| 50 Änderungen an Fachinfo Esmolol OrPha 100 mg/10 ml |
-Wenn Nebenwirkungen auftreten, kann die Gabe von Esmolol OrPha reduziert oder abgebrochen werden. Unerwünschte pharmakologische Wirkungen sollten innerhalb von 30Minuten abklingen.
- +Wenn Nebenwirkungen auftreten, kann die Gabe von Esmolol OrPha reduziert oder abgebrochen werden. Unerwünschte pharmakologische Wirkungen sollten innerhalb von 30 Minuten abklingen.
-Die Verabreichung von Esmolol OrPha über einen Zeitraum von mehr als 24Stunden wurde nicht hinreichend untersucht. Infusionen über einen Zeitraum von mehr als 24Stunden dürfen nur mit grösster Vorsicht durchgeführt werden.
- +Die Verabreichung von Esmolol OrPha über einen Zeitraum von mehr als 24 Stunden wurde nicht hinreichend untersucht. Infusionen über einen Zeitraum von mehr als 24 Stunden dürfen nur mit grösster Vorsicht durchgeführt werden.
-Umstellung der Esmolol OrPha-Therapie auf Alternativpräparate
- +Umstellung der Esmolol OrPha -Therapie auf Alternativpräparate
-1.Innerhalb der ersten Stunde nach der ersten Gabe des Alternativpräparates wird die Infusionsrate von Esmolol OrPha um die Hälfte reduziert (50%).
-2.Nach der zweiten Dosis des Alternativpräparates wird das Ansprechen des Patienten auf das Präparat überprüft. Falls eine zufriedenstellende Kontrolle der Herzfrequenz während der ersten Stunde nach Gabe erreicht ist, kann die Esmolol OrPha-Infusion beendet werden.
- +1. Innerhalb der ersten Stunde nach der ersten Gabe des Alternativpräparates wird die Infusionsrate von Esmolol OrPha um die Hälfte reduziert (50%).
- +2. Nach der zweiten Dosis des Alternativpräparates wird das Ansprechen des Patienten auf das Präparat überprüft. Falls eine zufriedenstellende Kontrolle der Herzfrequenz während der ersten Stunde nach Gabe erreicht ist, kann die Esmolol OrPha-Infusion beendet werden.
-Sobald die gewünschte therapeutische Wirkung oder der gewünschte Sicherheitsendpunkt (z. B. Blutdrucksenkung) erreicht ist, die Einleitungsdosis stoppen und die Dosis schrittweise auf 12,5 bis 25 Mikrogramm/kg/Minute herabsetzen. Ausserdem kann bei Bedarf das Intervall zwischen den Titrationsstufen von 5 auf 10Minuten gesteigert werden.
- +Sobald die gewünschte therapeutische Wirkung oder der gewünschte Sicherheitsendpunkt (z. B. Blutdrucksenkung) erreicht ist, die Einleitungsdosis stoppen und die Dosis schrittweise auf 12,5 bis 25 Mikrogramm/kg/Minute herabsetzen. Ausserdem kann bei Bedarf das Intervall zwischen den Titrationsstufen von 5 auf 10 Minuten gesteigert werden.
-Es wurden keine besonderen Studien mit älteren Patienten durchgeführt. Die Auswertung der Daten von 252Patienten über 65Jahren lässt darauf schliessen, dass es im Hinblick auf die pharmakodynamische Wirkung keine Unterschiede im Vergleich zu den Daten von Patienten unter 65Jahren gibt.
- +Es wurden keine besonderen Studien mit älteren Patienten durchgeführt. Die Auswertung der Daten von 252 Patienten über 65 Jahren lässt darauf schliessen, dass es im Hinblick auf die pharmakodynamische Wirkung keine Unterschiede im Vergleich zu den Daten von Patienten unter 65 Jahren gibt.
-Bei der Anwendung von Esmolol OrPha ist es zu Bradykardie – zum Teil mit schwerer Ausprägung – und Herzstillstand gekommen.Esmolol OrPha bei Patienten mit niedriger Herzfrequenz vor der Behandlung nur mit besonderer Vorsicht und nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung anwenden.
- +Bei der Anwendung von Esmolol OrPha ist es zu Bradykardie – zum Teil mit schwerer Ausprägung – und Herzstillstand gekommen. Esmolol OrPha bei Patienten mit niedriger Herzfrequenz vor der Behandlung nur mit besonderer Vorsicht und nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung anwenden.
-Patienten mit bronchospastischen Erkrankungen sollten im Allgemeinen keine Beta-Blocker erhalten. Wegen seiner relativen β1-Selektivität und seiner Titrierbarkeit darf Esmolol OrPha bei Patienten mit bronchospastischen Erkrankungen nur mit Vorsicht angewandt werden. Da die β 1-Selektivität jedoch nicht absolut ist, sollte Esmolol OrPhavorsichtig bis Erreichen der niedrigsten wirksamen Dosis titriert werden. Falls Bronchospasmen auftreten, muss die Infusion sofort gestoppt werden. Nötigenfalls können β2-Agonisten gegeben werden.
- +Patienten mit bronchospastischen Erkrankungen sollten im Allgemeinen keine Beta-Blocker erhalten. Wegen seiner relativen β1-Selektivität und seiner Titrierbarkeit darf Esmolol OrPha bei Patienten mit bronchospastischen Erkrankungen nur mit Vorsicht angewandt werden. Da die β 1-Selektivität jedoch nicht absolut ist, sollte Esmolol OrPha vorsichtig bis Erreichen der niedrigsten wirksamen Dosis titriert werden. Falls Bronchospasmen auftreten, muss die Infusion sofort gestoppt werden. Nötigenfalls können β2-Agonisten gegeben werden.
-Die Dosierungsanleitung von Esmolol OrPhamuss unbedingt beachtet werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Bei einer Überdosierung von Esmolol OrPha können schwerwiegende, kardiovaskuläre Nebenwirkungen auftreten.
- +Die Dosierungsanleitung von Esmolol OrPha muss unbedingt beachtet werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Bei einer Überdosierung von Esmolol OrPha können schwerwiegende, kardiovaskuläre Nebenwirkungen auftreten.
-Bei hypovolämischen Patienten kann Esmolol OrPhazu einer Abschwächung der Reflextachykardie führen und das Risiko einer Hypotonie erhöhen. Esmolol OrPhasollte daher bei diesen Patienten nur mit Vorsicht eingesetzt werden.
- +Bei hypovolämischen Patienten kann Esmolol OrPha zu einer Abschwächung der Reflextachykardie führen und das Risiko einer Hypotonie erhöhen. Esmolol OrPha sollte daher bei diesen Patienten nur mit Vorsicht eingesetzt werden.
-Bei Patienten mit gestörter Nierenfunktion kann es zu einer Akkumulation des sauren Metaboliten von Esmolol OrPhakommen. Deshalb ist auch bei solchen Patienten Vorsicht geboten.
-Beta-Blocker wie Esmolol OrPhawurden mit einem Anstieg des Serum-Kaliumspiegels und Hyperkalämie in Zusammenhang gebracht. Bei Patienten mit Risikofaktoren wie z.B. Nierenfunktionsstörungen ist das Risiko erhöht. Es wurde berichtet, dass die intravenöse Gabe von Beta-Blockern zu einer potenziell lebensbedrohlichen Hyperkalämie bei Hämodialysepatienten geführt hat.
- +Bei Patienten mit gestörter Nierenfunktion kann es zu einer Akkumulation des sauren Metaboliten von Esmolol OrPha kommen. Deshalb ist auch bei solchen Patienten Vorsicht geboten.
- +Beta-Blocker wie Esmolol OrPha wurden mit einem Anstieg des Serum-Kaliumspiegels und Hyperkalämie in Zusammenhang gebracht. Bei Patienten mit Risikofaktoren wie z.B. Nierenfunktionsstörungen ist das Risiko erhöht. Es wurde berichtet, dass die intravenöse Gabe von Beta-Blockern zu einer potenziell lebensbedrohlichen Hyperkalämie bei Hämodialysepatienten geführt hat.
-Es gibt keine Hinweise darauf, dass eine plötzliche Beendigung der Infusion zu Entzugssymptomen führt, wie sie bei Patienten auftreten können, die mit Beta-Blockern zur Behandlung von Koronarerkrankungen therapiert werden. Trotzdem sollte die Gabe von Esmolol OrPhabei Koronarkranken sehr vorsichtig beendet werden.
- +Es gibt keine Hinweise darauf, dass eine plötzliche Beendigung der Infusion zu Entzugssymptomen führt, wie sie bei Patienten auftreten können, die mit Beta-Blockern zur Behandlung von Koronarerkrankungen therapiert werden. Trotzdem sollte die Gabe von Esmolol OrPha bei Koronarkranken sehr vorsichtig beendet werden.
-Die gleichzeitige Anwendung von Antihypertonika kann eine additive blutdrucksenkende Wirkung und/oder nach deren Absetzen eine Rebound-Hypertonie verursachen. Dies kann bei der Anwendung von Alpha-Blockern besonders ausgeprägt sein. In solchen Fällen die EsmololDosis schrittweise verringern (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Antihypertonika kann eine additive blutdrucksenkende Wirkung und/oder nach deren Absetzen eine Rebound-Hypertonie verursachen. Dies kann bei der Anwendung von Alpha-Blockern besonders ausgeprägt sein. In solchen Fällen die Esmolol Dosis schrittweise verringern (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Die Wirkung von Esmolol auf die Dauer einer durch Suxamethoniumchlorid oder Mivacurium ausgelösten neuromuskulären Blockade wurde an Patienten untersucht, die sich chirurgischen Eingriffen unterzogen. Das Einsetzen einer neuromuskulären Blockade durch Suxamethoniumchlorid wurde von Esmolol nicht beeinflusst, aber die Dauer der neuromuskulären Blockade wurde von 5Minuten auf 8Minuten verlängert. Esmolol verlängerte mässig die klinische Wirkdauer (18.6%) und den Recovery Index (6.7%) von Mivacurium.
- +Die Wirkung von Esmolol auf die Dauer einer durch Suxamethoniumchlorid oder Mivacurium ausgelösten neuromuskulären Blockade wurde an Patienten untersucht, die sich chirurgischen Eingriffen unterzogen. Das Einsetzen einer neuromuskulären Blockade durch Suxamethoniumchlorid wurde von Esmolol nicht beeinflusst, aber die Dauer der neuromuskulären Blockade wurde von 5 Minuten auf 8 Minuten verlängert. Esmolol verlängerte mässig die klinische Wirkdauer (18.6%) und den Recovery Index (6.7%) von Mivacurium.
-Calciumantagonisten wie Verapamil und – in geringerem Ausmass – Diltiazem wirken sich negativ auf die Kontraktilität und AV-Überleitung aus. Diese Kombination nicht bei Patienten mit Reizleitungsstörungen anwenden. Esmolol OrPha erst 48Stunden nach Absetzen von Verapamil verabreichen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Wie andere Beta-Blocker darf Esmolol OrPha bei Patienten mit eingeschränkter ventrikulärer Funktion nur mit Vorsicht in Kombination mit Verapamil angewendet werden.
- +Calciumantagonisten wie Verapamil und – in geringerem Ausmass – Diltiazem wirken sich negativ auf die Kontraktilität und AV-Überleitung aus. Diese Kombination nicht bei Patienten mit Reizleitungsstörungen anwenden. Esmolol OrPha erst 48 Stunden nach Absetzen von Verapamil verabreichen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Wie andere Beta-Blocker darf Esmolol OrPha bei Patienten mit eingeschränkter ventrikulärer Funktion nur mit Vorsicht in Kombination mit Verapamil angewendet werden.
-Die gleichzeitige Gabe von Esmolol OrPha und Antiarrhythmika der KlasseI (z.B. Disopyramid, Chinidin) und Amiodaron kann die Wirkung auf die atriale Überleitungszeit verstärken und negativ inotrope Wirkungen hervorrufen.
- +Die gleichzeitige Gabe von Esmolol OrPha und Antiarrhythmika der Klasse I (z.B. Disopyramid, Chinidin) und Amiodaron kann die Wirkung auf die atriale Überleitungszeit verstärken und negativ inotrope Wirkungen hervorrufen.
-Sehr häufig: Hypotonie, teilweise (12%) symptomatisch (Schwitzen,Schwindel: 25% in klinischen Studien), aber innerhalb von 30 Minutenreversibel.
- +Sehr häufig: Hypotonie, teilweise (12%) symptomatisch (Schwitzen, Schwindel: 25% in klinischen Studien), aber innerhalb von 30 Minuten reversibel.
-Selten:Schwere Atmung, Kurzatmigkeit, Schwellung der Nasenschleimhaut, Schnarchen.
- +Selten: Schwere Atmung, Kurzatmigkeit, Schwellung der Nasenschleimhaut, Schnarchen.
-Es gab Fälle von versehentlichen massiven Überdosierungen mit konzentrierten Esmolol-Lösungen. In einigen Fällen war der Ausgang tödlich, in anderen kam es zu dauerhaften Behinderungen. Todesfälle traten bei Einleitungsdosen von 625mg bis 2,5g (12,5 bis 50mg/kg) auf.
- +Es gab Fälle von versehentlichen massiven Überdosierungen mit konzentrierten Esmolol-Lösungen. In einigen Fällen war der Ausgang tödlich, in anderen kam es zu dauerhaften Behinderungen. Todesfälle traten bei Einleitungsdosen von 625 mg bis 2,5 g (12,5 bis 50 mg/kg) auf.
-Wegen der kurzen Eliminationshalbwertzeit von Esmolol OrPha (ungefähr 9Minuten), sollte in einem ersten Schritt die Behandlung mit dem Arzneimittel abgebrochen werden. Wie lange es dauert, bis die Symptome einer Überdosierung abklingen, hängt von der verabreichten Esmolol OrPha-Menge ab. Dies kann länger dauern als die 30Minuten, die nach Absetzen therapeutisch wirksamer Esmolol OrPha-Dosen beobachtet wurden. Eventuell ist eine künstliche Beatmung erforderlich. Je nachdem, welche klinischen Auswirkungen beobachtet werden, sollten auch folgende allgemeine Massnahmen erwogen werden:
- +Wegen der kurzen Eliminationshalbwertzeit von Esmolol OrPha (ungefähr 9 Minuten), sollte in einem ersten Schritt die Behandlung mit dem Arzneimittel abgebrochen werden. Wie lange es dauert, bis die Symptome einer Überdosierung abklingen, hängt von der verabreichten Esmolol OrPha-Menge ab. Dies kann länger dauern als die 30 Minuten, die nach Absetzen therapeutisch wirksamer Esmolol OrPha-Dosen beobachtet wurden. Eventuell ist eine künstliche Beatmung erforderlich. Je nachdem, welche klinischen Auswirkungen beobachtet werden, sollten auch folgende allgemeine Massnahmen erwogen werden:
-Bei Verwendung einer geeigneten Einleitungsdosis werden innerhalb von 5Minuten Steady-State-Blutspiegel erreicht. Die therapeutische Wirkung wird jedoch früher erreicht als die stabile Plasmakonzentration. Die Infusionsrate kann dann angepasst werden, um die gewünschte pharmakologische Wirkung zu erzielen.
- +Bei Verwendung einer geeigneten Einleitungsdosis werden innerhalb von 5 Minuten Steady-State-Blutspiegel erreicht. Die therapeutische Wirkung wird jedoch früher erreicht als die stabile Plasmakonzentration. Die Infusionsrate kann dann angepasst werden, um die gewünschte pharmakologische Wirkung zu erzielen.
-Die relative Kardioselektivität von Esmolol konnte bei asthmatischen Patienten gezeigt werden. Dosen von 100, 200 und 300 µg/kg/min zeigten keine signifikanten Erhöhungen des Atemwegwiderstandes.Trotzdem muss das Arzneimittel bei Patienten mit Bronchialobstruktion mit Vorsicht angewandt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Die relative Kardioselektivität von Esmolol konnte bei asthmatischen Patienten gezeigt werden. Dosen von 100, 200 und 300 µg/kg/min zeigten keine signifikanten Erhöhungen des Atemwegwiderstandes. Trotzdem muss das Arzneimittel bei Patienten mit Bronchialobstruktion mit Vorsicht angewandt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Esmolol besitzt nach Infusion eine Verteilungshalbwertszeit von ca. 2 Minuten und eine Eliminationshalbwertszeit von 9 Minuten. Das Verteilungsvolumen beträgt 3,4l/kg.
-Die Kinetik von Esmolol ist bei gesunden Erwachsenen linear, die Plasmakonzentration verhält sich proportional zur Dosis. Wenn keine Einleitungsdosis verwendet wird, werden bei Dosen von 50 bis 300 µg/kg pro Minute innerhalb von 30Minuten Steady-State-Blutspiegel erreicht.
- +Esmolol besitzt nach Infusion eine Verteilungshalbwertszeit von ca. 2 Minuten und eine Eliminationshalbwertszeit von 9 Minuten. Das Verteilungsvolumen beträgt 3,4 l/kg.
- +Die Kinetik von Esmolol ist bei gesunden Erwachsenen linear, die Plasmakonzentration verhält sich proportional zur Dosis. Wenn keine Einleitungsdosis verwendet wird, werden bei Dosen von 50 bis 300 µg/kg pro Minute innerhalb von 30 Minuten Steady-State-Blutspiegel erreicht.
-Die Gesamt-Clearance beträgt 285ml/kg/Minute; sie hängt nicht vom Blutkreislauf der Leber oder eines anderen Organs ab.
- +Die Gesamt-Clearance beträgt 285 ml/kg/Minute; sie hängt nicht vom Blutkreislauf der Leber oder eines anderen Organs ab.
-In der Originalverpackung vor Licht geschützt bei Raumtemperatur (15-25°C) aufbewahren.
- +In der Originalverpackung vor Licht geschützt bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahren.
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