektion «Unerwünschte Wirkungen») wurde über trockenes Auge berichtet. Die Verwendung von Botulinumtoxinen, einschliesslich Dysport, kann eine verringerte Tränenproduktion, eine reduzierte Frequenz des Lidaufschlages und Hornhauterkrankungen bewirken.
- +Bei der Anwendung von Dysport im Bereich der Augenbrauen, der Augenwinkel, bei Blepharo- und hemifazialen Spasmen (siehe Sektion "Unerwünschte Wirkungen" ) wurde über trockenes Auge berichtet. Die Verwendung von Botulinumtoxinen, einschliesslich Dysport, kann eine verringerte Tränenproduktion, eine reduzierte Frequenz des Lidaufschlages und Hornhauterkrankungen bewirken.
-Eine Durchstechflasche Dysport darf nur bei einem einzigen Patienten und nur während einer einzigen Behandlung angewendet werden. Nicht verwendetes Dysport muss entsorgt werden, wie in «Sonstige Hinweise - Hinweise für die Handhabung» beschrieben. Bestimmte Vorsichtsmassnahmen müssen bei der Zubereitung und Verabreichung des Produkts beachtet werden, wie auch bei der Inaktivierung und Entsorgung von nicht verwendeter Injektionslösung (siehe «Sonstige Hinweise - Hinweise für die Handhabung»).
- +Eine Durchstechflasche Dysport darf nur bei einem einzigen Patienten und nur während einer einzigen Behandlung angewendet werden. Nicht verwendetes Dysport muss entsorgt werden, wie in "Sonstige Hinweise - Hinweise für die Handhabung" beschrieben. Bestimmte Vorsichtsmassnahmen müssen bei der Zubereitung und Verabreichung des Produkts beachtet werden, wie auch bei der Inaktivierung und Entsorgung von nicht verwendeter Injektionslösung (siehe "Sonstige Hinweise - Hinweise für die Handhabung" ).
-Es existieren keine kontrollierten Humanstudien zur Anwendung von Botulinumtoxin A beim Menschen während der Schwangerschaft. Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schliessen, abgesehen von hohen Dosen, die mütterliche Toxizität bewirken (siehe «Präklinische Daten»).
- +Es existieren keine kontrollierten Humanstudien zur Anwendung von Botulinumtoxin A beim Menschen während der Schwangerschaft. Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schliessen, abgesehen von hohen Dosen, die mütterliche Toxizität bewirken (siehe "Präklinische Daten" ).
-Es liegen keine klinischen Daten zu den Auswirkungen von Dysport auf die Fertilität vor. In tierexperimentellen Studien gibt es keinen Nachweis einer direkten Auswirkung von Dysport auf die Fertilität (siehe «Präklinische Daten»).
- +Es liegen keine klinischen Daten zu den Auswirkungen von Dysport auf die Fertilität vor. In tierexperimentellen Studien gibt es keinen Nachweis einer direkten Auswirkung von Dysport auf die Fertilität (siehe "Präklinische Daten" ).
-Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, < 1/10); gelegentlich (≥1/1000, <1/100); selten (≥1/10000, < 1/1000); sehr selten (< 1/10000), «nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
- +Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, < 1/10); gelegentlich (≥1/1000, <1/100); selten (≥1/10000, < 1/1000); sehr selten (< 1/10000), "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
-* Die Häufigkeit der Dysphagie wurde aus den gepoolten Daten der unverblindeten Studien abgeleitet. Dysphagie wurde in den doppelblinden Studien zur Indikation «Spastik der oberen Extremitäten bei Erwachsenen» nicht beobachtet.
- +* Die Häufigkeit der Dysphagie wurde aus den gepoolten Daten der unverblindeten Studien abgeleitet. Dysphagie wurde in den doppelblinden Studien zur Indikation "Spastik der oberen Extremitäten bei Erwachsenen" nicht beobachtet.
-Bei gleichzeitiger Behandlung von oberen und unteren Extremitäten mit Dosen bis 30 Einheiten/kg bzw. 1000 Einheiten Gesamtdosis, je nachdem was niedriger ist, gab es keine sicherheitsrelevanten Erkenntnisse zusätzlich zu denen, die bei der separaten Behandlung der oberen oder der unteren Extremitäten erwartet wurden.
- +Bei gleichzeitiger Behandlung von oberen und unteren Extremitäten mit Dosen bis 30 Einheiten/kg bzw. 1000 Einheiten Gesamtdosis, je nachdem was niedriger ist, gab es keine sicherheitsrelevanten Erkenntnisse zusätzlich zu denen, die bei der separaten Behandlung der oberen oder der unteren Extremitäten erwartet wurden.
-Sehr häufig: Harnwegsinfektion* (16 %)
- +Sehr häufig: Harnwegsinfektion* (16 %)
-*In den pivotalen, doppelblinden, placebokontrollierten Studien wurden in den ersten 12 Behandlungswochen Harnwegsinfektionen bei 15,8 % der mit Dysport behandelten Patienten und bei 17,4 % der mit Placebo behandelten Patienten berichtet.
- +*In den pivotalen, doppelblinden, placebokontrollierten Studien wurden in den ersten 12 Behandlungswochen Harnwegsinfektionen bei 15,8 % der mit Dysport behandelten Patienten und bei 17,4 % der mit Placebo behandelten Patienten berichtet.
-Überdosierungen können ausgeprägte und von der Injektionsstelle entfernte neuromuskuläre Lähmungen erzeugen. In solchen Fällen besteht ein erhöhtes Risiko, dass das Neurotoxin in die Blutbahn gelangt und zu Komplikationen führt, wie sie nach oralen Botulinum-Intoxikationen auftreten (z.B. Dysphagie und Dysphonie). Die Symptome der Überdosierung treten häufig nicht unmittelbar nach der Injektion auf. Aufgrund der langen Wirkungsdauer von Botulinumtoxin sollte der Patient im Falle einer Überdosierung über mehrere Wochen auf Symptome einer Toxinausbreitung oder einer Paralyse bzw. übermässigen Schwäche von Muskeln medizinisch überwacht werden. Diese Massnahmen können auch bei versehentlichem Kontakt (siehe «Hinweise für die Handhabung») oder oraler Aufnahme notwendig sein.
- +Überdosierungen können ausgeprägte und von der Injektionsstelle entfernte neuromuskuläre Lähmungen erzeugen. In solchen Fällen besteht ein erhöhtes Risiko, dass das Neurotoxin in die Blutbahn gelangt und zu Komplikationen führt, wie sie nach oralen Botulinum-Intoxikationen auftreten (z.B. Dysphagie und Dysphonie). Die Symptome der Überdosierung treten häufig nicht unmittelbar nach der Injektion auf. Aufgrund der langen Wirkungsdauer von Botulinumtoxin sollte der Patient im Falle einer Überdosierung über mehrere Wochen auf Symptome einer Toxinausbreitung oder einer Paralyse bzw. übermässigen Schwäche von Muskeln medizinisch überwacht werden. Diese Massnahmen können auch bei versehentlichem Kontakt (siehe "Hinweise für die Handhabung" ) oder oraler Aufnahme notwendig sein.
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Dysport für die Behandlung der Spastik der oberen Extremitäten wurde weiterhin in der Studie «Multicentre, prospective, double blind, randomised, placebo controlled study, assessing the efficacy and safety of Dysport intramuscular injections used for the treatment of upper limb spasticity in adult subjects with spastic hemiparesis due to stroke or traumatic brain injury» untersucht. In der Studie waren 238 Patienten (159 Dysport und 79 Placebo) mit Spastik der oberen Extremitäten eingeschlossen. Die Ursache der Spastik in der Studie war bei 90,3 % der Probanden ein Schlaganfall und bei 9,7 % der Probanden eine traumatische Hirnverletzung. Die Anzahl der Probanden mit Spastik nach einer traumatischen Hirnverletzung erlaubte keine aussagekräftige statistische Analyse.
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Dysport für die Behandlung der Spastik der oberen Extremitäten wurde weiterhin in der Studie "Multicentre, prospective, double blind, randomised, placebo controlled study, assessing the efficacy and safety of Dysport intramuscular injections used for the treatment of upper limb spasticity in adult subjects with spastic hemiparesis due to stroke or traumatic brain injury" untersucht. In der Studie waren 238 Patienten (159 Dysport und 79 Placebo) mit Spastik der oberen Extremitäten eingeschlossen. Die Ursache der Spastik in der Studie war bei 90,3 % der Probanden ein Schlaganfall und bei 9,7 % der Probanden eine traumatische Hirnverletzung. Die Anzahl der Probanden mit Spastik nach einer traumatischen Hirnverletzung erlaubte keine aussagekräftige statistische Analyse.
- 4. Woche 12. Woche
-Placebo (N=79) Dysport (500 U) (N=80) Dysport (1000 U) (N=79) Placebo (N=79) Dysport (500 U) (N=80) Dysport (1000 U) (N=79)
-LS mittlere Änderung von der Basislinie für den Muskeltonus der PTMG auf der MAS -0,3 -1,2** -1,4** -0,1 n=75 -0,7** n=76 -0,8** n=76
-LS mittleres PGA zum Ansprechen auf die Behandlung 0,7 1,4* 1,8** 0,4 n=75 0,5 n=76 1,0* n=76
-LS mittlere Änderung von der Basislinie für den Muskeltonus des Handgelenks-beugers auf der MAS -0,3 n=54 -1,4** n=57 -1,6** n=58 -0,3 n=52 -0,7* n=54 -0,9* n=56
-LS mittlere Änderung von der Basislinie für den Muskeltonus des Fingerbeugers auf der MAS -0,3 n=70 -0,9* n=66 -1,2** n=73 -0,1 n=67 -0,4* n=62 -0,6* n=70
-LS mittlere Änderung von der Basislinie für den Muskeltonus des Ellenbogen-beugers auf der MAS -0,3 n=56 -1,0* n=61 -1,2** n=48 -0,3 n=53 -0,7* n=58 -0,8* n=46
-Mittlere Änderung von der Basislinie für den Muskeltonus des Schulterstreckers auf der MAS (1) -0,4 n=12 -0,6 n=7 -0,7 n=6 0,0 n=12 -0,9 n=7 0,0 n=6
-*p<0,05; ** p<0,0001 LS = Least Square (kleinstes Quadrat) (1) Aufgrund der niedrigen Frequenz in der Behandlungs- und Placebo-Gruppe wurden keine statistischen Prüfungen durchgeführt.
- + 4. Woche 12. Woche
- +Placebo(N=79) Dysport(500 U)(N=80) Dysport(1000 U)(N=79 Placebo(N=79) Dysport(500 U)(N=80) Dysport(1000 U)(N=79
- + ) )
- +LS mittlere Änderung -0,3 -1,2** -1,4** -0,1n=75 -0,7**n=76 -0,8**n=76
- + von der Basislinie
- +für den Muskeltonus
- +der PTMG auf der MAS
- +LS mittleres PGA 0,7 1,4* 1,8** 0,4n=75 0,5n=76 1,0*n=76
- +zum Ansprechen auf
- +die Behandlung
- +LS mittlere Änderung -0,3n=54 -1,4**n=57 -1,6**n=58 -0,3n=52 -0,7*n=54 -0,9*n=56
- + von der Basislinie
- +für den Muskeltonus
- +des Handgelenks-beug
- +ers auf der MAS
- +LS mittlere Änderung -0,3n=70 -0,9*n=66 -1,2**n=73 -0,1n=67 -0,4*n=62 -0,6*n=70
- + von der Basislinie
- +für den Muskeltonus
- +des Fingerbeugers
- +auf der MAS
- +LS mittlere Änderung -0,3n=56 -1,0*n=61 -1,2**n=48 -0,3n=53 -0,7*n=58 -0,8*n=46
- + von der Basislinie
- +für den Muskeltonus
- +des Ellenbogen-beuge
- +rs auf der MAS
- +Mittlere Änderung -0,4n=12 -0,6n=7 -0,7n=6 0,0n=12 -0,9n=7 0,0n=6
- +von der Basislinie
- +für den Muskeltonus
- +des Schulterstrecker
- +s auf der MAS (1)
- +*p<0,05; ** p<0,0001
- + LS = Least Square
- +(kleinstes Quadrat)(
- +1) Aufgrund der
- +niedrigen Frequenz
- +in der Behandlungs-
- +und Placebo-Gruppe
- +wurden keine statist
- +ischen Prüfungen
- +durchgeführt.
- +
- +
-Behandlungsgruppe 4. Woche % Responder 12 Woche % Responder
-Dysport 500 U 50,0 n = 80 p = 0,13 41,3 n = 76 p = 0,11
-Dysport 1000 U 62,0 n = 78 p = 0,0018 55,7 n = 76 p = 0,0004
-Placebo 39,2 n = 79 32,9 n = 75
-In DAS eingeschlossene Bereiche sind Hygiene, Position der Extremitäten, Ankleiden und Schmerz.
- +Behandlungsgruppe 4. Woche % Responder 12 Woche % Responder
- +Dysport 500 U 50,0n = 80p = 0,13 41,3n = 76p = 0,11
- +Dysport 1000 U 62,0n = 78p = 0,0018 55,7n = 76p = 0,0004
- +Placebo 39,2n = 79 32,9n = 75
- +In DAS eingeschlossene Bereiche sind Hygiene, Position
- +der Extremitäten, Ankleiden und Schmerz.
- +
- +
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Dysport zur Behandlung der Spastik der oberen Extremität bei Kindern ab zwei Jahren wurde in einer randomisierten, multizentrischen, doppelblinden, kontrollierten Studie untersucht. In dieser Studie wurden Dosen von 8 Einheiten/kg und 16 Einheiten/kg in der ausgewählten oberen Extremität mit einer Niedrigdosis-Kontrollgruppe mit 2 Einheiten/kg verglichen. In der Studie wurden insgesamt 212 Patienten ab einem Alter von zwei Jahren (sowohl mit Botulinumtoxin vorbehandelt als auch nicht vorbehandelt) mit Spastik der oberen Extremitäten aufgrund einer Zerebralparese (MAS ≥2 in der PTMG) randomisiert.
-Nach der Erstbehandlung konnten bis zu 3 weitere Dysport-Behandlungen mit geplanten Dosen von entweder 8 Einheiten/kg oder 16 Einheiten/kg durchgeführt werden, wobei der Prüfarzt entscheiden konnte, die Dosis zu erhöhen oder zu verringern (ohne jedoch 16 Einheiten/kg zu überschreiten).
-Die Dysport-Gesamtdosis wurde intramuskulär in die betroffenen Muskeln der oberen Extremität injiziert, die die primäre Zielmuskelgruppe (primary targeted muscle group (PTMG)) der Ellbogenbeuger oder Handgelenksbeuger sowie andere Muskeln der oberen Extremitäten entsprechend des Erkrankungsbilds umfassten. An einer einzelnen Injektionsstelle durften nicht mehr als 0,5 ml verabreicht werden. Jedoch war mehr als eine Injektionsstelle pro Muskel erlaubt.
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Dysport zur Behandlung der Spastik der oberen Extremität bei Kindern ab zwei Jahren wurde in einer randomisierten, multizentrischen, doppelblinden, kontrollierten Studie untersucht. In dieser Studie wurden Dosen von 8 Einheiten/kg und 16 Einheiten/kg in der ausgewählten oberen Extremität mit einer Niedrigdosis-Kontrollgruppe mit 2 Einheiten/kg verglichen. In der Studie wurden insgesamt 212 Patienten ab einem Alter von zwei Jahren (sowohl mit Botulinumtoxin vorbehandelt als auch nicht vorbehandelt) mit Spastik der oberen Extremitäten aufgrund einer Zerebralparese (MAS ≥2 in der PTMG) randomisiert.
- +Nach der Erstbehandlung konnten bis zu 3 weitere Dysport-Behandlungen mit geplanten Dosen von entweder 8 Einheiten/kg oder 16 Einheiten/kg durchgeführt werden, wobei der Prüfarzt entscheiden konnte, die Dosis zu erhöhen oder zu verringern (ohne jedoch 16 Einheiten/kg zu überschreiten).
- +Die Dysport-Gesamtdosis wurde intramuskulär in die betroffenen Muskeln der oberen Extremität injiziert, die die primäre Zielmuskelgruppe (primary targeted muscle group (PTMG)) der Ellbogenbeuger oder Handgelenksbeuger sowie andere Muskeln der oberen Extremitäten entsprechend des Erkrankungsbilds umfassten. An einer einzelnen Injektionsstelle durften nicht mehr als 0,5 ml verabreicht werden. Jedoch war mehr als eine Injektionsstelle pro Muskel erlaubt.
- Dysport 2 U/kg (N=71) Dysport 8 U/kg (N=70) Dysport 16 U/kg (N=70)
-PTMG MAS-Wert
-Woche 6
-LS mittlere Änderung (95% CI) -1,4 (-1,7, -1,2) -1,9 (-2,1, -1,6) -2,2 (-2,4, -2,0)
-Unterschied zu 2 U/kg (95% CI) -0,4 (-0,8, -0,1) -0,8 (-1,1, -0,5)
-p-Wert 0,0093 <0,0001
-Woche 16
-LS mittlere Änderung (95% CI) -0,9 (-1,2, -0,7) -1,3 (-1,5, -1,0) -1,5 (-1,7, -1,2)
-Unterschied zu 2 U/kg (95% CI) -0,3 (-0,7, 0,0) -0,8 (-1,1, -0,5)
-p-Wert 0,0573 0,0008
-LS=least square (kleinstes Quadrat) U=Einheiten PTMG: primäre Zielmuskelgruppe (Ellbogenbeuger oder Handgelenksbeuger)
- + Dysport 2 U/kg(N=71) Dysport 8 U/kg(N=70) Dysport 16 U/kg(N=70
- + )
- +PTMG MAS-Wert
- +Woche 6
- +LS mittlere Änderung (95% CI) -1,4 (-1,7, -1,2) -1,9 (-2,1, -1,6) -2,2 (-2,4, -2,0)
- +Unterschied zu 2 U/kg (95% CI) -0,4 (-0,8, -0,1) -0,8 (-1,1, -0,5)
- +p-Wert 0,0093 <0,0001
- +Woche 16
- +LS mittlere Änderung (95% CI) -0,9 (-1,2, -0,7) -1,3 (-1,5, -1,0) -1,5 (-1,7, -1,2)
- +Unterschied zu 2 U/kg (95% CI) -0,3 (-0,7, 0,0) -0,8 (-1,1, -0,5)
- +p-Wert 0,0573 0,0008
- +LS=least square (kleinstes
- +Quadrat)U=EinheitenPTMG: primäre
- +Zielmuskelgruppe (Ellbogenbeuger
- +oder Handgelenksbeuger)
-Der sekundäre Endpunkt wurde ebenfalls erreicht. Im ersten Behandlungszyklus hatten die meisten Dysport-Patienten nach 28 Wochen eine nachfolgende Behandlungssitzung (62,3 % in der Dysport 8 Einheiten/kg-Gruppe und 61,4% in der 16 Einheiten/kg-Gruppe). Bei mehr als 24% der Patienten in beiden Behandlungsgruppen war bis Woche 34 noch keine Wiederbehandlung erforderlich.
- +
- +Der sekundäre Endpunkt wurde ebenfalls erreicht. Im ersten Behandlungszyklus hatten die meisten Dysport-Patienten nach 28 Wochen eine nachfolgende Behandlungssitzung (62,3 % in der Dysport 8 Einheiten/kg-Gruppe und 61,4% in der 16 Einheiten/kg-Gruppe). Bei mehr als 24% der Patienten in beiden Behandlungsgruppen war bis Woche 34 noch keine Wiederbehandlung erforderlich.
-Parameter Placebo (N=77) Dysport
-10 Einh./kg/Bein (N=79) 15 Einh./kg/Bein (N=79)
-LS mittlere Änderung von der Basislinie für den MAS Wert der Plantarflexoren des oberen Sprunggelenks
-4. Woche -0,5 -0,9 ** -1,0 ***
-12. Woche -0,5 -0,8 * -1,0 ***
-*p ≤0,05; **p ≤0,003; ***p ≤0,0006 verglichen mit Placebo; LS = least square (kleinstes Quadrat)
- +Parameter Placebo(N=77) Dysport
- +10 Einh./kg/Bein(N=79) 15 Einh./kg/Bein(N=7
- + 9)
- +LS mittlere Änderung von der
- +Basislinie für den MAS Wert der
- +Plantarflexoren des oberen
- +Sprunggelenks
- +4. Woche -0,5 -0,9 ** -1,0 ***
- +12. Woche -0,5 -0,8 * -1,0 ***
- +*p ≤0,05; **p ≤0,003; ***p
- +≤0,0006 verglichen mit Placebo;LS
- += least square (kleinstes Quadrat)
- +
- +
-Es wurden zwei randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, multizentrische, pivotale klinische Studien bei Patienten mit Harninkontinenz infolge einer neurogenen Detrusorhyperaktivität durchgeführt (ausschliesslich Patienten mit Rückenmarksverletzung und Multipler Sklerose waren eingeschlossen). Alle Patienten führten bereits eine Katheterisierung durch, um ihre Blase regelmässig zu entleeren, und waren mit oralen Therapien nicht ausreichend behandelt. Die Patienten waren in Bezug auf eine vorherige Therapie in den Detrusor-Muskel entweder mit Botulinumtoxin vorbehandelt oder nicht vorbehandelt. Über beide Studien hinweg wurden insgesamt 485 Patienten randomisiert, davon 341 mit Rückenmarksverletzungen und 144 mit Multipler Sklerose, und erhielten entweder Dysport 600 U (N=162), Dysport 800 U (N=161) oder Placebo (N=162). Die Behandlung wurde zystoskopisch in Form von 30 gleichmässig verteilten Injektionen in den Detrusor-Muskel verabreicht, wobei das Trigonum vermieden wurde. Nach der ersten Behandlung konnten die Patienten weitere Behandlungen mit Dysport 600 U oder Dysport 800 U erhalten, sofern sie die Kriterien für eine wiederholte Behandlung erfüllten.
-Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war die Veränderung der wöchentlichen Harninkontinenz-Episoden vom Studienbeginn bis Woche 6. Zu den sekundären Endpunkten gehörten der Anteil der Patienten, bei denen in Woche 6 keine Harninkontinenz-Episoden mehr auftraten (100 %ige Reduktion), die Veränderung des Volumens pro Entleerung vom Studienbeginn bis Woche 6, verschiedene urodynamische Parameter (Füllungszystometrie), sowie die vom Patienten berichtete inkontinenzspezifische Lebensqualität (I-QOL – Urinary Incontinence Quality of Life Scale; beinhaltet Vermeidung und einschränkendes Verhalten, psychosoziale Auswirkungen und soziales Schamgefühl) und die Gesamtbeurteilung des Behandlungserfolgs.
- +Es wurden zwei randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, multizentrische, pivotale klinische Studien bei Patienten mit Harninkontinenz infolge einer neurogenen Detrusorhyperaktivität durchgeführt (ausschliesslich Patienten mit Rückenmarksverletzung und Multipler Sklerose waren eingeschlossen). Alle Patienten führten bereits eine Katheterisierung durch, um ihre Blase regelmässig zu entleeren, und waren mit oralen Therapien nicht ausreichend behandelt. Die Patienten waren in Bezug auf eine vorherige Therapie in den Detrusor-Muskel entweder mit Botulinumtoxin vorbehandelt oder nicht vorbehandelt. Über beide Studien hinweg wurden insgesamt 485 Patienten randomisiert, davon 341 mit Rückenmarksverletzungen und 144 mit Multipler Sklerose, und erhielten entweder Dysport 600 U (N=162), Dysport 800 U (N=161) oder Placebo (N=162). Die Behandlung wurde zystoskopisch in Form von 30 gleichmässig verteilten Injektionen in den Detrusor-Muskel verabreicht, wobei das Trigonum vermieden wurde. Nach der ersten Behandlung konnten die Patienten weitere Behandlungen mit Dysport 600 U oder Dysport 800 U erhalten, sofern sie die Kriterien für eine wiederholte Behandlung erfüllten.
- +Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war die Veränderung der wöchentlichen Harninkontinenz-Episoden vom Studienbeginn bis Woche 6. Zu den sekundären Endpunkten gehörten der Anteil der Patienten, bei denen in Woche 6 keine Harninkontinenz-Episoden mehr auftraten (100 %ige Reduktion), die Veränderung des Volumens pro Entleerung vom Studienbeginn bis Woche 6, verschiedene urodynamische Parameter (Füllungszystometrie), sowie die vom Patienten berichtete inkontinenzspezifische Lebensqualität (I-QOL – Urinary Incontinence Quality of Life Scale; beinhaltet Vermeidung und einschränkendes Verhalten, psychosoziale Auswirkungen und soziales Schamgefühl) und die Gesamtbeurteilung des Behandlungserfolgs.
- Placebo (N=162) Dysport 600 U (N=162) Dysport 800 U (N=161)
-Wöchentliche Harninkontinenz-Episoden
-Woche 2
-LS mittlere Änderung (SE) -11,3 (1,4) -19,9 (1,4) -21,9 (1,4)
-Differenz zu Placebo (95% KI) -8,6 (-12,2; -4,9) -10,6 (-14,3; -7,0)
-p-Wert <0,0001 <0,0001
-Woche 6
-LS mittlere Änderung (SE) -12,7 (1,4) -22,7 (1,3) -23,6 (1,3)
-Differenz zu Placebo (95% KI) -10,0 (-13,5, -6,5) -10,9 (-14,4; -7,4)
-p-Wert <0,0001 <0,0001
-Woche 12
-LS mittlere Änderung (SE) -9,2 (1,5) -20,4 (1,5) -22,8 (1,5)
-Differenz zu Placebo (95% KI) -11,3 (-15,2; -7,3) -13,6 (-17,6; -9,7)
-p-Wert <0,0001 <0,0001
-Keine Harninkontinenz-Episoden, Woche 6[a]
-Anteil der Probanden 2,9 % 36,1 % 28,8 %
-Odds Ratio vs. Placebo (95% KI) 18,9 (6,9; 51,9) 15,5 (5,6; 42,9)
-p-Wert <0,0001 <0,0001
-Maximale zystometrische Kapazität (ml), Woche 6 [b]
-LS mittlere Änderung (SE) -4,0 (13,9) 164,6 (13,6) 175,8 (13,7)
-Differenz zu Placebo (95% KI) 168,5 (132,4; 204,7) 179,8 (143,5; 216,1)
-p-Wert <0,0001 <0,0001
-Keine unwillkürlichen Detrusorkontraktionen, Woche 6 [b]
-Anteil der Probanden 6,6 % 44,0 % 55,0 %
-Odds Ratio vs. Placebo (95% KI) 11,9 (5,3; 26,6) 18,6 (8,3; 41,7)
-p-value <0,0001 <0,0001
-Volumen bei der ersten unwillkürlichen Detrusorkontraktion (ml), Woche 6 [b]
-LS mittlere Änderung (SE) 12,3 (14,7) 166,4 (14,4) 191,2 (14,6)
-Differenz zu Placebo (95% KI) 154,1 (116,0; 192,1) 178,9 (140,4; 217,5)
-p-Wert <0,0001 <0,0001
-Maximaler Detrusordruck während der Harnspeicherung (cmH2O), Woche 6 [b]
-LS mittlere Änderung (SE) -4,9 (2,3) -33,1 (2,2) -35,4 (2,2)
-Differenz zu Placebo (95% KI) -28,2 (-34,0; -22,3) -30,4 (-36,3; -24,5)
-p-Wert <0,0001 <0,0001
-I-QOL Gesamtscore [b], Woche 6
-LS mittlere Änderung (SE) 7,1 (1,8) 22,1 (1,8) 22,2 (1,7)
-Differenz zu Placebo (95% KI) 15,0 (10,4; 19,6) 15,1 (10,5; 19,7)
-p-Wert <0,0001 <0,0001
-I-QOL = Incontinence Quality of Life; LS = least square (kleinstes Quadrat); SE = standard error (Standardfehler) [a] Der Anteil der Patienten, bei denen in Woche 6 eine Verringerung der Inkontinenz-Episoden um mindestens 75 % gegenüber dem Ausgangswert erreicht wurde, betrug 62,5 % bzw. 57,6 % in den Gruppen mit Dysport 600 U bzw. 800 U im Vergleich zu 15,0 % in der Placebogruppe. Die entsprechenden Anteile, die einen Rückgang von mindestens 50 % erreichten, betrugen 73,6 % und 67,6 % gegenüber 34,3 %. [b] Basierend auf der urodynamischen Population (N=447), da studienspezifische urodynamische Untersuchungen nicht bei allen Patienten durchgeführt wurden: N=148 (Placebo), N=153 (Dysport 600 U), N=146 (Dysport 800 U) [c] Die I-QOL-Gesamtskala reicht von 0 (maximale Probleme) bis 100 (überhaupt keine Probleme). Der MID (minimal important difference) für den I-QOL-Gesamtscore beträgt 11 Punkte in der Population mit neurogener Detrusorhyperaktivität. Signifikante Verbesserungen im Vergleich zu Placebo wurden auch für jeden einzelnen Bereichsscore (Vermeidung und einschränkendes Verhalten, psychosoziale Auswirkungen und soziales Schamgefühl) beobachtet.
-
-Signifikante Verbesserungen gegenüber Placebo wurden in den beiden Dysport-Gruppen auch beim Volumen pro Entleerung (LS mittlere Änderung von 85,1 ml für Dysport 600 U, 98,1 ml für Dysport 800 U gegenüber -5,9 ml für Placebo in Woche 6; p<0,0001 für beide Dysport-Dosierungen) und beim urodynamischen Parameter der Detrusor-Compliance (LS mittlere Änderung von 29,3 ml/cmH2O für Dysport 600 U, 28,6 ml/cmH2O für Dysport 800 U gegenüber 2,8 ml/cmH2O für Placebo in Woche 6; p=0,0039 bzw. p=0,0049) beobachtet. Zusätzlich zur inkontinenzspezifischen gesundheitsbezogenen Lebensqualität, die mit dem I-QOL gemessen wurde, zeigte die vom Patienten berichtete Gesamtbeurteilung des Behandlungserfolgs, gemessen anhand der 7-Punkte-Bewertungsskala (von «sehr viel besser» bis «sehr viel schlechter»), ein signifikant besseres Ansprechen auf die Dysport-Behandlung im Vergleich zu Placebo.
-Ein zusätzlicher Nutzen von Dysport 800 U im Vergleich zu 600 U wurde bei Patienten mit höherer Harninkontinenz zu Studienbeginn oder höherem maximalen Detrusordruck zu Studienbeginn festgestellt.
-Bei allen Wirksamkeitsendpunkten zeigten die Patienten eine konsistente Reaktion auf die erneute Behandlung mit Dysport; 426, 217 und 76 Patienten erhielten mindestens eine, zwei oder drei Behandlungen mit Dysport. Der mittlere Rückgang der wöchentlichen Harninkontinenz-Episoden in Woche 6 über die Dysport-Zyklen hinweg betrug -21,2 bis -22,3 für Dysport 600 U und -21,3 bis -23,7 für Dysport 800 U.
-Die mediane Zeit bis zur erneuten Behandlung betrug 39 bis 47 Wochen nach der ersten Dysport-Behandlung, obwohl mehr als 40 % der Probanden bis 48 Wochen nicht erneut behandelt wurden.
- + Placebo(N=162) Dysport 600 U(N=162) Dysport 800 U(N=161)
- +Wöchentliche Harninkontinenz-Episo
- +den
- +Woche 2
- +LS mittlere Änderung (SE) -11,3 (1,4) -19,9 (1,4) -21,9 (1,4)
- +Differenz zu Placebo (95% KI) -8,6 (-12,2; -4,9) -10,6 (-14,3; -7,0)
- +p-Wert <0,0001 <0,0001
- +Woche 6
- +LS mittlere Änderung (SE) -12,7 (1,4) -22,7 (1,3) -23,6 (1,3)
- +Differenz zu Placebo (95% KI) -10,0 (-13,5, -6,5) -10,9 (-14,4; -7,4)
- +p-Wert <0,0001 <0,0001
- +Woche 12
- +LS mittlere Änderung (SE) -9,2 (1,5) -20,4 (1,5) -22,8 (1,5)
- +Differenz zu Placebo (95% KI) -11,3 (-15,2; -7,3) -13,6 (-17,6; -9,7)
- +p-Wert <0,0001 <0,0001
- +Keine Harninkontinenz-Episoden,
- +Woche 6[a]
- +Anteil der Probanden 2,9 % 36,1 % 28,8 %
- +Odds Ratio vs. Placebo (95% KI) 18,9 (6,9; 51,9) 15,5 (5,6; 42,9)
- +p-Wert <0,0001 <0,0001
- +Maximale zystometrische Kapazität
- +(ml), Woche 6 [b]
- +LS mittlere Änderung (SE) -4,0 (13,9) 164,6 (13,6) 175,8 (13,7)
- +Differenz zu Placebo (95% KI) 168,5 (132,4; 204,7) 179,8 (143,5; 216,1)
- +p-Wert <0,0001 <0,0001
- +Keine unwillkürlichen
- +Detrusorkontraktionen, Woche 6 [b]
- +Anteil der Probanden 6,6 % 44,0 % 55,0 %
- +Odds Ratio vs. Placebo (95% KI) 11,9 (5,3; 26,6) 18,6 (8,3; 41,7)
- +p-value <0,0001 <0,0001
- +Volumen bei der ersten
- +unwillkürlichen Detrusorkontraktio
- +n (ml), Woche 6 [b]
- +LS mittlere Änderung (SE) 12,3 (14,7) 166,4 (14,4) 191,2 (14,6)
- +Differenz zu Placebo (95% KI) 154,1 (116,0; 192,1) 178,9 (140,4; 217,5)
- +p-Wert <0,0001 <0,0001
- +Maximaler Detrusordruck während
- +der Harnspeicherung (cmH2O),
- +Woche 6 [b]
- +LS mittlere Änderung (SE) -4,9 (2,3) -33,1 (2,2) -35,4 (2,2)
- +Differenz zu Placebo (95% KI) -28,2 (-34,0; -22,3) -30,4 (-36,3; -24,5)
- +p-Wert <0,0001 <0,0001
- +I-QOL Gesamtscore [b], Woche 6
- +LS mittlere Änderung (SE) 7,1 (1,8) 22,1 (1,8) 22,2 (1,7)
- +Differenz zu Placebo (95% KI) 15,0 (10,4; 19,6) 15,1 (10,5; 19,7)
- +p-Wert <0,0001 <0,0001
- +I-QOL = Incontinence Quality of
- +Life; LS = least square
- +(kleinstes Quadrat); SE =
- +standard error (Standardfehler)[a]
- + Der Anteil der Patienten, bei
- +denen in Woche 6 eine
- +Verringerung der Inkontinenz-Episo
- +den um mindestens 75 % gegenüber
- +dem Ausgangswert erreicht wurde,
- +betrug 62,5 % bzw. 57,6 % in den
- +Gruppen mit Dysport 600 U bzw.
- +800 U im Vergleich zu 15,0 % in
- +der Placebogruppe. Die
- +entsprechenden Anteile, die einen
- +Rückgang von mindestens 50 %
- +erreichten, betrugen 73,6 % und
- +67,6 % gegenüber 34,3 %.[b]
- +Basierend auf der urodynamischen
- +Population (N=447), da
- +studienspezifische urodynamische
- +Untersuchungen nicht bei allen
- +Patienten durchgeführt wurden:
- +N=148 (Placebo), N=153 (Dysport
- +600 U), N=146 (Dysport 800 U)[c]
- +Die I-QOL-Gesamtskala reicht von
- +0 (maximale Probleme) bis 100
- +(überhaupt keine Probleme). Der
- +MID (minimal important
- +difference) für den I-QOL-Gesamtsc
- +ore beträgt 11 Punkte in der
- +Population mit neurogener
- +Detrusorhyperaktivität.
- +Signifikante Verbesserungen im
- +Vergleich zu Placebo wurden auch
- +für jeden einzelnen Bereichsscore
- +(Vermeidung und einschränkendes
- +Verhalten, psychosoziale
- +Auswirkungen und soziales
- +Schamgefühl) beobachtet.
- +
- +
- +Signifikante Verbesserungen gegenüber Placebo wurden in den beiden Dysport-Gruppen auch beim Volumen pro Entleerung (LS mittlere Änderung von 85,1 ml für Dysport 600 U, 98,1 ml für Dysport 800 U gegenüber -5,9 ml für Placebo in Woche 6; p<0,0001 für beide Dysport-Dosierungen) und beim urodynamischen Parameter der Detrusor-Compliance (LS mittlere Änderung von 29,3 ml/cmH2O für Dysport 600 U, 28,6 ml/cmH2O für Dysport 800 U gegenüber 2,8 ml/cmH2O für Placebo in Woche 6; p=0,0039 bzw. p=0,0049) beobachtet. Zusätzlich zur inkontinenzspezifischen gesundheitsbezogenen Lebensqualität, die mit dem I-QOL gemessen wurde, zeigte die vom Patienten berichtete Gesamtbeurteilung des Behandlungserfolgs, gemessen anhand der 7-Punkte-Bewertungsskala (von "sehr viel besser" bis "sehr viel schlechter" ), ein signifikant besseres Ansprechen auf die Dysport-Behandlung im Vergleich zu Placebo.
- +Ein zusätzlicher Nutzen von Dysport 800 U im Vergleich zu 600 U wurde bei Patienten mit höherer Harninkontinenz zu Studienbeginn oder höherem maximalen Detrusordruck zu Studienbeginn festgestellt.
- +Bei allen Wirksamkeitsendpunkten zeigten die Patienten eine konsistente Reaktion auf die erneute Behandlung mit Dysport; 426, 217 und 76 Patienten erhielten mindestens eine, zwei oder drei Behandlungen mit Dysport. Der mittlere Rückgang der wöchentlichen Harninkontinenz-Episoden in Woche 6 über die Dysport-Zyklen hinweg betrug -21,2 bis -22,3 für Dysport 600 U und -21,3 bis -23,7 für Dysport 800 U.
- +Die mediane Zeit bis zur erneuten Behandlung betrug 39 bis 47 Wochen nach der ersten Dysport-Behandlung, obwohl mehr als 40 % der Probanden bis 48 Wochen nicht erneut behandelt wurden.
-In Studien zur Toxizität bei einmaliger Verabreichung, bei denen Botulinumtoxin A in den Detrusormuskel appliziert wurde, wurde der NOAEL-Wert auf 67 U/kg bei der Ratte und 40 U/kg beim Affen festgelegt. Im Hinblick auf eine menschliche Dosis von 800 U umgerechnet auf ein Körpergewicht von 60 kg (13,3 U/kg) ergibt sich eine 5- bzw. 3-fache Sicherheitsspanne zu den NOAEL bei Ratten und Affen. Bei beiden Spezies wurden bei keiner der getesteten Dosen Clostridium botulinum Toxin Typ A-bezogene Befunde in der Blase festgestellt. Bei Dosen oberhalb der NOAEL wurden bei beiden Tierarten Körpergewichtsverlust, verminderte Aktivität und Anzeichen von Atemnot festgestellt. Diese Anzeichen sind klassische Anzeichen für systemische Toxizität, die auch in nicht-klinischen Studien zur Bewertung der Sicherheit von Clostridium botulinum Toxin Typ A in quergestreiften Muskeln beobachtet wurden.
-Eine chronische Toxizitätsstudie, die an Ratten mit bis zu 40 U/kg bei Anwendung in quergestreifter Muskulatur durchgeführt wurde, ergab keine Anzeichen für eine systemische Toxizität.
- +In Studien zur Toxizität bei einmaliger Verabreichung, bei denen Botulinumtoxin A in den Detrusormuskel appliziert wurde, wurde der NOAEL-Wert auf 67 U/kg bei der Ratte und 40 U/kg beim Affen festgelegt. Im Hinblick auf eine menschliche Dosis von 800 U umgerechnet auf ein Körpergewicht von 60 kg (13,3 U/kg) ergibt sich eine 5- bzw. 3-fache Sicherheitsspanne zu den NOAEL bei Ratten und Affen. Bei beiden Spezies wurden bei keiner der getesteten Dosen Clostridium botulinum Toxin Typ A-bezogene Befunde in der Blase festgestellt. Bei Dosen oberhalb der NOAEL wurden bei beiden Tierarten Körpergewichtsverlust, verminderte Aktivität und Anzeichen von Atemnot festgestellt. Diese Anzeichen sind klassische Anzeichen für systemische Toxizität, die auch in nicht-klinischen Studien zur Bewertung der Sicherheit von Clostridium botulinum Toxin Typ A in quergestreiften Muskeln beobachtet wurden.
- +Eine chronische Toxizitätsstudie, die an Ratten mit bis zu 40 U/kg bei Anwendung in quergestreifter Muskulatur durchgeführt wurde, ergab keine Anzeichen für eine systemische Toxizität.
-Das Arzneimittel darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden. Kompatibilitätsstudien mit anderen als den unter «Hinweise für die Handhabung» genannten Arzneimitteln wurden nicht durchgeführt.
- +Das Arzneimittel darf nur mit den unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden. Kompatibilitätsstudien mit anderen als den unter "Hinweise für die Handhabung" genannten Arzneimitteln wurden nicht durchgeführt.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Etikett und der Faltschachtel mit «EXP:» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Etikett und der Faltschachtel mit "EXP:" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Erhaltene Dosis in U pro ml Lösungsmittel* pro Durchstechflasche mit 500 U Lösungsmittel* pro Durchstechflasche mit 300 U
-500 U 1 ml 0,6 ml
-200 U 2,5 ml 1,5 ml
-100 U 5 ml 3 ml
-* Konservierungsmittelfreie 0,9%ige Natriumchlorid-Injektionslösung
-
-Bei der Zubereitung einer Dosis von 100U/ml mit 5 ml Lösungsmittel sind folgende Schritte zu beachten:
-1.Rekonstituieren Sie eine 500 U Durchstechflasche Dysport mit 2,5 ml konservierungsmittelfreier 0,9 %iger NaCl-Lösung, mischen Sie diese vorsichtig und stellen Sie die Durchstechflasche beiseite.
-2.Ziehen Sie 2,5 ml konservierungsmittelfreie 0,9 %ige NaCl-Lösung in eine 5 ml-Spritze auf.
-3.Nehmen Sie diese 5 ml-Spritze mit der konservierungsmittelfreien 0,9 %ige NaCl-Lösung Kochsalzlösung und ziehen Sie damit die Dysport-Lösung aus der rekonstituierten Durchstechflasche auf, ohne diese auf den Kopf zu stellen, und mischen Sie vorsichtig. Die Konzentration der rekonstituierten Lösung beträgt nun 100 U/ml.
- +Erhaltene Dosis in U pro ml Lösungsmittel* pro Lösungsmittel* pro
- + Durchstechflasche mit 500 U Durchstechflasche mit 300 U
- +500 U 1 ml 0,6 ml
- +200 U 2,5 ml 1,5 ml
- +100 U 5 ml 3 ml
- +* Konservierungsmittelfreie 0,9%ige
- +Natriumchlorid-Injektionslösung
- +
- +
- +Bei der Zubereitung einer Dosis von 100U/ml mit 5 ml Lösungsmittel sind folgende Schritte zu beachten:
- +1.Rekonstituieren Sie eine 500 U Durchstechflasche Dysport mit 2,5 ml konservierungsmittelfreier 0,9 %iger NaCl-Lösung, mischen Sie diese vorsichtig und stellen Sie die Durchstechflasche beiseite.
- +2.Ziehen Sie 2,5 ml konservierungsmittelfreie 0,9 %ige NaCl-Lösung in eine 5 ml-Spritze auf.
- +3.Nehmen Sie diese 5 ml-Spritze mit der konservierungsmittelfreien 0,9 %ige NaCl-Lösung Kochsalzlösung und ziehen Sie damit die Dysport-Lösung aus der rekonstituierten Durchstechflasche auf, ohne diese auf den Kopf zu stellen, und mischen Sie vorsichtig. Die Konzentration der rekonstituierten Lösung beträgt nun 100 U/ml.
-Bei der Zubereitung ist darauf zu achten, dass die erforderlichen 15 ml rekonstituiertes Dysport zur Injektion gleichmässig auf zwei 10-mL-Spritzen aufgeteilt werden, wobei jede Spritze 7,5 ml rekonstituiertes Dysport in derselben Konzentration enthält.
-Nach der Rekonstitution in der Spritze sollte das Produkt sofort verwendet werden und nicht verwendetes Produkt, das in den Durchstechflaschen verbleibt, sollte entsorgt werden. Es sollten nur 300 U- oder 500 U-Durchstechflaschen Dysport verwendet werden.
-Verdünnungsanleitung unter Verwendung von 500 U-Durchstechflaschen
-• Für eine Dosis von 600 U: Rekonstituieren Sie zwei 500 U-Durchstechflaschen mit je 2,5 ml konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung (0,9 % Natriumchlorid zur Injektion). In die erste 10-ml-Spritze 1,5 ml aus der ersten Durchstechflasche und in die zweite 10-ml-Spritze 1,5 ml aus der zweiten Durchstechflasche aufziehen. Geben Sie anschliessend 6 ml konservierungsmittelfreie Kochsalzlösung in jede Spritze und mischen Sie diese vorsichtig.
-Daraus ergeben sich zwei 10-ml-Spritzen mit jeweils 7,5 ml, die insgesamt 600 Einheiten rekonstituiertes Dysport beinhalten.
-• Für eine Dosis von 800 U: Rekonstituieren Sie zwei 500 U-Durchstechflaschen mit je 2,5 ml konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung (0,9 % Natriumchlorid zur Injektion). In die erste 10-ml-Spritze 2 ml aus der ersten Durchstechflasche und in die zweite 10-ml-Spritze 2 ml aus der zweiten Durchstechflasche aufziehen. Geben Sie anschliessend 5,5 ml konservierungsmittelfreie Kochsalzlösung in jede Spritze und mischen Sie diese vorsichtig.
- +Bei der Zubereitung ist darauf zu achten, dass die erforderlichen 15 ml rekonstituiertes Dysport zur Injektion gleichmässig auf zwei 10-mL-Spritzen aufgeteilt werden, wobei jede Spritze 7,5 ml rekonstituiertes Dysport in derselben Konzentration enthält.
- +Nach der Rekonstitution in der Spritze sollte das Produkt sofort verwendet werden und nicht verwendetes Produkt, das in den Durchstechflaschen verbleibt, sollte entsorgt werden. Es sollten nur 300 U- oder 500 U-Durchstechflaschen Dysport verwendet werden.
- +Verdünnungsanleitung unter Verwendung von 500 U-Durchstechflaschen
- +• Für eine Dosis von 600 U: Rekonstituieren Sie zwei 500 U-Durchstechflaschen mit je 2,5 ml konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung (0,9 % Natriumchlorid zur Injektion). In die erste 10-ml-Spritze 1,5 ml aus der ersten Durchstechflasche und in die zweite 10-ml-Spritze 1,5 ml aus der zweiten Durchstechflasche aufziehen. Geben Sie anschliessend 6 ml konservierungsmittelfreie Kochsalzlösung in jede Spritze und mischen Sie diese vorsichtig.
- +Daraus ergeben sich zwei 10-ml-Spritzen mit jeweils 7,5 ml, die insgesamt 600 Einheiten rekonstituiertes Dysport beinhalten.
- +• Für eine Dosis von 800 U: Rekonstituieren Sie zwei 500 U-Durchstechflaschen mit je 2,5 ml konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung (0,9 % Natriumchlorid zur Injektion). In die erste 10-ml-Spritze 2 ml aus der ersten Durchstechflasche und in die zweite 10-ml-Spritze 2 ml aus der zweiten Durchstechflasche aufziehen. Geben Sie anschliessend 5,5 ml konservierungsmittelfreie Kochsalzlösung in jede Spritze und mischen Sie diese vorsichtig.
-Verdünnungsanleitung unter Verwendung von 300 U-Durchstechflaschen
-• Für eine Dosis von 600 U: Rekonstituieren Sie zwei 300 U-Durchstechflaschen mit je 1,5 ml konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung (0,9 % Natriumchlorid zur Injektion). In die erste 10-ml-Spritze die gesamten 1,5 ml aus der ersten Durchstechflasche aufziehen und in die zweite 10-ml-Spritze die gesamten 1,5 ml aus der zweiten Durchstechflasche aufziehen. Geben Sie anschliessend 6,0 ml konservierungsmittelfreie Kochsalzlösung in jede Spritze und mischen Sie diese vorsichtig.
- +Verdünnungsanleitung unter Verwendung von 300 U-Durchstechflaschen
- +• Für eine Dosis von 600 U: Rekonstituieren Sie zwei 300 U-Durchstechflaschen mit je 1,5 ml konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung (0,9 % Natriumchlorid zur Injektion). In die erste 10-ml-Spritze die gesamten 1,5 ml aus der ersten Durchstechflasche aufziehen und in die zweite 10-ml-Spritze die gesamten 1,5 ml aus der zweiten Durchstechflasche aufziehen. Geben Sie anschliessend 6,0 ml konservierungsmittelfreie Kochsalzlösung in jede Spritze und mischen Sie diese vorsichtig.
-• Für eine Dosis von 800 U: Rekonstituieren Sie drei 300 U-Durchstechflaschen mit je 1,5 ml konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung (0,9 % Natriumchlorid zur Injektion). In die erste 10-ml-Spritze die gesamten 1,5 ml aus der ersten Durchstechflasche und 0,5 ml aus der zweiten Durchstechflasche aufziehen. In die zweite 10-ml-Spritze 0,5 ml aus der zweiten Durchstechflasche und die gesamten 1,5 ml aus der dritten Durchstechflasche aufziehen. Geben Sie anschliessend 5,5 ml konservierungsmittelfreie Kochsalzlösung in jede Spritze und mischen Sie diese vorsichtig.
-Daraus ergeben sich zwei 10-ml-Spritzen mit jeweils 7,5 ml, die insgesamt 800 U rekonstituiertes Dysport beinhalten.
-Verdünnungsanleitung unter Verwendung einer Kombination aus 500 U- und 300 U-Durchstechflaschen (gilt nur für eine Dosis von 800 U)
-• Für eine Dosis von 800 U: Rekonstituieren Sie die 500 U-Durchstechflasche mit 2,5 ml konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung (0,9 % Natriumchlorid zur Injektion) und die 300 U-Durchstechflasche mit 1,5 ml konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung. In die erste 10-ml-Spritze 2 ml aus der 500 U-Durchstechflasche aufziehen. In die zweite 10-ml-Spritze die restlichen 0,5 ml aus der 500 U-Durchstechflasche und die gesamten 1,5 ml aus der 300 U-Durchstechflasche aufziehen. Geben Sie anschliessend 5,5 ml konservierungsmittelfreie Kochsalzlösung in jede Spritze und mischen Sie diese vorsichtig.
-Daraus ergeben sich zwei 10-ml-Spritzen mit jeweils 7,5 ml, die insgesamt 800 U rekonstituiertes Dysport beinhalten.
- +• Für eine Dosis von 800 U: Rekonstituieren Sie drei 300 U-Durchstechflaschen mit je 1,5 ml konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung (0,9 % Natriumchlorid zur Injektion). In die erste 10-ml-Spritze die gesamten 1,5 ml aus der ersten Durchstechflasche und 0,5 ml aus der zweiten Durchstechflasche aufziehen. In die zweite 10-ml-Spritze 0,5 ml aus der zweiten Durchstechflasche und die gesamten 1,5 ml aus der dritten Durchstechflasche aufziehen. Geben Sie anschliessend 5,5 ml konservierungsmittelfreie Kochsalzlösung in jede Spritze und mischen Sie diese vorsichtig.
- +Daraus ergeben sich zwei 10-ml-Spritzen mit jeweils 7,5 ml, die insgesamt 800 U rekonstituiertes Dysport beinhalten.
- +Verdünnungsanleitung unter Verwendung einer Kombination aus 500 U- und 300 U-Durchstechflaschen (gilt nur für eine Dosis von 800 U)
- +• Für eine Dosis von 800 U: Rekonstituieren Sie die 500 U-Durchstechflasche mit 2,5 ml konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung (0,9 % Natriumchlorid zur Injektion) und die 300 U-Durchstechflasche mit 1,5 ml konservierungsmittelfreier Kochsalzlösung. In die erste 10-ml-Spritze 2 ml aus der 500 U-Durchstechflasche aufziehen. In die zweite 10-ml-Spritze die restlichen 0,5 ml aus der 500 U-Durchstechflasche und die gesamten 1,5 ml aus der 300 U-Durchstechflasche aufziehen. Geben Sie anschliessend 5,5 ml konservierungsmittelfreie Kochsalzlösung in jede Spritze und mischen Sie diese vorsichtig.
- +Daraus ergeben sich zwei 10-ml-Spritzen mit jeweils 7,5 ml, die insgesamt 800 U rekonstituiertes Dysport beinhalten.
|
|