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Home - Fachinformation zu Matrifen 25 ug/h - Änderungen - 28.01.2026
134 Änderungen an Fachinfo Matrifen 25 ug/h
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Transdermales Pflaster.
  • +Matrifen, Transdermales Pflaster 12* µg/h: 1.38 mg Fentanyl pro Pflaster4.2 cm².
  • +Matrifen, Transdermales Pflaster 25 µg/h: 2.75 mg Fentanyl pro Pflaster8.4 cm².
  • +Matrifen, Transdermales Pflaster 50 µg/h: 5.5 mg Fentanyl pro Pflaster16.8 cm².
  • +Matrifen, Transdermales Pflaster 75 µg/h: 8.25 mg Fentanyl pro Pflaster25.2 cm².
  • +Matrifen, Transdermales Pflaster 100 µg/h: 11.0 mg Fentanyl pro Pflaster33.6 cm².
  • +* Die tiefste Dosis wird als 12 μg/h bezeichnet (die tatsächliche Dosis beträgt jedoch 12.5 μg/h). Dies ermöglicht eine klare Unterscheidung zur Dosis von 125 μg/h, die verschrieben werden könnte, wenn mehrere Pflaster angewendet werden.
  • -Vor Beginn der Behandlung mit Matrifen sollte in Übereinstimmung mit den Leitlinien für die Schmerzbehandlung mit dem Patienten eine Behandlungsstrategie vereinbart werden, die die Behandlungsdauer und die Behandlungsziele umfasst. Während der Behandlung sollte ein regelmässiger Kontakt zwischen Arzt und Patient bestehen, um die Notwendigkeit einer Fortsetzung der Behandlung zu beurteilen, ein Absetzen des Arzneimittels in Erwägung zu ziehen und gegebenenfalls die Dosierung anzupassen. Wenn ein Patient die Behandlung mit Matrifen nicht länger benötigt, kann es ratsam sein, die Dosis schrittweise zu reduzieren, um Entzugserscheinungen zu vermeiden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Bei unzureichender Schmerzkontrolle sollte die Möglichkeit einer Gewöhnung (Toleranz) und eines Fortschreitens der Grunderkrankung in Betracht gezogen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Vor Beginn der Behandlung mit Matrifen sollte in Übereinstimmung mit den Leitlinien für die Schmerzbehandlung mit dem Patienten eine Behandlungsstrategie vereinbart werden, die die Behandlungsdauer und die Behandlungsziele umfasst. Während der Behandlung sollte ein regelmässiger Kontakt zwischen Arzt und Patient bestehen, um die Notwendigkeit einer Fortsetzung der Behandlung zu beurteilen, ein Absetzen des Arzneimittels in Erwägung zu ziehen und gegebenenfalls die Dosierung anzupassen. Wenn ein Patient die Behandlung mit Matrifen nicht länger benötigt, kann es ratsam sein, die Dosis schrittweise zu reduzieren, um Entzugserscheinungen zu vermeiden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei unzureichender Schmerzkontrolle sollte die Möglichkeit einer Gewöhnung (Toleranz) und eines Fortschreitens der Grunderkrankung in Betracht gezogen werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Dosierung - Erwachsene
  • +Dosierung-Erwachsene
  • -Anschliessend kann die Dosis, wenn nötig, in Schritten von 12 oder 25 µg/h nach oben oder unten titriert werden, um je nach Wirkung und abhängig vom Bedarf zusätzlicher Schmerzmittel, die tiefste geeignete Dosis zu erzielen (siehe unten «Umrechnung der äquianalgetischen Potenz»). (Siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» - «Opioid-naive Patienten und Patienten, die nicht opioid-tolerant sind»).
  • +Anschliessend kann die Dosis, wenn nötig, in Schritten von 12 oder 25 µg/h nach oben oder unten titriert werden, um je nach Wirkung und abhängig vom Bedarf zusätzlicher Schmerzmittel, die tiefste geeignete Dosis zu erzielen (siehe unten "Umrechnung der äquianalgetischen Potenz" ). (Siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" - "Opioid-naive Patienten und Patienten, die nicht opioid-tolerant sind" ).
  • -Um opioid-tolerante Patienten von oral oder parenteral verabreichten Opioiden auf Matrifen umzustellen, soll gemäss untenstehenden Angaben «Umrechnung der äquianalgetischen Potenz» verfahren werden. Anschliessend kann die Dosis, wenn nötig, in Schritten von 12 oder 25 µg/h nach oben oder unten titriert werden, um je nach Wirkung und abhängig vom Bedarf zusätzlicher Schmerzmittel, die tiefste geeignete Dosis zu erzielen.
  • +Um opioid-tolerante Patienten von oral oder parenteral verabreichten Opioiden auf Matrifen umzustellen, soll gemäss untenstehenden Angaben "Umrechnung der äquianalgetischen Potenz" verfahren werden. Anschliessend kann die Dosis, wenn nötig, in Schritten von 12 oder 25 µg/h nach oben oder unten titriert werden, um je nach Wirkung und abhängig vom Bedarf zusätzlicher Schmerzmittel, die tiefste geeignete Dosis zu erzielen.
  • -Name des Wirkstoffes Äquianalgetische Dosis (mg)
  • -intramuskulär* oral
  • -Morphin 10 30 (bei wiederholter Gabe)**
  • -Hydromorphon 1.5 7.5
  • -Methadon 10 20
  • -Oxycodon 15 30
  • -Levorphanol 2 4
  • -Oxymorphon 1 10 (rektal)
  • -Diamorphin 5 60
  • -Pethidin 75 -
  • -Codein 130 200
  • -Buprenorphin 0.4 0.8 (lingual)
  • -Tramadol 100 120
  • +Name des Wirkstoffes Äquianalgetische Dosis (mg)
  • +intramuskulär* oral
  • +Morphin 10 30 (bei wiederholter Gabe)**
  • +Hydromorphon 1.5 7.5
  • +Methadon 10 20
  • +Oxycodon 15 30
  • +Levorphanol 2 4
  • +Oxymorphon 1 10 (rektal)
  • +Diamorphin 5 60
  • +Pethidin 75 -
  • +Codein 130 200
  • +Buprenorphin 0.4 0.8 (lingual)
  • +Tramadol 100 120
  • -Referenz: Nach Foley, K.M.: The treatment of cancer pain. N Engl J Med 1985; 313 (2): 84–95 und McPherson ML. Introduction to opioid conversion calculations. In: Demystifying Opioid Conversion Calculations: A Guide for Effective Dosing. Bethesda, MD: American Society of Health-System Pharmacists; 2010: 1-15.
  • +Referenz: Nach Foley, K.M.: The treatment of cancer pain. N Engl J Med 1985; 313 (2): 84–95 undMcPherson ML. Introduction to opioid conversion calculations. In: Demystifying Opioid ConversionCalculations: A Guide for Effective Dosing. Bethesda, MD: American Society of Health-SystemPharmacists; 2010: 1-15.
  • -Orales Morphin für 24 h (mg/Tag) Matrifen Pflaster-Dosis (µg/h)
  • -<90 12
  • -90–134 (für Erwachsene) 25
  • -135–224 50
  • -225–314 75
  • -315–404 100
  • -405–494 125
  • -495–584 150
  • -585–674 175
  • -675–764 200
  • -765–854 225
  • -855–944 250
  • -945–1034 275
  • -1035–1124 300
  • +Orales Morphin für 24 h(mg/Tag) Matrifen Pflaster-Dosis(µg/h)
  • +<90 12
  • +90–134 (für Erwachsene) 25
  • +135–224 50
  • +225–314 75
  • +315–404 100
  • +405–494 125
  • +495–584 150
  • +585–674 175
  • +675–764 200
  • +765–854 225
  • +855–944 250
  • +945–1034 275
  • +1035–1124 300
  • -Tabelle 3: Empfohlene Erstdosierung für Matrifen transdermales Pflaster basierend auf der täglichen oralen Morphindosis (für Patienten, mit einer stabilen und gut tolerierten Opioid-Therapie)
  • -Orales Morphin für 24 h (mg/Tag) Matrifen Pflaster-Dosis (µg/h)
  • -<44 12
  • -45–89 25
  • -90–149 50
  • -150–209 75
  • -210–269 100
  • -270–329 125
  • -330–389 150
  • -390–449 175
  • -450–509 200
  • -510–569 225
  • -570–629 250
  • -630–689 275
  • -690–749 300
  • +Tabelle 3: Empfohlene Erstdosierung für Matrifen transdermales Pflasterbasierend auf der täglichen oralen Morphindosis (für Patienten, mit einer stabilen und gut tolerierten Opioid-Therapie)
  • +Orales Morphin für 24 h(mg/Tag) Matrifen Pflaster-Dosis(µg/h)
  • +<44 12
  • +45–89 25
  • +90–149 50
  • +150–209 75
  • +210–269 100
  • +270–329 125
  • +330–389 150
  • +390–449 175
  • +450–509 200
  • +510–569 225
  • +570–629 250
  • +630–689 275
  • +690–749 300
  • -Eine vorgängige Analgetika Therapie sollte zum Zeitpunkt der ersten Applikation des transdermalen Pflasters bis zum Erreichen der analgetischen Wirksamkeit von Matrifen langsam ausgeschlichen werden. Bei Ersteinstellung und Umstellung von anderen Analgetika kann der maximale analgetische Effekt erst nach ca. 24 Stunden beurteilt werden, da die Fentanyl-Spiegel im Blut langsam ansteigen.
  • +Eine vorgängige AnalgetikaTherapie sollte zum Zeitpunkt der ersten Applikation des transdermalen Pflasters bis zum Erreichen der analgetischen Wirksamkeit von Matrifen langsam ausgeschlichen werden. Bei Ersteinstellung und Umstellung von anderen Analgetika kann der maximale analgetische Effekt erst nach ca. 24 Stunden beurteilt werden, da die Fentanyl-Spiegel im Blut langsam ansteigen.
  • -·Das Pflaster ist alle 72 Stunden zu ersetzen.
  • -·Falls das Pflaster vor Ablauf von 72 Stunden ersetzt werden muss (weil es z.B. abgefallen ist), ist ein Pflaster derselben Stärke an einer anderen Hautstelle anzubringen. Dies kann zu erhöhten Serumkonzentrationen führen (siehe «Pharmakokinetik»), daher muss der Patient engmaschig überwacht werden.
  • -·Für Dosen von über 100 μg/h kann mehr als ein Matrifen Pflaster verwendet werden.
  • -·Es ist möglich, dass ein Patient von Zeit zu Zeit während der Behandlung eine zusätzliche Dosis eines kurzwirksamen Analgetikums benötigt, um akute Schmerzen zu kupieren. Bei manchen Patienten sind unter Umständen zusätzliche Opioide oder eine andere Opioid-Verabreichungsart erforderlich, wenn die Matrifen-Dosis 300 μg/h übersteigt.
  • +-Das Pflaster ist alle 72 Stunden zu ersetzen.
  • +-Falls das Pflaster vor Ablauf von 72 Stunden ersetzt werden muss (weil es z.B. abgefallen ist), ist ein Pflaster derselben Stärke an einer anderen Hautstelle anzubringen. Dies kann zu erhöhten Serumkonzentrationen führen (siehe "Pharmakokinetik" ), daher muss der Patient engmaschig überwacht werden.
  • +-Für Dosen von über 100 μg/h kann mehr als ein Matrifen Pflaster verwendet werden.
  • +-Es ist möglich, dass ein Patient von Zeit zu Zeit während der Behandlung eine zusätzliche Dosiseines kurzwirksamen Analgetikums benötigt, um akute Schmerzen zu kupieren. Bei manchenPatienten sind unter Umständen zusätzliche Opioide oder eine andere Opioid-Verabreichungsart erforderlich, wenn die Matrifen-Dosis 300 μg/h übersteigt.
  • -·Das Matrifen Pflaster nach 48 Stunden durch ein Pflaster derselben Dosis ersetzen
  • +-Das Matrifen Pflaster nach 48 Stunden durch ein Pflaster derselben Dosis ersetzen
  • -·Die Dosis erhöhen, wenn nach 72 Stunden ein neues Pflaster appliziert wird (siehe «Dosistitration» unten).
  • +-Die Dosis erhöhen, wenn nach 72 Stunden ein neues Pflaster appliziert wird (siehe "Dosistitration" unten).
  • -·Die Dosis ist individuell auf der Grundlage der durchschnittlichen täglichen Anwendung ergänzender Analgetika zu titrieren, bis das Gleichgewicht zwischen analgetischer Wirkung und Verträglichkeit erreicht ist.
  • -·Für die Dosistitration ist eine Stärke von 12 μg/h erhältlich. Die Dosistitration erfolgt normalerweise in Schritten von 12 μg/h oder 25 μg/h, wobei allerdings der Bedarf nach ergänzender Analgesie (orales Morphin 45 mg/Tag entspricht Matrifen 12 μg/h, orales Morphin 90 mg/Tag entspricht Matrifen 25 μg/h) und der Schmerzstatus des Patienten zu berücksichtigen sind.
  • -·Nach einer Dosiserhöhung kann es bis zu 6 Tage dauern, bis der Patient das Äquilibrium in der neuen Dosisstufe erreicht hat. Nach einer Dosiserhöhung sollten die Patienten daher zwei der höher dosierten Pflaster jeweils 72 Stunden lang tragen, bevor die Dosis weiter erhöht wird.
  • +-Die Dosis ist individuell auf der Grundlage der durchschnittlichen täglichen Anwendung ergänzender Analgetika zu titrieren, bis das Gleichgewicht zwischen analgetischer Wirkung und Verträglichkeit erreicht ist.
  • +-Für die Dosistitration ist eine Stärke von 12 μg/h erhältlich. Die Dosistitration erfolgt normalerweisein Schritten von 12 μg/h oder 25 μg/h, wobei allerdings der Bedarf nach ergänzender Analgesie (orales Morphin 45 mg/Tag entspricht Matrifen 12 μg/h, orales Morphin 90 mg/Tagentspricht Matrifen 25 μg/h) und der Schmerzstatus des Patienten zu berücksichtigen sind.
  • +-Nach einer Dosiserhöhung kann es bis zu 6 Tage dauern, bis der Patient das Äquilibrium in derneuen Dosisstufe erreicht hat. Nach einer Dosiserhöhung sollten die Patienten daher zwei derhöher dosierten Pflaster jeweils 72 Stunden lang tragen, bevor die Dosis weiter erhöht wird.
  • -·Während der Erhaltungstherapie gelten die vorstehend unter «Allgemein» beschriebenen Richtlinien.
  • +-Während der Erhaltungstherapie gelten die vorstehend unter "Allgemein" beschriebenen Richtlinien.
  • -Matrifen sollte nur bei opioid-toleranten pädiatrischen Patienten (Alter 2 bis 16 Jahre) eingesetzt werden, wenn diese zuvor mit mindestens 30 mg oralem Morphinäquivalent pro Tag behandelt worden sind. Die Umstellung pädiatrischer Patienten von oralen oder parenteralen Opioiden auf Matrifen soll gemäss der Tabelle 1 «Umrechnung der äquianalgetischen Potenz» und der Tabelle 4 «Empfohlene Matrifen Pflaster-Dosis anhand der täglichen oralen Morphindosis» erfolgen.
  • +Matrifen sollte nur bei opioid-toleranten pädiatrischen Patienten (Alter 2 bis 16 Jahre) eingesetzt werden, wenn diese zuvor mit mindestens 30 mg oralem Morphinäquivalent pro Tag behandelt worden sind. Die Umstellung pädiatrischer Patienten von oralen oder parenteralen Opioiden auf Matrifen soll gemäss der Tabelle 1 "Umrechnung der äquianalgetischen Potenz" und der Tabelle 4 "Empfohlene Matrifen Pflaster-Dosis anhand der täglichen oralen Morphindosis" erfolgen.
  • -Orales Morphin für 24 h (mg/Tag) Matrifen Pflaster-Dosis (µg/h)*
  • -30–44 12
  • -45–134 25
  • +Orales Morphin für 24 h(mg/Tag) Matrifen Pflaster-Dosis(µg/h)*
  • +30–44 12
  • +45–134 25
  • -Nach einer Umstellung, bei abruptem Abbruch der Therapie oder Dosisanpassung ist es möglich, dass bei gewissen Patienten Opioid-Entzugssymptome (siehe «Unerwünschte Wirkungen») auftreten können.
  • +Nach einer Umstellung, bei abruptem Abbruch der Therapie oder Dosisanpassung ist es möglich, dass bei gewissen Patienten Opioid-Entzugssymptome (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ) auftreten können.
  • -Bei Leberinsuffizienz, Niereninsuffizienz sowie bei älteren Patienten und Kindern siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Bei Leberinsuffizienz, Niereninsuffizienz sowie bei älteren Patienten und Kindern siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -·Sich notieren, wann das Pflaster appliziert worden ist (Tag, Datum und Uhrzeit), um nicht zu vergessen, wann es gewechselt werden muss.
  • -·Jedes Pflaster enthält eine ausreichende Wirkstoffmenge für 3 Tage (72 Stunden).
  • -·Das Pflaster ist alle drei Tage zu wechseln.
  • -·Das alte Pflaster ist immer zuerst zu entfernen, bevor ein neues Pflaster angebracht wird.
  • -·Das Pflaster ist alle 3 Tage (72 Stunden) immer zur selben Uhrzeit zu wechseln.
  • -·Wenn mehrere Pflaster angewendet werden, müssen alle Pflaster zur selben Zeit gewechselt werden.
  • +-Sich notieren, wann das Pflaster appliziert worden ist (Tag, Datum und Uhrzeit), um nicht zu vergessen, wann es gewechselt werden muss.
  • +-Jedes Pflaster enthält eine ausreichende Wirkstoffmenge für 3 Tage (72 Stunden).
  • +-Das Pflaster ist alle drei Tage zu wechseln.
  • +-Das alte Pflaster ist immer zuerst zu entfernen, bevor ein neues Pflaster angebracht wird.
  • +-Das Pflaster ist alle 3 Tage (72 Stunden) immer zur selben Uhrzeit zu wechseln.
  • +-Wenn mehrere Pflaster angewendet werden, müssen alle Pflaster zur selben Zeit gewechselt werden.
  • -·Das Pflaster soll nicht zweimal hintereinander an derselben Stelle angebracht werden.
  • -·Matrifen Pflaster sind auf einer flachen, gesunden, möglichst faltenfreien, nicht irritierten und nicht bestrahlten Hautstelle des Oberkörpers oder der Oberarme anzubringen.
  • +-Das Pflaster soll nicht zweimal hintereinander an derselben Stelle angebracht werden.
  • +-Matrifen Pflaster sind auf einer flachen, gesunden, möglichst faltenfreien, nicht irritierten und nicht bestrahlten Hautstelle des Oberkörpers oder der Oberarme anzubringen.
  • -·Bei Kindern ist das Pflaster immer am oberen Rücken anzubringen, wo es für das Kind schwer erreichbar ist und vom Kind nicht entfernt werden kann.
  • -·Es soll möglichst häufig überprüft werden, ob das Pflaster noch auf der Haut klebt.
  • -·Es ist wichtig, dass das Kind das Pflaster nicht entfernt und es in den Mund nimmt, da dies lebensbedrohlich oder sogar tödlich sein könnte.
  • -·Das Kind ist sehr engmaschig 48 Stunden lang zu überwachen, nachdem:
  • +-Bei Kindern ist das Pflaster immer am oberen Rücken anzubringen, wo es für das Kind schwererreichbar ist und vom Kind nicht entfernt werden kann.
  • +-Es soll möglichst häufig überprüft werden, ob das Pflaster noch auf der Haut klebt.
  • +-Es ist wichtig, dass das Kind das Pflaster nicht entfernt und es in den Mund nimmt, da dies lebensbedrohlich oder sogar tödlich sein könnte.
  • +-Das Kind ist sehr engmaschig 48 Stunden lang zu überwachen, nachdem:
  • -·Haare an der betreffenden Stelle (nicht behaarte Stellen sind vorzuziehen) müssen vorher geschnitten (nicht rasiert, um Hautirritationen vorzubeugen) werden.
  • -·Vor dem Anbringen von Matrifen darf die betreffende Hautstelle, sofern dies notwendig ist, nur mit Wasser gereinigt werden. Seifen, Öle, Lotionen und andere Substanzen, welche die Haut reizen oder ihre Eigenschaften verändern könnten, sind zu vermeiden.
  • -·Die Haut muss vollkommen trocken sein, bevor das Pflaster angebracht wird.
  • +-Haare an der betreffenden Stelle (nicht behaarte Stellen sind vorzuziehen) müssen vorher geschnitten (nicht rasiert, um Hautirritationen vorzubeugen) werden.
  • +-Vor dem Anbringen von Matrifen darf die betreffende Hautstelle, sofern dies notwendig ist, nur mit Wasser gereinigt werden. Seifen, Öle, Lotionen und andere Substanzen, welche die Haut reizen oder ihre Eigenschaften verändern könnten, sind zu vermeiden.
  • +-Die Haut muss vollkommen trocken sein, bevor das Pflaster angebracht wird.
  • -·Matrifen sollte sofort nach der Entnahme aus der verschlossenen Packung angebracht werden.
  • -·Zur Entnahme des Pflasters wird der Schutzbeutel wie folgt geöffnet: Den Beutel mit einer Schere entlang der gestrichelten Linie aufschneiden. Der versiegelte Rand des Beutels sollte dabei sorgfältig und vollständig abgeschnitten werden, um eine Beschädigung des Pflasters im Inneren zu vermeiden.
  • -·Das Pflaster ist vor der Anwendung auf etwaige Beschädigungen zu überprüfen. Pflaster, welche zerschnitten, geteilt oder in irgendeiner Weise beschädigt sind, sollen nicht verwendet werden.
  • -·Beutel wie Buchseiten auseinander klappen und das Pflaster entnehmen.
  • +-Matrifen sollte sofort nach der Entnahme aus der verschlossenen Packung angebracht werden.
  • +-Zur Entnahme des Pflasters wird der Schutzbeutel wie folgt geöffnet: Den Beutel mit einer Schere entlang der gestrichelten Linie aufschneiden. Der versiegelte Rand des Beutels sollte dabei sorgfältig und vollständig abgeschnitten werden, um eine Beschädigung des Pflasters im Inneren zu vermeiden.
  • +-Das Pflaster ist vor der Anwendung auf etwaige Beschädigungen zu überprüfen. Pflaster, welche zerschnitten, geteilt oder in irgendeiner Weise beschädigt sind, sollen nicht verwendet werden.
  • +-Beutel wie Buchseiten auseinander klappen und das Pflaster entnehmen.
  • -·Das Pflaster klebt auf einer grösseren Schutzfolie, die zum leichteren Entfernen s-förmig gekerbt ist. Die eine Hälfte der Schutzfolie von der Rückseite des Pflasters wird abgezogen. Der freigelegte Teil des Pflasters kann nun auf die ausgewählte Hautstelle geklebt werden. Die zweite Hälfte der Schutzfolie kann entfernt werden.
  • +-Das Pflaster klebt auf einer grösseren Schutzfolie, die zum leichteren Entfernen s-förmig gekerbt ist. Die eine Hälfte der Schutzfolie von der Rückseite des Pflasters wird abgezogen. Der freigelegte Teil des Pflasters kann nun auf die ausgewählte Hautstelle geklebt werden. Die zweite Hälfte der Schutzfolie kann entfernt werden.
  • -·Das Berühren der klebenden Seite des Pflasters ist zu vermeiden.
  • -·Das Pflaster wird für mindestens 30 Sekunden mit der flachen Hand fest auf die Haut gedrückt.
  • -·Es ist darauf zu achten, dass die Ränder des Pflasters gut angedrückt sind. Die Schutzfolie kann mit dem Hausmüll entsorgt werden.
  • -·Danach sind die Hände mit Wasser zu waschen (keine Seife).
  • -Schritt 4: Entsorgung des Pflasters (siehe auch «Sonstige Hinweise» - «Entsorgung der Pflaster»)
  • -·Das Pflaster sofort nach dem Entfernen in der Mitte umklappen, sodass die klebrigen Seiten aneinanderhaften.
  • -·Das Pflaster zurück in den Originalbeutel geben und nach Anweisung des Apothekers bzw. der Apothekerin entsorgen.
  • -·Nicht benutzte Pflaster sollten in der Apotheke (im Krankenhaus) zurückgegeben werden.
  • -·Die Pflaster für Kinder unzugänglich aufbewahren - auch benutzte Pflaster enthalten noch eine gewisse Menge an Wirkstoff, der für Kinder schädlich oder sogar tödlich sein kann.
  • -·Die Hände nach dem Anfassen des Pflasters mit Wasser waschen (keine Seife).
  • +-Das Berühren der klebenden Seite des Pflasters ist zu vermeiden.
  • +-Das Pflaster wird für mindestens 30 Sekunden mit der flachen Hand fest auf die Haut gedrückt.
  • +-Es ist darauf zu achten, dass die Ränder des Pflasters gut angedrückt sind. Die Schutzfolie kann mit dem Hausmüll entsorgt werden.
  • +-Danach sind die Hände mit Wasser zu waschen (keine Seife).
  • +Schritt 4: Entsorgung des Pflasters (siehe auch "Sonstige Hinweise" - "Entsorgung der Pflaster" )
  • +-Das Pflaster sofort nach dem Entfernen in der Mitte umklappen, sodass die klebrigen Seiten aneinanderhaften.
  • +-Das Pflaster zurück in den Originalbeutel geben und nach Anweisung des Apothekers bzw. der Apothekerin entsorgen.
  • +-Nicht benutzte Pflaster sollten in der Apotheke (im Krankenhaus) zurückgegeben werden.
  • +-Die Pflaster für Kinder unzugänglich aufbewahren - auch benutzte Pflaster enthalten noch eine gewisse Menge an Wirkstoff, der für Kinder schädlich oder sogar tödlich sein kann.
  • +-Die Hände nach dem Anfassen des Pflasters mit Wasser waschen (keine Seife).
  • -Matrifen ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit auf Fentanyl oder auf die im Pflaster enthaltenen Hilfsstoffe.
  • +Matrifen ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit auf Fentanyl oder auf die im Pflasterenthaltenen Hilfsstoffe.
  • -Bei einem Wechsel zwischen verschiedenen Fentanyl-haltigen, transdermalen Pflastern ist zur Sicherstellung der kontinuierlichen Schmerzstillung und Sicherheit eine zusätzliche ärztliche Überwachung der Patienten angeraten, d.h. eine klinische Beurteilung und allenfalls eine Dosisanpassung wie bei der Neueinstellung.
  • +Bei einem Wechsel zwischen verschiedenen Fentanyl-haltigen, transdermalen Pflasternist zur Sicherstellung der kontinuierlichen Schmerzstillung und Sicherheit eine zusätzliche ärztliche Überwachung der Patienten angeraten, d.h. eine klinische Beurteilung und allenfalls eine Dosisanpassung wie bei der Neueinstellung.
  • -In sehr seltenen Fällen wurden im Zusammenhang mit Matrifen schwerwiegende, lebensbedrohliche unerwünschte Wirkungen (Hypoventilation, Koma) gemeldet (siehe «Überdosierung»).
  • +In sehr seltenen Fällen wurden im Zusammenhang mit Matrifen schwerwiegende, lebensbedrohliche unerwünschte Wirkungen (Hypoventilation, Koma) gemeldet (siehe "Überdosierung" ).
  • -Auch wenn für die Ersteinstellung von opioid-naiven Patienten die tiefste Matrifen-Dosis verwendet wird, ist eine schwerwiegende oder lebensgefährliche Hypoventilation möglich, insbesondere bei älteren Patienten oder solchen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion. Die Tendenz zur Toleranzentwicklung ist individuell sehr verschieden.
  • -Es wird empfohlen, Matrifen bei Patienten einzusetzen, die eine Opioid-Toleranz gezeigt haben (siehe auch «Dosierung/Anwendung»).
  • +Auch wenn für die Ersteinstellung von opioid-naiven Patienten die tiefste Matrifen-Dosis verwendet wird, ist eine schwerwiegende oder lebensgefährliche Hypoventilation möglich, insbesondere bei älteren Patienten oder solchen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion. Die Tendenz zurToleranzentwicklung ist individuell sehr verschieden.
  • +Es wird empfohlen, Matrifen bei Patienten einzusetzen, die eine Opioid-Toleranz gezeigt haben (siehe auch "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Es wurde berichtet, dass das rasche Absetzen von Matrifen bei Patienten mit physischer Opioid-Abhängigkeit zu schwerwiegenden Entzugssymptomen und unkontrolliertem Schmerz führen kann. Bei Patienten mit physischer Opioid-Abhängigkeit darf Matrifen nicht abrupt abgesetzt werden (siehe «Dosierung/Anwendung» - «Absetzen von Matrifen transdermales Pflaster»).
  • +Es wurde berichtet, dass das rasche Absetzen von Matrifen bei Patienten mit physischer Opioid-Abhängigkeit zu schwerwiegenden Entzugssymptomen und unkontrolliertem Schmerz führen kann. Bei Patienten mit physischer Opioid-Abhängigkeit darf Matrifen nicht abrupt abgesetzt werden (siehe "Dosierung/Anwendung" - "Absetzen von Matrifen transdermales Pflaster" ).
  • -Opioide können schlafbezogene Atemstörungen einschliesslich zentraler Schlafapnoe (ZSA) und schlafbezogener Hypoxämie verursachen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Die Anwendung von Opioiden geht mit einer dosisabhängigen Erhöhung des Risikos für eine zentrale Schlafapnoe einher. Bei Patienten, mit zentraler Schlafapnoe sollte eine Verringerung der Opioid- Gesamtdosis in Betracht gezogen werden (siehe «Dosierung/Anwendung» - «Absetzen von Matrifen transdermales Pflaster»).
  • +Opioide können schlafbezogene Atemstörungen einschliesslich zentraler Schlafapnoe (ZSA) und schlafbezogenerHypoxämie verursachen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Die Anwendung von Opioiden geht mit einer dosisabhängigen Erhöhung des Risikos für eine zentrale Schlafapnoe einher. Bei Patienten, mit zentraler Schlafapnoe sollte eine Verringerung der Opioid- Gesamtdosis in Betracht gezogen werden (siehe "Dosierung/Anwendung" - "Absetzen von Matrifen transdermales Pflaster" ).
  • -Affektionen des Zentralnervensystems, einschliesslich erhöhten intrakraniellen Druckes
  • +Affektionen des Zentralnervensystems, einschliesslich erhöhtenintrakraniellen Druckes
  • -Da Fentanyl in der Leber zu inaktiven Metaboliten abgebaut wird, könnten Leberfunktionsstörungen seine Elimination verzögern. Wenn Patienten mit Leberfunktionsstörungen Matrifen erhalten, sollten sie sorgfältig auf Zeichen einer Fentanyl-Toxizität überwacht werden; gegebenenfalls muss die Matrifen Pflaster-Dosis reduziert werden (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Da Fentanyl in der Leber zu inaktiven Metaboliten abgebaut wird, könnten Leberfunktionsstörungen seine Elimination verzögern. Wenn Patienten mit Leberfunktionsstörungen Matrifen erhalten, sollten sie sorgfältig auf Zeichen einer Fentanyl-Toxizität überwacht werden; gegebenenfalls muss die Matrifen Pflaster-Dosis reduziert werden (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Weniger als 10% des Fentanyls werden unverändert über die Nieren ausgeschieden, und im Gegensatz zu Morphin sind keine aktiven Metaboliten bekannt, die über die Nieren ausgeschieden werden. Wenn Patienten mit Niereninsuffizienz Matrifen erhalten, sollten sie sorgfältig auf Zeichen einer Fentanyl-Toxizität überwacht werden; gegebenenfalls muss die Matrifen Pflaster-Dosis reduziert werden. Auch wenn nicht zu erwarten ist, dass eine Niereninsuffizienz die Elimination von Fentanyl in klinisch relevantem Ausmass beeinflusst, wird zur Vorsicht geraten, weil die Pharmakokinetik von Fentanyl bei dieser Patientenpopulation nicht untersucht worden ist (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Weniger als 10% des Fentanyls werden unverändert über die Nieren ausgeschieden, und im Gegensatz zu Morphin sind keine aktiven Metaboliten bekannt, die über die Nieren ausgeschieden werden. Wenn Patienten mit Niereninsuffizienz Matrifen erhalten, sollten sie sorgfältig auf Zeichen einer Fentanyl-Toxizität überwacht werden; gegebenenfalls muss die Matrifen Pflaster-Dosis reduziert werden.Auch wenn nicht zu erwarten ist, dass eine Niereninsuffizienz die Elimination von Fentanyl in klinisch relevantem Ausmass beeinflusst, wird zur Vorsicht geraten, weil die Pharmakokinetik von Fentanyl bei dieser Patientenpopulation nicht untersucht worden ist (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Bei gleichzeitiger Anwendung serotonerger Arzneimittel wie beispielsweise selektiver Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI) und von Arzneimitteln, die den Serotonin-Stoffwechsel beeinträchtigen (einschliesslich Monoaminooxidasehemmern [MAO-Hemmer]) (siehe «Interaktionen»), kann sich, auch bei Anwendung der empfohlenen Dosis, ein potenziell lebensbedrohliches Serotonin-Syndrom entwickeln.
  • +Bei gleichzeitiger Anwendung serotonerger Arzneimittel wie beispielsweise selektiver Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI) und von Arzneimitteln, die den Serotonin-Stoffwechsel beeinträchtigen (einschliesslich Monoaminooxidasehemmern [MAO-Hemmer]) (siehe "Interaktionen" ), kann sich, auch bei Anwendung der empfohlenen Dosis, ein potenziell lebensbedrohliches Serotonin-Syndrom entwickeln.
  • -Die gleichzeitige Anwendung von Opioiden mit Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Substanzen kann zu starker Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen. Aufgrund dieser Risiken dürfen Opioide und Benzodiazepine oder andere zentral dämpfende Arzneimittel nur an Patienten, für die keine alternative Behandlungsoption in Frage kommt, begleitend verabreicht werden. Wird entschieden, Matrifen begleitend zu Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln zu verschreiben, sind die jeweils niedrigste wirksame Dosierung und eine minimale Dauer der gleichzeitigen Anwendung zu wählen. Die Patienten müssen engmaschig auf Anzeichen und Symptome von Atemdepression und Sedierung überwacht werden (siehe «Interaktionen»).
  • +Die gleichzeitige Anwendung von Opioiden mit Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Substanzen kann zu starker Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen. Aufgrund dieser Risiken dürfen Opioide und Benzodiazepine oder andere zentral dämpfende Arzneimittel nur an Patienten, für die keine alternative Behandlungsoption in Frage kommt, begleitend verabreicht werden. Wird entschieden, Matrifen begleitend zu Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln zu verschreiben, sind die jeweils niedrigste wirksame Dosierung und eine minimale Dauer der gleichzeitigen Anwendung zu wählen. Die Patienten müssen engmaschig auf Anzeichen und Symptome von Atemdepression und Sedierung überwacht werden (siehe "Interaktionen" ).
  • -Der gleichzeitige Gebrauch von Matrifen mit CYP3A4-Inhibitoren kann in einer Erhöhung der Fentanyl Plasma-Konzentration resultieren. Dies könnte die therapeutische Wirkung sowie auch die unerwünschten Wirkungen verstärken und verlängern, was zu einer schwerwiegenden Atemdepression führen könnte. In einer solchen Situation sind engmaschige Überwachung und Beobachtung angebracht. Aus diesem Grund ist der gleichzeitige Gebrauch von transdermalem Fentanyl und CYP3A4-Inhibitoren nicht empfohlen, ausser bei engmaschiger Überwachung des Patienten. Speziell jene Patienten, die Matrifen in Kombination mit CYP 3A4-Inhibitoren erhalten, sollten auf Anzeichen einer Atemdepression überwacht und wenn nötig, sollte die Dosis angepasst werden (siehe «Interaktionen»).
  • +Der gleichzeitige Gebrauch von Matrifen mit CYP3A4-Inhibitoren kann in einer Erhöhung der FentanylPlasma-Konzentration resultieren. Dies könnte die therapeutische Wirkung sowie auch die unerwünschten Wirkungen verstärken und verlängern, was zu einer schwerwiegenden Atemdepression führen könnte. In einer solchen Situation sind engmaschige Überwachung und Beobachtung angebracht. Aus diesem Grund ist der gleichzeitige Gebrauch von transdermalem Fentanyl und CYP3A4-Inhibitorennichtempfohlen, ausser bei engmaschiger Überwachung des Patienten. Speziell jene Patienten, die Matrifen in Kombination mit CYP3A4-Inhibitoren erhalten, sollten auf Anzeichen einer Atemdepression überwacht und wenn nötig, sollte die Dosis angepasst werden (siehe "Interaktionen" ).
  • -Unbeabsichtigte Übertragung eines Matrifen Pflasters auf die Haut eines Nicht-Pflaster-Trägers (insbesondere auf ein Kind) bei engem Körperkontakt, wie z.B. Schlafen im gleichen Bett kann zu einer Opioid-Überdosierung beim Nicht-Pflaster-Träger führen. Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass das übertragene Pflaster sofort von der Haut des Nicht-Pflaster-Trägers entfernt werden muss, wenn eine versehentliche Pflaster-Übertragung erfolgt (siehe «Überdosierung»).
  • +Unbeabsichtigte Übertragung eines Matrifen Pflasters auf die Haut eines Nicht-Pflaster-Trägers (insbesondere auf ein Kind) bei engem Körperkontakt, wie z.B. Schlafen im gleichen Bett kann zu einer Opioid-Überdosierung beim Nicht-Pflaster-Träger führen. Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass das übertragene Pflaster sofort von der Haut des Nicht-Pflaster-Trägers entfernt werden muss, wenn eine versehentliche Pflaster-Übertragung erfolgt (siehe "Überdosierung" ).
  • -Wenn ältere Patienten Matrifen erhalten, müssen sie sorgfältig auf Zeichen einer Fentanyl-Toxizität überwacht werden; gegebenenfalls muss die Matrifen Pflaster-Dosis reduziert werden (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Wenn ältere Patienten Matrifen erhalten, müssen sie sorgfältig auf Zeichen einer Fentanyl-Toxizität überwacht werden; gegebenenfalls muss die Matrifen Pflaster-Dosis reduziert werden (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Matrifen sollte nicht bei opioid-naiven pädiatrischen Patienten eingesetzt werden (siehe «Dosierung/Anwendung»). Eine schwerwiegende oder lebensbedrohende Hypoventilation kann unabhängig von der verabreichten Dosis von Matrifen auftreten. Die Anwendung von Matrifen bei Kindern unter 2 Jahren wurde nicht untersucht. Matrifen sollte nur bei opioid-toleranten pädiatrischen Patienten ab 2 Jahren eingesetzt werden (siehe «Dosierung/Anwendung»). Damit das Pflaster von kleinen Kindern nicht eigenständig entfernt und verschluckt werden kann, ist bei der Auswahl der Applikationsstelle Vorsicht geboten (siehe «Dosierung/Anwendung» - «Art der Anwendung»). Das Haften des Pflasters sollte daher sorgfältig überprüft werden.
  • +Matrifen sollte nicht bei opioid-naiven pädiatrischen Patienten eingesetzt werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Eine schwerwiegende oder lebensbedrohende Hypoventilation kann unabhängig von der verabreichten Dosis von Matrifen auftreten. Die Anwendung von Matrifen bei Kindern unter 2 Jahren wurde nicht untersucht. Matrifen sollte nur bei opioid-toleranten pädiatrischen Patienten ab 2 Jahren eingesetzt werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Damit das Pflaster von kleinen Kindern nicht eigenständig entfernt und verschluckt werden kann, ist bei der Auswahl der Applikationsstelle Vorsicht geboten (siehe "Dosierung/Anwendung" - "Art der Anwendung" ). Das Haften des Pflasters sollte daher sorgfältig überprüft werden.
  • -Klinische Auswirkung: Bei gleichzeitiger Anwendung mit Matrifen können sich die dämpfenden Wirkungen auf das ZNS unverhältnismässig verstärken. Es kann zu Atemdepression, Hypotonie, tiefer Sedierung, Koma oder Tod kommen.
  • -Intervention: Die gleichzeitige Anwendung von Substanzen mit dämpfender Wirkung auf das ZNS, einschliesslich Alkohol und einiger illegaler Drogen, und Matrifen wird nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Bei gleichzeitiger Anwendung eines solchen Arzneimittels/einer solchen Substanz zusammen mit Matrifen ist eine engmaschige Überwachung und Beobachtung erforderlich.
  • -Beispiele: Andere Wirkstoffe mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem wie Benzodiazepine und andere Sedativa/Hypnotika, Opioide, Allgemeinanästhetika, Phenothiazine, Tranquilizer, Muskelrelaxantien, sedierenden Antihistaminika, Gabapentinoide (Gabapentin und Pregabalin) oder Alkohol und bestimmte illegale Drogen.
  • +Klinische Auswirkung: Bei gleichzeitiger Anwendung mit Matrifen können sich die dämpfendenWirkungen auf das ZNS unverhältnismässig verstärken. Es kann zu Atemdepression, Hypotonie, tieferSedierung, Koma oder Tod kommen.
  • +Intervention: Die gleichzeitige Anwendung von Substanzen mit dämpfender Wirkung auf das ZNS,einschliesslich Alkohol und einiger illegaler Drogen, und Matrifen wird nicht empfohlen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei gleichzeitiger Anwendung eines solchen Arzneimittels/einersolchen Substanz zusammen mit Matrifen ist eine engmaschige Überwachung und Beobachtungerforderlich.
  • +Beispiele: Andere Wirkstoffe mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem wie Benzodiazepineund andere Sedativa/Hypnotika, Opioide, Allgemeinanästhetika, Phenothiazine, Tranquilizer,Muskelrelaxantien, sedierenden Antihistaminika, Gabapentinoide (Gabapentin und Pregabalin) oder Alkohol und bestimmte illegale Drogen.
  • -Intervention: Die gleichzeitige Anwendung von MAO-Hemmern und Matrifen wird nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Matrifen wird nicht empfohlen bei Patienten, die MAO-Hemmer einnehmen. Weiterhin wird Matrifen nicht empfohlen bei Patienten, welche die Behandlung mit MAO-Hemmern innerhalb der letzten 14 Tagen beendet haben.
  • -Beispiele: Phenelzin, Tranylcypromin und Linezolid (siehe auch «Serotonerge Substanzen»).
  • +Intervention: Die gleichzeitige Anwendung von MAO-Hemmern und Matrifen wird nicht empfohlen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Matrifen wird nicht empfohlen bei Patienten, die MAO-Hemmer einnehmen. Weiterhin wird Matrifen nicht empfohlen bei Patienten, welche die Behandlung mit MAO-Hemmern innerhalb der letzten 14 Tagen beendet haben.
  • +Beispiele: Phenelzin, Tranylcypromin und Linezolid (siehe auch "Serotonerge Substanzen" ).
  • -Intervention: Bei gleichzeitiger Anwendung ist Vorsicht geboten. Der Patient sollte sorgfältig beobachtet werden, vor allem bei der Einleitung der Behandlung und bei Anpassung der Dosis (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Beispiele: Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI), trizyklische Antidepressiva (TCAs), Triptane, 5-HT3-Rezeptorantagonisten und Wirkstoffe mit Einfluss auf das Serotonin-Neurotransmitter-System (z.B. Mirtazapin, Trazodon, Tramadol) und einige Muskelrelaxantien (wie Cyclobenzaprin, Metaxalon).
  • +Intervention: Bei gleichzeitiger Anwendung ist Vorsicht geboten. Der Patient sollte sorgfältig beobachtetwerden, vor allem bei der Einleitung der Behandlung und bei Anpassung der Dosis (siehe "Warnhinweiseund Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Beispiele: Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI), trizyklische Antidepressiva (TCAs), Triptane, 5-HT3-Rezeptorantagonisten und Wirkstoffe mit Einfluss auf das Serotonin-Neurotransmitter-System (z.B.Mirtazapin, Trazodon, Tramadol)und einige Muskelrelaxantien (wie Cyclobenzaprin, Metaxalon).
  • -Mechanismus: Hemmung des Fentanyl-Metabolismus, da Fentanyl hauptsächlich von CYP3A4 metabolisiert wird.
  • -Klinische Auswirkung: Die gleichzeitige Anwendung von Matrifen mit einem CYP3A4-Inhibitor kann zu einer Erhöhung der Fentanyl-Konzentrationen im Plasma führen, wodurch sich sowohl die therapeutische Wirkung als auch Nebenwirkungen verstärken oder verlängern können und es zu einer schwerwiegenden Atemdepression kommen kann. Der Grad der Interaktion ist bei starken CYP3A4-Inhibitoren voraussichtlich ausgeprägter als bei schwachen oder moderaten CYP3A4-Inhibitoren. Es sind Fälle einer schwerwiegenden Atemdepression nach gleichzeitiger Anwendung von CYP3A4-Inhibitoren und transdermalem Fentanyl berichtet worden, einschliesslich eines Falles mit tödlichem Ausgang nach gleichzeitiger Anwendung mit einem moderaten CYP3A4-Inhibitor.
  • -Der Grad der Interaktion von CYP3A4-Inhibitoren mit transdermalem Fentanyl in Langzeitanwendung ist nicht bekannt, ist aber unter Umständen ausgeprägter als bei kurzzeitiger intravenöser Gabe. Bei der Anwendung schwacher, moderater oder starker CYP3A4-Inhibitoren parallel zur kurzzeitigen Gabe von intravenösem Fentanyl war die Fentanyl-Clearance allgemein um ≤25% reduziert, bei Anwendung von Ritonavir (einem starken CYP3A4-Inhibitor) verringerte sich die Fentanyl-Clearance allerdings im Durchschnitt um 67%.
  • -Intervention: Die gleichzeitige Anwendung von CYP3A4-Inhibitoren und Matrifen wird nicht empfohlen, es sei denn, dass der Nutzen das erhöhte Risiko für Nebenwirkungen überwiegt.
  • -Generell sollte der Patient nach Beendigung einer Behandlung mit einem CYP3A4-Inhibitor mit der Applikation des ersten Matrifen Pflasters mindestens 2 Tage warten, weil die Dauer der Hemmwirkung schwankt. Es sind die entsprechenden Fachinformationen für den CYP3A4-Inhibitor hinsichtlich der Halbwertszeit des Wirkstoffs und der Dauer der Hemmwirkung zu konsultieren, bevor das erste Matrifen Pflaster appliziert wird.
  • -Der mit Matrifen behandelte Patient sollte nach dem Entfernen des letzten Pflasters mindestens 1 Woche warten, bevor eine Behandlung mit einem CYP3A4-Inhibitor begonnen wird. Wenn die gleichzeitige Anwendung von Matrifen mit einem CYP3A4-Inhibitor unumgänglich ist, muss eine engmaschige Überwachung auf Anzeichen oder Symptome verstärkter bzw. verlängerter therapeutischer Wirkungen und Nebenwirkungen von Fentanyl (insbesondere Atemdepression) stattfinden und je nach Erforderlichkeit ist die Dosierung von Matrifen zu reduzieren oder die Behandlung mit Matrifen zu unterbrechen.
  • -Beispiele: Amiodaron, Clarithromycin, Diltiazem, Fluconazol, Itraconazol, Ketoconazol, Nefazodon, Nelfinavir, Ritonavir, Troleandomycin, Verapamil und Voriconazol.
  • +Mechanismus: Hemmung des Fentanyl-Metabolismus, da Fentanyl hauptsächlich von CYP3A4metabolisiert wird.
  • +Klinische Auswirkung: Die gleichzeitige Anwendung von Matrifen mit einem CYP3A4-Inhibitor kann zueiner Erhöhung der Fentanyl-Konzentrationen im Plasma führen, wodurch sich sowohl die therapeutischeWirkung als auch Nebenwirkungen verstärken oder verlängern können und es zu einer schwerwiegendenAtemdepression kommen kann. Der Grad der Interaktion ist bei starken CYP3A4-Inhibitoren voraussichtlichausgeprägter als bei schwachen oder moderaten CYP3A4-Inhibitoren. Es sind Fälle einerschwerwiegenden Atemdepression nach gleichzeitiger Anwendung von CYP3A4-Inhibitoren undtransdermalem Fentanyl berichtet worden, einschliesslich eines Falles mit tödlichem Ausgang nachgleichzeitiger Anwendung mit einem moderaten CYP3A4-Inhibitor.
  • +Der Grad der Interaktion von CYP3A4-Inhibitoren mit transdermalem Fentanyl in Langzeitanwendung istnicht bekannt, ist aber unter Umständen ausgeprägter als bei kurzzeitiger intravenöser Gabe. Bei derAnwendung schwacher, moderater oder starker CYP3A4-Inhibitoren parallel zur kurzzeitigen Gabe vonintravenösem Fentanyl war die Fentanyl-Clearance allgemein um ≤25% reduziert, bei Anwendung vonRitonavir (einem starken CYP3A4-Inhibitor) verringerte sich die Fentanyl-Clearance allerdings imDurchschnitt um 67%.
  • +Intervention: Die gleichzeitige Anwendung von CYP3A4-Inhibitoren und Matrifen wird nichtempfohlen, es sei denn, dass der Nutzen das erhöhte Risiko für Nebenwirkungen überwiegt.
  • +Generell sollte der Patient nach Beendigung einer Behandlung mit einem CYP3A4-Inhibitor mit derApplikation des ersten Matrifen Pflasters mindestens 2 Tage warten, weil die Dauer derHemmwirkung schwankt. Es sind die entsprechenden Fachinformationen für den CYP3A4-Inhibitorhinsichtlich der Halbwertszeit des Wirkstoffs und der Dauer der Hemmwirkung zu konsultieren, bevor das erste Matrifen Pflaster appliziert wird.
  • +Der mit Matrifen behandelte Patient sollte nach dem Entfernen des letzten Pflasters mindestens 1 Woche warten, bevor eine Behandlung mit einem CYP3A4-Inhibitor begonnen wird. Wenn die gleichzeitigeAnwendung von Matrifen mit einem CYP3A4-Inhibitor unumgänglich ist, muss eine engmaschige Überwachung auf Anzeichen oder Symptome verstärkter bzw. verlängerter therapeutischer Wirkungen und Nebenwirkungen von Fentanyl (insbesondere Atemdepression) stattfinden und je nach Erforderlichkeit ist die Dosierung von Matrifen zu reduzieren oder die Behandlung mit Matrifen zu unterbrechen.
  • +Beispiele: Amiodaron, Clarithromycin, Diltiazem, Fluconazol, Itraconazol, Ketoconazol, Nefazodon,Nelfinavir, Ritonavir, Troleandomycin, Verapamil und Voriconazol.
  • -Nach Beendigung der Behandlung mit einem CYP3A4-Induktor schwächen sich die Wirkungen des Induktors allmählich ab. Dies kann zu einem Anstieg der Fentanyl-Konzentration im Plasma führen, wodurch sich sowohl die therapeutische Wirkung als auch die Nebenwirkungen verstärken oder verlängern könnten und es zu einer schwerwiegenden Atemdepression kommen kann.
  • +Nach Beendigung der Behandlung mit einem CYP3A4-Induktor schwächen sich die Wirkungen desInduktors allmählich ab. Dies kann zu einem Anstieg der Fentanyl-Konzentration im Plasma führen,wodurch sich sowohl die therapeutische Wirkung als auch die Nebenwirkungen verstärken oder verlängern könnten und es zu einer schwerwiegenden Atemdepression kommen kann.
  • -Zur Anwendung von Fentanyl bei Schwangeren liegen keine ausreichenden Daten vor. In Tierstudien zeigte sich eine Reproduktionstoxizität. Das mögliche Risiko für den Menschen ist unbekannt, trotzdem wurde festgestellt, dass Fentanyl als i.v. Anästhetikum die menschliche Plazenta während der Schwangerschaft passiert. Die längere Anwendung von Matrifen in der Schwangerschaft kann zu einem neonatalen Opioidentzugssyndrom führen, das potenziell lebensbedrohlich ist, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Therapie sollte gemäss Protokollen erfolgen, die von Neonatologie-Experten entwickelt wurden. Ist der Einsatz von Opioiden bei einer Schwangeren über einen längeren Zeitraum notwendig, weisen Sie die Patientin auf das Risiko des neonatalen Opioidentzugssyndroms hin und stellen Sie sicher, dass die geeignete Behandlung gegebenenfalls zur Verfügung steht (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Von der Anwendung von Matrifen während der Geburt wird abgeraten, weil Matrifen nicht zur Behandlung akuter oder postoperativer Schmerzen verwendet werden sollte (siehe «Kontraindikationen»). Weil Fentanyl die Plazenta passiert, könnte die Anwendung von Matrifen während der Geburt eine Atemdepression beim Neugeborenen verursachen.
  • +Zur Anwendung von Fentanyl bei Schwangeren liegen keine ausreichenden Daten vor. In Tierstudien zeigte sich eine Reproduktionstoxizität. Das mögliche Risiko für den Menschen ist unbekannt, trotzdem wurde festgestellt, dass Fentanyl als i.v. Anästhetikum die menschliche Plazenta währendder Schwangerschaft passiert. Die längere Anwendung von Matrifen in der Schwangerschaft kann zu einem neonatalen Opioidentzugssyndrom führen, das potenziell lebensbedrohlich ist, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Therapie sollte gemäss Protokollen erfolgen, die von Neonatologie-Experten entwickelt wurden. Ist der Einsatz von Opioiden bei einer Schwangeren über einen längeren Zeitraum notwendig, weisen Sie die Patientin auf das Risiko des neonatalen Opioidentzugssyndroms hin und stellen Sie sicher, dass die geeignete Behandlung gegebenenfalls zur Verfügung steht (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Von der Anwendung von Matrifen während der Geburt wird abgeraten, weil Matrifen nicht zur Behandlung akuter oder postoperativer Schmerzen verwendet werden sollte (siehe "Kontraindikationen" ). Weil Fentanyl die Plazenta passiert, könnte die Anwendung von Matrifen während der Geburt eine Atemdepression beim Neugeborenen verursachen.
  • -Matrifen beeinträchtigt die geistigen und/oder physischen Fähigkeiten, die zur Bewältigung potenziell gefährlicher Aufgaben wie Lenken von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen erforderlich sind.
  • +Matrifen beeinträchtigt die geistigen und/oder physischen Fähigkeiten, die zur Bewältigung potenziellgefährlicher Aufgaben wie Lenken von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen erforderlich sind.
  • -Im Folgenden sind die unerwünschten Wirkungen (einschliesslich der oben erwähnten), welche im Zusammenhang mit der Anwendung von Fentanyl-haltigen Pflastern in klinischen Studien oder nach der Zulassung berichtet wurden, aufgeführt. Die Häufigkeit ist wie folgt definiert: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten» (<1/1000, ≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000) und «nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • +Im Folgenden sind die unerwünschten Wirkungen (einschliesslich der oben erwähnten), welche im Zusammenhang mit der Anwendung von Fentanyl-haltigen Pflastern in klinischen Studien oder nach der Zulassung berichtet wurden, aufgeführt.Die Häufigkeit ist wie folgt definiert: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (<1/10, ≥1/100), "gelegentlich" (<1/100, ≥1/1000), "selten" (<1/1000, ≥1/10'000), "sehr selten" (<1/10'000) und "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • -Nicht bekannt: zentrales Schlafapnoe-Syndrom.
  • +Nicht bekannt:zentrales Schlafapnoe-Syndrom.
  • -Wie bei anderen Opioid-Analgetika können sich bei wiederholter Anwendung von Matrifen Toleranz, physische und psychische Abhängigkeit entwickeln (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Bei Umstellung von anderen stark wirksamen Opioiden auf Matrifen, bei abruptem Abbruch der Therapie oder bei Dosisanpassung kann es bei einigen Patienten zu Entzugserscheinungen, wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Angstzuständen und Kältezittern, kommen. Durch eine langsame Dosistitration kann der Schweregrad von solchen Entzugserscheinungen verringert werden (siehe «Dosierung/Anwendung»). Es gab sehr seltene Berichte über Entzugserscheinungen bei Neugeborenen, deren Mütter während der Schwangerschaft chronisch Fentanyl-haltige Pflaster verwendet hatten (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
  • +Wie bei anderen Opioid-Analgetika können sich bei wiederholter Anwendung von Matrifen Toleranz, physische und psychische Abhängigkeit entwickeln (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Bei Umstellung von anderen stark wirksamen Opioiden auf Matrifen, bei abruptem Abbruch der Therapie oder bei Dosisanpassung kann es bei einigen Patienten zu Entzugserscheinungen, wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Angstzuständen und Kältezittern, kommen. Durch eine langsame Dosistitration kann der Schweregrad von solchen Entzugserscheinungen verringert werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Es gab sehr seltene Berichte über Entzugserscheinungen bei Neugeborenen, deren Mütter während der Schwangerschaft chronisch Fentanyl-haltige Pflaster verwendet hatten (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
  • -Die Sicherheit von Fentanyl-haltigen Pflastern wurde bei 289 pädiatrischen Studienteilnehmern (<18 Jahren) in 3 klinischen Studien für die Behandlung chronischer tumorbedingter oder nicht-tumorbedingter Schmerzen untersucht. Die Studienteilnehmer erhielten mindestens eine Dosis des Fentanylhaltigen Pflasters und lieferten sicherheitsrelevante Daten (siehe «Klinische Wirksamkeit»).
  • +Die Sicherheit von Fentanyl-haltigen Pflastern wurde bei 289 pädiatrischen Studienteilnehmern (<18 Jahren) in 3 klinischen Studien für die Behandlung chronischer tumorbedingter oder nicht-tumorbedingter Schmerzen untersucht. Die Studienteilnehmer erhielten mindestens eine Dosis des Fentanylhaltigen Pflasters und lieferten sicherheitsrelevante Daten (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
  • -Bei wiederholter Anwendung von Fentanyl-haltigen Pflastern können sich Toleranz, physische und psychische Abhängigkeit entwickeln (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Bei Umstellung von anderen Opioiden auf Fentanyl oder bei abruptem Abbruch der Therapie kann es bei einigen Patienten zu Entzugserscheinungen, wie z. B. Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Angstzuständen und Zittern, kommen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • -Sehr selten wurde berichtet, dass es durch längerfristige Anwendung von Fentanyl-haltigen Pflastern während der Schwangerschaft zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen gekommen ist (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
  • -Nach gleichzeitiger Anwendung von Fentanyl mit stark serotonergen Arzneimitteln wurden Fälle von Serotonin-Syndrom berichtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Interaktionen»).
  • +Bei wiederholter Anwendung von Fentanyl-haltigen Pflastern können sich Toleranz, physische und psychische Abhängigkeit entwickeln (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Bei Umstellung von anderen Opioiden auf Fentanyl oder bei abruptem Abbruch der Therapie kann es bei einigen Patienten zu Entzugserscheinungen, wie z. B. Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Angstzuständen und Zittern, kommen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Sehr selten wurde berichtet, dass es durch längerfristige Anwendung von Fentanyl-haltigen Pflastern während der Schwangerschaft zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen gekommen ist (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
  • +Nach gleichzeitiger Anwendung von Fentanyl mit stark serotonergen Arzneimitteln wurden Fälle von Serotonin-Syndrom berichtet (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Interaktionen" ).
  • -Eine Überdosierung von Fentanyl zeigt sich in einer Verstärkung seiner pharmakologischen Wirkungen, wobei eine Atemdepression am schwersten wiegt. Toxische Leukenzephalopathie wurde bei Überdosierung von Fentanyl beobachtet.
  • +Eine Überdosierung von Fentanyl zeigt sich in einer Verstärkung seiner pharmakologischen Wirkungen, wobei eine Atemdepression am schwersten wiegt.Toxische Leukenzephalopathie wurde bei Überdosierung von Fentanyl beobachtet.
  • -Einer Atemdepression ist entgegenzuwirken, indem sofort das Matrifen Pflaster entfernt und der Patient physisch und verbal stimuliert wird. Danach kann ein spezifischer Opioid-Antagonist wie Naloxon verabreicht werden. Die Atemdepression nach einer Überdosis kann allerdings länger anhalten als die Wirkung des Opioid-Antagonisten. Die Abstände zwischen intravenös verabreichten Dosen des Antagonisten sind sorgfältig festzulegen, da die Gefahr einer Renarkotisierung nach Entfernen des Pflasters besteht; unter Umständen sind mehrere Gaben oder eine Infusion mit Naloxon erforderlich. Das Aufheben der narkotischen Wirkung kann akut einsetzende Schmerzen und eine Freisetzung von Katecholaminen zur Folge haben.
  • +Einer Atemdepression ist entgegenzuwirken, indem sofort das Matrifen Pflaster entfernt und der Patient physisch und verbal stimuliert wird. Danach kann ein spezifischer Opioid-Antagonist wie Naloxon verabreicht werden. Die Atemdepression nach einer Überdosis kann allerdings länger anhalten als die Wirkung des Opioid-Antagonisten. Die Abstände zwischen intravenös verabreichten Dosen des Antagonisten sind sorgfältig festzulegen, da die Gefahr einer Renarkotisierungnach Entfernen des Pflasters besteht; unter Umständen sind mehrere Gaben oder eine Infusion mit Naloxon erforderlich. Das Aufheben der narkotischen Wirkung kann akut einsetzende Schmerzen und eine Freisetzung von Katecholaminen zur Folge haben.
  • -Die Sicherheit von Fentanyl-haltigen Pflastern für die Behandlung chronischer Schmerzen wurde bei 289 pädiatrischen Studienteilnehmern im Alter von 2 bis einschliesslich 17 Jahren in 3 offenen klinischen Studien untersucht. 80 Kinder waren im Alter von 2 bis einschliesslich 6 Jahren. Bei 110 von den 289 Studienteilnehmern in diesen 3 Studien wurde die Fentanyl-Behandlung mit einer Dosierung von 12 Mikrogramm/Stunde initiiert. Von diesen 110 Studienteilnehmern haben 23 (20.9%) zuvor <30 mg orales Morphin-Äquivalent pro Tag erhalten, 66 (60.0%) haben 30 bis 44 mg orales Morphin-Äquivalent pro Tag und 12 (10.9%) haben mindestens 45 mg orales Morphin-Äquivalent pro Tag erhalten (keine verfügbaren Daten für 9 (8.2%) Studienteilnehmer). Bei den übrigen 179 Studienteilnehmern war die Initialdosis 25 Mikrogramm/Stunde und höher, wobei bei 174 (97.2%) die Opioiddosierung bei mindestens 45 mg oralem Morphin-Äquivalent pro Tag lag. Von den restlichen 5 Studienteilnehmern mit einer Initialdosis von mindestens 25 Mikrogramm/Stunde, deren vorherige Opioiddosierung bei <45 mg oralem Morphin-Äquivalent pro Tag lag, hat 1 (0.6%) zuvor <30 mg orales Morphin-Äquivalent pro Tag und haben 4 (2.2%) 30 bis 44 mg orales Morphin-Äquivalent pro Tag erhalten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Die Sicherheit von Fentanyl-haltigen Pflastern für die Behandlung chronischer Schmerzen wurde bei 289 pädiatrischen Studienteilnehmern im Alter von 2 bis einschliesslich 17 Jahren in 3 offenen klinischen Studien untersucht. 80 Kinder waren im Alter von 2 bis einschliesslich 6 Jahren. Bei 110 von den 289 Studienteilnehmern in diesen 3 Studien wurde die Fentanyl-Behandlung mit einer Dosierung von 12 Mikrogramm/Stunde initiiert. Von diesen 110 Studienteilnehmern haben 23 (20.9%) zuvor <30 mg orales Morphin-Äquivalent pro Tag erhalten, 66 (60.0%) haben 30 bis 44 mg orales Morphin-Äquivalent pro Tag und 12 (10.9%) haben mindestens 45 mg orales Morphin-Äquivalent pro Tag erhalten (keine verfügbaren Daten für 9 (8.2%) Studienteilnehmer). Bei den übrigen 179 Studienteilnehmern war die Initialdosis 25 Mikrogramm/Stunde und höher, wobei bei 174 (97.2%) die Opioiddosierung bei mindestens 45 mg oralem Morphin-Äquivalent pro Tag lag. Von den restlichen 5 Studienteilnehmern mit einer Initialdosis von mindestens 25 Mikrogramm/Stunde, deren vorherige Opioiddosierung bei <45 mg oralem Morphin-Äquivalent pro Tag lag, hat 1 (0.6%) zuvor <30 mg orales Morphin-Äquivalent pro Tag und haben 4 (2.2%) 30 bis 44 mg orales Morphin-Äquivalent pro Tag erhalten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Nach initialer Applikation steigen die Serumkonzentrationen von Fentanyl allmählich an, stabilisieren sich im Allgemeinen im Zeitraum zwischen 12 und 24 Stunden nach Applikation und bleiben dann relativ konstant für den gesamten Rest der 72-Stunden-Periode. Die erreichbaren Serumkonzentrationen sind proportional der Grösse des Matrifen Pflasters.
  • -Am Ende der zweiten 72 Stunden Applikation erreichen die Serumkonzentrationen den Steady-State, dieser wird während der nachfolgenden Applikation von Pflastern der gleichen Grösse beibehalten.
  • +Nach initialer Applikation steigen die Serumkonzentrationen von Fentanyl allmählich an, stabilisieren sich im Allgemeinen im Zeitraum zwischen 12 und 24 Stunden nach Applikation und bleiben dann relativ konstant für den gesamten Rest der 72-Stunden-Periode.Die erreichbaren Serumkonzentrationen sind proportional derGrösse des Matrifen Pflasters.
  • +Am Ende der zweiten 72 Stunden Applikation erreichen die Serumkonzentrationen den Steady-State,dieser wird während der nachfolgenden Applikation von Pflastern der gleichen Grösse beibehalten.
  • -Ein pharmakokinetisches Modell weist darauf hin, dass die Serumkonzentrationen von Fentanyl um 14% ansteigen können (Bereich 0–26%), wenn ein neues Pflaster bereits nach 24 Stunden anstelle der empfohlenen 72 Stunden appliziert wird.
  • -Eine Erhöhung der Hauttemperatur kann die Absorption von transdermal appliziertem Fentanyl verstärken (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Eine Erhöhung der Hauttemperatur durch Auflegen eines niedrig eingestellten Heizkissens über ein Fentanyl-haltiges Pflaster während der ersten 10 Stunden bei Einzelapplikation erhöhte den mittleren Fentanyl-AUC-Wert um das 2.2-Fache und die mittlere Konzentration am Ende der Wärmeanwendung um 61%.
  • +Ein pharmakokinetisches Modell weist darauf hin, dass die Serumkonzentrationen von Fentanyl um 14%ansteigen können (Bereich 0–26%), wenn ein neues Pflaster bereits nach 24 Stunden anstelle derempfohlenen 72 Stunden appliziert wird.
  • +Eine Erhöhung der Hauttemperatur kann die Absorption von transdermal appliziertem Fentanyl verstärken (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Eine Erhöhung der Hauttemperatur durch Auflegen eines niedrig eingestellten Heizkissens über einFentanyl-haltigesPflaster während der ersten 10 Stunden bei Einzelapplikation erhöhte den mittleren Fentanyl-AUC-Wert um das 2.2-Fache und die mittlere Konzentration am Ende der Wärmeanwendung um 61%.
  • -Fentanyl wird rasch in verschiedene Gewebe und Organe verteilt, was aus dem grossen Verteilungsvolumen (3 bis 10 l/kg nach intravenöser Dosierung) hervorgeht. Fentanyl sammelt sich im Skelettmuskel und Fettgewebe an und wird langsam ins Blut abgegeben. In einer Studie bei Krebspatienten unter Behandlung mit transdermalem Fentanyl betrug die Bindung an Plasmaproteine durchschnittlich 95% (Bereich: 77–100%). Fentanyl passiert ohne Weiteres die Blut-Hirn-Schranke. Es passiert auch die Plazenta und geht in die Muttermilch über.
  • +Fentanyl wird rasch in verschiedene Gewebe und Organe verteilt, was aus dem grossen Verteilungsvolumen (3 bis 10 l/kg nach intravenöser Dosierung) hervorgeht. Fentanyl sammelt sich imSkelettmuskel und Fettgewebe an und wird langsam ins Blut abgegeben. In einer Studie beiKrebspatienten unter Behandlung mit transdermalem Fentanyl betrug die Bindung an Plasmaproteinedurchschnittlich 95% (Bereich: 77–100%). Fentanyl passiert ohne Weiteres die Blut-Hirn-Schranke. Espassiert auch die Plazenta und geht in die Muttermilch über.
  • -Fentanyl ist ein Arzneimittel mit hoher Clearance und wird schnell und extensiv in der Leber vorwiegend durch CYP3A4 metabolisiert. Der Hauptmetabolit Norfentanyl ist inaktiv. Es scheint, dass die Haut transdermal freigesetztes Fentanyl nicht metabolisiert. Dies wurde in einer Untersuchung mit menschlichen Keratinozyten-Zellen und in klinischen Studien festgestellt, in welchen 92% der Dosis, die aus dem Pflaster freigesetzt wurden als unverändertes Fentanyl in der systemischen Zirkulation erschien.
  • +Fentanyl ist ein Arzneimittel mit hoher Clearance und wird schnell und extensiv in der Leber vorwiegend durch CYP3A4 metabolisiert. Der Hauptmetabolit Norfentanyl ist inaktiv. Es scheint, dass die Haut transdermal freigesetztes Fentanyl nicht metabolisiert. Dies wurde in einer Untersuchung mit menschlichen Keratinozyten-Zellen und in klinischen Studien festgestellt, in welchen 92% der Dosis, die aus dem Pflasterfreigesetzt wurden als unverändertes Fentanyl in der systemischen Zirkulation erschien.
  • -In einer Studie bei Patienten mit Leberzirrhose, wurde die Pharmakokinetik einer Einzeldosis eines Fentanyl-haltigen Pflasters 50 μg/h untersucht. Obwohl tmax und t½ nicht verändert waren, waren die mittlere Plasma-Cmax und die AUC bei diesen Patienten um ca. 35% bzw. 73% erhöht.
  • +In einer Studie bei Patienten mit Leberzirrhose, wurde die Pharmakokinetik einer Einzeldosis eines Fentanyl-haltigen Pflasters 50 μg/h untersucht.Obwohl tmax und t½ nicht verändert waren, waren die mittlere Plasma-Cmax und die AUC bei diesen Patienten um ca. 35% bzw. 73% erhöht.
  • -Patienten mit Leberfunktionsstörungen sollten sorgfältig auf Zeichen einer Fentanyl-Toxizität überwacht werden; gegebenenfalls muss die Matrifen Pflaster-Dosis reduziert werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Patienten mit Leberfunktionsstörungen sollten sorgfältig auf Zeichen einer Fentanyl-Toxizität überwacht werden; gegebenenfalls muss die Matrifen Pflaster-Dosis reduziert werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Daten aus einer Studie mit intravenös verabreichtem Fentanyl bei Patienten nach Nierentransplantation legen nahe, dass die Clearance von Fentanyl bei dieser Patientenpopulation reduziert sein kann. Wenn Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion Matrifen erhalten, sollten sie sorgfältig auf Zeichen einer Fentanyl-Toxizität überwacht werden, gegebenenfalls muss die Matrifen Pflaster-Dosis reduziert werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Daten aus einer Studie mit intravenös verabreichtem Fentanyl bei Patienten nach Nierentransplantation legen nahe, dass die Clearance von Fentanyl bei dieser Patientenpopulation reduziert sein kann. Wenn Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion Matrifen erhalten, sollten sie sorgfältig auf Zeichen einer Fentanyl-Toxizität überwacht werden, gegebenenfalls muss die Matrifen Pflaster-Dosis reduziert werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Ältere Patienten sollten sorgfältig auf Zeichen einer Fentanyl-Toxizität überwacht werden; gegebenenfalls muss die Matrifen Pflaster-Dosis reduziert werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Ältere Patienten sollten sorgfältig auf Zeichen einer Fentanyl-Toxizität überwacht werden; gegebenenfalls muss die Matrifen Pflaster-Dosis reduziert werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Matrifen wurde bei Kindern unter 2 Jahren nicht untersucht. Die Fentanyl-Konzentrationen wurden bei mehr als 250 Kindern im Alter von 2 bis 17 Jahren gemessen, denen Fentanyl-Pflaster im Dosisbereich von 12 bis 300 μg/h appliziert wurden. Nach der Anpassung nach Körpergewicht scheint die Clearance (l/h/kg) bei 2- bis 5-jährigen Kindern ungefähr 80% und bei 6- bis 10-jährigen Kindern ungefähr 25% höher zu sein als bei 11- bis 16-jährigen Kindern, bei denen erwartet wird, dass die Clearance ähnlich ist wie bei Erwachsenen. Diese Ergebnisse wurden bei der Bestimmung der Dosierungsempfehlungen für pädiatrische Patienten berücksichtigt. Matrifen sollte nur bei opioid-toleranten Kindern ab 2 Jahren oder älter verabreicht werden (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Matrifen wurde bei Kindern unter 2 Jahren nicht untersucht. Die Fentanyl-Konzentrationen wurden bei mehr als 250 Kindern im Alter von 2 bis 17 Jahren gemessen, denen Fentanyl-Pflaster im Dosisbereich von 12 bis 300 μg/h appliziert wurden. Nach der Anpassung nach Körpergewicht scheint die Clearance (l/h/kg) bei 2- bis 5-jährigen Kindern ungefähr 80% und bei 6- bis 10-jährigen Kindern ungefähr 25% höher zu sein als bei 11- bis 16-jährigen Kindern, bei denen erwartet wird, dass die Clearance ähnlich ist wie bei Erwachsenen. Diese Ergebnisse wurden bei der Bestimmung der Dosierungsempfehlungen für pädiatrische Patienten berücksichtigt. Matrifen sollte nur bei opioid-toleranten Kindern ab 2 Jahren oder älter verabreicht werden (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -März 2024
  • +März2024
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