| 50 Änderungen an Fachinfo TOBI |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Lösung zur Inhalation mit einem Vernebler, 300 mg/5 ml.
-Die empfohlene Dosis für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren beträgt eine Ampulle zweimal täglich über einen Zeitraum von 28 Tagen. Der Abstand zwischen den Anwendungen sollte möglichst genau 12 Stunden und nicht weniger als 6 Stunden betragen. Nach 28 Behandlungstagen sollten die Patienten die Behandlung mit TOBI für die folgenden 28 Tage aussetzen. Es sollte ein Zyklus von 28 Tagen aktiver Behandlung im Wechsel mit 28 Tagen Behandlungspause eingehalten werden.
-Die Dosierung wird nicht dem Körpergewicht angeglichen. Alle Patienten sollten zweimal täglich eine Ampulle TOBI (300 mg Tobramycin) erhalten.
-TOBI Dosierungsschema in kontrollierten klinischen Prüfungen
-1. Zyklus 2. Zyklus 3. Zyklus
-28 Tage 28 Tage 28 Tage 28 Tage 28 Tage 28 Tage
-TOBI zweimal täglich plus Standardtherapie Standardtherapie TOBI zweimal täglich plus Standardtherapie Standardtherapie TOBI zweimal täglich plus Standardtherapie Standardtherapie
- +Die empfohlene Dosis für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren beträgt eine Ampulle zweimal täglich über einen Zeitraum von 28 Tagen. Der Abstand zwischen den Anwendungen sollte möglichst genau 12 Stunden und nicht weniger als 6 Stunden betragen. Nach 28 Behandlungstagen sollten die Patienten die Behandlung mit TOBI für die folgenden 28 Tage aussetzen. Es sollte ein Zyklus von 28 Tagen aktiver Behandlung im Wechsel mit 28 Tagen Behandlungspause eingehalten werden.
- +Die Dosierung wird nicht dem Körpergewicht angeglichen. Alle Patienten sollten zweimal täglich eine Ampulle TOBI (300 mg Tobramycin) erhalten.
- +TOBI Dosierungsschem
- +a in kontrollierten
- +klinischen Prüfungen
- +1. Zyklus 2. Zyklus 3. Zyklus
- +28 Tage 28 Tage 28 Tage 28 Tage 28 Tage 28 Tage
- +TOBI zweimal täglich Standardtherapie TOBI zweimal täglich Standardtherapie TOBI zweimal täglich Standardtherapie
- + plus Standardtherap plus Standardtherap plus Standardtherap
- +ie ie ie
- +
-Die Wirksamkeit und Verträglichkeit wurden in kontrollierten und offenen Studien, die bis zu 96 Wochen (12 Zyklen) dauerten, untersucht. Bei Patienten unter 6 Jahren, Patienten mit einem FEV1 (forciertes exspiratorisches Volumen in 1 Sekunde) <25% oder >75% des vorausgesagten Werts sowie bei Patienten mit Besiedelung durch Burkholderia cepacia sind die Sicherheit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen.
- +Die Wirksamkeit und Verträglichkeit wurden in kontrollierten und offenen Studien, die bis zu 96 Wochen (12 Zyklen) dauerten, untersucht. Bei Patienten unter 6 Jahren, Patienten mit einem FEV1 (forciertes exspiratorisches Volumen in 1 Sekunde) <25% oder >75% des vorausgesagten Werts sowie bei Patienten mit Besiedelung durch Burkholderia cepacia sind die Sicherheit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen.
-Tobramycin wird primär unverändert im Urin ausgeschieden und eine Beeinflussung der Tobramycin-Exposition durch die Nierenfunktion ist zu erwarten. Patienten mit einem Serumkreatinin ≥2 mg/dl und Harnstoffstickstoff im Blut (blood urea nitrogen, BUN) ≥40 mg/dl wurden nicht in klinische Studien aufgenommen und es gibt für sie keine Daten, um eine Empfehlung für oder gegen eine Dosisanpassung von TOBI auszusprechen. TOBI sollte bei Patienten mit bekannter oder vermuteter renaler Funktionsstörung mit Vorsicht angewendet werden (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Nephrotoxizität»).
- +Tobramycin wird primär unverändert im Urin ausgeschieden und eine Beeinflussung der Tobramycin-Exposition durch die Nierenfunktion ist zu erwarten. Patienten mit einem Serumkreatinin ≥2 mg/dl und Harnstoffstickstoff im Blut (blood urea nitrogen, BUN) ≥40 mg/dl wurden nicht in klinische Studien aufgenommen und es gibt für sie keine Daten, um eine Empfehlung für oder gegen eine Dosisanpassung von TOBI auszusprechen. TOBI sollte bei Patienten mit bekannter oder vermuteter renaler Funktionsstörung mit Vorsicht angewendet werden (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Nephrotoxizität" ).
-Für diese Population liegen nicht ausreichend Daten vor, um eine Empfehlung für oder gegen eine Dosisanpassung abzugeben. Bei der Anwendung von TOBI durch ältere Patienten ist die Nierenfunktion zu berücksichtigen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Nephrotoxizität»).
- +Für diese Population liegen nicht ausreichend Daten vor, um eine Empfehlung für oder gegen eine Dosisanpassung abzugeben. Bei der Anwendung von TOBI durch ältere Patienten ist die Nierenfunktion zu berücksichtigen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Nephrotoxizität" ).
-TOBI ist für die Anwendung in dieser Altersgruppe nicht indiziert. An Patienten unter 6 Jahren wurden keine Studien durchgeführt.
- +TOBI ist für die Anwendung in dieser Altersgruppe nicht indiziert. An Patienten unter 6 Jahren wurden keine Studien durchgeführt.
-Der Inhalt einer Ampulle TOBI sollte in den Vernebler entleert und durch Inhalation unter Verwendung eines PARI LC PLUS® Verneblers mit geeignetem Kompressor über einen Zeitraum von etwa 15 Minuten verabreicht werden. Geeignete Kompressoren sind solche, die in Verbindung mit einem PARI LC PLUS® Vernebler eine Flussgeschwindigkeit von 4-6 l/min und/oder einen Gegendruck von 110-217 kPa gewährleisten. Die Anweisungen des Herstellers zur Pflege und Verwendung des Verneblers und Kompressors sind zu beachten.
- +Der Inhalt einer Ampulle TOBI sollte in den Vernebler entleert und durch Inhalation unter Verwendung eines PARI LC PLUS® Verneblers mit geeignetem Kompressor über einen Zeitraum von etwa 15 Minuten verabreicht werden. Geeignete Kompressoren sind solche, die in Verbindung mit einem PARI LC PLUS® Vernebler eine Flussgeschwindigkeit von 4-6 l/min und/oder einen Gegendruck von 110-217 kPa gewährleisten. Die Anweisungen des Herstellers zur Pflege und Verwendung des Verneblers und Kompressors sind zu beachten.
-Obwohl Nephrotoxizität mit der Aminoglykosid-Therapie in Zusammenhang gebracht worden ist, wurden in klinischen Studien mit TOBI keine Hinweise auf Nephrotoxizität beobachtet. Nach der Markteinführung wurde jedoch über akute Nierenschäden (AKI) bei der Anwendung von inhaliertem Tobramycin berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
-Bei Patienten mit bekannter oder vermuteter Nierenfunktionsstörung sollte das Produkt mit Vorsicht eingesetzt werden und die Serumkonzentrationen von Tobramycin sollten überwacht werden. Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung, also Serumkreatinin ≥2 mg/dl, wurden in die klinischen Studien nicht aufgenommen.
-Vor Beginn der Behandlung mit TOBI ist die Nierenfunktion zu beurteilen. Nach jeweils sechs kompletten Behandlungszyklen mit TOBI (180 Tage Behandlung mit vernebeltem Aminoglykosid) ist eine erneute Bestimmung des Harnstoff- und Kreatininspiegels angezeigt. Wenn Hinweise auf Nephrotoxizität auftreten, sollte jede Form der Behandlung mit Tobramycin abgesetzt werden, bis die minimalen Serumkonzentrationen unter 2 µg/ml gefallen sind. Die Behandlung mit TOBI kann daraufhin nach ärztlichem Ermessen wieder aufgenommen werden.
-Patienten, die gleichzeitig mit parenteralen Aminoglykosiden behandelt werden, sollten wie klinisch angezeigt, überwacht werden, unter Beachtung eines eventuellen Risikos kumulativer Toxizität. Eine Messung der Serumspiegel ist in Betracht zu ziehen. Zur Überwachung der Tobramycin-Serumspiegel siehe unten («Laboruntersuchungen - Serumspiegel»).
- +Obwohl Nephrotoxizität mit der Aminoglykosid-Therapie in Zusammenhang gebracht worden ist, wurden in klinischen Studien mit TOBI keine Hinweise auf Nephrotoxizität beobachtet. Nach der Markteinführung wurde jedoch über akute Nierenschäden (AKI) bei der Anwendung von inhaliertem Tobramycin berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Bei Patienten mit bekannter oder vermuteter Nierenfunktionsstörung sollte das Produkt mit Vorsicht eingesetzt werden und die Serumkonzentrationen von Tobramycin sollten überwacht werden. Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung, also Serumkreatinin ≥2 mg/dl, wurden in die klinischen Studien nicht aufgenommen.
- +Vor Beginn der Behandlung mit TOBI ist die Nierenfunktion zu beurteilen. Nach jeweils sechs kompletten Behandlungszyklen mit TOBI (180 Tage Behandlung mit vernebeltem Aminoglykosid) ist eine erneute Bestimmung des Harnstoff- und Kreatininspiegels angezeigt. Wenn Hinweise auf Nephrotoxizität auftreten, sollte jede Form der Behandlung mit Tobramycin abgesetzt werden, bis die minimalen Serumkonzentrationen unter 2 µg/ml gefallen sind. Die Behandlung mit TOBI kann daraufhin nach ärztlichem Ermessen wieder aufgenommen werden.
- +Patienten, die gleichzeitig mit parenteralen Aminoglykosiden behandelt werden, sollten wie klinisch angezeigt, überwacht werden, unter Beachtung eines eventuellen Risikos kumulativer Toxizität. Eine Messung der Serumspiegel ist in Betracht zu ziehen. Zur Überwachung der Tobramycin-Serumspiegel siehe unten ( "Laboruntersuchungen - Serumspiegel" ).
-Zur Überwachung der Tobramycin-Serumspiegel siehe unten («Laboruntersuchungen»).
- +Zur Überwachung der Tobramycin-Serumspiegel siehe unten ( "Laboruntersuchungen" ).
-Tobramycin-Serumspiegel sollten bei Patienten überwacht werden, die gleichzeitig eine parenterale Aminoglykosidtherapie (oder andere Arzneimittel, welche die renale Exkretion beeinflussen können) erhalten. Solche Patienten sind unter Berücksichtigung des Risikos einer kumulativen Toxizität klinisch adäquat zu überwachen (siehe unten «Laboruntersuchungen»).
- +Tobramycin-Serumspiegel sollten bei Patienten überwacht werden, die gleichzeitig eine parenterale Aminoglykosidtherapie (oder andere Arzneimittel, welche die renale Exkretion beeinflussen können) erhalten. Solche Patienten sind unter Berücksichtigung des Risikos einer kumulativen Toxizität klinisch adäquat zu überwachen (siehe unten "Laboruntersuchungen" ).
-In klinischen Studien mit TOBI zeigten manche Patienten eine Erhöhung der MHK bei getesteten P. aeruginosa-Isolaten. Es besteht ein theoretisches Risiko, dass Patienten, die mit Tobramycin behandelt wurden, das durch einen Vernebler verabreicht war, P. aeruginosa-Stämme entwickeln könnten, die sich möglicherweise gegenüber intravenös verabreichtem Tobramycin als resistent erweisen (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +In klinischen Studien mit TOBI zeigten manche Patienten eine Erhöhung der MHK bei getesteten P. aeruginosa-Isolaten. Es besteht ein theoretisches Risiko, dass Patienten, die mit Tobramycin behandelt wurden, das durch einen Vernebler verabreicht war, P. aeruginosa-Stämme entwickeln könnten, die sich möglicherweise gegenüber intravenös verabreichtem Tobramycin als resistent erweisen (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Einige Diuretika können durch veränderte Antibiotika-Konzentration in Serum und Gewebe die Toxizität der Aminoglykoside steigern. TOBI sollte nicht gleichzeitig mit Ethacrynsäure, Furosemid, Harnstoff oder intravenösem Mannitol verabreicht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Einige Diuretika können durch veränderte Antibiotika-Konzentration in Serum und Gewebe die Toxizität der Aminoglykoside steigern. TOBI sollte nicht gleichzeitig mit Ethacrynsäure, Furosemid, Harnstoff oder intravenösem Mannitol verabreicht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·Amphotericin B, Cefalotin, Ciclosporin, Tacrolimus, Polymyxine (Risiko erhöhter Nephrotoxizität).
-·Platinverbindungen (Gefahr der erhöhten Nephro- und Ototoxizität).
-·Anticholinesterasen, Botulinum Toxin (neuromuskuläre Wirkungen).
-TOBI sollte nicht mit irgendwelchen anderen Arzneimitteln gemischt werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +-Amphotericin B, Cefalotin, Ciclosporin, Tacrolimus, Polymyxine (Risiko erhöhter Nephrotoxizität).
- +-Platinverbindungen (Gefahr der erhöhten Nephro- und Ototoxizität).
- +-Anticholinesterasen, Botulinum Toxin (neuromuskuläre Wirkungen).
- +TOBI sollte nicht mit irgendwelchen anderen Arzneimitteln gemischt werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Zur Anwendung von Tobramycin mittels Inhalation bei Schwangeren liegen keine adäquaten Daten vor. Tierversuche zeigen keine Teratogenität von Tobramycin (siehe «Präklinische Daten»).
- +Zur Anwendung von Tobramycin mittels Inhalation bei Schwangeren liegen keine adäquaten Daten vor. Tierversuche zeigen keine Teratogenität von Tobramycin (siehe "Präklinische Daten" ).
-Unerwünschte Wirkungen TOBI (n=258) % der Patienten Placebo (n=262) % der Patienten
-Husten 46,1 47,3
-Pharyngitis 38,0 39,3
-Husten mit Auswurf 37,6 39,7
-Dyspnoe 33,7 38,5
-Asthenie 35,7 39,3
-Rhinitis 34,5 33,6
-Pyrexie 32,9 43,5
-Lungenfunktionsstörung 31,4 31,3
-Kopfschmerzen 26,7 32,1
-Brustschmerzen 26,0 29,8
-Verfärbung des Sputums 21,3 19,8
-Bluthusten 19,4 23,7
-verminderter Appetit 18,6 27,9
-verminderter Lungenfunktionstest 16,3 15,3
-Asthma 15,9 20,2
-Erbrechen 14,0 22,1
-Unterleibsschmerzen 12,8 23,7
-Stimmstörung 12,8 6,5
-Übelkeit 11,2 16,0
-vermindertes Gewicht 10,1 15,3
- +Unerwünschte Wirkungen TOBI(n=258)% der Patienten Placebo(n=262)% der Patienten
- +Husten 46,1 47,3
- +Pharyngitis 38,0 39,3
- +Husten mit Auswurf 37,6 39,7
- +Dyspnoe 33,7 38,5
- +Asthenie 35,7 39,3
- +Rhinitis 34,5 33,6
- +Pyrexie 32,9 43,5
- +Lungenfunktionsstörung 31,4 31,3
- +Kopfschmerzen 26,7 32,1
- +Brustschmerzen 26,0 29,8
- +Verfärbung des Sputums 21,3 19,8
- +Bluthusten 19,4 23,7
- +verminderter Appetit 18,6 27,9
- +verminderter Lungenfunktionstest 16,3 15,3
- +Asthma 15,9 20,2
- +Erbrechen 14,0 22,1
- +Unterleibsschmerzen 12,8 23,7
- +Stimmstörung 12,8 6,5
- +Übelkeit 11,2 16,0
- +vermindertes Gewicht 10,1 15,3
- +
- +
-MedDRA-System-Organklasse Unerwünschte Arzneimittelwirkung TOBI Placebo-kontrollierte Parallelgruppenstudien (PC-TNDS-002/PC-TNDS-003) Häufigkeit
-TOBI (n=258) % der Patienten Placebo (n=262) % der Patienten
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen Kehlkopfentzündung 4,3% 3,3% Häufig
-Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Tinnitus 3,1% 0% Häufig
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Lungenkrankheit 31,4% 31,3% Sehr häufig
-Rhinitis 34,5% 33,6% Sehr häufig
-Stimmstörung 12,8% 6,5% Sehr häufig
-Verfärbung des Sputums 21,3% 19,8% Sehr häufig
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Myalgie 4,7% 2,7% Häufig
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Unwohlsein 6,2% 5,3% Häufig
- +MedDRA-System-Organk Unerwünschte Arzneim TOBIPlacebo-kontroll Häufigkeit
- +lasse ittelwirkung ierte Parallelgruppe
- + nstudien(PC-TNDS-002
- + /PC-TNDS-003)
- +TOBI(n=258)% der Placebo(n=262)% der
- +Patienten Patienten
- +Infektionen und Kehlkopfentzündung 4,3% 3,3% Häufig
- +parasitäre Erkrankun
- +gen
- +Erkrankungen des Tinnitus 3,1% 0% Häufig
- +Ohrs und des Labyrin
- +ths
- +Erkrankungen der Lungenkrankheit 31,4% 31,3% Sehr häufig
- +Atemwege, des
- +Brustraums und
- +Mediastinums
- +Rhinitis 34,5% 33,6% Sehr häufig
- +Stimmstörung 12,8% 6,5% Sehr häufig
- +Verfärbung des 21,3% 19,8% Sehr häufig
- +Sputums
- +Skelettmuskulatur-, Myalgie 4,7% 2,7% Häufig
- +Bindegewebs- und
- +Knochenerkrankungen
- +Allgemeine Erkrankun Unwohlsein 6,2% 5,3% Häufig
- +gen und Beschwerden
- +am Verabreichungsort
- +
-Zwei klinische Studien (Studie 1 und Studie 2) identisch im Studienprotokoll, doppelblind, randomisiert, placebokontrolliert, über 24 Wochen, in total 69 USA cystische Fibrose (CF) Kliniken, wurden mit CF-Patienten mit Pseudomonas aeruginosa durchgeführt. Patienten unter 6 Jahren, Patienten mit einem Kreatinin Ausgangswert >2 mg/dl oder bei denen Burkholderia cepacia aus dem Sputum isoliert worden war, wurden ausgeschlossen. Alle Patienten hatten Ausgangswerte des FEV1 gemessen zwischen 25% und 75%. In diesen klinischen Studien erhielten 258 Patienten TOBI als ambulante Therapie mit einem Hand-PARI LC PLUS®, wiederverwendbaren Vernebler mit einem DeVilBiss Pulmo-Aide Kompressor.
- +Zwei klinische Studien (Studie 1 und Studie 2) identisch im Studienprotokoll, doppelblind, randomisiert, placebokontrolliert, über 24 Wochen, in total 69 USA cystische Fibrose (CF) Kliniken, wurden mit CF-Patienten mit Pseudomonas aeruginosa durchgeführt. Patienten unter 6 Jahren, Patienten mit einem Kreatinin Ausgangswert >2 mg/dl oder bei denen Burkholderia cepacia aus dem Sputum isoliert worden war, wurden ausgeschlossen. Alle Patienten hatten Ausgangswerte des FEV1 gemessen zwischen 25% und 75%. In diesen klinischen Studien erhielten 258 Patienten TOBI als ambulante Therapie mit einem Hand-PARI LC PLUS®, wiederverwendbaren Vernebler mit einem DeVilBiss Pulmo-Aide Kompressor.
-In jeder Studie erzeugte TOBI Therapie eine signifikante Reduktion in der Anzahl P. aeruginosa CFUs (colony-forming units) im Sputum während der Behandlungsperiode. Die bakterielle Dichte des Sputums kehrte zu den Ausgangswerten zurück während der behandlungsfreien Perioden. Die Reduktion der bakteriellen Dichte des Sputums war in jedem sukzessiven Zyklus kleiner.
- +In jeder Studie erzeugte TOBI Therapie eine signifikante Reduktion in der Anzahl P. aeruginosa CFUs (colony-forming units) im Sputum während der Behandlungsperiode. Die bakterielle Dichte des Sputums kehrte zu den Ausgangswerten zurück während der behandlungsfreien Perioden. Die Reduktion der bakteriellen Dichte des Sputums war in jedem sukzessiven Zyklus kleiner.
-Eine einzelne Sputumprobe eines CF-Patienten kann eine Vielzahl an Morphotypen von Pseudomonas aeruginosa enthalten und jeder Morphotypus kann in vitro einen unterschiedlichen Grad an Empfindlichkeit auf Tobramycin aufweisen. Eine 6-monatige Behandlung mit TOBI hatte in zwei klinischen Studien keinen Einfluss auf die Empfindlichkeit der meisten getesteten P. aeruginosa Stämme. Jedoch wurden bei einigen Patienten erhöhte minimale Hemmkonzentrationen (MHK) festgestellt. Die klinische Relevanz dieses Effektes ist noch nicht geklärt.
-Die für die parenterale Verabreichung von Tobramycin anerkannten Empfindlichkeitsgrenzen sind auf die Anwendung von Tobramycin als Inhalation nicht übertragbar. Die Beziehung zwischen in vitro Empfindlichkeit und klinischem Ansprechen auf eine TOBI-Behandlung ist nicht klar. Sputum von Patienten mit cystischer Fibrose (CF) übt eine Hemmwirkung auf die lokale biologische Aktivität vernebelter Aminoglykoside aus. Daher müssen die Sputumkonzentrationen von Tobramycin für eine Unterdrückung des Wachstums von P. aeruginosa resp. um eine bakterizide Wirkung zu erzielen, um das 10- bzw. 25-fache über der minimalen Hemmkonzentration (MHK) liegen. In kontrollierten klinischen Studien wurden bei 97% der mit TOBI behandelten Patienten Konzentrationen in 10-facher Höhe der MHK der P. aeruginosa-Kulturen dieser Patienten erreicht; 95% der mit TOBI behandelten Patienten erreichten das 25-Fache der höchsten MHK. Auch bei Patienten, deren Kulturen MHK-Werte oberhalb der parenteralen Empfindlichkeitsgrenze aufwiesen, wurde ein klinischer Nutzen unter Umständen noch beobachtet.
- +Eine einzelne Sputumprobe eines CF-Patienten kann eine Vielzahl an Morphotypen von Pseudomonas aeruginosa enthalten und jeder Morphotypus kann in vitro einen unterschiedlichen Grad an Empfindlichkeit auf Tobramycin aufweisen. Eine 6-monatige Behandlung mit TOBI hatte in zwei klinischen Studien keinen Einfluss auf die Empfindlichkeit der meisten getesteten P. aeruginosa Stämme. Jedoch wurden bei einigen Patienten erhöhte minimale Hemmkonzentrationen (MHK) festgestellt. Die klinische Relevanz dieses Effektes ist noch nicht geklärt.
- +Die für die parenterale Verabreichung von Tobramycin anerkannten Empfindlichkeitsgrenzen sind auf die Anwendung von Tobramycin als Inhalation nicht übertragbar. Die Beziehung zwischen in vitro Empfindlichkeit und klinischem Ansprechen auf eine TOBI-Behandlung ist nicht klar. Sputum von Patienten mit cystischer Fibrose (CF) übt eine Hemmwirkung auf die lokale biologische Aktivität vernebelter Aminoglykoside aus. Daher müssen die Sputumkonzentrationen von Tobramycin für eine Unterdrückung des Wachstums von P. aeruginosa resp. um eine bakterizide Wirkung zu erzielen, um das 10- bzw. 25-fache über der minimalen Hemmkonzentration (MHK) liegen. In kontrollierten klinischen Studien wurden bei 97% der mit TOBI behandelten Patienten Konzentrationen in 10-facher Höhe der MHK der P. aeruginosa-Kulturen dieser Patienten erreicht; 95% der mit TOBI behandelten Patienten erreichten das 25-Fache der höchsten MHK. Auch bei Patienten, deren Kulturen MHK-Werte oberhalb der parenteralen Empfindlichkeitsgrenze aufwiesen, wurde ein klinischer Nutzen unter Umständen noch beobachtet.
-In klinischen Studien mit TOBI zeigten die meisten Patienten, die zu Beginn der Studie P. aeruginosa-Isolate mit Tobramycin-MHK <128 µg/ml aufwiesen, infolge der Behandlung eine verbesserte Lungenfunktion. Bei Patienten, die zu Beginn der Studie eine MHK ≥128 µg/ml im P. aeruginosa-Isolat aufwiesen war ein klinisches Ansprechen weniger wahrscheinlich.
- +In klinischen Studien mit TOBI zeigten die meisten Patienten, die zu Beginn der Studie P. aeruginosa-Isolate mit Tobramycin-MHK <128 µg/ml aufwiesen, infolge der Behandlung eine verbesserte Lungenfunktion. Bei Patienten, die zu Beginn der Studie eine MHK ≥128 µg/ml im P. aeruginosa-Isolat aufwiesen war ein klinisches Ansprechen weniger wahrscheinlich.
-Empfindlich Pseudomonas aeruginosa Haemophilus influenzae Staphylococcus aureus
-Unempfindlich Burkholderia cepacia Stenotrophomonas maltophilia Alcaligenes xylosoxidans
- +Empfindlich Pseudomonas aeruginosaHaemophilus influenzaeStaphylococcus aureus
- +Unempfindlich Burkholderia cepaciaStenotrophomonas maltophiliaAlcaligenes xylosoxidans
-In klinischen Studien führte die Behandlung mit TOBI zu einem geringen, jedoch eindeutigen Anstieg der MHK von Tobramycin, Amikacin und Gentamycin in den getesteten P. aeruginosa-Isolaten. Jede weitere 6-Monats-Behandlung führte zu einem zusätzlichen Anstieg der MHK in ähnlichem Umfang wie in den 6 Monaten der kontrollierten Studien beobachtet. Impermeabilität, ist der häufigste Aminoglykosid-Resistenzmechanismus bei von chronisch infizierten CF-Patienten isolierten P. aeruginosa. Es wurde auch gezeigt, dass von CF-Patienten isolierte P. aeruginosa eine adaptive Aminoglykosid-Resistenz aufwiesen, die, wenn das Antibiotikum abgesetzt wird, durch die Rückkehr zur Empfindlichkeit charakterisiert ist.
- +
- +In klinischen Studien führte die Behandlung mit TOBI zu einem geringen, jedoch eindeutigen Anstieg der MHK von Tobramycin, Amikacin und Gentamycin in den getesteten P. aeruginosa-Isolaten. Jede weitere 6-Monats-Behandlung führte zu einem zusätzlichen Anstieg der MHK in ähnlichem Umfang wie in den 6 Monaten der kontrollierten Studien beobachtet. Impermeabilität, ist der häufigste Aminoglykosid-Resistenzmechanismus bei von chronisch infizierten CF-Patienten isolierten P. aeruginosa. Es wurde auch gezeigt, dass von CF-Patienten isolierte P. aeruginosa eine adaptive Aminoglykosid-Resistenz aufwiesen, die, wenn das Antibiotikum abgesetzt wird, durch die Rückkehr zur Empfindlichkeit charakterisiert ist.
-Sputumkonzentrationen: Zehn Minuten nach Inhalation der ersten 300-mg-Dosis von TOBI betrug die durchschnittliche Tobramycinkonzentration im Sputum 1237 µg/g (Bereich: 35 bis 7414 µg/g).
-Tobramycin akkumuliert nicht im Sputum; da auch nach 20-wöchiger Behandlung mit dem TOBI-Regime die durchschnittliche Tobramycinkonzentration im Sputum 10 Minuten nach Inhalation bei 1154 µg/g (Bereich: 39 bis 8085 µg/g) lag. Es wurde eine hohe Variabilität der Tobramycinkonzentrationen im Sputum beobachtet. Zwei Stunden nach Inhalation fielen die Sputumkonzentrationen auf etwa 14% der 10 Minuten nach Inhalation gemessenen Tobramycinspiegel ab.
-Serumspiegel: Bei CF-Patienten betrug der mediane Tobramycin-Serumspiegel eine Stunde nach Inhalation einer TOBI-Einzeldosis von 300 mg 0,95 µg/ml. Auch nach 20-wöchiger Behandlung mit dem TOBI-Regime lag der mediane Tobramycin-Serumspiegel eine Stunde nach Verabreichung bei 1,05 µg/ml.
- +Sputumkonzentrationen: Zehn Minuten nach Inhalation der ersten 300-mg-Dosis von TOBI betrug die durchschnittliche Tobramycinkonzentration im Sputum 1237 µg/g (Bereich: 35 bis 7414 µg/g).
- +Tobramycin akkumuliert nicht im Sputum; da auch nach 20-wöchiger Behandlung mit dem TOBI-Regime die durchschnittliche Tobramycinkonzentration im Sputum 10 Minuten nach Inhalation bei 1154 µg/g (Bereich: 39 bis 8085 µg/g) lag. Es wurde eine hohe Variabilität der Tobramycinkonzentrationen im Sputum beobachtet. Zwei Stunden nach Inhalation fielen die Sputumkonzentrationen auf etwa 14% der 10 Minuten nach Inhalation gemessenen Tobramycinspiegel ab.
- +Serumspiegel: Bei CF-Patienten betrug der mediane Tobramycin-Serumspiegel eine Stunde nach Inhalation einer TOBI-Einzeldosis von 300 mg 0,95 µg/ml. Auch nach 20-wöchiger Behandlung mit dem TOBI-Regime lag der mediane Tobramycin-Serumspiegel eine Stunde nach Verabreichung bei 1,05 µg/ml.
-Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Im Kühlschrank (2-8 °C) in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Im Kühlschrank (2-8 °C) in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
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