| 108 Änderungen an Fachinfo Erbitux 2 mg/ml |
-Natrii chloridum, Glycinum, Polysorbatum 80, Acidum citricum monohydricum, Natrii hydroxidum, Aqua ad iniectabile.
-Jede Durchstechflasche zu 100 mg/20 ml enthält ca. 58 mg Natrium.
-Jede Durchstechflasche zu 500 mg/100 ml enthält ca. 288 mg Natrium.
- +Natrii chloridum, Glycinum, Polysorbatum 80, Acidum citricum monohydricum, Natrii hydroxidum, Aqua ad iniectabile.
- +Jede Durchstechflasche zu 100 mg/20 ml enthält ca. 58 mg Natrium.
- +Jede Durchstechflasche zu 500 mg/100 ml enthält ca. 288 mg Natrium.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Infusionslösung: Durchstechflaschen zu 100 mg/20 ml und 500 mg/100 ml Cetuximab (5 mg/ml).
-·in Kombination mit FOLFIRI oder FOLFOX
-·als Monotherapie, wenn eine Therapie auf Oxaliplatin- und Irinotecan-Basis versagt hat oder eine Irinotecan-Intoleranz vorliegt.
- +in Kombination mit FOLFIRI oder FOLFOX
- +als Monotherapie, wenn eine Therapie auf Oxaliplatin- und Irinotecan-Basis versagt hat oder eine Irinotecan-Intoleranz vorliegt.
-Vor der ersten Infusion ist der Patient mindestens 1 Stunde vor der Verabreichung von Cetuximab mit einem Antihistaminikum und einem Kortikosteroid vorzubehandeln. Diese Prämedikation wird auch für alle folgenden Infusionen empfohlen.
- +Vor der ersten Infusion ist der Patient mindestens 1 Stunde vor der Verabreichung von Cetuximab mit einem Antihistaminikum und einem Kortikosteroid vorzubehandeln. Diese Prämedikation wird auch für alle folgenden Infusionen empfohlen.
-Cetuximab wird in Kombination mit FOLFIRI bzw. FOLFOX oder als Monotherapie angewendet. Die Begleitmedikation ist frühestens 1 Stunde nach Beendigung der Cetuximab-Infusion zu applizieren.
- +Cetuximab wird in Kombination mit FOLFIRI bzw. FOLFOX oder als Monotherapie angewendet. Die Begleitmedikation ist frühestens 1 Stunde nach Beendigung der Cetuximab-Infusion zu applizieren.
-Der Nachweis des RAS-Wildtypstatus (mit Ausschluss von Mutationen in KRAS und NRAS: Codon 12, 13 in Exon 2; Codon 59, 61 in Exon 3; Codon 117, 146 in Exon 4) muss vor Beginn der Cetuximab-Behandlung durchgeführt werden.
- +Der Nachweis des RAS-Wildtypstatus (mit Ausschluss von Mutationen in KRAS und NRAS: Codon 12, 13 in Exon 2; Codon 59, 61 in Exon 3; Codon 117, 146 in Exon 4) muss vor Beginn der Cetuximab-Behandlung durchgeführt werden.
-Erbitux wird einmal wöchentlich angewendet. Die Initialdosis beträgt 400 mg Cetuximab pro m2 Körperoberfläche. Alle nachfolgenden wöchentlichen Dosen betragen jeweils 250 mg/m2.
- +Erbitux wird einmal wöchentlich angewendet. Die Initialdosis beträgt 400 mg Cetuximab pro m2 Körperoberfläche. Alle nachfolgenden wöchentlichen Dosen betragen jeweils 250 mg/m2.
-Erbitux wird einmal alle zwei Wochen angewendet. Jede Dosis beträgt 500 mg Cetuximab pro m2 Körperoberfläche.
- +Erbitux wird einmal alle zwei Wochen angewendet. Jede Dosis beträgt 500 mg Cetuximab pro m2 Körperoberfläche.
-Erbitux wird einmal wöchentlich angewendet. Die Initialdosis beträgt 400 mg Cetuximab pro m2 Körperoberfläche. Alle nachfolgenden wöchentlichen Dosen betragen jeweils 250 mg/m2.
- +Erbitux wird einmal wöchentlich angewendet. Die Initialdosis beträgt 400 mg Cetuximab pro m2 Körperoberfläche. Alle nachfolgenden wöchentlichen Dosen betragen jeweils 250 mg/m2.
-Bei Patienten mit rezidivierendem und/oder metastasiertem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich wird Cetuximab in Kombination mit bis zu 6 Zyklen Cisplatin plus 5-Fluorouracil verabreicht, gefolgt von Cetuximab allein als Erhaltungstherapie bis zur Tumorprogression. Die Begleitmedikation ist frühestens 1 Stunde nach Beendigung der Cetuximab-Infusion zu applizieren.
- +Bei Patienten mit rezidivierendem und/oder metastasiertem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich wird Cetuximab in Kombination mit bis zu 6 Zyklen Cisplatin plus 5-Fluorouracil verabreicht, gefolgt von Cetuximab allein als Erhaltungstherapie bis zur Tumorprogression. Die Begleitmedikation ist frühestens 1 Stunde nach Beendigung der Cetuximab-Infusion zu applizieren.
-Erbitux wird einmal wöchentlich angewendet. Die Initialdosis beträgt 400 mg Cetuximab pro m2 Körperoberfläche. Alle nachfolgenden wöchentlichen Dosen betragen jeweils 250 mg/m2.
- +Erbitux wird einmal wöchentlich angewendet. Die Initialdosis beträgt 400 mg Cetuximab pro m2 Körperoberfläche. Alle nachfolgenden wöchentlichen Dosen betragen jeweils 250 mg/m2.
-Erbitux wird einmal alle zwei Wochen angewendet. Jede Dosis beträgt 500 mg Cetuximab pro m2 Körperoberfläche.
- +Erbitux wird einmal alle zwei Wochen angewendet. Jede Dosis beträgt 500 mg Cetuximab pro m2 Körperoberfläche.
-Erbitux (5 mg/ml) wird intravenös als Tropfinfusion oder mittels einer Infusionspumpe oder eines Perfusors verabreicht (vgl. Rubrik Sonstige Hinweise: Hinweise für die Handhabung). Die Initialdosis sollte langsam gegeben werden, um das Risiko infusionsbedingter Reaktionen zu minimieren (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die empfohlene Infusionsdauer der Erstinfusion beträgt 120 Minuten. Wenn die erste Infusion gut vertragen wird, beträgt die empfohlene Infusionsdauer für die nachfolgenden Cetuximab-Gaben 60 Minuten bei wöchentlicher Anwendung von 250 mg/m2 (siehe Dosierungsschema) und 120 Minuten bei zweiwöchentlicher Anwendung von 500 mg/m2 (siehe Dosierungsschema).
-Eine Infusionsgeschwindigkeit von 10 mg Cetuximab/min darf nicht überschritten werden.
- +Erbitux (5 mg/ml) wird intravenös als Tropfinfusion oder mittels einer Infusionspumpe oder eines Perfusors verabreicht (vgl. Rubrik Sonstige Hinweise: Hinweise für die Handhabung). Die Initialdosis sollte langsam gegeben werden, um das Risiko infusionsbedingter Reaktionen zu minimieren (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Die empfohlene Infusionsdauer der Erstinfusion beträgt 120 Minuten. Wenn die erste Infusion gut vertragen wird, beträgt die empfohlene Infusionsdauer für die nachfolgenden Cetuximab-Gaben 60 Minuten bei wöchentlicher Anwendung von 250 mg/m2 (siehe Dosierungsschema) und 120 Minuten bei zweiwöchentlicher Anwendung von 500 mg/m2 (siehe Dosierungsschema).
- +Eine Infusionsgeschwindigkeit von 10 mg Cetuximab/min darf nicht überschritten werden.
-Bei Patienten, die leichte oder mittelschwere infusionsbedingte Reaktionen (Grad 1-2) entwickeln, kann die Cetuximab-Infusionsrate reduziert werden. Es wird empfohlen, die reduzierte Infusionsrate für die weiteren Applikationen beizubehalten.
-Beim Auftreten von schweren infusionsbedingten Reaktionen (Grad 3-4) ist die Cetuximab-Behandlung unverzüglich und dauerhaft abzusetzen, und es sind gegebenenfalls die notwendigen lebenserhaltenden Massnahmen einzuleiten.
-Wenn ein Patient eine schwere Hautreaktion (Grad 3-4) entwickelt, muss die Therapie mit Cetuximab unterbrochen werden. Die meisten Hautreaktionen entwickeln sich innerhalb der ersten drei Behandlungswochen. Wenn sich die Reaktion beim ersten Auftreten auf Grad 2 zurückgebildet hat, kann die Behandlung ohne Dosisanpassung wieder aufgenommen werden.
-Beim zweiten und dritten Auftreten von schweren Hautreaktionen muss die Cetuximab-Behandlung erneut unterbrochen werden. Wenn sich die Hautreaktion auf Grad 2 zurückgebildet hat, kann die Therapie mit einer um 20 % niedrigeren Dosis (200 mg/m2 Körperoberfläche beim wöchentlichen Dosierungsschema; 400 mg/m2 Körperoberfläche beim zweiwöchentlichen Dosierungsschema) nach dem 2. Auftreten und mit einer um 40 % niedrigeren Dosis (150 mg/m2 Körperoberfläche beim wöchentlichen Dosierungsschema und 300 mg/m2 Körperoberfläche beim zweiwöchentlichen Dosierungsschema) nach dem 3. Auftreten fortgesetzt werden.
-Falls zum vierten Mal schwere Hautreaktionen auftreten oder diese sich während der Therapieunterbrechung nicht auf Grad 2 zurückgebildet haben, muss die Behandlung mit Cetuximab dauerhaft abgebrochen werden.
- +Bei Patienten, die leichte oder mittelschwere infusionsbedingte Reaktionen (Grad 1-2) entwickeln, kann die Cetuximab-Infusionsrate reduziert werden. Es wird empfohlen, die reduzierte Infusionsrate für die weiteren Applikationen beizubehalten.
- +Beim Auftreten von schweren infusionsbedingten Reaktionen (Grad 3-4) ist die Cetuximab-Behandlung unverzüglich und dauerhaft abzusetzen, und es sind gegebenenfalls die notwendigen lebenserhaltenden Massnahmen einzuleiten.
- +Wenn ein Patient eine schwere Hautreaktion (Grad 3-4) entwickelt, muss die Therapie mit Cetuximab unterbrochen werden. Die meisten Hautreaktionen entwickeln sich innerhalb der ersten drei Behandlungswochen. Wenn sich die Reaktion beim ersten Auftreten auf Grad 2 zurückgebildet hat, kann die Behandlung ohne Dosisanpassung wieder aufgenommen werden.
- +Beim zweiten und dritten Auftreten von schweren Hautreaktionen muss die Cetuximab-Behandlung erneut unterbrochen werden. Wenn sich die Hautreaktion auf Grad 2 zurückgebildet hat, kann die Therapie mit einer um 20 % niedrigeren Dosis (200 mg/m2 Körperoberfläche beim wöchentlichen Dosierungsschema; 400 mg/m2 Körperoberfläche beim zweiwöchentlichen Dosierungsschema) nach dem 2. Auftreten und mit einer um 40 % niedrigeren Dosis (150 mg/m2 Körperoberfläche beim wöchentlichen Dosierungsschema und 300 mg/m2 Körperoberfläche beim zweiwöchentlichen Dosierungsschema) nach dem 3. Auftreten fortgesetzt werden.
- +Falls zum vierten Mal schwere Hautreaktionen auftreten oder diese sich während der Therapieunterbrechung nicht auf Grad 2 zurückgebildet haben, muss die Behandlung mit Cetuximab dauerhaft abgebrochen werden.
-·Bekannte schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Grad 3 oder 4) auf Cetuximab oder auf einen der Hilfsstoffe.
-·Schwangerschaft und Stillzeit (vgl. auch Fachinformation von Irinotecan).
-·Bei mCRC-Patienten mit RAS-Mutationen oder unbekanntem RAS-Mutationsstatus ist die Kombination von Erbitux mit einer Oxaliplatin-haltigen Chemotherapie kontraindiziert (siehe auch Rubrik Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
- +-Bekannte schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Grad 3 oder 4) auf Cetuximab oder auf einen der Hilfsstoffe.
- +-Schwangerschaft und Stillzeit (vgl. auch Fachinformation von Irinotecan).
- +-Bei mCRC-Patienten mit RAS-Mutationen oder unbekanntem RAS-Mutationsstatus ist die Kombination von Erbitux mit einer Oxaliplatin-haltigen Chemotherapie kontraindiziert (siehe auch Rubrik Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
-Grad 1: Langsame Infusion unter engmaschiger Überwachung fortsetzen
-Grad 2: Langsame Infusion fortsetzen und unverzüglich die Symptome behandeln
-Grad 3 und 4: Infusion sofort abbrechen und Symptome intensiv behandeln. Die weitere Anwendung von Cetuximab ist kontraindiziert.
- +Grad 1: Langsame Infusion unter engmaschiger Überwachung fortsetzen
- +Grad 2: Langsame Infusion fortsetzen und unverzüglich die Symptome behandeln
- +Grad 3 und 4: Infusion sofort abbrechen und Symptome intensiv behandeln. Die weitere Anwendung von Cetuximab ist kontraindiziert.
-Hautreaktionen können bei über 80 % der Patienten auftreten und äussern sich vor allem in akneartigem Hautausschlag und/oder weniger häufig in Pruritus, Hauttrockenheit, Hautabschuppung, Hypertrichose oder Nagelveränderungen (z.B. Paronychie). Etwa 15 % der Hautreaktionen sind schwerwiegend, darunter einzelne Fälle von Hautnekrosen. Die meisten Hautreaktionen entwickeln sich innerhalb der ersten drei Behandlungswochen. In der Regel bilden sie sich nach Therapieende im Laufe der Zeit ohne Folgeerscheinungen zurück, sofern die empfohlenen Dosierungsanpassungen eingehalten werden (vgl. Dosierung/Anwendung).
- +Hautreaktionen können bei über 80 % der Patienten auftreten und äussern sich vor allem in akneartigem Hautausschlag und/oder weniger häufig in Pruritus, Hauttrockenheit, Hautabschuppung, Hypertrichose oder Nagelveränderungen (z.B. Paronychie). Etwa 15 % der Hautreaktionen sind schwerwiegend, darunter einzelne Fälle von Hautnekrosen. Die meisten Hautreaktionen entwickeln sich innerhalb der ersten drei Behandlungswochen. In der Regel bilden sie sich nach Therapieende im Laufe der Zeit ohne Folgeerscheinungen zurück, sofern die empfohlenen Dosierungsanpassungen eingehalten werden (vgl. Dosierung/Anwendung).
-Cetuximab sollte bei Patienten mit Kolorektalkarzinom mit RAS-Mutation (KRAS oder NRAS: Exon 2: Codon 12, 13; Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117,146) oder mit unbekanntem RAS-Mutationsstatus nicht angewendet werden. Ergebnisse klinischer Studien zeigen für Tumoren mit RAS-Mutationen ein negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis unter Behandlung mit Erbitux, insbesondere in Kombination mit FOLFOX, mit Verkürzung des Gesamtüberlebens und des progressionsfreien Überlebens sowie Verminderung der Ansprechrate (vgl. Rubrik Klinische Wirksamkeit).
- +Cetuximab sollte bei Patienten mit Kolorektalkarzinom mit RAS-Mutation (KRAS oder NRAS: Exon 2: Codon 12, 13; Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117,146) oder mit unbekanntem RAS-Mutationsstatus nicht angewendet werden. Ergebnisse klinischer Studien zeigen für Tumoren mit RAS-Mutationen ein negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis unter Behandlung mit Erbitux, insbesondere in Kombination mit FOLFOX, mit Verkürzung des Gesamtüberlebens und des progressionsfreien Überlebens sowie Verminderung der Ansprechrate (vgl. Rubrik Klinische Wirksamkeit).
-·Hämoglobin < 9 g/dl
-·Leukozytenzahl < 3'000/mm3
-·Neutrophilenzahl absolut < 1'500/mm3
-·Thrombozytenzahl < 100'000/mm3
- +-Hämoglobin < 9 g/dl
- +-Leukozytenzahl < 3'000/mm3
- +-Neutrophilenzahl absolut < 1'500/mm3
- +-Thrombozytenzahl < 100'000/mm3
-Dieses Arzneimittel enthält 58 mg resp. 288 mg Natrium pro 20 ml resp. 100 ml Durchstechflasche, entsprechend 2,9 % resp. 14,4 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
- +Dieses Arzneimittel enthält 58 mg resp. 288 mg Natrium pro 20 ml resp. 100 ml Durchstechflasche, entsprechend 2,9 % resp. 14,4 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
-Die nachfolgend aufgelisteten Häufigkeiten der möglichen unerwünschten Wirkungen von Cetuximab sind wie folgt klassifiziert: sehr häufig ≥10 %; häufig ≥1 %, < 10 %; gelegentlich ≥0,1 %, < 1 %; selten ≥0,01 %, < 0,1 %; sehr selten inkl. Einzelfälle < 0,01 %.
- +Die nachfolgend aufgelisteten Häufigkeiten der möglichen unerwünschten Wirkungen von Cetuximab sind wie folgt klassifiziert: sehr häufig ≥10 %; häufig ≥1 %, < 10 %; gelegentlich ≥0,1 %, < 1 %; selten ≥0,01 %, < 0,1 %; sehr selten inkl. Einzelfälle < 0,01 %.
-Sehr häufig: Hypomagnesiämie (22-53 %) (vgl. Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
- +Sehr häufig: Hypomagnesiämie (22-53 %) (vgl. Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
-Sehr häufig: Mukositis (leicht bis mittelschwer: 24-36 %), in einigen Fällen mit schwerem Verlauf.
- +Sehr häufig: Mukositis (leicht bis mittelschwer: 24-36 %), in einigen Fällen mit schwerem Verlauf.
-Sehr häufig: Anstieg von AST, ALT und AP (35-89 %).
- +Sehr häufig: Anstieg von AST, ALT und AP (35-89 %).
-Sehr häufig: Akneartiger Ausschlag (80 %) (vgl. Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
- +Sehr häufig: Akneartiger Ausschlag (80 %) (vgl. Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
-Sehr häufig: Leichte oder mittelschwere infusionsbedingte Reaktionen (7-16 %) (vgl. Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen) mit Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, Schwindel oder Atemnot.
- +Sehr häufig: Leichte oder mittelschwere infusionsbedingte Reaktionen (7-16 %) (vgl. Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen) mit Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, Schwindel oder Atemnot.
-Basierend auf begrenzten klinischen Daten und Daten nach dem Inverkehrbringen sind die Sicherheitsprofile von Cetuximab 500 mg/m2 zweiwöchentlich im Vergleich zu Cetuximab 250 mg/m2 wöchentlich vergleichbar.
- +Basierend auf begrenzten klinischen Daten und Daten nach dem Inverkehrbringen sind die Sicherheitsprofile von Cetuximab 500 mg/m2 zweiwöchentlich im Vergleich zu Cetuximab 250 mg/m2 wöchentlich vergleichbar.
-Bisher liegen nur begrenzte Erfahrungen mit wöchentlichen Dosen über 250 mg/m2 Körperoberfläche oder zweiwöchentlichen Dosen über 500 mg/m2 Körperoberfläche vor. In klinischen Studien mit zweiwöchentlichen Dosen bis zu 700 mg/m2 stimmte das Sicherheitsprofil mit jenem im Abschnitt Unerwünschte Wirkungen überein.
- +Bisher liegen nur begrenzte Erfahrungen mit wöchentlichen Dosen über 250 mg/m2 Körperoberfläche oder zweiwöchentlichen Dosen über 500 mg/m2 Körperoberfläche vor. In klinischen Studien mit zweiwöchentlichen Dosen bis zu 700 mg/m2 stimmte das Sicherheitsprofil mit jenem im Abschnitt Unerwünschte Wirkungen überein.
-Cetuximab bindet nicht an andere Rezeptoren der HER-Familie (human epidermal receptor). Die EGFR-vermittelte Signalübertragung erfolgt über RAS: Mutationen an gewissen Schlüsselstellen der RAS-Gene (KRAS oder NRAS: Exon 2: Codon 12, 13; Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117, 146) führen zu einer konstitutiven Aktivierung der RAS-Proteine, unabhängig von der EGFR-Signalwirkung.
- +Cetuximab bindet nicht an andere Rezeptoren der HER-Familie (human epidermal receptor). Die EGFR-vermittelte Signalübertragung erfolgt über RAS: Mutationen an gewissen Schlüsselstellen der RAS-Gene (KRAS oder NRAS: Exon 2: Codon 12, 13; Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117, 146) führen zu einer konstitutiven Aktivierung der RAS-Proteine, unabhängig von der EGFR-Signalwirkung.
-Retrospektive Analysen aus Tumorgewebe haben gezeigt, dass Patienten mit RAS-Mutationen (KRAS oder NRAS: Exon 2: Codon 12, 13; Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117, 146) nicht von der Therapie mit Erbitux profitieren.
- +Retrospektive Analysen aus Tumorgewebe haben gezeigt, dass Patienten mit RAS-Mutationen (KRAS oder NRAS: Exon 2: Codon 12, 13; Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117, 146) nicht von der Therapie mit Erbitux profitieren.
-Die Bildung humaner antichimärer Antikörper (HACA) ist ein klassenspezifischer Effekt monoklonaler chimärer Antikörper. Messbare HACA-Titer traten bei 3,4 % (Inzidenz zwischen 0 % und 9,6 %) der untersuchten Patienten in den Zielindikationsstudien auf. Eine neutralisierende Wirkung gegenüber Cetuximab wurde jedoch nicht beobachtet. Das Auftreten von HACA stand nicht im Zusammenhang mit dem Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen oder anderen unerwünschten Wirkungen, die mit Cetuximab in Verbindung gebracht werden.
- +Die Bildung humaner antichimärer Antikörper (HACA) ist ein klassenspezifischer Effekt monoklonaler chimärer Antikörper. Messbare HACA-Titer traten bei 3,4 % (Inzidenz zwischen 0 % und 9,6 %) der untersuchten Patienten in den Zielindikationsstudien auf. Eine neutralisierende Wirkung gegenüber Cetuximab wurde jedoch nicht beobachtet. Das Auftreten von HACA stand nicht im Zusammenhang mit dem Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen oder anderen unerwünschten Wirkungen, die mit Cetuximab in Verbindung gebracht werden.
-Basierend auf Expositionsmodellen, auf modellierten Beziehungen zwischen Exposition und Wirksamkeit und begrenzten klinischen Daten, ergeben sich für das zweiwöchentliche Dosierungsschema von Cetuximab 500 mg/m2 und das wöchentliche Dosierungsschema von Cetuximab 250 mg/m2 bei metastasiertem Kolorektalkarzinom keine klinisch relevanten Unterschiede. Basierend auf vergleichbaren pharmakokinetischen Eigenschaften und begrenzten klinischen Daten ergeben sich für das zweiwöchentliche Dosierungsschema von Cetuximab 500 mg/m2 und das wöchentliche Dosierungsschema von Cetuximab 250 mg/m2 beim rezidivierenden und/oder metastasierten Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereiches in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil keine klinisch relevanten Unterschiede.
- +Basierend auf Expositionsmodellen, auf modellierten Beziehungen zwischen Exposition und Wirksamkeit und begrenzten klinischen Daten, ergeben sich für das zweiwöchentliche Dosierungsschema von Cetuximab 500 mg/m2 und das wöchentliche Dosierungsschema von Cetuximab 250 mg/m2 bei metastasiertem Kolorektalkarzinom keine klinisch relevanten Unterschiede. Basierend auf vergleichbaren pharmakokinetischen Eigenschaften und begrenzten klinischen Daten ergeben sich für das zweiwöchentliche Dosierungsschema von Cetuximab 500 mg/m2 und das wöchentliche Dosierungsschema von Cetuximab 250 mg/m2 beim rezidivierenden und/oder metastasierten Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereiches in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil keine klinisch relevanten Unterschiede.
-EMR 62 202-013: Randomisierte Studie bei Patienten mit mCRC ohne Vorbehandlung der metastasierenden Erkrankung, in der die Kombination von Cetuximab und Irinotecan plus 5-Fluorouracil/Folinsäure (5-FU/FA) (599 Patienten) mit Chemotherapie allein (599 Patienten) verglichen wurde. Es wurde eine retrospektive Analyse auf den RAS-Status durchgeführt. Die RAS-mutierte Population besteht aus Patienten mit bekannten KRAS-Mutationen sowie zusätzlich identifizierten RAS-Mutationen. Für die Bestimmung des RAS-Status wurden aus Tumorproben zusätzlich zu den bekannten Mutationen im KRAS-Gen (Exon 2: Codon 12, 13) weitere Mutationen in RAS-Genen (KRAS: Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117, 146 und NRAS: Exon 2: Codon 12, 13; Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117, 146) untersucht. Die Anzahl der analysierbaren RAS-Wildtyp Patienten betrug in der mit Erbitux plus FOLFIRI behandelten Gruppe 178 Patienten und in der mit FOLFIRI allein behandelten Gruppe 189 Patienten.
- +EMR 62 202-013: Randomisierte Studie bei Patienten mit mCRC ohne Vorbehandlung der metastasierenden Erkrankung, in der die Kombination von Cetuximab und Irinotecan plus 5-Fluorouracil/Folinsäure (5-FU/FA) (599 Patienten) mit Chemotherapie allein (599 Patienten) verglichen wurde. Es wurde eine retrospektive Analyse auf den RAS-Status durchgeführt. Die RAS-mutierte Population besteht aus Patienten mit bekannten KRAS-Mutationen sowie zusätzlich identifizierten RAS-Mutationen. Für die Bestimmung des RAS-Status wurden aus Tumorproben zusätzlich zu den bekannten Mutationen im KRAS-Gen (Exon 2: Codon 12, 13) weitere Mutationen in RAS-Genen (KRAS: Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117, 146 und NRAS: Exon 2: Codon 12, 13; Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117, 146) untersucht. Die Anzahl der analysierbaren RAS-Wildtyp Patienten betrug in der mit Erbitux plus FOLFIRI behandelten Gruppe 178 Patienten und in der mit FOLFIRI allein behandelten Gruppe 189 Patienten.
- Population mit Ras-Wildtyp Population mit Ras-Mutation
-Variable/Statistik Cetuximab plus FOLFIRI FOLFIRI Cetuximab plus FOLFIRI FOLFIRI
- (N = 178) (N = 189) (N = 246) (N = 214)
- + Population mit Population mit
- + Ras-Wildtyp Ras-Mutation
- +Variable/Statistik Cetuximab plus FOLFIRI Cetuximab plus FOLFIRI
- + FOLFIRI FOLFIRI
- + (N = 178) (N = 189) (N = 246) (N = 214)
-Monate, Median 28,4 20,2 16,4 17,7
-(95 %-KI) (24,7; 31,6) (17,0; 24,5) (14,9; 18,4) (15,4; 19,6)
-Hazard Ratio (95 %-KI) 0,691 (0,543; 0,879) 1,049 (0,860; 1,281)
-p-Wert 0,0024 0,6355
- +Monate, Median 28,4 20,2 16,4 17,7
- +(95 %-KI) (24,7; 31,6) (17,0; 24,5) (14,9; 18,4) (15,4; 19,6)
- +Hazard Ratio (95 0,691 (0,543; 0,879) 1,049 (0,860; 1,281)
- +%-KI)
- +p-Wert 0,0024 0,6355
-Monate, Median 11,4 8,4 7,4 7,5
-(95 %-KI) (10,0; 14,6) (7,4; 9,4) (6,4; 8,0) (7,2; 8,5)
-Hazard Ratio (95 %-KI) 0,556 (0,406; 0,761) 1,098 (0,852; 1,415)
-p-Wert 0,0002 0,4696
- +Monate, Median 11,4 8,4 7,4 7,5
- +(95 %-KI) (10,0; 14,6) (7,4; 9,4) (6,4; 8,0) (7,2; 8,5)
- +Hazard Ratio (95 0,556 (0,406; 0,761) 1,098 (0,852; 1,415)
- +%-KI)
- +p-Wert 0,0002 0,4696
-% 66,3 38,6 31,7 36,0
-(95 %-KI) (58,8; 73,2) (31,7; 46,0) (25,9; 37,9) (29,6; 42,8)
-Odds Ratio (95 %-KI) 3,1145 (2,0279; 4,7835) 0,8478 (0,5767; 1,2462)
-p-Wert < 0,0001 0,3970
- +% 66,3 38,6 31,7 36,0
- +(95 %-KI) (58,8; 73,2) (31,7; 46,0) (25,9; 37,9) (29,6; 42,8)
- +Odds Ratio (95 %-KI) 3,1145 (2,0279; 0,8478 (0,5767;
- + 4,7835) 1,2462)
- +p-Wert < 0,0001 0,3970
-KI = Konfidenzintervall, FOLFIRI = Irinotecan plus 5-FU/FA-Dauerinfusion, ORR = objektive Ansprech- bzw. Remissionsrate (Patienten mit Voll- oder Teilremission), OS = Gesamtüberlebenszeit, PFS = progressionsfreie Überlebenszeit
- +
- +KI = Konfidenzintervall, FOLFIRI = Irinotecan plus 5-FU/FA-Dauerinfusion, ORR = objektive Ansprech- bzw. Remissionsrate (Patienten mit Voll- oder Teilremission), OS = Gesamtüberlebenszeit, PFS = progressionsfreie Überlebenszeit
-EMR 62 202-047: Randomisierte Studie bei Patienten mit mCRC ohne Vorbehandlung der metastasierenden Erkrankung, in der die Kombination von Cetuximab und Oxaliplatin plus 5-Fluorouracil-/Folinsäure-Infusionen (5-FU/FA) (169 Patienten) mit der entsprechenden Chemotherapie allein (168 Patienten) verglichen wurde. Es wurde eine retrospektive Analyse auf den RAS-Status durchgeführt. Die RAS-mutierte Population besteht aus Patienten mit bekannten KRAS-Mutationen sowie zusätzlich identifizierten RAS-Mutationen:
-Für die Bestimmung des RAS-Status wurden aus Tumorproben zusätzlich zu den bekannten Mutationen im KRAS-Gen (Exon 2: Codon 12, 13) weitere Mutationen in RAS-Genen (KRAS: Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117, 146 und NRAS: Exon 2: Codon 12, 13; Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117, 146) untersucht. Die Anzahl der analysierbaren RAS-Wildtyp Patienten betrug in der mit Erbitux plus FOLFOX behandelten Gruppe 38 Patienten und in der mit FOLFOX allein behandelten Gruppe 49 Patienten.
- +EMR 62 202-047: Randomisierte Studie bei Patienten mit mCRC ohne Vorbehandlung der metastasierenden Erkrankung, in der die Kombination von Cetuximab und Oxaliplatin plus 5-Fluorouracil-/Folinsäure-Infusionen (5-FU/FA) (169 Patienten) mit der entsprechenden Chemotherapie allein (168 Patienten) verglichen wurde. Es wurde eine retrospektive Analyse auf den RAS-Status durchgeführt. Die RAS-mutierte Population besteht aus Patienten mit bekannten KRAS-Mutationen sowie zusätzlich identifizierten RAS-Mutationen:
- +Für die Bestimmung des RAS-Status wurden aus Tumorproben zusätzlich zu den bekannten Mutationen im KRAS-Gen (Exon 2: Codon 12, 13) weitere Mutationen in RAS-Genen (KRAS: Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117, 146 und NRAS: Exon 2: Codon 12, 13; Exon 3: Codon 59, 61; Exon 4: Codon 117, 146) untersucht. Die Anzahl der analysierbaren RAS-Wildtyp Patienten betrug in der mit Erbitux plus FOLFOX behandelten Gruppe 38 Patienten und in der mit FOLFOX allein behandelten Gruppe 49 Patienten.
- Population mit Ras-Wildtyp Population mit Ras-Mutation
-Variable/Statistik Cetuximab plus FOLFOX4 FOLFOX4 Cetuximab plus FOLFOX4 FOLFOX4
- (N = 38) (N = 49) (N = 92) (N = 75)
- + Population mit Population mit
- + Ras-Wildtyp Ras-Mutation
- +Variable/Statistik Cetuximab plus FOLFOX4 Cetuximab plus FOLFOX4
- + FOLFOX4 FOLFOX4
- + (N = 38) (N = 49) (N = 92) (N = 75)
-Monate, Median 19,8 17,8 13,5 17,8
-(95 %-KI) (16,6; 25,4) (13,8; 23,9) (12,1; 17,7) (15,9; 23,6)
-Hazard Ratio (95 %-KI) 0,937 (0,563; 1,558) 1,291 (0,905; 1,842)
-p-Wert 0,8002 0,1573
- +Monate, Median 19,8 17,8 13,5 17,8
- +(95 %-KI) (16,6; 25,4) (13,8; 23,9) (12,1; 17,7) (15,9; 23,6)
- +Hazard Ratio (95 0,937 (0,563; 1,558) 1,291 (0,905; 1,842)
- +%-KI)
- +p-Wert 0,8002 0,1573
-Monate, Median 12,0 5,8 5,6 7,8
-(95 %-KI) (5,8; NA) (4,7; 7,9) (4,4; 7,5) (6,7; 9,3)
-Hazard Ratio (95 %-KI) 0,533 (0,272; 1,042) 1,541 (1,037; 2,289)
-p-Wert 0,0615 0,0309
- +Monate, Median 12,0 5,8 5,6 7,8
- +(95 %-KI) (5,8; NA) (4,7; 7,9) (4,4; 7,5) (6,7; 9,3)
- +Hazard Ratio (95 0,533 (0,272; 1,042) 1,541 (1,037; 2,289)
- +%-KI)
- +p-Wert 0,0615 0,0309
-% 57,9 28,6 37,0 50,7
-(95 %-KI) (40,8; 73,7) (16,6; 43,3) (27,1; 47,7) (38,9; 62,4)
-Odds Ratio (95 %-KI) 3,302 (1,375; 8,172) 0,580 (0,311; 1,080)
-p-Wert 0,0084 0,0865
- +% 57,9 28,6 37,0 50,7
- +(95 %-KI) (40,8; 73,7) (16,6; 43,3) (27,1; 47,7) (38,9; 62,4)
- +Odds Ratio (95 %-KI) 3,302 (1,375; 8,172) 0,580 (0,311; 1,080)
- +p-Wert 0,0084 0,0865
-KI = Konfidenzintervall, FOLFOX4 = Oxaliplatin plus 5-FU/FA-Dauerinfusion, ORR = objektive Ansprech- bzw. Remissionsrate (Patienten mit Voll- oder Teilremission), OS = Gesamtüberlebenszeit, PFS = progressionsfreie Überlebenszeit, NA = nicht abschätzbar
-CA225006: In dieser randomisierten Studie an Patienten mit mCRC, die eine Ersttherapie mit Oxaliplatin und Fluoropyrimidin zur Behandlung des mCRC erhalten hatten, wurde Cetuximab in Kombination mit Irinotecan (n = 648) im Vergleich zu Irinotecan allein (n = 650) angewendet. 64 % der Patienten, deren KRAS-Mutationsstatus des Tumors bestimmt wurde, hatten KRAS-Wildtyp-Tumoren.
-In dieser Studie konnte kein signifikanter Unterschied in der Gesamtüberlebenszeit gezeigt werden. Bei Tumorprogression im Irinotecan-Monotherapie-Arm erhielten 46,9 % der Patienten anschliessend eine Cetuximab-basierte Therapie, was sehr wahrscheinlich die Überlebensresultate beeinflusste. Im Kombinationstherapiearm war die Gesamtansprechrate signifikant erhöht (16,4 % vs 4,2 %) und das progressionsfreie Überleben signifikant verlängert (3,98 vs 2,56 Monate). Da jedoch keine unabhängige Bewertung der bildgebenden Daten durchgeführt wurde, sollten diese Resultate mit Bedacht interpretiert werden. 23 % der Patienten konnten retrospektiv auf KRAS ausgewertet werden, davon waren 64 % KRAS-Wildtyp. Bei dieser Untergruppe war die Ansprechrate 10,3 % vs 7,4 % und das progressionsfreie Überleben 3,98 vs 2,79 Monate. Im PFS ist nur ein Vorteil bei KRAS-Wildtyp zu erkennen.
-Die Monotherapie (CA225025) wurde in einer gegen Best Supportive Care (BSC) kontrollierten Studie in Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom nach Vortherapie mit Oxaliplatin, Irinotecan und 5-FU untersucht (287 Patienten Cetuximab-Monotherapie plus BSC vs 285 Patienten BSC). Auf KRAS wurden zwei Drittel der Patienten analysiert. Innerhalb der für den KRAS-Status auswertbaren Patientengruppe betrug der Anteil der Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren 58 %. Der Anteil an Respondern ist in den als KRAS-Wildtyp charakterisierten Patienten 12,8 %, das OS 9,5 vs 4,8 Monate und das PFS 3,7 vs 1,9 Monate. In der Untergruppe mit KRAS-Mutationen wurde mit 4,5 vs 4,6 Monaten kein Überlebensvorteil gezeigt.
-EMR 62 202-007: Diese randomisierte Studie verglich die Kombination Cetuximab/Irinotecan (n = 218) mit der Cetuximab-Monotherapie (n = 111). Bei der Kombinationstherapie wurde Irinotecan wie folgt appliziert: 125 mg/m2 Körperoberfläche pro Woche während 4 Wochen, gefolgt von 2 Wochen Pause, oder 180 mg/m2 alle zwei Wochen, oder 350 mg/m2 alle 3 Wochen, oder modifizierte Dosen gemäss der entsprechenden Fachinformation von Irinotecan. Mehr als die Hälfte der Kombinations-Patienten wurde mit dem Irinotecan-Regime von 180 mg/m2 alle 2 Wochen therapiert. Die Ansprechrate betrug 22,9 % vs 10,8 %, die TTP (time to progression) 4,1 vs 1,5 Monate und die OS (Gesamtüberlebenszeit) 8,6 vs 6,9 Monate.
- +
- +KI = Konfidenzintervall, FOLFOX4 = Oxaliplatin plus 5-FU/FA-Dauerinfusion, ORR = objektive Ansprech- bzw. Remissionsrate (Patienten mit Voll- oder Teilremission), OS = Gesamtüberlebenszeit, PFS = progressionsfreie Überlebenszeit, NA = nicht abschätzbar
- +CA225006: In dieser randomisierten Studie an Patienten mit mCRC, die eine Ersttherapie mit Oxaliplatin und Fluoropyrimidin zur Behandlung des mCRC erhalten hatten, wurde Cetuximab in Kombination mit Irinotecan (n = 648) im Vergleich zu Irinotecan allein (n = 650) angewendet. 64 % der Patienten, deren KRAS-Mutationsstatus des Tumors bestimmt wurde, hatten KRAS-Wildtyp-Tumoren.
- +In dieser Studie konnte kein signifikanter Unterschied in der Gesamtüberlebenszeit gezeigt werden. Bei Tumorprogression im Irinotecan-Monotherapie-Arm erhielten 46,9 % der Patienten anschliessend eine Cetuximab-basierte Therapie, was sehr wahrscheinlich die Überlebensresultate beeinflusste. Im Kombinationstherapiearm war die Gesamtansprechrate signifikant erhöht (16,4 % vs 4,2 %) und das progressionsfreie Überleben signifikant verlängert (3,98 vs 2,56 Monate). Da jedoch keine unabhängige Bewertung der bildgebenden Daten durchgeführt wurde, sollten diese Resultate mit Bedacht interpretiert werden. 23 % der Patienten konnten retrospektiv auf KRAS ausgewertet werden, davon waren 64 % KRAS-Wildtyp. Bei dieser Untergruppe war die Ansprechrate 10,3 % vs 7,4 % und das progressionsfreie Überleben 3,98 vs 2,79 Monate. Im PFS ist nur ein Vorteil bei KRAS-Wildtyp zu erkennen.
- +Die Monotherapie (CA225025) wurde in einer gegen Best Supportive Care (BSC) kontrollierten Studie in Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom nach Vortherapie mit Oxaliplatin, Irinotecan und 5-FU untersucht (287 Patienten Cetuximab-Monotherapie plus BSC vs 285 Patienten BSC). Auf KRAS wurden zwei Drittel der Patienten analysiert. Innerhalb der für den KRAS-Status auswertbaren Patientengruppe betrug der Anteil der Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren 58 %. Der Anteil an Respondern ist in den als KRAS-Wildtyp charakterisierten Patienten 12,8 %, das OS 9,5 vs 4,8 Monate und das PFS 3,7 vs 1,9 Monate. In der Untergruppe mit KRAS-Mutationen wurde mit 4,5 vs 4,6 Monaten kein Überlebensvorteil gezeigt.
- +EMR 62 202-007: Diese randomisierte Studie verglich die Kombination Cetuximab/Irinotecan (n = 218) mit der Cetuximab-Monotherapie (n = 111). Bei der Kombinationstherapie wurde Irinotecan wie folgt appliziert: 125 mg/m2 Körperoberfläche pro Woche während 4 Wochen, gefolgt von 2 Wochen Pause, oder 180 mg/m2 alle zwei Wochen, oder 350 mg/m2 alle 3 Wochen, oder modifizierte Dosen gemäss der entsprechenden Fachinformation von Irinotecan. Mehr als die Hälfte der Kombinations-Patienten wurde mit dem Irinotecan-Regime von 180 mg/m2 alle 2 Wochen therapiert. Die Ansprechrate betrug 22,9 % vs 10,8 %, die TTP (time to progression) 4,1 vs 1,5 Monate und die OS (Gesamtüberlebenszeit) 8,6 vs 6,9 Monate.
-Über 90 % der Plattenepithelkarzinome im Kopf-Hals-Bereich überexprimieren EGFR.
- +Über 90 % der Plattenepithelkarzinome im Kopf-Hals-Bereich überexprimieren EGFR.
-Bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich (Stadium III oder IV, Oropharynx, Hypopharynx, Larynx) in Kombination mit Radiotherapie:
- +Bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich (Stadium III oder IV, Oropharynx, Hypopharynx, Larynx) in Kombination mit Radiotherapie:
-Nach einer medianen Nachbeobachtungsdauer von 60 Monaten verlängerte die Kombination von Cetuximab mit Radiotherapie die lokoregionäre Tumorkontrolle gegenüber der alleinigen Radiotherapie im Median um 9,5 Monate (24,4 vs 14,9 Monate, HR 0,68, p = 0,005). Auch zeigte Cetuximab in Kombination mit Radiotherapie im Vergleich zu Radiotherapie allein eine signifikante Verbesserung des medianen Gesamtüberlebens (OS) von 29,3 Monaten auf 49,0 Monate (HR 0,73, p = 0,018).
-Die 1-, 2-, 3- und 5-Jahres-Überlebensraten unter Therapie mit Cetuximab plus Radiotherapie waren konsistent höher im Vergleich zu den entsprechenden Überlebensraten unter Radiotherapie allein (77,6 % vs 73,8 % nach 1 Jahr, 62,2 % vs 55,2 % nach 2 Jahren, 54,7 % vs 45,2 % nach 3 Jahren und 45,6 % vs 36,4 % nach 5 Jahren).
- +Nach einer medianen Nachbeobachtungsdauer von 60 Monaten verlängerte die Kombination von Cetuximab mit Radiotherapie die lokoregionäre Tumorkontrolle gegenüber der alleinigen Radiotherapie im Median um 9,5 Monate (24,4 vs 14,9 Monate, HR 0,68, p = 0,005). Auch zeigte Cetuximab in Kombination mit Radiotherapie im Vergleich zu Radiotherapie allein eine signifikante Verbesserung des medianen Gesamtüberlebens (OS) von 29,3 Monaten auf 49,0 Monate (HR 0,73, p = 0,018).
- +Die 1-, 2-, 3- und 5-Jahres-Überlebensraten unter Therapie mit Cetuximab plus Radiotherapie waren konsistent höher im Vergleich zu den entsprechenden Überlebensraten unter Radiotherapie allein (77,6 % vs 73,8 % nach 1 Jahr, 62,2 % vs 55,2 % nach 2 Jahren, 54,7 % vs 45,2 % nach 3 Jahren und 45,6 % vs 36,4 % nach 5 Jahren).
-In die vergleichende Studie EMR 62-202-002 (EXTREME) wurden 442 Patienten mit rezidivierendem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich eingeschlossen, bei denen lokale Massnahmen wie Operation oder Radiotherapie nicht mehr in Frage kamen und bei welchen eine Chemotherapie als Teil der Gesamttherapie mehr als 6 Monate zurücklag. Die Kombinationen Cisplatin plus 5-FU oder Carboplatin plus 5-FU wurden entweder allein oder zusammen mit Cetuximab über bis zu 6 Zyklen verabreicht. Im Primärendpunkt Gesamtüberleben ergab sich eine Differenz für Cetuximab plus Chemotherapie vs Chemotherapie allein von 10,1 vs 7,4 Monaten, HR 0,797 (95 %-KI 0,644, 0,986), p = 0,036. Das progressionsfreie Überleben unterschied sich mit 5,6 vs 3,3 Monaten, p < 0,0001 und die Ansprechrate mit 35,6 % vs 19,5 %, p = 0,0001.
-Der Nutzen einer Kombination von Cetuximab mit Cisplatin/5-FU in Bezug auf die Gesamtüberlebenszeit war stärker ausgeprägt als derjenige einer Kombination mit Carboplatin/5-FU: In der Cisplatin-Untergruppe betrug das Gesamtüberleben bei Cetuximab plus Chemotherapie vs Chemotherapie allein 10,6 vs 7,3 Monate, HR 0,69 (95 %-KI 0,53, 0,91), in der Carboplatin-Untergruppe 9,7 vs 8,3 Monate, HR 0,98 (95 %-KI 0,69, 1,41). Die Kombination mit Carboplatin in dieser Patientenpopulation wird daher nicht empfohlen.
- +In die vergleichende Studie EMR 62-202-002 (EXTREME) wurden 442 Patienten mit rezidivierendem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich eingeschlossen, bei denen lokale Massnahmen wie Operation oder Radiotherapie nicht mehr in Frage kamen und bei welchen eine Chemotherapie als Teil der Gesamttherapie mehr als 6 Monate zurücklag. Die Kombinationen Cisplatin plus 5-FU oder Carboplatin plus 5-FU wurden entweder allein oder zusammen mit Cetuximab über bis zu 6 Zyklen verabreicht. Im Primärendpunkt Gesamtüberleben ergab sich eine Differenz für Cetuximab plus Chemotherapie vs Chemotherapie allein von 10,1 vs 7,4 Monaten, HR 0,797 (95 %-KI 0,644, 0,986), p = 0,036. Das progressionsfreie Überleben unterschied sich mit 5,6 vs 3,3 Monaten, p < 0,0001 und die Ansprechrate mit 35,6 % vs 19,5 %, p = 0,0001.
- +Der Nutzen einer Kombination von Cetuximab mit Cisplatin/5-FU in Bezug auf die Gesamtüberlebenszeit war stärker ausgeprägt als derjenige einer Kombination mit Carboplatin/5-FU: In der Cisplatin-Untergruppe betrug das Gesamtüberleben bei Cetuximab plus Chemotherapie vs Chemotherapie allein 10,6 vs 7,3 Monate, HR 0,69 (95 %-KI 0,53, 0,91), in der Carboplatin-Untergruppe 9,7 vs 8,3 Monate, HR 0,98 (95 %-KI 0,69, 1,41). Die Kombination mit Carboplatin in dieser Patientenpopulation wird daher nicht empfohlen.
-Die Pharmakokinetik von Cetuximab wurde nach Verabreichung als Monotherapie oder in Kombination mit gleichzeitiger Chemo- oder Radiotherapie in klinischen Studien untersucht. Nach intravenöser Infusion von wöchentlichen Cetuximab Dosen von 5 bis 500 mg/m2 Körperoberfläche erwies sich die Pharmakokinetik als dosisabhängig.
-Nach Applikation der ersten Dosis von 400 mg Cetuximab pro m2 entsprach das mittlere Verteilungsvolumen annähernd dem Intravasalraum von 2,9 l/m2 (1,5-6,2 l/m2). Die Cmax betrug im Mittel 185 ± 55 µg/ml. Die mittlere Clearance betrug 0,022 l/h/m2 Körperoberfläche. Die Eliminationshalbwertszeit betrug im angestrebten Dosisbereich 70-100 Stunden.
-Die Serumkonzentration erreichte nach dreiwöchiger Monotherapie stabile Werte. Die durchschnittlichen Maximalkonzentrationen betrugen 155,8 µg/ml (Woche 3) und 151,6 µg/ml (Woche 8), während die durchschnittlichen Minimalkonzentrationen 41,3 µg/ml bzw. 55,4 µg/ml betrugen.
-In einer Kombinationsstudie mit Irinotecan lagen die mittleren Minimalkonzentrationen von Cetuximab in Woche 12 bei 50,0 µg/ml und in Woche 36 bei 49,4 µg/ml.
- +Die Pharmakokinetik von Cetuximab wurde nach Verabreichung als Monotherapie oder in Kombination mit gleichzeitiger Chemo- oder Radiotherapie in klinischen Studien untersucht. Nach intravenöser Infusion von wöchentlichen Cetuximab Dosen von 5 bis 500 mg/m2 Körperoberfläche erwies sich die Pharmakokinetik als dosisabhängig.
- +Nach Applikation der ersten Dosis von 400 mg Cetuximab pro m2 entsprach das mittlere Verteilungsvolumen annähernd dem Intravasalraum von 2,9 l/m2 (1,5-6,2 l/m2). Die Cmax betrug im Mittel 185 ± 55 µg/ml. Die mittlere Clearance betrug 0,022 l/h/m2 Körperoberfläche. Die Eliminationshalbwertszeit betrug im angestrebten Dosisbereich 70-100 Stunden.
- +Die Serumkonzentration erreichte nach dreiwöchiger Monotherapie stabile Werte. Die durchschnittlichen Maximalkonzentrationen betrugen 155,8 µg/ml (Woche 3) und 151,6 µg/ml (Woche 8), während die durchschnittlichen Minimalkonzentrationen 41,3 µg/ml bzw. 55,4 µg/ml betrugen.
- +In einer Kombinationsstudie mit Irinotecan lagen die mittleren Minimalkonzentrationen von Cetuximab in Woche 12 bei 50,0 µg/ml und in Woche 36 bei 49,4 µg/ml.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nach Verdünnung der Lösung gemäss Hinweise für die Handhabung ist Erbitux bei 25 °C über 48 Stunden chemisch und physikalisch stabil.
- +Nach Verdünnung der Lösung gemäss Hinweise für die Handhabung ist Erbitux bei 25 °C über 48 Stunden chemisch und physikalisch stabil.
-Im Kühlschrank (2-8 °C) lagern.
- +Im Kühlschrank (2-8 °C) lagern.
-Erbitux (5 mg/ml) kann als Tropfinfusion oder mittels einer Infusionspumpe oder eines Perfusors verabreicht werden. Es ist in jedem Falle eine separate Infusionslinie zu verwenden, die am Ende der Infusion mittels steriler physiologischer Kochsalzlösung (0,9 %) für Injektionszwecke gespült werden muss.
- +Erbitux (5 mg/ml) kann als Tropfinfusion oder mittels einer Infusionspumpe oder eines Perfusors verabreicht werden. Es ist in jedem Falle eine separate Infusionslinie zu verwenden, die am Ende der Infusion mittels steriler physiologischer Kochsalzlösung (0,9 %) für Injektionszwecke gespült werden muss.
-·Infusionsbeutel aus: Polyethylen, Polyvinylchlorid, Ethylvinylacetat
-·Infusions-Sets aus: Polyethylen, Ethylvinylacetat, Polyvinylchlorid, thermoplastisches Polyolefin, Polyurethan
-·Spritzen aus: Polypropylen (für Perfusor)
-Erbitux (5 mg/ml) sollte wie folgt vorbereitet werden:
-·Mittels Tropfinfusion oder Infusionspumpe (verdünnt mit steriler Natriumchloridlösung 0,9 %): Das erforderliche Volumen von Erbitux wird berechnet und ein Infusionsbeutel mit steriler Natriumchloridlösung 0,9 % von angemessener Grösse bereitgelegt. Ein adäquates Volumen Natriumchloridlösung 0,9 % wird aus dem Infusionsbeutel mittels geeigneter steriler Spritze mit Kanüle entnommen. Auf eine geeignete sterile Spritze wird eine sterile Kanüle aufgesetzt und Erbitux aus der Durchstechflasche aufgezogen (keine Spikes benützen) und in den vorbereiteten Infusionsbeutel eingebracht. Dieses Vorgehen wird bis zum Erreichen des berechneten Volumens von Erbitux wiederholt. Danach wird der Infusionsschlauch angebracht und mit Erbitux oder steriler Natriumchloridlösung 0,9 % gefüllt, bevor die Infusion begonnen wird.
-·Mittels Perfusor (unverdünnt): Auf eine geeignete sterile Spritze wird eine sterile Kanüle aufgesetzt und die benötigte Menge Erbitux aus der Durchstechflasche aufgezogen. Die Kanüle wird entfernt und die Spritze in den Perfusorschlitten eingesetzt. Nun wird die Infusionslinie an der Spritze angebracht, die Infusionsgeschwindigkeit eingestellt und der Infusionsschlauch mit Erbitux oder steriler Natriumchloridlösung 0,9 % benetzt. Die Infusion wird gestartet. Dieses Vorgehen wird so lange wiederholt, bis das errechnete Volumen infundiert ist.
- +-Infusionsbeutel aus: Polyethylen, Polyvinylchlorid, Ethylvinylacetat
- +-Infusions-Sets aus: Polyethylen, Ethylvinylacetat, Polyvinylchlorid, thermoplastisches Polyolefin, Polyurethan
- +-Spritzen aus: Polypropylen (für Perfusor)
- +Erbitux (5 mg/ml) sollte wie folgt vorbereitet werden:
- +-Mittels Tropfinfusion oder Infusionspumpe (verdünnt mit steriler Natriumchloridlösung 0,9 %): Das erforderliche Volumen von Erbitux wird berechnet und ein Infusionsbeutel mit steriler Natriumchloridlösung 0,9 % von angemessener Grösse bereitgelegt. Ein adäquates Volumen Natriumchloridlösung 0,9 % wird aus dem Infusionsbeutel mittels geeigneter steriler Spritze mit Kanüle entnommen. Auf eine geeignete sterile Spritze wird eine sterile Kanüle aufgesetzt und Erbitux aus der Durchstechflasche aufgezogen (keine Spikes benützen) und in den vorbereiteten Infusionsbeutel eingebracht. Dieses Vorgehen wird bis zum Erreichen des berechneten Volumens von Erbitux wiederholt. Danach wird der Infusionsschlauch angebracht und mit Erbitux oder steriler Natriumchloridlösung 0,9 % gefüllt, bevor die Infusion begonnen wird.
- +-Mittels Perfusor (unverdünnt): Auf eine geeignete sterile Spritze wird eine sterile Kanüle aufgesetzt und die benötigte Menge Erbitux aus der Durchstechflasche aufgezogen. Die Kanüle wird entfernt und die Spritze in den Perfusorschlitten eingesetzt. Nun wird die Infusionslinie an der Spritze angebracht, die Infusionsgeschwindigkeit eingestellt und der Infusionsschlauch mit Erbitux oder steriler Natriumchloridlösung 0,9 % benetzt. Die Infusion wird gestartet. Dieses Vorgehen wird so lange wiederholt, bis das errechnete Volumen infundiert ist.
-Durchstechflaschen zu 100 mg/20 ml: 1. [A]
-Durchstechflaschen zu 500 mg/100 ml: 1. [A]
- +Durchstechflaschen zu 100 mg/20 ml: 1. [A]
- +Durchstechflaschen zu 500 mg/100 ml: 1. [A]
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