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Home - Fachinformation zu Myozyme - Änderungen - 02.02.2026
20 Änderungen an Fachinfo Myozyme
  • -Systemorganklasse Unerwünschte Wirkung Myozyme (n = 60)Häufigk Placebo (n = 30)Häufigk
  • - (übliche Bezeichnun eit (%)(Anzahl der eit (%)(Anzahl der
  • - g) Patienten) Patienten)
  • -Erkrankungen des Immunsyste Überempfindlichkeit 3,3 (2) 0
  • -ms
  • -Untersuchungen Erhöhter Blutdruck 5,0 (3) 0
  • -Erkrankungen des Nervensyst Kopfschmerzen 8,3 (5) 20,0 (6)
  • -ems
  • -Schwindelgefühl 6,7 (4) 6,7 (2)
  • -Parästhesie 3,3 (2) 3,3 (1)
  • -Augenerkrankungen Katarakt 6,7 (4) 3,3 (1)
  • -Erkrankungen des Ohrs und Hypakusis 3,3 (2) 6,7 (2)
  • +Systemorganklasse Unerwünschte Wirkung Myozyme (n = 60) Placebo (n = 30)
  • + (übliche Bezeichnun Häufigkeit (%) (Anzahl Häufigkeit (%) (Anzahl
  • + g) der Patienten) der Patienten)
  • +Erkrankungen des Überempfindlichkeit 3,3 (2) 0
  • +Immunsystems
  • +Untersuchungen Erhöhter Blutdruck 5,0 (3) 0
  • +Erkrankungen des Kopfschmerzen 8,3 (5) 20,0 (6)
  • +Nervensystems
  • +Schwindelgefühl 6,7 (4) 6,7 (2)
  • +Parästhesie 3,3 (2) 3,3 (1)
  • +Augenerkrankungen Katarakt 6,7 (4) 3,3 (1)
  • +Erkrankungen des Ohrs und Hypakusis 3,3 (2) 6,7 (2)
  • -Erkrankungen des Gastrointe Übelkeit 8,3 (5) 10,0 (3)
  • -stinaltrakts
  • -Erbrechen 5,0 (3) 0
  • -Diarrhoe 3,3 (2) 3,3 (1)
  • -Erkrankungen der Haut und Urtikaria 8,3 (5) 0
  • +Erkrankungen des Übelkeit 8,3 (5) 10,0 (3)
  • +Gastrointestinaltrakts
  • +Erbrechen 5,0 (3) 0
  • +Diarrhoe 3,3 (2) 3,3 (1)
  • +Erkrankungen der Haut und Urtikaria 8,3 (5) 0
  • -Hyperhidrosis 8,3 (5) 0
  • -Pruritus 3,3 (2) 0
  • -Papuläre Ausschläge 3,3 (2) 0
  • -Skelettmuskulatur-, Muskelspasmen 6,7 (4) 3,3 (1)
  • -Bindegewebs- und Knochenerk
  • -rankungen
  • -Muskelzucken 6,7 (4) 3,3 (1)
  • -Myalgie 5,0 (3) 3,3 (1)
  • -Gefässerkrankungen Rötung 5,0 (3) 0
  • -Erkrankungen der Atemwege, Engegefühl des 3,3 (2) 0
  • -des Brustraums und Halses
  • -Mediastinums
  • -Allgemeine Erkrankungen Müdigkeit 5,0 (3) 13,3 (4)
  • +Hyperhidrosis 8,3 (5) 0
  • +Pruritus 3,3 (2) 0
  • +Papuläre Ausschläge 3,3 (2) 0
  • +Skelettmuskulatur-, Muskelspasmen 6,7 (4) 3,3 (1)
  • +Bindegewebs- und
  • +Knochenerkrankungen
  • +Muskelzucken 6,7 (4) 3,3 (1)
  • +Myalgie 5,0 (3) 3,3 (1)
  • +Gefässerkrankungen Rötung 5,0 (3) 0
  • +Erkrankungen der Engegefühl des 3,3 (2) 0
  • +Atemwege, des Brustraums Halses
  • +und Mediastinums
  • +Allgemeine Erkrankungen Müdigkeit 5,0 (3) 13,3 (4)
  • -Thoraxschmerzen 6,7 (4) 3,3 (1)
  • -Asthenie 0 6,7 (2)
  • -Brustkorbbeschwerden 6,7 (4) 3,3 (1)
  • -Pyrexie 3,3 (2) 3,3 (1)
  • -Lokale Schwellung 3,3 (2) 3,3 (1)
  • -Peripheres Ödem 3,3 (2) 0
  • -Gefühl der Wärme 3,3 (2) 0
  • +Thoraxschmerzen 6,7 (4) 3,3 (1)
  • +Asthenie 0 6,7 (2)
  • +Brustkorbbeschwerden 6,7 (4) 3,3 (1)
  • +Pyrexie 3,3 (2) 3,3 (1)
  • +Lokale Schwellung 3,3 (2) 3,3 (1)
  • +Peripheres Ödem 3,3 (2) 0
  • +Gefühl der Wärme 3,3 (2) 0
  • - Myozyme(n = 60) Placebo(n = 30)
  • + Myozyme (n = 60) Placebo (n = 30)
  • -Geschätzte Veränderung vom Mittelwert(95 %-KI) 25,13*(10,07; 40,19) -2,99*(-24,16,
  • -Ausgangswert zur letzten 18,18)
  • +Geschätzte Veränderung vom Mittelwert (95 %-KI) 25,13* (10,07; -2,99* (-24,16,
  • +Ausgangswert zur letzten 40,19) 18,18)
  • -Geschätzter Unterschied zwischen Mittelwert(95 28,12*(2,07; 54,17)0
  • -den Gruppen hinsichtlich der %-KI)p-Wert ,0347
  • +Geschätzter Unterschied zwischen Mittelwert (95 28,12* (2,07;
  • +den Gruppen hinsichtlich der %-KI) p-Wert 54,17) 0,0347
  • -Geschätzte Veränderung vom Mittelwert(95 %-KI) 1,20*(-0,16, 2,57) -2,20*(-4,12, -0,28)
  • -Ausgangswert zur letzten
  • +Geschätzte Veränderung vom Mittelwert (95 %-KI) 1,20* (-0,16, 2,57) -2,20* (-4,12,
  • +Ausgangswert zur letzten -0,28)
  • -Geschätzter Unterschied zwischen Mittelwert(95 3,40*(1,03, 5,77)0,0
  • -den Gruppen hinsichtlich der %-KI)p-Wert 055
  • +Geschätzter Unterschied zwischen Mittelwert (95 3,40* (1,03, 5,77)
  • +den Gruppen hinsichtlich der %-KI) p-Wert 0,0055
  • -Eine Umfrage der International Pompe Association (IPA) und des Erasmus Medical Center (Niederlande) bei Patienten mit Morbus Pompe untersuchte den Therapieerfolg von Myozyme anhand verschiedener, ja
  • +Eine Umfrage der International Pompe Association (IPA) und des Erasmus Medical Center (Niederlande) bei Patienten mit Morbus Pompe untersuchte den Therapieerfolg von Myozyme anhand verschiedener, jährlich gesammelter Untersuchungsergebnisse:
  • +-Myozyme reduzierte das Risiko, rollstuhlabhängig zu werden, signifikant: Bei behandelten LOPD-Patienten war das Risiko, einen Rollstuhl nutzen zu müssen, zu jedem Zeitpunkt der Nachbeobachtung weniger wahrscheinlich als bei unbehandelten Patienten (Hazard-Ratio: 0,36; [95 %-KI: 0,17; 0,75] in einer Studie mit 198 eingeschlossenen Patienten und einer medianen Nachbeobachtungszeit von 5 Jahren). In dieser Studie wurde eine Wirkung auf den Gebrauch einer Beatmungshilfe nicht nachgewiesen.
  • +-Nach 3 Jahren Behandlung mit Myozyme verbesserte sich bei 163 erwachsenen Patienten der durchschnittliche Fatigue Severity Scale (FSS) Score signifikant um 0,13 Punkte pro Jahr (p < 0,001), was zeigte, dass die Therapie zur Reduzierung der Müdigkeit in dieser Studie beitrug. Vor der Behandlung mit Myozyme (mediane Nachbeobachtungszeit von 4 Jahren) war der durchschnittliche FSS-Score stabil bei ca. 5,3 Punkten.
  • +-Myozyme führte zu einer Verbesserung und Stabilisierung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und Teilhabe von 174 erwachsenen Patienten mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 4 Jahren (0,5–8 Jahre), sowohl vor als auch während der Behandlung.
  • +-Nach einem Rückgang vor der Behandlung (-0,73 Punkte pro Jahr (Punkte/Jahr); [95 %-KI: -1,07; -0,39]) verbesserten sich die zusammengefassten Ergebnisse der physischen Komponenten bei der SF36-Patienten-Befragung in den ersten 2 Jahren der Myozyme-Behandlung (1,49 Punkte/Jahr; [95 %-KI: 0,76; 2,21]) und blieben danach stabil.
  • +-Nach einem Rückgang vor der Behandlung (-0,49 Punkte/Jahr; [95 %-KI: -0,64; -0,34]) stabilisierte sich die Rotterdam 9-Item Handicap Scale (RHS) unter Myozyme (-0,02 Punkte/Jahr; [95 %-KI: -0,17; 0,13]).
  • +Schliesslich wurde in der 5-jährigen, prospektiven Studie, die in den Niederlanden mit 102 erwachsenen Patienten mit mit Morbus Pompe in später Verlaufsform durchgeführt wurde, der Einfluss der Behandlung mit Myozyme auf die Alltagsaktivitäten anhand der Rasch-Built Pompe-Specific Activity (R-PACT) Skala gemessen. Im Vergleich zum Ausgangswert verbesserte sich der R-PACT-Score nach 5 Behandlungsjahren um 3,6 % (p = 0,004), was den Therapieerfolg von Myozyme bei diesen Patienten zeigt.
  • +Pharmakokinetik
  • +Morbus Pompe in infantiler Verlaufsform
  • +In einer an 18 Patienten durchgeführten Hauptstudie wurde die Pharmakokinetik von Alglucosidase alfa an 15 Patienten mit infantilem Morbus Pompe untersucht. Alle Patienten waren zu Behandlungsbeginn weniger als 6 Monate alt. Die Patienten erhielten Alglucosidase alfa in einer Dosierung von 20 mg/kg bzw. 40 mg/kg Körpergewicht als 4- bzw. 6,5-stündige Infusion.
  • +Absorption
  • +Nicht zutreffend.
  • +Distribution
  • +Nach der ersten und sechsten Infusion von Myozyme reichten die mittleren maximalen Plasmakonzentrationen (Cmax) von 178,2 bis 263,7 µg/ml; diese Werte galten für die 20 mg/kg und für die 40 mg/kg-Gruppe. Der Mittelbereich der Plasmakonzentrationskurve (AUC∞) reichte bei der 20 mg/kg-Gruppe und der 40 mg/kg-Gruppe von 977,5 bis 1872,5 µg•h/ml. Das mittlere Verteilungsvolumen im Fliessgleichgewicht (Vss) betrug 66,2 ml/kg in beiden Dosierungsgruppen, wobei geringe Abweichungen von 15 % bzw. 11 % zwischen einzelnen Patienten auftraten.
  • +Metabolismus
  • +Nicht zutreffend.
  • +Elimination
  • +Die mittlere Plasmaclearance (CL) betrug 21,9 ml/h/kg und das mittlere Verteilungsvolumen im Fliessgleichgewicht (Vss) betrug 66,2 ml/kg in beiden Dosierungsgruppen, wobei geringe Abweichungen von 15 % bzw. 11 % zwischen einzelnen Patienten auftraten. Die Eliminationshalbwertszeit (t½) betrug 2,75 Stunden in beiden Dosierungsgruppen.
  • +Linearität/Nicht-Linearität
  • +Die Pharmakokinetik war proportional zur Dosis und blieb über die gesamte Zeit hinweg unverändert.
  • +Die Pharmakokinetik von Alglucosidase alfa wurde zusätzlich in einer separaten Studie an 21 Morbus-Pompe-Patienten mit infantiler Verlaufsform untersucht. Alle waren zu Behandlungsbeginn zwischen 6 Monaten und 3,5 Jahren alt. Alle Patienten erhielten Alglucosidase alfa in einer Dosierung von 20 mg/kg Körpergewicht. Bei 12 Patienten mit verfügbaren Daten waren die AUC∞- und Cmax-Werte vergleichbar mit den Werten, die in der Hauptstudie bei der Patientengruppe mit 20 mg/kg Körpergewicht beobachtet wurde. Die Halbwertszeit t½ von ca. 2–3 Stunden war bei dieser Patientengruppe ebenfalls ähnlich.
  • +Morbus Pompe in später Verlaufsform
  • +Die Pharmakokinetik von Alglucosidase alfa wurde ferner in einer Studie an 5 Patienten mit Morbus Pompe in später Verlaufsform beobachtet. Die Patienten waren zwischen 6 und 15 Jahre alt und erhielten Alglucosidase alfa einmal alle 2 Wochen in einer Dosierung von 20 mg/kg Körpergewicht. Das pharmakokinetische Profil von Alglucosidase alfa bei diesen juvenilen Patienten mit später Verlaufsform unterschied sich nicht vom pharmakokinetischen Profil bei Patienten mit infantiler Verlaufsform.
  • +Die Pharmakokinetik von Alglucosidase alfa wurde in einer Populations-Analyse von 32 Patienten mit Morbus Pompe in später Verlaufsform aus der randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie untersucht. Die Patienten waren 21 bis 70 Jahre alt und erhielten Myozyme in einer Dosierung von 20 mg/kg Körpergewicht einmal alle zwei Wochen. AUC und Cmax waren bei den Visiten in Woche 0, 12 und 52 ähnlich, was darauf hindeutet, dass die Pharmakokinetik von Aglucosidase alfa nicht zeitabhängig war (Tabelle 4).
  • +Distribution und Elimination
  • +Parameter Woche 0 Woche 12 Woche 52
  • +Cmax (µg/ml) 385 ± 106 349 ± 79 370 ± 88
  • +AUC∞ (µg•h/ml) 2672 ± 1140 2387 ± 555 2700 ± 1000
  • +CL (ml/h) 633 ± 175 700 ± 244 645 ± 198
  • +Vss (l) 69 ± 92 70 ± 91 70 ± 92
  • +Halbwertszeit (h) 2,4 ± 0,4 2,4 ± 0,3 2,5 ± 0,4
  • +
  • + 
  • +Es gab keinen Beleg dafür, dass IgG-Antikörper gegen Alglucosidase alfa einen Einfluss auf die Pharmakokinetik hatten. Eine höhere mittlere Clearance, ein niedrigeres mittleres AUC und ein niedrigeres Cmax wurden bei 5 Patienten beobachtet, die positiv auf die Inhibierung der Aufnahme des Enzyms in die Zelle getestet wurden. Es gab jedoch keine offensichtliche Verbindung zwischen der Inhibierung der Aufnahme und den co-primären Zielparametern für die Wirksamkeit.
  • +Präklinische Daten
  • +Die präklinischen Daten aus Studien zur Sicherheitspharmakologie und Toxizität von Einzel- und Mehrfachdosierungen zeigen kein besonderes Risiko für den Menschen.
  • +Mutagenität
  • +Es wurden keine Studien zur Mutagenität durchgeführt.
  • +Karzinogenität
  • +Es wurden keine Studien zur Karzinogenität durchgeführt.
  • +Reproduktionstoxizität
  • +ln einer embryofötalen Studie an der Maus und am Kaninchen wurden keine signifikanten unerwünschten Wirkungen auf die embryofötale Entwicklung beobachtet. Ausserdem wurden in einer Studie zur Fortpflanzung und frühen Embryonalentwicklung bei der Maus keine unerwünschten Wirkungen festgestellt. Bei der embryofötalen Entwicklungsstudie an Kaninchen trat bei der Anwendung von Myozyme (10–40 mg/kg/Tag) bei gleichzeitiger Gabe von Diphenhydramin eine behandlungsabhängige Erhöhung der lnzidenz von Fehl- und Frühgeburten auf. Dieser Effekt war zum Teil der maternalen Toxizität zuzuschreiben, da ein signifikanter Rückgang der Nahrungsaufnahme und des Körpergewichts beobachtet wurde.
  • +In einer Studie zur prä- und postnatalen Entwicklung wurden weiblichen Mäusen Dosen von bis zu 40 mg/kg Alglucosidase alfa intravenös einmal alle zwei Tage an den Tagen 6 bis 22 der angenommenen Trächtigkeit oder am Tag 20 nach der Geburt verabreicht. Ab der fünften Dosis wurde Diphenhydramin (5 mg/kg) intraperitoneal verabreicht. Bei der F0-Generation traten keine unerwünschten Wirkungen auf. In der letzten Woche der Laktationsperiode kam es in der Gruppe, die 40 mg/kg/Tag erhielt, zu einer erhöhten Mortalität der Nachkommen. Jedoch ist der Zusammenhang zwischen dieser Mortalität und der Behandlung nicht eindeutig, da bei den ausgewerteten Parametern, einschliesslich klinischer Beobachtungen oder Körpergewichtszunahme der Nachkommen der F1-Generation, keine weiteren Auswirkungen beobachtet wurden. Darüber hinaus gab es bei Mäusen der F1-Generation keine Auswirkung auf die sexuelle Reifung, das Lernen, das Gedächtnis oder auf die Fertilität. Die NOAEL der F0- und F1-Generationen betrug 40 mg/kg/Tag.
  • +Sonstige Hinweise
  • +Weisses bis cremefarbiges Pulver.
  • +Inkompatibilitäten
  • +Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel in einer Infusion nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
  • +Haltbarkeit
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Bei lichtgeschützter Lagerung und einer Lagertemperatur von 2 °C bis 8 °C konnte eine chemische und physikalische Gebrauchsstabilität von 24 Stunden nachgewiesen werden.
  • +Da Myozyme kein antimikrobielles Konservierungsmittel enthält, ist die gebrauchsfertige Zubereitung aus mikrobiellen Gründen unmittelbar nach Verdünnung zu verwenden, es sein denn, diese hat unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen stattgefunden.
  • +Besondere Lagerungshinweise
  • +Im Kühlschrank (2-8°C) lagern.
  • +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Hinweise für die Handhabung
  • +Anwendung aseptischer Technik:
  • +Myozyme muss vor der Infusion mit Wasser für Injektionszwecke rekonstituiert, mit 9 mg/ml (0,9 %)-Natriumchlorid-Infusionslösung verdünnt und anschliessend durch intravenöse Infusion verabreicht werden. Rekonstitution und Verdünnung sollten unter Beachtung ordnungsgemässer Arbeitstechniken, insbesondere im Hinblick auf Sterilität, durchgeführt werden.
  • +Aufgrund der Protein-Eigenschaften des Präparats kann es in der rekonstituierten Lösung und im fertigen Infusionsbeutel zur Partikelbildung kommen. Aus diesem Grunde sollte die Verabreichung über einen Leitungsfilter mit geringer Proteinbindung der Porengrösse von 0,2 Mikrometer erfolgen. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Verwendung eines 0,2 Mikrometer-Leitungsfilters sichtbare Partikel festhält und zu keinen ersichtlichen Protein- oder Wirkverlusten führt.
  • +Die für die Rekonstitution nötige Anzahl an Durchstechflaschen ist auf Grundlage der für den Patienten zu verwendenden Dosierung (mg/kg) zu berechnen und die entsprechende Anzahl an Durchstechflaschen aus dem Kühlschrank zu entnehmen und auf Raumtemperatur zu bringen. Da Myozyme keine Konservierungsmittel enthält, ist jede Durchstechflasche Myozyme nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
  • +Rekonstitution:
  • +Den Inhalt jeder 50 mg-Durchstechflasche Myozyme mit 10,3 ml Wasser für Injektionszwecke rekonstituieren. Das Wasser für Injektionszwecke langsam über die Wand der Durchstechflasche eintropfen und nicht direkt auf das Lyophilisat geben. Jede Durchstechflasche vorsichtig zur Seite neigen und rollen. Die Durchstechflasche nicht auf den Kopf drehen, schwenken oder schütteln. Die rekonstituierte Lösung hat ein Volumen von 10,5 ml, enthält 5 mg/ml Enzym und ist eine klare, farblose bis blassgelbe Flüssigkeit, die Partikel in Form weisser Stränge oder durchscheinender Fäden enthalten kann. Inspizieren Sie die rekonstituierten Durchstechflaschen unverzüglich auf Fremdstoffe und Verfärbung. Sind bei der unmittelbar im Anschluss an die Rekonstitution durchgeführten Inspektion andere als die oben beschriebenen Fremdstoffe oder Verfärbungen sichtbar, sollten Sie die Lösung nicht verwenden. Der pH-Wert der rekonstituierten Lösung liegt bei ca. 6,2.
  • +Es wird empfohlen, den Inhalt der Durchstechflaschen nach der Rekonstitution sofort weiterzuverdünnen.
  • +Verdünnung:
  • +Bei obiger Vorgehensweise enthält die rekonstituierte Lösung in der Durchstechflasche 5 mg Alglucosidase alfa pro ml. Das rekonstituierte Volumen erlaubt die exakte Entnahme von 10,0 ml (entsprechend 50 mg) pro Durchstechflasche. Diese werden wie folgt weiterverdünnt: Ziehen Sie langsam so viel der rekonstituierten Lösung aus den Durchstechflaschen auf, bis das für die Dosierung des Patienten erforderliche Volumen erreicht ist. Die empfohlene Endkonzentration von Alglucosidase alfa im Infusionsbeutel reicht von 0,5 mg/ml bis 4 mg/ml. Entfernen Sie die Luft aus dem Infusionsbeutel. Entnehmen Sie ausserdem diejenige Volumenmenge an 0,9%iger Natriumchlorid-Injektionslösung aus dem Beutel, die durch das rekonstituierte Myozyme ersetzt wird. Spritzen Sie das rekonstituierte Myozyme langsam direkt in die Lösung mit 0,9%igem Natriumchlorid-Injektionslösung. Den Infusionsbeutel vorsichtig drehen oder massieren, um die verdünnte Lösung zu vermischen. Den Infusionsbeutel nicht schütteln oder übermässig hin- und herbewegen.
  • +Anwendung:
  • +Die fertige Infusionslösung sollte möglichst rasch im Anschluss an die Zubereitung verabreicht werden.
  • +Nicht verwendetes Arzneimittel und Abfallmaterialien sind zu entsorgen.
  • +Zulassungsnummer
  • +58038 (Swissmedic)
  • +Packungen
  • +Packung mit 1 Durchstechflasche (A)
  • +Packung mit 25 Durchstechflaschen (A)
  • +Zulassungsinhaberin
  • +sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE
  • +Stand der Information
  • +Mai 2025
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